Gesund bleiben und kräftig anpacken SEPA: Neue Übergangsfrist

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Gesund bleiben und kräftig anpacken SEPA: Neue Übergangsfrist
69. Jahrgang · Nr. 1 · Januar 2014
Partner
des Handwerks
Die evals-Party
Karn
Tel.: 0241 4620 • www.aachener-bank.de
ZEITUNG DER HANDWERKSKAMMER FÜR DIE REGION AACHEN
Bürgschaften
für die „Kleinen“
Eine neue Heimat
Ber l i n. Ab sofort können kleine und
mittlere Unternehmen auch für Leasingfinanzierungen Bürgschaften von
ihrer Bürgschaftsbank bekommen.
Das Programm „Leasing Bürgschaft“
stellt insgesamt 120 Millionen Euro
für Bürgschaften zur Verfügung, mit
denen sich Leasing-Investitionen von
bis zu 200 Millionen Euro verbürgen
lassen. Das Programm ist soeben
gestartet, es läuft drei Jahre. Auf
der Website www.leasing-buerg
schaft.de bietet es ein rechnergestütztes Verfahren, das schlanke
Prozesse und schnelle Entscheidungen garantiert. Die wichtigsten
Fragen:
Imagekampagne.................Seite 4
iel Glück
Vneuen
Jahr
Meisterbrief
im
EU-Abgeordneter
Schwab im Interview
wünschen Herausgeber,
Verlag und Redaktion allen
Lesern und Anzeigenkunden der
Meinung & Hintergrund..........Seite 2
„Handwerkswirtschaft“.
Auszeichnung
Neuer Preis für das
Lebensmittelhandwerk
Nachrichten – Hintergrund......Seite 3
Ausrüstung
Arbeitskleidung muss
praktisch und bequem sein
Berufskleidung & Arbeitsschutz...S.11
Ausstellung
„Auf der Flucht“ in
der Designakademie
Gesund bleiben und kräftig anpacken
Mal abgesehen von einem gerade von der Grippewelle geplagten Großraumbüro gibt es wohl keinen Ort, an dem
ausgiebiger einander „Gesundheit“ gewünscht wird, als einen Neujahrsempfang. Und das völlig zu Recht. Zum
Start in ein neues Jahr gehört traditionell die Besinnung auf das, was wirklich wichtig ist. Und da steht die
Gesundheit nun mal an vorderster Stelle. Aber mal Hand aufs Herz: So richtig ernst genommen wird das Thema
leider erst immer dann, wenn der Körper nicht mehr so funktioniert, wie er soll. Sei es der eigene oder der von
Menschen in Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis. Solange sie nicht beeinträchtig ist, gehört die Gesundheit
zu den Dingen, die von vielen als allzu selbstverständlich angesehen wird. Aber das ist sie nicht. Deswegen lohnt
es sich immer, etwas für sie zu tun. Ein paar Kilo abnehmen, das Rauchen aufgeben, den Stress reduzieren: Das
sind die Klassiker unter den Vorsätzen für das neue Jahr. Oft gefasst, fast genauso oft gebrochen. Aber es gibt auch
nachhaltigere Ansätze. Zum Beispiel den, das Thema Gesundheit in den (Arbeits-)Alltag zu integrieren. Oft ist schon
mit ein paar kleinen Maßnahmen viel gewonnen. Ein Handwerksbetrieb aus dem Kammerbezirk beweist jedenfalls,
dass es mit vertretbarem Aufwand gelingen kann, die Gesundheit zu einem allgegenwärtigen Thema zu machen –
ganz selbstverständlich.
chc/Foto: fotolia / Weiterer Bericht: Seite 6
• Wer kann einen Antrag stellen?
Anträge stellen die Leasinggesellschaften für ihre Leasingkunden
über die Website www.leasing-buerg
schaft.de
• Wer wird gefördert?
Kleine und mittlere Unternehmen
mit weniger als 250 Beschäftigten
und einem Jahresumsatz von unter
50 Millionen Euro oder einer Bilanzsumme von unter 43 Millionen Euro.
• Was wird gefördert?
Leasingfinanzierungen für Leasinggüter mit einer Laufzeit zwischen
12 und 120 Monaten.
• Wie wird gefördert?
Bürgschaften von 30 oder 60 Prozent für Leasing-Investitionen bis
maximal 500.000 Euro.
SEPA: Neue Übergangsfrist? Zu viel für den Rundfunk
Das Beste zum Schluss.........Seite 16
REGION AACHEN
Mit Handicap ins Berufsleben
Heimspiel für die Karlswurst
Schnupperkurs in den Werkstätten
G 3342 E · Postversandvertriebsstück · Entgelt bezahlt
VWB Media Service Verlag GmbH · Ritterstraße 21 · 52 072 Aachen
Eindrücke aus Afghanistan
Umstellung des Zahlungsverkehrs dringend geboten
ZDH-Generalsekretär fordert Entlastungen
A a c h e n . Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag angenommen, der die Übergangsfrist zum
europäischen Zahlungssystem SEPA
um sechs Monate verlängert. Aufgrund der Kurzfristigkeit ruft die
Kommission die Mitgesetzgeber (Rat
und Europäisches Parlament) dazu
auf, in dieser Sache schnell zu entscheiden, um Rechtsunsicherheit für
alle Beteiligten zu vermeiden.
Ab dem 1. Februar müssen Unternehmen, Vereine sowie die öffentliche Verwaltung das SEPA-System
verwenden. Auch mit dem nun vorliegenden Vorschlag der Kommission
soll an diesem Stichtag festgehalten
B e r l i n . Bei den Rundfunkgebühren
werden für die nächsten Jahre Mehreinnahmen in Milliardenhöhe erwartet. Deshalb fordert das Handwerk in
Deutschland eine Rückgabe in voller
Höhe. Der Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Holger Schwannecke,
sieht sich in der Einschätzung bestätigt, dass die neue Beitragsregelung
insbesondere die Wirtschaft stärker
belastet. Deshalb fordert er eine
Überprüfung der Systematik und
Ausgewogenheit der Erhebung.
„Dazu haben sich die Landesregierungen anlässlich der Staatsvertrags-Unterzeichnung 2010 selbst
verpflichtet“, sagt der Generalsekretär.
Vor allem die zusätzliche Beitragspflicht für gewerbliche Fahrzeuge sorge bei mittelgroßen Betrieben
für erhebliche Steigerungen der
Gesamtkosten, da die Unternehmen
allein schon durch die Betriebsstätten-Abgabe deutlich
stärker belastet würden als
früher, so Schwannecke.
Hinzu komme die überproportionale Belastung von Unternehmen mit Filialen.
„Hier kommt es
teilweise zu einer
Vervierfachung
der vorher entrichteten Gebühren“, kritisiert der
ZDH-Generalsekretär. Für Unter-
Spätestens ab dem 1. August Standard:
die SEPA-Überweisung.
werden. Allerdings sollen Zahlungen,
die vom SEPA-Standard abweichen,
bis zum 1. August akzeptiert werden.
Damit würde auch beim Lastschriftverfahren eine erweiterte „Sowohlals-auch-Phase“ gelten. Die Kommission will dadurch einen völlig
reibungslosen Übergang ermögli-
chen und gleichzeitig verhindern,
dass es zu Unterbrechungen im
Zahlungsverkehr kommt.
Gegenwärtig sei die Umstellung
noch nicht weit genug fortgeschritten, um dies zu gewährleisten. „Ich
bedaure, das tun zu müssen, aber
diese Maßnahme ist erforderlich, um
mögliche Risiken einer Störung des
Zahlungsverkehrs zu verhindern, die
besonders für Verbraucher und kleine und mittlere Unternehmen Folgen
haben könnten“, sagte EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier.
Eine weitere Verlängerung soll es laut
Kommission jedoch nicht geben.
Sollte der Vorschlag nicht bis
zum 1. Februar angenommen sein,
sollen die Mitgliedstaaten sicherstellen, dass Banken und Zahlungsdienstleister nicht bestraft werden,
wenn sie beide Zahlungssysteme
weiterhin parallel laufen lassen. Der
nun vorgelegte Vorschlag gilt daher
auch rückwirkend.
Wer seinen Zahlungsverkehr
noch immer nicht auf SEPA umgestellt oder den Prozess noch nicht
abgeschlossen hat, sollte die verlängerte Übergangsfrist auf keinen Fall
als Gelegenheit sehen, die entsprechenden Aktivitäten jetzt auf Eis zu
legen oder auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Es bietet sich
jetzt vielmehr die Chance, die SEPAUmstellung in den Betrieben ab
dem 1. Februar einem Praxistest zu
unterziehen, damit alle Systeme ab
August reibungslos laufen.
nehmen, die zahlreiche Teilzeitbeschäftigte haben, die aber voll in die
Beitragsermittlung eingehen, sei die
Ungerechtigkeit des Ansatzes noch
offensichtlicher.
„Die aktuellen Mehreinnahmen
sind keine Verfügungsmasse der
Rundfunkpolitik“, sagt Schwannecke. „Es bietet sich vielmehr eine
Chance: Wir appellieren an die Landesregierungen, nun schnell und vorrangig die Hauptfehler des jetzigen
Systems zu beheben. Insbesondere
mit der Herausnahme der gewerblichen Fahrzeuge wäre eine wesentliche Quelle der Zusatzbelastung für
die Betriebe leicht zu beseitigen.“
Außerdem müssten die Belastungen
für Unternehmen mit mehreren
Standorten durch einfache Möglichkeiten der Zusammenfassung von
Betriebsstätten reduziert und Lösungen für die Teilzeitbeschäftigten gefunden werden.
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MEINUNG & HINTERGRUND
Meisterbrief sichert Qualität
KOMMENTAR
Start in ein spannendes Jahr
In unserer Region wurde der
Jahreswechsel
mit imposanten
Feuerwerken
und ohrenbetäubenden Böllern
gefeiert.
Vielen
Menschen geht es
gut, und so könPeter Deckers,
nen wir das SilHauptgeschäftsführer
vesterspektakel
der Handwerkskammer durchaus
als
für die Region Aachen
Ausdruck von
guter Stimmung und Lebensfreude
deuten. Wenn es knallt, ist das aber
bekanntlich nicht immer ein Zeichen
von guter Laune. Oft steckt ein handfester Konflikt dahinter, manchmal ist
es auch nur Imponiergehabe.
Die Wahl der Worte
Wenn die Akteure auf der politischen
Bühne mit schrillen Tönen auf sich
aufmerksam machen, ist nicht immer
auf Anhieb zu erkennen, wozu das
Getöse dient. So verhält es sich auch
mit den Misstönen, die die große
Koalition in der allerersten Phase
ihrer Existenz schon absondert. Da
nimmt der kleine christlich-soziale
Koalitionspartner aus Bayern die
seit Jahresbeginn geltende uneingeschränkte Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus den EU-Staaten Rumänien und Bulgarien zum Anlass, das
Schreckgespenst einer Unterwanderung unserer Sozialsysteme an die
Wand zu malen. Mit drastischen
Formulierungen fordert die CSU eine
deutlich härtere Gangart bei der
Bekämpfung des Missbrauchs von
Sozialleistungen. Keine Frage: Missbrauch, von wem auch immer begangen, muss verfolgt und geahndet
werden! Wer legitimerweise dieses
Thema
anspricht,
sollte
sich
jedoch Gedanken über die Wahl
seiner Worte und deren Wirkungen
machen.
