Folge 48 vom 30.11.1963 - Archiv Preussische Allgemeine Zeitung

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Folge 48 vom 30.11.1963 - Archiv Preussische Allgemeine Zeitung
Organ der Landsmannschaft
Jahrgang
14 / F o l g e 48
D e m
G e d e n k e n
Ostpreußen
H a m b u r g 13, P a r k a l l e e 86 / 30. N o v e m b e r 1963
John
EK. ü b e r dem Abend des letzten Freitag lag
bei uns eine geradezu unheimliche Stimmung
So gegen 20 Uhr dieses 22. November 1963
zuckten über Hamburg und anderen Städten des
Nordens grelle Blitze eines verfrühten Wintergewitters Schwere Stürme — zuzeiten fast von
O r k a n s t ä r k e — hatten die See draußen aufgewühlt und nur noch ganz große und kräftige
Schiffe konnten die Ausfahrt wagen. Hochwasserwarnungen von der Küste und aus dem Binnenland lagen vor. V o r Hagelschauern flüchtete man in den Frieden der Häuser, stellte die
Rundfunkgeräte und Fernsehapparate an, um
sich ein wenig zu entspannen, und dann erschraken wir plötzlich, bis ins Herz. W i e ein
Donnerschlag traf uns — ganz unvorbereitet —
die furchtbare Kunde aus Amerika, die wohl
zunächst nur die wenigsten glauben wollten.
Während wir wie die Bürger der U S A ahnungslos unsere Alltagspflichten erfüllten, hatte sich
in der Großstadt D a l l a s im amerikanischen
Staat Texas Entsetzliches ereignet. Mordkugeln
eines fanatischen Verbrechers hatten auf einer
triumphalen Rundfahrt den Präsidenten der
Vereinigten Staaten, John Fitzgerald Kennedy,
in Kopf und Rücken tödlich getroffen. Der so
junge leitende Staatsmann der größten freien
Nation der Welt, der eben noch lachend einer
begeisterten Menge zugewinkt hatte, brach
blutüberströmt zusammen und wurde sofort in
ein Krankenhaus geschafft. Die fieberhaften Bemühungen der Ärzte, ihn zu retten, blieben erfolglos. Etwa eine halbe Stunde nach dem ruchlosen Anschlag, um 20 Uhr mitteleuropäischer
und am frühen Nachmittag amerikanischer Zeit,
schloß J o h n K e n n e d y , erst 46 Jahre alt,
für immer die Augen.
3 J 5524 C
F. Kennedys
ebenso mitten in vollem, hoffnungsvollem
Schaffen den gleichen bitteren Tod erlitt wie
A b r a h a m L i n c o l n , der Retter und zweite
Schöpfer der nordamerikanischen Union, der
große Sklavenbefreier und der Vorkämpfer der
Freiheit für alle. Nach dem siegreichen Abschluß
des so opfervollen Bürgerkrieges, in der Stunde
seines vollen Erfolges, fiel Präsident Lincoln
am 15. April 1865 dem Attentat des Schauspielers Wilke Booth, eines halbverrückten Fanatikers während einer Theatervorstellung in
Washington zum Opfer. Der Verlust, den die
Vereinigten Staaten in so kritischer Zeit erlitten, war unersetzlich und hat sich sehr schwer
ausgewirkt Noch zwei weitere Präsidenten der
USA sind Mordanschlägen erlegen: Garfield im
Jahre 1881 und William Mac Kinley im Jahre
1901.
Eine
große
Persönlichkeit
Wir wissen: dies ist eine sehr ernste, sehr
schwere Stunde nicht nur für das amerikanische
Volk. Ein junger, ein sicherlich hochbefähigter
Staatsmann, zugleich Oberhaupt der Nation
und Regierungschef, ein Mann kühner und großer Pläne, ein großer Vorkämpfer für den echten
Frieden und die Freiheit aller, ist nicht mehr.
Zu neuen Grenzen vorzustoßen, neue Möglichkeiten zu erschließen, Recht zu schaffen und zu
behaupten für alle Völker, war sein Streben,
das er in seiner berühmten Ansprache beim
Amtsantritt Anfang 1961 deutlich verkündet hat.
Er hat eine ungeheure Bürde auf sich genommen und sie mutig getragen bis zur letzten
Stunde. Er hat sich nie geschont. Drei harte
Jahre der Präsidentschaft haben ihn sichtbar
gezeichnet. Obwohl seine Demokratische Partei
in beiden Häusern des Kongresses immer über
Trauer und Erschütterung
eine große Mehrheit verfügte, hat er oft schwer
Es gibt diesseits und jenseits des Ozeans kei- mit den Parlamenten ringen müssen. Eine Reihe
nen menschlich Denkenden und Fühlenden, der seiner oft sehr kühnen Gesetzvorlagen sind
nicht von dieser Schreckensbotschaft bis ins nicht angenommen worden. Gegen manche Pläne
Innerste aufgewühlt und erschüttert wurde. Eine seiner Berater meldeten die Volksvertreter,
Welle herzlichen Mitgefühls und stärkster A n - Männer der Praxis, erhebliche Bedenken an.
teilnahme ging um die ganze Welt. Sie gelten Wer gerecht urteilt, wird zugeben müssen, daß
zuerst der Familie, vor allem der jungen Gat- sie in einzelnen Fällen nicht immer unbegrüntin, die das Furchtbare miterleben mußte und det waren. Auch einige wichtige Phasen der
der ein Augenblick das Teuerste raubte. Sie Außenpolitik — man denke nur an dfe V e r gilt ebenso der uns eng befreundeten amerika- h a n d l u n g e n m i t M o s k a u und ihren
nischen Nation, die am 22. November durch möglichen Auswirkungen, an das Verhältnis zu
Meuchlerhand einen ihrer ganz großen Söhne den Verbündeten — wurden in den USA und
für immer verlor. Wieviel Freunde und Bewun- bei den Alliierten gelegentlich nicht ohne Bederer der verewigte Präsident — der noch im sorgnis beobachtet. A m guten Willen, am kraftSommer dieses Jahres in Berlin, in Köln, Frank- vollen Einsatz Kennedys hat man nie gezweifurt und Bonn mit herzlichem Jubel empfangen felt. Daß der Präsident sich auch korrigierte,
wurde — unter den Deutschen hatte, das hat wo es ihm nötig erschien, und daß er sich zusich an jenem dunklen Freitagabend und in gleich uns und den anderen Verbündeten geallen diesen Tagen bewegend gezeigt. Men- genüber klar zur großen Allianz der freien
schen aller Stände, Männer und Frauen, Jugend Völker bekannte, spricht für seine Größe. Sein
und Alter haben ausgesprochen, was ihnen in Bekenntnis zu Berlin bleibt unvergessen Die
dieser ernsten Stunde auf dem Herzen lag. Sie Bürger der deutschen Hauptstadt, die selbst in
haben in ganz schlichten Worten gesagt, was allen diesen Jahren so viel Schweres zu trasie empfinden. Es hat unter uns viele gegeben, gen hatten, haben immer einen sehr wachen
die daran dachten, daß John Kennedy nun Sinn für echte Werte und für echte politische
Erinnerung an eine historische Stunde
Bei seinem Deutschlandbesuch im Juni 1963 begrüßte Bundeskanzler Dr. Konrad
Adenauer den jungen Präsidenten der Vereinigten Staaten.
Persönlichkeiten bewiesen. Sie wußten, daß an
jenem schönen Sommertag 1963 in dem jungen
amerikanischen Präsidenten ein Mann vor ihnen
stand, dem das Wort „Auch ich bin ein Berliner" ein echtes Bekenntnis war. Sie erkannten,
daß dieser Staatsmann mit geradezu h e i l i g e m E i f e r darum rang, der ganzen Welt
endlich einen echten Frieden zu bringen, der
nicht auf Triebsand, sondern nur auf den festen
Quadern der Freiheit und des Selbstbestimmungsrechtes für alle, auch für uns Deutsche,
ruhen kann. Er hat keinen Zweifel daran gelassen, daß seine Verhandlungsbereitschaft nie-
mals als ein Ausdruck der Schwäche verstanden werden konnte. In den drei Jahren seiner
Präsidentschaft hat er alles getan, die V e r teidigungsbereitschaft
seines Landes auf den h ö c h s t e n S t a n d zu bringen
und die Verbündeten zu ermuntern, nun auch
ihren Beitrag voll zu leisten. Er war nicht bereit, entscheidend wichtige Stellungen zu räumen, und auch das fühlten die B e r l i n e r . Sie
haben ihm große Sympathie gezeigt, sie haben
ihn verstanden. Und als sie die furchtbare
Kunde aus Dallas erreichte, sind sie zu vielen
Tausenden in nächtlicher Stunde in schweigender Trauer durch Berlin marschiert.
Ein gewaltiges
Vermächtnis
J o h n K e n n e d y war einer der jüngsten
Präsidenten, die jemals das hohe Amt im Weißen Haus von Washington versehen haben. Die
amerikanische Verfassung bestimmt, daß ein
Präsident ununterbrochen acht Jahre regieren
darf, und es spricht doch wohl alles dafür, daß
der Verstorbene fest damit rechnete, diesen
Zeitraum voll ausschöpfen zu können. Vieles
auch an seinen Planungen deutet unbedingt
darauf hin. Das Schicksal hat es anders gewollt.
Manches an großem Denken und Wollen bleibt
unvollendet Die amerikanische Nation erhält
eine neue Führung, die ein großes, aber auch
schweres Erbe anzutreten und würdig zu betreuen hat. Eine Fülle außen- und innenpolitischer Probleme harren der Lösung. Die Bürde,
die über Nacht nun Lyndon Baines Johnson als
neuer Präsident der Vereinigten Staaten auf
seine Schultern nehmen mußte, wird nicht leichFortsetzung
Seite 2
Konrad Adenauer an Dr. Gille
Auf den Brief, den der Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen, Dr. Alfred G i l l e , an
den Altbundeskanzler anläßlich seines Scheidens aus dem Amt richtete (siehe Folge 46 des
Ostpreußenblattes), antwortete
Dr. Konrad
Adenauer:
unTere'r ostdeutschen «
f f
Otto (rechts im rotoj unu ucui ^
"
l
Ä
^
i n k S >
Ä
'
, „ „„. Widmung des jetzigen Präsidenten
Die darunter stehende ^ " ^ g h e r ' i Otto ^
^
(übersetzt
etwa
• Für E. O. in großer Hochachtung.)
Ä
*r P o n t e n
hat Zeigenden Wortlaut:
^
Landsmanns*«,
W / I M . Heitmann
„Sehr geehrter Herr G i l l e !
Ihnen und allen Mitgliedern der Landsmannschaft Ostpreußen danke ich herzlich für die
freundlichen Worte, mit denen Sie aus Anlaß
meines Ausscheidens aus dem Amte des Bundeskanzlers meine Arbeit gewürdigt haben.
Für die A n l i e g e n d e r H e i m a t v e r t r i e b e n e n werde ich auch bei meiner künftigen politischen Tätigkeit die gleiche A u f g e s c h l o s s e n h e i t bewahren, in der wir in
den vergangenen Jahren uns so oft begegnet
sind.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Adenauer
Jahrgang
30. N o v e m b e r
1963 / S e i t e 2
Schluß
von
Seite
14 / F o l g e 48
Das O s t p r e u ß e n b l a t t
1
ter sein als die, die sein Vorgänger zu tragen
hatte. Viermal in diesem Jahrhundert mußte
nach dem jähen Tode e nes Präsidenten sein
Stellvertreter die Nachfolge antreten. 1901 zog
nach der Ermordung Mac Kinleys T h e o d o r e
R o o s e v e l t ins Weiße Haus ein, bald nach
dem Ersten Weltkrieg übernahm nach dem
jähen Tode Hardings C a l v i n C o o l i d g e
das höchste Staatsamt und wenige Wochen vor
dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde nach
Franklin Roosevelts Tod H a r r y F. T r u m a n
Präsident. Alle drei haben sich übrigens in
ihrem neuen Amt recht bald das Vertrauen des
Volkes erworben. Sie sind — meist mit großen
Mehrheiten — für weitere vier Jahre zu Präsidenten wiedergewählt worden.
Von Woche zu Woche
D a s
rote
R e m i s
EK.
Noch vor Jahresfrist haben offenbar über dem Westen auftreten, werde womöglich
Chruschtschew und seine Spitzenfunktionäre im gar politisch umdenken, der sollte eigentlich
Kreml fest damit gerechnet, den sowjetisch- durch die Reden und Taten des Kremlchefs gerotchinesischen ideologischen und machtpoliti- rade in der jüngsten Zeit eines Besseren belehrt
schen Konflikt in relativ kurzer Zeit in i h r e m worden sein. Das genaue Gegenteil ist der Fall.
Sinne entscheiden zu können, Die Erklärungen, Der Moskauer Diktator hat in diesen Wochen
die Moskau in jenen Tagen abgab, standen im keine Gelegenheit vorübergehen lassen, um
Zeichen starken Selbstbewußtseins und ver- immer wieder zu beteuern, daß die Sowjetunion
rieten deutlich die Zuversicht, man werde mit genau so hart wie Rotchina die Sache der kommassivem Druck auf den verschiedensten Ge- munistischen Welteroberung vertrete, daß man
bieten und mit „väterlicher Strenge" die reni- jede Revolutionsbewegung auf der ganzen Erde
tenten Schüler in Peking schon auf Vordermann — auch auf dem amerikanischen Kontinent —
bringen. Es konnte schließlich niemandem ver- nicht nur moralisch, sondern auch mit Waffenborgen bleiben, daß einmal m i l i t ä r i s c h lieferungen fördern und unterstützen werde.
die mit modernsten Vernichtungswaffen ausge- Kein Gedanke an auch nur geringfügige Konrüstete Sowjetstreitmacht der rotchinesischen zessionen, eine deutsche Wiedervereinigung
Der neue P r ä s i d e n t
„Volksarmee" weit überlegen war und daß zum nur für ein k o m m u n i s t i s c h e s Deutschanderen der große Bruder im Fernen Osten für land, offene Kriegsdrohung bei jeder amerikaDer neue Präsident, der erste Südstaatler, der seinen industriellen Aufbau und bei der Über- nischen Maßnahme, die etwa das rote Revoluseit Lincolns Tagen ins Weiße Haus einzieht, windung vieler anderer Notstände seit Jahren tionszentrum auf Kuba bedrohen könnte —
ist auch uns kein Unbekannter. Sein Besuch in von russischen Lieferungen und Hilfen abhän- deutlicher konnte wohl nicht gesprochen werBerlin, z w e i T a g e n a c h d e m B a u d e r qiq war Der demonstrative Abzug sowjetischer den. Zu gleicher Zeit aber geradezu flehentliche
Ulbrichtschen
Schandmauer,
ist technischer Berater und „Spezialistas", den Beschwörungen an die Adresse Pekings, doch
unvergessen. Er war mehr noch als eine hoch- Chruschtschew befahl und sehr rasch durch- die kommunistischen Reihen wieder ganz fest
politische Demonstration im üblichen Sinne. In führen ließ, sollte Mao und seine chinesischen zu schließen, gezielte Provokationen der so vereiner sehr ernsten Stunde hat der Beauftragte Planer hart ins Gedränge bringen und hat handlungsbereiten Amerikaner auf den Autound der Stellvertreter des amerikanischen Prä- sicherlich auch solche Auswirkungen gehabt. bahnen, die von und nach Berlin führen. Wer
sidenten bekundet: hier sind wir und hier blei- Man versuchte im übrigen nach beliebten wagt da noch von „ E n t s p a n n u n g " zu
ben wir. W i r stehen an eurer Seite und werden Mustern einen Keil in die rotchinesische Füh- reden, wer an einen „Klimawechsel" zu glaueuch nicht verlassen. In der großen Politik ist rung zu treiben und die Dinge so darzustellen, ben?
der neue Präsident der U S A kein Neuling. Er als gäbe es zwischen dem chinesischen Volk und
P l u s p u n k t e für P e k i n g
gehörte dem amerikanischen Kongreß schon vor den Sowjets überhaupt keine Meinungsverschiedem Zweiten Weltkrieg an und war viele, viele denheiten und als seien es drüben nur Mao und
Die erste Runde in der ideologischen und
Jahre nicht nur einflußreicher Senator, sondern eine kleine Clique „Verführter" und „Mißleiteals Vorsitzender der demokratischen Fraktion ter", die ins Horn gegen Moskau stießen. Die machtpolitischen Kraftprobe zwischen Moskau
der eigentliche Leiter dieses hohen Hauses. Hoffnung, daß Chruschtschews massive R e - und Peking darf als abgeschlossen gelten. Sie
Seine Freunde wie auch seine politischen Geg- p r e s s a l i e n und Erziehungskünste die Ge- brachte keiner Seite einen vollen Erfolg und
ner sind sich darin einig, daß Johnson bis zu nossen in China recht bald zum Einlenken und endete unentschieden. Daß man mit ihrem Ausseiner Wahl zum Vizepräsidenten einer der zur Unterwerfung bewegen würden, erfüllte gang in Rotchina zufriedener sein kann als in
tüchtigsten und umsichtigsten Mehrheitsführer sich allerdings nicht. Auf einen groben Keil der Sowjetunion, dürfte feststehen V o n einer
des Senats gewesen ist, der es oft genug ver- Moskaus setzten nun die Leute in Peking pro- Kapitulation der Chinesen vor dem Druck des
standen hat, auch Brücken zwischen den beiden pagandistisch-agitatorisch anderthalbe, und auch Kremls kann keine Rede sein, eine von Moskau
Parteien zu schlagen. Er hat sehr wesentlich da- die zuversichtlichsten Beobachter der Sowjets zunächst fest erwartete Unterwerfung unter den
zu beigetragen, die Annahme der ersten wich- konnten nicht mehr übersehen, daß Rotchinas Machtspruch der Sowjets ist auch in Zukunft
tigen Gesetze zur Lösung der Rassen- und mit Bienenfleiß in aller Welt verbreitete Thesen nicht zu erwarten. Die Behauptung der Russen,
Negerfrage zu erreichen, und er hat mit dafür in den kommunistischen Parteien der g a n z e n fünfundsechzig von über achtzig Parteien ständen fest hinter ihnen und lehnten den Pekingesorgt, daß Fragen der Sicherheit und Ver- Welt starken Eindruck machten.
ger Kurs scharf ab, mag für die Parteiführungen
teidigungskraft Amerikas und des atlantischen
und ihre von Moskau eingesetzten und meist
Bündnisses immer als gemeinsames Anliegen
»In e n t s c h e i d e n d e r
Stunde"
bezahlten Spitzenfunktionäre schon zutreffen,
a l l e r Parteien behandelt wurden. Johnson
n i c h t aber für die Gesamtparteien. Die komhat sich sowohl als Senator wie auch als VizeMochten die Russen gehofft haben, auf dem
präsident über alle wichtigen Probleme der ehernen Schachbrett der Machtpolitik schon in munistischen Parteien Asiens, darunter einige
Weltpolitik unterrichten lassen, auch über die einer ersten Partie alles für sich zu entscheiden, der stärksten außerhalb Chinas und der SowjetSchicksalsfragen der echten deutschen Wieder- so müssen sie heute erkennen, daß eben diese union, stehen fest zu P e k i n g . Sogar in Invereinigung und des deutschen Ostens. Loyal Partie nicht mit einem Sieg, sondern mit einem dien gibt es bei den Kommunisten einen sehr
stellte er sich hinter seinen jungen Präsidenten Unentschieden, einem „Remis", endete. Der einflußreichen Pekingflügel. In Afrika ist der
und hat diesem manche Verpflichtung in sei- weitere Verlauf dieses härtesten „Turniers" ist Einfluß der Chinesen trotz der heftigen Gegennem „schwierigsten Amt der Erde" abgenom- aber völlig offen und ungewiß. Vieles spricht agitation der Russen erheblich gestiegen, ebenmen. Während früher Vizepräsidenten meist wohl dafür, daß beide Seiten heute und in naher so in den Parteifilialen in Lateinamerika. Es
nur ein rein repräsentatives Amt versahen und Zukunft daran interessiert sind, die Auseinan- gibt heimliche und offene „Chinafraktionen" in
oft kaum über die Staatsgeschäfte unterrichtet dersetzungen nicht mehr im bisherigen Maße in den meisten Kommunistischen Parteien Europas. Chruschtschew wird sich kaum darüber
wurden, hat Lyndon Johnson fast immer an den aller Ö f f e n t l i c h k e i t
auszutragen
und
Kabinettssitzungen teilgenommen und laufend nach außen den Eindruck zu erwecken, als täuschen, daß sogar unter den eigenen russiEinblick in den Gang der Geschäfte nehmen handle es sich eben nur um einen „kleinen Haus- schen Genossen wohl nicht wenige mit Pekings
können. Noch Truman hat in seinen Erinnerun- streit" unter Brüdern, um den sich niemand ganz harter revolutionärer Linie liebäugeln und
gen darüber geklagt, wie wenig sein Vorgänger sonst kümmern solle. Es kann weder Nikita auf einen Kompromiß mit China drängen. M a n
Roosevelt ihn zu entscheidenden Beratungen Chruschtschew noch Mao Tse-tung daran gele- hat denn auch in Moskau den ursprünglichen
herangezogen und wieviel er ihm verschwiegen gen sein, der freien Welt das Schauspiel einer Plan, die chinesischen „Ketzer" auf einem roten
Konzil abzuurteilen und mit ihren Freunden zu
habe
großen Aufspaltung des kommunistischen Ostmaßregeln, mindestens einstweilen fallengelasblocks zu bieten. W i r dürfen nie vergessen, daß
sen. Gegen eine zuzeiten erwogene militärische"
hüben und drüben nicht nur fanatische KomStrafaktion sollen die Sowjetmarschälle scharf
Am 25. November sollte der neue Bundes- munisten, sondern auch verschlagene Machtpoli- Einspruch erhoben haben. Auch im roten Lager
tiker
das
entscheidende
Wort
sprechen,
die
sehr
kanzler Professor L u d w i g E r h a r d zu seisteht Chruschtschew heute nach seinen schwenem ersten Besuch bei Präsident K e n n e d y genau wissen, was ihnen nützlich ist und was ren Niederlagen in der Planung und Versorgung
ihnen
schadet.
So
fehlt
es
denn
nicht
an
Veri n W a s h i n g t o n eintreffen. Die amerikanicht als „strahlender Sieger" da. Er muß gerade
nische Regierung hatte betont, der Nachfolger sicherungen, man werde trotz aller Spannungen hier lavieren, nach Abhilfen suchen. Die jetzt
und
Machtkämpfe
in
e
n
t
s
c
h
e
i
d
e
n
d
e
r
Konrad Adenauers sei herzlich willkommen und
bevorstehenden Tagungen des roten Zentraldoch fest zusammenstehen. W i r
werde Gelegenheit zu sehr fruchtbaren Gesprä- S t u n d e
komitees und Parteipräsidiums und des Oberhaben
keinen
Grund
daran
zu
zweifeln,
und
chen mit den Staatsmännern unseres größten
sten Sowjet sehen einen hartringenden KremlVerbündeten haben, auf die man hohe Erwar- manche vor allem in Washington wie auch in chef in Aktion.
London
angestellte
Spekulation,
man
könne
tungen setze. Der Tod hat auch hier zunächst
anders entschieden. W i r sind aber sicher, daß durch freundliche Gesten und gefährliche Konder Mann, der nun John Kennedys Vermächt- zessionen gegenüber Moskau die Sowjets „libenis zu hüten hat, hier in seinem Geiste die wei- ralisieren" ist ebenso weltfremd wie jene, rote
Wer auch nur etwas vom Wesen des Komtere Entwicklung kraftvoll fortführen wird. Nach Funktionäre in Warschau, Prag und Budapest munismus und seiner weltrevolutionären Plaallem, was man bisher vom neuen Präsidenten langsam aus dem Ostblock zu lösen.
nung begriffen hat, wird wissen, daß gerade in
weiß, ist er eine Persönlichkeit durchaus eigener .
Zeiten mancher Schwierigkeiten die rote FühD
i
e
h
a
r
t
e
L
e
h
r
e
Prägung, die sich an vielen Aufgaben bewährt
rung nach außen sehr hart auftritt und gar nicht
hat. Er wird seinen eigenen Stil entwickeln und
Wer immer noch glaubte, Chruschtschew daran denkt, von ihrer alten Linie abzuweichen.
wird Verantwortung zu tragen wissen. Der werde unter dem Druck der Auseinandersetzun- Alle Illusionen in dieser Richtung sind verfehlt
heute 55jährige Staatsmann aus Texas, der im gen mit Peking nun kompromißbereiter gegen- und höchst gefährlich.
Kriege als Marineoffizier an der Front stand
wie sein Vorgänger, hat sich nie vor Mühe und
Arbeit gescheut. W i r wünschen ihm aus vollem
Herzen G l ü c k u n d E r f o l g
in seinem
schweren Amt und bringen ihm, dem Oberhaupt
Die ersten Streiks i n
Osteuropa
des größten verbündeten Landes, volles Vertrauen entgegen.
Zunehmende V e r b i t t e r u n g der Arbeiterschaft
(co) Wien, im November
Bis vor nicht allzulanger Zeit bestand für die
H e r a u s g e b e r : Landsmannschaft Ostpreußen e. V Arbeitnehmer in den von Kommunisten beherrschten Gebieten Mittel- und Osteuropas als
C h e f r e d a k t e u r : Eitel Kaper, zugleich verant einziges Mittel, sich gegen niedrige Löhne und
wortlich für den politischen Teil Für den kulturellen gegen Zwangsmaßnahmen des alleinigen Arbeitund heimatgeschichtlichen Teil Erwin Scharfenorth gebers Staat zu wehren, die sogenannte „pasFür Soziales. Frauenfragen und Unterhaltung Ruth sive Resistenz", durch die das geforderte PlanMaria Wagnei Für landsmannschaftliche Arbeit, Ju- soll nicht erreicht oder die Produktionsausfälle
vergrößert wurden. Nun mehren sich in jünggendfragen Sport und Bilder- Joachim Piechowski ster Zeit Fälle, in denen die Arbeiter zur DurchVerantwortlich für den Anzeigenteil- Karl Arndt setzung ihrer Forderungen sich trotz aller parteiamtlichen Verboten der organisierten A r (sämtlich in Hamburg)
beitsniederlegung bedienen
Immer häufiger
Unverlangte Einsendungen unterliegen nicht der dringt das Wort „ S t r e i k " über den E i s e r redaktionellen Haftung für die Rücksenduna wird n e n V o r h a n g .
Porto erbeten
Der jüngste Fall einer solchen KampfmaßDas Ostpreußenblatt ist das Organ der Landsmann- nahme protestierender Arbeiter ereignete sich
schaft Ostpreußen und erscheint wöchentlich zur In- vor einiger Zeit in der noch weitgehend von
formation der Mitglieder des Fördererkreises dpr stalinistischen Prinzipien beherrschten Tschechoslowakei
In einer staatlichen
Werkstätte
Landsmannschaft Ostpreußen
P r e ß b u r g s war die Belegschaft einfach nicht
Anmeldungen nehmen |ede PoManstalt und die mehr zur Arbeit erschienen, nachdem die A r Landsmannschaft OstpreuBen entgegen
Monatlich beiter und Angestellten seit Monaten vergeblich
2,— DM
von der Direktion und der betrieblichen GeSendungen für Schriftleitung. Geschäftsführung und werkschaftsorganisation Aufklärung über die
L ö h n e und P r ä Anzeigenabteilung 2 Hamburg 13. Parkallee R4'R6 s t e t i g s i n k e n d e n
Telefon 45 25 41 42 Postscheckkonto Nr P07 00 mu» m i e n verlangt hatten. Obwohl es sich seit der
kommunistischen Machtübernahme um den erfür Anzeigen)
sten in der Tschechoslowakei stattgefundenen
Druck Gerhard Rautenberg 295 Leei
Massenstreik handelte, wurden angeblich keine
(Ostfriesland) rvJnrderstraßp 2P'31. Rul
Strafmaßnahmen gegen die Arbeiter ergriffen
Leer 42 RR
/ A
Fast gleichzeitig kam es auch i n U n g a r n
Für Anzeigen gilt Preisliste 12.
zu einer vieldiskutierten Streikaktion in der
S c h i f f s w e r f t v o n C z e p e l , wo die A r beiter die geforderten Uberstunden verweigerten und die Arbeitsplätze verließen, weil die
Betriebsleitung die „Normenleistung" der A r beiter durch geheime Filmkameras kontrollieren ließ. Obwohl auch die kommunistische
Zwangsgewerkschaft diese „Filmkontrolle" ablehnte, wurde gegen die Streikführer ein Verfahren eingeleitet und einige von ihnen fristlos
entlassen.
In Polen kam es im Verlauf der letzten
18 Monate zu einer Kette von Streiks, mit denen
sich die Arbeiter auch tatsächlich gegen die Leitung der Betriebe und sogar gegen die Partei
durchsetzen konnten. So wollten die Bauarbeiter von P 1 o c k die aus Witterungsgründen
angeordneten Lohnausfälle nicht anerkennen,
demonstrierten vor dem Kreiskomitee der Partei und setzten nach einer Woche Streik ihre
Forderungen
durch
Als in einer
Wars c h a u e r E l e k t r o f a b r i k eine neue Lohnberechnung eingeführt und die Überstundenprämien zurückgezogen wurden, traten die A r beiter geschlossen in den Streik, hielten trotz
„Besuchen" der Polizei bei den Streikführern
zehn Tage durch und hatten Erfolg: Die Direktion gab nach. Auch in den polnisch besetzten
deutschen Ostprovinzen kam es in Schlesien in
zwei Hüttenwerken und in einer großen Möbelfabrik zu Arbeitsniederlegungen, weil die versprochenen Prämien nicht bezahlt und die beanstandeten schlechten Arbeitsbedingungen nicht
verbessert wurden.
In R u m ä n i e n
ereigneten sich in den als
51 Aussiedler aus O s t p r e u ß e n und den anderen
polnisch besetzten deutschen Ostprovi
sind m Lager F r i e d e n d eingetroffen Der nächste Evangelische Kirchentag findet 1965
in Köln statt, wie die Leitung des Evangelischen Kirchentages in Fulda mitteilte.
Die Deutsche Kriegsgräberfürsorge hofft auf
ein Gespräch mit dem sowjetischen B o t w h A
ter Smirnow über die Betreuung der deutschen Soldatengräber in den Ostblockländern.
Beim Bundessozialgericht in Kassel ist em zusätzlicher Senat für Fragen der Angestellte
Versicherung eingerichtet worden.
Unteroffiziers-Schulen zur Hebung des, Unt«
Offizierstandes in der Bundeswehr fordert de
Wehrbeauftragte
des
Bundestages,
Vizeadmiral a. D. Heye.
Wehrpflichtige mehrerer Jahrgange wird di
Bundeswehr in den nächsten zwei Jahren^
größerem Umfange als bisher einberufen
bei soll auch auf die noch ungedienten W e h
Pflichtigen der J a h r g ä n g e 1940/41 und | |
zurückgegriffen werden.
L
Oswald ermordet
Der des Mordes an Präsident Kennedy
schuldigte 24jährige Lee Harvey O s w a l d i
bei der Überführung vom Stadtgefängnis 1
Rathaus ins Bezirksgefängnis ermordet word
Oswald starb an den Folgen eines Bauchschu
ses. A l s Täter wurde der Besitzer von zw
Nachtlokalen in Dallas, Jack R u b i n s t e i n
unmittelbar nach dem Anschlag verhaftet.
Mit dem Ruf „Du verfluchter Hund" hatte
auf Oswald aus einer Pistole gefeuert, nachde
er eine etwa einen Meter hohe Absperru
übersprungen und sich unter die wartende
Journalisten gemischt hatte. Die Kugel traf a
einem Meter Entfernung. Das sofortige B
mühen der Ärzte im Parkland-Krankenh ms u
den Niedergeschossenen blieb trotz sofortig
Bluttransfusion ohne Erfolg.
Eine Akademie für Zivilverteidigung soll a
Wunsch des Bundesverteidigungsrates
i
Räume Bonn errichtet werden.
Zugenommen haben in West-Berlin die Sparei
lagen, die sich Ende Oktober bei allen Kreditinstituten und bei der Post auf 2,7 M i l l i a r d e n
Mark beliefen.
N A T O - G e n e r a l s e k r e t ä r Stikker hat in Den Hac
erklärt, daß er sich mit dem Gedanken trage,
aus gesundheitlichen G r ü n d e n von seinem
Posten zurückzutreten.
Sowjetische Arbeiter im
Schwarzmeerhafen
Odessa und in Kriwoi Rog sollen aus Protest
gegen die Lebensmittelknappheit und die
hohen Preise die Arbeit niedergelegt haben,
wird aus Wien berichtet.
Uber die Lieferung von sowjetischem Rohöl im
Austausch gegen italienische Industrieprodukte hat der italienische Staatskonzern E N I
mit der Sowjetunion einen zweiten Vertrag
abgeschlossen. Insgesamt soll die Sowjetunion
25 Millionen Tonnen Rohöl liefern.
Dos Pariser Gespräch
In einer freimütigen A t m o s p h ä r e verliefen die
zweitägigen Gespräche Bundeskanzler Erhards
mit dem französischen S t a a t s p r ä s i d e n t e n d"
Gaulle in Paris. Bei den Gesprächen herrschte
— laut Kommunique — auch Einigkeit in der
Deutschland- und Berlinpolitik und ü b e r d i
Notwendigkeit, dem d e u t s c h e n
Volk
zum R e c h t d e r
Selbstbestimmun
zu verhelfen.
Erhard e r k l ä r t e nach den Gesprächen, au
beiden Seiten hege man die Uberzeugung, da
wesentliche Schritte zur S t ä r k u n g der franz"
sisch-deutschen Freundschaft und in Richtun
auf die europäische Einheit getan worden sei«
Wyszynski gegen Parteipiarrer
,
/f
Kardinal Wyszynski hat vor Tausenden v
Seminaristen
und in Anwesenheit
von Pap
Paul VI. die Bemühungen
der polnischen Korn
mumsten, Priester
zu
.Parteipfar
rem
zu machen, scharf verurteilt
Vor wer
gen Tagen hatte der Kardinal dem Vernehm
nach entschieden gegen die Einberufung
v
katholischen
Seminaristen
in vier polnisch
Städten
zum Militärdienst
protestiert.
Die
Maßnahme
widerspricht dem Abkommen zw
sehen Kirche und Regime in Polen.
Der gesunde religiöse Instinkt der gläubiqe
mTÄr i'Ä-- ' Y»*Ynski.
habe imm
auf die Abhangigmachung
von Priestern v
einer weltlichen Macht reagiert und sich gege
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Der Fall Barghoorn" - die Verhaftung eines
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macht seien, die es sich nicht auf die Dauer ge
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noch als die sowje- einiger Wahrscheinlichkeit dann bald Fußtritte
tischen Aktionen gegen amerikanische Truppen- folgen wurden. Man entsinnt sich nun - eber
Konvois auf der Autobahn nach Berlin was im Zusammenhang mit dem Falle Barghoorn es mit dem sogenannten „ G e i s t v o n M o s - daran, daß die USA immer nur reichlich passh
kau
auf sich hat. Im Zusammenhang mit der auf sowjetische Übergriffe geantwortet haben
Unterzeichnung des Moskauer Vertrages über Daß sie bei der Blockierung West-Berlins durcr
den teilweisen Atomversuchsstopp kam man Stalin allein die Luftbrücke errichteten, statt
zu der reichlich voreiligen Meinung, es zeige Versorgungsfahrzeuge mit militärischer Bedek
sich nunmehr endlich auch auf sowjetischer Seite kung nach West-Berlin zu bringen - was an
die Bereitschaft, auf westliches Entgegenkom- gesichts des damaligen atomaren Monopols de?
men hin Entgegenkommen an den Tag zu legen USA mit Sicherheit n i c h t zu Kampfhandlur
und die Differenzen zwischen Ost und West gen gefuhrt haben würde Daß sie nichts unter
allmählich auf dem Wege von Kompromissen nahmen, um den Bau der Mauer in Berlin in der
abzubauen. Das aber nannte man den „Geist
Anfängen zu unterbinden, sondern vielmehi
von Moskau".
durch einen bekannten Senator geradezu den
Daß man so rasch bereit war, den Sowjets Sowjets das Recht zubilligten, die Mauer zu
.guten Willen" bei der künftigen Behandlung bauen. Daß sie schließlich das kommunistische
ost-westlicher Streitfragen zuzubilligen, hat Regime auf Kuba selbst mit einer Nichtangriffs
seinen tiefsten Urgrund in der Neigung der Garantie bedachten, nachdem der Handel: Ab
amerikanischen öffentlichen Meinung, eine zug von Sowjetraketen aus Kuba gegen Abzug
schon im privaten Leben nur sehr beschränkt der US-Raketen aus der Türkei und Italien, pergültige Auffassung ins Politische zu übersetzen, fekt war. Und da der Wahlkampf in den Ver- An der Steilküste bei Brüsterort
daß es genüge, Wohlwollen zu zeigen, um Wohl- einigten Staaten faktisch bereits begonnen hat,
wollen auf der anderen Seite hervorzurufen. in dem die Thesen des Senators Barry M . GoldMan nennt dieses auch das „Readers Digest"- water, auf jeden Fall eine große Rolle spielen
Denken, indem dieses in vielen Sprachen mit werden, sah sich der Präsident der Vereinigten
einer Gesamtauflage von nicht weniger als Staaten um so mehr veranlaßt, gerade anläßlich die Uberzeugung gewönne, daß die Sowjets
21 Millionen Exemplaren erscheinende Magazin des Zwischenfalls um den Professor Barghoorn eben keine „Jungdemokraten" sind, sondern
es sich besonders angelegen sein läßt, die A n - zu verkünden, daß die amerikanische Geduld eben imperialistische Kommunisten, mit denen
nicht gut Kirschen essen ist, sondern denen gesicht zu verkünden, daß es allein genüge, an nun erst einmal ausgeschöpft sei.
Naturgemäß wäre es sehr voreilig, daraus genüber man ständig auf der Hut sein muß. In
die Güte im Menschen zu appellieren, um Streidie
Schlußfolgerung
zu
ziehen,
die
Politik
der
der amerikanischen Bevölkerung — daran betigkeiten zu beheben. Demgegenüber haben es
diejenigen einigermaßen schwer, die davor gegenwärtigen amerikanischen Administration steht kein Zweifel — wachsen die Zweifel, ob
gegenüber
der
Sowjetmacht
werde
auf
eine
neue
es zweckmäßig war, allzuviel guten Willen
warnen,
hartgesottenen
Kommun i s t e n , wie sie in den Regimen der Sowjet- Ebene gestellt werden, indem man nun endlich gegenüber Moskau zu bekunden.
union sowie der Satellitenstaaten und anderer
Länder die Macht ausüben, etwas anderes zu
unterstellen als eine rücksichtslose WahrnehIm N o r d e n der Ostfront
1944/45
mung der Interessen des kommunistischen Imperiums, ihrer Partei oder auch des WeltkomKampf u m die „Seebrückenköpfe" M e m e l und Pillau
munismus bei jeder Gelegenheit.
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Da hatte vor nicht langer Zeit erst einer der
bekanntesten politischen Kommentatoren der
USA, W a l t e r L i p p m a n n , verkündet, daß
die Sowjetunion gewissermaßen eine „Demokratie im Frühstadium" darstelle, der gegenüber
die reife amerikanische Demokratie stete Hilfsbereitschaft bekunden müsse, um die Sowjets
und überhaupt die Bevölkerung der UdSSR baldmöglichst auf jene demokratische Höhe hinaufzuheben, auf der sich das demokratische Gemeinwesen der U S A befindet. Nun aber hatte
diese
sowjetische
„Jungdemokratie"
einen
amerikanischen Wissenschaftler unter windigen
Vorwänden kassiert und damit ein Benehmen
an den Tag gelegt, das den wahren Charakter
Moskauer „Demokratie" klar beleuchtete. Demgegenüber mußte etwas unternommen werden,
und so deutete denn Präsident Kennedy an, es
würde sowohl die Frage der Weizenlieferungen
an die Sowjetunion als auch des Kulturaustausche zwischen der Sowjetunion und den U S A
überprüft werden müssen, wenn Moskau nicht
unverzüglich die Sache in Ordnung bringe. Die
Sowjets gaben zunächst ihrer Verwunderung
darüber Ausdruck, daß man im Westen plötzlich
den Fall Barghoorn so wichtig nähme (wo doch
so vieles andere — wie zum Beispiel die Belästigung militärischer Konvois — kaum irgendwelche Aufregung hervorgerufen hatte), und
so gab man denn den amerikanischen Gelehrten
frei.
*
Immerhin war es eine beträchtliche Ungeschicklichkeit der Sowjets, den Amerikanern
durch die Verhaftung des Professors Barghoorn
eben das deutlich zu machen, was sie durch die
Herbeiführung der Zwischenfälle auf der Autobahn bereits hatten demonstrieren wollen: Wie
sehr sie sich über die Bekundung der amerikanischen
Verständigungsbereitschaft
lustig
m a c h e n , wie weitgehend sie diese als A n zeichen einer Art Mutlosigkeit und Charakterschwäche werten und wie gern sie durch fortgesetzte Anrempeleien vor aller Welt unter Beweis stellen wollen, daß der Kreml, daß Chruschtschew den Gang der Weltgeschichte bestimmt
In den U S A selbst erheben sich immer lauter
die Stimmen, die darauf hinweisen, daß die
Moskau klagt über „Schieber"
M M o s k a u . Der kasachische „Minister für
öffentliche Ordnung", D. Pankow, der sich kurzlich erst in der „Iswestija" gerühmt hatte, daß
die Einrichtung von „ B e s s e r u n g s - K o l o n i e n " für J u g e n d l i c h e zu einer gewissen Minderung der Zahl der Verbrechen gefuhrt
habe, berichtet jetzt in der „Kasachstanskaja
Prawda", daß die Polizei gegenwärtig Großaktionen gegen Elemente durchführe, die die aufgetretenen Versorgungsschwierigkeiten dazu
benutzten, lukrative
Schiebergeschafte
zu machen und sich auf unehrliche Art zu bereichern. Bei Kontrollen hätten Polizei-Organe bei
einzelnen Personen riesige Mengen Zucker,
Mehl, Getreide, Stoffe, -Damenkleider, Damenund Herrenmäntel, Schuhe, Seifen, Loffe , Suppenschüsseln und ähnliche Dinge entdeckt, die
gehortet worden seien, um sie eines Tages anzusetzen.
In Ost-Kasachstan hätten fünf Banditen sogar
zwei Viehzüchter ermordet, nur um 150 Stuck
V i e h stehlen zu können. Auf den privaten Hofstellen der Kolchosbauern habe man zum l e i i
bis zu 25 Rinder und große Mengen von Schweinen gefunden, die sich wegen Ubermastung zum
Teil kaum noch auf den Füßen halten konnten.
Das seit 1958 in Freiburg befindliche „Militärgeschichtliche Forschungsamt der Bundeswehr"
knüpft unter Leitung des Oberst i. G. Dr.
M e y e r - W e l k e r in gewisser Weise an an
die Kriegsgeschichtliche Abteilung des einstigen
preußischen Großen Generalstabs. Allerdings
nur in gewisser Weise, denn die Veröffentlichungen des Amtes bewegen sich in einem weiteren, umfassenderen Rahmen, sie gehen in vielen Beziehungen hinaus über die einstigen, meist
lehrhaften kriegsgeschichtlichen Arbeiten, die
sich in der Hauptsache meistens mehr an den
Soldaten wandten. Auch das Ostpreußenblatt ist
mehrfach als Quelle erwähnt. Der soeben erschienene fünfte Band der Reihe „Beiträge zur
Militär- und Kriegsgeschichte" ist für uns Ostpreußen von ganz besonderer Bedeutung. Er behandelt, wie schon sein Titel besagt, die letzten
Abwehrkämpfe des Nordflügels der Ostfront in
der Endphase des Krieges 1944/45.
Das Werk des Forschungsamtes ist vorzüglich
ausgestattet, mit reichem Kartenmaterial versehen und flüssig und leicht verständlich geschrieben. Befehle aus jenen Monaten, Anordnungen im Wortlaut sowie Befragungsergebnisse unterstreichen seinen dokumentarischen
Wert.
Gegliedert ist das Werk in drei Abhandlungen, deren jede einen anderen Sachbearbeiter
hat. Der erste gibt einen Überblick über den Einsatz der Luftwaffe im Bereich der Heeresgruppe
Nord bis Mitte Oktober 1944? Der Verfasser der
zweiten Studie schildert den außerordentlich
schwierigen, durch Hitler nur allzulange verzögerten Rückzug der Heeresgruppe im September und Oktober des gleichen Jahres von der
Narwa bis in den kurländischen Raum. Der
dritte Teil, der umfangreichste des Werkes, behandelt den Kampf um die „See-Brückenköpfe"
M e m e l und P i l l a u bis zum Zusammenbruch Anfang Mai 1945. Der neu eingeführte
Begriff „See-Brückenkopf" ist im weitesten
Sinne zu verstehen als das gesamte Gebiet Ostpreußen, das nach Störung und Unterbrechung
der Landverbindungen nach dem Reich auf die
Seehäfen angewiesen war — es ist also das
letzte Ausklingen dessen, was wir gewohnt sind
als den „Kampf um Ostpreußen" zu bezeichnen.
Die Darstellung vermag dabei zum Teil weit
Aufn.
Lapschies
Konsolidierung der Bundeswehr
Von W o l f g a n g A d l e r , Bonn
Nach Minister von Hassel hat auch Bundeskanzler Professor Erhard von der Notwendigkeit gesprochen, im A u f b a u d e r B u n d e s w e h r eine „Phase der Konsolidierung" einzuschalten. Man wird darunter die Absicht zu verstehen haben, das zahlenmäßige Wachstum der
deutschen Streitkräfte erst einmal zu stoppen,
damit die Truppe Gelegenheit erhält, innere
Festigkeit zu gewinnen. Für eine Zeit von vier
bis fünf Jahren wird die Bundesregierung daher
den Stand ihrer militärischen Verbände auf rund
400 000 Mann halten und darauf verzichten müssen, neue Einheiten aufzustellen. Erst danach
wird sich das Ministerium daran begeben, die
Armee weiter zu verstärken, bis das vorgesehene Ziel von 500 000 Soldaten erreicht ist.
Wer der Entwicklung der Bundeswehr aufmerksam verfolgt, muß diese Entscheidung der
Bundesregierung begrüßen. Denn mehr und mehr
drohte die Gefahr, daß mit dem Streben nach
Quantität, das von den Forderungen der N A T O
veranlaßt war, die Q u a l i t ä t der militärischen
Verbände vernachlässigt wurde. Immer deutlicher zeigte sich auch, daß die Leistungsfähigkeit der Truppe nicht den Erfordernissen entsprach, weil vor allem personelle Schwierigkeiten die ordnungsgemäße Ausübung des Dienstes
in den Kasernen vielräch hinderten. Die Notbehelfe nahmen daher überhand, was dem Geist
der Truppe auf die Dauer nicht gut bekommen
wäre.
hinauszugehen über das bereits vor zwei Jahren erschienene bekannte Dieckert-Großmannsche Buch, da dem Forschungsamt naturgemäß
ein umfangreiches Quellenmaterial zur Verfügung stand. Damit vertieft sich unser Wissen
um das dramatische Geschehen jener Tage, die
zur furchtbaren Tragödie unserer Heimat wurden.
Auf Einzelheiten einzugehen, ist hier nicht der
Raum. Nur auf ein paar Punkte wollen wir kurz
hinweisen. Da ist der wenig bekannte, 110 Tage
währende A b w e h r k a m p f u m M e m e l ,
das schon seit Mitte der 90er Jahre keine Festung mehr war, der Rückzug über die Nehrung,
wobei alle die aus Friedenszeiten so wohlbekannten Nehrungsdörfer zu Kampfstätten wurden, und die Schwächung der Front in Ostpreußen durch Wegziehen einer ganzen Reihe kampfkräftiger Divisionen im Dezember und Anfang
Januar an andere Fronten, wodurch die Tiefgliederung und die Bildung der dringend notIn den nächsten Jahren wird man in erster
wendigen Reserven verhindert wurde. Wenngleich auch Ostpreußen angesichts der fortschrei- Linie bemüht sein müssen, das „Defizit" im U n tenden gegnerischen Erfolge im Westen und t e r o f f i z i e r s k o r p s und im O f f i z i e r s bei der gewaltigen Übermacht der Russen auf die k o r p s zu decken. Denn darin liegt wohl das
Dauer nicht zu halten war, so hätte sich doch bei größte Manko. Der Mangel an Ausbildern redustärkerem Truppeneinsatz mehr Zeit gewinnen zierte den Sicherheitseffekt der Streitmacht belassen für eine geordnete Räumung der Provinz. trächtlich. Die personellen Probleme der BundesUnd schließlich immer wieder bei allen Füh- wehr zu bewältigen, ist daher die wichtigste
rungsentschlüssen die unheilvolle Rolle der dau- politische Aufgabe, die gelöst sein muß, wenn
ernde Kräfte und Zeit verzehrende Streit um sich die Armee konsolidieren soll.
Um aber geeignete Soldaten für die Unterdie Zuständigkeit zwischen Wehrmacht und Veroffizierslaufbahn zu werben und fähige Unterteidigungskommission, also der Partei.