Es wird zu Recht beklagt, dass es
um die „Willkommenskultur“, das
heißt eine aufgeschlossene und
grundsätzlich positive Haltung gegenüber Zuwanderern, in Deutschland nicht gut bestellt ist. Wer eine
Debatte um die Willkommenskultur
für überflüssig hält, hat die Zeichen
der Zeit noch nicht erkannt. Bis zum
Jahre 2050 wird die Bevölkerung in
Nr. 1 · Januar 2014
Deutschland
selbst bei einem
jährlichen Zuzug
von 100.000 Zuwanderern um
20 Millionen zurückgehen.
Deutschland ist
also auf Einwanderung, insbesondere von
Dieter Philipp,
Fachkräften, angewiesen. Fach- Präsident der Handkräfte sind aber in werkskammer für die
Region Aachen
allen Gesellschaften begehrt, die in den nächsten
Jahrzehnten demografisch schrumpfen werden. Zuwanderer werden sich
für Deutschland nur dann entscheiden, wenn es neben guten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt auch
attraktive Lebensbedingungen und
ein „Willkommen“ für sie und ihre
Familien gibt.
Der früh entflammte Streit unter
den Koalitionsparteien macht aber
noch etwas anderes deutlich: Bei
diesem Zusammenschluss handelt
es sich nicht um eine Liebesheirat.
Nein, es ist ein Zweckbündnis zur
Herstellung der Regierungsfähigkeit
und zur Teilhabe an der Regierungsgewalt. Weitere Erkenntnis: Der
Koalitionsvertrag ist kein Gesetz mit
verlässlicher Gültigkeit. Je nach politischer Opportunität wird der eine
oder andere Koalitionspartner sich
nicht scheuen, scheinbar festgeschriebene Positionen wieder infrage zu stellen. Hier werden wir –
das Handwerk – besonders darauf
achten, dass die im Koalitionsvertrag
verankerten handwerkspolitischen
Aussagen, etwa das Bekenntnis zur
Bedeutung der Meisterqualifikation,
nicht verwässert werden.
Noch manche Überraschung
Sicher hält die große Koalition noch
manche Überraschung für uns bereit.
Das gilt auch fürs neue Jahr. Eine
robuste Binnenkonjunktur, ein sich
verstärkender Aufschwung auf Exportmärkten wie den USA und China:
Das sind Indikatoren für eine positive wirtschaftliche Entwicklung im
neuen Jahr. Die Stimmung im Handwerk ist insgesamt gut. Vieles spricht
dafür, dass wir auch am Ende dieses
Jahres wieder gute Gründe für Feuerwerke und Böllerei haben werden.
EU-Abgeordneter Dr. Andreas Schwab (CDU): „Strukturen nicht aushebeln“
B r ü s s e l . Als Erfolg bewertet Dr.
Andreas Schwab die jüngst verabschiedete Berufsanerkennungsrichtlinie. Erstmals seien berufliche und
akademische Bildung als gleichberechtigt anerkannt worden, lobt der
binnenmarktpolitische Sprecher der
CDU im Europaparlament. Zudem
sei das „erfolgreiche Modell der
dualen Ausbildung“ in ganz Europa
verankert worden.
Im Brüsseler Handwerksgespräch des Zentralverbands des
Deutschen Handwerks (ZDH) spricht
Schwab über die abgeschlossene Berufsanerkennungsrichtlinie, die
noch offene Entsenderichtlinie und
einen möglichen Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in
Deutschland. Der Meisterbrief sichere Qualität und Ausbildung im Handwerk und schütze daher auch den
Verbraucher. Schwab warnt davor,
diese bewährten Strukturen durch
die Hintertür auszuhebeln.
■ Anfang Oktober hat das Plenum des
Europaparlaments über die Berufsanerkennungsrichtlinie abgestimmt. Eine
wesentliche Forderung des Handwerks
im Vorfeld der Beratungen war es, an
der Gleichwertigkeit von beruflicher und
akademischer Ausbildung festzuhalten.
Wie wichtig ist Ihnen diese Forderung?
Schwab: Es ist uns gelungen, das
erfolgreiche deutsche Modell der
dualen Ausbildung in der Berufsanerkennungsrichtlinie für ganz Europa
zu verankern und erstmals offiziell
gleichberechtigt zur Fachhochschulausbildung anzuerkennen. Die Mobilität im Binnenmarkt wird verbessert,
und das kommt der Wirtschaft in
ganz Europa zugute. Dass dabei
die bewährten Ausbildungsberufe in
Deutschland gestärkt wurden, verschafft den neuen EU-Regeln echten
Mehrwert!
Langfristig kann ein europäischer
Arbeitsmarkt zur Bekämpfung des
Fachkräftemangels in Deutschland
beitragen. Wir müssen jetzt aber aufpassen, dass bewährte Strukturen
unseres Systems nicht wieder durch
die Hintertür ‚ausgehebelt‘ werden –
beispielsweise bei der von der Kommission vorgeschlagenen Überprüfung der reglementierten Berufe in
den Mitgliedstaaten. Wir müssen
sorgfältig prüfen, ob und wo der
Abbau von sogenannten Zugangs-
„Für Kontrollen sind die Mitgliedstaaten verantwortlich“: EU-Abgeordneter Dr. Andreas
Schwab (CDU) zur Entsenderichtlinie.
beschränkungen überhaupt notwendig ist. Denn der Meisterbrief sichert
die Qualität und Ausbildung im
Handwerk. Damit sorgt er letztlich für
den Schutz der Verbraucher.
Schulbildung plus eine akademische
Ausbildung oder eine mindestens
zehnjährige allgemeine Schulbildung
plus eine berufsfachschulische Ausbildung.
■ Die Vorzüge der dualen Ausbildung
sind mittlerweile europaweit bekannt.
Dies war nicht immer so. Wie viel Überzeugungsarbeit mussten Sie im Europaparlament leisten?
■ Ausländische Handwerker arbeiten in
Deutschland, deutsche Arbeitnehmer in
anderen EU-Ländern: Ein gemeinsamer
Markt braucht gemeinsame Spielregeln.
Wie verhindert man einerseits Lohnund Sozialdumping und sichert andererseits bestehende Qualitätsniveaus?
Schwab: Bei der Frage der Entsendung von Arbeitnehmern wird es am
Ende darauf ankommen, einen gesunden Mittelweg zu finden, gemeinsam mit den Mitgliedstaaten. Ich
selbst komme aus einem Wahlkreis,
der an Frankreich und die Schweiz
angrenzt und höre oftmals, wie
schwierig es für Handwerker ist, im
Nachbarland einen Auftrag effektiv
abzuwickeln. Sicherlich brauchen wir
faire, angemessene und transparente Kontrollkriterien, um Lohn- und
Sozialdumping zu vermeiden – die
Kontrollen liegen aber letztlich auch
in der Verantwortung der Mitgliedstaaten selbst. Gleichzeitig dürfen
wir aber für einen echten gemeinsamen Markt auch nicht zu viel Bürokratie für diejenigen schaffen, die
grenzüberschreitend arbeiten wollen.
Wer von einem Handwerker ernsthaft die Vorlage der kulinarischen
Verpflegung am Dienstleistungsort
verlangt, überzieht es mit dem
Schutz entsendeter Arbeitnehmer.
Anzeige
Schwab: Es stimmt, dass wir auf die
erstmalige europaweite (!) Anerkennung der dualen Ausbildung stolz
sein können. Dafür waren viele Gespräche und Veranstaltungen nötig.
Klar ist: Es geht nicht um ein Absenken des Niveaus – im Gegenteil! Die
gefundene Lösung führt zu einem
europäischen Mehrwert. Künftig
können Kernqualifikationen über
zwei Wege erlernt werden: entweder
durch eine zwölfjährige allgemeine
Mobil in der Ausbildung
Das offizielle Mitteilungsorgan der
Handwerkskammer für die Region Aachen
Gegründet 1946 von Walter Bachmann †
Herausgeber: Handwerkskammer Aachen
Verleger: VWB Media Service Verlag GmbH,
Ritterstraße 21, 52072 Aachen, Telefon
0241/401018-0, Telefax 0241/401018-9 · Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Assessor Peter Deckers, Hauptgeschäftsführer der
Handwerkskammer Aachen, Sandkaulbach 21,
52062 Aachen · Redaktion: Elmar Brandt,
Christoph Classen, Pressestelle der Handwerkskammer Aachen, Sandkaulbach 21,
52062 Aachen, Telefon 0241/ 471-138 Telefax
0241/ 471-105 · Anzeigen: VWB, Ritterstraße
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Die Zeitung erscheint einmal monatlich und
wird an alle eingetragenen Handwerksbetriebe
im Kammerbezirk Aachen geliefert · Jährlicher
Bezugspreis € 18,84 einschl. Vertriebsgebühren und 7% Mwst.; für Mitgliedsbetriebe der
Handwerkskammer Aachen ist der Bezugspreis
im Beitrag enthalten · Gültige Anzeigenpreisliste
Nr. 35 vom 01.01.2014 · Artikel, die mit Namen
oder Initialien gekennzeichnet sind, stellen nicht
unbedingt die Meinung der Redaktion oder des
Herausgebers dar · Für unverlangt eingesandte
Bücher und Manuskripte keine Gewähr · Die
veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich
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darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages oder der Handwerkskammer Aachen nachgedruckt oder durch Fotokopie oder andere
Verfahren reproduziert werden · Personenbezogene Daten im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes werden im Rahmen der Geschäftstätigkeit des Verlages gespeichert,
verarbeitet und gegebenenfalls
aufgrund gesetzlicher Aufbewahrungsfristen auch über den Zeitpunkt der Vertragserfüllung hinaus aufbewahrt.
Wohnheime und finanzielle Unterstützung für Lehrlinge, die nicht bei Eltern wohnen
Stimme für
den Mittelstand
B e r l i n . Wer mobil ist, hat bessere
Chancen. Flexibilität wird immer
wichtiger, denn nur so können junge
Leute ihre Berufswünsche realisieren
und Unternehmer für ihre offenen
Lehrstellen geeignete Bewerber finden. „Besonders in weniger stark
nachgefragten Regionen haben wir
Probleme, genug Nachwuchs zu finden“, sagte Otto Kentzler, bis Ende
vergangenen Jahres Präsident des
Zentralverbands des Deutschen
Handwerks (ZDH). Einige Ausbildungsplätze könnten dort nicht besetzt werden. „Dabei greifen viele
Betriebe den Jugendlichen beim
Schritt in eine andere Region unter
die Arme. Lehrlinge können für das
Lernen und Wohnen fern der Heimat
zudem eine finanzielle Unterstützung
beantragen“, sagt Kentzler.