Das vorliegende Werk des Forschungsamtes offiziere in der Truppe zu halten, wird man sich
stellt nach eigener Angabe noch keine „amtli- bereitfinden müssen, die Besoldung den Einche" Kriegsgeschichte dar, dafür ist die Zeit kommensverhältnissen in der zivilen Wirtschaft
wohl noch nicht gekommen und es mag auch anzunähern. Solange ein Facharbeiter das Dopdas gesamte Material noch nicht in deutschen pelte verdient wie ein Feldwebel, wird man
Händen sein. Aber es ist ohne Zweifel damit keine ausreichende Zahl qualifizierter Kräfte für
ein wertvoller Baustein und eine vorzügliche einen längeren Dienst in der Armee interessieGrundlage für eine spätere Gesamtplanung ge- ren können. Denn es muß ja auch bedacht sein,
schaffen worden.
Dr. W. G r o s s e daß der Soldat seinen Dienst unter erschwerten
Umständen zu leisten hat. Zum Beispiel kennt
er k e i n e Vierzig-Stunden-Woche und ist über
Schriftenreihe des Militärgeschichtlichen For- seine technischen Funktionen hinaus mit allerlei
schungsamtes: Abwehrkämpfe am Nordflügel Pflichten belastet, die es im Zivilberuf nicht gibt.
der Ostfront 1944/45. Mit 14 zum Teil mehrfar- Dieser Erkenntnis darf man sich nicht verschliebigen Skizzen, 459 Seiten. — Deutsche Verlags- ßen.
Der Wille zur „Konsolidierung" der Bundeswehr
anstalt, Stuttgart. — In Leinen 58,— D M .
setzt also die Bereitschaft voraus, ihr personelles
Problem ebenso energisch wie nüchtern anzupakken. Dazu gehören natürlich auch andere Maßnahmen — zum Beispiel eine Beschleunigung des
Titos Worte u n d
Taten
Wohnungsbaues
für die verheirateten
Soldaten, die unter der dauernden FamilientrenK M . Tito
hat vor der UNO-Vollversamm- dritte der Titoschen Forderungen vor der UNO nung erheblich leiden, die Errichtung von Offider
Selbst- ziers- und Unteroffiziersheimen, die Verbesselung angeregt, sie möge die
Prinzipien verletzt haben, das Prinzip
der Völker
und ihr Recht, rung der Übungsanlagen und anderes mehr. A l l
der friedlichenKoexistehz
ausarbei- bestimmung
ten und dann durch eine Versammlung der ihre eigene Lebens- und Regierungsform zu das kostet Geld, womit sich die weitverbreitete
Staatsmänner auf hoher Ebene feierlich kodifi- wählen. Indem er auf „zwei Deutschland" be- Annahme, nun — da die Streitmacht zunächst
zieren, also in ein internationales Sittengesetz steht, verletzt er dieses Recht, noch ehe es von nicht weiter wachsen soll — würden Einsparunverwandeln lassen. An hohen Prinzipien und der UNO kodifiziert ist. Viertens fordert er, daß gen im Wehrbudget möglich sein, als Irrtum erCharten fehlt es unserer Welt und Zeit nicht. dem Recht des Stärkeren ein Ende gesetzt weist. Die Verteidigungslasten werden in ZuEs fehlt nur an Staaten und Staatsmännern, die werde. Mit dem Recht des Stärkeren verweigert kunft nicht geringer, sondern höher sein als
sich daran halten. Auch Tito hält sich nicht an Rußland, Titos großer und enger Freund, den heute.
die vor der UNO entwickelten Prinzipien. Als Deutschen, sich in Frieden und Freiheit wieder
erstes nannte er den Verzicht
auf
Ge- zu einer Nation zu vereinigen. Wenn es Tito mit
Sowjetische Hamsterkäufe
walt. Er ist aber durchaus damit einverstanden, seinen Prinzipien ernst ist, muß er zuerst die Sodaß das deutsche Volk durch Gewalt geteilt wjetunion und die Satelliten dafür gewinnen,
greifen um sich
bleibt. Wer den Gewaltverzicht fordert, muß ihn sie zu praktizieren, sonst trägt er nur dazu bei,
M. M o s k a u — Als dritte sowjetische Zeiüberall fordern, also auch von Moskau und Ul- daß mit schönen Worten und hohen Prinzipien
tung berichtet jetzt „Sowjetskaja Rossija" über
bricht, daß sie daraui verzichten, der friedlichen weiter geheuchelt und Unrecht getarnt wird.
das „panikartige" Hamstern von Lebensmitteln
Wiedervereinigung
mit Gewalt zu begegnen
in der Ukraine und in der sowjetischen HauptTito hat bis vor kurzem erklärt, er sei glückstadt selbst. Die Flüsterpropaganda, die belich darüber, daß es „zwei Deutschland" gebe
Warschau
schloß
Priesterseminare
hauptet, daß demnächst der Verkauf von Fett,
Wer Gewaltverzicht fordert, muß als Entsprechung das Recht und die Mittel auf friedliche
M. W a r s c h a u . Die kommunistischen Be Zucker und einigen anderen Lebensmitteln fast
Revision unhaltbarer, durch Gewalt geschaffe- hörden Polens haben nach Informationen ge- völlig eingestellt und die Preise für andere Lener Zustände gewähren. Dieses Prinzip muß wöhnlich gut unterrichteter katholischer Kreise bensmittel erhöht werden sollen, habe dazu
wenn die Sowjets auf
Gewaltverzichtserklärun- Warschaus die Schließung der geistlichen Semi geführt, daß auch in Moskau mit der Stapelung
gen bestehen, zur Geltung gebracht werden. Tito nare in W l o c l a w e k und T a r n o w ver- von Lebensmitteln, vor allem von Kartoffeln in
fordert weiter das Prinzip
der
Nicht- fügt. Ursache der Schließung soll die angebliche Badezimmern, begonnen worden sei Die geeinmischung.
Indessen hat er niemals da- Weigerung kirchlicher Stellen sein, die Ausbil- nannte Zeitung glossiert diese Berichte als
gegen protestiert, daß die Russen sich mit Ge- dung katholischer Priester in diesen Seminaren „Märchen alter Großmütter", die auf der Ebene
walt in die ungarische Auseinandersetzung im durch kommunistische Inspektoren überwachen von Prognosen über den Weltuntergang stünden.
Jahr 1956 eingemischt und damit zugleich die zu lassen;
*
30.
N o v e m b e r 1963 / S e i t e 3
Das
H a u p t e n t s c h ä d i g u n g
Von
unserem
i m J a h r e
Ostpreußenblatt
1 9 6 4
B o n n e r .O.B. - M i t a r b e i t e r
Der Ständige Beirat des Bundesausgleichsamtes faßte am 19. November bedeutsame Beschlüsse über die Fortführung der Hauptentschädigung im Jahre 1964. Sie bedürfen noch
der Zustimmung des Kontrollausschusses. In
zwei Fragen ist diese zweifelhaft.
Steuervorteile für Vertriebenenbetriebe
A m 31. Dezember laufen die Steuervorteile
der Vertriebenen bei der Einkommensteuer aus.
Von verschiedenen Seiten ist daraufhin die Forderung erhoben worden, die Paragraphen 7c
und 10a EStG für weitere Jahre zu verlängern.
Die letzten Untersuchungen über die Eigenkapitallage der Vertriebenenbetriebe haben ergeben, daß die Vertriebenen-Unternehmungen
auch jetzt noch mit zwei Drittel des Eigenkapitals der Nichtvertriebenenbetriebe arbeiten müssen. Auch der Bundesvertriebenenminister hat
sich für eine Verlängerung eingesetzt.
Paragraph 7c betrifft Abschreibungsvorteile
bei Baumaßnahmen und Paragraph 10a die
Steuerfreiheit für den nicht entnommenen Gewinn.
N.
Die Vorlage des Wirtschaftsplanes 1964 des
Bundesausgleichsamtes sieht Vorfinanzierungsmittel nur im Ausmaß von 500 Millionen D M
vor (1963: 700 Millionen DM). Das reicht für die
bisher aufgerufene
Freigabeprogramme der
Hauptentschädigung. Der Ständige Beirat war
nach den häufigen Ankündigungen der Bundesregierung, die Hauptentschädigungsauszahlung
solle beschleunigt werden, der Auffassung, daß
1964 neue Freigabeprogramme in Angriff genommen werden sollen. Er fordert aus diesem
Grunde 700 Millionen D M an Vorfinanzierung.
Als neues Programm für die Barfreigabe der
Hauptentschädigung wünschte der Beirat die Inangriffnahme der Auszahlung der aufgelaufenen
Zinsen. Für die Jahre 1953 bis 1962 waren die
Zinsen auf den Grundbetrag der Hauptentschädi-
gung nicht ausgezahlt worden; wegen entgegenstehender gesetzlicher Bestimmungen können
die Zinsen auch nicht im Rahmen der Sparguthabenaktion oder der Schuldverschreibungsaktion zur Erfüllung gelangen.
In bezug auf die Sparguthabenaktion empfahl
der Beirat, den Kreis der Berechtigten auf die
40- bis 49jährigen auszudehnen. Damit würde
praktisch jeder unmittelbar Geschädigte die
ersten 5000 D M seiner Hauptentschädigung erfüllt erhalten; denn wer 1964 das Alter von
40 Jahren erreicht, war 1945 bereits 21 Jahre alt.
Die gleiche Altersabgrenzung sollte nach den
Beschlüssen des Beirats auch für die am 1. 1. 64
anlaufende Schuldverschreibungsaktion gelten.
Der Ständige Beirat beim Bundesausgleichsamt beschäftigte sich schließlich mit der landwirtschaftlichen Eingliederung. Wegen der unzulänglichen Situation auf diesem Gebiet forderte er aus den durch die 17. LAG-Novelle zu
schaffenden Zusatzmitteln an Aufbaudarlehen
eine besonders hohe Quote für die Landwirtschaftsdarlehen.
Jahrgang
14 / F o l g e 4 8
KULTURNOTIZEN
Der Kernphysiker Professor Dr. Eduard Gottfried sfe^nke starb kürzlich im 65. Lebensjahre.
Er wurde am 6. Juli 1899 in Christburg geboren.
Sein Studium begann er an der Konigsberger
Albertus-Universität, anL die er 1 9 3 5 _ ' S
planmäßiger Professor berufen wurde. 1937 erer eine ordentliche Professur in ^ . b u r g ,
war von 1950 bis 1956 Direktor des Instituts
für Atomenergie in Santa Fe, Argentinien, d i e ,
Regierung des Landes B a d e n - W ü r t t e m b e r g berief ihn zum Referenten für Atomfragen i m
Wirtschaftsministerium, ab 1960 lehrte er als
Ordinarius für Kernphysik an derJechn,sehen
Hochschule Stuttgart. Professor Steinke war
maßgebend am Aufbau des Kernforschungszentrums in Karlsruhe beteiligt und wirk e dort
auch als Direktor der Schule für Kerntechnik
der Kernreaktor-Gesellschaft. Sein spezielles
Arbeitsgebiet war die Erforschung kosmischer
Strahlung.
Dipl.-Ing. Fritz Tolkien erhielt die DieselMedaille in Gold. Diese wird vom Kuratorium'
des Deutschen Erfinderverbandes für hervorragende Erstleistungen in Industrie und W i r t Zur
K r i e g s o p f e r v e r s o r g u n g
schaft verliehen. Fritz Tolkien wurde mit dieser
Auszeichnung für seine Entwicklungsarbeiten
an schwungradlosen Pumpen und KompresDie ärztliche Nachuntersuchung älterer K r i e g s b e s c h ä d i g t e r
soren geehrt. Die nach ihm genannte „Tolkiensteuerung" hat die Bundesbahn i n 25 000 LokoV o n u n s e r e m B o n n e r K o - M it a r b e i t er
motiven bei Speise- und Bremsluftpumpen einVertriebene im Konkurrenzkampf
Die ärztliche Untersuchung älterer Kriegsbe- legung des § 62 Abs. 4 B V G , wie sie durch das bauen lassen. — Der Erfinder ist der Sohn des
Im Jahre 1961 waren 7,3 Prozent aller Kon- schädigter von Amts wegen stand schon früher, oben zitierte Urteil erfolgte, nun durch eine Än- nach der Vertreibung i n Schleswig-Holstein
kurse bei Vertriebenenbetrieben eingetreten. wie auch in den vergangenen Jahren der Gel- derung im Rahmen des in Vorbereitung befind- verstorbenen Sattlermeisters Fritz Tolkien aus
Da die Vertriebenen-Unternehmungen etwa tungszeit des Bundesversorgungsgesetzes, im- lichen Zweiten Neuordnungsgesetzes beseitigt Pillau. Er studierte an der Technischen Hochdiesen Anteil an der Gesamtzahl der westdeut- mer wieder im Blickpunkt des allgemeinen In- werden soll. Jedenfalls ergibt sich dies aus dem schule in Danzig Schiffsmaschinenbau; seit 1926
schen Betriebe aufweisen, spiegelt die Zahl der teresses. Sie ist auch heute noch ein brennen- Regierungsentwurf dieses Neuordnungsgeset- wohnt er in Hannover, wo er einen VersuchsVertriebenen-Konkurse die Energie wider, mit des Problem, um das teilweise leidenschaftlich zes, nach dem folgende Neufassung des § 62 betrieb leitete, den die Technische Hochschule
der die ostdeutschen Gewerbetreibenden sich im gerungen wird.
Abs. 4 B V G vorgesehen ist:
Hannover ü b e r n o m m e n hat.
Hi
Konkurrenzkampf behaupten. Bei der außeror- . Ohne hier auf die sicher interessanten EinzelBei
Versorgungsberechtigten,
die
das
dentlich viel höheren Verschuldung der Ver- heiten des bisher in dieser Frage Geschehenen
Der Graphiker Malte Sartorius erhielt den
sechzigste Lebensjahr vollendet haben, ist
triebenen-Unternehmungen
hätte man einen und auch Ungeschehenen eingehen zu wollen,
die Minderung der Erwerbsfähigkeit we- Förderungspreis zum Niedersächsischen Staatssehr viel höheren Prozentsatz erwartet. A n den sei zu der derzeitigen Rechtslage folgendes gegen Besserung des Gesundheitszustandes preis. — Er wurde 1933 in Waldlinden (WeszVergleichsverfahren des Jahres 1961 hatten die sagt:
nicht niedriger festzusetzen, wenn sie auf kallen), Kreis Schloßberg, geboren. Heute wohnt
Vertriebenen einen Anteil von 10,5 Prozent. N .
Seit der Neufassung des BundesversorgungsGrund eines nach dem 31. Dezember 1950 er in Geismar.
i
gesetzes durch das Erste Neuordnungsgesetz
erstelltes eingehendes ärztliches GutachGroßväter entlasten den Arbeitsmarkt
vom 27. Juni 1960 ist in das Bundesversorgungsten festgestellt worden und seitdem zehn
„Das Dohnasche Schloß Schlobitten
„Statt Lebensabend und Altenteil tätiges Wirken gesetz die Vorschrift des § 62 Abs. 4 eingefügt,
Jahre unverändert geblieben ist.
in Ostpreußen."
bis ins Alter!" So lautet heute, im Zeichen der die nachstehend im Wortlaut wiedergegeben
Vollbeschäftigung, die Losung für viele bejahrte wird:
Unseres Erachtens sollte es die dankbare und
Dieses
im
Auftrage
des Johann-GottfriedMänner und Frauen. Sie haben sich nicht von
Bei Versorgungsberechtigten, die das segensreiche Aufgabe der gesetzgeberischen
Herder-Forschungsrates
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o n Professor GrundSchreibtisch und Werkbank zurückgezogen, sondern
s e c h z i g s t e Lebensjahr vollendet ha- Körperschaften sein, dies zu verhindern.
zeigen den Jungen, daß Erfahrung und Lebensmann herausgegebene Buch (W. Kohlhammerben,
ist
die
Höhe
der
Minderung
der
Erpraxis jugendlichen Schwung aufwiegen. Sie enti iiiiiiiiiiiiniuiii nniitiiiiiiiii UM Verlag, Stuttgart) e r w ä h n t e n w i r i n Folge 47
werbsfähigkeit wegen Besserung des Ge- IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII IIIIIIIII
lasten den ArbeitsmarktI In welchem Umfang das
sundheitszustandes nicht neu festzustelder Fall ist, erweist eine interessante Erhebung
aus Anlaß der Verleihung des Fritz-Schumacherder Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung. Sie wird
len, wenn sie bei der Umanerkennung l
BLICK IN DIE HEIMAT Jj Preises an Professor Grundmann. — Durch e i n
ergänzt durch neueste Feststelungen des statistioder Erstanerkennung nach diesem Geschen Bundesamtes, die sich speziell mit den „LeuMittel reichten nicht
technisches Versehen waren die letzten Zeilen
setz auf Grund eines eingehenden ärztten über 65" beschäftigen.
lichen Gutachtens festgestellt worden und
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die
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dieser Notiz weggelassen. In diesen waren die
In der Bundesrepublik waren im Herbst 1962 etwa
seitdem zehn Jahre unverändert geblie- nicht ausreichten, mußten die Bauarbeiten an
1 5 2 0 0 0 M ä n n e r v o n 65 u n d m e h r Jahren
Autoren dieses kunsthistorisch sehr wertvollen
ben ist.
einem neuen Wohnhaus für acht Familien wieals Arbeitnehmer tätig. Ihre Zahl erhöhte sich
G r o m m e l t und
seit 1958 um rund 38 000. Unselbständig beschäfMit anderen Worten ausgedrückt, sind als der eingestellt werden. In Passenheim ist die Werkes genannt: C a r l
tigte Frauen von über 60 Jahren wurden 177 000 die Beschädigten, die das 60. Lebensjahr vollen- Wohnungsnot besonders groß.
Christine von Mertens.
gezählt. Hier war der Zustrom seit 1958 noch
größer: In den letzten fünf Jahren wuchs ihre Zahl det haben und die auf einen langjährigen, nämum rund 85 000. Etwa jeder hundertste unselb- lich mindestens zehnjährigen, in der Höhe des
ständig beschäftigte Mann ist heute 65 und älter Erwerbsminderungsgrades unverändert geblieBei den Frauen gehört sogar unqefähr iede fünf- benen Rentenbezug zurückblicken können, von
zigste dieser Altersgruppe an.
weiteren Nachuntersuchungen befreit. VorausUnterricht
Wo sind die „Senioren" hauptsächlich beschäf- setzung ist natürlich, daß der Rentenfestsetzung
tigt? An der Spitze stehen mit etwa 25 000 Männern ein „eingehendes" ärztliches Gutachten zugrun- C
und 30 000 Frauen die Gebiete Handel, Versiche- de lag, wobei es im übrigen unerheblich ist, ob
rungswesen, Bank- und Geldwesen. Weitere Spitzengruppen sind das Bildungswesen sowie die die Rentenfestsetzung durch einen sogenannten
oder
ErstanerkenGymnastiklehrerinnen
Rechts- und Wirtschaftsberatung. Unter den hand- Umanerkennungsbescheid
werklichen Berufen weist das Bau- und Bauneben- nungsbescheid erfolgte oder erst später durch
Ausbildung (staatliche Prüfung)
Gymnastik - Pflegerische Gymgewerbe überraschend viele „Alte" auf: 18 000 dort eine nach der erstmaligen Feststellung auf Grund
nastik - Sport - Tanz - Wahltätige Männer haben die 65 überschritten. Bevor- des Bundesversorgungsgesetzes liegende Neugebiet
Handarbeit.
Ausbilzugt zu nennen sind auch die in der Hauswirtschaft feststellung des Versorgungsanspruchs.
dungsbeihilfe. 3 Schulheime.
arbeitenden alten Frauen: über 20 000 genießen als
Wenn
man
die
Entwicklung
des
„Streites
um
unentbehrliche Stützen des Haushalts den Ruf, ArJahnschule, früher Zoppot
beit von unzeitgemäß gewordener Qualität zu leisten. die Nachuntersuchungen" überblickt, mag diese
jetzt Ostseebad Glücksbung
Wollte man alle Berufssparten aufzählen, in denen gesetzliche Regelung als nicht ausreichend erFlensburg
Senioren noch ihren Mann oder ihre Frau stehen, scheinen. Den Forderungen und Vorstellungen
müßte man eine lange Liste vorlegen. Bei den Män- der Kriegsopfer und ihrer Interessenverbände
nern stehen noch u. a. im Vordergrund: Land- und wird sie sicher nicht gerecht. Auf jeden Fall sollForstwirtschaft, Gastronomie, Gärtnerei. Theater, ten die Versorgungsberechtigten aber die Rech1 <o h e i n n<!/ II Ii o i i
Film und Rundfunk; bei Frauen: Bundesbahn, Bun- te, die ihnen die Vorschrift des § 62 Abs. 4 B V G
Gymnastiklehrerinnen-Seminar
despost, Hauswirtschaftsberufe sowie Landwirtschaft
P r ü f u n g staatlich
und Gärtnerei. Die besten Ansatzpunkte für eine an die Hand gibt, uneingeschränkt wahrnehmen.
— Deutsche G y m n a s t i k , PflegeTätigkeit im Alter bieten nach der Statistik die
Wie
so
oft
bei
der
praktischen
Anwenrische G y m n a s t i k , Muskelpflege,
Großstädte: Hier ist der Anteil der werktätigen
dung von Gesetzen, ergaben sich auch
Volkstanz, W e r k e n —
.Alten" am höchsten.
Ausbildungsbeihilfen u n d E r hier
bei
der
Auslegung
des
§
62
Abs.
4
In Fachkreisen ist man der Meinung, daß noch
mäßigungen
möglich,
UnterB V G in der Praxis Schwierigkeiten, und
beträchtlich mehr Senioren, vorzugsweise Männer,
bringung i m neuerbauten S c h ü zwar bei der Beantwortung der Frage,
gern eine Tätigkeit übernehmen würden, wenn nur
lerwohnhaus .
wann die Zehn Jahresfrist denn nun bedie Betriebe spezielle, dem jeweiligen Alter angeAngeschlossene Lehrgänge:
messene Möglichkeiten dafür schüfen. Von besonginne. Es wurden hier von den einzelnen
Freies L e h r j a h r - W e r k g e m e i n derer Wichtigkeit sei in dieser Hinsicht das Anschaft
Versorgungsämtern im Bundesgebiet die
gebot von Teilzeitarbeit, das noch mehr ausgebaut
Ferienkurse im- J u l i u n d August
verschiedensten Auffassungen vertreten.
werden könne. Bei der beengten Lage des ArbeitsProspekte:
Es wurde auch nach ihnen verfahren. Der
marktes. die für viele Betriebe zum ExistenzproKanzlei Loheland ü b e r F u l d a
Streit um diese Frage wurde durch ein
blem wird, mag manche Firma solchen Hinweisen
Urteil des Bundessozialgerichtes beendet.
nachgehen.
Nach diesem Urteil vom 25. Juni 1963
Unsere Alten sind unzureichend untergebracht
(Az.: 11 R V 100/63) ist für den Beginn der
Verschiedenes
Zehnjahresfrist der Zeitpunkt maßgeNach statistischen Erhebungen aus dem Jahre 1960
bend, zu dem die Festsetzung der Minhaben in der Bundesrepublik ohne Berlin etwa 5,7
Millionen Männer und Frauen das 65. Lebensjahr
derung der Erwerbsfähigkeit in dem Um- Eilt! Wer sucht einen t ä t i g e n T e i l überschritten Es sind, wie man landläufig sagt,
anerkennungs- oder Erstanerkennungsbehaber mit 60 000 D M bar? Branche
unsere Mten. Ihre Zahl dürfte sich inzwischen weischeid (evtl. auch späteren Neufeststelgleich; bin alleinstehend. Kurt
ter erhöht haben. Das Statistische Bundesamt schätzt
lungsbescheids)
rechtlich
wirksam
geworGudat. M a i n z - M o m b a c h
(Rheinl.bis 1970 eine Zunahme auf 7,3 Millionen. Ihr Anteil
den ist. Die Zehnjahresfrist beginnt also
Pfalz), T u r m s t r a ß e 35.
an der gesamten Bevölkerung wird dann bei den
unabhängig vom Zeitpunkt des Besche.dMännern 10.9 und bei den Frauen 14,6 Prozent beerlasses oder der Erstattung des ärztli- Urkundenbeschaffung aus Ostpreutragen.
chen Gutachtens, das dem Bescheid zuDer letzte Krieg mit seinen Folgen — Zerstörung
ßen,
Ost- u n d S ü d o s t e u r o p a .
zahlreicher Wohnungen, Flucht und Vertreibung —
grunde lag, vom Zeitpunkt des durch den
Übersetzungen.
K.
Fünfeich.
hat vor allem die alten Leute schwer getroffen Nach
Bescheid festgesetzten Rentenbeginns ab
3300 Braunschweig, Postfach 317.
den statistischen Ermittlungen war 1960 von den
zu laufen. Da erfahrungsgemäß zwischen
5,7 Millionen Männern und Frauen, die das 65. LeErlaß des Rentenbescheids und dem durch
bensjahr vollendet hatten, ein erschreckend großer
gesucht werden 1 Teleihn rückwirkend festgesetzten Beginn der Dringend
Teil lediglich Untermieter oder in Notwohnungen
fonbuch, 1 Adreßbuch von K ö Rente
Zeiträume
von
mehreren
Jahren
lienigsberg
P r . Preisangebote mit
untergebracht. Bei den Heimatvertriebenen und
Erscheinungsjahr a n N r . 36 846
gen können, sollten unsere älteren KriegsFlüchtlingen war die Versorgung mit Wohnraum noch
Das
O
s
t
p
r
e u ß e n b l a t t . Anz.-Abt..
schlechter als bei den Einheimischen. Die Unterbeschädigten, die seit Inkrafttreten des 1
H a m b u r g 13.
schiede machten sich vor allem in kleineren GemeinN O G einen Neufeststellungsbescheid haden bemerkbar, Doch zurück zu den Zahlen.
ben, der ihre Rente wegen einer Besse- Pommernpantoffel, Filzschuhe
Von den 5,7 Millionen alten Leuten lebten 21 Prorung des Gesundheitszustandes gemindert
t'ert preiswert O Terme. 807
zent allein, 33 Prozent standen Mehrpersonenhausgolstadt 440/80
oder entzogen hat, unbedingt die Rechthalten vor und 42 Prozent gehörten zu den Hausmäßigkeit dieses Bescheides nachprüfen
haltsangehörigen — sie lebten also in der Hauptsache
Sollte hiernach eine nach dem Urteil des- 2 Originalgemälde v. Ernst M o l l e n bei Kindern oder Verwandten. Lediglich vier Prohauer aus Prlvathand zu v e r k a u Bundessozialgerichts unrichtige Handha
zent waren in Heimen untergebracht. Fast die Hälfte
fen. Anfragen u . N r . 37 215 Das
der Alten (42 Prozent), soweit sie allein standen, und
bung des § 62 Abs. 4 B V G festgestellt werO s t p r e u ß e n b l a t t , Anz.-Abt., Ham14 Prozent von denen, die bei Angehörigen eine
burg 13
den, müßte beim zuständigen VersorBleibe gefunden hatten, waren Untermieter odei
gungsamt ein Antrag auf Erteilung eines
hausten in Notwohnungen
Zugunstenbescheides nach § 40 des GeXoiriseehairi
Und wovon lebten die Alleinstehenden? Die Sta
setzes über das Verwaltungsverfahren
tistiker ermittelten: das durchschnittliche Netto-Moelf Betten mit Einrichtung auf
der
Kriegsopferversorqunq
(VfG-KOV)
z u n ä c h s t zehn Jahre zu vernatseinkommen lag bei 258 DM Diese Zahl läßt
pachten. K a p i t a l erforderl. A n gestellt werden
keine gültigen Schlüsse zu. Denn Mieten und Lebensgeb. erb. u. N r . 37 071 Das Osthaltungskosten sind zu unterschiedlich. Aber selbst
p r e u ß e n b l a t t . A n z . - A b t . . HamAbschließend sei zu diesem Thema noch darbei günstigen Voraussetzungen: große Sprünge lasburg 13
sen sich damit kaum machen.
HK auf hingewiesen, daß die höchstrichterliche Aus1
c
Jahrgang
14 / F o l g e 4 8
;
—
—
VON
•
GERHARD
•
,
DasOstpreußenblatt
3
0
. N o v e m b e r 1963 / S e i t e 5
NEUMANN
Während in Deutschland manche Wildart bereits früh ausgerottet wurde, hatte Ostpreußen chen Tieren sehr groß, die jung eingefangen
jahrhundertelang einen auffälligen Wildreichtun, wurden, um fremden Fürsten geschenkt oder
aufzuweisen. Erst die fortschreitende Abnahme in den Königsberger Hetzgarten gebracht zu
der Bewaldungen und die Zunahme der Bevöl- werden So wurden in den Jahren 1724 und 1733
kerung führten zu einer Verringerung des Wild- je zwei Auer dem englischen König geschenkl
bestandes. Ebenso wirkten Kriegszeiten sich und 1733 und 1739 je zwei Stiere und fünf Auer
nachteilig aus. Stellte man den meisten Wild- kühe nach Petersburg geschickt. Der Kön.gsarten wegen ihres Fleisches und Felles nach berger Hetzgarten erhielt in den Jahren 1729
wobei die Wilderei eine große Rolle spielte, so bis 1733 sechs zum Kämpfen mit Bären, großen
wurde das Großwild, wie der Auer (die ostpreu- Hunden und Pferden bestimmte Auerstiere. Den
ßische Wisentart, in älteren Forstberichten von Gnadenschuß durften die hohen Gäste abgeben
^ , " , " genannt), der Bär, der Elch und das Erst Friedrich der Große ließ im Jahre 1744 den
Wildpferd, sehr oft auch Opfer des Repräsen- Königsberger Hetzgarten schließen, den letzten
tationswillens Immer wieder weilten Jagdgäste im Garten befindlichen Auer töten und den
aus Fürstenhäusern in Ostpreußen, denen durch Erlös des Tieres an die Armen verteilen (siehe
große Jagdgesellschaften etwas geboten wer- Med.-Rat Dr. Hagen, „Die Geschichte des Preuden sollte So berichtet Dr A . Zweck in seinem ßischen Auers", Königsberg, 1819).
Da auch Wilddiebe bei der Dezimierung dei
Buch „Das masurisdie Seengebiet", (Stuttgart
1900* von einer großen Jagd im Jahre 1697, bei Auer sehr beteiligt waren, so ging der Bestand
der zahlreiche Auer, Elche, Hirsche und Rehe, in den nächsten Jahren so zurück, daß zur Zeit
Friedrichs des Großen auf Wilderei von Auern
ja selbst Luchse und Wölfe erlegt wurden.
strenge Strafen standen. So wurden im Jahre
Auch die Mode hatte bei der Vernichtung ein- 1755 zwei Wilderer, die Bauern Siebert und
Medizinalrat Dr. Hagen bemerkt zu nebenstehender Abbildung eines Auers, daß es sich um
die Wiedergabe eines Ölgemäldes handelt. Glaubwürdige Personen hätten ihm versichert, daß
zelner Tierarten ihre Hand im Spiel. Besonders Wirbuleit (auch: Wirbel) zu je zehn Jahren
das
Bild den letzten, im Königsberger Hetzgarten gehaltenen Auer naturgetreu dargestellt habe.
wurde insoweit der M a r d e r betroffen, des- Festungshaft verurteilt. Nur infolge der russiAllere Abbildungen, namentlich diejenigen bei Henneberger „Erclerung der Preußischen grösen Fell als Kopfbedeckung, Verbrämung und schen Besetzung Ostpreußens im Siebenjährigen
ßeren Landtaiiel" und bei Hartknoch „Altes und Neues Preußen" beveichnet Haqen als fehlerInnenpelz sehr geschätzt wurde. So künden die Kriege kamen sie mit einer Strafverbüßung von
haft.
Ein- und Ausgabenrechnungen des Hochmeisters drei Jahren davon. Trotz allem ließ auch der
Friedrich von Sachsen (t 1510) von einer „schock- letzte Auer im Jahre 1799 sein Leben.
weisen Ableferung" der wegen ihres Felles so
B ä r e n existierten in Ostpreußen noch bis
Der berühmte Königsberger Professor der Anatomie und Zoologie Dr. K. E. von
Baer,
begehrten Tiere Unter seinem Nachfolger, dem in das 19. Jahrhundert hinein. Der letzte Bär
dem u. a. die Schaffung des Königsberger Zoologischen Museums im Jahre 1822 zu verdanken
Markgrafen Albrecht, dem späteren Herzog von wurde im Jahre 1804 in der Försterei Puppen ist, hat eine eingehende Schädelvergleichung zwischen dem Auer und dem gemeinen Stier vorPreußen, wird beispielsweise erwähnt, d a ß geschossen.
genommen und das internationale Ergebnis in einer kleinen Abhandlung lestgehalten
Philipp von Kreutzen im Jahre 1519 anläßlich
Den E l c h gab es in den früheren JahrhunSo ist der Schädel des Auers beträchtlich breiter. Ein weiterer, wesentlicher Unterschied ist
der Übertragung der Schlösser und Gebiete In- derten fast in ganz Ostpreußen. Ohne Hegeim Verhältnis des Hirnschalenteils zum Gesichtsteil festgestellt worden. Stirn und Scheitel des
sterburg und Taplacken verpflichtet wurde, maßnahmen der Preußischen Regierung wäre er
Auers sind merklich gewölbt, beim gemeinen Stier hingegen flach Ferner fällt beim Auer die
außer einem Geldbetrag von 500 Mark noch vermutlich schon vor 1900 ausgestorben, weil
Höhle für das Gehirn mehr als doppelt so groß aus.
ein Schock Marder jährlich zu liefern. Infolge im Jahre 1848 infolge Beanspruchung ungeAbgesehen von anderen Unterschieden bei Vergleichung der Augenhöhlen, des Hornansatzes,
dieser Massenvernichtung gehörten die Marder hemmter Jagdfreiheit ein Jagdeifer ohneglei- der Nasenhöhlen usw. ist Professor von Baer zu dem Endresultat gekommen, daß der Auer im
bereits in den nächsten Jahrhunderten zu den chen einsetzte. Wenig bekannt ist es, daß vor Tierreich höher als der gemeine Hausstier gestanden hat
gn.
seltensten Tieren unserer Heimat. Dr. Gollub dem Ersten Weltkriege ungeachtet großer
berichtet in seinem Buch „Masuren", daß der Kosten eine Blutauffrischung durch russische
Marder zu unserer Zeit nur noch in Masuren Elche aus dem Baltikum versucht wurde, ohne
bei Rudczanny als größte Seltenheit vorkam.
jedoch anscheinend den erwarteten Erfolg zu unruhig geworden waren. Auf einem Baum eines nigsberger Hetzgarten zog sich nicht an der
Der B i b e r vermochte sich in Ostpreußen haben (siehe H . Toball „Das nordöstliche sogenannten „wilden Jagens" wurde er durch Nordseite des Schlosses entlang und war keineslänger in größerer Zahl zu halten. Bis zum Sie- Deutschland", Halle a. d. S.). Dank der umfang- Hunde verbellt und von dem Revierförster wegs verhältnismäßig klein, sondern es hanbenjährigen Kriege gab es ihn noch in den ver- reichen Hegemaßnahmen gab es vor dem Zwei- Wende-Schönbruch erlegt. Der auf sein Jagd- delte sich bei ihm um eine Art Arena größeren
schiedensten Gegenden Ostpreußens; die russi- ten Weltkriege in unserer Heimat soviel Elche, glück mit Recht stolze Waidmann erntete jedoch Ausmaßes. Diese umfaßte, wie G. Karl in seischen Besatzungstruppen in den Jahren 1758 daß ein Aussterben nicht mehr zu befürchten keinen Dank, den Räuber, der schon viel Wild nem Buch „Alt-Königsberg" berichtet, eine vom
bis 1762, die auf Biberpelze geradezu erpicht war. Die letzten Kriegs- und Nachkriegsjahre gerissen hatte, so schnell beseitigt zu haben. Paradeplatz bis zur Münzstraße und Gr. Schloßwaren, brachten es dahin, daß die Ausrottung haben es jedodi dahin gebracht, daß der ost- Hermann Göring fühlte sich als Reichsjäger- teichstraße gehende Fläche. „Am Paradeplatz
dieses Tieres rasch vor sich ging. Im vorigen preußische Elch, obwohl geringe Restbestände meister übergangen, grollte und ruhte nicht waren Treppenhaus und Logen, unter ihnen
Jahrhundert ist er nur in sehr wenigen Exem- noch vorhanden sein sollen, bald der Vergan- eher, bis der Luchs ausgestopft und im Berliner auch eine für die königliche Familie bestimmte,
plaren vorhanden gewesen.
genheit angehören wird.
Reichsluftfahrtministerium
in der Leipziger an den Längsseiten die übrigen Zuschauerplätze
Ähnlich erging es im Laufe der Jahrhunderte
In größerer Anzahl gibt es nach spärlichen Straße aufgestellt worden war Dort war der im und an der Münzstraße die Käfige der Tiere."
dem F i s c h o t t e r , der vor dem Zweiten Berichten heute in Ostpreußen nur noch Hirsche, Vorraum schon von außen sichtbare Bursche der Der Zwinger hatte eine Größe von 129 Fuß
Weltkrieg nur noch vereinzelt vorkam. Der Rehe, Wildschweine und Hasen. In der Romin- Gegenstand manchen Witzes.
Ledige und 24 Fuß Breite. Die Mauer war 12 Fuß
S e e h u n d konnte bis zum Jahre 1945 an ent- ter und in der Johannisburger Heide soll es zur
guW i l d k a t z e n sind in Ostpreußen schon hoch.
legenen Stellen der samländischen Küste und Zeit noch immer kapitale Hirsche geben.
wesentlich früher (1817) ausgestorben, während
Kurischen Nehrung beobachtet werden. AllerWildschweine
bildeten in früheren im benachbarten Westpreußen in den Jahren
dings trat er, der im Zerreißen von Fischer- Jahrhunderten oft eine wahre Landplage, kön- 1885/86 noch fünf gezählt wurden.
netzen ein Meister ist und samländischen nen doch schon wenige dieser Tiere in Kürze
Ein anderer Räuber, der W o l f , war in Ostjtabrbaffticjcf
I l l e r i c h mis,
preußen in früheren Jahrhunderten als Standft*36tf**
J»3»"m
»»I oeneu (ilfi)ter» 6er y i c m e r » nom
wild, später nur noch als Überläufer anzutrefJBrltl. KOMiirill (dien gatnilk-ii um flbeno i v r &t yarr.ir«*i.i.i Ipeufou nn»
fen. Besonders bildeten aus Polen übergewechhuiupu-ren rarben.
selte Wölfe häufig unerbetene Gäste. Während
A. D. MDCGGCX IM) M m $ . $ K X X <*>purt.
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in ewiger Nitrat uu6 (>ie6adilnu» 6eni IrnnKin den letzten Jahren vor dem- Zweiten Weltunb ehrenrellen iivkMon 11116 Ingenlbeniinhleii | m i
kriege nur noch zwei Wölfe geschossen wurden,
waren es, wie vor einiger im Ostpreußenblatt
€%t&uXnant
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berichtet worden ist, in den Kriegsjahren 1939
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( u p r k i u IVII ininSvilidina
bis 1941 nicht weniger als acht Überläufer, die
(«eher *d)il6krol N M M H fnnberlidj beultet auf! »ah tn J W O ml fehle.
unsere Förster und Jäger schnell zur Strecke
^ICMI hre6einet MM eint a i f i f l f l n o m a n e e / i d esl r»pmm»u .. i; ;III» 6or
lieblichen Bourf>o£tie 6er inndil madier plrohlidi!
brachten.
F u c h s und D a c h s , deren man in ihren
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iiitit-i gebratener J t ü d u n •<"'•-• HUtfOU k eiultoiir m l giunei
Bauten schwerer habhaft wird, haben trotz erflu k r a m ä i m i e r XtrMrcag rar. K U fftaM) umiegci 0tk$(*m «1» am
Venetianilcb ctiolaih. Ji im. 6nriu roten P t " rauhen » • • (0 'IIA et »enn
heblichen Rückganges im Laufe der Jahrhunderte die Zeiten gut überstanden, ohne daß An- ä i a g e u rat cningteiu guitieren.
laß zur Annahme besteht, daß sie ein Opfer der
• e i midi eil» J\ouiglid> (herldjl Joreugen» l-' iiiiinler in 6er 6 t Jinberti.lungcrKri'icr 1
11 6er Xomiiile rSuplotcii 111111 ,Uvr bah gehoebe! [C11116. 5>an»
auch in der ostpreußischen Natur veränderten
tun Iiopllciu (tnricher >'in B>eingvn heller beim nllr Irniibcn
an VrVgul»
Verhältnisse werden Die zum Teil verwilderan 6er M
. ugci app bei tk-uillen itu6 bei tbruikr-crg gen-aditen.
ten Wälder Masurens, namentlich Forsten mit
%iiiniehro eine öerinaluiiiug IVII * „ „ „ p ,
Co 6er lPelldie pastete
hohen Sand- und Mergelkuppen, geben ihnen
nennet. Selhigle* (abrel n'OÜulligcr citti ir-enn man euu jitimpk-in 6e* IPeunr»
genügend Gelegenheit zum Unterschlupf.
nidit t-erlebinehet 6cn ninll in jntcn .lahivu 6er $*kl*bcrr ivn Glscours r-'t'
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6er jr?>uiadMiu.en 6lnH 13iir6o Kellerte.
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jjpiu-l 6ie ^hren. ihr ir ei6leiit' fiut tr.i.tet mau Kulanen aut ine \tt
otftnialen 6er fia,jer»iunnn 6eiu *£he,>-fpv-nll ituthrtuuet aut 6a& Ite ibui ml
bruiniu« n-auuen er pt\\ Kart 11116 IPitrlfut Pen Jiadiharn lid> 6ie 3eiit pertulheret. tfi* U:n6 6es Bankett* trintil euu iedlid>er nun a.ul-6*utldien RrihbulW«M PM Serru H e n c k e l au* H a y n a 6er ,jnl6enen Stall. Irinli trink
V o n Hasen u n d Kaninchen
in O s t p r e u ß e n
nur Iah e* 6id> ntt gereuen'
Sur 3?ei h.iiliiihi 6er n-ei6lid» perbitielen I t t f r a neu! un* liernach 6et
Im Gegensatz zu allen anderen Wildarten
»„-oh euu 3Jal»-«5»fror»n«». ?"r JPml«r»icMl uiodil idi* 1
1
1
1 Ä>nl6e nit eilen!
Ostpreußens hat der H a s e selbst Zeiten starken Abschusses gut überstanden. So wurden
ffclgen nun Ian61idik lradi.11: Sinter Hat Ka6ieluljen» nn6 an6ere#
besonders im 17. Jahrhundert oft Hasenjagden
3t T o 6u noeh nit latt hill. 6enn 6nl6 id 6a» üanketl 111 ••*»'
veranstaltet. Kurfürst Johann Sigismund von
Ä o l t f a h r 0t$ i n e»6ie,labrefieuMerldiaflel traget 6er ? i r n e t h a u l l e i n r . e »
Brandenburg, der in erster Linie Hochwild jagflnrnndi
euu envanikii6 «>dilu* 6e» bräunlichen Urankes I- « M ° i «
te, schoß in den Jahren 1612 bis 1618 insgesamt
ferante beut nidit nur MC ÄViblen item and? ik'r Weibleul unb Xriea«kueditea
1378 Mümmelmänner, davon im Jahre 1618 al- bodill
aareabnl.
lein 358 Stück.
Sauhatz im abgesteckten Revier. - Aus Jost Ammans Jagdhuch vom Jahre 1560.
Ä i k nun holet 6ie Cunten im6 enlUammieret eueb 6a* gerottete iobakkaStrecken voh 300 bis 400 Stück waren in den Xraul. ipeberiet nn6 .i'i.'m.i ••: naeb 6er 3 6>: Art M'Xnmpiren b>*
b<r Wil6e Jäger euofi in 6rnen U5e6arm[en brautet.
Mn6 tlnj.-l n-n.*e»
Jahren
1894
96
selbst
in
Revieren
von
einigen
Fischein manchen Schaden zufügte in den drei- ganze Felder umgraben. Immer wieder wird in tausend Morgen keine Seltenheiten. Ja, die un6 unperiaget;
alten Chroniken von großen Jagden auf die
V l v e le R O T et « e s chasseurs'
ßiaer Jahren nur noch als Gast auf.
Schwarzkittel berichtet. A m bekanntesten ist planmäßige Hege unserer Zeit brachte es, wie
Die ostpreußischen
W i l d p f e r d e , die die Jagd, die der preußische Statthalter Fürst Mager in „Wildbahn und Jagd Altpreußens im
Der „berühmbte Schauer Dafnis" von Arno
vor 400 Jahren häufig anzutreffen waren sind Radziwill im Jahre 1672 veranstaltete. Hierbei Wandel der geschichtlichen Jahrhunderte" (Ver- Holz war nicht zu diesem Festmahl geladen,
lag
J
.
Neumann,
Neudamm
und
Berlin,
1941)
frühzeitig ausgestorben. Wann das letzte Wild- war die Strecke so groß, daß sie zur Proviansondern die Oberförster aus dem gesamten
pferd gesehen worden ist, läßt sich nicht einmal tierung der Pillauer Garnison bestimmt wurde. berichtet sogar dahin, daß der Abschuß von Forstbezirk Rominten — In den Jahren nach
1936/37
sage
und
schreibe
104
300
Hasen
ergab.
der Jahrhundertwende wurde das Königsberger
Hoffentlich ist den wackeren Pillauer Soldaten
^ T u t ^ u n d der B ä r blieben hingegen das viele fette Fleisch nicht über geworden und
W i l d k a n i n c h e n hingegen hat es in den Pionierbataillon Fürst Radziwill (Ostpr.) Nr. 1
trotz starken Abschusses verhältnismäßig lange haben sie auch den nötigen Branntwein als „Ge- Wäldern Altpreußens nie gegeben. Nur in Tier- oft nach Rominten kommandiert, um in dem groerhalten Auer-Jagden in Ostpreußen galten gengift" mitgeliefert erhalten.
gärten verschiedener Hochmeister wurden sie ßen Waldrevier Wildgatter, Hochsitze und derSelbst nachdem das Kaninchen im ver- gleichen herzustellen Die Offiziere waren wähfahrhundertela
a'ls begehrtes Jagdvergnugen
Von den seltenen Tieren hat sich am längsten gehalten.
hoher
Persönlichkeiten
und ausländischer der L u c h s behauptet. In den Forsten des Me- gangenen Jahrhundert in Ostpreußen, zunächst rend dieser Zeit in den Häusern der Oberförster
Gäste So schoß, wie Henneberger in seiner mellandes tauchte er in der zweiten Hälfte des in Masuren, einheimisch wurde, nahm seine einquartiert. Als Dank für die ihnen zuteil geErelerunq der Preußischen größeren Land- letzten Jahrhunderts immer wieder auf. ImZahl, wohl infolge des harten ostpreußischen wordene gastliche Aufnahme luden sie im WintaffS- anführt, Markgraf Georg Friedrich von fahre 1901 schien der letzte Luchs in der Schorel- Winter und wegen des zahlreichen Vorhanden- ter die Oberförster zu einem Essen in ihr Kasino
Brandenburg ^ J a h r e ^ S einen s ^ e n ^ e r ier Forst (südöstl. von Ragnit) erlegt zu sein, seins von Füchsen, nur langsam zu. 1885 86 wur- am Roßgär ter Markt in Königsberg ein.
der mehr als neun Zentner wog. Markgrat J> jedoch im Jahre 1924 wurde in der B e d n a r - den insgesamt nur 265 erlegt. Erst ein Abschuß
Diese einiallsreiche Menuekarte von 1910 —
k e r F o r s t (nahe der Kernsdorfer Hohen) im Jahre 1936'37 ergab eine Strecke von 97125
bevorstehender
- eine charmante Ankündigung
erneut ein Luchs gesichtet und alsbald erlegt. Kaninchen.
Magenfreuden — ist mit lustigen Worllloskeln
Der letzte Luchs drang im November 1934 so
im altertümlichen, barocken Deutsch, drolligen
S f & n ? » . » w
weit in Ostpreußen ein, daß er erst in der Forst
Der K ö n i g s b e r g e r H e t z g a r t e n
Vergleichen und frozzelnden Ansniegelungen
befand sich sogar einer mit einem Gewicht von von Schönbruch (Kreis Labiau) aufgestöbert
Uber die Lage und Außmaße des auf Anord- qespickt. Sie ist ein Dokument O t t s der noch unüber zehn Zentnern Der Auer war e.ne
wurde Da Luchse große Strecken zurücklegen,
ders wilde Büffelart mit stark h e r v o r ^ h g war auch dieser zweifellos aus den Jenseits der nung Friedrichs des Großen im Jahre 1744 ge- beschwerten Zeit vor dem Frs'en Weltl nege, in
Augen und langen Wimpern.
ostpreußischen Grenze liegenden Walder her- schlossenen Königsberger Hetzgartens, in wel- 4er man sich große Mühe gab. gesellschaftliche
runden Nasenlochern
die Qeim «
übergewechselt. Sein Vorhandensein wurde da- chem Tierkämpfe und Tierhetzen stattfanden, Zusammenkünfte mit belebendem Witz zu würStier oval sind - mit einem auffällig kurzen durch erkannt, daß Rehe und Hirsche plötzlich bestehen vielfach falsche Ansichten. Der Kö- zen.