Wenn Auszubildende während
der Berufsausbildung nicht bei den
Eltern wohnen, können sie bei der
Agentur für Arbeit Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) beantragen.
Diese wird während einer Berufsausbildung sowie während einer berufs-
D ü s s e l d o r f . Seit Beginn des neuen
Jahres beraten und unterstützen
acht neue Vertreter aus dem Handwerk, der Wissenschaft und von Industrieverbänden das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn. Auf
Vorschlag des NRW-Wirtschaftsund Handwerksministeriums gehört
zu diesem Kreis der Hauptgeschäftsführer des Westdeutschen Handwerkskammertags (WHKT), Reiner
Nolten. Weiteres Mitglied ist Professor Constanze Chwallek von der
Fachhochschule Aachen.
Die Aufgabe dieses Forschungsrats ist es, das Institut bei der Entwicklung kurz- und mittelfristiger
Forschungsschwerpunkte zu unterstützen und deren Umsetzung zu begleiten. Er fördert darüber hinaus das
Zusammenwirken des Instituts mit
der mittelständischen Wirtschaft, der
Wissenschaft, den Verbänden und
der Verwaltung.
Das IfM Bonn erforscht die jeweils aktuelle Situation des deutschen Mittelstands sowie Probleme
und Entwicklungstendenzen. Internet: www.ifm-bonn.org
vorbereitenden Bildungsmaßnahme
einschließlich der Vorbereitung auf
den nachträglichen Erwerb des
Hauptschulabschlusses oder eines
gleichwertigen Schulabschlusses geleistet.
Austausch mit Gleichaltrigen
Abseits der Ausbildung erhalten
Jugendliche in Jugendwohnheimen
Gelegenheit zum Austausch mit
Gleichaltrigen. Sie erfahren Gemeinschaft und Betreuung. Es hat sich
gezeigt, dass Jugendwohnen maßgeblich zum Ausbildungserfolg und
zur Verhinderung einer vorzeitigen
Vertragslösung beitragen kann. Nach
Aussagen der Mobilitätsinitiative
„Auswärts zuhause“ bieten deutschlandweit etwa 550 Einrichtungen
rund 60.000 Plätze an.
Die Jugendwohnheime der Kolpinghäuser beispielsweise bieten
Auszubildenden zwischen 14 und 27
Jahren an über 40 Standorten in
Deutschland Unterkunft, Verpflegung
und sozialpädagogische Begleitung.
Die jungen Menschen werden bei
ihrem Schritt aus der vertrauten Umgebung des Elternhauses aufgefangen und betreut.
Als positiver Begleiteffekt werden
soziale Kompetenzen vermittelt und
damit die Persönlichkeitsentwicklung
unterstützt. Diese intensive Betreuung während der auswärtigen Unterbringung erleichtert auch den Eltern
minderjähriger Auszubildender die
Zustimmung zu einer Ausbildung in
einer anderen Region.
INFO
Jugendliche, die hinsichtlich des
Ausbildungsortes flexibel sind, und
Betriebe, die auch überregional
nach geeigneten Bewerbern suchen, können sich im Internet über
das Angebot von Jugendwohnheimen in der Nähe des Ausbildungsplatzes beziehungsweise ihres
Standortes sowie über die Berufsausbildungsbeihilfe informieren:
www.auswaerts-zuhause.de
Nr. 1 · Januar 2014
NACHRICHTEN – HINTERGRUND
SEITE 3
Zimmer gewählt,
Schneider bestätigt
Neues ZDH-Präsidium ist jetzt vollständig
D o r t m u n d / B e r l i n . Auf dem Handwerkstag in Dortmund wurde
Thomas Zimmer, Präsident der
Handwerkskammer für Oberfranken,
zum neuen Vizepräsidenten des ZDH
gewählt.
Karl-Heinz
Schneider,
Präsident des Zentralverbands des
Deutschen Dachdeckerhandwerks,
wurde im Amt des Vizepräsidenten
bestätigt. Als weitere Mitglieder des
geschäftsführenden ZDH-Präsidiums
wurden Peter Dreißig, Präsident
der Handwerkskammer Cottbus, und
Peter Becker, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks, bestätigt.
Professionelle Arbeit verdient Respekt: NRW-Verbraucherschutzminister Johannes Remmel möchte mit einem Wettbewerb
Meisterleistungen stärker in die Öffentlichkeit bringen.
Foto: Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks / Darius Ramazani
Meisterwerke gesucht
Neuer Wettbewerb für herausragende Leistungen im Lebensmittelhandwerk
D ü s s e l d o r f . Nicht alleine das Produkt, sondern das Handwerk und die
Menschen hinter dem Erzeugnis
stehen im Vordergrund beim Preis
„Meister.Werk.NRW“. Auch 2014
möchte NRW-Landwirtschafts- und
Verbraucherschutzminister Johannes
Remmel mit dieser Auszeichnung
besondere Leistungen im Bäckerund Fleischerhandwerk würdigen.
Betriebe können sich bis zum 8. Februar bewerben.
„Das Lebensmittelhandwerk ist
eine tragende Säule in NRW; nicht
nur, weil es die meisten Betriebe der
Lebensmittelverarbeitung ausmacht
und die handwerkliche Produktion
bewahrt“, erklärt Minister Remmel.
„Das Lebensmittelhandwerk ist auch
maßgeblich an einer nachhaltigen
Entwicklung von wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Mehrwerten in
den vielen unterschiedlichen Regionen unseres Landes beteiligt. Es
schafft regionale kulinarische Produkte von hoher Qualität, die Identi-
tät und Heimat vermitteln. Es sichert
Arbeits- und Ausbildungsplätze, fördert die regionale Zusammenarbeit
zum Aufbau stabiler Wertschöpfungsketten und ist ein wichtiger
Nahversorger.“
Mit der Auszeichnung „Meister.Werk.NRW“ möchte Remmel
diese Leistungen anerkennen und
stärker in die Öffentlichkeit bringen.
Sie wird vergeben an Bäckerei- und
Fleischereibetriebe, die sich um besondere Qualität und gute Arbeitsbedingungen bemühen. Dabei geht es
insbesondere darum, die handwerkliche Produktion, aber auch die
Werte eines handwerklichen Betriebes anzuerkennen.
Die Kriterien wurden gemeinsam
mit den Bäckerverbänden und dem
Fleischerverband NRW erarbeitet.
Sie übernehmen als Partner und Mitinitiatoren zudem auch die weitere
Organisation und beantworten alle
Fragen zum weiteren Bewerbungsablauf.
INFO
Ansprechpartner für Bäckerbetriebe sind beim Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks Wilfried
Robertz, E-Mail: [email protected], und Walter Dohr,
E-Mail: [email protected],
☎ 0203/ 710 120, Internet:
www.biv-rheinland.de, und beim
Bäckerinnungs-Verband
Westfalen-Lippe Peter Karst, E-Mail:
[email protected], ☎ 0234/ 516
591- 0, sowie Christof Nolte,
E-Mail: [email protected], Internet:
www.biv-wl.de.
Ansprechpartner für Fleischerbetriebe ist beim Fleischerverband
Nordrhein-Westfalen Dirk Haerten,
E-Mail: [email protected],
☎ 0211/ 513 450 11, Internet:
www.fleischer-nrw.de.
Weitere Informationen stehen
auch auf der Internetseite des
Ministeriums: www.umwelt.nrw.de
Mitglieder des DHKT
Bereits zuvor war Hans Peter
Wollseifer zum neuen Präsidenten
des ZDH gewählt worden. Er ist
Präsident der Handwerkskammer zu
Köln. Neu gewählt wurde auch das
Präsidium des Zentralverbandes des
Deutschen Handwerks. Mitglieder
sind für den Deutschen Handwerkskammertag (DHKT): Joachim Möhrle,
Präsident Handwerkskammer Reutlingen, Stefan Füll, Vize-Präsident
Handwerkskammer
Wiesbaden,
Stefan Lobenstein, Präsident Handwerkskammer Erfurt, Lena Strothmann, MdB, Präsidentin Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu
Bielefeld, Ralf Scheler, Präsident
Handwerkskammer
zu
Leipzig,
Hans-Peter Siegmeier, Präsident
Handwerkskammer
Ostmecklenburg-Vorpommern, Peter Voss,
Präsident Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft
Bentheim, Werner Wittlich, Präsident
Handwerkskammer Koblenz.
Für den Unternehmerverband
Deutsches Handwerks (UDH) wurden ins Präsidium gewählt: Marianne
Frickel, Präsidentin Bundesinnung
der Hörgeräteakustiker, Wilhelm
Hülsdonk, Bundesinnungsmeister
Zentralverband des Kraftfahrzeughandwerks, Erwin Kostyra, Präsident
Bundesverband Metall, Marcus
Nachbauer, Bundesinnungsmeister
Bundesverband Gerüstbau, Franz
Xaver Peteranderl, Vorstandsmitglied
Zentralverband
des
Deutschen
Baugewerbes, Stephan Schwarz,
Vorstandsmitglied Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks, Karl-August Siepelmeyer,
Präsident Bundesverband Farbe
Gestaltung Bautenschutz, Manfred
Stather, Präsident Zentralverband
Sanitär Heizung Klima.
Die Gruppe der wirtschaftlichen
und sonstigen Einrichtungen des
Handwerks wird im Präsidium repräsentiert von Walter Tschischka, Präsident der Handwerkskammer Mannheim und des Zentralverbandes der
Deutschen Elektro- und informationstechnischen Handwerke.
Neu im Amt des ZDH-Vizepräsidenten:
Thomas Zimmer.
Foto: ZDH
Weiterhin im Amt des ZDH-Vizepräsidenten: Karl-Heinz Schneider.
Foto: ZDH
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IMAGEKAMPAGNE
SEITE 4
Nr. 1 · Januar 2014
Neue Heimat für das Handwerk
Unter Federführung einer neuen Agentur wird die Imagekampagne fortgesetzt
B e r l i n / D o r t m u n d . Die Imagekampagne des deutschen Handwerks
wird um weitere fünf Jahre bis 2019
fortgesetzt. Dies hat der Deutsche
Handwerkskammertag (DHKT) im
Rahmen seiner Vollversammlung
beschlossen.
Jugend im Fokus
Mit zunehmender Bedeutung des
Themas Fachkräftesicherung wird
die Imagekampagne dabei in Zukunft
noch stärker die Jugendlichen in den
Fokus nehmen. Auch stärkere regionaltypische Akzente werden eine
Rolle spielen. Für die Weiterentwicklung und Fortsetzung der Kampagne
setzt das deutsche Handwerk auf die
Expertise der Berliner Werbeagentur
„Heimat“, die unter anderem Kunden
wie REWE, Otto oder die Volksbanken Raiffeisenbanken betreut. Erste
Kreationen aus dem Hause „Heimat“
wird es ab September 2014 in der
Öffentlichkeit zu sehen geben.