H l und schon von unten an hinauf ^ k r ü m m ten Hörnern. Die Wildheit war selbst bei sol
n
Jovember
Jahrgang
1963 / S e i t e 6
chup abschmecken, mit den Bohnen mischen, mit
Tomatenstückchen, Zwiebelringen, Petersilie garnieren und Joghurt überfüllen
Trotz allem Ä r g e r über die Preise:
W l i l t k
14 / F o l g e
Das OstpreuRenblatt
ist
u n e n t b e k t l i c k
Der Ärger der Verbraucher der Milchpreiserhöhung wegen hat mehr oder weniger einer
gewissen Resignation Platz gemacht. Hätten alle
(oder die meisten) Verbraucher gleich zu Beginn
der Preissteigerung
Front dagegen gemacht,
dann wäre vielleicht noch eine Herabsetzung zu
erreichen gewesen. Die Erhöhung ist nun aber
Gesetz geworden. Wie linden wir uns damit ab?
Am meisten haben uns wohl die Aufschläge
der Milchhändler geärgert, die von 2 bis 8 Pfennig (!) Bringelohn forderten. Hier haben die
Verbraucher erfreulich schnell Stellung bezogen
und sind zum Kaut von loser Milch
übergegangen. Die Händler waren teilweise gezwungen,
wieder ihre großen Milchbehälter
autzustellen
und lose Milch zu verkaufen. Die Hausfrau mit
der Milchkanne ist wieder ein neu-altes Bild
geworden, selbst im Zentrum großer Städte. Aut
die Antrage, welche Händler denn nun auch lose
Milch führen, geben die großen Milchverteilungsstellen gern Auskunft.
Die Milch kostet: lose 0,50 DM, in einer Literflasche dagegen 0,60 D M , in der Halbliterflasche
0,32 D M , in der Halblitertüte 0,35 D M (also 3 Pf
für den Mülleimer!) und in der ein Viertelliterpackung gar 20 Pfennige, also eine Differenz bei
diesen Festpreisen von 0,30 D M pro Liter! Wenn
nun dazu noch die Bringegelder kommen, die
nicht preisgebunden sind, dann ist der Ärger der
Verbraucher zu verstehen.
Es muß immer wieder betont werden, daß die
lose Milch genau die gleiche ist wie die normale
Trinkmilch in Flaschen! Für Kinder und Säuglinge also ist auch die oft verkannte lose Milch
voll geeignet.
Zum „Ausweichen" sollten wir viel mehr
Buttermilch kaufen, die bei den empfohlenen
Richtpreisen 0,32 D M pro Liter, 0,16 D M für
Vs Liter und 0,08 D M für U Liter kostet.
Ein weiterer Helfer ist die Trockenmilch, die
man von 0,90 bis 1,30 D M für 250 Gramm abgepackt in Cellophanbeuteln bekommt. In Büchsen kostet sie mehr W i r haben die Wahl zwischen Trockenmagermilch und Vollmilchpulver
Dieses Erzeugnis wird jetzt viel gekauft und
leistet beste Dienste beim Kochen von Kakao
und ähnlichen Getränken, Suppen und Puddingen. Sie ist durch ihren großen Eiweißgehalt
ein hochwertiges Nahrungsmittel, das sich in
vielen Fällen preiswerter stellt als frische Milch.
Leider jst der Milchverbrauch durch die Preissteigerung in den Betrieben sehr zurückgegangen zugunsten anderer Getränke, die längst
nicht den Wert der Milch haben. Es ist zu hoffen, daß sich diese Situation langsam wieder
ändern wird.
Milch bleibt nach wie vor das billigste, unentbehrlichste und wichtigste Nahrungsmittel,
trotz der unverantwortlichen Preissteigerung.
l
Hoffentlich folgen nun nicht die Abkömmlinge
der Milch wie Quark und Käse heimlich und
ohne Aufsehen zu erregen dieser Verteuerung!
Karotten-Buttermilch: 250 Gramm Karotten
putzen, fein reiben und durch eine Presse drükken. Den Saft mit U Liter Buttermilch, etwas
Zitronensaft und Honig oder Zucker gut verquirlen und sofort reichen.
Honig-Joghurt: Ein bis zwei Teelöffel Honig
mit einem Glase Joghurt schaumig schlagen
Sollte der Honig fest sein, kann man ihn in
lauwarmem Wasser erweichen.
Sanddorn-Joghurt: 2 Teelöffel Sanddorn mit
einem Glas Joghurt verquirlen und sofort reichen.
Kaffee-Schokoladenmilch: U Liter Milch mit
ein bis zwei Teelöffeln Pulverkaffee und zwei
Teelöffeln Kakao mit Zucker nach Geschmack
verquirlen und mit einer Haube geschlagener
Sahne anrichten. Geschmackverbessernd ist ein
Schuß Rum oder. Weinbrand, nährwertsteigernd
die Zugabe von einem Eigelb, Traubenzucker
und Sahne
Ananas-Milch: /< Liter Milch mit einigen Löffeln Ananassafl aus der Dose, Zucker und einer
Sdieibe kleingeschnittener Ananas und Zitronensaft mischen und gut schlagen. Mit einem
Tupfer Sahne anrichten.
Nußpunsch: 100 Gramm Haselnüsse kurz anrösten, durch die Mühle treiben, mit / i Liter
kochender Milch übergießen, 100 Gramm Zucker
dazugeben, eine Messerspitze Zimt, etwas abgeriebene Zitronenschale und zuletzt V« Liter
Sherry oder einen anderen Südwein
Weinbrandpunsch: Zwei Eidotter mit zwei
Löffeln Zucker schaumig rühren, * Liter heiße
Milch und abgeriebene Zitronenschale dazu rühren, ein Gläschen Weinbrand hineingeben und
sofort reichen.
Sellerie-Vorspeise: Eine große Sellerieknolle
garen, abkühlen lassen, schälen, vier dicke Scheiben schneiden und in einer Salatsoße marinieren. Den Rest in kleine Würfel schneiden, dazu
die feinen Würfeldien von zwei Äpfeln und
von zwei in Streifen geschnittenen Bismarckheringen. Mit einer Joghurtsoße vermischen, bestehend aus Joghurt, Zitronensaft, ö l , Salz und
einer Prise Zucker. Eine Weile ziehen lassen.
Auf Glastellerchen je eine Sdieibe Sellerie legen, mit dem Salat behäufen, mit frischem, geschlagenem Joghurt übergießen und mit Petersilie bestreuen.
Matjeshering und Bohnen in Joghurtsoße: 500
Gramm grüne Bohnen (frisch oder Konserven)
mit einer Prise Zucker und Salz garen und erkalten lassen. Vier Matjesheringe einige Stunden in Magermilch einlegen (Trockenmilchpulver!), in Streifen schneiden, mit den Bohnen
vermischen. Ein Glas Joghurt mit Tomatenketl
l
Matjesheringe in Joghurt-Sahnesoße: Acht
Matjesfilets einige Zeit in Milch legen. Ein
Glas Joghurt und ein Achtellitei Sahne verrühren, abschmecken mit Senf, Zitronensaft, Zucker,
gewiegten Kapern und Gurkenstürkchen, wenn
man hat, mit Tomatenstückchen und gewlegten
Kräutern abschmecken, ü b e r die Filets füllen,
die man vorher noch mit etwas Essig oder Z i tronensaft beträufeln kann.
X
Currysoße: Ein Glas Joghurt oder U Liter
saure Sahne, eine mit der Gabel zerdrückte Banane, ein bis zwei Löffel Currypulver nach Geschmack, eine Prise Zucker und Saft einer Z i trone gut durdischlagen und abschmecken
Arme Ritter: Fingerdicke Weißbrotscheiben
auf einer Platte mit Milch begießen, in die man
ein bis zwei Eier und etwas Zucker gequirlt hat,
durchziehen, aber nicht weich werden lassen.
Man kann jetzt die Scheiben entweder mit Reibbrot panieren und auf der Pfanne goldgelb braten oder in einen Eierkuchenteig tauchen, bestehend aus 100 Gramm Mehl, einer Tasse Milch,
Salz, einem Ei (das Weiße zu Schnee schlagen).
Nach dem Ausbacken mit Zucker und Zimt bestreuen und mit geschmortem Obsb reichen.
l
l
l
Pikanter Quarkauflauf: 500 Gramm Glum.se
mit 3 Eigelb, etwas Grieß, / i Päckchen Backpulver, Paprika, Salz und Kapern vermengen,
zuletzt den Schnee der 3 Eier. Kleingesdinittenen Schinken, Wurst, Räucherfisch daruntermischen, mit geriebenem Käse und gehackter
Petersilie abschmecken, in eine feuerfeste Form
geben, mit Butterflöckchen belegen und goldgelb
backen.
l
Aprikosen-Quark-Creme: 125 Gramm getrocknete Aprikosen über Nacht weichen lassen, mit
etwas Weißwein und Zucker garen, durchstreichen. 250 Gramm Quark durch ein Sieb streichen,
mit einigen Löffeln Sahne oder Milch glattrühren. Das Aprikosenmark dazugeben, mit Zucker
abschmecken, in kleine Glasschalen füllen, mit
Schlagsahne und etwas zurückgelassenen Aprikosenstückchen verzieren.
Quarkspeise mit Makronen: 500 Grannn
Speisequark mit Vanille, Zucker und \ Liter
Sahne schaumig schlagen und 100 Gramm zerbröckelte Makronen darunter mischen. Bergartig auf einer Platte anrehten. mit Makronen
und Johannisbeergelee verzieren.
1
Margarete
Haslinger
Basteln
und
Werken
aterne,
yCaterne...
Basteln und werken — welches Kind hätte nicht
Freude daran, selbst zu gestalten? Mutter wird vor
allem bei den Jüngeren immer noch ein wenig hellen
müssen. Wie gut, wenn sie für diese Arbeiten einen
zuverlässigen Ratgeber zur Hand hat wie das Büchlein von Ingeborg Goldbeck, aus dem auch die beiden
Zeichnungen stammen. Das wäre ein Ratgeber für
die Adventszeit, geeignet, die allzulange Wartezeit
bis zum Fest zu überbrücken — und so ganz nebenbei kleine Geschenke zu basteln, die nicht viel kosten
und viel mehr Freude bereiten als die fertig gekauften Sachen.
Moderne Basteleien für grol) und klein — Raumschmuck, Spielzeug, Geschenke. Von Ingeborg Goldbeck. 84 Seiten mit vielen Zeichnungen und Darstellungen. Kartoniert 3,90 DM Falken Verlag, Wiesbaden
RMW
Es war ein rechtes Herbstwetter, in heiligen
Stößen trieb der Wind die Blätter ums Haus,
wirbelte sie empor und legte sie an irgendeiner
Ecke ab, um sein Spiel erneut zu beginnen. Behaglich war es da im Zimmer. Das letzte Tageslicht tauchte alles in dümmriges Grau.
Plötzlich rumorte es im Treppenhaus, kicherte,
flüsterte, raschelte. Träumte ich? Nein — da
war es wieder — direkt hinter der Wohnungstürl Als ich nachsah, welch Spuk mich narrte,
stand ich wahrhaftig einem kleinen Wunder gegenüber! Phantastische, flackernde Kürbis- und
Rübenlaternen
geisterten im Dunkel des Flurs
umher, gemütvoll grinsend oder düster drohend.
Als sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, erkannte ich die stolzen Besitzer
dieses Laternenzaubers. Alle unsere Nachbarskinder waren versammelt und bald klang hell
das Lied von der Laterne. So zogen sie von
Tür zu Tür — überflüssig zu sagen, daß die kleinen Sänger manch süße Gabe erhielten
So etwas gab es also noch, gab es inmitten
einer Großstadt, in einer Zeit, die als nüchtern
und mechanisiert gilt! Wo mögen die Kinder
nur die Rüben und Kürbisse erstanden haben?
Ringsum gibt es nur Häuser und Steine! Rätsel
über Rätsel — und Wunder der Laternenzeit,
Wunder eines alten, lieben
Kinderliedes.
Noch lange hörte ich das Singen und sah dem
Geisterzug der Laternen nach — und ich summte
die alte Weise mit. Wie lange war es her, daß
ich „mit meiner Laterne ging" und .meine Laterne mit mir"?
Ganz lebendig kam die Erinnerung herauf —
ich war wieder sechs oder sieben Jahre jung
und schritt zwischen Vater und Mutter, mit beiden Händen den Laternenstock
umklammernd
in „Sängerslust" war Kinderfest gewesen, welch
unsagbare Wonne zwischen Sackhüpfen und Bon
bonregen, Kasperle und Eieriaulen! Man sollte
Bücher darüber schreiben und sie Erwachsenen
zu lesen verordnen, wenn sie einmal traurig
sind!
Das Schönste aber kqm zum Schluß: der Laternenzug! Ohne Ende schien die
feurige
Schlange der Lampions, die von
Sängerslust
durch den Wald wanderte. Sonnen und Monde,
rote, gelbe, blaue, grüne, leuchtende Bälle und
Trauben, selbstgeschnitzte
Kürbislaternen
und
feurige Stocklaternen. Besorgte Ellern rechts und
links, jederzeit bereit, neue Kerzen einzustekken oder kleine Brände zu löschen. O, es war
ein langer Weg bis zum Städtchen Die meisten
Laternen mußten sich hier verabschieden und
als es zum Stadttor hinausging, war der Glühwurm schon recht klein geworden
Aber ich war noch immer dabei, denn ich
hatte das heiß beneidete Glück, im buchstäblicli
letzten Haus des Ortes zu wohnen —. dort, wo
nur noch Wald war Bis zur Bahnholstraße hatte
meine Laterne noch die Gesellschalt der Laterne
von Eva. Da mußten wir um so lauter singen,
damit auch jeder merkte, daß noch immer Laternen unterwegs waren'
Ja — und dann ging ich wirklich nur nocli
mit meiner Laterne — und meine Laterne mit
mir! Das verkündete
ich lauthals und tapfer
den dunklen Kielern und den erstaunten Sternen über mir.
Noch heute fühle ich die leise Feierlichkeit
die nur meiner Laterne und mir gehörte — hatte
nicht ihr einsam gewordenes Licht den Schluß
ienes herrlichen Tages zu
verkünden?
„Lösche aus dein Licht, lösche aus dein Lidii
nur meine liebe Laterne nicht
" sangen die
Kinder.
Möge sie ihnen jetzt und immer treundluh
leuchten, denn wer eine Laterne trägt, tferi
schreckt keine Dunkelheit
h
„Bunte Tiere aus Papier" nennt sich das Arbeitsbuch für Schule und Haus, das unsere Kinder begeistern wird. Denn auf 26 mehrfarbigen, echt japanischen Werkblättern hat hier der Otto Maier Verlag Ravensburg zum Preis von 12,80 DM ein sinnreiches und vergnügliches Tierparadies zusammengestellt, das zugleich auch für Werklehrer und Kindergärtnerinnen geeignet ist. Man kann Kinder allei
Altersgruppen damit beschäftigen. Zauberhafte stilisierte Figuren können wenn man die Schere richtig
tinsetzt und die jeweiligen Anleitungen genau liest,
diesem Werkbnch entwachsen. Da ist Andreas, der
\ffe, der an einem Faden aufgehängt werden möchte
Oder die Fledermaus, die von selbst auf ihren bizarren Flügelspitzen steht Und mit der Schlange Cora
kann man ein nettes Molile basteln.
jp.
Es weihnachtet
wieder
Bald ist es soweit, daß uns das warme Lichte
meer des Weihnachtsbaumes
entgegenstrahlt
und sich in vielen, vielen Kinderaugen spiegelt.
Dieser Festglanz des schönsten Familienfestes
leuchtet so hell und greifbar nahe aus meinen
Kinderjahren in der ostpreußischen Heimat, in
der Elchniederung
Ja. es weihnachtet wieder Die tanzenden
Schneeflocken, die in den letzten Tagen der N a tur und den Menschen weiße Kappen aufsetzten,
haben viel zu der geheimnisvollen Stimmung
beigetragen
Jedes Jahr, wenn die Geschäftsstraßen der
Städte die vorangegangenen Festtage mit ihrem
Lichtermeer übertreffen wollen, wenn die Spielwaren- und Schallplattenindustrie versucht, uns
die „stille Zeit" nahezubringen, dann komm
sie unwillkürlich wieder, die Bilder von unse
„Wiehnadit Tohus" Dann kommt das traut
warme Gefühl der Geborgenheit, das jeden gj
fangenhält, der zu Hause ist
Zu der Vorweihnachtszeit g e h ö r t e das Gänc
nudeln, gehörten Pfeffernüsse und Marzipan
genauso wie das Lied: „Bald ist nun Weihnachtszeit . ."
Dazu gehörten auch die weiche Schneedecke
der klare Sternenhimmel, der Frost, der seine
Eisblumen ans Fenster hauchte, die Glöckchen
an den Pferdeschlitten, die pelzvermummten
Gestalten, die prickelnde W ä r m e , die einer
nach einer solchen Sdililtenfahrt am Kachelofen
die Glieder auftaute, und die Bratäpfel, deren
Duit einem im ganzen Hause in die Nase stieg.
Das alles g e h ö r t e zur Vorweihnachtszeit, die
unser Weihnachtslest einleitete
Und dann war es soweit Uberall hörte man
stockend gemurmelte Veihnachtsgedichte. Endlich war die Wartezeit beendet, und mit leisem
Glockengeläut öffnete sich die Tür zum W e i h nachtszimmer. Der Tannenbaum mit seinem s i l bernen Flitterkleid ü b e r s t r a h l t e aus seiner Ecke
heraus das ganze Zimmer, ü b e r dem eigenartig
gemischten Duft von T a n n e n g r ü n , brennenden
Kerzen und Naschwerk der bunten Teller lag
eine feierliche Ruhe, eine Gespanntheit, die sich
auch auf den Gesichtern spiegelte. Papa saß im
Sessel und stimmte die alten Weihnachtslieder
an, bis plötzlich das Glockengeläut eines Schlittens vor der Veranda verstummte und schwere
Schritte über den Flur auf die W o h n z i m m e r t ü r
zustapften Gebannt starrte jeder auf die sich
öffnende Tür, in der das bärtige Gesicht des
Weihnachtsmannes auftauchte. Ich glaube, i n
dem Augenblick fühlten sich auch meine g r o ß e n
Brüder nicht so ganz stark und sicher, bis sie
ihren kurzen Vers heruntergestottert hatten.
Das glatte, rotgefrorene Gesicht mit den l e l
hatten Augen übersah oder v e r g a ß keinen. Je
den bedachte er mit passenden Worten und
Päckchen aus seinem unergründlichen Sack.
Erst nachdem er gegangen war und das
Glockengeläut verhallte, löste sich die Spannung und machte der Freude an den lieben Geschenken Platz
Unwillkürlich möchte ich jetzt sagen: Es war
einmal
aber mit diesen Worten beginnen ja
die Märchen Meine Kinder-Weihnacht in der
Eichniederung war aber kein Märchen, sondern
eine märchenhaft sdiöne Wahrheit
Hannelore
A r t s c h w a q er!
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Für
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Bändchen
Basteleien"
entnommen.
Das Karussell — im Nordland Vertag
Zu unserer Buchbesprechung Uber das Kunterbunte Kind<>r|ahrhurh unterer Mitarbeiterin Ruth
Geede | M f | 47, Seite 7) Ist noch nachzutragen, daß
dieses Jahrbuch, wie immer, im Verlag Nordland
Druck. Lüneburg, erschienen Ist. Den handlichen Band
mit vielen Bildern und /t'lchnungen können wii
allen Muttern lür Ihre Kinder bis TU fünfzehn Jahren
Ii U u Ii i , i- ; c U h S Bempfehlen,
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14 / F o l g e
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Die
V e r l o b u n g meiner Tochter
Angelika
mit H e r r n
Siurt von Wiarda
gebe ich bekannt.
Katharina Herzog-Meyhoeffer
Meine Verlobung mit F r ä u l e i n
Angelika Herzog-Meyhoeffer,
Tochter des gefallenen Oberleutnants d. R. Wolfgang Herzog-Meyhoeffer, Gut Eichkamp,
O s t p r e u ß e n , und seiner Frau
Gemahlin
Katharina.
geb.
v. Proeck, beehre ich mich anzuzeigen.
Siurt v. Wiarda
geb. v. Proeck
Im September 19«3
J
V*'
Wir freuen uns ü b e r
die Geburt unseres
ersten k r ä f t i g e n
Kindes W o l f .
A n l ä ß l i c h unserer Silberhochzeit am 3. Dezember 1963 g r ü ß e n
wir alle Verwandten. B e k a n n ten und Freunde recht herzlich.
geb. Harmgardt
Jutta Szabowski
geb. Sager
16. Dezember 1963
Zur Silberhochzeit unserer lieben Eltern
Kurt M . Dorka
geb.
Zamorski
gratulieren herzlichst und w ü n schen weiterhin Gottes Segen
die Kinder
Fred und
Brigitte
Heinz-Ulrich
35—31 94th Street
Jackson Heights 72, L . I.,
New York. U S A
f r ü h e r Alienstein, O s t p r e u ß e n
und Velbert (Rheinland)
Kurt Kohn
und Frau Erna
583 Schwelm, T o b i e n s t r a ß e 8
f r ü h e r K ö n i g s b e r g Pr.-Ponarth
B a r b a r a s t r a ß e 100
Egon Szabowski
A m 30. November 1963 feiern
unsere lieben Eltern, Schwieger-, G r o ß - und U r g r o ß e l t e r n
Otto Rogalla
Tischlermeister
und Frau Emma
A m 26. November 1963 feierten
unsere lieben Eltern
Bielefeld, W e s t s t r a ß e 54
f r ü h e r Tilsit, W a s s e r s t r a ß e 16
Erich B e k e n s
und Frau Frieda
Ihre V e r m ä h l u n g geben bekannt
Karl Kahl
Edith Kahl
geb. L i n s
fr. Sehmidtsdorf, K r . Sensburg
geb. Plotzitzka
fr. Schwaigenort, K r . Treuburg
j. M ö h n s e n ü b . Hbg.-Harburg
das Fest der Goldenen Hochzeit.
geb. Tietz
das Fest der Silbernen Hochzeit.
Es gratulieren herzlichst
die K i n d e r
und das E n k e l k i n d
Brandenburg (Havel)
(Mitteldeutschland)
f r ü h e r K ö n i g s b e r g Pr.
Tragheimer M ü h l e n s t r a ß e
Es gratulieren herzlichst und
w ü n s c h e n weiterhin beste Gesundheit und alles Gute
die
Kinder
SchwiegerEnkelund
Urenkelkinder
Ihr
40jähriges
Ehejubiläum
feierten am 23. November 1963
Josef
Ihre V e r m ä h l u n g geben
bekannt
und M a r i a B e r g m a n n
Karl-Heinz Porstendorier
seinen 70. Geburtstag.
fr. Guttstadt. O s t p r e u ß e n
geb Bojahra
den 8. November 1963
Berlin, P e s t a l o z z i s t r a ß e 103
Hunnebrock
E r n s t - R e u t e r - S t r a ß e 309
fr. Peitschendorf. K r . Sensburg
3 12. 1923
l T 4*
I
Es gratulieren herzlich
Irmgard Wreth. geb. Horn
Eva-Mar'a Wreth
Hambui'ü-La, I
Tangstedter L a n d s t r a ß e 102
f r ü h e r Rastenburg. O s t p r e u ß e n
»
Wir gratulieren unseren lieben
Eltern
geheiratet
f r ü h e r Cranz. O s t p r e u ß e n
geb. Rauch
zum 40 Hochzeitstag und w ü n schen
weiterhin
Gesundheit.
G l ü c k und Gottes Segen!
Die dankbaren K i n d e r
und E n k e l k i n d e r
A n n e m a r i e Bendick
geb Wedig
f r ü h e r Osterode. O s t p r e u ß e n
D ü s s e l d o r f . Z i e t e n s t r a ß e 70
_7
Familien-Anzeiaen
w
Das
A m 3. Deze...o_'i 1963 begeht unsere liebe Mutter. Schwiegermutter und Om/>
H e d w i g >diui*
Es gratulieren herzlichst und
w ü n s c h e n alles Gute
ihre dankbaren K i n d e r
Ostnreußenbiati'
J
A m 3. Dezember 1963 feiert unsere liebe Schwester und Tante
H e d w i g Schulz
Kantor und Lehrer
fr. in Coad.juthen
u. Brandenburg am Frisch. Haff
jetzt Erbsen ü b e r Uslar
seinen 70. Geburtstag.
Es gratulieren herzlichst seine
Kinder
Farn. Walter Hein
Werner Hein
Duisburg. Weseler 92
Annemarie Hein
Göttingen
Albany-Kirchhof 9
geb. Giesa
aus K ö n i g s b e r g Pr.
Tiepoltstraße
ihren 70. Geburtstag.
Es gratulieren herzlich
Helene Kuczewski. geb. Giesa
Emmy Berges
geb. Kuczewski
Friedrich Berges
Gunter und Holger
Rottach-Egern
SUdl. H a u p t s t r a ß e 12
•
M a t j e s -
Salzfettheringe! Neuer Fang!
4,5-kg-Probeds. 6,25; Bahneim. ca.
110 Stck. 17,45; Vi To., ca. 135 Stck.,
21,95; »/« To., ca. 34 kg, 36,75; V o l l - H .
m. Rog. u. Milch, Bahneim. 19,45;
Ii To. 26,95; I/« To. 44,85 D M ab Ernst
Napp, Abt., 58. Hamburg 19.
1
A m 27. November
unser lieber Opa
1963
feiert
Johann Petczehs
aus Wolittnick, O s t p r e u ß e n
seinen 78. Geburtstag.
Es gratulieren herzlichst
Tochter U r s u l a
Schwiegersohn E r n s t
und K l e i n - M a n u e l a
585 Hohenlimburg, Lindenweg 4
A m 30. November J963 begeht
unsere liebe Muttel und Oma.
Frau
M i n n a Radau
geb. Goerke
A m 1. Dezember 1963 feiert
mein lieber Mann, unser lieber
Vater,
Schwiegervater
und
Großvater
Kreis-Maschinenmeister i. R.
Friedrich Kossack
aus Bartenstein
Heilsberger S t r a ß e 20
j . Schwetzingen, Marstallstr. 31
seinen 70. Geburtstag.
Es gratulieren herzlichst und
w ü n s c h e n weiterhin alles Gute,
vor allem Gesundheit
seine Frau
seine Kinder
S c h w i e g e r s ö h n e
und
Enkelkinder
A m 25. November 1963 feierte
unsere liebe Mutter, Frau
W i l h e l m i n e Bouchard
geb. Gambalat
f r ü h e r Gumbinnen, O s t p r e u ß e n
F r a n z - S c h u b e r t - S t r a ß e 14
1. Bremen, Karl-Lerbs-Str. 21
ihren 75. Geburtstag.
Es gratulieren herzlichst
die zwei T ö c h t e r
G e r t r u d und C h r i s t e l
Schwiegersohn
E n k e l und U r e n k e l
A m 15.
Frau
I
8
70
A m 3. Dezember 1963 feiert
mein lieber Mann, unser guter
Vater, Schwiegervater und Opi
Dazu gratulieren herzlichst und
wünschen
weiterhin Gesundheit und Gottes Segen
seine Frau Franziska
geb. J ä g e r
sowie die T ö c h t e r und
Schwiegersöhne
S ö h n e und S c h w i e g e r t ö c h t e r
und 10 Enkelkinder
Wir gedenken
auch unserer
S ö h n e B r u n o und P a u l ,
die 1943 und 1945 in R u ß l a n d
gefallen und v e r m i ß t sind.
t
J
A m 7. Dezember 1963 leiert unsere liebe Omi
i;eb." Giesa
fr K ö n i g s b e r g Pr.. Tiepoltstr. 17
und Sonntag, Kreis Sensburg
j B r e m e r v ö r d e . G r o ß . Platz 22
ihren 70. Geburtstag.
521 Troisdorf (Rheinland)
D r a c h e n f e l s s t r a ß e 16
f r ü h e r K ö n i g s b e r g Pr.
1963
feierte
Robert Hein
7
Johannes Barwinski
Helene Barwinski
K l a u s Bendick
21. November
Hermann Horn
46 Dortmund
K r o n p r i n z e n s t r a ß e 31
Edeltraut Porstendorfer
Wir haben
A m 28. November 1963 feiert
unser lieber Vater und Opa
mit Kristallzck. j
eingekocht
, l
5484 Bad Niederbreisig
A m Tiefpfad
f r ü h e r Gedwangen
Kreis Neidenburg
seinen 70 Geburtstag.
Wallmodener S t r a ß e 59 b
Preiselbeeren
5-kg-Eimer 13,50 D M , Heidelbeeren
12,75, schw. Johannisb.-Konf. 13.50,
|Hagebutten-Marm. 11,75. Brombeer'Konf. 11,— ab hier, b. 3 Eimer ä
C I C erhalten 8 Tage /ur Probe, keine Nachnahme5 kg (n. 4500 g) portofreie NachMarmel.-Reimers.
2085
" *- 100 Raslerklingen, bester Edelstahl,0,08 mm n ä h m e
für nur 2,- DM, 0,06 mm, hauchdünn, nur 2,50 DM Quickborn i. Holst.. Abt. 65. Preis0 Gildier (vorm Haluw), Wiesbaden 6. Fadi 6049 liste bitte anford
Albert Mendretzki
Salzgitter-Ringelheim
30. November 1963
verdienen Verkäufer
für Kaffee, Tee und Süßwaren
an Private. — Fordern Sie
Angebot von Kaffeerösterei
Witgen, w 26
28 • Bremen
A m 27. November 1963
unser Vater
und F r a u Edith
Braunsen weig-L.
Niedstraße 1
Hannover, M a t t h i a s s t r a ß e 3
f r ü h . Eichkamp, K r . Ebenrode
Viel Geld
Dezember
1963
feiert
Hambg.-Bramfeld. Dorfplatz 19
früh. Schneiderin, K r . Gerdauen
Ostpreußen
ihren 75. Geburtstag.
Es
gratuliert
herzlich
und
w ü n s c h t noch viele gesunde Lebensjahre
ihre Enkelin H a n n e l o r e
A m 3. Dezember 1963 feiert
mein lieber Vater, Schwiegervater und G r o ß v a t e r
Tischler
H e r m a n n Schmidt
aus Angerapp (Darkehmen)
jetzt Wuppertal-Elberfeld
Jülicher Straße 2
seinen 75. Geburtstag.
Es gratulieren herzlichst
Walter Daegling
und Frau Margarete
geb. Schmidt
und Monika
Ihren 78 Geburtstag feiert Frau
Berta Olschewski
geb. Pajonk
f r ü h e r Burdungen
Kreis Neidenburg
letzt Brockum, K r . Diepholz
Kinder
und
Enkelkinder
Es gratulieren herzlichst und
w ü n s c h e n weiterhin beste Gesundheit und alles Gute
Erich. Elsa und Fritz
München-Pasing
Apfelallee 3
0 0
A m 1. Dezember 1963 feiert unser lieber Vater, Schwiegervater, G r o ß - und U r g r o ß v a t e r
f r ü h e r Pobethen, K r . Samland
jetzt Wolfsburg
Reichenberger Ring 24
seinen 80. Geburtstag.
Es gratulieren herzlich
seine Kinder
Enkel und U r e n k e l
Wir gratulieren unserem lieben
Vater und G r o ß v a t e r
Franz Hoffmann
geb. Joschek
fr. Rochau/Benkheim
jetzt 85 N ü r n b e r g
V i r c h o w s t r a ß e 10
Es gratulieren herzlichst
ihren 75. Geburtstag.
Gustav Liedtke
Gertrud Dresp
Auguste Dunkel
ihren 70 Geburtstag.
aus K ö n i g s b e r g Pr.
am
30. November 1963.
Es gratulieren
6 Kinder
Schwiegerkinder
7 Enkel,
2 Urenkel
5 Geschwister
und 3 S c h w ä g e r
zu seinem 80 Geburtstag am
1. Dezember 1963 recht herzlich
und w ü n s c h e n ihm, d a ß er noch
lange Jahre in bester Gesundheit bei uns bleiben m ö g e .
Die
und
Kinder
Enkelkinder
Hamburg-Bergedorf
Rotenhauschaussee 47
f r ü h e r K ö n i g s b e r g Pr.
Steile S t r a ß e 3
*
80
V
«'
A m 2. Dezember 1963 begeht
unser Onkel und G r o ß o n k e l
Friedrich Laschin
fr. Krossen, K r . Pr.-Holland
jetzt 8111 G r o ß w e i l Nr. 50
(Oberbay)
seinen 80. Geburtstag.
Es gratulieren herzlichst
Helene und Karl Rostek
Ü ö f r r g w n g 14 / F o * g e 46
Dos OstpreußünWuft
c
&
a
s
w a r
d i e
Eine E r z ä h l u n g v o n R u t h
Der Novemberwind pfiff um das kleine Fachwerkgebäude des Bahnhofs Eine Regenbö trieb
die Tropfen gegen die Scheiben der Fenster
von denen eine gesprungen war Dei ältere
Mann, der dicht am Fenster stand, trat unwil
Hg zurück und schlug den Mantelkragen hoch
Nun ging er ziellos auf und ab, vom Fenster
bis zu der wurmstichigen Bank, auf der nur eine
alte Frau saß Sie blickte müde und verdrossen
vor sich hin. Die Unruhe trieb den Mann hin und
her. Er blickte aut die Uhr über dem Schalter
Noch zwei Minuten, dann mußte der Trieb
wagen kommen.
Jetzt vernahm er durch den Wind das gellende Pfeifen der Sirene und trat hinaus Der
Regen schlug ihm ins Gesicht und klatschte das
dunkle, schon etwas spärliche Haar in die Stirn.
Der Triebwagen kam wie ein Ungeheuer mit
glotzenden Riesenaugen angerattert Er hielt.
Ein paar Schulkinder stürzten heraus, dann kam
ein alter Mann und schließlich noch eine Frau.
Das Gesicht unter der grauen Plastikhaube, das
sich dem Wind abdrehte, konnte der Wartende
nicht erkennen. Er trat zögernd auf die Frau
zu, überlegte krampfhaft, wie er sie anreden
sollte
„Heta", oder „Hedwig", oder „Fräulein Petrikat"?
Aber dann sagte er nur „Guten Tag!" Sie
wandte sich um, er erkannte die hellen Augen
des Kindes von damals, nur daß sie größer
und müder waren mit schweren Lidern und
dunkel umrandet
„Ach, Georg, das ist nett, daß du mich abholen kommst!"
Er atmete erleichtert auf. Sie hatte zum Du
gefunden, das machte vieles einfacher.
„Gib mir den Koffer!" sagte er. Sie reichte
ihm das Geforderte, und dann gingen sie auf
das Bahnhofsgebäude zu. Der Wind machte
ihnen das Schweigen leicht.
Als sie in den kleinen Raum kamen und das
Licht der Deckenlampe auf ihr Gesicht fiel, sah
er sie von der Seite an. Nein, er hätte sie nicht
wiedererkannt, wenn er ihr auf der Straße begegnet wäre. Die kurzen Haare, deren nasse
Strähnen unter dem Kapuzenrand hingen, waren
dunkel Damals hatte sie blonde Zöpfe gehabt,
die sich am Ende kruschelten, dicke, feste Zöpfe.
Das Gesicht war schmal und fein. Nichts schien
mehr an die Pausbäckigkeit des drallen Kindes
zu erinnern, mit dem er vor Jahren — vor wieviel Jahren? — auf dem Kaukehmer Hof gespielt hatte.
„Ich hab den Wagen da", sagte er und floh
ein paar Schritte voraus dem Ausgang zu Sie
folgte ihm schweigend. Erst als er die Tür des
kleinen Wagens öffnete, fragte sie: „Hast du
nicht abgeschlossen?" Er zuckte mit den Schultern „Hier ist jeder ehrlich!"
„Ich komm ja auch aus der Großstadt!" Sie
ließ sich neben ihm auf den Sitz fallen, streifte
die Kapuze ab und schüttelte sie durch die noch
offene Tür aus Dann griff sie in das kurze Haar
und lockerte es.
„Hast du eine Zigarette?"
Er sah sie betroffen an. „Entschuldige, daran
habe ich nicht gedacht. Ich rauche nicht. Aber
ich hole dir schnell welche aus der Bahnhofswirtschaft."
„Nein, laß doch, Georg, ich hab' ja welche
da, ich muß sie nur vorsuchen. Bitte bleib!"
sagte sie energisch. W ä h r e n d sie in ihrer großen
Handtasche herumsuchte, setzte er sich wieder
und drückte den Anzünder ein. Aber sie hatte
schon Zigaretten und Feuerzeug hervorgeholt.
Das Flämmchen leuchtete auf. Ihr Profil sah noch
härter aus.
Schweigend fuhren sie die regennasse Straße
entlang Er wischte ab und zu über die beschlagenen Scheiben und beugte sich weit nach
vorne Er wollte jetzt nicht nachdenken, auch
nicht darüber, ob er enttäuscht war. Was hatte
er eigentlich von dem Wiedersehen erwartet?
Dreißig Jahre waren vergangen, seit sie zusammen gespielt hatten, — nein mehr, zwei
oder drei Jahre mehr Zwischen dem Damals
und dem Heute lagen Jugend und Erwachsensein. Frieden, Krieg, Gefangenschaft, Neubeginn eines Lebens, seine Ehe, Geburt der Kinder und Tod der Frau
Auf die Todesanzeige hin, die er in die Zeitung setzen ließ, war ein Brief von ihr gekommen Noch in das Ungewisse hinein geschrieben
„Wenn Sie der Georg Böhm sind, mit dem ich
als Kind in Kaukehmen gespielt habe, möchte
ich Ihnen mein aufrichtiges Beileid sagen."
Er hatte dann sehr viel später wiedergeschrieben, nur kurz, denn Briefe waren nie seine
starke Seite gewesen Dann war Antwort auf
Antwort hin- und hergegangen Kleine Erinnerungen standen zwischen den wenigen Zeilen,
ein ungeschriebenes Weißt-du-noch? Vier oder
fünf Sommer hatten sie als Kinder verspielt
wenn Georg die Ferien in Kaukehmen verlebte
Sie, Heta, war ein Nachbarskind, ein stilles
liebes Mädelchen, immer etwas ängstlich und in
ihrer Verträumtheit sehr empfindlich für die
wundersamen und unheimlichen Geschichten,
die Hetas Großmutter zu erzählen wußte. Später spielten sie dann diese Geschichten in einem
verborgenen Winkel nach, von denen es in Hof.
Garten und Speicher genug gab Es waren verwunschene Ferientage gewesen, die dann immer unwirklicher wurden, je weiter sie in die
Erinnerung zurücktraten
-
/ b r ü c k e
Geede
sie da und schwiegen Nur das monotone Geräusch des Scheibenwischers und das Dröhnen
des Motors war in der lastenden Stille
Der Wagen hielt Eine Straße mit kleinen,
neuen Häusern, eine Siedlung Er stieg aus, ging
um den Kühler herum und öffnete ihr die Türe
„Hier wohne ich "
Sie sah das Schild an der Türe: GEORG
BÖHM, I N S T A L L A T I O N E N und ging die kleine
Treppe hoch. Von innen wurde die Haustür geöffnet Ein Junge streckte den Kopf heraus, neugierige Augen — Georgs Augen! — und dann
stand sie in dem kleinen, sauberen Flur und
fühlte die Hand des Mannes, die ihr den Mantel abnahm
Als sie in den Spiegel sah, begegneten sich
ihre Augen Er wandte sich schnell ab Ihr Blick
konnte ihn verfolgen Sie sah die leicht vorgebeugte Gestalt, das dünne Haar, die harten
Backenknochen Dreiunddreißig Jahre' dachte
sie.
Erst beim Abendbrot, das die alte Frau zube
reitei hatte, die nach dem Tod der Frau den
Haushalt mühselig betreute, kam ein wenig
Vertrautheit auf Das war, als die kleine Ulla,
ein lebendiges, verspieltes Mädelchen, das
Milchglas umstieß Georg fuhr ärgerlich hoch,
doch da legte Hedwig die Hand auf seinen Arm
„Laß man, laß man, das ist doch nicht so
schlimm W i r legen ein sauberes Tuch unter,
so, dann passiert gar nichts "
Das Kind, das ängstlich zurückgezuckt war,
sah sie mit dankbaren Augen an. „Die Tante ist
lieb!" stieß es fast trotzig hervor
Hedwig lachte. Georg starrte sie verblüfft an
Wie das Lachen ihr Gesicht veränderte. Es wurde
viel weicher, sanfter, die Nase verlor ihre
Schärfe. Irgendetwas war da, was Georg vertraut war.
Weißt du noch, Georg, wie du den Teller mit
Klünkermus vom Tisch gefegt hast? Ich mußte
dir die Flecken aus der lacke waschen, und dann
haben wir sie zum Trocknen aufgehängt hinter
der Laube "
, .,
Nein er besann sich nidit mehr darauf. Aber
er lachte mit Auch die Kinder lachten heftig sie
lachten, daß s.e fast vom Stuhl fielen S.e sahen
dabei unverwandt den Vater an Aber er lieft
sie g e w ä h r e n
Als sie gegessen hatten schickte er die Kinder ins Bett
*•
„Gehst du ihnen nicht Gutenacht sagen?*
fragte Hedwig.
.
Er hob die Schultern. „Sie sind es nicht gewohnt Ich habe zuviel zu tun. Und meistens
bringt ja die Frau Krüger sie ins Bett."
„Ich will dich auch nicht aulhalten, Georg,
wenn du noch arbeiten mußt "
„Nein, nein, Hedwig" - es war das erste
Mal, daß er ihren Namen sagte.
Sie lächelte ganz leicht „Dir ist es aber recht,
wenn ich noch einmal zu den Kindern gehe."
„Natürlich, wenn du willst Du hast ja keine
Kinder."
„Nein", sagte sie hastig und stand aut Er
sah ihr nach, wie sie aus dem Zimmer ging.
Welch ein schönes Kleid sie hat' dachte er Si
sieht überhaupt gut aus. Geld muß sie sd
haben Was macht sie ü b e r h a u p t ? Darüber
sie noch gar nicht gesprochen.
Später, als sie auseinandergingen, fragte
sie, wie lange sie bleiben wolle
„Bis morgen, Georg. Ich habe zu tun!"
Er lag dann lange wach und horchte in
Nacht hinein. W i e fremd war sie doch. Sie h.
ten von der Kindheit gesprochen. Manche Erinnerung war gewesen, aber sie war blaß und
fern. Was sollte es auch. Gab es ü b e r h a u p t ein«
Brücke in die Vergangenheit. Wollte er überhaupt eine Brücke haben, über die er gehen
konnte?
Er dachte an die Frau, die ruhige und einlache
Gefährtin seiner schwersten Jahre. Sie hat nicht
geraucht, dachte er trotzig. Er sah sie wieder
am Herd stehen in ihrer mütterlichen Behäbigkeit, er sah sie im Garten und abends beim
Nähen und Stricken Sie hat das ganze Haus
erfüllt mit ihrer W ä r m e . Er hatte nie nach Worten zu suchen brauchen. Der Alltag war da, über
den sie sprachen, und das Geschäft und die
der.
Nein, es gab keine Brücke, es w ü r d e nie
eine geben.
1
E i n e
F r a u
Von
i m
O t tI1 i e d
Zu jener Zeit hatte ich die Frau iürs Leben
noch nicht gefunden, obwohl ich mich rühmen
konnte — in unreifen Jahren rühmt man sich
dessen gern — zahlreichen Frauen begegnet zu
sein, Siege errungen und Niederlagen erlitten
zu haben, so daß ich mir anmaßte, alles von
ihnen zu wissen. Erst Thyra belehrte mich, daß
ich gar nichts wußte, oder faßt gar nichts, übrigens . . ihren seltenen Namen wußte sie zu tragen wie einen kostbaren Halsschmuck, in dem
Jahr, es war gerade Halbzeit zwischen den
Kriegen, hatte ich eine Aufgabe zu
bewältigen,
die mich viele Monate am Schreibtisch festhielt;
erst als ich für vollendet hielt, was ich schuf,
während der herrlichste aller Sommer an meinem Fenster vorüberzog,
ließ ich alles stehn
und liegen und fuhr an die See. Ich nahm unbekümmert
den nächsten Zug, der auf dem
Fahrplan stand; er endete in Cranz.
Um ein Unterkommen brauchte ich mich nicht
zu sorgen, die Fülle der Badegäste hatte der
ausgehende Sommer bis aui einen Rest dezimiert. Erst hier draußen wurde es mir ganz
bewußt, daß es endgültig Herbst war. Er machte
sich in allem bemerkbar-, selbst die See strahlte
ihn aus, wirkte in den Farbtönen kühler, abweisender. Von der unwiderstehlichen Lockung
der anrollenden Dünung war nur noch wenig zu
spüren; nur die Erfahrenen überließen sich ihr
ohne Vorbehalt, weil sie wußten, daß das I leer
die Siedehitze des Sommers in sich zu speichern
pflegte.
Deutlicher, eindringlicher, intimer entfaltete
sich der Herbst in jenen einsamen Revieren, wo
in zwar dürftigen, aber durch Neuanpflanzung
ergänzten Naturwaldbeständen
weite Parkwege
angelegt waren, allen denen zur Freude, deren
Sinn danach stand, sich einzeln oder zu Paaren
zurückzuziehen
aus dem Trubel der Menge.
Hier begegnete ich der Frau zuerst, die ich
eingangs erwähnte. Ihre Erscheinung war wie
hineinv er woben in diese von beginnender Auflösung verdichtete Sphäre des Schweigens. So
reif und gelassen und in sich ruhend durchschritt
sie die Nebelvorhänge
unter den Bäumen mit
goldgesprenkeltem
Laub, die sich vor ihr zu
offnen schienen, um sich danach wieder zu schließen, daß ihr Bild manchmal vor meinen Augen
verschwamm wie ein Spuk.
Mehrere Tage vergingen, ehe ich den Mut und
die Gelegenheit fand, die Frau näher kennenzulernen. Große, braune Augen aus einem schönen, ovalen Gesicht blickten mich prüfend an;
es dauerte lange, ehe sie ihre
Zurückhaltung
aufgab und mir, auf meine Bitte um ihre Gunst,
ein gewährendes
Lächeln schenkte.
Zu Beginn beschränkte sie sich darauf, meine
Begleitung auf ihren langen Spaziergängen
zu
dulden; wie von selbst geschah es, daß wir immer die gleiche Richtung, denselben Weg einschlugen; er schien ihr in einer besonderen Art
ans Herz gewachsen zu sein. Es gab Augenblicke, wo sie so innerlich fern neben mir hinwanderte, als wäre ich nur ein Schatten. Hatte
ich dann das Glück, ein Gesprächsthema zu fin-
H e r b s t
Ewenberg
den, an dem sie sich mit ganzem Herzen erwärmte, kam ich mir vor, als wäre mir eine
Krone geschenkt.
Dann kam der Tag. an dem ein feiner Regen
die Luft erfüllte und in das fallende, vergilbte
Laub einsickerte, daß auch das feine Rascheln
unter den Sohlen erstarb. Da legte sie, unverhofft, die Fremdheit wie einen Mantel ab, dessen man nicht mehr bedarf. Plötzlich sprach sie
von sich, als habe das andauernde Schweigen
ihr Schmerz zugeiügt. Was ich erfuhr, war überraschend und erschütternd zugleich. Sie erzählte,
wie sie hierhergekommen sei, um den einzigen
Augenblick aus dem Dunkel der Vergangenheit
wieder heraufzubeschwören,
der für vierzehn
Jahre ihres Lebens bestimmend gewesen war.
Damals — da war es allerdings Frühling — habe
sie ihrem Mann das Jawort gegeben, siebenundzwanzigjährig
— hier wo sie stand Danach zog
er in den Krieg. Als er wiederkam . . .
„Ich bin nie ganz seine Frau gewesen. Der Krieg,
wissen Sie...
Ich durfte ihn immer nur für
wenige Stunden verlassen, so hilflos war er.
Im Seelischen und im Geiste waren wir um so
inniger miteinander vertraut. Jetzt ist er tot."
Nach diesem Bekenntnis erschien es uns selbstverständlich,
daß wir für den Rest der Tage
beisammen blieben, als habe das Schicksal uns
zueinander gefügt.
Einmal fragte ich sie:
„Thyra, warum sind Sie nun wirklich hierhergekommen?"
Sie schüttelte ratlos den Kopi: „Ich weiß es
selbst nicht genau. Ich habe immer daran gedacht. Es zog mich hierher. Vielleicht glaubte
ich, es könnte ein Wunder geschehen, das alles
Vergangene aufhebt."
Ich sagte: „Und wenn nun das Wunder geschieht?" Und ich war vermessen genug, zu sagen, daß ich sie liebe. Ihr erster Impuls, sich
anzulehnen, ich aufleuchtender Blick
überwältigten mich.
Doch dann sah sie mich an: „Sehen Sie dodt
selbst — es ist Herbst. Keine passende Zeit,
um neue Bande zu knüpfen!"
Sie blickte mir dabei ins Gesicht, als sähe sie
in einen Spiegel; ich erriet, daß sie sich selbst
meinte, als sie den Herbst als Beispiel beschwor.
Was mich betrat, ich stand noch last am Beginn
meines Lebenssommers.
Wir nahmen, was die Tage uns schenkten.
Wenn wir vor die Tür traten und die schäumende
Brandung der See sich hinter Perlenschnüren
von
Regen verbarg, hüteten wir scheu das Fünkchen
Hoffnung im Herzen, daß noch nicht alles vorüber sei.
Dennoch entglitt sie mir mehr und mehr. Die
wahre, die echte Liebe, die sie Verbundenheit
aus Seele und Geist nannte, erfüllte sie so sehr,
daß ihr alles andere — und mehr war es nicht,
was ich ihr damals zu geben vermochte — wohl
schal und nichtig und ganz überflüssig erschien.
Nach jenen Tagen habe ich sie nie wiedergesehen, obgleich wir über Jahre hin in der
gleichen Stadt wohnten.
*
Als sie am anderen Nachmittag vor dem Bahnhof standen, regnete es nicht mehr
Nur der
W i n d war geblieben, ein harter, häßlicher W i n d ,
der das feuchte Kastanienlaub aus dem Wirtshausgarten hochtrieb und durch die Luft wirbelte.
Hedwig lächelte. Aber das Lächeln blieb nur
starr um ihren Mund, es fand nicht zu den.
Augen.
„Wir wollen ehrlich sein, Georg. Ich weiß, du
bist irgendwie enttäuscht, worüber, das weißt
du vielleicht selbst nicht." A l s er den Kopf schüttelte, fuhr sie fort: „Doch, Georg, gib' dir keine
Mühe zu lügen. Du kannst es doch nicht. D u
hast geglaubt, du wirst die kleine Heta von damals wiedersehen. Aber man darf sich selber
nicht betrügen. W i r sind keine Kinder mehr,
und die Jahre lassen sich nicht abschütteln.
Wozu auch? V o m T r ä u m e n kann man nich
leben."
Sie starrte auf den Schienenstrang, der in
Weite verlief.
„fch hab' keinen Mann, der für mich sorgt,
keine Mutter mehr, die mir ein Essen kocht und
auf mich wartet, wenn ich nach Hause komme.
Ich bin ganz allein, und ein Kind werd' ich auch
nie mehr haben. Da bleibt nur die Arbeit. Ich
reise für eine Kosmetikfirma. M a l bin ich hier,
mal da. M a n kann vieles schon vergessen. Bloß
daß man nie sagen kann: Hier bin ich zu Hause
— das vergißt man nie."
Er wollte etwas sagen, aber da schrie eine
Frau auf, die neben ihnen stand. Sie fuhren
herum und sahen im gleichen Augenblick den
Wagen, der die abschüssige S t r a ß e am Bahnhof
hinabrollte. Es war Georgs Wagen, und che
Kinder waren drin. Vielleicht hatte der Junge
mit der Handbremse gespielt.
Die Angst stieg in dem Mann hoch. Er wollte
schreien, laufen — aber er stand da und sah
den Wagen rollen, schneller und schneller und
wußte, d a ß er auf den unbeschrankten Bahnubergang zurollen m u ß t e und konnte sich nicht
rühren. Er hörte sogar das ferne Signal de«
Zuges und noch einmal, schon näher, und alles
kam ihm wie eine Ewigkeit vor.
Und dann sah er, wie jemand auf den Wagen
zulief, hef wie um sein Leben, die Türe erreichte, sie aufriß und hineinsprang. Dann Stander Wagen, wenige Meter vor dem Übergan
Kinderhände winkten aus den Zugfenste
ahnungslos dem Auto zu, sie winkten den Kindern deren Schreien von dem gellenden Signal
P ! H 1 ^.«"
übertönt wurde, aber er hörte
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wankte wie betrunken die Straße entlang
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Mädchen auf dem Schoß, die Schreie des Jungen
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Dann war nach längerer Zeit des Schweigens
eine Karte gekommen: „Ich muß nach Hannover Wollen wir uns mal wiedersehen?"
Er hatte geantwortet, daß er wegen der Kinder nicht gut fortkönne, aber ob sie ihn nicht
besuchen wolle? Das war wie eine Flucht gewesen, denn ein oder zwei Tage hätte er schon
gut alleine wegkönnen, aber hier in diesem
vertraut gewordenen, kleinen Ort fühlte er sich
sicherer al« in der Stadt die er nicht kannte
Sie hatte nur kurz geantwortet: „Komm.: an
Freitag mit dem Zug um 17 Uhr!" Und nun saßen
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Jahrgang
14
/
Folge
48
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^ c h a t t e n
VON
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schon e i n m a l begegnet. Es war i m B i r k e n s e e r
B u c h e n w a l d im J u n i , um die Zeit der H e u e r n t e ,
als ich an Ihnen vorbeiritt", sagte W e r n e r .
„ J a , ich habe Sie gleich w i e d e r e r k a n n t . M a n
sieht in unserer G e g e n d selten fremde Gesichter.
Inzwischen hat unser J o h a n n ö f t e r v o n Ihnen
e r z ä h l t . Ich dachte mir schon, d a ß Sie der R e i ter g e w e s e n sein k o n n t e n " , erwiderte M a r i a
lächelnd.
H e i n r i c h W a r n a t sah die Tochter erstaunt an.
. D u hast mir gar nichts v o n dieser B e g e g n u n g
e r z ä h l t " , sagte er, und in seiner Stimme k l a n g
ein leiser V o r w u r f mit.
„ H e r r Herbst ritt ja nur an mir v o r b e i , w a r u m
sollte ich d a v i e l e r z ä h l e n , V a t e r ! " M a r i a errötete.
N o c h nie war W e r n e r Herbst einem M ä d c h e n
v o n solchem L i e b r e i z begegnet. K e i n e n A u g e n blick konnte er seine A u g e n v o n ihr w e n d e n ,
bis sie das Z i m m e r wieder v e r l i e ß .
W o r e i n e n
EVA SIROWATKA
Weder das Kräuterweiblein
von Woreinen
noch der lunye Doktor im Nachbardorf können
Lydia Bartniek helfen, das junge Mädchen stirb,
° ^TJ, [^. 9H^ng.
- Der neue Verwalte,
von Adl. Wiesen, Werner Herbst, is, au, dem
Wege zum Seepächter Warnat, um dort seinen
ersten Besuch zu machen Maria, die Tochter
Warnats, ist ihm bereits einmal im Walde be
gegnet.
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B
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4.
F o r t s e t z u n g
W i e h ü b s c h das D o r f in die Landschaft h i n e i n
gebettet l a g ! V o n z w e i S e i t e n v o m W a l d um
s c h l ö s s e n , v o r sich d e n S e e , bot es ein malerisches B i l d . W o h l sah m a n es den m e i s t e n dei
n i e d r i g e n , s t r o h g e d e c k t e n H ä u s c h e n an, d a ß ihre
B e w o h n e r a r m an i r d i s c h e n G ü t e r n w a r e n . A b e i
fast a l l e A n w e s e n w i r k t e n o r d e n t l i c h u n d w a r e n
gut i n s t a n d . D a z u b l ü h t e n jetzt ü b e r a l l in den
G ä r t e n d i e O b s t b ä u m e . Ihr B l ü h e n l i e ß alles
s c h ö n e r u n d f r e u n d l i c h e r e r s c h e i n e n als d a m a l s
i m N o v e m b e r , d a W e r n e r das letzte M a l hier
durchgeritten war
D i e D o r f s t r a ß e lag an d i e s e m V o r m i t t a g w i e
a u s g e s t o r b e n d a W e r n e r H e r b s t sah als letztes
H a u s auf e i n e r L a n d z u n g e das A n w e s e n des
S e e p ä c h t e r s liegen.
W i e oft hatte er sich schon v o r g e n o m m e n , den
W a r n a t a u f z u s u c h e n , doch i m m e r w a r etwas da
z w i s c h e n g e k o m m e n . E r sah sich interessiert um
D a s W a r n a t s c h e H a u s lag auf d e r S p i t z e d e i
L a n d z u n g e . S e i t l i c h , d e m L a n d z u , w a r e n mass i v e , n e u e r b a u t e S t a l l u n g e n zu s e h e n .
„ E i n a n s e h n l i c h e r B e s i t z " , g i n g es W e r n e i
H e r b s t d u r c h d e n K o p f , „ a l l e s gepflegt u n d in
bester O r d n u n g ! "
A u f der W i e s e vor dem Haus waren Netze
zum T r o c k n e n a u f g e h ä n g t . Hinter dem G e b ä u d e
d e h n t e sich b i s z u m W a s s e r h i n e i n g r o ß e r O b s t g a r t e n . H o h e , alte U l m e n u n d K a s t a n i e n b ä u m e
u m s t a n d e n das H a u s , das g e n a u s o w i e die a n d e r e n H ä u s e r des D o r f e s W o r e i n e n ein H o l z b a u
w a r , doch g r ö ß e r u n d a n s e h n l i c h e r .
A m G i e b e l w a r e n geschnitzte P f e r d e k ö p f e a n gebracht, auch die k l e i n e V o r l a u b e w i e s Schnitz e r e i e n auf.
W a s W e r n e r H e r b s t b e s o n d e r s ins A u g e fiel,
w a r d e r V o r g a r t e n , in d e m
Frühlingsblumen
b l ü h t e n . Die K i e s w e g e waren sauber geharkt,
die B l u m e n b e e t e v o n U n k r a u t frei. M a n s p ü r t e
d i e l i e b e v o l l e H a n d , d i e alles pflegte.
W e r n e r H e r b s t stieg v o m P f e r d , b a n d es unter
d e m Schatten e i n e r K a s t a n i e an d e n Z a u n u n d
schritt d e m H a u s z u .
Es w a r still hier. K e i n e M e n s c h e n s e e l e w a r
z u s e h e n . N i e m a n d schien s e i n K o m m e n b e m e r k t
zu haben.
In d e m k ü h l e n H a u s f l u r l a g e n auf d e n F l i e s e n
bunte, s e l b s t g e w e b t e L ä u f e r . A u f einer T r u h e
s t a n d in e i n e m K r u g ein S t r a u ß mit M a i e n g r ü n .
W e r n e r H e r b s t k l o p f t e auf gut G l ü c k an eine
der T ü r e n . N a c h e i n e r k l e i n e n W e i l e h ö r t e er
Schritte. D i e n ä c h s t l i e g e . . J . e T ü r e ö f f n e t e sich,
H e i n r i c h W a r n a t stand v o r i h m .
W e r n e r hatte schon v i e l ü b e r d e n S e e p ä c h t e r
g e h ö r t u n d sich so s e i n e V o r s t e l l u n g v o n i h m
gemacht. D e r E i n d r u c k aber, den er v o n i h m erhielt, ü b e r t r a f diese V o r s t e l l u n g e n bei weitem.
Heinrich W a r n a t war ein g r o ß e r , schlanker
M a n n in d e n V i e r z i g e r n . A u s e i n e m schmalen
Gesicht blickten den V e r w a l t e r A u g e n v o n einem
u n w a h r s c h e i n l i c h e n B l a u f o r s c h e n d an. N a c h d e m
sich W e r n e r H e r b s t v o r g e s t e l l t hatte, e r h e l l t e n
sich d i e Z ü g e des S e e p ä c h t e r s . E r bat d e n B e sucher, n ä h e r z u treten.
i E s w a r das Z i m m e r des H a u s h e r r n , in das sie
g i n g e n . S i e k a m e n ins G e s p r ä c h . W e r n e r H e r b s t
w u ß t e b a l d , d a ß er es mit e i n e m k l u g e n , g e b i l d e t e n M a n n zu tun hatte. W ä h r e n d der U n t e r h a l t u n g sah der V e r w a l t e r sich u n a u f f ä l l i g in
d e m g e r ä u m i g e n Z i m m e r u m . A u ß e r der Eckb a n k u n d d e m T i s c h , v o r d e m sie s a ß e n , b e -
Bin alter
Eichenbaum,
meiner Blätter beraubt,
nn einer Kreuzung
im Kreise Lyck.
Aufn.: Borutta
fanden sich in d e m R a u m noch ein Schreibtisch
u n d ein g r o ß e r B ü c h e r s c h r a n k , dazu m e h r e r e
R e g a l e , die alle mit B ü c h e r n g e f ü l l t w a r e n . W e r ner hatte schon w i e d e r h o l t g e h ö r t , d a ß H e i n r i c h
W a r n a t sehr b e l e s e n sei. Doch niemals h ä t t e er
hier, in d i e s e m a b g e l e g e n e n W a l d d o r f , e i n e n
M a n n v e r m u t e t , der e i n e n solchen Schatz an
Büchern besaß.
A m m e i s t e n w u r d e der Besucher v o n einem
g r o ß e n ö l g e m e i n d e a n g e z o g e n , das ü b e r d e m
Schreibtisch zwischen den b e i d e n F e n s t e r n hing.
Es zeigte eine j u n g e F r a u v o n seltener S c h ö n heit.
M a n hatte W e r n e r H e r b s t e r z ä h l t , der Seep ä c h t e r sei seit d e m f r ü h e n T o d seiner F r a u
e i n S o n d e r l i n g g e w o r d e n . W e n n W a r n a t auch
e i n e n ernsten, v e r s c h l o s s e n e n E i n d r u c k machte
— f ü r e i n e n S o n d e r l i n g hielt W e r n e r ihn nicht.
„ H o f f e n t l i c h k o m m t Ihnen m e i n Besuch nicht
u n g e l e g e n ? " fragte er d e n S e e p ä c h t e r . „ S c h o n
l a n g e hatte ich mir v o r g e n o m m e n , h i e r h e r zu
k o m m e n , aber w i e das so bei einem g r o ß e n G u t s betrieb ist, es k o m m t i m m e r w i e d e r etwas U n v o r h e r g e s e h e n e s d a z w i s c h e n . D u r c h ihren F i scherknecht s i n d wir uns w o h l keine F r e m d e n
mehr!"
„ I c h freue mich, d a ß Sie Ihr W e g nun zu uns
g e f ü h r t hat", e r w i d e r t e H e i n r i c h W a r n a t . W e r ner H e r b s t b e m e r k t e , d a ß seine A u g e n auch
W ä r m e ausstrahlen konnten.
„ W a s darf ich Ihnen anbieten? Etwas A l k o h o lisches o d e r lieber etwas Erfrischendes? Sie
rauchen nicht?"
„ N e i n , seit m e i n e r V e r w u n d u n g habe ich mir
das a b g e w ö h n t " , e r k l ä r t e W e r n e r H e r b s t .
„ S i e w a r e n v e r w u n d e t ? " fragte H e i n r i c h W a r nat, u n d in seiner S t i m m e lag T e i l n a h m e , „ w a r
es hier auf u n s e r e n o s t p r e u ß i s c h e n Schlachtfeldern?"
„ N e i n , es war 1917 in F l a n d e r n . L u n g e n s c h u ß .
Ich m u ß t e , als ich aus d e m Lazarett entlassen
w u r d e , noch f ü r ein J a h r in ein S a n a t o r i u m . Es
ist alles ausgeheilt. N u r
mein
Jurastudium
m u ß t e ich a u f g e b e n . Ich w u r d e dann L a n d w i r t .
Ich habe das nicht bedauert. Ich stamme ja selber v o n einer Landwirtschaft. D a n n b i n ich passionierter J ä g e r . "
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A n treffenden Beispielen kommt
die kirchliche Geschichte des
Landes eingehend zu Wort. G e zeigt werden die vier Dome in
Kulmsee, Marienwerder,
Frauenburg und K ö n i g s b e r g sowie zahlreiche Kirchen und K l ö ster. Die erstaunliche Geschichte
des Deutschritter-Ordens ist m
den Hauptpunkten ü b e r z e u g e n d
klar dargestellt.
Der
bekannte
Kunstforscher
Carl von Lorck, Mitglied des
Ostdeutschen Kulturrates und
der Historischen Kommission
f ü r ost- und w e s t p r e u ß i s c h e G e schichte, hat die seltenen Vorlagen zusammengebracht und
mit dem kenntnisreichen Text
verbunden.
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„ J a , k o m m e n Sie b a l d wieder. A u c h ich habe
mich gefreut, Sie w i e d e r z u s e h e n , oder besser
gesagt, Sie endlich k e n n e n z u l e r n e n ! " erwiderte
M a r i a u n d sah ihn mit einem offenen, w a r m e n
Blick an.
Sie verabschiedeten sich mit e i n e m herzlichen
H ä n d e d r u c k . Der V e r w a l t e r b a n d sein Pferd los,
schwang sich hinauf u n d g r ü ß t e noch einmal
mit einem langen Blick zu M a r i a h i n ü b e r .
Das
Juli
S ä n g e r f e s t
1 925
im
Walde
Z u r f r ü h e n Nachmittagsstunde an einem J u l i sonntag stand M a r i a W a r n a t am w e i t g e ö f f n e t e n
Fenster ihres Z i m m e r s im D a c h g e s c h o ß und sah
hinaus auf den See, der in der Sonne g l e i ß t e
und glitzerte.
Am
S o m m e r h i m m e l zeigte sich k e i n W ö l k c h e n . « In das dunstige B l a u der M i t t a g s s t u n d e n
g e h ü l l t lag der W a l d da.
V o m W a s s e r her k a m eine erfrischende Brise.
W i e v e r l o c k e n d w ä r e es, noch rasch im See e i n
Bad zu n e h m e n . A b e r d a f ü r reichte die Zeit
nicht mehr aus. In einer Stunde schon w ü r d e
der J o h a n n die B r a u n e n v o r den K o r b w a g e n
spannen, u n d dann ging es z u m Sportplatz i m
Walde.
H e u t e war der T a g , der v o n v i e l e n h e r b e i gesehnt w o r d e n war: das Sommerfest des Krottker M ä n n e r g e s a n g v e r e i n s w u r d e gefeiert.
Schon seit W o c h e n sprach man in den D ö r fern des Kirchspiels kaum mehr v o n etwas a n derem. H i e r in den einsamen W a l d d ö r f e r n gab
es so w e n i g A b w e c h s l u n g dieser A r t . Im S p ä t herbst, nach der Ernte, k a m das Feuerwehrfest
u n d mitten im W i n t e r das Fest des K r i e g e r v e r eins. Sonst m u ß t e die J u g e n d warten, bis sie
G e l e g e n h e i t fand, sich mal wieder auf einer
Dorfhochzeit auszutanzen.
Der Dirigent des M ä n n e r g e s a n g v e r e i n s war
der H a u p t l e h r e r aus K r o t t k e n . O b w o h l er nur
der V e t t e r v o n M a r i a s V a t e r war, nannte sie
ihn seit jeher O n k e l . Elfriede, seine ä l t e s t e T o c h ter, war M a r i a s beste F r e u n d i n . M a r i a s V a t e r
und T a n t e Barbchen w o l l t e n gegen A b e n d schon
wieder nach H a u s e fahren. So war es abgemacht,
d a ß M a r i a in dieser Nacht mit den V e r w a n d t e n
nach K r o t t k e n gehen w ü r d e , u m dort zu schlafen, damit sie g e m e i n s a m mit der F r e u n d i n noch
bis in den s p ä t e n A b e n d h i n e i n das Fest gen i e ß e n konnte.
Fortsetzung
Schrift verhindert
folgt
Satzfehler
iKtengfHe »6x57x2» cn
lillDereitug 320x60 mm.
Kvgeltaaer Tragkraft 158 in
Aimaggei Kuooiung U» DM 7
SiakUeM-Meteeekerri
mit Kvgelligei. IS in. Intimi.
Kirtbereifuna -tOexlOO mm Qg^
70 Hr. intiali. lirtlierelluig 320x6« nun nur BM W ,
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„ D a r f ich mich jetzt v o n Ihnen v e r a b s c h i e d e n " ,
sprach er sie an. „ E s war eine g r o ß e F r e u d e f ü r
mich, Sie heute so unverhofft w i e d e r z u s e h e n .
Ich habe seit unserer B e g e g n u n g v o r einem J a h r
oft an Sie d e n k e n m ü s s e n . Ich habe immer w i e der gehofft, Ihnen i r g e n d w o z u begegnen. Ihr
V a t e r erlaubt mir, bald w i e d e r z u k o m m e n . "
DOME, KIRCHEN UND
Sortiments.
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deutliche
Carl von Lorck
A n t i - R h e u m a
^ ^ ^ M a r z i p a n
Irgend etwas an diesem Gesicht k a m W e r n e r
H e r b s t bekannt v o r , so, als h ä t t e er es schon
e i n m a l gesehen.
Er k a m nicht weiter zum N a c h d e n k e n . Er h ö r t e
Schritte i m F l u r . G l e i c h darauf trat H e i n r i c h
W a r n a t w i e d e r ins Z i m m e r .
„ M e i n e Tochter M a r i a bringt Ihnen gleich
etwas Erfrischendes", sagte er. E i n i g e M i n u t e n
s p ä t e r ö f f n e t e sich leise die T ü r . E i n junges
M ä d c h e n mit e i n e m Tablett, auf dem G l ä s e r u n d
ein K r u g standen, k a m ins Z i m m e r .
W e r n e r H e r b s t f ü h l t e , w i e sein H e r z zu schlagen b e g a n n . V o r i h m stand die U n b e k a n n t e aus
dem W a l d .
So war es also doch M a r i a W a r n a t , die T o c h ter des S e e p ä c h t e r s , g e w e s e n , an die er i n z w i schen so oft gedacht hatte. A l s sie i h m zur B e g r ü ß u n g die H a n d gab, sah er, d a ß sie die g l e i chen, tiefblauen A u g e n hatte w i e ihr V a t e r .
Sonst glich sie bis aufs H a a r , das bei ihr kupferb r a u n war, ganz d e m B i l d der M u t t e r . A u c h in
i h r e n A u g e n lag eine leise Schwermut.
.Ich glaube, wir sind uns v o r fast e i n e m J a h r
S t a d t p l ä n e von TILSIT
(Neudruck) k ö n n e n abgegeben
werden. E i n nettes Weihnachtsgeschenk f ü r alle Tilsiter. Sie
erhalten den Plan gegen E i n sendung von 3,50 D M per Postanweisung von
G ü n t h e r SoUolowski
775 Konstanz, Koberleweg 25
Königsbergs weltberühmte Spezialität
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Jetzt konnte W e r n e r das G e m ä l d e ü b e r d e m
Schreibtisch genauer betrachten.
J a , es k o n n t e sich nur u m das B i l d der s c h ö n e n
Elisabeth G u s i n s k i h a n d e l n , der v e r s t o r b e n e n
F r a u des S e e p ä c h t e r s . W e r n e r f ü h l t e sich seltsam a n g e z o g e n v o n diesem P o r t r ä t . Es h i e ß nicht
zu Unrecht, E l i s a b e t h G u s i n s k i sei damals das
s c h ö n s t e M ä d c h e n weit u n d breit gewesen. A u s
e i n e m Gesicht, das v o n tiefschwarzem H a a r eingerahmt war, leuchtete ein s c h ö n g e s c h w u n g e n e r ,
lebensfroher M u n d , der so gar nicht zu den
A u g e n passen wollte, aus denen eine tiefe
Schwermut sprach. Es war. als h ä t t e die s c h ö n e
E l i s a b e t h schon damals geahnt, d a ß ihr L e b e n
nur k u r z sein w ü r d e .
Achtung! Tilsit!
Noch einige
A M O L
Uber
„ J ä g e r b i n ich nicht", entgegnete H e i n r i c h
W a r n a t . „ S i e w i s s e n sicher schon, d a ß ich v o r
meiner V e r h e i r a t u n g S e e m a n n war. D e n K r i e g
habe ich d a n n aber w e g e n eines A u g e n l e i d e n s
nicht mitgemacht. H i e r w u r d e ich d r i n g e n d gebraucht — aber jetzt habe ich ganz v e r g e s s e n ,
Ihnen etwas zum T r i n k e n a n z u b i e t e n ! „ E n t s c h u l digen Sie mich f ü r einen A u g e n b l i c k , ich m ö c h t e
nur in der K ü c h e Bescheid sagen."
A l s W e r n e r aus dem H a u s trat, sah er M a r i a
im B l u m e n g a r t e n stehen. U n t e r den v i e l e n s c h ö nen B l u m e n , die hier b l ü h t e n , erschien sie ihm
selber w i e eine seltene, s c h ö n e Blume. A u c h an
diesem T a g trug sie, wie bei der ersten B e g e g n u n g i m W a l d e , ein blaues K l e i d . Diese F a r b e
stand ihr gut, es schien ihre Lieblingsfarbe zu
sein. Ihr w ü r d e aber auch alles gut stehen,
dachte der V e r w a l t e r , bei d e m Z a u b e r , der v o n
ihr a u s g i n g .
Q u e l l e
TL rd. r ; Rasie^kliDQen ^:
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IAH» L t e l p i e u D e i i D l c i U
© p m d ) e
oftpreupifdjer
Von
Emil
Johannes
Immer dann, wenn der Wind aus Südwesten
weht, trägt er am Sonntagmorgen und um die
beginnende Abendstunde den Klang der Kirchenglocken deutlich und klar zu mir ins Zimmer herein. Ich unterbreche meine Arbeit und
lausche den Tönen, die mich nachsinnen lassen.
Die lockenden Klänge erinnern mich an die hei
matlichen Glockentöne.
Feierlich und einladend dünkt mich der Glokkenschall in der Sonntagsfrühe, friedvoll und
besinnlich beim werktäglichen Feierabendläuten, fröhlich, ja, jubelnd, wenn die Glocken zu
Einsegnungen und Hochzeiten rufen. Wie dünn,
fast ängstlich hallt ihr metallener Ton bei Kindtaufen! Die dumpfe Begräbnisglocke klingt wie
das Klagelied eines Menschen, der sein Liebstes
verlor. Ist es nicht so, der Glocken eherner
Mund kann jubeln und jauchzen, bitten und
flehen, klagen und trauern, loben und danken,
ja,
bei Feuersbrünsten und Kriegsgeschrei
schreien und grollen, dröhnen und gellen. Wer
feine Ohren hat, der hört den Unterschied der
Glockensprache.
Kennst Du noch den Ton Deiner heimatlichen
Glocken? Erinnerst Du Dich ihrer Sprache und
wie die schlichte Volksweisheit die Glockenstimmen zu deuten wußte? Unsere Ahnen legten
dem Klang der Kirchenglocken, dem Ruf des
Rathausglöckchens, dem Gebimmel der Gutsglocke Worte unter, die wie Menschen der Hei-
C B l o r f e n
Guttzeit
Korn und Kümmel! Korn und Kümmel!"
Um das Jahr 1800 gab es bei Heiligenbeil, be
sonders in K a r b e n , umfangreiche Kümmelfelder; sie mögen es veranlaßt haben, daß der
Kümmelschnaps gerade hier verbreitet war.
In der Stadt D e u t s c h - E y l a u lockten die
Glocken bei Trauungen:
Komm, Braut, wirst getraut!
Komm, Bräut'gam, wirst gelaut!"
Bei Begräbnissen aber klagten sie ernst:
„Tod, du gehst ins Grab!
„Tod, du gehst ins Grab!"
Nicht nur in den Städten, auch auf dem Lande
wußte der aufmerksame und gestaltungsreiche
Volksmund die Glockensprache anschaulich und
heimatlich zu übersetzen.
Die Glocken des Gotteshauses in K o a d
j u t h e n erblickten in der weiten Umgegend
nur Heide, Weiden und Wiesen mit vielen Kup
sen (kleine moosige Hügelchen) und Wacholder
husche. Deshalb sprachen sie nur von:
„Kupst und Kaddick! Kupst und Kaddick!'
Die Glocken der Kirche zu H e i n r i c h s w a l d e , die ihren Schall über weite Wälder
mit ihrem Reichtum an Beeren und Pilzen trugen, spotteten:
„Pilzke ongesolte! Pilzke ongesolte!"
Auch das Geläut der Kirchen in K a r k e l n
Die Lutheikuche i n Insteibuig
und I n s e am Kurischen Haff hatte der Volksmund ihrem Standort gemäß gedeutet. Der
Das Original dieses hier im verkleinerten
Format wiedergegebenen
Blatt von
Heinrich
Reichtum des Haffs an Stint und Kaulbarsch
Wolffhat
eine Größe von 44X34 Zentimetern.
,
hier Puke genannt) verlieh der Glockensprache
Professor Heinrich Wollt wurde in Nimptsch, Schlesien, 1875 geboren. Kurz nach der Jahr\usdruck im Verse:
hundertwende wurde er an die Königsberger
Kunstakademie
berufen und begründete
dort
„Stint un Puke! Stint un Puke!"
die Graphik-Klasse, die er rund dreißig Jahre leitete. Da er alle graphischen Techniken beDie Kirche in L i n d e n a u , Kreis Heiligenherrschte, sind unter seinen Arbeiten alle Arten der Radierung, Kupferstiche Lithographien und
beil, der ein reicher Patron vorstand, ließ seinen
Holzschnitte vertreten. Neben landschaftlichen
Motiven
und Städtebildern
schuf er eine
Glockenmund rufen, wenn ein Reicher begraben
Reihe von Porträts ostpreußischer
Persönlichkeiten.
Auch seine Gattin, Elisabeth
Wolltwurde:
Zimmermann
war eine begabte Porträtistin-, sie bevorzugte das Aquarell und Pastell.
Von ihrem 1940 in München verstorbenen Vater besitzt seine Tochter, Susanne
Schil.
„Sid' on Damast! Sid' on Damast!"
Unsere heimatlichen Kirchenglocken erklan(62 Wiesbaden, Binger Straße 8, Telefon 7 43 92) noch mehrere Arbeiten, die sie abgeben kann,
gen täglich; nur werktags waren die G u t s meist Blätter aus Königsberg und anderen ostpreußischen
Städten, sowie landschaftliche
Motive.
g l o c k e n zu hören. M i t schreiendem GeDaran interessierte Lesern empfehlen wir, sich unmittelbar an Frau Susanne Schiff zu wenden.
bimmel riefen sie die Instleute, Knechte und
Mägde an die Arbeit und v e r k ü n d e t e n ihnen
laut den Beginn der mittäglichen Ruhepause
und den Beginn der Arbeitszeit. Deshalb begleiteten Kinder und auch Erwachsene den
Glockenruf oft mit treffenden, derben Versen,
„Nicht
w i e mit einem
eiseinen
N a g e l . .
wie sie nur unsere heimische Volkssprache hervorbringen kann. Aus dem Kirchspiel Lindenau,
Friedrich der G r o ß e entschied ü b e r d e n K i r c h e n b a u i n K u r k e n
Kreis Heiligenbeil, wo die Rittergüter Lindenau,
Henneberg, Strauben, Sonnenstuhl, MaternWenn auch Friedrich der Große seine Staats- eisernen Nagel an das Kirchspiel Seelesen gehöfen lagen, konnte ich die folgenden Deutun- bürger nach der eigenen Fasson selig werden schlagen."
gen des Glockenrufes aufzeichnen. Die Guts- lassen wollte, legte er doch Wert darauf, d a ß
Und nun folgte anschließend die d e m ü t i g e
klingel rief:
auch auf dem kirchlichen Sektor Ordnung Bitte an den großen König, dem Kirchspiele Kurherrschte. W a r es nun bäuerliche Schläue oder ken doch zum Neubau einer Kirche zu verhelfen,
„Kommt freete, kommt freete,
war es wirklich eine kirchliche Not: Die Zeit da die jetzige, an der Straße Kurken—HohenJu fule Beestkreete!"
Glocke der Kirche zu Tharau
zwischen den beiden siegreichen Schlesischen stein gelegen, nach 200jährigem Bestehen bauoder sie baten:
(Aus dem Tharauer Heimatbuch)
Kriegen und dem Siebenjährigen Kriege nutzten fällig geworden war. Unterzeichnet war das
„Komm Sinndach! Komm Sinndach!"
die Bauern und Kirchenvorsteher des Kirch- Schreiben vom Ortspfarrer und zehn KirchenRühmten die einen:
mat redeten und schwatzten, raunten und wisspiels K u r k e n (Kreis Osterode) in allerunterBimm,
bimmel,
bimm,
bimmel,
perten, bald vom Reichtum, bald von der Armut
tänigster Form den König um Geldmittel für den
De Herr öß öm Himmel!"
hier vom Haff und dort von W a l d und Heide,
erforderlichen Neubau der Kurkener Kirche zu
so
spotteten
die
andern:
sogar von Tugenden und Lasten der Menschen.
bitten. Da nun einmal schon ein Gesuch an den
„Bimm,
bimmel,
Glockensprache war Heimatsprache, war Deugroßen König gerichtet werden mußte, fanden es
Bimm, bimmel,
ten heimatlichen Sinnens, Sehnens und Glaudie Kirchenältesten für richtig, dem König vorDe Herr öß e Hammel!"
bens, Veranschaulichen heimischen Brauches und
Besonders lästerhafte Glockenzungen schrien zutragen, wie das benachbarte Kirchspiel SeeleSagens, Ausdruck der Heimatflur und des Heisen er versuche, das zum Kirchspiel Kurken gees in die Luft hinaus:
matherzens.
hörende Köllmerdorf L i n d e n w a l d e „wie
„Bimm, bammel,
Aus diesen Gründen sind die verschiedensten
mit einem eisernen Nagel zur Parochie Seelesen
Bimm, bammel,
Deutungen der Glockensprache zu erklären, die
zu schlagen". Unverblümt nahm der König auch
De Herr öß e Hammel,
sich aber auch hier und dort gleichen. Immer
davon Kenntnis, daß die treibenden Kräfte für
De 'spektor e Oap,
sind sie im Rhythmus des Glockenklanges abdiesen Anschluß im Gemeindepfarrer und dem
De
Hoamann
e
Schoap!"
gefaßt und ahme*, gewissermaßen das SchwinGutsherrn von Seelesen zu suchen seien,
gen der Glocken aach. Man lese die folgenden
Ob kleine Gutsklingel oder schwere KirchenDeutungen in diesem rhythmischen Klang.
Das muß den König wohl gewurmt haben, daß
und Domglocke, unser ostpreußiecher Volks„Samt und Seide! Samt und Seide!"
mund läßt das tote Metall sprechen, schwatzen, man so mit seinen Untertanen im Lande verfuhr,
prahlten die Glocken der stolzen S c h l o ß - spaßen, rufen, klagen, dröhnen, spotten, sich und als er aus dem Schreiben entnahm, daß das
k i r c h e in Königsberg;
freuen und trauern wie einen lebenden Men- Konsistorium in Königsberg zugunsten der
„Gold und Silber! Gold und Silber!"
schen. Er legt ihm Menschenworte in den Mund
Seelesener entschieden hätte, befahl er in einem
Die Kirche i n K u r k e n
r ü h m t e der eherne Mund des K ö n i g e - Ja, es ist Ostpreußenart, auch leblosen Dingen Schreiben an die genannte Königsberger Kirchen,
b e r g e r D o m s , er spielte auf den Reichtum Leben und W ä r m e zu verleihen
behörde: „Lindenwalde wird nicht wie mit einem
ältesten, darunter Johann Burdenski aus Lindender Kneiphöfer Kauf- und Handelsherren an.
walde: „Die a l l e r u n t e r t ä n i g s t e n Knechte." Es
Als Ende August 1944 der Feuersturm den heifolgten die Handzeichen (Kreuze) der anderen
ligen Bau mit der Stadt verschlang, hat er ihm
Ältesten. Und was tat der große König? — Er
„mit glühenden Glockenzungen aus stürzen
befahl, daß sofort 500 Taler an den „Edlen Hofdem Haupt den Sterbepsalm gesungen" (Agnes
Gerichts-Rath und lieben Getreuen Johann Ernst
Miegel).
von der Groeben, Verweser der Ä m t e r Osterode
Im alten Königsberg stand einst auf dem
und Hohenstein" ü b e r w i e s e n werden und als
L ö b e n i c h t die Hospitalkirche des Großen
Grundstock für den Neubau der Kirche in KurHospitals mit meist armen Insassen. Die Glocken
ken verwendet werden sollen. Zugleich ordnet
dieser Kirche konnten nur von Armut künden;
der König an, ihm in bestimmten Z e i t a b s t ä n d
ihnen hatte der Volksmund die Worte unterlegt:
„Koddern und Plündern! Koddern und PlünBericht über den Fortgang des Neubaues zu ver
dern!"
handeln. Aber noch einmal fuhr der König w i
mit einem Donnerwetter zwischendrein:
Das Geläut der Haberberger Kirche in Königsberg pries laut:
Die Ältesten berichten ihm, wie nun ein Strei
„Geelmöhre on Peterzögle! Geelmöhre on
zwischen den Dörfern über den neuen Kirchen
Peterzögle!"
platz entbrannt w ä r e und jeder den Platz wün
denn zu ihr gehörte der Nasse Garten mit seisehe, wie er es von Hause aus zur Kirche a
nem reichen Gemüseanbau.
nächsten hätte. In einem geharnischten Schrei
In ähnlicher Weise deuteten die Bewohner der
ben tadelte Friedrich die Uneinigkeit der Dörfer
Stadt T i l s i t die Sprache ihrer Glocken. Wähdie nun nach dem vom König gespendeten Bar
rend die reiche Deutschordenskirche sich rühbetrag glaubten, Extrawünsche vorbrinqen z
men konnte:
können. Energisch betonte er, daß er nicht jeder
„Stoff on Damast! Stoff on Damast!"
uort ein Gotteshaus errichten könne, und befah"
wußten die Glocken der L i t a u i s c h e n
nunmehr, d a ß der Kirchenneubau auf eine
K i r c h e mit ihren meist armen Besuchern nur
neuen G e l ä n d e zu erfolgen habe, den die B
von
horde festlegen werde.
„Koddre on Plündre! Koddre on Plündre!"
Das Kirchenbauholz wurde aus der Förster
zu plappern.
Dei N e u e M a r k t in
Königsbeig
t P n A f" v f
;
nach einem bestimm
Halb lustig, halb verärgert mahnte die Ratr r l ^
v,
einzelne
Das obenstehende Foto ist von einem Hause in der „auf der Lomse" gelegenen
Altstädtischen
hausglocke der Stadt Tilsit an die Abgabe der
34F,hr ^? ?u , *
l i s t e t e n Kurk
Holzwiesenstraße
aus aufgenommen worden. Der Blick schweift über Holzlagerplätze
über den
Bürger
Alt I v w f
^ c , ' P s g u t 12, Persing T
Pregel zum Neuen Markt. Rechts im Bilde ist die katholische Probsteikirche sichtbar.
„Zinse minse, zinse minse,
ren N ^ f '
l - Dembenofen 26 Fun
Der Neue Markt, zwischen dem Löbenicht und dem Sackheim gelegen, war ein quadratische!
Zieh's Hemdchen aus,
steinen?
m e i s t e r Marenski-Hohen
Platz, der im Norden von der Katholischen Kirchenstraße
gequert, im Osten und Westen von
Bring's zum Rathaus!"
chenban
™ e s s e n hatte, wurde der K i r
niedrigen, alten Häusern eingefaßt wurde und im Süden nach dem Pregel zu offen war. Er hieß
Ebenso rief die kleine Kirchenglocke in B a r
früher Ferkelmarkt und war ein vor den Toren des Löbenicht gelegener Schweinemarkt.
Alle
t e n zur Dezemszahlung auf:
nfr
N P M
K
/
Friedrich D ö h
Viehmärkte
lagen außerhalb der Stadt vor den Toren.
„Bring' Dittkes! Bring' Dittkes!"
sehen" i ; '
Taler 74 SilbergroDer Platz gehörte dem Landesherrn und diente wohl schon in der Ordenszeit als Holzgarten
In der Stadt H e i l i g e n b e i l unterschieden
? Spn,
K
"
Kirchenneubau a
die Bewohner das Läuten der vier Glocken rechl
Aul ihm wurde das Holz gelagert, das pregelabwärts
auf Witinnen und in Flößen kam und z u ; naitaeL iU H r [ H
\
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deutlich voneinander. Die große Glocke tönte
Versorgung der Burg und aller im Dienste des Ordens stehender Gefolgsleute und Handwerke/
Ä i e
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kirchenfenster
„Rum, Rum' Rum, Rum!"
mit Brennmaterial diente. Deshalb wohnte an diesem Platz der herzogliche, später
kurfürstliche
bera
b n e h n u werden
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Königs
•erfl äabgeholt
mußten *Nach" 150
die kleine:
Holzkämmerer
und hatte dort seinen Dienstsitz. Der bekannteste Kämmerer war T h e o d o i
„Anis, Anis! Anis, Anis!"
Gehr , der Gründer des Friedrichskollegiums. Nach dem Aufhören der Holzbewirtschaftung und
Die S ^ I ü n » e n
*
* restauriert werae,
Die mittlere Glocke aber rief:
der Einführung der freien Wirtschaft fand hier der Wochenmarkt des Sackheims statt. Wahrscheinstanden
^ e i n m a u e r n der Kirche über„Spanisch Bitter! Spanisch Bitter!"
lich hieß der Platz von da ab Neuer Markt. Er hat diesen Namen bis J945 unverändert
beibegroßeK
„ H
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^ die de
und die ganz kleine:
steht h i n ? L I T
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Kurken bu-t
halten.
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steht h e u t « noch fest und unversehrt da.
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Jahrgang
14 / F o l g e 48
Das O s t p r e u ß e n b l a t t
30. N o v e m b e r 1963 / S e i t e 11
olkerung gelegen haben, daß der völlig
grarische Grenzkreis Oletzko als einer der in
ich gefestigten galt. Dabei gehörte Oletzko
licht zu den fünf masurischen Kreisen, die im
Regierungsbezirk Allenstein lagen
Der Kreis
Dletzko gehörte vielmehr — wie auch der Kreis
\ngerburg — zum Regierungsbezirk Gumbin
aen. Er war mit einer Fläche von 856 Quadratkilometern und einer Wohnbevölkerung von
rund 38 000 Menschen der kleinste der sieben
Kreise, welche die Grenzlandschaft Masuren
bildeten. Die Statistik weist für 1939 in ihm eine
Bevölkerungsdichte von 44 Seelen auf den
Quadratkilometer auf, die in 101 Dorfgemeinden
neben der Kreisstadt lebten.
Die vielen sanften Hügelzüge, die den Kreis
durchzogen, zwischen denen Dutzende kleiner
und kleinster Seen und zahllose unzusammenhängende Waldstücke eingelagert waren, qaben
E i n
E h r e n n a m e
Hier im Kreis Oletzko gab es 1920 keinen
Kampf, keine Auseinandersetzung mit einem
polnischen Volksteil, weil es einen solchen einfach nicht gab. Hier gab es nur Bekenntnis und
stummes Geloben. Hier lief die Vorbereitung
des Plebiszits wohl am ruhigsten und völlig
störungsfrei ab. Entsprechend war denn auch
das unter alliierter Aufsicht zustandegekommene Abstimmungsergebnis vom 11. Juli 1920
im Kreis Oletzko: Für Ostpreußen, und damit
für ihr Deutschtum, stimmten 28 625 Kreisbewohner und n u r z w e i Stimmberechtigte entschieden sich für Polen. Damit hatte der Kreis
Oletzko von allen masurischen Kreisen, die sich
insgesamt mit 99,3 Prozent eindeutig für
Deutschland entschieden hatten, das günstigste
Abstimmungsergebnis erzielt.
*Au$ Wluryymöonm
wurde Zmtöurg
Erinnerungen von Dr. M a x K r a u s e
„Marggrabowa, Kreis Oletzko,
Marggrabowa liegt bei Lyck,
Marggrabowa heißt jetzt Treuburg
und liegt immer noch bei Lyck."
Dieses von den Treuburgern nicht sonderlich
geschätzte Bierbankliedchen haben wir dereinst
— zu Hause in Masuren — mit unseren Freunden und Kameraden aus Treuburg zu vorgeschrittenen Stunden wer weiß wie oft und in
den gewagtesten Variationen lauthals gesungen und immer wieder dann angestimmt, wenn
wir die Freunde aus der östlichen Kreisstadt
Masurens „hochnehmen" wollten. Einem altrussischen Kosakenlied war die tragende Weise
entlehnt — was heute fast makaber wirken
könnte, damals aber nur unserer ungebundenen
Lebensfreude entsprach.
Dieses typisch masurische Spottliedchen gab
ein wenig herabsetzend die Meinung wieder,
die man um die Jahrhundertwende in den benachbarten ostpreußischen Kreisen und Städtchen von jener Stadt hatte, die damals wohl
wirklich die abgelegenste im südlichen Ostpreußen gewesen ist. Die Lycker waren natürlich die
ärgsten Spötter, sie sollen auch das oben zitierte
Liedchen kolportiert haben, was man durchaus
glauben könnte, wenn man weiß, wie gerne sie
diesen landschaftlich so reizvollen und landwirtschaftlich so fortschrittlichen Landkreis „eingemeindet" hätten. Und es reizte ja zum „Vermeiern", wenn man einen so seltsamen Namen
wie Marggrabowa hatte, der noch dazu mit einer
anderslautenden Kreisbenennung — Oletzko —
verbunden war.
Das hat nicht nur in den Amtsstuben hoher
Behörden außerhalb Ostpreußens häufig genug
zu Irrtümern und Mißverständnissen geführt,
das haben auch die spottlustigen Nachbarn
weidlich ausgenutzt. — „Ihr habt ja nich mal
'ne anständje Kreisstadt", reizte man die Landsleute aus Marggrabowa, von denen nur die
wenigsten zu erzählen wußten, daß es d o c h
ein Oletzko gab, oder wenigstens einst gegeben
hatte. A m östlichen Ufer des Lega-Flüßchens war
noch in der Ordenszeit ein Jagdhaus gebaut
worden, das wie das angelehnte Dorf den Namen O l e t z k o trug. V o n diesem Jagdhaus
war der erste Preußenherzog Albrecht von Brandenburg der Jagd nachgegangen. Sie war in den
urwaldartigen Wäldern so wildreich, daß A l brecht es für geraten hielt, den Polenkönig
Sigismund August II. zu einer Jagd nach
Oletzko einzuladen Da beiden Fürsten das
Jagdglück hold war, einigten sie sich schnell
über einige strittige Fragen der Politik und
versicherten sich ihrer gegenseitigen Hochachtung durch das beiderseitige Versprechen, in
der Nähe je eine Stadt zu gründen. So begann
1560 auf dem anderen Legauf er — dem Jagdhaus Oletzko gegenüber — Herzog Albrecht mit
der Anlage der neuen Stadt, der er - um dem
Polenkönig zu schmeicheln - den polnisch
klingenden Namen Marggrabowa gab, was aut
gut deutsch in damaliger Schreibweise „ M a r g „ r a f s t a d t " hieß Des Polenkonigs Stadtqründung erhielt dessen
eigenen Namen,
A u g u s t o w o i sie lag in der Luftlinie vierzig
Kilometer südöstlich jenseits der schon damals
alten und unveränderten Grenze
Doch das neue Städtchen schlummerte in Abgeschiedenheit. Es gewann erst Bedeuum;j, als
dem Verwaltungssitz Oletzko 1619 die Amtshauptmannschaft übertragen wurde, die bislang
von dem südlich - im späteren Kreisgebe
Lyck
gelegenen S t r a u d a u n e n ausgeübt
worden war Auf einem Hügel am Oletzkoer
See ließ der Amtshauptmann von Schöneich ein
schloßartiges Gebäude errichten, von dem er
seine ausgedehnte Amtshauptmannschaft entlang der Grenze mit Polen verwaltete.
Als der Verfasser einmal wieder Marggrabowa besuchte, kam das Gespräch auf die selbst
für eingeborene Masuren unverständliche Doppelbenennung von Stadt und Kreis. Da führte
ein Mitglied der Stadtverordnetenversammlung
von Marggrabowa, dessen Namen leider entfallen ist, die auswärtigen Tennisgäste zum
Landratsamt, einem stattlichen Neubau. Er erzählte, daß das Landratsamt teilweise auf den
Fundamenten
des einstigen Schöneich'sehen
Schlosses stehe, das in den vergangenen drei
Jahrhunderten mehrfach umgebaut und schließlich abgetragen worden war. Hier wurde uns
auch der Platz an der Lega gewiesen, auf dem
zur Ordenszeit einst die „Jagdbude", später
Jagdhaus Oletzko genannt, vermutlich gelegen
habe. Als 1818 die ostpreußische Ämterverwaltung von der Einteilung in Kreise abgelöst
wurde, erhielt der Kreis überlieferungsgetreu
den Namen „Kreis Oletzko", dessen Mittelpunkt
seine einzige Stadt wurde, Marggrabowa.
Der Verfasser muß gestehen, daß er damals
am Portal des Landratsamtes erst begriffen hat,
was es mit der Kompliziertheit „Marggrabowa,
Kreis Oletzko", auf sich hatte. Aber nun hat
er's für die Zukunft kapiert. Heute darf er bekennen, daß ihm nach der StadtverordnetenLektion die traditionsbewußte Haltung der
Marggrabowaner imponiert hat. Er hat sie auch
weiter beobachtet und sie achten gelernt.
Es ist eine weit zurückliegende. Jugenderinnerung, die mit sommerlichen Eisenbahnreisen
der Eltern zu Bekannten nach Marggrabowa zusammenhängt, daß der Kreis Oletzko ein Gebiet war, in dem nach des Masurenkindes Vorstellungen „Milch und Honig" flössen. Wir
waren in unserem heimatlichen Waldkreis J o h a n n i s b u r g landwirtschaftlich keineswegs
rückständig, aber es muß an dem besseren
B o ^ n und wohl auch an der Mentalität der Be-
der Landschaft ihr Gepräge Und die herrlichen
Acker! Mit meilenweiten Getreidefeldern, saftigen Wiesen und weiten Koppeln Wei einmal
vom „ S e e s k e r B e r g * mit 309 Metern die
zweithöchste Erhebung Ostpreußens. ;m Norden
des Kreises über das Land blickte, der wird verstehen, warum die Oletzkoer schon im vorigen
lahrhundert den Ruf genossen, sie hingen besonders zäh und voller Hingehuna an ihrem
Heimatboden.