Bis dahin wird die Handwerkskampagne weiterhin vom derzeitigen
Etathalter „Scholz & Friends Berlin“
betreut. Seit 2010 unterstreicht die
Agentur die Vielfalt, Modernität, Innovationskraft und Lebensnähe des
Handwerks. Mit aufmerksamkeitsstarken Imagefilmen und humorvollen Slogans wie „Am Anfang waren
Himmel und Erde. Den ganzen Rest
haben wir gemacht“ oder „Ich baue
keine Stadien. Ich gebe 80.000 Menschen ein Zuhause“ ist es „Scholz &
Friends“ in den zurückliegenden vier
Jahren gelungen, mit Vorurteilen
über die Branche zu brechen und
das Handwerk deutlich stärker in der
Öffentlichkeit zu positionieren. Aus
der Feder der Agentur stammt auch
der Claim „Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von Nebenan“, unter
dem sich das Handwerk inzwischen
als Marke etabliert hat.
Image spürbar verbessert
Neben belegbar besseren Imagewerten wurde die hervorragende
Arbeit der Agentur „Scholz &
Friends“ auch mit zahlreichen Kreativpreisen für die Kampagne belohnt.
Sie hat damit eine wichtige Grundlage gelegt, auf der das Handwerk gemeinsam mit der Agentur
„Heimat“ weiter aufbauen möchte.
INFO
Hier geht’s zur Imagekampagne
des
deutschen
Handwerks:
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pendelt zwischen den wichtigsten Laufstegen der Modewelt.
Die Jugend im Fokus: Die Imagekampagne des deutschen Handwerks wird weitere fünf Jahre bis 2019 fortgesetzt. Nach
„Scholz & Friends Berlin“ werden ab September Kreationen aus dem Hause „Heimat“ in der Öffentlichkeit zu sehen sein.
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Nr. 1 · Januar 2014
NACHRICHTEN – HINTERGRUND
SEITE 5
Von der Pleite zum Deutschen Meister
Carsten Naßheuer ist Bundessieger – Myrenne GmbH übernahm das Talent in die Lehre
Von Elmar Brandt
Roetgen/Dortmund. Evelyn Myrenne
hat den Bundespräsidenten getroffen. In Dortmund, bei einer Siegerehrung. „Das war schon ein ganz
besonderes Erlebnis“, sagt die Geschäftsleiterin der Myrenne GmbH
Spezialmaschinen und Apparatebau
in Roetgen. Der Anlass für die
Begegnung mit Joachim Gauck war
ein sehr erfreulicher und belegt die
Qualität der Ausbildung im Eifeler
Handwerksbetrieb.
Das Staatsoberhaupt hat in Dortmund die Bundessieger im Leistungswettbewerb des deutschen
Handwerks geehrt, und einer von
ihnen hat bei Myrenne gelernt:
Carsten Naßheuer, Feinwerkmechaniker, ein großes Talent, ein junger
Mann mit klarem Verstand, Ehrgeiz
und gesundem Selbstbewusstsein.
Hohe Anforderungen
„Natürlich wollte ich den ersten Platz
holen“, sagt der junge Geselle, der
eine ausgesprochen gute Prüfung
hinlegte und ein hochwertiges Gesellenstück schuf. Beim Bundesentscheid musste er sich als einer von
15 Teilnehmern noch einmal richtig
ins Zeug legen. Die Anforderungen
waren nämlich ähnlich hoch wie bei
einer Gesellenprüfung, aber für
Naßheuer lief es an diesem Tag einfach gut. Kein Wunder, es war ja
auch sein Geburtstag. „Ein echter
Glückstag eben“, strahlt Naßheuer.
Ausschließlich Glück hatte der
Feinwerkmechaniker auf seinem bisherigen Weg allerdings nicht, dennoch hat sich alles glücklich gefügt.
Die Lehre begonnen hatte Naßheuer,
der damals in Mechernich wohnte, in
einem Betrieb im Kölner Raum, der
kurzfristig in die Insolvenz gehen
musste. Da war die Ausbildung erst
einmal zu Ende. Mithilfe der Handwerkskammer für die Region Aachen
und ihrem Passgenauen Vermittler
Henning Sybertz kam der Kontakt
mit der Myrenne GmbH zustande,
einem Unternehmen, das viel Wert
auf gute Ausbildung legt.
„Es ist uns sehr wichtig, unsere
Fachkräfte von morgen auszubilden“, sagt Geschäftsleiter Karl-Heinz
Backes, der deutlich macht, dass in
diesem Handwerksbetrieb vernünftige Personalentwicklung betrieben
wird. Das Unternehmen investiert in
die Aus- und Weiterbildung seiner
Beschäftigten, unterstützt Gesellen
bei der Meistervorbereitung oder im
Hinblick auf ein Studium. Der Einsatz
lohnt sich. Das Können, Wissen und
die wertvollen Erfahrungen des Personals sind ein großer Wettbewerbsvorteil. Die Firma ist trotz des in
der Region bestehenden Fachkräftemangels für die Zukunft gerüstet.
Neue Leute finden, Nachwuchs
gewinnen – diese Aufgabe gehen
Evelyn Myrenne und ihr Team mit
großem Einsatz an. So bieten sie
Studenten und Schülern immer wieder die Möglichkeit zu einem Praktikum und öffnen auch am jährlichen
„Girls’ Day“ die Türen für Mädchen,
die sich in der Berufswelt orientieren
wollen.
Sind sie erst mal in der Lehre,
werden die jungen Handwerker fit
gemacht für eine gute berufliche Zukunft. Dafür verantwortlich ist bei
Myrenne unter anderem Ausbildungsmeister Marco Theissen, der
sich natürlich sehr freut, dass sein
Schützling Carsten Naßheuer es jetzt
so weit gebracht hat. „Wir haben
sehr schnell gemerkt, dass es mit
ihm gut funktionieren wird, und ihn
deshalb auch in die Ausbildung übernommen“, sagt Theissen. Dieser
Schritt hat sich gelohnt. Sowohl für
Ein Aushängeschild des Unternehmens: Mit Bundessieger Carsten Naßheuer freuen
sich Ausbildungsmeister Marco Theissen, die Geschäftsleiter Evelyn Myrenne und KarlHeinz Backes (v. l.).
Foto: Elmar Brandt
die Myrenne GmbH als auch für
Carsten Naßheuer.
In Dortmund gab es als Belohnung einen roten Schal mit der
Aufschrift „Bundessieger“ und einen
schicken E-Book-Reader. Damit gibt
sich der Junghandwerker jedoch
noch nicht zufrieden. Jetzt soll eventuell auch ein europäischer Titel her,
und wenn sogar das klappt, geht es
vielleicht auch noch zur Berufsweltmeisterschaft.
Betrieb gut aufgestellt?
Wettbewerb fördert schlaue Konzepte
H a m b u r g . Die Meisterteam-Verbundgruppe schreibt ihren Innovationspreis zum ersten Mal für alle
Handwerksbetriebe aus den Branchen Holz, Metall und Glas aus und
erweitert damit den Teilnehmerkreis.
„Handwerk 2020: Wie machen Sie
Ihren Betrieb fit?“, lautet das Thema
des Wettbewerbs. Unternehmen sollen Konzepte dazu einreichen, wie
sie auf künftige wirtschaftliche und
technische Anforderungen reagieren
wollen und eventuell solche Planungen auch schon realisiert haben. Die
Bandbreite kann vom Einsatz neuer
Technik in den Betrieben, ausgefeilten Kommunikationsstrategien, hervorragender Organisation, Einsatz
neuartiger Werkstoffe oder Werkstoffkombinationen bis zum barrierefreien Bauen und energetischen
Modernisieren reichen.
Der Innovationspreis ist in drei
Stufen mit insgesamt 6.000 Euro
dotiert. Bewerbungen sind bis zum
31. März möglich.
Die Meisterteam-Verbundgruppe
fördert mittelständische Handwerksbetriebe durch Leistungen, die extra
auf das jeweilige Unternehmen
abgestimmt sind. Dazu gehören
wirtschaftlicher Einkauf, branchenbezogener
Erfahrungsaustausch,
effiziente Marktbearbeitung und
Kundengewinnung. Weitere Infos im
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Stimme im Landtag
In Düsseldorf entscheidet er im Parlament mit, bei der Handwerkskammer Aachen
informierte er sich nun über Voraussetzungen für die Selbstständigkeit in diesem
Wirtschaftszweig und tauschte sich mit den Kammerverantwortlichen über diverse
Themen aus. Peter Münstermann (M.), Landtagsabgeordneter der SPD für den
Kreis Düren, besuchte Kammer-Hauptgeschäftsführer Peter Deckers (r.) und den
Geschäftsführer der Kammer für Berufsbildung und Recht, Georg Stoffels. Die
Zusammenarbeit zwischen den Landtagsabgeordneten und der Interessenvertretung des Handwerks ist sehr wichtig, damit in Düsseldorf die richtigen Entscheidungen zur Förderung der mittelständischen Wirtschaft getroffen werden.
Wichtige Themen sind dabei die berufliche Bildung und die Stärkung der Bildungszentren.
ebr/Foto: Elmar Brandt
32
SEITE 6
THEMA: GESUNDHEITSMANAGEMENT
Ein Bonus für gezielte Vorbeugung
Olaf Korr setzt in seinem Tischlerunternehmern auf die Gesundheit der Mitarbeiter – den Alltag verbessert
A a c h e n . Ob falsches Heben, Bücken oder verdrehtes Stehen bei der
Montage – fast immer folgen gesundheitliche Beschwerden der Mitarbeiter, die zu entsprechenden
Fehlzeiten in den Betrieben führen.
Ein Problem, mit dem die Tischlerei
Korr aus Aachen bis dato zum Glück
nur sehr wenig zu kämpfen hatte. Auf
sein Glück alleine wollte sich Firmenchef Olaf Korr mittelfristig jedoch
nicht verlassen. Daher entschied er
sich, am Programm zur betrieblichen Gesundheitsförderung der IKK
classic teilzunehmen.
„Die Mitarbeiter sind das höchste
Gut, das ein Unternehmen hat. Mir
liegen meine Beschäftigten sehr am
Herzen, ich möchte, dass sie gesund
und fit bleiben, nicht zuletzt auch,
damit wir weiterhin unseren hohen
Qualitätsansprüchen gerecht werden
können. Außerdem erhalten Arbeitnehmer und Arbeitgeber für die erfolgreiche Teilnahme jeweils einen
Bonus, das war natürlich ein weiterer
Ansporn“, sagt Olaf Korr, der auch
Vorsitzender des Arbeitskreises junger
Handwerksunternehmerinnen
und Handwerksunternehmer (AJH)
für den Kammerbezirk Aachen ist.
Bei einer Schulung aller 14 Mitarbeiter des Tischlerunternehmens
zum Beispiel gemeinsam geübt, wie
unnötiges Tragen und Heben diverser Bauteile vermieden werden kann
oder wie spezielle Dehnübungen zur
Entlastung des Rückens in den Arbeitsalltag integriert werden können.
Die Mitarbeiter und die Unternehmensleitung waren am Ende des
Programms von den Vorteilen der
betrieblichen Gesundheitsförderung
vollkommen überzeugt: „Wir werden
die Gesundheitsförderung deshalb
in unsere Unternehmensrichtlinien
aufnehmen und gemeinsam mit der
IKK classic weiter fortführen“, sagt
Korr.