Hier in dieser abwechslungsreichen Landschaft
war vor 800 Jahren das Kernstück ienes Sudauer Landes gewesen, das der tapferste und
härteste der Prußen-Stämme bevölkerte Hier
in diesem spröden Grenzbezirk war auch
späterhin manches anders: verhaltener, vertiefter, stolzer. Ob etwas daran ist, was dem Studenten während der Abstimmungszeit immer
wieder durch den Kopf ging? Wenn er im Volkstumskampf Haltung und Bereitschaft der Oletzkoer beobachtete, sagte er sich oft, sie sind heimattreu und tapfer wie einst die Sudauerl
der Kulturarbeit — unorganisiert, aber aus breiten Volkskräften entspringend — geschah, das
war eine echte, kraftvolle Lebensäußerung, die
fraglos im bewußt gewordenen Volkstum an
der Grenze ihre Wurzeln hatte. Dieser befruchtende Bogen spannte sich von Gastspielen namhafter Ensembles und Künstler von Rang aus
ganz Deutschland und auch dem Ausland bis
zum Wiederaufleben einer vielfältigen Volkskunst vornehmlich im bäuerlichen Bereich.
Damit steht es im Zusammenhang, daß die
Stadt Treuburg fortan nicht nur als einzige
„Sehenswürdigkeit" ihren „ g r ö ß t e n M a r k t p l a t z D e u t s c h l a n d s " mit sieben Hektar
Seine Menschen waren stolz darauf — mit Flächenraum aufzeigen konnte, sondern innerRecht — ohne darob zu jubeln, weil das nicht halb weniger Jahre alle auswärtigen Besucher
ihre Art war. Aber die Bürgerschaft der Kreis- mit einer enormen Entwicklung überraschte. A n
stadt Marggrabowa, ihre gewählten Vertreter beiden Ufern des Lega-Flusses waren Grünin Magistrat und Stadtverordnetenversammlung, anlagen geschaffen worden, auf denen man kilosie wollten dieses Bekenntnis nicht nur auf dem meterweit die 8000 Einwohner zählende KreisAbstimmungsstein vor ihrem Rathaus eingegra- stadt durchwandern konnte, nach Süden bis zum
ben sehen, sie wollten ihm umfassenden Aus- Willkassener Hochmoor, nach Norden zum Grodruck verschaffen. Sie beschlossen mit gleicher ßen Treuburger See. Diesen umrundete eine
Einmut, ihrer Stadt den Namen „ T r e u b u r g " gepflegte Promenade, vorbei an der vorbildlich
zu geben, weil sich alle ihre Bürger ohne Aus- ausgestatteten Badeanstalt, dem gepflegten
nahme treu der angestammten Heimat erwie- Heim des Treuburger Seglerklub, dem Turnersen hatten. Seit 1928 führt darum die Stadt den häuschen bis zu den großzügigen SportplatzNamen Treuburg, der über Masuren hinaus anlagen.
in ganz Preußen als eine Ehrenbezeichnung verIn harmonischem Zusammenhang mit diesen
standen wurde. Der Kreis Oletzko nahm wenig
war das E h r e n m a l des Kreises Treuburg
später den gleichen Namen an.
für die Gefallenen aus dem Ersten Weltkriege
in die weiträumige Landschaft gestellt worden,
das als die größte und eindrucksvollste Denkmalsanlage in Ostpreußen nach dem TannenSo wurde also aus Marggrabowa durch ein berg-Nationaldenkmal seinen Ruf gewann. Weit
einschneidendes politisches und internationales schweifte hier der Blick hinüber über See, Wald
Ereignis Treuburg. Die Kräfte der Gesinnung und Hügel bis zur Reichsgrenze. — Da war noch
und Entschlossenheit aber, die so spontan wäh- der Hindenburgpark mit den Tennisplätzen, da
rend der Abstimmungszeit vor einer plötzlich schritt man geruhsam auf stillen Waldpfaden
aufgetauchten Gefahr entstanden waren,, sie nach „Liebchensruh", wo der « M a s u r e n wirkten — wie überall in Masuren — auch in h o f " als Gemeinschdftswerk aller kulturpfledem entlegensten Grenzkreis Masurens weiter.
Der Aufschwung, den Kreis und Stadt Treuburg
seit dem Abstimmungssiege nahmen, war er- IIIIIIIIIIIIIIIMIIIIIIIIIIIIIIIMIIIIIIIIMIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIUIIIIII1IIIIIIIIIIIIIIII
staunlich. Damit ist nicht so sehr die wirtschaftD E N K E N :
liche Entwicklung gemeint, die nach der Abtren- j I M M E R D A R A N
nung vom Mutterland und der Inflation die ostpreußische Landwirtschaft zwang, sich auf neuzeitliche, rationelle und auf allen Gebieten fort'Dein
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schrittliche Methoden umzustellen. Das betrifft
vor allem die kulturellen und sozialen Lebensbereiche, die aus der fremdvolklichen Bedrohung
'Dein &ädccheh
I
starke, aus Gemütstiefen aufgesprungene Impulse erhalten hatten.
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In Treuburg, das zunächst etwas abseits des | M A C H „ D R Ü B E N
einsetzenden großen Fremdenverkehrsstromes M 1111 > 11 >! 111111111111 (11111111111111111111 )• 11111
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zwischen den beiden Weltkriegen blieb, zeigte
sich eine bewundernswerte Befruchtung musischer Bereiche. Im kommunalen wie im gesell- genden Kräfte entstanden war, eine der schönschaftlichen Leben gab es durch den Jahres- sten und kultiviertesten Gaststätten in der ganablauf eine Fülle von Veranstaltungen, die, zen Provinz.
wenn man heute an die Theater- und KonzertVon seiner Terrasse hatte der Besucher einen
gas'espiele, die Vorträge und die aus eigenen weiten Blick durch lichten Kiefernbestand hinheimatlichen Kräften entspringenden Kulturver- aus zum See, auf das Hügelland mit aller Beanstaltungen zurückdenkt, so reich, neuzeitlich wegtheit der Äcker, Wiesen und Waldstücke.
und vor allem wertvoll waren, daß sie nichts Bei allem Frieden dieser Landschaft pulste das
mehr mit dem Unterhaltungsbetrieb kleinstädti- Leben einer gesunden Landwirtschaft, von Hanscher Vereinigungen zu tun hatten. Was vor del und Verkehr. Stadt und Kreis Treuburg
vier Jahrzehnten in Treuburg wie allgemein in waren auf dem besten Wege, sich im letzten
den südostpreußischen Bezirken an tiefgreifen- Jahrzehnt vor dem Kriegsausbruch von 1939 den
Ruf eines der landschaftlich reizvollsten und
gastfreundlichsten Teile Masurens zu gewinnen.
Weil diese Landschaft eine so beredte und überzeugende Sprache der Ordnung und Kultur
redete, neben Erhabenheit der Natur die Einfachheit gesunden Lebens stand, darum waren
die auswärtigen Besucher durchweg so beeindruckt
Und dann hatte der Grenzkreis auch
noch den seinem Namen anhaftenden Ruf. eine
Burg der Treue zu sein, des Bekenntnisses zur
Heimat, zum Volkstum, zum deutschen Vaterland Mit der Namensänderung von Margqrabowa zu Treuburg war mehr als eine Äußerlichkeit vollzogen worden.
A n einem strahlenden Hochsommertag der
dreißiger Jahre stand der Verfasser im Halbrund der Findlingsmauer des Treuburger KreisEhrenmals und schaute durch einen der spitzbogigen Durchblicke nach Osten. Unter dem
masurenblauen Himmel mit den hochgetürmten
weißen Wolkengebirgen konnte man mit bloßem Auge bis hin zur fernen Reichsgrenze
sehen. Dort im Osten braute ein Gewitter, zuckten fahle Blitze in dräuender schwarzer Wand.
Dieser Anblick war beängstigend schön Der
Betrachter hatte nur Sinn für das einzigartige
Bild dieser Kontraste hier das im Sonnenlicht
gleißende Heimatland, dort der Gegensatz dunkler Wetterwolken.
de;/ des größten
Oberes
Bild:
Marktplatzes in Deutschland, der sieben Hektar einnahm.
Ausblick aus einer Bogenöflnung des Ehrenmals des Kreises Treuburg.
Aufnahmen: Grunwald
Fünfhundert Jahre lang hatte diese Grenze
dort unangefochten bestanden Das soll nun
nicht mehr gelten?
30. N o v e m b e r
Jahrgang
1963 / S e i t e 12
Das
Q l u ä ö t n oftprcuj3ifrf}cn
fjtimatfceifen,
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DIE K A R T E I
Bei
allen
DEINES HEIM A T KREISES BRAUCH1 DEINE ANSCHRIFT
MEEDE AUCH JEDEN
WOHNl'NGSWECHSEI
Schreiben an die Landsmannschaft Immer die l e t z t e Heimatanschrift angeben)
Allenstein-Stadt und -Land
Meine lieben Allensteiner!
Heute wende ich mich besonders an alle jene von
Euch, die sich auf irgendeine Weise, sei es beruflich,
außerberuflich,
nebenberuflich oder als Steckenpferd irgendeiner Muse verschrieben haben. Ich
plane in absehbarer Zeit einen „ A l l e n s t e i n e r K u l turabend", der von Allensteinern gestaltet werden
soll. Ich suche dazu: 1. Gedichte, die t a t s ä c h l i c h G e dichte sind, von Allensteinern in der Heimat oder
in der V e r t r e i b u n g geschrieben, gleich welchen T h e mas, und rufe jeden, der Gedichte geschrieben hat.
auf, m i r Abschriften dieser Gedichte zu senden. 2
P r o s a b e i t r ä g e in gehobener F o r m und Sprache, also
auch hier so etwas wie Dichtung, doch keine Romane, Kurzgeschichten. Stimmungsbilder. Erlebnisbilder, k u r z u m , alles was sich zum V o r t r a g eignet. 3.
M u s i k s t ü c k e von Allensteinern komponiert, f ü r O r chester, f ü r Quartett. L i e d e r f ü r Chor und zum
Einzelvortrag (keine Schlager jedoch, keine T a n z musik, sondern ernste S t ü c k e ) Auch Noten f ü r Instrumentensoli
Quintette. Quartette und so fort,
k u r z u m alles, woraus man eine „ k u l t u r e l l e Feierstunde" zusammenstellen kann. Ich besitze Material
unserer
Allensteiner
Schriftsteller.
Komponisten
und K ü n s t l e r , aber ich bin ü b e r z e u g t , d a ß manch
einer von Euch, der vielleicht nur im kleinen Kreise
oder bisher ü b e r h a u p t nicht an die Ö f f e n t l i c h k e i t
trat, einmal etwas geschrieben oder komponiert hat.
das heute in seiner Schublade liegt. Ich m ö c h t e neue
Talente unter den Allensteinern entdecken. W e n n
man heute sieht, wie Fernsehen und F u n k in allen
Berufsschichten gute Talente entdecken, fragt man
sich: w a r u m nicht auch unter uns Allensteinern?
E u r e Einsendungen werden auf Wunsch vertraulich
behandelt, habt den M u t u n d schickt sie m i r ! W i r
werden die A r b e i t e n hier (auf Wunsch ohne Namen)
beurteilen und ich hoffe, w i r finden vieles, das wir
gebrauchen k ö n n e n . Es w i r d Euch dann eine Bel o h n u n g sein, E u r e S t ü c k e selbst vortragen oder
Ihrem V o r t r a g beiwohnen zu d ü r f e n ! — Es g r ü ß t
in heimatlicher V e r b u n d e n h e i t E u e r
Georg H e r m a n o w s k i , Erster Stadtvertreter,
B a d Godesberg, Z e p p e l i n s t r a ß e 57.
Allenstein-Stadt
Gesucht w i r d : G e r d a Serafin aus Allenstein, Joac h i m s t r a ß e 1, geboren a m 13. F e b r u a r 1935. G e r d a
Serafin ist seit der Flucht verschollen. — M i t t e i l u n gen an die G e s c h ä f t s s t e l l e der Kreisgemeinschaft
Gelsenkirchen, D i c k a m p s t r a ß e 13 (Ruf Gelsenkirchen
N r . 2 08 51).
Elchniederung
Meldung von A n s c h r i f t e n ä n d e r u n g e n
Es ist i n Aussicht genommen, d e m n ä c h s t wieder
Drucksachen an alle Landsleute des Kreises E l c h niederung zu versenden, die in der K a r t e i mit g ü l tigen Anschriften verzeichnet sind. U m zu v e r m e i den, d a ß wieder viele Briefe mit dem V e r m e r k „ u n bekannt verzogen" oder „ n i c h t zu ermitteln" z u r ü c k k o m m e n , m ö c h t e ich sehr d a r u m bitten, m i r m ö g lichst umgehend die g e ä n d e r t e n Anschriften der E i n zelpersonen, der H a u s h a l t u n g s v o r s t ä n d e , der verheirateten S ö h n e und T ö c h t e r mitzuteilen, damit
wir auch unsere K a r t e i wieder berichtigen u n d bei
m ö g l i c h e n A n f r a g e n genaue A u s k ü n f t e geben k ö n nen, denn dazu ist die M i t a r b e i t aller Landsleute
dringend notwendig. D u r c h Interesselosigkeit etlicher Landsleute k ö n n e n w i r viele A n f r a g e n wegen
Zeugensuche i n Rentensachen u n d anderen A n g e l e -
Lobbes
^j/lachandel|
H*iitr. stobbo KG., Oldenburg (Oldb)
genheiten nicht ausreichend beantworten. Ohne gen ü g e n d e Unterlagen ist aber heute k a u m etwas zu
erreichen. Deshalb sollte sich jeder von uns verpflichtet f ü h l e n , dem anderen zu helfen. Unser V e r mittler soll aber unser Heimatblatt sein, das in k e i ner F a m i l i e fehlen sollte. D i e Suchlisten bitte ich
besonders zu beachten u n d der K r e i s v e r t r e t u n g A n schriften. Hinweise usw. sofort zu melden. B e i A n fragen bitte R ü c k p o r t o beilegen. Es w i r d nochmals
an das Absenden der Weihnachtspakete erinnert!
Gleich mit dem E i n p a c k e n beginnen und es nicht auf
den n ä c h s t e n T a g verschieben.
Suchmeldungen
Wer k a n n ü b e r den Z e i t p u n k t des Todes der F r a u
M a r t h a Rehberg, geb. G u d a t ( f r ü h e r in Neufrost),
oder ü b e r sonstige n ä h e r e Einzelheiten Nachricht
geben? — Es werden gesucht aus den G e m e i n d e n :
A c k e l n : Bluschke, H u b e r t ; Eheleute G ü r k mit T o c h ter. — G r ü n h a u s e n : Die K i n d e r der Eheleute Ernst
u n d A n n a Dannat; H e i n z , Rudolf, W i l l i , K a r l , Irene.
E r i k a u n d F r i t z . — Neu-Sorge H : Riechert, H a n s G ü n t e r und Helga. — B r i t t a n i e n : D i e K i n d e r der
F a m i l i e A d o l f u n d G e r t r u d Szameitat; Rautenberg,
F r i e d r i c h , E h e f r a u u n d Tochter. — Heinrichswalde:
Noetzel, Gisela u n d Anneliese. — Mitteilungen sind
zu richten an
Otto Buskies, Kreisvertreter,
3 H a n n o v e r , W e r d e r s t r a ß e 5, T e l . 62 27 85
Gerdauen
KreiskarteifUhrer Schiemann 75 Jahre
A m 26. N o v e m b e r vollendete der K r e i s k a r t e i f ü h r e r
unserer Heimatkreisgemeinschaft u n d Mitglied des
Kreisausschusses, Gustav Schiemann, jetzt wohnhaft
in L ü b e c k . K n u d - R a s m u s s e n - S t r a ß e 30, sein 75. L e bensjahr. G e b ü r t i g i m K r e i s e P r . - E y l a u , k a m er
i m J a h r e 1910 als junger L e h r e r in den K r e i s G e r dauen. E r lehrte anfangs an der Schule in A l t e n dorf, s p ä t e r in K l i n t h e n e n u n d wurde 1927 als Schulleiter an die mehrklassige Schule in Reuschenfeld
versetzt, wo er auch bis z u m Z e i t p u n k t der V e r treibung verblieb. Mit Stolz k a n n L a n d s m a n n Schiem a n n heute auf ein 3 5 j ä h r i g e s segensreiches W i r k e n
als E r z i e h e r unserer J u g e n d i m Kreise G e r d a u e n
z u r ü c k b l i c k e n . A l l e , die ihn kennen, werden an
seinem Ehrentage d a n k b a r seiner gedenken. A u c h
i m ö f f e n t l i c h e n L e b e n unseres Kreises hat er sich
jederzeit einsatzbereit gezeigt und mit dem ihm
eigenen V e r a n t w o r t u n g s b e w u ß t s e i n f ü r die A l l g e meinheit b e w ä h r t . Ich e r w ä h n e nur seine langj ä h r i g e n T ä t i g k e i t e n als S c h ö f f e beim Amtsgericht
Gerdauen, als Mitglied des
Kreissteuerausschusses
und
als Gemeindevorsteher der Gemeinde K l i n thenen. Uberall hat er sich freudig u n d selbstlos
f ü r die Belange unseres Kreises und seiner B e wohner eingesetzt. Seit 1959 f ü h r t er die K r e i s k a r t e i
und verwaltet die Kasse unserer Heimatkreisgemeinschaft. E r hat bei dieser umfangreichen A u f gabe Vorbildliches geleistet
E r hat es sich zu
seinem eigenen Herzensanliegen gemacht, alle f r ü heren B e w o h n e r unseres Kreises namentlich und
m i t i h r e n jetzt g ü l t i g e n Anschriften k a r t e i m ä ß i g
zu
erfassen
und die V e r m i ß t e n s c h i c k s a l e
aufzuk l ä r e n . D a n k seiner s o r g f ä l t i g e n A r b e i t u n d dank
seines besonders
ausgeprägten
Personengedächtnisses war es ihm m ö g l i c h , u n z ä h l i g e n Landsleuten,
die sich hilfesuchend an ihn wandten, mit Rat und
Tat
beizustehen.
Voller Dankbarkeit ü b e r m i t t e l t
die Heimatkreisgemeinschaft i h m die besten W ü n sche f ü r sein ferneres Wohlergehen. M ö g e n i h m noch
viele J a h r e bei bester Gesundheit beschieden sein.
Georg
Wokulat, Kreisvertreter
Gesucht werden folgende Landsleute aus K l . - G n i e D e r Bahnbeamte August F a b i a n , geb. 1884 in A s t r a u .
— A u s G e r d a u e n : Die N S V - F ü r s o r g e r i n
Fräulein
L e m k e . — A u s Friedrichswalde/Wilhelmshof: F r a u
Gaede u n d K i n d e r . D e r E h e m a n n war M e l k e r in
Wilhelmshof. — Nachricht erbittet die K r e i s k a r t e i
Gerdauen, KreiskarteifUhrer Gustav Schiemann in
31 L ü b e c k , K n u d - R a s m u s s e n - S t r a ß e 30.
Goldap
Hofbeschreibungen
A l l e ehemaligen
Mitglieder der
Ostpreußischen
Herdbuch-Gesellschaft werden hiermit nochmals aufgerufen, Hofbeschreibungen anzufertigen und einzusenden. Der K r e i s G o l d a p hatte 41 eingetragene
Mitglieder, es liegen jedoch erst zwei Hofbeschreibungen vor. G e r a d e von den G r e n z k r e i s e n erwartet man eine besonders rege Beteiligung. U b e r F r a gen nach wichtigen P u n k t e n , auf die es bei der Hofbeschreibung ankommt, erteilt gern A u s k u n f t die
G e s c h ä f t s s t e l l e der Kreisgemeinschaft G o l d a p e. V .
in 673 Neustadt an der W e i n s t r a ß e . Gutleuthauss t r a ß e 4.
Gumbinnen
Adventsfeier in Hannover
Die K r e i s g r u p p e G u m b i n n e n in H a n n o v e r findet
sich auch in diesem Jahr wieder a m Sonntag, dem
8. Dezember, 16 U h r , im F ü r s t e n z i m m e r der Hauptb a h n h o f s g a s t s t ä t t e n Hannover zu ihrer traditionellen heimatlichen Adventsfeier zusammen.
Einlaß
15.30 U h r . Die L e i t u n g der Veranstaltung hat W i l helm Friedler, 3 Hannover. R u m a n n s t r a ß e 4, an
den ich A n m e l d u n g e n u n d W ü n s c h e zu richten
bitte (Telefon 2 05 71). Die A n g e h ö r i g e n der K r e i s gemeinschaft G u m b i n n e n — insbesondere auch die
Jugendlichen — sind zu der Feierstunde, die zugleich
die
besinnliche
Vorweihnachtszeit
stimmungsvoll einleitet und die g r o ß e n G u m b i n n e r
Veranstaltungen f ü r 1963 a b s c h l i e ß t , herzlich eingeladen. D e r Leiter des Jugendkreises. Friedrich
Hefft, Celle. Buchenweg 4. und ich werden anwesend
sein.
Hans Kuntze, Kreisvertreter
Hamburg-Billstedt, Schiffbecker
14 / F o l g e
48
Ostpreußenblatt
Weg 168
Insterburg-Stadt und -Land
In M ü n c h e n
treffen sich die Insterburger aus Stadt und L a n d
am Sonntag, dem 1. Dezember 1963, um 15 U h r i m
kleinen Saal des „ A p o l l o " - T h e a t e r s (Hotel M ü n c h e ner Hof), Dachauer S t r a ß e 21, zu einer heimatlichen
Adventsfeier. Im Rahmen dieser Veranstaltung wollen sie unter anderem an H a n d von Lichtbildern
einen Spaziergang durch Insterburg machen. A l l e
Insterburger sind dazu herzlich eingeladen.
In Stuttgart
feiern die Insterburger aus Stadt- und L a n d k r e i s
den Nikolaustag am Sonnabend, dem 7. Dezember,
u m 17 U h r i m Saal des T o r h o s p i z in Stuttgart. A l l e
Insterburger aus dem R a u m Stuttgart sind mit ihren
A n g e h ö r i g e n dazu recht herzlich eingeladen.
Suchdienst
Seidenberg,
Fritz, B e r u f Schmied,
aus A u l e n bach; K a d e r e i t , F a m i l i e , aus A u x k a l l e n ; W e n g h ö f er,
E m i l , u n d F r a u , Bauer, aus K l i n g e n . D i e Eheleute
sollen 1945 u m g e k o m m e n sein, seine Tochter soll
in der Zone leben; Walter, Friedrich, aus Insterburg.
b e s c h ä f t i g t gewesen bei der F a h r l i n i e der Stadt.
Omnibusse; F a l k , Otto, aus Insterburg. Gerichtss t r a ß e , Radiotechniker, b e s c h ä f t i g t gewesen bei der
A b t . F u n k m e i s t e r e i i m Fliegerhorst Insterburg. —
Mitteilungen sind an den G e s c h ä f t s f ü h r e r der K r e i s gemeinschaft, B e r m i n g , in 415 K r e f e l d , Rheinstr. 2,
zu richten.
statt, an dem sich die ehemaligen
Schülerinnen
der Hufen-Oberschule nicht nur untereinander trafen, sondern besonders mit ihren ehemaligen L e h r k r ä f t e n u n d den „ E h e m a l i g e n " der F r a u - R a t - G o e t h e Schule, die die Patenschaft ü b e r die H u f e n - O b e r schule ü b e r n o m m e n hat. In der Feierstunde, zu der
die Patenschule eingeladen hatte, wurde nach herzlichen Worten der B e g r ü ß u n g durch den D i r e k t o r
der Patenschule und von „ E h e m a l i g e n " beider Schulen als ein Zeichen der V e r b u n d e n h e i t von den „ E h e maligen" der F r a u - R a t - G o e t h e - S c h u l e der E n t w u r f
eines Wandschmuckes der Patenschule
überreicht,
auf dem die Stadtwappen von D u i s b u r g und K ö nigsberg vereinigt sind. Der fertige Wandschmuck
w i r d in der Schule einen w ü r d i g e n Platz finden
S c h ü l e r i n n e n der Patenschule zeigten dann einen
Querschnitt durch den T u r n - und Sportunterricht
(die Feierstunde fand in der neuen T u r n h a l l e statt)
und erfreuten alle mit i h r e m K ö n n e n und ihrer
Freude an der Bewegung. A m Nachmittag trafen
sich In k l e i n e r e m K r e i s z u m Erinnerungsaustausch
z u n ä c h s t nur die O s t p r e u ß e n , zu denen sich s p ä t e r
auch die Duisburger „ E h e m a l i g e n " der F r a u - R a t Goethe-Schule
gesellten. D e r A b e n d war
einem
Hauskonzert in der A u l a der Patenschule v o r b e h a l ten, bei dem die S c h ü l e r i n n e n W e r k e alter und
neuer Meister mit sehr beachtlichem K ö n n e n und
viel Hingabe an die Aufgabe und die M u s i k z u m
E r k l i n g e n brachten. Wer sich auch noch den 20. O k tober f ü r dieses Treffen mit ehemaligen M i t s c h ü l e rinnen hatte freihalten k ö n n e n , machte bei h e r r lichem Wetter einen A u s f l u g in die weitere U m g e bung von D u i s b u r g und g e n o ß die F r e u d e , nach l a n gen Jahren wieder einmal mit alten F r e u n d i n n e n
aus der Heimat zusammen sein zu k ö n n e n . — H .
Schmidt. 477 Soest Westfalen, T h o m ä s t r a ß e 25a.
Einsendezeiten
für d i e F e s t t a g s a u s g a b e n
Für uusere Folgen, die zu Weihnachten
und zum Jahreswechsel erscheinen, müssen die Redaktionsschlußzeiten für s a r n t liche
Meldungen, Hinweise und Berichte aus den ostpreußischen Heimatkreisen und aus den landsmannschaftllchen Gruppen sowie die Gratulationsmeldungen wegen der Feiertage und den damit verbundenen neuen Druckterminen
des O s t p r e u ß e n b l a t t e s vorverlegt werden.
Die Tage, an denen die Manuskripte
s p ä t e s t e n s in der Redaktion vorliegen müssen, sind:
Unser 1. T r e f f e n i m J a h r e 1964
ist f ü r E n d e M a i in Essen geplant. A l l e T e r m i n e
werden nach B e g i n n des neuen Jahres bekanntgegeben, so d a ß jeder A n g e h ö r i g e des Kreises sich
rechtzeitig einrichten kann.
Walter G e r n h ö f e r , K r e i s v e r t r e t e r
Für die W e i h n a c h t s a u s g a b e
(Folge 51): am Freitag, 13. Dezember.
•
Für die
Neujahrsausgabe
(Folge 52): am Mittwoch, 18. Dezember.
•
Für die e r s t e
Ausgabe
im
neuen
Jahr
(Folge 1/1964): am
Freitag, 27. Dezember.
Später eingehende Meldungen, Berichte und Hinweise einschließlich der Gratulationen k ö n n e n wegen der damit verbundenen technischen Schwierigkeiten auf
keinen Fall mehr berücksichtigt werden.
Labiau
Unsere Heimatkreistreffen 1963
Unser letztes Heimatkreistreffen in H a n n o v e r am
13. Oktober b e s c h l o ß die Veranstaltungen des Jahres
1963. A u c h dieses T r e f f e n war v e r h ä l t n i s m ä ß i g gut
von K r e i s a n g e h ö r i g e n besucht. W i r hatten das T r e f fen gemeinsam mit den K r e i s e n K ö n i g s b e r g - L a n d
und
Fischhausen veranstaltet.
Ministerialdirektor
von der G r o e b e n (Kiel) ging in seinem V o r t r a g in
der Heimatgedenkstunde auf die n a t ü r l i c h e n u n d
geschichtlichen V e r h ä l t n i s s e unserer H e i m a t ein, aus
denen uns in der Gegenwart Pflichten f ü r alt und
jung f ü r unsere Heimat erwachsen. K r e i s v e r t r e t e r
Walter G e r n h ö f e r sprach das S c h l u ß w o r t und dankte
H e r r n von der G r o e b e n dabei auch f ü r seine T ä tigkeit als stellvertretender L a n d r a t i m K r e i s e L a biau in schweren K r i e g s j a h r e n . — Unser H a u p t kreistreffen in H a m b u r g (Anfang August) w a r auch
w i e d e r u m ein starkes Bekenntnis zu unserer angestammten Heimat. — Weniger gut besucht waren
unsere T r e f f e n in U l m und N ü r n b e r g . W i r werden
aber trotzdem i m kommenden J a h r i m s ü d d e u t s c h e n
R a u m gemeinsam mit den s a m l ä n d i s c h - n a t a n g i s c h e n
K r e i s e n Heimattreffen d u r c h f ü h r e n u n d bitten heute
schon alle in Frage k o m m e n d e n K r e i s a n g e h ö r i g e n
um Teilnahme.
•
Redaktion
DAS OSTPREUSSENBLATT
wietz, hat u m E n t l a s s u n g aus s e i n e m A m t wegen
seines A l t e r s gebeten. A l s V e r t r a u e n s p e r s o n f ü r die
Gemeinde Wilmsdorf, K l e n z k a u und Posaren
ist
F r a u L i e s b e t h Greitschus, 3071 L i c h t e n h o r s t 74 ü b e r
N i e n b u r g , vorgeschlagen w o r d e n . Ich bitte u m w e i tere V o r s c h l ä g e bis z u m 10. D e z e m b e r . G e h e n k e i n e
weiteren V o r s c h l ä g e ein, so gilt F r a u G r e i t s c h u s als
g e w ä h l t , andernfalls w e r d e n die
Vorgeschlagenen
zur W a h l gestellt.
Fotos gesucht
F ü r einen B e r i c h t b e n ö t i g e ich A u f n a h m e n f o l gender K i r c h e n bzw. K a p e l l e n : E v a n g e l i s c h e K i r c h e
M u s c h a k e n , K a n d i e n , S a b e r a u ; katholische K i r c h e
G r o ß - L e n s k , Thurau, Bialutten; Baptisten-Kapelle
in N e i d e n b u r g . D i e leihweise ü b e r l a s s e n e n A u f n a h m e n w e r d e n nach A b n a h m e einer R e p r o d u k t i o n
wieder z u r ü c k g e g e b e n .
Wagner, K r e i s v e r t r e t e r ,
83 L a n d s h u t / B a y e r n , P o s t s c h l i e ß f a c h 501
Lyck
Ortelsburg
Weihnachtsfest in B e r l i n
Unsere B e r l i n e r G r u p p e begeht ihr Weihnachtsfest
am 8. Dezember. N ä h e r e s i m O s t p r e u ß e n b l a t t und
durch L a n d s m a n n Stock in 1 B e r l i n - C h a r l o t t e n b u r g ,
U h l a n d s t r a ß e 194a.
F r . W . Kautz, K r e i s v e r t r e t e r
3001 A l t w a r m b ü c h e n , T e l . H a n n o v e r 64 04 84
Weitere Ortsvertreter gesucht
Der K r e i s a u s s c h u ß ist dabei, die Liste der Ortsvertreter zu e r g ä n z e n W i r bitten dringend d a r u m ,
uns mit V o r s c h l ä g e n zu u n t e r s t ü t z e n . Es k ö n n e n
sich auch Landsleute melden, die daran interessiert
sind, ihren Heimatort zu vertreten. Unbesetzt s i n d :
B o r k e n , B u n h a u s e n , Dippelsee, G i n g e n ,
Kutzen,
L y c k - L a n d , Rosenheide. Sareiken. Steinkendorf u n d
Zielhausen. W i r bitten um V o r s c h l ä g e von Ortsa n s ä s s i g e n und Bezirksvertretern. F e r n e r suchen
wir Vertreter (zur Einarbeitung) f ü r G u s k e n , K i e len. Langheide. L o i e n , Neuendorf. Regeln, R e i f f e n rode, Reuschendorf, S p r i n d e n a u , Statzen, S t r a d a u nen u n d Z a p p e l n .
Der K r e i s a u s s c h u ß w i r d in K ü r z e die Neubesetzung bis zur N e u w a h l 1966 v o r n e h m e n . D e r K r e i s tag w i r d von den Ortsvertretern schon 1964 g e w ä h l t .
Otto S k i b o w s k i , K r e i s v e r t r e t e r ,
357 K i r c h h a i n , Postfach 113
Königsberg-Stadt
Mohrungen
Professor P a u l Heincke 85 Jahre alt
A m 25. N o v e m b e r w i r d Professor u n d Oberstudienrat i. R. P a u l
H e i n c k e
das 85. Lebensjahr
vollenden. M i t seiner G a t t i n verbringt er seinen
Lebensabend in D ü s s e l d o r f , P i o n i e r s t r a ß e 3, nach
einer von hohem Idealismus e r f ü l l t e n v i e r z i g j ä h r i gen T ä t i g k e i t als P ä d a g o g e . M i t liebevollem V e r s t ä n d n i s f ü r alle A n l i e g e n der J u g e n d hat er seinen
Beruf a u s g e ü b t .
E i n e Aufgabe, die er sich gestellt hatte, war die
F ö r d e r u n g der E r r i c h t u n g von Jugendherbergen in
O s t p r e u ß e n . Im letzten J a h r e v e r f a ß t e er i m A u f trage des Sozialministeriums des Landes N o r d r h e i n Westfalen eine umfangreiche Schrift ü b e r das ostp r e u ß i s c h e Jugendherbergswerk.
Besonders
verbunden
fühlte
sich
Professor
Heincke mit dem Freundeskreis der
ehemaligen
Lehrer
und S c h ü l e r
des
L ö b e n i c h t s c h e n
R e a l g y m n a s i u m s ,
der Schule, an der er als
L e h r e r viele Jahrzehnte unterrichtet hat. F ü r die
S c h ü l e r , die als Wahlfach seine E i n f ü h r u n g in die
philosophischen Systeme h ö r t e n , bleiben diese S t u n den ein nachhaltendes E r l e b n i s . A u s seiner Hand
empfingen die A b i t u r i e n t e n der Patenschule — des
S t e i n b a r t - G y m n a s i u m s in D u i s b u r g — a l l j ä h r l i c h die
von den L ö b e n i c h t e r n gestifteten A l b e r l u s - N a d e i n
und die herzlichsten W ü n s c h e des v e r e h r u n g s w ü r d i gen Beraters der J u g e n d begleiteten sie auf i h r e n
weiteren
Lebensweg.
F ü r sein vielfaches W i r k e n und seine A r b e i t f ü r
die geistige und moralische B i l d u n g K ö n i g s b e r g e r
J u g e n d , auch f ü r seine B e m ü h u n g e n u m die A n g e legenheiten des K ö n i g s b e r g e r Turnerwesens, danken
wir i h m .
Im N a m e n des Stadtausschusses und der Stadtvertretung
Reinhold Rehs, M d B
Erster Vertreter der Stadtgemeinschaft K ö n i g s b e r g
Unsere Heimatkreistreffen 1963
Unsere d i e s j ä h r i g e n T r e f f e n m u ß t e n wegen des
D ü s s e l d o r f e r Bundestreffens in den M o n a t September gelegt werden. A m 8. trafen sich r u n d 500 M o h runger im D ö h r e n e r Maschpark in H a n n o v e r . L a n d s mann J a h r (Drenken) b e g r ü ß t e die Erschienenen
herzlich u n d gab seiner F r e u d e ü b e r die wieder recht
rege Beteiligung A u s d r u c k . Nach dem gemeinsam
gesungenen O s t p r e u ß e n l i e d gedachte der K r e i s v e r treter der T o t e n unserer Heimat, die i m K r i e g e
w ä h r e n d der Flucht u n d auch In der Gastheimat i h r
L e b e n l i e ß e n , und rief die A n w e s e n d e n zu steter
T r e u e zur o s t p r e u ß i s c h e n H e i m a t auf, z u m G l a u b e n
an das Selbstbestimmungsrecht
sowie zur festen
H o f f n u n g auf die friedliche R ü c k g e w i n n u n g
der
Heimat. Die Feierstunde wurde von G e s a n g s v o r t r ä gen unseres Landsmannes Raffel u m r a h m t , der wieder viel B e i f a l l erntete. L a n d s m a n n J a h r erinnerte
vor den S c h l u ß w o r t e n an die weiter notwendige
U n t e r s t ü t z u n g unseres K r e i s a r c h i v s mit M a t e r i a l
und Spenden. M i t dem Deutschlandlied endete der
offizielle T e i l
Nach der Mittagspause w u r d e zu
einer fleißigen K a p e l l e getanzt. D i e Landsleute blieben noch lange beisammen.
Gustav Romotzki, G r a m m e n t
G a n z p l ö t z l i c h hat uns unser V e r t r a u e n s m a n n f ü r
die H e i m a t g e m e i n d e G r a m m e n , der G a s t - u n d L a n d w i r t G u s t a v R o m o t z k i , a m 14. N o v e m b e r i m A l t e r
v o n 77 J a h r e n f ü r i m m e r verlassen. L a n d s m a n n
R o m o t z k i w u r d e a m 25. J u l i 1886 in G r a m m e n geboren u n d wohnte zuletzt i n B o c h u m - O b e r d a h l hausen, T r a k e h n e r S t r a ß e 7. Nach seiner Schulzeit i n
G r a m m e n erlernte er bei der F i r m a Otto P a l l a s c h
in Passenheim den K a u f m a n n s b e r u f . Seine M i l i t ä r zeit leistete er b e i m A r t . - R e g t . 1 in G u m b i n n e n ab.
Nach B e e n d i g u n g des E r s t e n Weltkrieges ü b e r n a h m
er das K o l o n i a l w a r e n g e s c h ä f t
mit G a s t s t ä t t e u n d
L a n d w i r t s c h a f t v o n seinen E l t e r n . V o n 1920 bis 1935
war er G e m e i n d e v o r s t e h e r von G r a m m e n . In dieser
Zeit w u r d e der U m b a u der Schule d u r c h g e f ü h r t ,
die Pflasterung der D o r f s t r a ß e erneuert, das G e m e i n d e - und Spritzenhaus erstellt u n d die S t r a ß e
nach N e u h o f ausgebaut. R o m o t z k i g e h ö r t e zu d e n
M i t b e g r ü n d e r n des K r i e g e r v e r e i n s G r a m m e n u n d
zu dessen V o r s t a n d . A u f d e m S e k t o r L a n d w i r t schaft w a r er ü b e r 20 J a h r e V o r s i t z e n d e r der W i e sengenossenschaft G r a m m e n / D a v i d s h o f u n d lange
J a h r e V e r t r a u e n s m a n n der L a n d w i r t s c h a f t f ü r d e n
B e z i r k G r a m m e n N a r e y t h e n . 1945 w u r d e er v o n d e n
Russen ü b e r r o l l t u n d v e r w u n d e t . E r m u ß t e i n seinen H e i m a t o r t z u r ü c k . B i s z u m J a n u a r 1946 lebte
er dort mit seiner F r a u unter schwierigsten
Verh ä l t n i s s e n . D a n n gelang es i h m , sich i n die B u n desrepublik durchzuschlagen. In A l t e n h a g e n bei C e l l e
konnte er 1953 eine Gastwirtschaft pachten, die er
1959 an seinen ä l t e s t e n S o h n F r i t z ü b e r g a b . Seit
dieser Zeit w o h n t e er bei seiner T o c h t e r G e r t r u d
K e r s c h l i n g in B o c h u m - O b e r d a h l h a u s e n . H i e r k o n n t e
er noch mit seiner E h e f r a u O l g a , geb. M a r s c h l o w i t z ,
am 30. J a n u a r 1963, das Fest der G o l d e n e n H o c h z e i t
feiern. B i s in die letzten T a g e hat unser G u s t a v
R o m o t z k i rastlos U n t e r l a g e n ü b e r seine H e i m a t gemeinde G r a m m e n z u s a m m e n g e t r a g e n . D i e K r e i s gemeinschaft O r t e l s b u r g v e r l i e r t m i t i h m
einen
treuen
u n d allzeit b e w ä h r t e n
Mitarbeiter
dem
sie stets ein ehrendes G e d e n k e n b e w a h r e n w i r d .
Johannisburg
Fotos von Ponarth erbeten
Das in K ü r z e erscheinende B u c h „ G e s c h i c h t e des
Dorfes Ponarth" soll mit einigen alten Zeichnungen
und mit Fotos aus den letzten Jahrzehnten ausgestattet werden. Wer im Besitze von irgendwelchem
B i l d m a t e r i a l und A u f n a h m e n von Ponarth ist, wird
gebeten, diese H e r r n Ernst H a r t m a n n , F r a n k f u r t
(Main), Clementineweg 14, zuzusenden.
Die B i l d e r
werden dem E i g e n t ü m e r wieder z u r ü c k g e g e b e n .
Haberberger K n a b e n - und M ä d c h e n - M i t t e l s c h u l e
A m Sonnabend, 14. Dezember, 14.30 U h r , veranstaltet die S c h ü l e r v e r e i n i g u n g eine Gedenkstunde
am G r a b e unseres 1962 entschlafenen K o n r e k t o r
Hans Stamm. Die T e i l n e h m e r treffen sich mit Landsmann Roland Prinz in H a n n o v e r - H a i n h o l z , Voltm e r s t r a ß e 16. U m rege T e i l n a h m e , besonders aus
dem R a u m H a n n o v e r — H a m b u r g , w i r d gebeten
Ponarther
Mittelschule
Die nachstehend a u f g e f ü h r t e n Namen sind m i r
von Ehemaligen aufgegeben worden. B e i den G e nannten soll es sich um ehemalige Ponarther M i t t e l s c h ü l e r i n n e n und - s c h ü l e r handeln, deren Entl a s s u n g s j a h r g ä n g e mit v e r m e r k t sind.
Ehemalige
und Landsleute, die ü b e r Geburtsdaten, Anschriften
zur Schulzeit (oder s p ä t e r ) , E i n s c h u l u n g « - bzw. E n t lassungsjahrgänge,
Mitschülerinnen
und - s c h ü l e r ,
jetzige Anschriften oder ü b e r A n g e h ö r i g e der G e suchten A u s k u n f t geben k ö n n e n , werden herzlich
gebeten, sich zu wenden an: H i l d e g a r d H e n n i g in
2 H a m b u r g - W e l l i n g s b ü t t e l , Op de Solt 11.
Gesucht werden: Entlassungsjahrgang 1922: K l e i n
Liesbeth: Krause. E d i t h ; Peschke, Herta, B r a n d e n burger S t r a ß e (?); Rohr, Elsa, verh, Wisbar oder
Scholz; T r e b b a u oder T r e b l a u , P a u l ; Wisbar, Walter.
Entlassungsjahrgang 1923: E b e l , Edith, Fasanenstr.;
Fickinger, E l s a : Ponarther B e r g s t r a ß e ; K l a f k e , B e r n hard (?); K l e i n , G e o r g ; K u r a p k a t , E r n a , L e h m a n n .
K a r l , B u d d e s t r a ß e 4: N e ß l e r , L o t h a r , W e r k s t ä t t e n s t r a ß e (?): Schlick, B r u n o . K a r s c h a u .
Htifen-Obersrhul«' für M ä d c h e "
A m 19. und 20. Oktober fand in D u i :
, in der
F r a u - R a t - G o e t h e - S c h u l e ein „ T a g der Ehemaligen"
In H a m b u r g (am 22.) n a h m e n ebenfalls etwa 500
M o h r u n g e r an dem T r e f f e n i m W i n t e r h u d e r F ä h r haus
teil.
A u c h hier hatte
dankenswerterweise
L a n d s m a n n Raffel die k ü n s t l e r i s c h e Gestaltung mit
G e s a n g s v o r t r ä g e n ü b e r n o m m e n . Nach dem T o t e n gedenken legte der K r e i s v e r t r e t e r ein B e k e n n t n i s
zur o s t p r e u ß i s c h e n Heimat, zu F r i e d e n , F r e i h e i t u n d
Selbstbestimmung ab. E r forderte die Landsleute auf,
nicht nur in dieser Feierstunde sich zur H e i m a t zu
bekennen, sondern t ä g l i c h daran zu glauben u n d
jeder an seinem Platz daran zu arbeiten, d a ß Ostp r e u ß e n wieder frei w i r d . E r zitierte aus dem B r i e f
einer Irin, die an den jahrhundertelangen F r e i h e i t s kampf ihrer Landsleute erinnerte. A u c h w i r Ostp r e u ß e n m ü s s e n bereit sein, notfalls Generationen
hindurch H o f f n u n g und G l a u b e n auf die F r e i h e i t
unserer
Heimat
aufrechtzuerhalten.
Nachdem
G r ü ß e verschiedener Landsleute, unter a n d e r e m der
Tochter des f r ü h e r e n B ü r g e r m e i s t e r s von M o h r u n gen, Weyde, verlesen und werbenden W o r t e n f ü r
unser O s t p r e u ß e n b l a t t u n d das K r e i s a r c h i v gesprochen worden waren, beendeten die S c h l u ß w o r t e des
Kreisvertreters und das Deutschlandlied den offiziellen T e i l . W ä h r e n d des geselligen B e i s a m m e n seins, welches bei froher S t i m m u n g bis zum A b e n d
dauerte, sprach der z u f ä l l i g anwesende
frühere
Bundesminister L e m m e r einige G r u ß w o r t e zu den
Mohrungern,
Das D u i s b u r g e r T r e f f e n fand am 29. mit 1000 T e i l nehmern z u m zehnten Male i m Saalbau M o n n i n g
statt. Die vorbildliche Organisation lag hier, wie
immer, in den b e w ä h r t e n H ä n d e n des L a n d s m a n n e s
W. Schilling. Nach dem gemeinsam gesungenen L i e d
„Wir beten in N ö t e n " gedachte der K r e i s v e r t r e t e r
zu den K l ä n g e n des Liedes vom guten K a m e r a d e n
der T o t e n . Stellvertretend f ü r viele N a m e n nannte
er den bisherigen K r e i s v e r t r e t e r R e i n h o l d K a u f mann u n d den letzten Superintendenten des K i r chenkreises M o h r u n g e n , Otto Schmadtke. A u s d r ü c k lich forderte er die Anwesenden auf, nie von der
E r i n n e r u n g und dem G e d e n k e n an die Heimat zu
lassen und fest an die R ü c k g e w i n n u n g zu glauben
auch wenn Jahrzehnte d a r ü b e r vergehen. P f a r r e r
G r a f F i n c k e n s t e i n - J ö s k e n d o r f sprach in besonders
bewegenden und eindringlichen Worten ü b e r die
Offenbarung Johannis 12, Verse 7—12. Seine Ü b e r zeugungskraft packte wohl alle Z u h ö r e r und keiner
blieb u n g e t r ö s t e t . Der C h o r a l „ N u n danket alle Gott"
b e s c h l o ß die Andacht. Nach den S c h l u ß w o r t e n des
Kreisvertreters endete die Feierstunde mit dem
L i e d : „Ich bin ein P r e u ß e . " Bis zum s p ä t e n A b e n d
blieben die Landsleute zusammen, tauschten E r innerungen aus und tanzten in beschwingter S t i m mung.
Frhr.
v. d. G o l t z - G r . - B e s t e n d o r f , K r e i s v e r t r e t e r
Neidenburg
Vorschläge
erbeten
Oer
bisherige
Gemeindevertrauensinaiiii
Wilmsdorf, K J e n z k a u und Posaren, W i l h e l m
Herford
Wie m i r L a n d s m a n n W i l l y Z e k a u , 4901 L i p p i n g hausen, A m B e r g e 31, mitteilt, m u ß das f ü r S o n n t a g
1. Dezember, vorgesehene A d v e n t s t r e f f e n i n H e r f o r d
wegen verschiedener u n v o r h e r g e s e h e n e r
Umstände
holder ausfallen. W i r k ö n n e n jedoch d a m i t r e c h n e n ,
stattfanden
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e r n a n n t , w a r er seimittler eines g e d i g
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f e i e r ^ H i e r z u w e r d e n alle
Ortelsburg«Landsfeute
aus H a n n o v e r u n d U m g e b u n g h e r z l i c h eingeladen
Die E h e m a l i g e n wollen sich alle M ü h e g e e n diese"
Feier e i n d r u c k s v o l l zu gestalten u n d hoffen sehr
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Jahrgang
14 / F o l g e 48
Das O s t p r e u n e n b l a t t
30. N o v e m b e r
Frauengrbeitstaguno in Bad Pyrmont
CJUHR.
*^Si$^
In einer überaus harmonischen und herzlichen
Atmosphäre trafen sich ostpreußische Frauen
unter Leitung von Hanna W a n g e r i n zu ihrem sechsten Lehrgang in Bad Pyrmont, über
die Hälfte der 56 Teilnehmerinnen kamen zum
ersten Male in das Ostheim. Unter ihnen waren
erfreulicherweise gerade die mittleren und jüngeren Jahrgänge vertreten.
Der 6. Lehrgang wich insofern von den bisherigen
db, als der Schwerpunkt auf den Hinweisen für die
praktische Arbeit lag. Das wurde von den Teilnehmerinnen dankbar begrüßt, von denen die meisten
durch ihre Tätigkeit als Leiterinnen von Frauengruppen oder deren Stellvertreterinnen ohnehin Anregungen für die Arbeit in ihren Frauengruppen
suchen.
Mit dem Vortrag .Der staatspolitische Auftrag der
Landsmannschaft Ostpreußen" gab Egbert O t t o
Geschäftsführendes Mitglied des Bundesvorstandes
der Landsmannschaft, den Auftakt. Der Redner betonte, wie wichtig für die gesamte Organisation die
Mitarbeit der Frauen sei und stellte in'Aussicht, daß
auf Grund der bisherigen großen Beteiligung die Einrichtung eines dritten Lehrgangs in jedem Jahr erwogen werde.
Leider ist es nicht möglich, auf die einzelnen Vorträge und die anregenden Stunden näher einzugehen.
Daher nur kurz das Wesentlichste: In die Werkarbeit wurden die Frauen von Ursula I h m e eingeführt. Unter ihrer Anleitung entstand Weihnachtsschmuck aller Art. Ina G r a f f i u s erzählte temperamentvoll über Sprache und Dialekt und arbeitete anschließend mit den Teilnehmerinnen an deren
eigenem Auftreten und Sprechen. Uber soziale Fragen sprachen Margarete T i n t e m a n n und Freda
v o n L o e s c h (Bonn). Ihre Vorträge fanden leb-
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deswehr wurde gezeigt. Mit Hilfe der D R K - S u c h kartei konnten mehere Schicksale v e r m i ß t e r Kameraden g e k l ä r t werden.
Bei der vom Volksbund
Deutsche K r i e g s g r ä b e r f ü r s o r g e am Vormittag des
Volkstrauertages gestalteten Gedenkfeier gedachten
die ehem. H e r am Ehrenmal auf der Hindenburgh ö h e zusammen mit der B e v ö l k e r u n g Wuppertals
und der Bundeswehr der Opfer der Kriege. Pfarrer
Brombach. Osterode, sagte in seiner Gedenkrede
jeder sollte die Mahnung bedenken, die die Toten
uns zuriefen: Z u leben f ü r den Frieden! Unter den
K l ä n g e n „ V o m guten Kameraden", gespielt von
einem Polizeimusikkorps, wurden viele K r ä n z e am
Ehrenmal niedergelegt. A n s c h l i e ß e n d wurde gemeinsam das Mittagessen eingenommen. Bis zum
s p ä t e n Nachmittag s a ß e n dort noch viele beisammen, ehe sie die oft recht weiten Heimreisen antraten. — Heinz Hoffmeister, Elmshorn, Reichens t r a ß e 16.
Tieften der ehemaligen 11. Inf.-Division
Ehern 11. (Ostpr.) Inf.-Div. A n dem Treffen ehemaliger A n g e h ö r i g e r am 16. und 17. November nahmen auch K a m e r a d e n aus dem Ausland teil
In
Zusammenarbeit mit der Stadt und den z u s t ä n d i g e n
Stellen der Bundeswehr hatte Oberstlt. d. R Willv
Schulz das Treffen vorbereitet. Nach einer organisatorischen Arbeitsbesprechung in den Zoo-Gaststatten begann der Kameradschaftsabend
Der 1
Vorsitzende der Div.-Kameradschaft, G e n . d A r t
a. D. Siegfried Thomaschki, konnte etwa 450 alte
K a m e r a d e n mit ihren F r a u e n b e g r ü ß e n und ihnen
danken f ü r die bewiesene Treue. Erschienen waren
auch zahlreiche E h r e n g ä s t e , darunter der B ü r g e r meister von Wuppertal, Dehnert, der 1. Vorsitzende
des V D S , G e n . a. D . Matzky, und der K o r p s - A r t . -
Kommandeur 1 der Bundeswehr, Oberst Crueger
(beide ehemalige A n g e h ö r i g e der Division), ferner
viele B u n d e s w e h r a n g e h ö r i g e . Oberst Crueger rief
die ehemaligen D i v i s i o n s a n g e h ö r i g e n auf, sich bei
den aufzustellenden Einheiten f ü r die Territorialverteidigung zu beteiligen. General Thomaschki
der eine Ansprache unter den Leitgedanken , Z u m
Sammeln geblasen" stellte, kennzeichnete die Notwendigkeit der guten Zusammenarbeit der Weltkriegsteilnehmer mit der Bundeswehr. E r appellierte an die Bereitschaft aller deutschen Staatsburger, einem Krieg vorzubeugen, damit er verhindert werde. A b s c h l i e ß e n d gab der General a. D
das V e m ä c h t n i s weiter, „als Wissende um den Krieg
für den Frieden zu leben." E i n F i l m ü b e r die B u n -
Achtung! Feldpostnummer 58 578 B !
Weihnachtswunsch.
Gut
ausseh.'
Ich suche meinen Sohn, Dietrich
Dame, 26/1,62, in gut. Pos., E r B l ä s n e r , geb. 8. 5. 1925. Als Sol- ^
sparn. vorh., m ö c h t e nett. Herrn
B
e
k
a
n
n
t
s
c
h
a
f
t
e
n
^
dat seit August 1944 in R u m ä n i e n
(Beamter,
Geschäftsmann)
bis
v e r m i ß t . Wer war mit i h m zu35/1,78, zw. Heirat kennenl. AusA c h t u n g K ö n i g s b g . - P o n a r t h e r ! Wer
sam. u. kann mir Ausk. geben?
führt.
Bildzuschr.
erb.
u.
Nr.
k a n n Auskunft geben ü b e r den
Ich lebe in U n g e w i ß h e i t . Nachr. Jung. Handwerker, 25/1,70, kath.,
37 106 Das O s t p r e u ß e n b l a t t , A n z . wünscht
d.
Bekanntsch.
eines
V e r b l e i b meiner Tochter
Erika
erb.
Fritz B l ä s n e r , 7501 S p ö c k ,
Abt.. Hamburg 13.
nett., sol., kath. M ä d c h e n s ( m ö g l .
Stange, geb. Semrau, geb. am
Kr.
K a r l s r u h e (Baden),
KirchHamburg).
Zuschr.
erb.
u.
N
r
.
l
O
stpreußin,
Ende
30/1.64,
ev.,
28. 10. 1926 in K ö n i g s b e r g - P o n a r t h ,
s t r a ß e 6, Heimatanschr.: Steffens36 932 Das O s t p r e u ß e n b l a t t , A n z . m ö c h t e gerne glaub., sol., einf.
A h o r n w e g 13. Johannes Semrau,
hof (Stepponaten) b. Ragnit, OstI
Abt.,
Hamburg
13.
Herrn
kennenl
Auch
Versehrt.
46 D o r t m u n d , Ernst-Mehlich-Str.
preußen
angen.
(gesch. zweckl.).
ErnstN r . 10.
O R T E L S B U R G E R ! Gesu~chT werdenI°i ,P - ' ! ,
' ' £
: - .
gem. Bildzuschr. erb. u. Nr. 36 933
bld., gut ausseh., Ersparnisse VorE r b e n gesucht f ü r die am 24. 10. 1962
A n g e h ö r i g e der Familie WirteDas
O
s
t
p
r
e
u
ß
e
n
b
l
a
t
t
,
Anz.-Abt.,
hand., w ü n s c h t Bekanntsch. einer
in Ganderkesee verstorbene F r a u
lewski aus Wiesendorf, Herr J u Hamburg 13.
ehrl.. lieb., gut auss. O s t p r e u ß i n
G e r t r u d Grigo, geb. Masarat, geb.
lius Schwenkler und Tochter E r n a
zw. bald. Heirat ( m ö g l . Nord- Ostpr. Landwirtstochter, 46 J . , ev.,1
am 31. August 1888 i. Tilsit, Witwe,
aus Ortelsburg, Horst-Wessel-Str.
deutschland). Bildzuschr. erb
w ü n s c h t zw. Heirat d. Bekanntwohnh. gewes. in K ö n i g s b e r g P r . ,
Nachr. erb. an Friedr. Spriewald,
Nr. 37 079 Das
Ostpreußenblatt,
schaft ein. Herrn. Zuschr. erb. u.
Nachtigallensteig. Nachr. erb. A l 4951 Hahlen ü b e r Minden, PetersNr.
37 070 Das O s t p r e u ß e n b l a t t , ;
A
n
z
.
A
b
t
.
,
Hamburg
13.
bert Froese, 2875 Ganderkesee,
h ä g e r w e g 40. Unkosten werden _
Anz.-Abt., Hamburg 13.
Witwer, 60 1.63, pension., w ü n s c h t
K ö n i g s b e r g e r Weg 14.
erstattet.
alleinst. Witwe, 40 b. 50 J . , ken- O s t p r e u ß i n , 32/1,65, ev., vielseitig
nenzulernen. Bei Zuneigung auch
interess., n a t ü r l . , m ö c h t e entsprebald. Heirat. Zuschr. m. B i l d (zuchende Herrenbekanntsch.
marück)
erb.
u.
N
r
.
37
075
Das
Ostchen.
Zuschr. erb. u. Nr. 36 904
A c h t u n g ' Ü b e r l e b e n d e
preußenblatt,
Anz.-Abt.,
HamDas O s t p r e u ß e n b l a t t ,
Anz.-Abt.,
Hamburg 13.
burg 13.
_ _
der Lager Zichenau - Warschau - Rackowiecke
Ö s t p r e u ß e , Bauernsohn, 23 1,78, ev., F ü r meine Nichte, ostpr. M ü h l e n insbesondere Mokotow!
besitzertocht., 34/1,70, mittl. Reife,
dkl., schl., einwandfr. Vergangenev., z. Z . als B ü r o a n g e s t e l l t e t ä t i g ,
heit, eig. Einfamilienhaus. FachWer war mit F r a u Maria Koch, E y d t k u h n e n (zuletzt w ä h r e n d
suche ich einen pass. Lebensgearbeiter i. ges. Position, w ü n s c h t
des Einbruchs der Roten Armee) im Februar 1945 bei ihrem
f ä h r t e n . M ö g l . Bildzuschr. erb. u.
auf
dies.
Wege,
da
sehr
einsam,
Sohn H e r m a n n , wohnhaft in Guttstadt, Ostpr., Siedlung JosefsNr. 37 216 Das O s t p r e u ß e n b l a t t ,
die Bekanntschaft eines lieben,
berg, in den genannten Lagern zusammen? Erster Hinweis: G e Anz.-Abt., Hamburg 13.
charakterf.
jungen
M
ä
d
e
l
s
.
Wer
f ä n g n i s Allenstein. F ü r jeden kleinsten Hinweis bin ich jedem
schreibt mir? M ö g l . Raum Duis- Raum Stuttgart. O s t p r e u ß i n , 50 1,65,
dankbar. Meldungen erbeten an Hermann Koch, 423 Wesel,
burg,
jed.
nicht
Bedingung.
B
i
l
d
ev., blond, m. Herz u. G e m ü t , fleiHeuberg 6.
zuschr. (Diskret. Ehrensache) erb.
ß i g , schlicht u. spars., w ü n s c h t
u. N r . 37 217 Das O s t p r e u ß e n b l a t t ,
einen charakterf. Landsmann (Alt.
Anz.-Abt., H a m b u r g 13.
50 b. 57 J.) kennenzulernen. Gegen
Ostpr. Bauer, jetzt Rentner, o. A n h . , | s p ä t e r e Heirat nicht abgen. Ernstgem. Bildzuschr. (zurück) erb. u.
nicht
ortsgebund.,
sucht
RentneStehen an g e b ö t e
Nr. 37 006 Das O s t p r e u ß e n b l a t t ,
rin b. 65 J . m. Wohng. zw. geAnz.-Abt., Hamburg 13.
meins. H a u s h a l t s f ü h r u n g . Zuschr.
erb. u. N r . 36 743 Das O s t p r e u ß e n - o s t p r e u ß i n , 28/1,65, ev., schlk mitF ü r F r ü h j a h r 1964 gesucht z u v e r l ä s s i g e
blatt, Anz.-Abt., Hamburg 13.
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Bauer, 64 J . , m. U . H . sucht
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charakterv. Herrn passend. Alters
entsprechend. Ehekameradin. Z u kennenlernen. Bildzuschr. erb. u.
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Nr. 37 004 Das O s t p r e u ß e n b l a t t ,
preußenblatt,
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Mitte 60, ev., sol., schlk., nicht
Nr. 37 230 Das O s t p r e u ß e n b l a t t , A n z . - A b t . , H a m b u r g 13.
mich so traurig wie bisher? Oder
mittellos, sucht L e b e n s g e f ä h r t i n
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ß e n , ev., ruhig, nicht u. 1,80 g r o ß ,
36 934 Das O s t p r e u ß e n b l a t t , A n z . bei dem wir V e r s t ä n d n i s u. HeiAbt.. Hamburg 13.
mat finden? B i n 28 J . u. gut ausM a u r e r m e i s t e r
Raum Niedersachsen. Ostpr. H a n d sehend. Bildzuschr. erb. u. Nr.
werker, 23 1,69, ev., mit Auto,
37 077 Das O s t p r e u ß e n b l a t t , A n z . f ü r Tiefbau i m R a u m Stuttgart gesucht. 2-Zimmer-Wohnung
w ü n s c h t Bekanntschaft m. einem, Abt., Hamburg 13.
mit K ü c h e und B a d vorhanden. Zuschr. erb. u. N r . 37 199 Das
netten O s t p r e u ß e n m ä d e l , bis 23 J . .
zw. s p ä t . Heirat. Ernstgem. B i l d O s t p r e u ß e n b l a t t , A n z . - A b t . , H a m b u r g 13.
zuschr. (zurück) erb. u. N r . 37 005
B e s t ä t i g u n g e n ~*^
Das O s t p r e u ß e n b l a t t ,
Anz.-Abt.. ^
Hamburg 13.
C
1963 / S e i t e 13
hafte Anteilnahme, ebenso das Thema .Unsere Mithilfe im sozialen Bereich — ein Streifzug durch die
einschlägigen Gesetze", in dem Frau B a d e r
ISrkwarzenbek) aus ihrem reichgegliederten Tätigkeitsfeld berichtete. Die Möglichkeiten der Mitarbeit
beim Ostpreußenblatt und bei der örtlichen Presse
wurden nach einem Referat von Ruth Maria W a g n e r
(Redaktion .Das Ostpreußenblatt") eingehend diskutiert. Uber Strategie und Taktik der kommunistischen Deutschlandpolitik sprach Dozent Werner
S t i c k e n (Erlangen). Anregungen für die örtliche
Gruppenarbeit, für Feiern im Jahreskreis und wertvolle Hinweise auf das benötigte Arbeitsmaterial
gaben Hanna W a n g e r i n und Erwin R o g a l s k i
vom Heimatpolitischen Referat der Landsmannschaft.
Einen tiefen Eindruck hinterließen die schlichten
Berichte zweier ostpreußischer Frauen, die erst vor
kurzem aus der Heimat in den Westen gekommen
sind. Aber auch die Vorträge von Frau Dr. Anny
P i o r r e c k .Agnes Miegel erzählt aus der Heimat" und .Soldatengräber in Ostpreußen und in
aller Welt" wurden mit großem Interesse aufgenommen. Studienrat A. C a m m a n n
(Bremen) vermittelte praktische Hinweise für die Bestands.!»'
nähme ostdeutscher Kultur am Beispiel einer deutschen Volksgruppe aus Bessarabien.
Wie immer, war der Abend mit dem Hamelner
Sing- und Spielkreis unter Leitung von Willy H o m e y e r auch dieses Mal einer der Höhepunkte des
Lehrgangs. Daß unter der Leitung von Hanna Wanoerin auch vor und zwischen den Vorträgen viel gesungen wurde, daß eine Reihe von Diskussionen
das Gehörte vertieften und erweiterten, sei nur am
Rande erwähnt. Es wird wohl keine unter den Teilnehmerinnen gewesen sein, die nicht um Erkenntnisse
und Anregungen für die praktische Arbeit reicher
geworden wieder nach Hause fuhr.
E. R.
Erleichterte Busfahrten
in die ostdeutschen Provinzen
Elf-Tages-Fahrten in die ostdeutschen Provinzen
unternimmt im Dez. der „ R e i s e d i e n s t L * *
in 845 Arnberg. Durch die Erleichterung bei der V i sabeschaffung besonders f ü r Verwandtenbesuche in
der Tschechoslowakei und dem nun wegfallenden
Zwang, in Hotels ü b e r n a c h t e n zu m ü s s e n , werden
die Fahrten ohne den u m s t ä n d l i c h e n Weg ü b e r Berlin und mehrmaligem Umsteigen in der sowjetisch
besetzten Zone vorgenommen. Weitere Fahrten f ü h ren auch nach Schlesien und Oberschlesien. N ä h e r e
Einzelheiten sind dem Anzeigenteil zu entnehmen.
OSTPREUSSE.
bist Du schon Mitglied Deiner
örtlichen landsmannschaftlichen Gruppe?
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Absicht hat, l ä n g e r bei uns zu bleiben - Unsere jetzige Hilfe
ist 10 Jahre bei uns, hat vor kurzem geheiratet und will
nunmehr ihren eigenen Hausstand g r ü n d e n .
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Lebenslauf unter Angabe Ihrer Gehaltsans p r ü c h e und des Datums, an dem Sie eintreten
mochten.
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mchlrd
f u f d l e s e m "wege f ü m f e b ! D ü £ j ^ m k e ^ E s s e n , K o r t u m s t r a ß e 9.
seldorf) ein nettes, solid., schlk.. Wer kann mir folgende Angaben
ev. M ä d e l (Nichtraucherin), das, f. meinen F l ü c h t l i n g s a u s w e i s bes t ä t i g e n ? Gerhard Handkammer,
Interesse f ü r eine Nebenerwerbsgeb. 20. 6. 1933 in Ludwigsdorf, K r .
siedlung
hat und auch L A G Osterode,
Ostpr. Von Januar 1939
berechtigt ist. (Auch mit Eltern.)
b. 20. 1. 1945 wohnte ich in NispelSiedlereignungsschein
erwünscht.
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Wenn Landsleute übet die Heimat sprechen
dann denken sie an Wälder und Felder, an
läger und die Jagd und an manches, was es
nur in Ostpreußen gab.
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wurden gerettet, und so können Sie heute wieder
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Jahrgang 14 / Folge 48
Das Ostpreußenblätt
30. November 1963 / Seite 14
F o r t s e t z u n g
von
Seite
12
seit 1954 zweimal i m J a h r erscheinende Mitteilungsblatt, ist D r . K o w a l s k i nicht nur der Herausgeber
sondern auch Verfasser zahlreicher eigener B e i t r ä g e . Osterode hat i h m in g l ü c k l i c h e n J a h r e n viel
geschenkt, nun zahlt er der Heimat in T r e u e und
u n e r m ü d l i c h e m F l e i ß z u r ü c k und sammelt ihre K i n der. Seine einstigen S c h ü l e r , seine noch lebenden
K o l l e g e n und die anderen Freunde gedenken des
Jubilars an seinem 75. Geburtstage in herzlicher Z u neigung und mit den besten G l ü c k w ü n s c h e n . Der
Glückwunschadresse
eines f r ü h e r e n
Angehörigen
des K a i s e r - W i l h e l m - G y m n a s i u m s Osterode s c h l i e ß t
die gesamte Kreisgemeinschart allerherzllche und
aufrichtige G l ü c k w ü n s c h e an und dankt D r . K o walski von Herzen f ü r seine selbstlose, g r o ß e Mitarbeit und stete U n t e r s t ü t z u n g . Als M i t b e g r ü n d e r
unserer Gemeinschaft und Kreistagsmitglied von
Beginn an ist sein kluger Rat i m m e r wegweisend,
seine Hilfsbereitschaft f ü r jeden L a n d s m a n n sprichw ö r t l i c h gewesen. Namentlich hat auch die allseitig
beliebte und begehrte „ O s t e r o d e r Zeitung", die Dr.
K o w a l s k i selbstlos und u n e i g e n n ü t z i g
herausgibt,
der Heimatarbeit Inhalt und allen Landsleuten Z u sammenhalt gegeben. W i r alle nahmen innigen . A n teil an der g r o ß e n T r a u e r um seine geliebte L e b e n s g e f ä h r t i n , die i m letzten Sommer in die E w i g keit abgerufen wurde. V o l l e r D a n k b a r k e i t w ü n s c h e n
wir unserem D r . K o w a l s k i , d a ß ihm das Oberhaupt
seiner g r o ß e n F a m i l i e der Herrgott noch Jahre der
Gesundheit und Frische schenken m ö g e .
v. N e g e n b o r n - K l o n a u . Kreisvertreter,
L ü b e c k , G o e r d e l e r s t r a ß e 12.
Pr.-Holland
K u r t Hildebrandt-Soleinen 80 Jahre alt
A m 11. Dezember feiert L a n d s m a n n K u r t Hildebrandt, aus Solainen i m K r e i s P r . - H o l l a n d im Schenkel Scholler Stift in 5165 N i e d e r a u - D ü r e n (Rheinl).
seinen 80. Geburtstag. L i e b e r H e r r Hildebrandt, die
Kreisgemeinschaft gratuliert Ihnen sehr herzlich
und w ü n s c h t weiterhin beste Gesundheit. B e i dieser
Gelegenheit darf ich Ihnen nochmals von ganzem
Herzen danken, f ü r Ihre s t ä n d i g e Mitarbeit in allen
Organisationen zu Hause, die Ihrem Berufsstand
dienten. A l l e n , die mit Ihnen zusammen arbeiten
durften, waren Sie F r e u n d und Helfer zugleich:
und dieses nicht n u r in der Heimat, sondern auch
noch heute, in unserer Kreisgemeinschaft. Ihr Solainen war ein Ort g r o ß e r Gastfreundschaft. Also
nochmals, lieber L a n d s m a n n K u r t Hildebrandt, recht,
recht herzlichen D a n k . Verleben Sie diesen T a g
gesund im K r e i s e Ihrer L i e b e n und seien Sie sehr
herzlich g e g r ü ß t von allen P r . - H o l l ä n d e r n .
A r t h u r Schumacher. Kreisvertreter
208 K u m m e r f e l d ü b e r Pinneberg (Holst)
Schloßberg (Pillkallen)
Neue Anschriften mitteilen
A u f der K r e i s a u s s c h u ß s i t z u n g am 16. November
w u r d e die Herausgabe eines Heimatbriefes zu W e i h nachten beschlossen, der allen K r e i s a n g e h ö r i g e n zugehen w i r d . A l l e Landsleute, die vorzogen sind und
ihre neue Anschrift noch nicht der K r e i s k a r t e i z. H .
L Z
Olu* Öet
ItmömatmWafÜidftn
von H e r r n Erich Friedrich in 209 Winsen/Luhe, Riedebaehweg 29. mitgeteilt haben, werden gebeten,
dies u n v e r z ü g l i c h nachzuholen, damit der Heimatbrief sie erreicht.
Das Hauptkreistreffen
in Winsen. L u h e findet am Sonntag, 31, M a i 1964,
statt. F e r n e r sind Treffen in Bochum und M ü n c h e n
vornesehen.
D r . E W a l l a t - W i l l u h n e n . Kreisvertreter,
314 L ü n e b u r g , W i l h e l m - R e i n e c k e - S t r a ß e 68
Telefon 60 08
Dr. tned. vet. A r t h u r F r o m m e r t
Im Alter von 77 J a h r e n verstarb in Sollngen D r .
A i t h u r F r o m m e r , der l a n g j ä h r i g e Vertrauenstierarzt der O s t p r e u ß i s c h e n Herdbuchgesellschaft.
In
Wisborienen,
Kreis
P i l l k a l l e n geboren,
verlebte
F r o m m e r seine Jugend i m s c h ö n e n O s t p r e u ß e n , besuchte die Schule in Tilsit, studierte an der T i e r ä r z t l i c h e n Hochschule in B e r l i n und legte hier im
Jahre 1909 das Staatsexamen ab. Nach T ä t i g k e i t an
der U n i v e r s i t ä t s k l i n i k in K ö n i g s b e r g wurde er i m
J a h r e 1913 von der O s t p r e u ß i s c h e n Herdbuchgesellschaft als Vertrauenstierarzt angestellt. Infolge eines Berufsunfalles m u ß t e er sich 1934 pensionieren
lassen und ü b e r n a h m nebenamtlich die L e i t u n g des
Schlachthofes im Ostseebad Cranz. 1945 m u ß t e auch
Familie D r . F r o m m e r das s c h ö n e H e i m am Ostseestrand in Cranz verlassen und kam 1951 nach S o l i n gen. Soweit es seine Gesundheit erlaubte, ü b t e D r .
F r o m m e r hier K l e i n t i e r p r a x i s aus. B a l d war er bekannt und g e s c h ä t z t . A b e r leider
überschatteten
K r a n k h e i t s - und Altersbeschwerden seine letzten L e bensjahre i m m e r mehr, bis ein sanfter T o d ihn von
seinen L e i d e n e r l ö s t e . A u f seinen Wunsch fand die
Beisetzung in aller Stille'statt. Einige F r e u n d e , B e kannte, Kollegen und A n g e h ö r i g e seines Corps T e u tonia — B e r l i n — gaben dem Verstorbenen das letzte
Geleit und ü b e r m i t t e l t e n seiner l e i d g e p r ü f t e n G a t tin, die ihm s t ä n d i g eine treue Mitarbeiterin war,
ihre herzliche A n t e i l n a h m e . D r . F r o m m e r war nicht
nur ein b e f ä h i g t e r Tierarzt und erfolgreicher T i e r z ü c h t e r , sondern auch ein g r o ß e r T i e r f r e u n d . Neben
seiner umfangreichen T ä t i g k e i t f ü r die o s t p r e u ß i s c h e
Landwirtschaft war D r . F r o m m e r als Fachtierarzt.
Z ü c h t e r . Preisrichter, Vorsitzender des ostdeutschen
Verbandes f ü r Hundezucht und in weiteren E h r e n ä m t e r n u n e r m ü d l i c h t ä t i g . Sein Z w i n g e r „ B a l t i s c h hort" hat in den Jahren 1909 bis 1936 ü b e r 100 A u s stellungssieger, wertvollste Zwergschnauzer, zu verzeichnen.
Sensburg
Ich suche i m m e r noch Else K u s c h m i e r z (geb. 12.
Mai 1936), aus A l t - K e l b u n k e n ; Paul T r i n k e r , Postbeamter aus Sensburg, Philosophenweg
56, (war
zeitweise in S c h ö n b e r g / H o l s t e i n ) . Erich Gorsewski
aus Fasten (soll in K i e l gewohnt haben). Frieda
Koschorrek aus Babenten (soll in K a t e r n b e r g vermutlich bei Essen gewohnt haben). Wer w e i ß etwas
ü b e r den V e r b l e i b von K a u f m a n n K e m p a s aus Sensburg? A l l e Nachrichten bitte an
A l b e r t F r e i h e r r v. Ketelhodt, Kreisvertreter,
Ratzeburg, K i r s c h e n - A l l e e 11.
M t i t
in • • •
Z I
BERLIN
Vorsitzender der Landesgruppe Berlin: Dr. Matthee,
I Berlin S W 61, Stresemannstr. 90—102 (Europahaus). Telefon 18 07 11.
7. Dezember, 16 U h r : Heimatkreis W e h l a u , Adventsfeier i m L o k a l „ V e r e i n s h a u s H e u m a n n " (Nordufer 15), B u s A 16, U - B a h n A m r u m e r S t r a ß e .
f. Dezember, 15 U h r : Heimatkreis Neidenburg/Soldau, Weihnachtsfeier i m L o k a l L o r e n z ( N e u k ö l l n .
D a m m w e g , K o l o n i e Steinreich); S t r a ß e n b a h n e n
Nr. 15, 95, Busse 65, 67.
8. Dezember, 16 U h r : Heimatkreis Johannisburg,
Kreistreffen u n d Weihnachtsfeier i m L o k a l „ P ü schel" (Charlottenburg, K a n t s t r a ß e 134a); Straß e n b a h n e n 75. 76. U - B a h n U h l a n d s t r a ß e , Busse 1,
2. 25.
15 U h r : Heimatkreis A n g e r b u r g , Weihnachtsfeier
mit Kinderbescherung i m L o k a l „ Z u m E i s b e i n wirt" (61, Tempelhofer U f e r 6); Busse 24, 29, Straß e n b a h n e n 95, 96.
16 U h r : Heimatkreis P r . - H o l l a n d , Weihnachtsfeier i m „ H a u s der ostdeutschen Heimat" (61,
S t r e s e m a n n s t r a ß e 90/102, Saal 208); Busse 24, 29.
75, U - B a h n M ö c k e r n b r ü c k e .
3000 beim O s t p r e u ß e n t r e f f e n am F u n k t u r m
B e i m O s t p r e u ß e n t r e f f e n in der Schlesienhalle am
F u n k t u r m konnte der 1. Vorsitzende der B e r l i n e r
Landesgruppe, D r . Hans Matthee, die erfreuliche
Tatsache
eines ausverkauften
Hauses
mitteilen.
R u n d 3000 (darunter viele E h r e n g ä s t e und Berliner)
waren erschienen, u m ihre Entschlossenheit zu bekunden, i m friedlichen K a m p f um das Selbstbestimmungsrecht und u m die Heimat nicht nachzulassen. In seiner Festansprache rechnete Erich G r i moni, der 1. Vorsitzende der Landesgruppe N o r d rhein-Westfalen, scharf mit den Verzichtpolitikern
ab, die, als „ R e a l i s t i n " getarnt, lebenswichtige Interessen des deutschen Volkes fortgesetzt verraten.
E r wandte sich vor allem gegen die V e r u n g l i m p f u n gen i m Fernsehen und warf die Frage auf, wo m a n
ü b e r h a u p t noch erkennen k ö n n e , was am deutschen
Wesen wertvoll ist, wenn man diese P r o g r a m m e
sehe. A u c h die Bundesregierung habe die Pflicht
hiergegen einzuschreiten. Der Redner bedauerte, d a ß
der Westen kein erfolgversprechendes
politisches
Konzept g e g e n ü b e r dem Osten habe. E r erinnerte
an das W e i z e n g e s c h ä f t
und sagte unter g r o ß e m
B e i f a l l : „ A u c h wir sind f ü r Weizenlieferungen. A b e r
nicht ohne Gegenleistungen.
Weizen n u r gegen
Steine aus der B e r l i n e r Mauer!" E r s c h l o ß mit der
A u f f o r d e r u n g an alle Landsleute, weiterhin
Mitstreiter zu bleiben. Das O s t p r e u ß e n l i e d
beschloß
den ersten T e i l , der am V o r a b e n d des Volkstrauertages mit einem Totengedenken eingeleitet worden
war. E i n g r o ß e s Unterhaltungsprogramm s c h l o ß sich
an. M a r i o n L i n d t l i e ß — ernst und heiter — die
Heimat wiedererstehen. Die D J O - L a n d e s g r u p p e Ostp r e u ß e n ü b e r r a s c h t e mit V o l k s t ä n z e n , der Polizeigesangverein B e r l i n sang zu Herzen gehende H e i matlieder, das Kinderballett Margarethe Hess entz ü c k t e mit anmutigen T ä n z e n und die „ F l o r i d a s " erfreuten mit beliebten Schlagermelodien. H a n s - J o a chim K r ü g e r f ü h r t e mit viel H u m o r durch das auß e r o r d e n t l i c h b e i f ä l l i g aufgenommene
Programm
Den Auftakt des Abends bildete ein Konzert der
Zollkapelle B e r l i n , die sich mit den M ä r s c h e n ostp r e u ß i s c h e r Regimenter und einem g r o ß e n , von dem
K ö n i g s b e r g e r Otto L e n z i n g zusammengestellten Potpourri o s t p r e u ß i s c h e r Volksweisen einen Sonderapplaus holte. E i n geselliges Beisammensein mit Tanz,
das den in der g r o ß e n Stadt verstreut lebenden
Landsleuten ausgiebig Gelegenheit zum Wiedersehen gab, b e s c h l o ß die eindrucksvolle Veranstaltung.
— rn
HAMBURG
Vorsitzender
dei
Landesgruppe
Hamburg:
Otto
Tintemanii 2 Hamburg 33, SchwalbenstraBe 13
G e s c h ä f t s s t e l l e : Hamburg 13. Parkallee 86. Tele
fon 45 25 41/42
Postscheckkonto 06 05
Bezirksgruppen
B a r m b e k / U h l e n h o r s t / W i n t e r h u d e : Sonntag, 1. Dezember. 16 U h r . G a s t s t ä t t e Jarrestadt ( J a r r e s t r a ß e
Nr. 27): Adventsfeier mit Adventsspiel unserer T h e a tergruppe (Leitung F r a u U . Meyer) und D e k l a m a tionen (Frau Gronwald). A n s c h l i e ß e n d geselliges B e i sammensein und Tanz. Unsere Mitglieder und auch
Landsleute aus anderen B e z i r k e n , besonders u n sere Jugend, sind herzlich eingeladen.
F u h l s b ü t t e l : Dienstag, 3. Dezember, 20 U h r , L a n d haus F u h l s b ü t t e l (Brombeerweg 1): Monatszusammenkunft mit Besprechung der Weihnachtsfeier.
H a m m / H o r n : Mittwoch, 4. Dezember, 19.30 U h r , i m
H a m m e r Sportkasino (Hammer Park) Adventsfeier
unserer Bezirksgruppe. U n t e r M i t w i r k u n g bekannter Solisten w i r d musikalisch und literarisch (u. a.
Walter Scheffler) ein reichhaltiges P r o g r a m m geboten. Pfarrer B l o n s k i h ä l t die Ansprache. Anschließ e n d gemeinsame Kaffeetafel. Freunde und G ä s t e
sind herzlich eingeladen.
E l b g e m e i n d e n : Sonntag, 8. Dezember, 16 U h r , Im
Sängerheim
Blankenese
(Dormienstraße
9): A d vents- u n d Weihnachtsfeier. A n die R ü c k s e n d u n g
der A n m e l d e f o r m u l a r e w i r d erinnert. G ä s t e w i l l kommen.
H a r b u r g - W i l h e l m s b u r g : Freitag, 13. Dezember, u m
18 U h r in H a r b u r g , Hotel Fernsicht ( V a h r e n w i n k e l weg 32, H H - B u s - L i n i e 42 bis Endstation): A d v e n t s feier unserer Bezirksgruppe. G ä s t e w i l l k o m m e n .
E i m s b ü t t e l : Sonnabend, 14. Dezember, 18 U h r , i n
B r u n n i n g s G a s t s t ä t t e ( E i m s b ü t t e l , M ü g g e n k a m p 71):
Weihnachtsfest. Es w i r d gebeten, zum J u l k l a p p ein
P ä c k c h e n i m Werte von 1 bis 2 D M (ebenso K u c h e n
f ü r die Kaffeetafel) mitzubringen.
F a r m s e n / W a l d d ö r f e r : Adventsfeier am Donnerstag,
5. Dezember, 19.30 U h r , i m „ L u i s e n h o f " mit M u s i k v o r t r ä g e n . Ansprache von Pfarrer Horbaschewski,
Singen und Spiel mit F r a u U r s u l a M e y e r und ihrer
G r u p p e , gemeinsame Kaffeetafel. A l l e Landsleute
sind herzlich eingeladen.
Heimatkreisgruppen
L y c k : Sonnabend, 30. November, 19 U h r , i m Restaurant Feldeck ( F e l d s t r a ß e 60, U - B a h n F e l d s t r a ß e ) :
Adventsfeier mit T o m b o l a . Wegen der geringen K i n derzahl i m letzten J a h r f ä l l t die Kinderbescherung
mit dem Weihnachtskasper aus. Die den K i n d e r n z u gedachten bunten T e l l e r k ö n n e n von den E l t e r n in
E m p f a n g genommen werden. Schriftliche A n m e l d u n gen an L a n d s m a n n G . Mischkewitz, H a m b u r g 22,
L a n g e n r e h m 39.
M e m e l , H e y d e k r u g , Pogegen: Sonntag, 8. Dezember, 16 U h r , G a s t s t ä t t e Jarrestadt ( J a r r e s t r a ß e 27.
U - B a h n Stadtpark oder Borgweg): Vorweihnachtsfeier mit Laienspiel ( F i a u Meyer) und musikalischen
Darbietungen. Landsleute und G ä s t e herzlich w i l l kommen. Bitte Lokalwechsel beachten.
G u m b i n n e n : Sonnabend, 14. Dezember, 20 U h r , i m
Restaurant Feldeck ( F e l d s t r a ß e 60): Vorweihnachtsfeier mit unserem Kreisvertreter Hans K u n t z e . Z u r
Kaffeetafel bitte K u c h e n mitbringen. F ü r die V e r l o sung erbitten wir G e g e n s t ä n d e gleich welcher A r t .
Der E r l ö s dient der P ä c k c h e n a k t i o n .
O s t p r e u ß i s c h e Jugend
Gemeinschaft Junges O s t p r e u ß e n : Donnerstag, den
12. Dezember, 19 U h r , im H e i m der offenen T ü r
(Winterhude!- Weg 11) G r u p p e n a b e n d . T h e m a : „ W i e
gestalte ich einen bunten Abend?"
Ostpreußenchor
Vorweihnaehtsfeier am 15. Dezember, 16 U h r , i m
Gewerkschaftshaus (Besenbinderhof) mit Instrumental- und C h o r v o r t r ä g e n . Die aktiven u n d passiven
Mitglieder werden gebeten. F r e u n d e des Chors als
G ä s t e e i n z u f ü h r e n . Unkostenbeitrag 1 D M . Spenden
f ü r die T o m b o l a werden erbeten und k ö n n e n an
jedem Donnerstag gelegentlich der Proben, a u ß e r dem jederzeit bei dem Hausmeister (Herrn G ö s s e l )
abgegeben werden.
BREMEN
Vorsitzender der Landesgrruppe Bremen: Rechtsanwalt und Notar Dr Prengel 28 Bremen, ^ ö q H
s t r a ß e Nr 46
Adventsandachten
der evangelischen Volksmission (innerhalb der L a n deskirche) B r e m e n - F i n d o r f f , L u t h e r - K a p e l l e , Landshuter S t r a ß e : 12. Jahresfest am 1. A d v e n t (1. Dezember) um 15 U h r . Festredner Pfarrer Schneck (Vorsitzender der E v . Allianz), Pfarrer Helmreich u. a.
Advents- und Jahresnachfeier,
anschließend
mit
Kaffee und K u c h e n . G e b ä c k mitbringen. Eintritt
frei. A u ß e r d e m jeden Sonntag, 15 U h r , evangelische
Versammlung, jeden Donnerstag. 20 U h r . Adventsandachten.
Bremen.
A m 14. Dezember Adventsfeier um
16 U h r f ü r die K i n d e r i m A l t e r von 3 bis 12 J a h r e n
(Anmeldung bis s p ä t e s t e n s 7. Dezember bei F r a u
Todtenhaupt, Neustadt, Contrescarpe 158, T e l 35 81 43
oder dienstags von 15 bis 18 U h r in der G e s c h ä f t s stelle Deutsches Haus), um 20 U h r Adventsfeier f ü r
Erwachsene, jeweils i m Kolpinghaus. T r e f f e n der
Jugendgruppe jeden Donnerstag, 20 U h r , i m K o l pinghaus.
SCHLESWIG-HOLSTEIN
Vorsitzender der Landesgruppe
Schleswig-Holstein
G ü n t e r Petersdori, 23 K i e l . N i e b u h r s t r a ß e 26
Geschäftsstelle:
Kiel, Wllhelminenstrafie 47/49.
Telefon 4 02 II
15 Jahre G r u p p e Eutin
Mit einem Bekenntnis zur Heimat gedachte die
G r u p p e ihrer G r ü n d u n g vor 15 J a h r e n . „ U n s e r R u f
nach unserem Recht auf Heimat ist kein Revanchismus" sagte Rektor i . R. Radde in seiner Ansprache
Der Raub der Heimat sei F r e v e l , das Recht auf sie
aber s t ä r k e r als Mauer. Stacheldrnht und Maschinenpistolen. U n v e r g e ß l i c h w i r d die Feierstunde a l -
len die sie miterlebten, durch die M i t w i r k u n g des
Ostdeutschen Chors (Leitung: Musikoberschullehrer
Ewald S c h ä f e r ) bleiben. U n ü b e r h ö r b a r war die Bek r ä f t i g u n g des Willens der Mitglieder durch ein
L i e d mit den Worten der Dichterin A m b r o s i u s „Ich
l a ß von meiner H e i m a t nicht".
Bürgervorsteher
Brinck ü b e r b r a c h t e herzliche G l ü c k w ü n s c h e i m N a men der Stadt Worte des Dankes fand der B ü r g e r vorsteher f ü r E w a l d S c h ä f e r , der sich mit seinem
Ostdeutschen C h o r g r o ß e Verdienste erwarb. A n der
Feierstunde nahm auch Herzog A d o l f Friedrich zu
Mecklenburg teil. D e r 1. Vorsitzende. W . Karasch
ehrte mehrere Mitglieder. E i n e F i l m v o r f ü h r u n g bes c h l o ß die Feierstunde. Die Ausstellung kunsthandwerklicher G e g e n s t ä n d e u n d H e i m a t b l l d e r fand viel
Aufmerksamkeit. A n l ä ß l i c h des 1 5 j ä h r i g e n Bestehens w u r d e n auch in der C a r l - M a r i a - v o n - W e b e r Schule eine Jugendstunde und eine Dichterlesung
mit F r i t z K u d n i g d u r c h g e f ü h r t .
NIEDERSACHSEN
Vorsitzender der Landesgruppe Niedersachsen: A r nold Woelke, G ö t t i n g e n . K e p l e r s t r a ß e 26 Telefon in der Dienstzeit N r . 5 87 71-8; a u ß e r h a l b der
Dienstzeit N r . 4 41 36 G e s c h ä f t s s t e l l e : Hannover.
K ö n i g s w o r t h e r S t r a ß e 2. Telefon 71 46 51. Postscheckkonto Hannover 1238 00
Treffen der E r m l ä n d e r
A l l e Landsleute aus dem E r m l a n d , die heute i m
E m s 1 a n d wohnen, treffen sich am 1. Dezember
um 15.15 U h r i m L o k a l Buchholz in L a t h e n . U m
15.30 U h r A b f a h r t zur e r m l ä n d i s c h e n Vesper. Danach
Adventsfeier i m L o k a l Buchholz.
Hannover.
A m 7. Dezember, 19 U h r , T r e f f e n
der Landsleute aus Tilsit u n d U m g e b u n g i m B ä k keramtshaus ( H e r s c h e l s t r a ß e ) zum unterhaltsamen
A b e n d mit H e r m a n n B i n k ( G ö t t i n g e n ) .
Hannover.
Adventsfeier
der H e i m a t g r u p p e
K ö n i g s b e r g am 13. Dezember, 19.30 U h r , in der Gasts t ä t t e „ S c h l o ß w e n d e " (im Haus Deutscher Osten). —
Viele Landsleute nahmen am Fleckessen, dem heimatlichen Quiz u n d an der U n t e r h a l t u n g der K ö nigsberger Heimatgruppe teil. F r a u V i l l a i n und
L a n d s m a n n Dackweiler unterhielten die im ü b e r f ü l l t e n F ü r s t e n z i m m e r versammelten K ö n i g s b e r g e r
G o s l a r . Adventsfeier der Landsleute am 8. Dezember, 15 U h r , i m „ N e u e n S c h ü t z e n h a u s " . — F r a u ennachmittag am 18. Dezember. 15 U h r . i m Hotel
„ S c h w a r z e r Adler". — A m letzten F r a u e n n a c h m i t tag, der von F r a u Werner, F r a u Behrendt, F r a u
P r j a d k i n und F r a u N ö t z e l ausgestaltet wurde, konnte
F r a u Endrussat w i e d e r u m ü b e r einhundert T e i l nehmerinnen b e g r ü ß e n .
G ö t t i n g e n .
Adventsfeier der Landsleute aus
den Memelkreisen am 15. Dezember, 15 U h r , im
Deutschen Garten. P ä c k c h e n im Werte von 1.50 D M
sind f ü r die V e r l o s u n g mitzubringen. G ä s t e w i l l kommen.
HESSEN
Ion-Nr. 37 03
Taufkanne
und
Bernsteinmuschel
^ „ r . « t i i r - k e n des Hessischen L a n d e s Unter den reichen S t ü c k e n , aes
htstück
museums in K a s s e 1 befindet wen
ziger
ostdeutscher H a n d w e r k s k u n s t
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Hilfe f ü r B e r l i n e r K i n d e r
^ r F r e i p ' l ä f z r ?Su££™
Berliner K i n d e r - a u f g e b"acht Z u s ä t z l i c h e " List e n s a m m l u n g e n i r , . d e n G e -
Johanniter-Treffen
Das d i e s j ä h r i g e T r e f f e n der JohannJ^ter findet a m
7. Dezember, 18 U h r , in F r a n k f u r t
i m Gesellschaftsraum des Hotels U n i o n ( M ü n c h e n e r
Straße
N r . 22) statt.
F r a n k f u r t
A m 30. N o v e m b e r , 20 U h r , Im
Kolpinghaus
(lange
Straße)
Lichtbildervortrag:
S r e u ß e n i960". E i n t r i t t IM ° ^ T v o r e i
^
e n - B e i m D a m e n k a f f e e hielt der 1. V o r s i t z e n d e
der L a n d e s g r u p p e (Opitz) einen V o r t r a g ü b e r M u s i k
in alter u n d modern g e f a ß t e r F o r m . - Selten s c h ö n e
Aufnahmen wurden beim Herrenabend ü b e r den
F r a n k f u r t e r Stadtwald gezeigt.
m
Fritzlar.
A m 2. D e z e m b e r f ü r die F r a u e n der
K r e i s g r u p p e gesellige Nachmittagsstunde. A l s Gast
spricht L a n d e s f r a u e n r e f e r e n t i n K l i m m e y . Es g l D l
wieder Fleck.
Rotenburg.
B e i m H e i m a t a b e n d hielt L a n d s m a n n Wietzke (Fulda) einen V o r t r a g Ü b e r L a n d u n d
Menschen in Ost- u n d W e s t p r e u ß e n . F r a u T e i c h mann von der ö r t l i c h e n K r e i s b i l d s t e l l e zeigte die.
F i l m e „ H i s t o r i s c h e s L a n d on der Weichsel" u n d „ S e gen der Arbeit". A n s c h l i e ß e n d erfreute L a n d s m a n n
Wietzke mit unterhaltsamen Geschichten.
G i e B e n. A m 8. Dezember. 15 U h r , i m „ K ü h l e n
G r u n d " : N i k o l a u s f e i e r f ü r die K l e i n e n mit M ä r c h e n film u n d G a b e n v e r t e i l u n g . U m 20 U h r besinnlicher
Adventsabend f ü r die E r w a c h s e n e n . T r e f f e n d e r
F r a u e n g r u p p e am 12. D e z e m b e r i m Cafe D e i b e l z u m
festlichen A d v e n t s n a c h m i t t a g mit L i e d e r n u n d G e dichten. — A m B ü ß - u n d Bettag berichtete der P r i maner C h r i s t o p h T h i e l in W o r t u n d B i l d v o n seinem
K r i e g s g r ä b e r e i n s a t z in F r a n k r e i c h bei V e r d u n . D i e
A n w e s e n d e n spendeten einen ansehnlichen B e t r a g
f ü r die v ö l k e r v e r s ö h n e n d e A r b e i t .
RHEINLAND-PFALZ
H i l d e s h e i m . Die Adventsfeier der K r e i s g r u p p e
findet n i c h t am 4. Dezember in Hotopps' Hotel,
sondern a m
14. D e z e m b e r
im Kolpinghaus.
20 U h r , Haltestelle der L i n i e n 1 u n d 4 (PfaffenstiegRegierung) statt.
Bramsche.
Delegiertentagung
der K r e i s g e meinschaft
B e r s e n b r ü c k
am 7. Dezember,
17.30 U h r . i m L o k a l „ A m Renzenbrink" mit N e u w a h l
des Vorstandes. D e n Bericht zur L a g e gibt L a n d s mann F r e d i Jost. E i n e schlichte Adventsfeier s c h l i e ß t
sich an. — D e r Leiter der Jugendgruppe „ K a n t " .
Hans L i n k e (Kamen), sprach ü b e r die Pflege deutscher G r ä b e r in D ä n e m a r k durch junge O s t p r e u ß e n ,
nach dem D r . D r . L a n g e r die D.TO-Arbeit als beispielhaft bezeichnet u n d der stellvertretende
Vorsitzende, K o l b e r g , der Toten gedacht hatte.
Hameln.
A m 3. Dezember, 15 U h r , A l t c h e n kaffee i m Saal der B ö r s e . — A m 8. Dezember um
15.30 U h r Adventsfeier der G r u p p e f ü r die K i n d e r
um 20 U h r f ü r Erwachsene (beide Veranstaltungen
im K l e i n e n Haus) — B e i der „ O s t d e u t s c h e n Woche"
der Mittelschule f ü h r t e n der H a m e l n e r S i n g - und
Spielkreis und die D J O - V o l k s t a n z e r u p p e das M u s i k werk „ H e i m a t O s t D r e u ß e n " auf. Die L e i t u n g hatte
Mittelschullehrer Willi H o m e y e r .
S t a d e . A m 15. Dezember Adventsfeier mit B u s fahrt zum Ausflugslokal. A b f a h r t 13.30 U h r , L u t h e r eiche. A n m e l d u n g e n unter E i n z a h l u n g eines U n k o stenbeitra^es (1.— D M pro Mitglied) bis s p ä t e s t e n s
6. Dezember
im K o n f i t ü r e n g e s c h ä f t
E . Raddey
( B a h n h o f s t r a ß e ) G ä s t e willkommen.
NORDRHEIN-WESTFALEN
Vorsitzender
der
Landesgruppe N o r d r h e i n - W e s t falen: Erich G r i m o n i . 4 D ü s s e l d o r f . A m Schein 14
Telefon 64 25 14 — Stellvertreter: H a r r y Poley.
Duisburg, Dutssener S t r a ß e 24, Telefon 33 55 84. —
G e s c h ä f t s s t e l l e : D ü s s e l d o r f . Duisburger S t r a ß e 71.
Telefon 48 26 72
Bonn.