Gesund und munter: Die Tischlerei Korr hat mit ihren Mitarbeitern am Programm zur
betrieblichen Gesundheitsförderung teilgenommen – mit sichtbarem Erfolg. Foto: IKK classic
durch die IKK classic wurden Maßnahmen erarbeitet, die den Alltag der
Beschäftigten verbessern. „Es geht
uns darum, gemeinsam mit den Mitarbeitern solche Störungen und Hin-
dernisse während der Arbeit herauszufinden, die besonders belastend
für ihre Gesundheit sind“, sagt Albert
Michaelis von der IKK classic. So
haben die Mitarbeiter des Betriebs
Eigene Einschätzung
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der
Schulung war die im Vorfeld anonym vorgenommene Mitarbeiterbefragung. „Es war hochspannend
zu sehen, wo wir mit unserem Unternehmen im Vergleich zu anderen
Betrieben stehen, wie die Mitarbeiter
ihre Belastung einschätzen und welcher Handlungsbedarf sich daraus
ergibt“, sagt Korr. Der Firmeninhaber
freute sich über die von den Mitarbeitern angegebene überdurchschnittlich hohe Arbeitszufriedenheit
ebenso sehr wie über die konkreten
Verbesserungsvorschläge.
Nr. 1 · Januar 2014
Die Beschwerden
der Beschäftigten
D ü s s e l d o r f . Fast drei Viertel
(71,7 Prozent) der Beschäftigten in
Deutschland geben an, dass sie
immer beziehungsweise häufig unter
gesundheitlichen Problemen am Arbeitsplatz leiden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Mitarbeiterbefragung
des Wissenschaftlichen Instituts der
AOK (WldO). Dabei nehmen die
Belastungen mit steigendem Alter
der Beschäftigten zu. Das gilt sowohl für Herz-Kreislauf-Störungen
als auch für Schmerzen am Bewegungsapparat.
Fehlzeiten vermeiden
Aufgrund des demografischen Wandels wird der Stellenwert von betrieblichen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung immer größer. Die
Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter
muss erhalten, Fehlzeiten vermieden
werden. An Bedeutung gewinnen
wird die Vermittlung eines gesunden
Lebensstils. Denn der Hauptgrund
für Rücken- und Gelenkbeschwerden sowie für Herz-Kreislauf-Probleme ist Übergewicht. Deswegen
bieten viele Experten und Institutionen Kurse zur Lebensstilintervention an. Die Kassen unterstützen
diese Lehrgänge personen- und
projektbezogen, aber natürlich auch
finanziell.
Der Chef als Vorbild
Gesunde Führungskräfte motivieren die Mitarbeiter
Überlingen. Viele Unternehmer und
Mitarbeiter widmen sich engagiert
ihrer körperlichen Fitness. Aber wie
steht es um ihre Psyche? Mit welchen Maßnahmen lässt sich ein mentales Wohlbefinden am Arbeitsplatz
erzeugen? Das hat eine „Top Job“Trendstudie untersucht. Sie belegt:
Den Führungskräften kommt eine
zentrale Rolle zu. Zum einen ist ihr
Führungsstil von hoher Bedeutung,
zum anderen sind sie Vorbilder. Achten sie auf ihre Gesundheit, wirkt
sich das positiv auf die Mitarbeiter
aus.
Identifikation und Integration
Psychisch gesunde Mitarbeiter identifizieren sich um 54 Prozent mehr
mit dem Unternehmen, fühlen sich
um 23 Prozent stärker integriert, sind
um 30 Prozent zufriedener und zeigen um 26 Prozent mehr Bindung als
die Mitarbeiter, die mit Problemen zu
kämpfen haben. Gesunde Mitarbeiter sind zudem leistungsfähiger,
außerdem sind Kündigungsabsichten, destruktives Engagement und
Resignation bei ihnen deutlich weniger verbreitet.
Laut Studie ist gesunde Führung
dann gegeben, wenn Führungskräfte
sich verantwortlich für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter fühlen, achtsam
mit ihnen umgehen und ein gutes
Vorbild im Umgang mit der eigenen
Gesundheit sind. Während schon
eine ergebnisorientierte Führung und
eine inspirierende Führung die psychische Gesundheit in den untersuchten Unternehmen um 41 Prozent beziehungsweise 44 Prozent
verbessern, steigert eine gesunde
Führung das mentale Wohlbefinden
noch einmal zusätzlich um 14 Prozent. Die Studie empfiehlt neben
einer Kultur der Wertschätzung und
dem Aufzeigen von Perspektiven
auch die Förderung der Eigenverantwortung.
Führungskräfte, die krank zur
Arbeit erscheinen, rund um die Uhr
zu erreichen sind und sich keine
Pause gönnen, vermitteln den Mitarbeitern, dass sie das Gleiche von
ihnen erwarten. Dieser Druck hat
negative Folgen für deren psychische Gesundheit.
Nachholbedarf ist groß
Gefragt ist deshalb eine gesunde
Selbstführung. Der Nachholbedarf ist
noch groß. Erst in 24 Prozent der
untersuchten Unternehmen ist eine
gesunde Führung sehr gut oder gut
ausgeprägt. Die Betriebe sollten eine
Bestandsaufnahme machen, prüfen,
wie es um die Gesundheit bei ihnen
bestellt ist und mit welchen konkreten Maßnahmen sie eine gesunde
Führung etablieren können.
Die Studie steht als kostenloser
Download im Internet: www.topjob.de
Zertifiziert nach DIN ISO 9001 : 2008
Ein Lebensretter für die Kammer
A a c h e n . Jeden kann es treffen: Ein plötzlicher Herzstillstand ist möglicherweise lebensbedrohlich und schnelles Handeln
ausschlaggebend für das Überleben. Deswegen freuen sich die Mitarbeiter der Handwerkskammer für die Region Aachen, dass
in ihrem Hauptgebäude am Sandkaulbach in Aachen nun ein Defibrilator für den Notfall hängt. Er wurde von der IKK classic
gesponsert, wofür die Geschäftsführung und Beschäftigten der Kammer sehr dankbar sind.
Eine frühzeitige elektrische Defibrilation sowie Herzdruckmassage und Beatmung werden bei einem plötzlichen Herzstillstand
empfohlen. Die neuen automatisierten Defibrilatoren sind leicht zu bedienen. Sprach- und Textanweisungen führen die handelnde Person durch den Vorgang. Mit einem verabreichten Schock kann bei der betroffenen Frau oder dem betroffenen Mann die
Kreislauftätigkeit und die Pumpfunktion des Herzens wiederhergestellt werden. Es besteht nicht die Gefahr, dass der bedrohten
Person Schaden zugefügt wird.
Die Handwerkskammer für die Region Aachen achtet auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Sie hat in Kooperation mit der IKK
classic bereits Maßnahmen zur Gesundheitsförderung ergriffen und schult ihre Beschäftigten regelmäßig, damit Erkrankungen
und Fehlzeiten reduziert werden. Über die gute Zusammenarbeit freuen sich (v. l.): Alexander Krott, Leiter der Personalabteilung
bei der Handwerkskammer Aachen, Kammer-Hauptgeschäftsführer Peter Deckers, Ralf Herzog, in der Kammer zuständig für
den Arbeitsschutz, Albert Michaelis, Regionalgeschäftsführer der IKK classic, und Kirsten van der Werf von der IKK classic. ebr
Nr. 1 · Januar 2014
DAS HANDWERK IM KAMMERBEZIRK
Redaktion
HANDWERKSWIRTSCHAFT
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… lief es für den
Kollegen nicht gerade wie geschnitten
Brot; und damit sind
wir auch schon
beim Thema:
Der
Kollege
schätzt die heimischen Backwaren sehr, sie sind,
nun ja, sein täglich Brot. Aber ab
und zu, da gönnt er sich eine auswärtige Spezialität. Besagtes Brot
besticht vor allem durch seine inneren Werte, drum herum ist eine
sehr, sehr harte Kruste. Man könnte
fast meinen, es sei ein Stein, vor
allem, weil es auch ungefähr so viel
wiegt. Die Kunde vom schmackhaften Steinbrot hat mittlerweile ein
bisschen die Runde gemacht, sodass der Kollege nicht mehr nur für
den Eigenbedarf ordert. Letztens
hatte er wieder eine kleine Ladung
dabei, bei deren Verkauf aber das
Schneiden vergessen worden war.
Statt den Broten selbst zu Laibe zu
rücken, entschied sich der Kollege
für das waghalsige Unternehmen, in
einer örtlichen Bäckerei vorsichtig
zu fragen, ob man ihm das Konkurrenzprodukt in Scheiben schneiden
würde. Das tat die freundliche Fachangestellte, und was ihr dabei in die
Nase stieg, gefiel so sehr, dass sie
ebenso vorsichtig fragte, ob der
Kollege auch ihr beim nächsten Mal
eines der Konkurrenzprodukte mitbringen könne. So geschah es dann.
Ein einschneidendes Erlebnis für
beide Seiten, meint …
Der erste Eindruck zählt nicht
„Er gehört zur Familie:“ Wie der lernbehinderte Richie zur festen Größe im Arbeitsalltag des Ateliers Runkel wurde
Von Christoph Classen
A a c h e n . An ihre erste Begegnung
mit Richie kann sich Jutta Runkel
noch sehr genau erinnern, vor allem,
weil sie damals sicher war, dass es
auch die letzte sein würde. Da saß
also dieser junge Mann vor ihr, teilnahmslos, scheinbar desinteressiert,
er sagte jedenfalls kaum ein Wort.
Dabei war er doch gekommen, weil
er ein Praktikum in ihrem Betrieb
machen wollte. Man vereinbarte,
dass Richie am kommenden Montag
anfangen solle, Jutta Runkel wollte
ihm diese Chance geben. Auch wenn
sie am Abend zu ihrem Mann sagte:
„Der kommt Montag nicht.“ Davon
war sie fest überzeugt.
Dem Chef keine Wahl gelassen
Gut drei Jahre ist das jetzt her. Und
in denen ist einiges passiert. Richie
kam am Montag, er begann sein
Praktikum pünktlich, zur vereinbarten
Zeit. Und er blieb. Zwei Jahre Praktikum, anschließend eine unbefristete
Festanstellung als Bauhelfer. Richie
hat seinem Chef keine andere Wahl
gelassen, er hat Guido Runkel vom
ersten Tag an überzeugt. Mit Taten,
nicht mit Worten. Ein großer Redner
ist Richie noch immer nicht, er wird
es nie werden. Weswegen er auch
keine Lust auf einen Pressetermin
hatte, von Fotos ganz zu schweigen.
Auch seinen vollständigen Namen
möchte er nicht in der Zeitung
lesen. Richie, 21, ist ein besonderer
Mensch mit einer besonderen
Geschichte. Jutta und Guido Runkel
erzählen sie gerne.
„Der Richie ist der Richie, der ist
schon ne’ Marke“, sagt Jutta Runkel
Aufs Foto wollte Richie auf keinen Fall, aber Thomas Klinkenberg (links) und Jutta und Guido Runkel ist die Freude, dass der junge
Mann im Atelier Guido Runkel seinen Platz gefunden hat, deutlich anzusehen.
Foto: Christoph Classen
zu vermitteln. „Es geht um die, die
keine reguläre Ausbildung machen
können, aber grundsätzlich fit genug
sind für den ersten Arbeitsmarkt“,
sagt Klinkenberg. Menschen wie
Richie.
Gut abgeklebt
Richie hat eine Lernbehinderung, er
ist in einem schwierigen sozialen
Umfeld aufgewachsen – gefördert
wurde er nie. Man kann sagen, dass
den“, sagt Jutta Runkel. Und sie
wurden unterstützt. Mindestens einmal pro Woche besuchte Klinkenberg Richie an seinem Arbeitsplatz,
erkundigte sich, wie es läuft, sprach
mit ihm und den Kollegen. Klinkenberg ist es wichtig, an dieser Stelle
zu betonen, dass er ja selbst ursprünglich mal eine Lehre zum
Tischler gemacht habe. Das sei von
Vorteil, wenn man mit einem Handwerksbetrieb zusammenarbeite, weil
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Markierungen
die halten – einfach, schnell und kostengünstig
Fähigkeiten als
Tischler testen
A a c h e n . Eine Ausbildung im Tischlerhandwerk ist sehr vielseitig und
stellt gerade hierdurch nicht unerhebliche Anforderungen an die Bewerber für einen Ausbildungsplatz.
Täglich wird man vor neue Herausforderungen gestellt. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre in den
Zwischen- und Gesellenprüfungen
haben gezeigt, dass die TischlerInnung Aachen einen Teil von Lehrabbrechern verzeichnen musste, der
den hohen Anforderungen leider
nicht gewachsen waren.
Die Innung hat sich zum Ziel gesetzt, die Abbrecherquote zu senken,
nicht zuletzt, da mit solch einem Einschnitt immer auch ein persönliches
Schicksal verbunden ist, wenn Lehrlinge nach ein oder sogar zwei Jahren die Ausbildung abbrechen und
sich für einen neuen Beruf entscheiden müssen.
Damit sich weniger junge Menschen in solchen Situationen wiederfinden, hat der Landesverband
Tischler NRW einen Eignungstest für
Bewerber, die sich für eine Ausbildung im Tischlerhandwerk interessieren, entwickelt.
Die Tischler-Innung Aachen lädt
am Samstag, 15. Februar, von 9 bis
ca. 12 Uhr ins Berufskolleg Mies-vander-Rohe Schule Aachen, Neuköllner
Straße 17, Raum A 301. Die Anmeldung ist bis zum 5. Februar unter
www.aachener-tischler.de möglich.
SEITE 7
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t
Divroemk
eller
Herst
und ihr Mann Guido ergänzt: „Er
gehört quasi zur Familie.“ Richie hat
seinen Platz gefunden, in AachenBrand, im Atelier Guido Runkel. Seit
2006 gibt es den Betrieb, spezialisiert auf Altbausanierungen, Maler-,
Fliesen- und Trockenbauarbeiten.
Geschäftsinhaber ist Maler- und
Lackierermeister Guido Runkel,
seine Frau Jutta managt das Büro,
angestellt sind vier Gesellen und
drei Lehrlinge. Und dann ist da eben
Richie, der Bauhelfer. Und das ist
nicht zuletzt auch Thomas Klinkenberg zu verdanken.
Klinkenberg ist Qualifizierungstrainer, er arbeitet für ein Projekt namens Lewac, das aus einer Kooperation von Lebenshilfe Aachen und
Wabe entstanden ist und sich der
sogenannten Unterstützten Beschäftigung verschrieben hat. Ziel ist es,
Menschen mit geistiger oder psychischer Behinderung oder einer
Lernbehinderung einen Arbeitsplatz
die Theorie, wie sie eben fester Bestandteil jeder regulären Ausbildung
ist, ihn überfordert. Richie ist ein Macher, seine Stärke ist die Praxis, dort
liegen seine Talente. Herauszufinden, wo genau, war die Aufgabe von
Klinkenberg. Wie jeder Teilnehmer
des Lewac-Projekts absolvierte auch
Richie einen Test. Klinkenberg fiel
dabei auf, wie geschickt er sich
anstellte, als es darum ging, geometrische Figuren abzukleben. „Da
dachte ich mir: Warum es nicht
in einem Malerbetrieb versuchen?“,
sagt Klinkenberg.
So entstand dann der Kontakt
zum Atelier Guido Runkel. Dort war
man grundsätzlich offen für die Teilnahme am Projekt, auch wenn man
in der Vergangenheit weniger positive Erfahrungen mit anderen Maßnahmen gemacht hatte. „Deswegen
haben wir von Beginn an gesagt:
Wenn wir das machen, dann nur,
wenn wir dabei auch unterstützt wer-
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es schlichtweg die Kommunikation
erleichtere. „Da hat man natürlich
eine ganz andere Ebene“, sagt er.
Neben dieser persönlichen Begleitung durch einen Betreuer über
die gesamten zwei Praktikumsjahre
(bei Bedarf oder Wunsch auch über
diesen Zeitraum hinaus) wird die Unterstützte Beschäftigung auch finanziell gefördert. Versichert sind die
Teilnehmer während des Praktikums
über die Arbeitsagentur, die zahlt
auch das Ausbildungsgeld, übernimmt Fahrt- und Verpflegungskosten. „Finanziell entstehen in dieser
Zeit für den Betrieb keine Kosten.
Aber es ist natürlich schon zeitaufwendig. Und es muss menschlich
passen“, sagt Klinkenberg.
Sollte am Ende der zwei Jahre
die Entscheidung stehen, dass der
Betrieb den über Lewac vermittelten
Menschen gerne weiterhin beschäftigen möchte, gibt es auch hierbei Fördermöglichkeiten, etwa über
einen Eingliederungszuschuss oder
eine Einstellungsprämie.
Auch für Guido Runkel kam der
Zeitpunkt, an dem er sich festlegen
musste, wie das mit Richie weitergehen soll. Er hätte aber nie damit
gerechnet, dass es so früh so weit
ist. „Mir war nach fünf Monaten klar,
dass ich Richie behalten möchte“,
sagt Runkel. Klar, aus reiner Nächstenliebe trifft man so eine Entscheidung nicht, gerade wenn man als
Selbstständiger für eine Firma und
ihre Mitarbeiter Verantwortung trägt.
Aber es sei nun mal so, dass Richie
mittlerweile seinen Teil dazu beiträgt,
dass der Betrieb Geld verdient, sagt
Runkel: „Richie macht leichte Malerarbeiten, tapezieren und lackieren,
die Standards kann er alle. Und die
Raufaser klebt er schneller als alle
anderen.“
Der Chef schätzt an Richie seine
Pünktlichkeit und seinen Perfektionismus. Letzterer reiche bis zum
Arbeitsgerät. „Bei uns gibt es niemanden, der besser auf sein Werkzeug achtet“, sagt Runkel. Er ist froh,
dass sie dem wortkargen jungen
Mann damals diese Chance gegeben
haben, besonders vor dem Hintergrund, dass es in den vergangenen
Jahren immer schwieriger geworden
sei, geeignete Mitarbeiter zu finden.
„Ein Thema ist ja auch, dass die
Lehrlinge langsam knapp werden“,
sagt Runkel, bevor er sich schnell
korrigiert: „Nein, das ist schon längst
Realität.“
Im Atelier Runkel sind sie jedenfalls froh, dass sie Richie haben. Und
manchmal sprechen sie noch darüber, wie es war, damals, als er sich in
der Firma vorstellte. Dann lachen
alle. Weil sie wissen, wie die
Geschichte weitergegangen ist.
INFO
Kontakt zur Lewac, einem Kooperationsprojekt zur Unterstützten
Beschäftigung ☎ 0241 968 67 18,
Mail: [email protected] Auch
die Handwerkskammer Aachen
berät über die Möglichkeiten und
Chancen der Beschäftigung von
Menschen mit Behinderung in den
Betrieben. Ansprechpartner ist
Manfred Heuberg, Integrationsberater der Handwerkskammer,
☎ 0241/ 471-249, Mail: manfred.
[email protected]
K AMMERBEZIRK
SEITE 8
Nr. 1 · Januar 2014
Nachwuchs, Netzwerk, Innovationen
IKV-Kolloquium zur Kunststofftechnik am 19. und 20. März
A a c h e n . Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und
Handwerk an der RWTH Aachen veranstaltet zum 27. Mal das Internationale Kolloquium Kunststofftechnik.
Es findet statt am Mittwoch/
Donnerstag, 19. und 20. März.
Alle zwei Jahre lädt das Institut
Fachleute aus der weltweiten Kunststoffbranche zu diesem Branchenereignis ein. 2012 folgten über 600
Experten aus rund 300 Unternehmen
und 15 Nationen der Einladung. Das
Kolloquium erweist sich seit über 60
Jahren als erfolgreiches Instrument
im Bereich Innovation.
„Nachwuchs, Netzwerk, Innovationen“ ist ein Leitmotiv des IKV-Kolloquiums. Die wissenschaftlichen
Mitarbeiter des Instituts präsentieren
in 18 Sessions mit mehr als 50 Vorträgen das weite Spektrum der IKVForschung. Zahlreiche Innovationen
sind in der Vergangenheit daraus
entstanden. Ausgewiesene externe
Experten aus Industrie und Forschung werden als Moderatoren mit
einem eigenen Vortrag aus Praxissicht die Sessions eröffnen. Eine
Fachausstellung mit mehr als 40
Ausstellern begleitet das Kolloquium
und bietet Gelegenheiten zu Gesprächen mit Geschäftspartnern und zum
Aufbau neuer Kontakte.
Die Ingenieurinnen und Ingenieure des IKV tragen ihre aktuellen Forschungsergebnisse aus den Bereichen Spritzgießen, Extrusion und
Kautschuktechnologie, Formteilauslegung und Werkstofftechnik sowie
Faserverstärkte Kunststoffe und
Polyurethane vor. Am Nachmittag
des ersten Tages steht „IKV 360°“
auf dem Programm. Hier öffnet das
IKV seine Pforten für die Teilnehmer
des Kolloquiums und präsentiert
seine Forschung live in den IKVTechnika und -Laboren. Die Vorträge
am zweiten Tag vertiefen die Eindrücke dieser Vorführungen.
Renommierte Redner
Professor Christian Hopmann, Institutleiter des IKV, wird die Veranstaltung mit einer Vorstellung der Höhepunkte der IKV-Forschung eröffnen.
Als besonderer Programmpunkt
erwartet die Teilnehmer ein Vortrag
von Professor Georg Menges, der in
diesem Jahr seinen 90. Geburtstag
„Eifel-Oscar“
für Weiss-Druck
Es bestanden die Meisterprüfung als
• Feinwerkmechaniker
Markus Wamig, 52379 Langerwehe,
Weisweiler Str. 43.