Weihnachtsfeier der G r u p p e am 6. Dezember in der Kaiserhalle. — Winterfest der Ostp r e u ß e n am 1. F e b r u a r im Bundesrestaurant des
Bundeshauses.
— In der H a u p t v e r s a m m l u n g der
G r u p p e wurde der 1. Vorsitzende, H e r r m a n n S u k kow, w i e d e r g e w ä h l t .
G r o ß - D o r t m u n d .
Adventsfeier am 15. D e zember, 16 U h r , i m kleinen Saal des St.-JosephsHauses ( H e r o l d s t r a ß e 13) an Stelle der sonst ü b l i c h e n
Monatsversammlung f ü r alle Mitglieder, auch der
Frauengruppe. A n g e h ö r i g e und G ä s t e . E i n ostpreuß i s c h e r P f a r r e r h ä l t die Ansprache. D e r C h o r der
Vertriebenen w i r k t mit. A n s c h l i e ß e n d
Kaffeetafel
(Kaffee und K u c h e n gegen geringes Entgelt). Eintritt
frei.
I.
Vorsitzendel dei Landesgruppe Rheinland-Pfalz!
W e r n e i Henne 675 Kaiserslautern, Barbarossaring 1. T e l e f o n - N i
22 08
Boppard.
O s t p r e u ß e n a b e n d am 6. D e z e m b e r
i m H o t e l L i l i e als A d v e n t s f e i e r . Die F r a u e n w e r d e n
gebeten, weihnachtliches G e b ä c k m i t z u b r i n g e n .
BADEN-WÜRTTEMBERG
I
Vorsitzendei dei Landesgruppe B a d e n - W ü r t t e m berg
Max Voss 68 M a n n h e i m . Z e p p e l i n s t r a ß e
Nr
42
Markdorf.
A m 1. Dezember, 15 U h r , A d v e n t s feier mit K i n d e r b e s c h e r u n g i m Gasthaus „ S c h w a n e n " .
V i l l i n g e n .
A m 8. Dezember, 14 U h r , A d v e n t s feier ( K i n d e r u n d F r e u n d e mitbringen) i m k l e i n e n
Saal der T o n h a l l e mit dem 1. V o r s i t z e n d e n der L a n desgruppe, V o ß (Mannheim). F ü r die g e m e i n s a m e
Kaffeetafel G e b ä c k m i t b r i n g e n . P ü n k t l i c h e s E r s c h e i nen erbeten. — D e r 1. Vorsitzende W a l t e r R o h r hat
f ü r die Zeit seines K u r a u f e n t h a l t e s in B a d W i m p f e l
die G e s c h ä f t e der G r u p p e an den 2. V o r s i t z e n d e n
B e n n o Barteck ü b e r g e b e n .
T r i b e r g. A d v e n t s f e i e r der G r u p p e am 8. D e zember, 18.30 U h r , i m Gasthaus „ K r e u z " mit T e i l nahme des ersten V o r s i t z e n d e n der L a n d e s g r u p p e ,
Voss (Mannheim). — In der M o n a t s v e r s a m m l u n g
wurde nach der B e g r ü ß u n g durch den stellvertretenden V o r s i t z e n d e n . F r i t z L a p s i e n , ein L i c h t b i l d e r v o r trag ü b e r die H e i m a t gehalten. D e r V o r t r a g e n d e
B r o n n e r vom S c h w a r z w a l d v e r e i n zeigte a n s c h l i e ß e n d
B i l d e r r e i h e n aus T r i b e r g u n d U m g e b u n g .
T ü b i n g e n .
Viele Mitglieder und G ä s t e erlebten eine besinnliche Feierstunde z u m V o l k s t r a a e r tag. Z w e i F i l m e , d a r u n t e r „ D i e Rettungstat des Seenotrettungsdienstes von L ä t r a b j a r g " auf Island beschlossen den A b e n d .
H e i d e l b e r g .
A m 30. N o v e m b e r i m H o t e l
„ S c h w a r z e s Schiff" H e i m a t a b e n d mit dem 1. V o r sitzenden der L a n d e s g r u p p e , Voss, u n d seinem C h o r
aus M a n n h e i m . — In der M o n a t s v e r s a m m l u n g w u r d e
der F a r b l i c h t b i l d e i Vortrag „ V o n der Weichsel bis
zur M e m e l " i m vollbesetzten Saal gezeigt.
Rastatt.
D i e M o n a t s v e r s a m m l u n g stand
im
zeichen der W ü r d i g u n g von A g n e s M i e g e l . U b e r
l o n b a n d las die Dichterin aus i h r e n W e r k e n M u « S & J f Ü
^ C h ö r e u m r a h m t e n ihre W o r t e . A u s g e w ä h l t e F a r b d i a s untermalten den V o r t r a g EiniueLandsleute konnten auch v o n i h r e r p e r s ö n l i c h e n
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R e c k l i n g h a u s e n .
Die
Stadtkreisgruppe
veranstaltet am 1. Dezember, 17 U h r , i m g r o ß e n Saal
des Hotels „ H a n d e l s h o f " in der Altstadt (am H o l z markt) einen A g n e s - M i e g e l - A b e n d mit der ostdeutschen Schauspielerin H e r t a Burmeister ( M ü n s t e r )
unter M i t w i r k u n g des Ostland-Chors. A l l e L a n d s leute, ganz besonders die junge Generation, sind
eingeladen.
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besinnliche Stunde v e r s c h ö n t e , gedankt. Hinweise zur „ B r u d e r h ü f e O s t p r e u ß e n " eab.
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H e r f o r d . Adventsfeier am 8. Dezember, 16 U h r .
im Stadtgarten-Cafe ( S c h ü t z e n h o f ) . — Im J a n u a r
Fleckessen. — B e i m K u l t u r a b e n d „ G e l i e b t e Heimat.
L a n d der dunklen W ä l d e r " l i e ß das R o s e n a u - T r i o
(Baden-Baden) die Heimat aus Prosa. Gedichten,
V o l k s - und Kunstliedern erstehen. E i n B l u m e n s t r a u ß war das Zeichen des tiefempfundenen D a n kens an die drei K ü n s t l e r W i l l v Rosenau. M a r t i n
W i n k l e r und Helga B e c k e r - W i n k l e r . — B e i m geselligen Heimatabend verlas L a n d s m a n n T u r o w s k i
einen Bericht ü b e r die Besuchsreise eines L a n d s mannes in dem R a u m von Allenstein.
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M ü n s t e r .
A m 8. Dezember, 15.30 U h r Monatsversammlung als Adventsfeier im Ä g i d i i h o f — A m
22. Dezember, 15.30 U h r , Weihnachtsfeier mit den
K i n d e r n (im A l t e r von 2 bis 14 Jahren) der Mitglieder i m Ä g i d i i h o f . A n m e l d u n g e n der K i n d e r soweit
sie von den K a s s i e r e r n noch nicht notiert sind bei
Landsmann Schlonski (Stettiner S t r a ß e 22) oder s p ä testens bei der Adventsfeier. S p ä t e r e A n m e l d u n g e n
k ö n n e n nicht mehr b e r ü c k s i c h t i g t werden D e r U n
kostenbeitrag (1,— D M ) f ü r jedes K i n d ist bei der
A n m e l d u n g zu entrichten. — Jugendgruppe- Jeden
Montag, 20 U h r , Heimatabend in der alten Musik
schule. - Singegruppe: Sangesfreudige Landsleute
M ä n n e r , F r a u e n und auch Jugendliche melden sich
bei L a n d s m a n n Schaefer (Wiengarten 45 F e r n r u f
Nr. 5 56 96) oder bei den V e r s a m m l u n g e n ' z u r Teil
n ä h m e an den Ü b u n g s s t u n d e n . - Landsleute aus den
Vertreibungsgebieten, die nach dem 31 12 1952 und
»1. 12. 1961 i m Bundesgebiet und a u c h ' i n dieser
Zeit v o r ü b e r g e h e n d in der S B Z gewohnt haben haben A n s p r u c h auf volle E n t s c h ä d i g u n g aus dem I a
stenausgleichsgesete. A u s k u n f t erteilt die G e s c h ä f t *
stelle ( K ö n i g s t r a ß e 38/11) von Montag bis Freitat' in
den Nachmittagsstunden von 16 bis 18 U h r — F r e u e n
gruppe: A m 10. Dezember. 15 U h r . v o r w e l h n r - r i - «
i.nhe Feierstunde bei Hemesath ( K ö n i g s t r a ß e 4»>
Packchen und Gedeck mitbringen.
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Das Ostpreußenblatt
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g e m e i n s a m e
aus
30. November 1963 / Seite 15
A u f g a b e
W a n n e - E i c k e l und Ortelsburg erlebten
Berlin
.eihidhme d.e G e d e n k s t ä t t e n für Menschen wie Pete«
i echter, der sein Leben für die Freiheit waqte und
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Sektorengrenze
Stacheldrahtverhaue sogar auf den Dächern, das Brandenburger Tor mit Stacheldraht abgeriegelt, davoi
m e i sowjetische Panzer, die als Symbol der östlichen
Macht >hre Rohre gegen West-Berlin richten. Dann
Menschen^ die kaum wagen, zu uns h e r ü b e r z u w i n
Ken. Im Ostsektor am S-Bahnhof weinende Menschen
die ihre westdeutschen A n g e h ö r i g e n in die Freiheit
fahren sehen . . . Das alles g e h ö r t wohl zu den er
schutterndsten Bildern, die sich uns für immer eing e p r ä g t haben." Der mehrere Seiten lange Bericht
der sich mit noch weiteren Erlebnissen in Berlin be
schaftigt, schließt mit dem Hinweis: „Wir glauben
stellvertretend für uns alle zu sprechen, wenn wir
sagen, d a ß die Berlinfahrt ihren Zweck erfüllt hat.
namhch, uns eindringlich klarzumachen, d a ß es für
leden Menschen der freien Welt wichtig und selbstv e r s t ä n d l i c h sein m u ß , trotz Wohlstand und wirtschaftlicher Sicherheit sich für die Freiheit verantwortlich zu fühlen
„Doch nicht nur vom eigenen Anschauen her wurde
uns Berlin nahegebracht" teilt Dorothea Zekau mit
„ln einer Reihe von Referaten wurden wir mit den
Fragen der Stadt konfrontiert. Wir hörten die Referate .Berlinproblem die .Situation der Jugend in
Berlin . Und als Erweiterung dazu sahen wir die
Filme .Statistik einer Weltstadt und .Anschlag aui
die M e n s c h e n w ü r d e . Speziell auf unsere Gruppe zugeschnitten war ein Vortrag über die Aufgaben des
Bundes der Vertriebenen in Berlin
Obwohl uns
Berlin soviel zu bieten hatte, d a ß wir kaum Zeit
fanden, zu uns selbst zu kommen, hatte sich aus
unserer lockeren Gruppe bald eine feste Gemeinschaft gebildet, in der die Unterscheidung Ortelsburg—Wanne-Eickel nicht mehr bestand. Der über-
w ä l t i g e n d e Einfluß Berlins hat uns z u s a m m e n g e f ü g t
und hat uns die gemeinsame Aufgabe sichtbar werden lassen Den Kontakt mit den Zonenbewohnern
zu pflegen und die W e l t ö f f e n t l i c h k e i t immer wieder
auf die Unfreiheit und auf den Kommunismus aufmerksam zu machen!"
D a s Holz im Haus
*4t6eitspau$e
bei
^Lindenau
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. . . a u / der W e r / / i n Kiel-Fiiedrichsor't, wohin
in einem nächtelangen
Törn durch die Ostsee
das schwere und große Lindenau-Dock (Foto
oben) aus Memel
vor dem Zugriit der Sowjets
gerettet wurde. Das war vor achtzehn Jahren.
Heute baut diese bekannte Werft aus der deutschen Stadt Memel mit Hilfe eines altbewährten
ostpreußischen
Stammpersonals moderne Überseeschiffe und Frachter auch für ausländische
Auftraggeber.
In der Arbeitspause ruhen auf dem Kieler
Werftgelände
die schweren Kräne und Maschinen. Die Facharbeiter, die die Schiffe ausrüsten,
steigen über die Gangway wieder an Land. Und
wenig später beginnt erneut die Arbeit bei Lindenau, eine schwere Arbeit, eine gute Arbeit —
eine Arbeit, die den Namen „Lindenau" bei vielen Schiffahrtsnationen zu einem Begriff werden
ließ.
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Mitunter wache ich nachts davon aut, daß ich
es über mir knistern und knacken höre; zuerst
begriff ich nicht, daß es das Holz war, von dem
der Eingeweihte sagt: es arbeitet noch! Es sind
die Balken, die das Dach meines Hauses tragen.
Jetzt, da ich darauf gekommen bin, was mich
weckt, ist es schön; mag es noch viele Jahre
arbeiten, denke ich, bis es zur Ruhe kommt
denn es hat eine eigene Bewandtnis damit.
Ich kenne eine Familie, auch Landsleute, die
hat in das Fundament ihres Hauses, das sie
sich hier baute, ein Kästchen mit ostpreußischer
Erde ins Fundament eingemauert; ich fand, daß
das ein guter Gedanke sei, als ich es hörte. Nun
habe ich etwas, das besser ist, wie ich glaube:
das Holz über mir, das da knistert und knackt
und arbeitet und lebt — dies Holz ist ostpreußische Kiefer.
Viele Jahre hat es gedauert, bis es soweit
war, daß ich wieder ein Haus hatte; Freunde
halfen mir, es zu bauen.
Das erfuhr ich aber erst später; ich war
ahnungslos, als der große Lkw vor dem Grundstück hielt und die Balken ablud und die Sparren und das alles-, gewiß — es freute mich, als
ich das helle Holz liegen sah und es berührte,
aber es machte mich aus einem anderen Grunde
froh: in meiner Jugend hatte ich viel damit zu
tun gehabt, in meinen Jünglingsjahren
beim
Sägewerk geschnittenes Holz zu verladen und
auf weite Reisen zu schicken-, danach waren
Jahrzehnte vergangen und mein Leben verlief
auf ganz anderen Wegen. Trotzdem war mir die
Berührung vertraut. Mir war zumute, als gäbe
ich einem Freunde, einer Freundin die Hand,
aber einer — oder einem — der durch einen
Zauber seine Jugend sich erhalten hatte, während ich dem Altern verfallen war. Doch bevor
das alles geschah, kamen die Maurer.
Kann man ein ostpreußisches Haus bauen, das
nicht auf ostpreußischem
Boden steht? Fast
wollte es mir so scheinen, als tiefe alles daraul
hinaus, als ich die Männer sprechen hörte-, nicht
alle, aber einige von ihnen. Ich fragte sie, wo
sie beheimatet wären, ohne mich selbst zu erkennen zu geben. Ein Alter erzählte, er sei in
Ab s t e i n e n zu Hause gewesen.
Da ließ er für eine Weile die Arbeit ruhn, ah
ich ihm Namen nannte, die zu meiner Verwandtschaft zählten, nicht aus Absteinen, aber nahe
dabei.
„Aber Mänschche, da müssen Sie auch den
alten Grigoleit kennen!"
Ich kannte ihn.
„Das war ein Onkel von mir", fuhr er fort zu
berichten und erzählte mir eine lange Familiengeschichte, während er Stein aui Stein fügte;
die anderen zwei, die auch aus Ostpreußen
stammten, wurden gleichfalls beredt; gemein
sam bauten sie unsere Gedanken und Erinnerun
gen hinein; sie werden für immer in den Mauern
meines Hauses verbleiben, sich in den Träumen
verweben.
Doch das war noch nicht alles. Der Zimmer
mannsmeister, der die Balken legte und das
Dach richtete, er brachte eine Gesellin — jawohl, eine Gesellin — mit. Und die war seine
Frau- sie arbeitete mit Fleiß und fast wie ein
Mann, am Ende kam es heraus, daß sie in H e i nr i c hsw a 1 d e in der Memelniederung geboren sei.
ln der Mittagspause und alle Tage darauf gab
es viel zu erzählen, und sie saßen bei uns zu
Tisch-, wir aßen Keilchen und Kumst und Glums
flinsen miteinander
Schön' Dann kam schließlich der Maler, ein
Königsberger-,
seine Eltern hatten aui den
Huien gewohnt Er machte alles sehr fein und
fing von seiner Heimatstadt an zu erzählen. Aut
meine Einwürfe und Ergänzungen blickte er mich
erstaunt an: ob ich einmal dort gewesen wäre?
la ja' sagte ich und fing an zu lachen. Ich er
klarte ihm was mich heiter stimmte-, ich sagte
wundern würde ich mich nicht, wenn ich
eines Tages den Pregel hier am Haus vorüber
fließen sähe!"
.
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Er sagte scherzend: „Dort hatte wir Holstein
am Pregel, warum sollten wir nicht den Pregel
in Holstein haben?"
Von
O t t f r i e d
E w e n b e r g
Als alles last fertig war, kam der Baumeister
noch einmal: wir gingen gemeinsam von Stube
zu Stube, besahen Treppen und Dielen und stiegen ins Dachgeschoß; da klopfte er gegen die
Balken, es gab einen reinen Klang, und er sagte:
„Sie werden Freude daran haben, ostpreußisches
Holz!"
„Wie bitte?", sagte ich: „Was meinen Sie?"
„Das Holz kommt aus Ostpreußen", wiederholte er nachdrücklich. „Wir bekommen es durch
einen belgischen Importeur, aus
Masuren!"
„Ach?" sagte ich. Ich dachte, mir bliebe der
Atem stehn . . .
*
Meine Füße werden darüber hingehn, so lange
ich lebe, und die Träger und Balken und Streben bilden das Zelt über mir, sind mein Schutz,
daß ich darunter Ruhe finde und in Frieden
verbleibe
Eine große Spannweite bleibt übrig, zum sinnieren und träumen, wenn es nachts im Gebälk
knistert und knackt: ich bin kein Kind mehr,
aber ich glaube wieder an
Wichtelmännchen
und Zwerge, die mir aus der Heimat gefolgt
sind und nun da oben ihr Wesen treiben — und
an Zusammenhänge, an Dinge zwischen Himmel
und Erde, von denen uns unsere Schulweisheit
nichts ahnen läßt.
LOTZEN
HEUTE
Ein Ansidilskarten-Museum mit Aussteifungen
über Ostpreußen und Gesamtdeutschland
Der v o r zwei J a h r e n in Recklinghausen geg r ü n d e t e „ B u n d der A n s i c h t s k a r t e n - S a m m l e r
Deutschlands", kurz B A S genannt, v e r h a n d e l t geg e n w ä r t i g mit verschiedenen S t a d t v e r w a l t u n g e n
in der B u n d e s r e p u b l i k ü b e r den Standort eines
Museums für Ansichtskarten.
In diesem Museum sollen alle Ansichtskarten Gesamtdeutschlands zusammengetragen, nach Provinzen, Städten und Landschaften geordnet und weitgehend der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Ferner will der BAS sowohl im In- als auch im
westlichen Ausland Wanderausstellungen mit Sonderschauen durchführen, nachdem bereits die erste Ausstellung „Berlin auf Ansichtskarten" fast überall im
Ruhrgebiet ein g r o ß e s Echo gefunden hat und aus
den U S A von d e u t s c h g e b ü r t i g e n Amerikanern bekundet wurde: „Zeigt uns auch diese Ausstellung!"
Wie der 1. Vorsitzende des BAS, Hermann Thiede,
dem OSTPREUSSENBLATT mitteilt, ist g e g e n w ä r t i g
die Ausstellung
„Ostpreußen
auf
Ansichtskarten"
in Vorbereitung. Sie soll bald
im A n s c h l u ß an „Berlin auf Ansichtskarten gezeigt
werden.
Mit der Sammlung von alten und neuen Ansichtskarten besonders aus den deutschen Ostprovinzen
sowie aus den Städten und Dörfern in der sowjetisch besetzten Zone will der BAS versuchen, das
oftmals durch Kriegseinwirkungen und Feindbesatzung weitgehend z e r s t ö r t e und dann wieder anders
aufgebaute Gesicht in Ansichten wiederzugeben, die
das Früher mit dem Heute vergleichen.
Daneben wurden noch zahlreiche
unersetzbare
Kulturwerte vernichtet", sagt Hermann Thiede. „ D i e s e
und viele andere Bauten sind heute nur noch auf
Fotos oder auf Ansichtskarten zu sehen, die als kultur-historische Bildwerke der Nachwelt erhalten werden sollten. Daraus ergeben sich dann geschlossene
Provinz- und S t ä d t e s a m m l u n g e n . "
Der B A S ist ü b r i g e n s eine internationale Sdimnlergemeinschaft, die heute über 250 Mitglieder aus
z w ö l f Ländern der Welt zählt. Wer mit dem B A S
korrespondieren oder ihm Ansichtskarten aus Ostpreußen zur V e r f ü g u n g stellen möchte, der wende
sich an den .Bund der Ansichtskarten-Sammler, 435
Recklinghausen, Postfach 1210".
Ostpieußische
Sportmeldungen
K ö n i g s b e r g e r Sportlertreffen in Barsinghausen
Die Straße von Rotwalde
Nach den K ö n i g s b e r g e r Sportvereinen V f B . (19601
und Asco 1962 kann der dritte K ö n i g s b e r g e r G r o ß verein 1964 auf 60 Jahre z u r ü c k b l i c k e n . In den V o r pfingsttagen vom 7. 'Himmelfahrt) bis 10. Mai will
die Sportvereinigung Prussia-Samland im Rahmen
eines Wiedersehens aller K ö n i g s b e r g e r Sportvereine
dieses stolze J u b i l ä u m in der Sportschule des Nied e r s ä c h s i s c h e n Landesverbandes Barsinghausen bei
Hannover festlich begehen.
Der Ausrichter des J u b i l ä u m s vor zehn Jahren in
Hamburg, der letzte 1. Vorsitzende von Prussia-Samland in der Heimat, Bruno R o m a h n . lebt nicht
mehr. Heute steht O s t p r e u ß e n s Spitzenleichtathlet
vor und nach dem Ersten Weltkrieg, der heute 72
Jahre alte Rektor i. R. K a r l B a a s k e (Neukloster),
der 1912 den Deutschen Dreisprungrekord mit 14,87 m
in Osterode aufstellte, an der Spitze des Vereins.
Die von Pr.-Samland e r f a ß t e n alten Mitglieder und
Freunde haben ein Rundschreiben erhalten, auf das
hin sie sich v o r l ä u f i g unverbindlich für die Tage in
Barsinghausen anmelden sollen. Noch nicht e r f a ß t e
P r . - S a m l ä n d e r sowie weitere K ö n i g s b e r g e r Sportler
aller Vereine melden sich gleichfalls am besten jetzt
schon an, und zwar bei dem eingesetzten Quartiermeister Waldemar R e m u ß in 3 Hannover. Sonnenweg 23.
Im Sportheim in Barsinghausen k ö n n e n die Teilnehmer mit A n g e h ö r i g e n auch ü b e r die Tage hinaus zum Vorzugspreis von etwa 12,— D M pro Tag
( e i n s c h l i e ß l i c h Vollpension) in Mehrbettzimmern
untergebracht werden. Im Ort selbst sind auch gen ü g e n d Hotels und Pensionen vorhanden.
Das e n d g ü l t i g e Programm steht noch nicht fest,
doch wird der Haupttag der 9. Mai sein. M ö g l i c h e r weise wird in den Tagen auch die Jahreshauptversammlung der Traditionsgemeinschaft des ostpreuß i s c h e n Sports in Barsinghausen stattfinden. W. Ge,
Rätsel-Ecke
Blick auf den
Löwentinsee
Silbenrätsel
A u s den Silben
a — be — b e i l — b e r n — b i n — b ü r g — Christ —
e — flin — g u m — l o g — m e n — nen — p e n — p i
— p o — sen —schip — stein — then
sind W ö r t e r der nachstehenden Bedeutung zu
b i l d e n , deren zweite Buchstaben, v o n oben nach
unten gelesen, die mundartliche Bezeichnung f ü r
einen Fisch ergeben, der in der Ostsee neben
d e m H e r i n g am meisten gefangen wird:
1. a b s c h l i e ß e n d e s Nachwort, 2. O r t im S a m land, 3. G e b e t s s c h l u ß , 4. Regierungsbezirk i n
O s t p r e u ß e n , 5. Stadt an der A l l e , 6. Stadt an
der Sorge, 7. das deutsche G o W , 8. ein ostpreuß i s c h e s Pfannengericht.
C
Die Gärtnerei am Löizener Kanal
Rätsel-Lösung
aus
Folge
A u s o s t p r e u ß i s c h e r Literatur
Das Schauspiel:
Johannisfeuer
Der R o m a n : F r a u
Sorge.
47
Jahrgang 14 / Folge 48
30. November 1963 / Seite 16
Das Ostpreußenblatt
...
IVit
EnEnzn D u c c iiycii i y
gratulieren.
Rehberg, Helene, geb. Scheffler, aus Königsberg,
Alter Garten 27, jetzt 697 Laudd, Poststraße 1, bei
Krusch, am 1. Dezember.
tcuckc+Kocmgr
zum 98. Geburtstag
Karau, Friedrich, Landwirt, aus Sonnenborn, Kreis
Mohrungen, jetzt bei seinem Sohn Helmuth Karau
in 332 Salzgitter-Lebenstedt, Saldersche Straße 6, am
30. November.
zum 94. Geburtstag
Christofzik, Emilie, geb. Krosta, aus Wiesenheim,
Kreis Johannisburg, jetzt bei ihrer Tochter Anna
Karrasch in 404 Neuß, Schabernackstraße 16, am
27. November.
Weege, Marie, aus Tilsit, Garnisonstraße 28, jetzt
bei ihrer Tochter Gertrud Wassmann in 3391 Lautenthal, Graben 5, am 28. November
zum 93. Geburtstag
Klempert, Franz, aus Heinrichsdorf, Kreis Rößel, jetzt
bei seiner ältesten Tochter Anna Francke in 21
Hamburg-Harburg, Sdnisler Weg 9a I r, am 20.
November.
zum 92. Geburtstag
Schlicht, Wilhelmine, aus Tharau, zuletzt in Fischhausen, jetzt bei ihrer Tochter Marie Mombrei in
2801 Oyten 66, Kreis Verden, am 24. November.
zum 91. Geburtstag
Ehrenheim, Henriette, aus Lyck, jetzt 1 Berlin N 31,
Lortzingstraße 40, am 4. Dezember.
Klein, Emilie, aus Klußen, Kreis Lyck, jetzt 1 BerlinWilmersdorf, Pariser Straße 17a, am 4. Dezember.
Stank, Maria, geb. Gonschor, aus Julienhöfen, Kreis
Sensburg, jetzt im Altersheim „Haus Aue", 3 Hannover-Kirchrode, Mardalstraße 4, am 24. November.
Zanger, Karl, aus Moormühle, Kreis Schloßberg, jetzt
in 3125 Wesendorf, Kreis Gifhorn. Gartenweg 259,
am 27. November.
zum 90. Geburtstag
Duwe, Rudolf, Maschinenbaumeister i. R., aus Braunsberg, Berliner Straße 28, jetzt in 2212 Brunsbüttelkoog, Wurtleutetwente 52, am 15. November.
Queifi, Therese, aus Bladiau, Kreis Heiligenbeil, jetzt
2418 Ratzeburg. DRK-Altersheim.
Sinnhuber, Emma, Witwe des Landwirts E. Sinnhuber, aus Pennacken, Kreis Gumbinnen, jetzt 233
Eckernförde, Altersheim Diederichsenstift, Schleswiger Straße, am 5. Dezember.
Sotak, Marie, geb. Powilleit, aus Hohenstein, jetzt
5277 Marienheide, Neuenhaus, am 30. November.
/um 89. Geburtstag
Drasch, Rudolf, aus Waltersdorf, Kreis Heiligenbeil,
jetzt mit seiner Ehefrau in 2214 Hohenlockstedt,
Sfhaferweg, am 29. November. Die Kameraden des
9 Kürassier-Regiments
Graf Wrangel gratulieren
recht herzlich.
1
zum 85. Geburtstag
Browarzik, Marie, geb. Chistralla, aus Lissen, Kreis
Angerburg, jetzt 242 Eutin-Neudorf, Braaker Straße
Nr. 22b, am 3. Dezember. Die Ortsgemeinschaft
Eutin gratuliert herzlich.
Grimm, Emilie, aus Königsberg, Herbartstraße, jetzt
2208 Glückstadt, Gr. Nubelstraße 20 (Altersheim).
am 17. November.
Gruschat, Anna, aus Angerburg, RademacVerstraße 6,
jetzt 1 Berlin 44, Karl-Marx-Straße 62, am 24.
November.
Hein, Clara, Witwe des Reichsbahnwagenmeisters
Franz Klein, aus Königsberg, Arys, Johannisburg
und Elbing, jetzt 294 Wilhelmshaven, Olhafendamm
Nr. 6, am 2. Dezember.
Heinck, Paul, Professor, aus Königsberg, jetzt 4 Düsseldorf, Pionierstraße 3, am 25. November.
Kenipka, Friedrich, aus Ortelsburg, Yorckstraße 27.
jetzt bei seinem Sohn Max in 34 Göttingen, Rosdorfer Weg 21, am 1. Dezember.
Klein, Anna, geb. Kriegs, aus Altkirch, Kreis Heilsberg, jetzt bei ihrer ältesten Tochter Frau Roski
in 5151 Giesendorf über Bergheim, Bezirk Köln, am
25. November.
Kosky, Lina, geb. Kenzier, aus Pillau, Tannenberger
Straße 33, jetzt 2331 Gr. Waabs, Kreis Eckernförde,
am 30. November.
Mosel, Emma geb. Wennbter, aus Tilsit, Königsberger Straße 3c, jetzt 3006 Großburgwedel. Marienburger Straße 11, am 30. November.
Paulokat, Hermann, aus Eichbaum, Kreis Tilsit-Ragnit.
jet'.t 714 Ludwiqsburg, Bauhofstraße 43, am 1. Dezember.
Sachs, Berta, geb. Kohnau, aus Laukisdiken, Kreis
Labiau, jetzt 2852 Bederkesa. Pferdemühlendamm
Nr. 19, am 20. November.
Sembritzki, Gottlieb, aus Seefrieden, Kreis Lyck, jetzt
Beaumarais, Kreis Saarlouis, Hauptstraße 143, am
1. Dezember.
Schwark, Amalie, aus Altstadt, Kreis Osterode, jetzt
4425 Billerbeck. Zu den Alstätten 15, am 3. Dezember.
Tobal, Otto, Landwirt, aus Waidensee, Kreis Rößel,
jetzt 7°7 Leutkirch (Allgäu), An der Rauns 6, am
5. Dezember.
zum 84. Geburtstag
Sowa, Gottlieb, aus Illowo-Bahnhof, Kreis Neidenburg, jetzt 46 Dortmund-Husen, Husener Straße
Nr. 108, am 5. Dezember.
zum 82. Geburtstag
Balzer, Friedridi, Eisenbahnbeamter, aus KönigsbergPonarth, Bergstraße 15, jetzt bei seinem Sohn Fritz
Balzer in 495 Minden, Berliner Allee 7, am 26. November.
Barutzki, August, aus Neu-Heidlauken, Kreis Labiau,
jetzt zu erreichen über Richard Sahmel, 435 Recklinghausen, Neißestraße 20, am 30. November.
Matzath, Anna, aus Stradaunen, Kreis Lyck, jetzt 4992
Espelkamp-Mittwald, Am Hügel 6, am 5. Dezember.
Parakinings, Auguste, aus Franzrode, Kreis Labiau,
jetzt bei ihrer Tochter Hilde Jachens in 285 Bremerhaven-Speckenbüttel, Bredenweg 19a_.am 29. November.
zum 87. Geburtstag
Augustin, Martha, geb. Serreck, aus Wehlau, jetzt bei
ihrem Sohn Kurt Augustin in 4914 Ohrsen, Post
Kachtenhausen, am 2. November.
Lossau, Rosa, geb. Siebert, aus Süßberg, Kreis Heilsberg, jetzt zu erreichen über Franz Lossau, 75
Karlsruhe. Morgenstraße 40, am 22. November.
In der Woche vom 1. bis zum 7. Dezember
NDR-WDR-Mittelwelle. S o n n a b e n d , 13.30: Alte
und neue Heimat. — 19.10: Unteilbares Deutschland.
Radio Bremen. D i e n s t a g , 2. Programm, 18.20:
Begegnung mit einem Buch. Aus den Jahren preußischer Not und Erneuerung. Tagebücher und Briefe
der Gebrüder Gerlach 1805—1820.
Hessischer Rundfunk. M o n t a g bis F r e i t a g ,
15.20: Deutsche Fragen.
Süddeutscher Rundfunk. M i t t w o c h , 11.30: Alte
Lieder aus mündlicher Uberlieferung.
Südwestfunk. UKW II, F r e i t a g , 11.30: Alte
Heimat. August Schukat, Stroh in den Klumpen. Winterabend auf einem ostpreußischen Gutshof.
Sender Freies Berlin. M i t t w o c h , 21.30: Von
Deutschland — nach Deutschland. Eine Sendung mit
Originalaufnahmen zum Thema Familienzusammenführung.
Deutsches Fernsehen
Sonntag,
12.00: Internationale Frühschoppen.
M o n t a g , 21.45: Unter uns gesagt. Gespäch über
Politik in Deutschland.
zum 80. Geburtstag
Brinkmann, Rudolf, aus Königsberg, Plantage 17, jetzt
4 Düsseldorf, Bohrenstraße 31, am 19. November.
Domscheit, Helene, geb. Schulz, aus Lixeiden, Gemeinde Schlakalken, Kreis Fischhausen, jetzt 2202
Barmstedt, Am Friedhof 6, am 6. Dezember.
Kallehs, Helene, geb. Holzlöhner, aus Angerburg,
Lötzener Straße 2, jetzt 285 Bremerhaven 1, Grashofstraße 14.
Karweck, Minna, geb. Ussat, Lehrerwitwe, aus Schirwindt, Kreis Schloßberg, jetzt in 6 Bergen-Enkheim.
Pfarrgasse 10, am 7. Dezember.
Kenneweg, Heinrich, aus Königsberg, Belowstraße 6,
jetzt 8503 Altdorf bei Nürnberg, Langer Espan 8,
am 1. Dezember.
Komossa, Adolf, aus Drosdowen, Kreis Johannisburg,
jetzt zu erreichen über die Kreisgruppe WuppertalBarmen, Sonntagsstraße 31, am 29. November.
Laschin, Friedrich, aus Krossen, Kreis Pr.-Holland,
jetzt bei seiner Nichte Helene Rosteck in 8111
Großweil Nr. 50, am 2. Dezember.
Liedtke, Gustav, aus Pobethen, Kreis Samland, jetzt
318 Wolfsburg. Reichenberqer Ring 24, am t. Dezember.
Mateblowski, Philomene, verw. Thamm, aus Stabigotten, Kreis Allenstein, jetzt 631 Grünberg, Bahnhofstraße 36, am 1. Dezember.
Neumann, Auguste, geb. Küssner, aus Königsberg,
Gartenstraße 6a, jetzt 585 Hohenlimburg, Mauerstraße 16, am 17. November.
Nilewski, Wilhelmine, verw. Rimok, geb. Poell, aus
Klein-Schiemanen, Kreis Ortelsburg, jetzt 542 Niederlahnstein, Sdiillerstraße 11, am 30. November.
Packschies, Gustav, Mittelschullehrer aus Königsberg,
(Mittelschule Nasser Garten), jetzt 8562 Hersbruck.
Flurstraße 2, am 2. Dezember.
Rasem, Wilhelm, aus Insterburg, jetzt in 7241 Mühringen, am 3. November.
Sanden, Johann, aus Fließdorf, Kreis Lyck, jetzt 4191
Hau, Rosenstraße 3, am 3. Dezember.
F ü r
J * S S '
£ . i £ Ä - M e n t a l , Bern* Ä i d I i i « 4 Olsburg. K ö d e r t , ,
Schmidt, Auguste, geb. Raudszus, aus Franzdorf
Kreis Insterburg, jetzt 3181 Eischott über Vorsfelde,
am 3. Dezember. Sie würde sich freuen ein Lebenszeichen von Bekannten aus der Heimat zu erhalten.
Stoschus, Anna, aus Schillfelde, Kreis Schloßberg,
jetzt 1 Berlin 36, Liegnitzer Straße 16. am 1. Dezember.
Zieh, Heinrich, aus Zinten, Kreis Heiligenbeil, jetzt
zu erreichen über die Tochter Ruth Dreyer in 85
Nürnberg. Milchhofstraße 16.
zum 75. Geburtstag
Albrecht, Fritz, aus Cranz, Hohenzollernstraße 4,
jetzt 2202 Barmstedt, Stettiner Straße 7, am 4. Dezember.
Bouchard, Wilhelmine, geb. Gambalat. aus Gumbinnen, Franz-Schubert-Straße 14, jetzt 28 Bremen,
Karl-Lerbs-Straße 21, am 25. November.
Jaehnke, Ernst, Bücherrevisor, aus Tilsit, Fabrikstraße 41, jetzt 3307 Schöppenstedt, Neue Straße 4/11,
am 29. November.
Karstens, Eva, Oberstudienrektorin i. R-, aus Marienburg, jetzt 22 Elmshorn, Jürgensstraße 9. am
3. Dezember.
Kahl, Anna, verw. Holz, geb. Baß, aus Seligenfeld
bei Königsberg, jetzt 2094 Brarkel über Winsen, am
10. Dezember.
Klein, Gertrud, aus Königsberg, Tragheimer Mühlenstraße 3, jetzt 1 Berlin 61, Wassertorstraße 76, am
23. November.
Kohl, Willy, Obermeister der Mechanikerinnung für
den Regierungsbezirk Gumbinnen, aus Gumbinnen,
Bismarckstraße 1, jetzt 4 Düsseldorf-Benrath, Marktplatz 9, am 28. November.
Kreuzberger, Marie, geb. Krieger, aus Wiecken, Kreis
Angerapp, jetzt 4 Düsseldorf, Langestraße 20c, am
4. Dezember.
Krieger, Waldemar, aus Allenstein, Kurkens*'-iße
Nr. 13—14, jetzt 326 Rinteln, Waldkaterallee 15a,
am 2. Dezember.
Linneweber, Anna, geb. Richert, aus Legden, Kreis
Samland, jetzt bei ihrer Tochter Margot Schnierda
in 5892 Meinerzhagen, Tunnelstraße 3, am 11.
Dezember.
Dr. Niestroy, Erich, Studienrat, aus Allenstein, jetzt
24 Lübeck, Hebbelstraße 22, am 6. Dezember.
Mattern, Margarethe, geb. Neumann, aus Königsberg-Maraunenhof,
Henog-Albrecht-Allee IIa,
jetzt 24 Lübeck, Daimlerstraße 8, am 6. Dezember.
Schade, Margarete, geb. Kootz, aus Königsberg, Gesekusstraße 26 27, jetzt 282 Bremen-Lesum, Lesumer
Brink 9, am 20. November.
zum 83. Geburtstag
Leweck, Rudolf, Postbeamte*, aus Guttstadt, Kreis
Heilsberg, jetzt 3203 Sarstedt, Wellweg 22.
zum 81. Geburtstag
Arbeit, Anna, aus Gr.-Plauen, Kreis Wehlau, jetzt
46 Dortmund, Goethestraße 61, am 26. November.
Dodszuweit, Karl, aus Jägerkrug, Kreis Tilsit-Ragnit,
Qn bie Öeitrmt benken»
jetzt bei seinem Sohn in 2959 Wakendorf II über
Kaltenkirchen, am 27. November.
Heerhorst,
August, Baumeister und Amtmann i. R.,
)5ud?er *>on Kautenberc^ fchcnUen
aus Königsberg, Schindekopstraße 26, jetzt 1 BerRautennergsche Buchhandlung, gegr. 1825 in Ostpreußen,
lin 41, Fehlerstraße 11, am 21. November. 1962
seither im hamilienbesitz. lietertHeimatschritttum. Büdier. konnte der Jubilar das Fest der Goldenen HochSchallplatten portolrei zu Orig- Preisen, 295Leer. Postt.909
zeit begehen.
Kraushaar, Auguste, geb. Pomaska, aus Jorken, Kreis
Angerburg, letzt 1 Berlin N 65, Antonstraße 34
(Hof) part., am 22. November.
zum 88. Geburtstag
Pfeffer, Carl, aus Rothof, Kreis Lyck, jetzt 2361 Ne- Steffen, Artur, aus Packhausen, Kreis Braunsberg,
jetzt 5 Köln-Longerich, Kirburger Weg 115, am 27.
gernbötel, am 6. Dezember.
November.
Wallner, Charlotte, aus Posselau, Kreis Fischhausen,
jetzt 495 Minden, Altersheim, Gustav-Adolf-Straße
Nr. 6, am 4. Dezember.
. ;
a n c Anaerapp (Darkehmen), jetzt
Ä
Ä
"
S
*
Geldpreise — einmal 100 DM, zweimal je
50 DM und fünfmal je 20 DM,
zehnmal „Wolle von den Zäunen", ein heiterer Lebensbericht von Christel Ehlert,
fünfmal Doennigs Kochbuch,
zwanzig Gas-Tischfeuerzeuge,
zwanzig Elchschaulelplaketten,
Bronze, aut
Eichenplatte,
zwanzig silberne Elchschaulelbroschen aus
dem Hause Bistrjck, Vaterstetten,
zwanzigmal „Ostpreußischer
Taschenkalender 1964".
Abgesehen
Werbeprämien
'
r
»
»,,n.U„ sa.„.
0
Bunte,,,.».
Diamantene
Hochzeit
Am 3 Dezember begehen die Eheleute Ernst New
sed und Frau Martha, geb. Prang, aus Loy« Kreil
Eichniederun«,, jetzt in 6711 T rankenthal-Morsch,
Bemdersheimer Straße 21, das Fest der D.amantene«
Hochzeit.
Goldene Hochzeiten
Anker Heinrich, und Frau Frieda, aus Lindenau,
Kreis Samland, jetzt 2371 Ostenfeld über Rendsbura, am 7. November.
Assma'nn, August und Frau Anna, geb EggerL -uj
Wormditt Kreis Braunsberg, letzt 7761 Wahlwies/
Baden Hauptstraße 121. am 11. November.
Ernst Anton und Frau Anna, geb Rest-tzk. aus Blu,
dau, Kreis Braunsberg, jetzt 6791 Föckelberg übe*
Kusel, am 17. November.
Geyer, Max und Frau Gertrud, geb. Walkenhorst,
aus Rundfließ, Kreis Lyck, jetzt 42 Oberhausen,
Gewerkschaftsstraße 128. am 13. Dezember
Hennig, Bernhard und Frau Berta, geb Schmdowski,
aus Mehlsack, Kreis Braunsberg, letzt 65-31 Bodenheim/Rhein, Verbindungsweg 14, am 9. November.
Hohendorf, Bernhard und Frau Maria, geb. Schafer,
aus Frauenburg. Kopernikusstraße 153, jetzt zu
erreichen über die Redaktion des Ostpreußenblattes, am 26. November.
Jordan Otto, und Frau Auguste, geb. Madsack, aus
Schmauch, Kreis Pr.-Holland, jetzt 4134 Rheinberg.
Bauernschaft, Herderstraße 11, am 8 Dezember.
Kaiin, Kurt, Dr. med. vet., und Frau, aus Pr.-Eylau,
jetzt 799 Friedrichshafen, Sternweg 9.
Kreuzberger, Wilhelm, und Frau Marie, geb. Krieger,
aus Wiecken. Kreis Angerapp, jetzt 4 Düsseldorf,
Langerstraße 20c, am 4. Dezember.
Rogalia, Olto (Tischlermeister), und Frau Emma, geb.
Plotzitzka, aus Schwaigenort, Kreis Treuburg, jet *
2051 Möhnsen über Hamburg-Bergedorf.
-
Beilagenhinweis
Unserer heutigen Ausgabe liegt ein aufschll
reicher Buchhinweis der ostpreußischen Firma Raute
berg, jetzt in Leer, auf ein im täglichen Leben seb
nützliches und zugleich als wertvolles Weihnachtsgeschenk empfehlenswertes Werk bei.
...
Es werden die an die untenstehende Anschrift
gesandten Bestellungen prämiiert;
diese sollen
also nicht bei der Post verbucht werden Aut
jeder neuen Bestellung gibt der Werber seinen
Wunsch an; die Gutschritten können auch zum
Aulsammeln stehen bleiben Die neuen Abonnenten müssen selbst unterschreiben
Eigenbestellungen
una
Abonnemenlserneuerungen nach Wohnsitzwechsel oder Reise werden nicht
prämiiert, ebenso nicht Bestellungen aus Sammelunterküntten
oder mit wechselndem Wohnort, da der Dauerbezug von vornherein unsicher ist
Hier
abtrennen
Hiermit bestelle ich bis aut Widerruf die Zeitung
DAS
OSTPREUSSENBLATT
Organ der Landsmannschaft Ostpreußen e. V.
Die Zeitung erscheint wöchentlich
Den Bezugspreis in Höhe von 2.— DM bitte
monatlich im voraus durch die Post zu erheben.
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Für die Werbung e i n e s neuen Dauerbeziehers:
Postkartenkalender „ O s t p r e u ß e n
im Bild";
Hauskalender „Der redliche O s t p r e u ß e " ; Ostpreußischer Taschenkalender; O s t p r e u ß e n k a r t e
mit farbigen S t ä d t e w a p p e n ; fünf Elchschaufelabzeichen Metall versilbert; Kugelschreiber mit
P r ä g u n g „Das O s t p r e u ß e n b l a t t " ; A u t o s c h l ü s s e l a n h ä n g e r oder braune Wandkachel oder Wandteller 12,5 cm Durchmesser oder
Brieföffner,
alles mit der Elchschaufel; Bernsteinabzeichen
mit der Elchschaufel, lange oder Broschennadel;
Heimatfoto 24X30 cm (Auswahlliste wird auf
Wunsch versandt); Buch „ H e i t e r e Stremel von
Weichsel bis Memel" von Kudnig; „Die schönsten Liebesgeschichten" von Binding (List-Taschenbuch)
Buch „ S o m m e r ohne Wiederkehr" von Rudolf Naujok; Buch „333 O s t p r e u ß i s c h e Späßchen"
schwarze Wandkachel 15X15 cm mit
Elchschaufel, Adler, Tannenbergdenkmal, K ö nigsberger Schloß oder Wappen o s t p r e u ß i s c h e r
S t ä d t e ; Feuerzeug mit der Elchschaufel.
Für d r e i
neue
Postleitzahl
Straße und Hausnummer oder Postort
Datum
„ O s t p r e u ß i s c h e s Tagebuch" von Graf Lehndorff; Elchschaufelplakette, Bronze auf Eichenplatte; Der G r o ß e Shell-Atlas; Wappenteller,
30 cm Durchmesser, mit Elchschaufel oder Adler.
Ich bitte mich in der Karte) meines Helmatkr
zu führen Meine letzte Heimatanschrift:
Wohnort
Vor
vollständige
und Zuname
Postanschrift
47« offene Brietdrucksache
vorbehalten
Feiert
Straße und Hausnumt
Geworben durch
Das
Wer mehr neue Abonnenten vermitteln kann
erhält auf Wunsch ein weitergehendes Angebot
< l i e *<*IIÖII*IVII S t u n d e n i l e r
Unters
Als Werbeprämie wünsche tch
Dauerabonnenten:
Ersafzlieferunp bleibt
Wohnort
Kreis
Für z w e i neue Dauerbezieher:
|
am 3. Dezember.
N o c h ist e s Tag
da rühre sich der Mann", eine von Goethe in seinen Sprüchen überlieierte Lebensregel. Wir können sie beherzigen: Der vor uns liegende Sonntag, der 1. Dezember, dart als
Einsendeschluß
nicht versäumt werden, wenn Anrechte tür die
Anfang Dezember stattfindende Verlosung von
Sonderpreisen für Bezieherwerbung
erwartet
werden. Wer seinen Brief mit geworbenen Bezugsbestellungen so rechtzeitig in den Postbriefkasten gibt, daß er mit dem 1. Dezember
abgestempelt wird, erhält Losnummern mitgeteilt, die ihn an der Verlosung folgender Preise
beteiligen:
Ä
*u senden an
Ostpreußenblatt
Ve'triebsabteiiung
2 Hamburg
13
Postfach
a
J A C O B S K A F F E E isl ein echter Festtagskaffee, ein köstlicher
erlesener Genuß. Darum gehört er so recht zu den Feiertagen,
als
^ | | | ^ Weihnachtsfreude für Sie und als willkommenes Geschenk für Ihre Lieben
Ja, eine Tasse Kaffee, duftender, dampfender J A C O B S KAFFEE
J R C O B S
KQFFEE
80 47
Jahrgang
14 / F o l g t
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1
Aus technischen Gründen
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Weihnachtsausgabe (Folge 51)
Freitag, den 13. Dezember 1963
Elektrische
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D a . M v
von
W e M t e r b i i r g
Der Atem o s t p r e u ß i s c h e r Seen und Weiden. Felder und Walder, dieser Schmerz beim Lesen: „Das war einmal deutsches
Land . . .'• das alles ist dieser Roman, der einen festen Platz
im deutschen Schrifttum erhalten wird. 368 Seiten. Ganzleinen
14,80 D M . Portofrei zu beziehen durch die
i
=
16.- DM
10 Pfd Lindenhonig
30,— DM
9 Pfd Blutenhonig
13.— DM
in Pfd B l ü t e n h o n i g
25.— DM
5 Pfd Waldhonig
13.- DM
10 Pfd Waldhonig
25.— DM
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Freitag, den 27. Dezember 1963
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und Kiebitzweg 6
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ihren 75. Geburtstag.