• Kraftfahrzeugtechniker
Michael Falter, 52372 Kreuzau, An
der Hardt 9; Stefan Gobbers, 52525
Heinsberg, Danziger Str. 37; Thorsten Hagen, 52224 Stolberg, Diepenlinchener Str. 8; Ulf Hasse, 52074
Aachen, Maastrichter Str. 47; Christoph Jakobs, 52223 Stolberg, Winterstr. 37; Stephan Mahnke, 53894
Mechernich, Pfarrer-Bergsch-Str. 21;
Patrick Meeßen, 52146 Würselen,
Heidestr. 34; Bastian Schmoll, 52062
Aachen, Templergraben 33; Daniel
Schramme, 52224 Stolberg, Zum
Backofen 7 a; Christoph Staß, 52372
Kreuzau, Erlenweg 6 .
• Zimmerer
Marcus Reinhold Raubert, 52156
Monschau, Arnoldystr. 9.
G e r o l s t e i n . Drei Unternehmen aus
der Eifel sind in Gerolstein mit dem
Eifel-Award 2013 ausgezeichnet
worden, darunter das Mitgliedsunternehmen der Handwerkskammer für
die Region Aachen, die Weiss-Druck
GmbH und Co. KG aus Monschau.
Mit dem Preis würdigt die Zukunftsinitiative Eifel (ZIE) Firmen oder
Institutionen mit besonderer Strahlkraft für den Eifel-Ardennen-Raum.
Im Vordergrund standen diesmal
außerordentliche Bemühungen für
die Ausbildung Jugendlicher.
„Ein Vorreiter“
Einen „Vorreiter in Sachen neuer
Systeme und Programme“ nannte
der Aachener Städteregionsrat und
ZIE-Präsidiumsvorsitzende Helmut
Etschenberg in seiner Laudatio die
Firma Weiss-Druck. Sie betreibe
nicht nur eine eigene Akademie und
arbeite eng mit den umliegenden
Hochschulen zusammen, sondern
böte derzeit 27 Auszubildenden gute
Chancen, anschließend übernommen zu werden.
feiert. Das IKV ehrt seinen ehemaligen Institutleiter mit einer besonderen Session.
Darüber hinaus werden als
Plenarredner Professor Dirk Abel
(Regelungstechnik, RWTH Aachen),
Dr. Heinz Neubert (Bosch GmbH),
Dr. Georg Oenbrink (Evonik Industries) und Dr. Hans Wobbe (Technologiebeauftragter des IKV) vortragen.
Zwei Preisverleihungen
Zwei Preisverleihungen runden das
Programm ab. Der Georg-MengesPreis, gestiftet vom VDMA (Verband
Deutscher Maschinen- und Anlagenbau), PlasticsEurope und der IKVFördervereinigung, wird zum neunten
Mal vergeben. Ausgezeichnet wird
eine Persönlichkeit aus der Kunststoffbranche, die sich besonders um
die Zusammenarbeit von Wirtschaft
und Wissenschaft verdient gemacht
hat.
Bereits zum vierten Mal wird der
Studienpreis FVK vergeben, eine
Auszeichnung für eine herausragende studentische oder wissenschaftliche Arbeit, gestiftet vom IKV-Ehemaligen Dr. Peter Ehrentraut.
Innovationen für Handwerk und Industrie: Das Institut für Kunststoffverarbeitung stellt
bei einem Kolloquium sehr interessante Forschungsergebnisse vor.
Foto: KraussMaffei
INFO
Weitere Infos zum IKV und zum
Internationalen Kolloquium Kunst-
Heimspiel für die Karlswurst
Vor dem Karlsfest wird Spezialität in Berlin präsentiert
A a c h e n . Vor dem Heimspiel kommt
der Auswärtsauftritt, das läuft nicht
nur im Sport so (oder umgekehrt),
sondern auch bei den Fleischern.
Auswärts, das bedeutet für Wolfgang
Flachs ein Gastspiel in Berlin. Bei der
Internationalen Grünen Woche, der
weltgrößten Messe für Ernährung,
Landwirtschaft und Gartenbau, ist
der stellvertretende Obermeister
der Fleischer-Innung Städteregion
Aachen dazu eingeladen, auf großer
Bühne einige ausgewählte regionale Spezialitäten zu präsentieren:
Weihnachtsleberwurst, Puttes, Karlswurst. Flachs freut sich darauf, die
Produkte aus seiner Heimat in der
Hauptstadt vorzustellen, aber mindestens genauso wichtig ist es ihm,
am 28. Januar wieder in Aachen zu
sein. Im Rathaus, schließlich geht es
dann auch dort um die Wurst. Gefeiert wird das Karlsfest, Anlass ist der
Todestag des gleichnamigen Kaisers. Und weil der sich in diesem
Jahr zum 1200. Mal jährt, und zudem
auch noch die Heiligtumsfahrt statt-
findet, wird ein bisschen größer gefeiert. Es wird 2014 jedenfalls einiges
los sein in der Stadt.
Beim Karlsfest aber setzen die
Macher auf das bewährte Rezept,
ganz ähnlich also wie bei der dazugehörigen Wurst, bei deren Herstellung ausschließlich mit den Kräutern
verfeinert wird, die nach Verordnung
Kaiser Karls auch einst in dessen
Pfalzen angebaut waren. Am Anfang
(10 Uhr) steht ein Gottesdienst mit
Bischof Heinrich Mussinghoff im
Aachener Dom, ab 12 Uhr öffnet das
Rathaus seine Pforten. Flachs dankt
schon mal vorab dem Roten Kreuz
für die Unterstützung genau wie der
Limburger Ritterschaft, die für ein
tolles Ambiente sorgen will.
Die Karlswurst wird an diesem
Tag – der auch darauf hinweist, dass
die Spezialität wieder in den hiesigen
Fleischereien erhältlich ist – mit
Gemüseeintopf und Dinkelbrot serviert. Auch das hat Tradition. Wie die
Krakauer beim nächsten Spiel. Egal
chc
ob heim oder auswärts.
stofftechnik im Internet: www.ikvkolloquium.de, www.ikv-aachen.de
Erfolgsrezept
für Karneval
A a c h e n . Knackfrisch und das nach
all‘ den Jahren: Der Karnevalsverein
der Aachener Bäcker lädt am Samstag, 22. Februar, zum traditionellen
Bäckerball ins Aachener Eurogress,
Monheimsallee 48, ein. Die Veranstaltung, mittlerweile in der 62. Auflage, stellt Jahr für Jahr unter Beweis,
wie lebendig eine alte Tradition sein
kann. Der erste Bäckerball mit vorangehender Karnevalssitzung fand
1952 unter dem Präsidium von Peter
Ehlen statt. Seitdem ist der Bäckerball eine Institution im Aachener Karneval. Den Besuchern wird stets ein
buntes karnevalistisches Programm
geboten. Den Elferrat bilden bis
heute Mitglieder karnevalserprobter
Aachener Bäckerfamilien. Karten
können ab sofort online oder bei den
Bäckereien der Elferratsmitglieder
bestellt werden.
INFO
Mehr Infos und Karten im Internet:
www.baeckerball.de
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K AMMERBEZIRK
Nr. 1 · Januar 2014
SEITE 9
Schnupperkurs in den Werkstätten
Neue Vorgaben für Gebäude
Heinsberger Handwerk und Geilenkirchener Berufskolleg gewähren Einblicke
Energieeinsparverordnung enthält klare Regeln
G e i l e n k i r c h e n . Beim traditionellen
und erfolgreichen Informationstag
der Berufskollegs Ernähung Soziales
Technik in Geilenkirchen wird am
Samstag, 8. Februar, zwischen 8.30
und 12 Uhr erstmals das Heinsberger Handwerk beteiligt sein. Vertreter
der Innungen, Lehrer und Auszubildende werben dort für eine Ausbildung im Handwerk, und zwar in den
Berufen, die im dualen Bereich der
Berufskollegs Geilenkirchen unterrichtet werden.
Mit interessanten und spannenden Konzepten beteiligen sich die
Bäcker-Innung Heinsberg, die Baugewerbe-Innung Heinsberg, die
Innung für das Elektrohandwerk des
Kreises Heinsberg, die FleischerInnung Heinsberg, die Friseur-Innung
Heinsberg, die Maler- und LackiererInnung Heinsberg, die Innung für
das Metallhandwerk Heinsberg, die
Straßenbauer-Innung Rurtal und die
Tischler-Innung Heinsberg. Sie alle
arbeiten mit den Berufskollegs Hand
in Hand.
Neben kompetenter Beratung erhalten interessierte Schülerinnen und
Schüler sowie ihre Eltern Einblicke in
die Werkstätten des gut ausgestatteten Berufskollegs. Lehrer präsentieren dort den Unterricht in Theorie
und Praxis. Innungsvertreter und
Lehrlinge zeigen, worauf es bei den
einzelnen Tätigkeiten im Arbeitsalltag
ankommt.
Ziel der gemeinsamen Präsentation ist es, die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des Handwerks zu
untermauern. Junge Frauen und
Männer sollen für ein Praktikum oder
eine Lehre in einem Handwerks-
A a c h e n . Die neue Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) wird voraussichtlich im Mai 2014 in Kraft treten.
Vor allem für Neubauten setzt sie
höhere energetische Standards.
Neubauten
Ab dem 1. Januar 2016 müssen neu
gebaute Wohn- und Nichtwohngebäude höhere energetische Anforderungen erfüllen: Der zulässige Wert
für die Gesamtenergieeffizienz (Jahres-Primärenergiebedarf) wird um
25 Prozent gesenkt. Ab 2021 gilt
dann für alle Neubauten der von der
Europäischen Union (EU) festgelegte
Niedrigstenergie-Gebäudestandard.
Die hierfür gültigen Richtwerte sollen
bis Ende 2018 öffentlich bekanntgegeben werden.
Berufsk
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cheen
che
n
betrieb begeistert werden. Am
Berufsinformationstag können die
Besucher Brötchen backen, Logos
ausmalen, Holzsägearbeiten vornehmen, mauern, pflastern und noch
vieles mehr.
Altbauten
Öl- und Gasheizkessel, die vor 1985
eingebaut wurden, müssen ab 2015
außer Betrieb genommen werden.
Wurden die entsprechenden Heizungsanlagen nach dem 1. Januar
1985 eingebaut, müssen sie nach
30 Jahren ersetzt werden. Die EnEV
2014 sieht jedoch eine ganze Reihe
von Ausnahmen von dieser Regelung
vor: So sind etwa Niedertemperaturund Brennwertkessel von der Austauschpflicht ausgenommen. Auch
Besitzer von Ein- oder Zweifamilienhäusern, die am Stichtag 1. Februar
2002 in ihrem Haus mindestens eine
Wohnung selbst genutzt haben,
sind von der Verpflichtung befreit.
Im Falle eines Eigentümerwechsels
muss der neue Hausbesitzer die
Austauschpflicht innerhalb von zwei
Jahren erfüllen.