Es gratulieren herzlichst und
w ü n s c h e n weiterhin alles Gute
die K i n d e r
Ela Wegner, geb. Schade
Hannover
Charlotte Schimmelpfennig
geb. Schade
Bremen-Lesum
Klaus Schade, Hannover
Spichernstr. 4, T e l . 62 01 22
sowie deren A n g e h ö r i g e
1
A m 30. November 1963 feiert
unser lieber Vater und Opa
Leo K i ß m a n n
f r ü h e r Marienthal
Kr.
Rastenburg, Ostpr.
bei bester Gesundheit seinen
80. Geburtstag.
Es gratulieren sehr herzlich
seine dankbaren K i n d e r
Ruth u n d
Berthold K i ß m a n n
und Familie
1 B e r l i n 49
Alt-Lichtenrade 64
%
A m 2. Dezember 1963 feiert u n sere liebe Mutter, Frau
A n n a Bensen
geb. Matzkuhn
ihren 80. Geburtstag.
Es gratulieren i n Dankbarkeit
ihre Kinder
S c h w i e g e r t ö c h t e r
und
3 Enkelk n de r
3572 Stadt Allendorf
Kreis M a r b u r g
Dresdener S t r a ß e 47
früher Mühlhausen
Kreis P r . - E y l a u
Ca)
A m 2. Dezember 1963 feiert unsere liebe Mutter. G r o ß m u t t e r
und U r g r o ß m u t t e r
Reqine Dröse
geb. K u h n
früher
A m 30. November
Frau
1963 feiert
Wilhelmine Nilewski
verw. Rimek, geb. Poell
f r ü h e r Klein-Schiemanen
Kreis Ortelsburg
jetzt 542 Niederlahnstein/Rhein
S c h i l l e r s t r a ß e 11
ihren 80. Geburtstag.
Es gratulieren herzlich
ihre
Kinder
Schwiegerkinder
Enkel
u n d Urenkel
A d l . Blumenau
ihren 80. Geburtstag.
Es gratulieren herzlich
d ie K i n de r
Enkel
und Urenkel
Wilhelm D r ö s e
4914 Ohrsen 95 b. Lage (Lippe)
Post Kachtenhausen
Fanulienanzeiqen
In Da« OsfDrpußpnblatt
A m 30. November 1963 feiert unsere liebe Mutter, Oma und U r g r o ß m u t t e r , Frau
Lina
Kosky
geb. Kenzier
f r ü h e r Seestadt Pillau
ihren 85. Geburtstag.
Es gratulieren herzlich, w ü n schen weiterhin Gesundheit und
Gottes Segen
M a r i e Sostak
geb. Powilleit
f r ü h e r Hohenstein, O s t p r e u ß e n
jetzt Marienheide (Rheinland)
Neuenhaus
ihren 90. Geburtstag.
Es gratulieren herzlichst und
bitten weiterhin um Gottes Segen
ihre dankbaren T ö c h t e r
Enkel und Urenkel
ihre Kinder
und Schwiegerkinder
achtzehn G r o ß k i n d e r
und z w ö l f U r g r o ß k i n d e r
Gr.-Waabs ü b e r
Eckernförde
"
Philomene Mateblowski
verw. T h a m m
f r ü h e r Stabigotten
Kreis Allenstein
jetzt G r ü n b e r g (Hessen)
B a h n h o f s t r a ß e 36
ihren 80. Geburtstag.
Es gratulieren
herzlich u n d
w ü n s c h e n einen gesegneten L e bensabend
die
Kinder
Enkel
und Urenkel
^ 8 5 ^
Bis hierher hat mich Gott
gebracht durch seine g r o ß e
Güte.
So Gott will, feiert am 29. N o vember 1963 unsere liebe Mutter, Schwieger-, G r o ß - und U r g r o ß m u t t e r , Frau
Auguste Romeiko
verw. Pottschull, geb. Mozarski
f r ü h e r Offenau
K r . Johannisburg, Ostpr.
jetzt 3251 T ü n d e r n ü b . Hameln
ihren 85. Geburtstag.
Es gratulieren herzlichst und
w ü n s c h e n auch weiterhin Gottes reichsten Segen und einen
zufriedenen
Lebensabend
in Dankbarkeit und Liebe
ihre
Kinder
A m 20. November 1963 feierte
unsere liebe Mutter. Schwiegermutter. Oma und Uroma, Frau
86
I
ist i m Alter von 83 Jahren i n
den ewigen Frieden eingegangen.
Karoline Neumann
In tiefem Schmerz
im Namen aller A n g e h ö r i g e n
Erika Kirsch
geb. Geschwandtner
Ernst und Edith Straub
geb. Geschwandtner
G ü n t e r und
Gerda Geschwandtner
geb. L ü p k e
Enkel und Urenkel
So Gott will, feiert unsere geliebte Mutter, Omi und Uromi,
Frau
Helene Rehberg
geb. Schettler
früher Königsberg Pr.
Alter Garten 27
bei bester Gesundheit und geistiger Frische am 1. Dezember
1963 in Lauda ihren 87. Geburtstag.
Wir gratulieren herzlichst und
danken ihr f ü r ihre nie erm ü d e n d e Liebe und G ü t e . M ö g e
sie uns allen noch recht lange
erhalten bleiben.
Herta Krusch, geb. Rehberg
697 Lauda. P o s t s t r a ß e 1
Else Kattegat. geb Rehberg
718 Crailsheim
Lange S t r a ß e 24
Peter Kattegat und Familie
Augusta. Georgia, U S A
Dank Gottes g r o ß e r G ü t e feiert
am 30. November 19C3 unsere
liebe, gute Mutter, O m i und
Uromi. Frau
Luise K i z i n n a
B e r t a Sachs
geb. Kohnau
ihren 85. Geburtstag.
Es
gratulieren
herzlich und
w ü n s c h e n Gottes Segen
geb. Tuttas
f r ü h e r Heilsberg, O s t p r e u ß e n
jetzt Hamburg-Rahlstedt
Krontaubenstieg 4a
Kinder
in geistiger Frische ihren 90. Geburtstag.
2852 Bederkesa
Kreis W e s e r m ü n d e
P f e r d e m ü h l e n d a m m 19 b. Reese
f r ü h e r Laukischken
K r . Labiau. O s t p r e u ß e n
Es gratulieren herzlichst und
w ü n s c h e n weiterhin Gesundheit
und einen gesegneten Lebensabend
ihre dankbaren
Kinder
die dankbaren
geb. Raschdorff
aus Ribben, Kreis Sensburg
A m 28. November 1963 feiert
meine liebe Mutter, Schwiegermutter und G r o ß m u t t e r
geb. Tratz
f r ü h . G r ü n f l i e ß , K r . Neidenburg
u. Neidenburg, Friedrichstr. 2
jetzt Hamburg-Altona
Holstenkamp 46
ihren 86. Geburtstag.
Es gratulieren recht herzlich
ihre Tochter Marie Nickol
geb. Neumann
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A m 6. November 1963 entschlief
nach kurzer, schwerer K r a n k heit meine liebe Frau und treusorgende Mutter und Schwiegermutter, Schwester, S c h w ä gerin und Tante
Emma Bender
geb. Mogdan
im Alter von 68 Jahren.
In tiefer
Trauer
Adam Bender
und Kinder
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Ganz plötzlich und unerwartet
entschlief sanft im Altersheim
Bordesholm unsere liebe Schwester, S c h w ä g e r i n und Tante.
Frau
Johanna
Schulz
geb. Koch
f r ü h e r S c h l o ß b e r g , Ostpr.
im Alter von 82 Jahren.
In stiller Trauer
im Namen aller A n g e h ö r i g e n
Helene Blechert
geb. Koch
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M e t h f e s s e l s t r a ß e 96 I
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Kleine B e r g s t r a ß e 8
f r ü h e r Bertaswalde
Kr. Samland, Ostpr.
Die Beerdigung fand am 14. November 1963 statt.
Nach langer, schwerer, mit groß e r Geduld ertragener K r a n k heit verschied plötzlich und unerwartet, versehen mit den heiligen Sterbesakramenten, mein
lieber Mann, unser Schwager.
Bruder und Onkel
Fern unserer geliebten Heimat
hat Gott der Herr nach einem
arbeitsreichen Leben am 12. November 1963 unsere liebe Mutter, Schwiegermutter. Oma und
Uroma
Bauer
Berta G e n e r a l
Unsere geliebte Mutter, G r o ß mutter und U r g r o ß m u t t e r
Margarete EveÜne Gesdiwandter
A m 1. Dezember 1963 feiert unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, O m i und Uromi, Frau
80
80
A m 30. November 1963 feiert
unsere liebe Mutter, G r o ß m u t ter und U r g r o ß m u t t e r , Frau
I
A m 30. November 1963 hat u n ser liebes Muttchen und O m chen, Frau
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G a r t e n s t r a ß e 20
den 1. November 1963
Nach schwerer Krankheit entschlief meine liebe Frau
Helene Schönfleisch
geb.
Krause
geb. am 29. 1. 1892
gest. am 16. 11. 1963
Adalbert
geb. 17. 12. 1894
Huhn
gest. 13. IC. 1963
Er
folgte unserem
einzigen
Sohn E r i c h , der im März 1945
im b l ü h e n d e n Alter von 21 Jahren bei Heiligenbeil. Ostpreußen, gefallen ist.
In stiller Trauer
Anna Huhn, geb. Teschner
46 L ü t g e n d o r t m u n d
Unten im Felde 23
f r ü h e r Micken
Kreis Allenstein, O s t p r e u ß e n
Nach kurzer, schwerer Krankheit entschlief am 3. November
1963 meine liebe Frau, unsere
gute Mutter, Schwiegermutter,
G r o ß m u t t e r . U r g r o ß m u t t e r und
Tante
Helene
Casenzer
geb. Albat
früher Ringfließ
Kreis Gumbinnen, Ostpr.
im Alter von 77 Jahren.
In t'efem L?td
im Namen aller A n g e h ö r i g e n
Franz
Schönfleisch
L ü b e c k . P r i e ß s t r a ß e 15
In stiller Trauer
Franz Gasenzer
Kinder, Enkelkinder
und alle A n g e h ö r i g e n
2309 Tiefenthal. Post Kreuz
ü b e r Preetz (Holst)
A m 23. Oktober 1963 hat Gott
der Herr p l ö t z l i c h und unerwartet unsere liebe Mutter,
Schwiegermutter,
Großmutter,
U r g r o ß m u t t e r und Tante. Frau
Hermann
Dehner
im Alter von 86 Jahren.
In stiller Trauer
im Namen aller A n g e h ö r i g e n
Elsa Busse, geb. Dehner
Hamburg 53, T r e b e l s t r a ß e 51
früher Königsberg Pr.
Altrr>n«3rter P r e d i g e r s t r a ß e 2d
Sie folgte ihrem lieben Mann,
ihren Kindern O t t o . H e n n y
und E r i c h in die Ewigkeit.
In stiller Trauer
Helene Josupeit, geb. General
und Kinder
Adolf General und Familie
Willi General und Familie
Heinz General und Familie
575 Menden (Sauerland)
Kornblumenweg 34
früher Wietzheim/Schloßberg
Wir gedenken meines lieben
Mannes, unseres lieben Vaters
und G r o ß v a t e r s
Otto Lammert
der am 2. März 1962, fern seiner
geliebten Heimat Kahlholz von
uns gegangen ist.
Allen Lieben, die durch Kranzspenden und Beileidsschreiben
seiner so liebevoll gedachten,
herzlichen Dank.
Helene Lammert
Kaiserslautern, E r z h ü t t e r s t r . 91
fr. K ö n i g s b e r g Pr.-Quednau
Siedlung
Nach kurzer Krankheit entschlief am 6. November 1963 unser lieber Vater, Schwiegervater. G r o ß v a t e r und U r g r o ß vater
geb. F ü r s t e n a u
im 87. Lebensjahre zu sich genommen.
Emilie Schinkewitz
geb. Koppetsch
im Alter von 79 Jahren zu sich
genommen.
In stiller Trauer
im Namen aller A n g e h ö r i g e n
Familie Fritz Kislewski
Oerlinghausen, im Oktober 1963
f r ü h e r Rogainen, Kreis Goldap
Ostpreußen
Die Trauerfeier fand am 26. Oktober 1963. 10.30 U h r , in der
Friedhofskapelle in Oerlinghausen statt.
Gott der Herr hat am 14. Juli
1963 unsere liebe, treusorgende
Mutter, Schwiegermutter, G r o ß mutter und Tante
Emilie Korn
im Alter von 87 Jahren heimgerufen.
In stiller Trauer
Familie Krwin
Familie Erich
Waren ( M ü n t z )
Lange S t r a ß e 45
f r ü h e r Birkenau
Kreis Helligenbeil
Korn
Korn
Jahrgang 14 / Folge 46
30. November 1963 / Seite 18
E i n sanfter T o d e r l ö s t e meinen
lieben M a n n , unseren
guten
Vater,
unseren
lieben O p a ,
Schwiegervater u n d Schwager,
den f r ü h e r e n
A m 18. September 1963 n a h m
Gott der H e r r nach langem,
schwerem L e i d e n meinen geliebten M a n n , unseren guten
Vater,
Schwiegervater
und
G r o ß v a t e r meinen lieben Sohn
Buchdruckereibesitzer
Otto Dangeleit
N
Nach l ä n g e r e m , mit g r o ß e r G e d u l d ertragenem L e i d e n entschlief a m 10. November 1963 unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, G r o ß - u n d U r g r o ß m u t t e r
Auguste Aschmetat
im A l t e r von 62 J a h r e n zu sich
in seinen Frieden.
Ostpreußen
In tiefer T r a u e r
Ida Dangeleit, geb. Boettcher
Siegfried Dangeleit u n d F r a u
Ute
Dieter Dangeleit u n d F r a u
Ilse-Dorothee
Enkelkind Volker
M a r i a Dangeleit als Mutter
und alle A n v e r w a n d t e n
im 74. Lebensjahre.
In stiller T r a u e r
G e r t r u d Fehr, geb. Jantzen
Brigitte Schulze-Olden
geb. F e h r
Walter Schulze-Olden
Ursula K ü h n , geb. F e h r
Herbert K ü h n
nebst E n k e l k i n d e r n
und allen A n g e h ö r i g e n
Henriette Ross
geb.
Gustav Ross
Smolinski
In
stiller
geb. 9. 5. 1883
f r ü h e r wohnhaft
K l . - G e o r g e n b u r g bei Insterburg
Trauer
Friedrich Roszyk
Seibongen, O s t p r e u ß e n
Erich Masannek u n d F r a u
Ida, geb. Roszyk
E r i k a Roszich, geb. Roszyk
Heinrich Roszyk u n d F r a u
Liesel, geb. F r a n k e
Erich K r a u s e u n d F r a u
E r n a , geb. Roszyk
E r w i n Roszyk u n d F r a u
G e r d a , geb. Borisch
Werner Roszyk u n d F r a u
Liesbeth, geb. M e d i n g
Manfred Roszyk u n d F r a u
Hilde, geb. Stank
und acht E n k e l k i n d e r
Die
trauernden K i n d e r
E r w i n Besler u n d F r a u
Helene, geb. Ross
H a m b u r g 39, Efeuweg 7
Walter Ross u n d Familie
Singen/Hohentwiel
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P a u l Ross u n d Familie
H a m b u r g 26
Osterbrook 74
Frau und be. e Kamera-
Mutter und
uns'erT gute O m i u n d U r o m i ,
meine
Schwiegermutter,
liebe
Schwester,
unsere
Schwägerin
Anna Hammerschmidt
In stiller T r a u e r
In u n s a g b a r e m Schmerz
Willi Hammerschmidt
Ingeborg Stadie
H a n s Stadie
G e r t r u d C r e u t z , geb. Christeleit
d r e i E n k e l , ein U r e n k e l
und
Angehörige
Detmold, M a r i e n s t r a ß e
L ü n e b u r g , A u f dem Meere 22a
früher Eydtkuhnen/Elbing
33, Stettenbruch,
Ostpreußen
den 21. N o v e m b e r 1963
Die Beisetzung
dem Friedhof.
hat a m M o n t a g , d e m 25. N o v e m b e r 1863, auf
Meiersfelder S t r a ß e ,
stattgefunden.
Nach langer, geduldig ertragener K r a n k h e i t u n d dennoch p l ö t z lich u n d f ü r uns alle u n f a ß b a r , hat der H e r r unsere liebe
Tochter, Schwester, S c h w ä g e r i n u n d Tante
Inge Laukien
A m 14. N o v e m b e r 1963 e r l ö s t e Gott der H e r r nach langem,
schwerem L e i d e n unsere geliebte, treusorgende M u t t e r , Schwiegermutter, G r o ß m u t t e r . Schwester, S c h w ä g e r i n u n d T a n t e , F r a u
Luise Pagalies
zu sich gerufen.
geb.
In tiefer T r a u e r
H e r m a n n L a u k i e n u n d F r a u , geb. R u n d
Norbert Holthaus u n d F r a u
geb. L a u k i e n
und K l e i n - W o l f g a n g
und alle A n g e h ö r i g e n
Sie ruhen auf d e m Waldfriedhof
L o d d i n / K ö l p i n s e e a. Usedom.
Kirn/Nahe
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P a u l Aschmetat, gefallen 1944 i n R u ß l a n d
und F r a u Clara, geb. Froese
Lüneburg
sowie acht E n k e l u n d sieben U r e n k e l
U n t r ö s t l i c h ü b e r den Verlust
seiner lieben F r a u starb a m
28. Oktober 1963 auch unser lieber V a t e r u n d G r o ß v a t e r
im 72. Lebensjahre.
liebe,
geb. Christeleit
geb. G r u b e r t
geb. a m 3. 5. 1887.
Berta Roszyk
meine
k u r z vor i h r e m 78. Geburtstag.
Bad Zwischenahn
den 20. November 1963
A m 24. Oktober 1963 verstarb
p l ö t z l i c h u n d unerwartet nach
kurzer, schwerer K r a n k h e i t i n
unserer o s t p r e u ß i s c h e n Heimat
meine liebe F r a u , unsere gute
Mutter, Schwiegermutter u n d
Oma
din
geb. Hensel
Krefeld-Fischeln
S c h ö n b e r g e r S t r a ß e 21
im November 1963
Nach kurzer, schwerer K r a n k heit starb a m 11. Oktober 1963
unsere liebe Mutter u n d G r o ß mutter, F r a u
Nach k u r z e r K r a n k h e i t entschlief p l ö t z l i c h u n d unerwartet i m
66 Leoens ahre meine
fr. Schmiedemeister u. L a n d w i r t
in M ü h l e n h ö h e , K r . S c h l o ß b e r g
Ostpreußen
Richard Fehr
Rastenburg,
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A l t e r v o n 75 J a h r e n .
In stiller T r a u e r
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Eliesabeth Loseries, geb. Pagalies
B o c h u m , R o b e r t s t r a ß e 44
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Die B e e r d i g u n g f a n d a m M o n t a g , d e m 18. N o v e m b e r 1963, statt.
West-Bargum, den 16. November 1963
f r ü h e r P i l l a u II, K l e i n e S t i e h l e s t r a ß e 3
A m 5. November 1963 verstarb unsere liebe Mutter, G r o ß m u t ter, U r g r o ß m u t t e r . Schwiegermutter u n d Tante
Louise Herrmann
A m f r ü h e n M o r g e n des 6. N o v e m b e r 1963 ist auf einer Besuchsreise i n B a d Segeberg unser geliebtes Muttchen, unsere liebe
Tante Lotte, F r a u
geb. B a d t k e
früher
Neuendorf,
Kreis
Pr.-Eylau
im 81. Lebensjahre.
r-o-**,
•.
L ü b b e r s t e d t , Kreis
i m November 1963
geb.
Natalie Hinderer
In stiller T r a u e r
Willy Herrmann
E d i t h H e r r m a n n , geb. F o l g m a n n
M i n n a E i s e n b l ä t t e r , geb. H e r r m a n n
4 Knkel
l Urenkel
W e s e r m ü n d e , Wistedt
Charlotte Conrad
E i n sanfter T o d e r l ö s t e heute v o n langem L e i d e n unsere geliebte Schwester, Tante u n d G r o ß t a n t e
Studienrätin
f r ü h e r Osterode,
im
W i t w e des Arztes D r . Siegfried C o n r a d
Gumbinnen später Neukirch
i . R.
Ostpreußen
sanft u n d r u h i g
entschlafen.
75. Lebensjahre.
Dies teilen t i e f b e t r ü b t m i t
Im
N a m e n der A n g e h ö r i g e n
Friedrich Conrad
E i k e C o n r a d , geb. Schumacher
R u t h Bethge, geb. H i n d e r e r
K ö l n , D a g o b e r t s t r a ß e 86
28 B r e m e n , Stader S t r a ß e 83
den 16. November 1963
t
Sauvant
E i n ä s c h e r u n g u n d Beisetzung f ä n d e n auf W u n s c h der V e r storbenen auf d e m H a m b u r g - O h l s d o r f e r F r i e d h o f i n aller
Stille statt.
Gott der H e r r e r l ö s t e heute unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, G r o ß m u t t e r , Schwester, S c h w ä g e r i n u n d Tante, F r a u
Elsa Wallner
geb. Greinus
Nach kurzer, schwerer K r a n k h e i t entschlief a m
8. November 1963 meine liebe F r a u , Mutter, Schwiegermutter, G r o ß m u t t e r , S c h w ä g e r i n u n d Tante, F r a u
von i h r e m schweren L e i d e n . Sie starb i m A l t e r v o n 72 J a h r e n .
In stiller T r a u e r
E d i t h H a b e r l a n d , geb. Wallner, u n d Familie
Ulrich Wallner und. F a m i l i e
Hans-Joachim Wallner u n d F a m i l i e
und Anverwandte
geb.
früher
im
im
A l t e r v o n 56 J a h r e n .
i m A l t e r v o n 67 J a h r e n .
In stiller T r a u e r
i m N a m e n aller A n g e h ö r i g e n
Irmgard Ruhloff,
Heinz R u h l o f f
In stiller T r a u e r
im N a m e n aller A n g e h ö r i g e n
Ostpreußen
b
Vate\-irnd Bmd?r
n n
t
r
Weinet
gönnet
Denkt,
eh' ich
Angehörigen
Margot W e i ß e
Braunschweig, E u l e n s t r a ß e 10
nicht an m e i n e m Grabe,
m i r die ewige R u h .
was ich gelitten habe,
s c h l o ß die A u g e n zu.
Ew^rabgeru'fen
1
"
9
6
Emma Haupt
A m 13. November 1963 entschlief nach schwerem L e i d e n meine
geliebte Mutter. Schwiegermutter, O m i u n d Schwester
In tiefer T r a u e r
Georg M ü l t e r u n d F a m i l i e
1 B e r l i n 36, Linckeufer 42/43
Charlotte B o r g m a n n
3307 K ö n i g s l u t t e r
A m Spitzen K a m p 40
e
r
L
e
b
e
3
i
m
A
U
e
f r ü h e r K ö n i g s b e r g P r . S t e i n m e t z s t r a ß e 28
s
k
a
m
e
r
a
d .
unser lieber
V
O
n
6
6
J
a
h
r
e
*
*»
Langensteinbach (Baden)
f r ü h e r Insterburg. O s t p r e u ß e n , D a n z i g e r S t r a ß e 68
geb. Reuter
im
A l t e r v o n 86 J a h r e n .
In
In stiller T r a u e r
K a r l Warnat u n d F r a u Charlotte
geb. H a u p t
P a u l Haupt u n d F r a u
Hans Haupt u n d F r a u
Walter Lotzkat u n d F r a u H e d w i g
geb. H a u p t
Walter Neitzel u n d F r a u Margarete
geb. Haupt
Lisbeth Werner, geb. H a u p t
10 E n k e l u n d 6 U r e n k e l
G ü t e r s l o h , Im g r o ß e n Busch 25
f r ü h e r Schiedelau K r e i s Angerapp. O s t p r e u ß e n
4
Leid
E l f r i e d e W e n d l a n d , geb. V e t t e r
Ingeborg, S i g r i d , V o l k e r
und D i e t r i c h W e n d l a n d
Editha Wendland
H i l d e g a r d K u h n , geb. W e n d l a n d
m e m
Johanna Schoenfeld
geb. S c h m e l i n g
Y
5. 11. 1894
A
2. 12. W53
Else Schmook
geb.
Y
Schoenfeld
2. 9. 1928
A
im
K ö n i g s l u t t e r , i m November 1963
n
r
In tiefem
A m 8. November 1963 e r l ö s t e der H e r r ü b e r L e b e n u n d T o d
unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, G r o ß m u t t e r , U r g r o ß mutter, meine liebe Schwester u n d Tante
im A l t e r v o n fast 74 J a h r e n .
U
Oberst a. D .
0 1 5
Sierksdorf, Ostsee. Bergweg 73
geb. Schild
6
Günther Wendland
A l t e r von 72 J a h r e n .
Alice Mülter
Schoen
S t u t t g a r t - S t a m m h e i m , O t t m a r s h e i m e r S t r a ß e 24
f r ü h e r Ragnit, W i n d h e i m s t r a ß e 21
Kurisches Haff
In stiller T r a u e r
im N a m e n aller
geb.
Germeter, K r e i s Monschau, den 21. N o v e m b e r 1963
f r ü h e r Worplack, K r e i s R ö ß e l ,
Wölk
Postnicken,
geb. L a u g a l i e s
geb. Tolksdorf
K a r l Bergau
Charlotte Hinz
Hedwig Schoen
Auguste Bergau
Bochum-Werne, G e h r d e n u n d O l d e n b u r g (Oldb)
A m Heerbusch 7
den 13. November 1963
f r ü h e r L y c k , F a l k s t r a ß e 11
Die Trauerfeier w a r a m Montag, dem 18. N o v e m b e r 1963, u m
14 U h r i n der T r a u e r h a l l e des Kommunalfriedhofes i n B o c h u m Werne.
Fern der unvergessenen Heimat entschlief am 14. N o v e m b e r
1963 nach langer K r a n k h e i t unsere liebe Tante, S c h w ä g e r i n
und G r o ß t a n t e
Nach kurzer, schwerer K r a n k h e i t entschlief a m 13. N o v e m b e r
1963 unsere liebe M u t t i , Schwester u n d T a n t e
16. 2. 1952
N a m e n der F a m i l i e
Willy
Schoenfeld
24 L ü b e c k , G l a n d o r p s t r a ß e 35
früher Köniesbero p
D
• Rosenauer S t r a ß e 39
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K
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Jahrgang 14 / Folge 48
Das Ostpreußenblatt
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u t t e V . ^ '^'egermutter,
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30. November 1963 / Seite 19
e
G r o ß m u t t e"r und U r g r o ß t
Johanna Sieg
^ ^ e l i e ^ n o s t p r e u ß i s c h e n Heimat verstarb nach
langer, schwerer Krankheit am 8 November 1963 mein lieber
urfd" O n k e l "
"
'
S e r v a t e r , Bruder. Schwager
Landwirt
F
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Sein
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61
geb. K r a k a t
g U t e l
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C
r
S c n w i e
A m 11. November 1963 entschlief nach schwerem, mit g r o ß e r
Geduld ertragenem Leiden mein lieber, herzensguter Lebenskamerad,
treusorgender
Vater,
Schwiegersohn.
Bruder,
Schwager und Onkel
Erich Szage
Adolf Sparka
f r ü h e r Tilsit
Im A l t e r von 84 J a h r e n .
f r ü h e r Budwethen, Kreis Tilsit-Ragnit, O s t p r e u ß e n
im 67. Lebensjahre.
In stiller Trauer
Elsa Friedrich, geb. Sieg
Erich Friedrich
Paula Sieg, geb. Szameit
D o n s Lenkeit, geb. Friedrich
Erich Lenkeit
Wolfgang Sieg
Isa-Maria Sieg, geb. Schmauch
und zwei Urenkel
Im 62. Lebensjahre ging er nach einem
Leben f ü r immer von uns.
In stiller Trauer
Emilie Sparka, geb. Pietrzik
Horst Sparka und Frau Christel
Reinhold Sparka
und alle A n g e h ö r i g e n
Neustadt in Holstein, Hohensteen 9
f r ü h e r Abbau Sparken, Kreis Johannisburg
497 B a d Oeynhausen-Melbergen, Schulplatz 2
schaffensfreudigen
In tiefer Trauer
Hildegard Szage, geb. Kabus
Kinder und A n g e h ö r i g e
Celle bei Hannover, Z u g b r ü c k e n s t r a ß e 96
Die Trauerfeier fand am 12. November 1963 um 13.30 U h r in
der Friedhofskapelle statt.
M ü h ' und Arbeit war Dein Leben
Ruhe hat D i r Gott gegeben.
Nach kurzer schwerer K r a n k h e i t entschlief am 12. November
1963 unsere liebe Mutter, Schwester, O m a und S c h w ä g e r i n
Martha Spielmann
_ .
i m 75. Lebensjahre.
Fern seiner geliebten Heimat entschlief am 25. Oktober 1963
nach Gottes heiligem Willen unser herzensguter Bruder, lieber
Onkel und Schwager
geb. L e h w a l d
Sie folgte unserem lieben Vater
Emil Spielmann
wohnhaft
und
gewesen in Gemeinde S c h ö n l i n d e , Kreis Gerdauen
t am 20. Januar 1946 in P r . - E y l a u
unserer Schwester
Sabine
Karl Rohmann
In tiefer Trauer
Hamburg-Sülldorf
Marie Matthaei
Eva-Rosemarie Matthaei
Inge-Ursula Matthaei
und alle A n g e h ö r i g e n
f r ü h e r Hammerbruch, O s t p r e u ß e n
M e i n lieber M a n n , unser guter Bruder, Schwager, Onkel und
Neffe
Erhard von Drach
1963 ganz p l ö t z l i c h
E r folgte seiner lieben Mutter, die am 22. März 1957 in S c h w ä bisch Hall verstorben ist.
Es trauern um ihn
seine Gattin Paula Rohmann, geb. Teuchert
seine Geschwister
Gustav, Maria
Gustel und Ida
Adolf und Helene ( v e r m i ß t )
seine Neffen
Klaus und Bodo
und alle Anverwandten
Helmstedt, Theodor-Storm-Weg 10
f r ü h e r K ö n i g s b e r g Pr., V o r s t ä d t i s c h e Langgasse 111
Wir haben ihn am 17. Oktober 1963 auf dem St.-Stephani-Friedhof in Helmstedt zur letzten Ruhe gebettet.
Fern der Heimat m u ß t ' ich sterben,
die ich, ach, so sehr geliebt;
doch ich bin dort hingegangen,
wo es keinen Schmerz mehr gibt.
t
Nach einem Leben voller Liebe und F ü r s o r g e ist am 6. November 1963 mein lieber, herzensguter Mann, mein guter Vati,
Schwiegersohn, Schwager. Onkel und Vetter, der
E i n Herz steht still,
wenn Gott es will.
Verwaltungsangestellte
F ü r uns alle noch u n f a ß b a r , hat Gott der Herr am 20. Oktober
1963 nach sehr schwerem, mit g r o ß e r Geduld getragenem
Leiden meinen ü b e r alles geliebten Gatten, unseren herzensguten Vater
Gustav Knischewski
im Alter von 55 Jahren zu sich genommen.
Kurt Grofjkopf
Sein Leben war Liebe und F ü r s o r g e f ü r die
Ursula
gegangen.
Schmerz
Heia von Drach, verw. Thiel, geb. K r e m b
Adelheid von Grolman, geb. von Drach
Dr. F e r d i n a n d von G r o l m a n
Donata von G r o l m a n
Harald von G r o l m a n
Helene Ebner
207 Ahrensburg, H e r m a n n - L ö n s - S t r a ß e 4, im November
f r ü h e r Sensburg, O s t p r e u ß e n , E - S t r a ß e 2
Knischewski
und
Trauer
Kinder
R o ß d o r f bei Darmstadt, im Oktober 1963
fr. Kreuzfeld, Kreis Lyck,
Friedel G r o ß k o p f , geb. Kochan
und Heidi
Ostpreußen
1963
Fern seiner geliebten o s t p r e u ß i s c h e n Heimat entschlief am
17. November 1963 mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Opa und Onkel, der
Landwirt
Otto Wannowius
H a n n o v e r - S ü d , A n n e n s t r a ß e 13, Battenberg (Eder)
Nach langer, schwerer Krankheit verstarb am 7. November 1963
Kurt Lemke
früher
Lyck,
Oskar Schulz
Ostpreußen
In stiller
im Alter von 82 Jahren.
In stiller Trauer
Ida Wannowius, geb. Nadolny
Erich Diesmann und Frau Erna
geb. Wannowius
Gerhard Wannowius tmd Frau Helene
geb. Bachmann
Witwe Charlotte Wannowius
geb. Christeleit
und C Enkelkinder
D ü s s e l d o r f - E l l e r , Klein-Eller 35, Borsdorf (Leipzig)
f r ü h e r Eichmedien/Sensburg
Rechtsanwalt
Nach langer, schwerer K r a n k h e i t entschlief heute unser lieber
Bruder, Schwager, Onkel und G r o ß o n k e l
Seinen.
In Dankbarkeit und tiefer
im 62. Lebensjahre heimgegangen.
von uns
In stiller Trauer
im Namen aller A n g e h ö r i g e n
In stillem
Eduard Matthaei
im Alter von 66 Jahren f ü r immer von uns gegangen.
im Alter von 63 Jahren.
t am 18. M a i 1945 in Quedlinburg
in die Ewigkeit.
In stiller T r a u e r .. ..
H e l m . W ü s t h o f f und F r a u E r i k a , geb. Spielmann
Ilse Grohnert. geb. Spielmann
A l f r e d Bergmann und F r a u E v a , geb. Spielmann
Jos. M o h r und F r a u Irene, geb. Spielmann
sieben E n k e l k i n d e r , zwei Urenkel
D u i s b u r g - H a m b o r n , S c h i l l e r s t r a ß e 77
B e r l i n 21, L e h r t e r S t r a ß e 5c
Essen, Steeler S t r a ß e 310
D u i s b u r g - H a m b o r n , R ö t t g e r s b a c h 100
P u l k a u , N i e d e r ö s t e r r e i c h , B a h n s t r a ß e 15
Die Beerdigung fand am 15. November 1963 14 U h r , auf dem
H a m b o r n e r Nordfriedhof in aller Stille statt.
ist am 10. November
A m 14. Oktober 1963 ist nach langer, schwerer Krankheit mein
lieber Mann, unser guter Vater, Bruder, Schwager und Onkel,
der
Kaufmann .
Trauer
Marta Lemke, geb. G ö t z e
und alle Anverwandten
im 62. Lebensjahre.
Hamburg 13, M o o r w e i d e n s t r a ß e 7
In stiller
Trauer
Die Beerdigung hat am 13. November 1963 auf dem Ohlsdorfer
Friedhof, Kapelle 4, in aller Stille stattgefunden.
Franz Schulz
E r n a Schulz, geb. Waaga
E v a H ö k e r , geb. Schulz
Alfred H ö k e r
Ulrich Schulz
E l v i r a Schulz, geb. Schwarz
M o n i k a Schulz
Reinhold K ü h n a s
G r o ß n e f f e und G r o ß n i c h t e n
Wendschott, S c h ü t z e n r i n g
früher Grünhausen
22, den 20. November
Die Beisetzung bat am Sonnabend,
in Wendschott stattgefunden.
A m 29. Oktober 1963 ist unser Vater, Schwieger-,
U r g r o ß v a t e r sowie Bruder
Otto Winko
1963
dem 33. November
G r o ß - und
1963,
im Alter von 76'/» Jahren p l ö t z l i c h durch Schlaganfafl von »ins
gegangen.
In tiefer Trauer
Tretet her, ihr meine Lieben,
nehmet Abschied, weint nicht mehr!
Heilung ward m i r nicht beschieden,
meine Leiden waren zu schwer.
Jetzt jedoch zieh ich von dannen,
s c h l i e ß die m ü d e n Augen zu.
Haltet innig treu zusammen,
und g ö n n e t mir die ew'ge R u h !
A m 9 Oktober 1963 nahm der H e r r ü b e r Leben und T o d nach
t h w e r e . r m i t g r o ß e r Geduld getragenem Leiden meinen ü b e r
*i eTaehebten M a n n , unseren treusorgenden Vati
unseren
unvergessenen
Sohn
meinen
lieben
Bruder.
Schwager.
SchwieglrlChn, Onkel. Neffen und Vetter, den
Autoschlosser
Horst Rohde
im
Alter von
40 Jahren zu sich in die Ewigkeit,
i n stiller T r a u e r
seine Gattin Marie Rohde
Winder Marianne und Horst-Dieter
7BM Mietingen ü b e r Laupheim, B a c h s t r a ß e 6
Max Rohde und Frau Auguste, geb. Bogunsk.
3321 G r o ß - E l b e ü b e r Ringelheim
Kdeltraut Gent, geb Kphde
K a r l Heinz Gent und K i n d e r
•j2 Hildesheim, Innerste A u 18
Schwiegereltern und K i n d e r
und alle Verwandten
s
p
«->> —• *rT;r,o°:;r: «~
Die Trauerfeier fand am 12 OktoDer J ™
Laupheim. B a c h s t r a ß e 6. statt.
A r t u r Hanf und Elly, geb. Winko
Peter Hanf und Helga, geb. Salier
mit Petra
wohnh. 826 A l t m ü h l d o r f (Oberbay), Talsrr. 62/64
Walter K n o r r und E v a , geb. Winko
wohnh. 23 K i e l , M e t z s t r a ß e 33
Fritz Winko
wohnh. 303 Walsrode, R e h r s t r a ß e 9
f r ü h e r alle wohnhaft
in K ö n i g s b e r g Pr.
„
A m 17. November 1963 verstarb nach kurzer Kranltheit ttoser
lieber Vater, Schwiegervater und Opa, der
Nach einem e r f ü l l t e n Leben verstarb p l ö t z l i c h und
unerwartet am 1J. November 1963, w ä h r e n d eines
Besuchs in Wittenberge, unsere liebe Mutter, G r o ß mutter, Tante und Kusine
Hertha Gruber
Malermeister
geb.
Gustav Kinnigkeit
fern seiner geliebten Heimat im Glauben an seinen
im fast vollendeten 90. Lebensjahre.
Pasenau
f r ü h e r Ragnit
im
Erlöser
Alter Ton fast 78 Jahren.
In stiller Trauer
In stiller Trauer
Erwin Kinnigkeit
Alfred Kinnigkeit und Fran
geb. Kaibus
Heinz Kinnigkeit
und Enkel Winfred
2 Hamburg-Blankenese, Bredkamp 28 d
f r ü h e r Gumbinnen. Goldaper S t r a ß e 85
Alfred Gruber und
geb. Kumutat
Martin Gruber
Elfnede
Frau
Gerda
H a m b u r g - L o h b r ü g g e , Moosberg 20 d
Die Beisetzung
statt.
fand am 16. November
1963 in
Wittenberge
30. November 1963 / Seite 20
Zum
t
Dein Leben war Arbeit,
Dein Heimgang sei Friede!
A m 25. August 1963 nahm Gott der Herr nach kurzer, schwerer Krankheit und
einem arbeitsreichen Leben meine liebe Tochter, unsere herzensgute und treusorgende liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und
Tante
Zahnärztin
Frieda Wermke
geb.
Gedenken
A m 8. N o v e m b e r 1963 i n der F r ü h e entschlief
na^h langem, schwerem L e i d e n , das er sich
T
n m e h r als z e h n j ä h r i g e r sowjetischer K r i e g s gefangenschaft zugezogen hatte, unser lieber
Bundesbruder
A m 29. N o v e m b e r 1963 sind es
zehn J a h r e , d a ß mein lieber
M a n n . Vater und G r o ß v a t e r
Max Godau
fr. wohnhaft in K ö n i g s b e r g P r .
H e l f f e r i c h s t r a ß e 16
in
Mitteldeutschland
ben ist.
Im
Medizinalst
••olizel
a.
D.
Dr. med. Walter Philipzig
verstor-
N a m e n aller
u n d Oberfeldarzt der
im
A l t e r v o n erst 64 J a h r e n .
in
der T r a u e r f e i e r v o m 13. N o v e m b e r
zu
K i e l gelobten w i r i h m ein stetes G e d e n k e n seiner
Auguste G o d a u
/.inil
314 L ü n e b u r g
A n den B r o d b ä n k e n
im Alter von 59 Jahren für immer von uns.
In tiefer Trauer
Marie Zanft als Mutter
Hans Wermke und Frau Erika
Olaf Farkas und Frau Sigrid, geb. Wermke
Marianne Wermke
Erhard Zanft und Frau Lenchen, Ost-Berlin
und Enkelkind Rolf
la/II
Einsatzbereitschaft
Liebe.
und Treue.
A l t e K ö n i g s b e r g e r Burschenschaft A l e m a n n i a
in K i e l
Gestern abend verschied f ü r
uns alle u n f a ß b a r unser lieber,
herzensguter Vater, Schwiegervater u n d O p a , unser lieber
B r u d e r , Schwager und O n k e l ,
mein guter L e b e n s k a m e r a d , der
Sie folgte ihrem lieben Mann,
1963 i m K r e m a t o r i u m
für
die A k t i v i t a s
B e r n d
J o s w i g
stud. m e d .
x
Bauer
Dentist
Hermann Schandereit
Kurt Wermke
i m 66. Lebensjahre.
seit 1945 vermißt in Königsberg, in die Ewigkeit.
In tiefer
Lerbach/Harz über Osterode/Harz N r . 58
Früher Neuhausen-Tiergarten, Linden-Allee, V i l l a Waldheim.
Die Beisetzung hat am 29. August 1963 auf dem Friedhof in Lerbach/Harz stattgefunden.
Hannover, den 2. November 1963
Dieckmannstraße 4
Fern seiner geliebten Heimat entschlief heute nach kurzer, schwerer Krankheit,
zwei Monate nach dem Tode seiner Lebensgefährtin, der
Trauer
Horst Schandereit u n d F r a u
Ingrid, geb. C e r w i n s k i
Hugo D a v i d u n d F r a u U r s u l a
geb. Schandereit
H e r m a n n Maack u n d F r a u
E r i k a , geb. Schandereit
und 8 E n k e l k i n d e r
nebst A n g e h ö r i g e n
Frieda Werner
Heiligenhafen
den 5. N o v e m b e r 1963
f r ü h e r Schwarpeln
Kreis S c h l o ß b e r g , O s t p r e u ß e n
Die T r a u e r f e i e r fand am F r e i tag, dem 8. N o v e m b e r 1963, i n
der Friedhofskapelle zu H e i l i genhafen statt.
Landwirt
N u r A r b e i t war D e i n L e b e n ,
D u dachtest nie an Dich,
nur f ü r die D e i n e n streben,
war Deine s c h ö n s t e Pflicht.
Otfo Quassowsky
A m 9. N o v e m b e r 1963 verstarb
nach kurzer K r a n k h e i t unsere
liebe Mutter, G r o ß m u t t e r u n d
Schwester
Bäuerin
früher Gut Neuweide, Kreis Schloßberg, Ostpreußen
im 79. Lebensjahre.
Julie Joswig
Im Namen aller Angehörigen
geb. L a d d a
aus E h r e n w a l d e , K r e i s L y c k
Käte Duschek
Die Beerdigung fand am Mittwoch, dem 6. November, um 10.30 Uhr von der großen
Kapelle des Seelhorster Friedhofes aus statt.
In stiller T r a u e r
Otto Joswig u n d F r a u H e d w i g
geb. M a r z e y z i k
August Rogowski u n d F r a u
E r n a , geb. Joswig
Maria Ladda
Hans-Otto u n d Helga
3001 Bredenbeck a m Deister
Nelkenstraße 1
H e r r , dein Wille geschehe!
A m 24. Oktober 1963 entschlief nach langem, mit g r o ß e r G e d u l d
ertragenem L e i d e n , p l ö t z l i c h und unerwartet, m e i n lieber M a n n ,
mein guter Vater, B r u d e r , Schwager u n d O n k e l
Max Meschkat
A m Sonntag, dem Yl. N o v e m b e r 1963, ging p l ö t z l i c h u n d f ü r
uns alle unerwartet m e i n geliebter M a n n , m e i n lieber, guter
Vater, Schwiegervater, G r o ß v a t e r , B r u d e r u n d O n k e l , der
im
A m 18. N o v e m b e r 1963 entschlief nach langer, schwerer K r a n k h e i t m e i n lieber M a n n u n d t r e u e r L e b e n s k a m e r a d , unser geliebter V a t i , G r o ß v a t e r , U r g r o ß vater, Schwiegervater, B r u d e r , Schwager u n d O n k e l
63. Lebensjahre.
In tiefer T r a u e r
M i n n a Meschkat, geb. Pischke
W i l l i Rettig
Lisbeth N u r n a
u n d alle A n v e r w a n d t e n
Gutsbesitzer
Adolf Weif)
Sein L e b e n w a r L i e b e u n d A r b e i t f ü r uns.
Landwirt
Otto Rudat
Forsbach, Sonnenweg 12
f r ü h e r Moterau, K r e i s Wehlau, O s t p r e u ß e n
i m 76. L e b e n s j a h r e .
f r ü h e r G u t Backein, K r e i s Samland, O s t p r e u ß e n
In tiefer T r a u e r u n d g r o ß e m S c h m e r z
i m N a m e n aller H i n t e r b l i e b e n e n
f ü r i m m e r von uns.
In tiefstem Schmerz
Gott der H e r r n a h m nach einem e r f ü l l t e n L e b e n
ganz p l ö t z l i c h meinen lieben M a n n , unseren guten
Vater, G r o ß v a t e r
B r u d e r und Schwager
Helene W e i ß , geb. Dorsch
n-deltraut Block, geb. W e i ß
Walter Block
Diethart Block
P a u l a K o w a l s k i , geb. W e i ß
Waltraud K o w a l s k i
Kaufmann
und Landwirt
F r a u A n t o n i e R u d a t . geb.
Reutlingen, J o h . - S e b . - B a c h - S t r a ß e 146
f r ü h e r W i r t b e r g , K r e i s Insterburg. O s t p r e u ß e n
Gustav Romotzki
495 M i n d e n , M a r i e n w a l l 39
495 M i n d e n , B r u c h s t r a ß e 37
35 Kassel, R e g i n a s t r a ß e 1
f r ü h e r G r a m m e n , K r e i s Ortelsburg
im A l t e r von 77 J a h r e n zu sich.
A m 30. September 1963 entschlief p l ö t z l i c h u n d u n e r w a r t e t m e i n
lieber, guter M a n n , unser lieber, guter B r u d e r
Sc^waTer
O n k e l . G r o ß o n k e l , Neffe u n d V e t t e r f der
'
In tiefer T r a u e r
g
Olga Romotzki, geb. Marchlowitz
Willi und G e r t r u d Kerschling
geb. Romotzki, B o c h u m
Fritz und M a r t a R o m o t z k i
Visselhövede
K u r t und Magdalena R o m o t z k i
Hannover
und E n k e l k i n d e r
Nach einem e r f ü l l t e n L e b e n verstarb p l ö t z l i c h u n d unerwartet
m e i n lieber M a n n , unser guter Vater, G r o ß v a t e r , B r u d e r und
Schwager
Hauptsachbearbeiter u n d stellvertretender
r
Abteilungsleiter
A l t e r v o n fast 60 J a h r e n .
In stiller T r a u e r
i m N a m e n aller A n g e h ö r i g e n
Hermann Schiemann
,7^
und
Regierungsoberinspektor
e
Gerhard Rattensperger
im
Bochum, T r a k e h n e r S t r a ß e 7. den 14. N o v e m b e r 1963
• 30. 9. 1881
Gefäller
r l
£
t t e
,
R a t t
e n s p e r g e r , geb. Giese
Familie Alfred
Rattensperger
i . R.
t 22. M . 1963
H i e r m i t e r f ü l l e ich die traurige Pflicht, allen V e r w a n d t e n ,
F r e u n d e n u n d B e k a n n t e n den am 20. N o v e m b e r 1963 p l ö t z l i c h
erfolgten T o d unseres lieben
H a n n o v e r - O b e r r i c k l . , A m K i f f k a m p e 38
früher K ö n i g s b e r g Pr., K r u g s t r a ß e 9b
In stiller T r a u e r
Charlotte Schiemann
F a m i l i e W i l h e l m Hollaender
Familie Fritz Hundt
A n g e l i k a Rauch
und alle A n g e h ö r i g e n
Horst Kallweit
im
A l t e r v o n 70 J a h r e n
A m 4. N o v e m b e r 1963 ist unser lieber B r u d e r , Schwager
bekanntzugeben.
M i t i h m verliere ich einen wertvollen
und
Ewald Sylla
Menschen.
im 59. L e b e n s j a h r e von seinem schweren L e i d e n e r l ö s t worden.
G i e ß e n , S t e i n s t r a ß e 53, Essen, den 22. N o v e m b e r 1963
f r ü h e r Angerburg, O s t p r e u ß e n
Die Beerdigung fand a m Montag, dem 25. N o v e m b e r 1963. u m
14.30 U h r auf dem N e u e n F r i e d h o f statt.
Gertrud
In stiller T r a u e r
G e r t r u d Herzfeld, geb.
Vetters
Wuppertal-Elberfeld, K a t e r n b e r g e r S t r a ß e 78. 20. N o v e m b e r 1963
früher
Kallnen,
Kreis Darkehmen.
Ostpreußen
Sylla

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