Platz für alle Talente
Viel Raum auf über 130.000 m2
Dämmung
Oberste Geschossdecken, die nicht
die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz erfüllen, müssen bis
Ende 2015 gedämmt sein. Gemeint
sind Decken beheizter Räume, die an
ein unbeheiztes Dachgeschoss angrenzen. Die Forderung gilt auch als
erfüllt, wenn das Dach darüber gedämmt ist oder den Anforderungen
des Mindestwärmeschutzes entspricht. Ausnahmen gelten ebenfalls,
wenn die Hausbesitzer zum Stichtag
1. Februar 2002 in ihrem Haus
mindestens eine Wohnung selbst
genutzt haben.
Energieausweis
Der Energieausweis für Gebäude bekommt mehr Gewicht. Verkäufer und
Vermieter müssen den Ausweis künftig bei der Besichtigung vorlegen.
Nach Abschluss des Vertrages muss
der Ausweis dann unverzüglich an
den Käufer beziehungsweise den
Mieter übergeben werden – zumindest in Kopie. Die wichtigsten energetischen Kennwerte aus dem Energieausweis müssen außerdem schon
in der Immobilienanzeige genannt
werden.
Die energetischen Kennwerte
werden künftig nicht mehr nur auf
einer Skala von grün bis rot dargestellt, sondern zusätzlich einer von
neun Effizienzklassen zugeordnet,
ähnlich wie bei der Kennzeichnung
von Elektro- und Haushaltsgeräten
reicht die Skala hier von A+ (niedriger
Energiebedarf) bis H (hoher Energiebedarf). Diese Zuordnung gilt
allerdings nur für neu ausgestellte
Ausweise.
K AMMERBEZIRK
SEITE 10
Akademie
zeigt sich auf
Möbelmesse
A a c h e n . Die Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg wird
vom 13. bis 19. Januar am Stand von
D3 Schools auf der Internationalen
Möbelmesse imm cologne in Köln
vertreten sein. Direkt in Halle 1.1 präsentieren sie sich mit anderen Hochschulen.
Die Akademie der Handwerkskammer Aachen wird in Gang C, Nr.
50, zu finden sein. Vorgestellt werden verschiedene Projekte, Studieninhalte und -ziele.
Die imm cologne ist montags bis
samstags von 9 bis 18 Uhr geöffnet
und am Sonntag von 9 bis 17 Uhr.
Weitere Informationen im Internet:
www.imm-cologne.de
Wir beglückwünschen zum
Geburtstag
Dipl.-Ing. Gerd Pelzer, Düren, Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Rureifel, 60 Jahre;
Andreas Rode, Gangelt, Vorsitzender
des Gesellenprüfungsausschusses
der Tischler-Innung Heinsberg,
50 Jahre; Karl-Heinz Starmanns,
Aachen, Obermeister der ZimmererInnung Aachen, 50 Jahre.
25 -jährigen Meisterjubiläum
Lothar Baur, Tischler, Düren; Barba-
Nr. 1 · Januar 2014
Eindrücke aus einer anderen Welt
Berufskolleglehrer Lutz Thelen referiert auf Gut Rosenberg über Eindrücke und Erfahrungen in Afghanistan
A a ch e n . 15 Monate war Lutz Thelen
in Afghanistan. Nun ist der Lehrer der
Mies-van-der-Rohe-Schule, einem
Berufskolleg für Technik in Aachen,
zurück – mit vielen Eindrücken aus
dem Land, in dem er die Lehrerausund –weiterbildung mit aufbaute. Am
Montag, 23. Januar, wird er darüber
ab 19 Uhr einen Vortrag in der
Akademie für Handwerksdesign Gut
Rosenberg in Aachen-Horbach halten.
Thelen berichtet von einem anderen Bild als das, was in den Medien
gezeigt wird. „Es waren viele interessante Begegnungen und Gespräche,
die auch die Traditionen und die Kultur dieses Landes Afghanistan deutlicher gemacht haben, weit über die
Fachgespräche zum Aufbau des beruflichen Bildungssystems hinaus. Es
ra Cramer, Friseur, Düren; Petra
Eckert, Friseur, Aachen; Tony Frantzen, Zentralheizungs- und Lüftungsbauer, Aachen; Hans-Peter Görtz,
Kälteanlagenbauer, Heinsberg; Monika Högener, Friseur, Kreuzau; Detlef Hüttl, Maler und Lackierer, Kreuzau; Stefan Jentges, Tischler,
Monschau; Bernd Jentges, Tischler,
Monschau; Frank Konrad, Bäcker,
Erkelenz; Helmut Krings, Metallbauer, Düren; Norbert Lauscher,
Tischler, Übach-Palenberg; Therese
Leichthammer, Friseur, Aachen; Stefan Middelberg, Konditor, Aachen;
Ute Elisabeth Mirbach-Meister, Friseur, Hürtgenwald; Heike Mommer,
Friseur, Eschweiler; Stefan Oligschleger, Metallbauer, Titz; Ute
Papst, Friseur, Langerwehe; Stefano
Polis, Friseur, Jülich; Dirk Polkläser,
Dachdecker, Eschweiler; Wilfried
Römer, Bäcker, Linnich; Brigitte Rövenich, Friseur, Düren; Hiltrud
Schauerte-Saul, Friseur, Langerwehe; Klaus Schrapper, Bäcker, Linnich; Hans-Will Sieberichs, Tischler,
Jülich; Ralf Söntgen, Zentralheizungs- und Lüftungsbauer, Erkelenz;
Alfred Stollenwerk, Tischler, Nideggen; Kurt Jürgen Suchland, Tischler,
Stolberg.
Anzeige
50 -jährigen Meisterjubiläum
Rudolf Conrads, Zimmerermeister,
Stolberg; Paul Hans Heinen, Gas- u.
Wasserinstallateurmeister, Aachen;
Helmut Henn, Friseurmeister, Rheinbach; Günter Hermanns, Kraftfahrzeugmechaniker, Simmerath; Hermann Hohr, Metallbauermeister,
Kreuzau; Ferdinand Kirberich, Kraft-
war bewundernswert zu sehen, unter
welchen Bedingungen und zu welchen Gehältern die Handwerker und
die Lehrer dort arbeiten und wie
Schüler und (erfreulich viele) Schülerinnen dort lernen. Auch Klassen mit
bis zu 90 Schülern, Unterricht im
Freien, in Zelten oder offenen Räumen hält die Afghanen nicht davon
ab, lernen zu wollen.
Alles das darf nicht den Blick auf
die schwierige Sicherheitslage verdecken und man darf nicht naiv auf
die politische, gesellschaftliche und
wirtschaftliche Gesamtsituation blicken“, sagt Thelen.
Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt bei der Akademie für
Handwerksdesign Gut Rosenberg,
fahrzeugmechaniker, Düren; Matthias Schmitz, Maler- u. Lackierermeister, Bad Münstereifel; Maria Schyns,
Friseurmeisterin, Eschweiler; Franz
Josef Weber, Kfz-Mechanikermeister, Meckenheim; Birgit Vaßen, Friseur, Stolberg; Hans Winnen, Elektroinstallateur, Eschweiler.
60 -jährigen Meisterjubiläum
Matthias Bergrath, Friseurmeister,
Würselen; Josef Vomberg, Maler- u.
Lackierermeister, Baesweiler.
25 -jährigen Arbeitsjubiläum
Franz-Josef Schmitz, Werkpolier im
Hochbau bei Blankenheimer Baugesellschaft mbH, Blankenheim; Frank
Breuer, Maschinist und Baufacharbeiter bei Blankenheimer Baugesellschaft mbH, Blankenheim; Frank
Rick, Monteur bei Franz Fabry KG,
Das typische Bild von Afghanistan? Lutz
Thelen möchte andere Eindrücke vermitteln.
Foto: fotolia
Beate Amrehn, ☎ 02407/ 90 89-133,
E-Mail: [email protected]
de, Internet: www.gut-rosenberg.de
Geilenkirchen; Frank Linden, Malergeselle bei Arnold Reibold Malerwerkstätte GmbH & Co. KG, Mechernich; Frank Nordmann, Malergeselle
bei Arnold Reibold Malerwerkstätte
GmbH & Co. KG, Mechernich.
40 -jährigen Arbeitsjubiläum
Hans-Peter Leuchen, Metallbauer bei
Franz Fabry KF, Geilenkirchen.
Nicht immer sind uns alle Jubilare
bekannt. Zum Beispiel dann nicht,
wenn die Meisterprüfung außerhalb
des Aachener Kammerbezirks abgelegt wurde. Deshalb freuen wir uns
über alle Hinweise, die uns über ein
25- oder 50-jähriges Meisterjubiläum
informieren. Ansprechpartnerin bei
der Handwerkskammer für die Region Aachen ist Karin Jende, ☎ 0241/
471-140, Fax: 0241/ 471-103.
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BERUFSBEKLEIDUNG & A RBEITSSCHUTZ
Nr. 1 · Januar 2014
Die perfekte Ausrüstung bei jedem Wetter
Professionelle Dienstleister verhelfen zum richtigen Team-Outfit – Kleidung muss praktisch und bequem sein
W i e s b a d e n . Waschen, Bügeln,
Knöpfe annähen? So geschickt
Handwerkerprofis mit ihren Werkzeugen umgehen können, Kleiderpflege gehört sicherlich nicht für
jeden Mitarbeiter zu den beliebtesten
Freizeitaufgaben. Doch vor Ort
sind die Mitarbeiter die effektivsten
Werbeträger eines Betriebs. Textile
Dienstleister bieten Unterstützung
bei einem überzeugenden TeamOutfit. Was erwarten Mitarbeiter
Bequeme Kleidung für jeden Einsatz: Textildienstleister bieten zahlreiche Ausstattungen
und vollen Service bei Reinigung und Reparatur.
Foto: MEWA
eigentlich von ihrer Arbeitskleidung?
Praktisch soll sie sein, und bequem.
Man möchte standesgemäß aussehen, aber möglichst mit einer sportlichen Note. Die Ausstattung soll im
Sommer ausreichend luftig sein, im
Winter wohlig warm. Viele Chefs
wünschen sich außerdem, dass Auswahl und Instandhaltung wenig Zeit
abverlangen. Das alles ist machbar:
Wer weiß, worauf er achten muss,
kann sich und seinen Mitarbeitern
mit der Wahl der richtigen Berufskleidung das Leben einfacher und
angenehmer machen.
Gern getragene Kleidung macht
jede Bewegung mit und engt nicht
ein, sitzt aber trotzdem gut. Ob Unternehmen sich für einen klassischen
oder einen modernen Look entscheiden, ist Sache des persönlichen
Geschmacks und der Firmenphilosophie. Bei den Bekleidungslinien,
die Berufskleidungsspezialisten für
das Handwerk anbieten, ist für jeden
etwas dabei: MEWA zum Beispiel
bietet von klassischen Schnitten bis
hin zu spotlichem Outdoor-Look eine
breite Auswahl an Kollektionen.
Im Winter ist Arbeiten unter
freiem Himmel nicht immer das
reine Vergnügen. Für Mitarbeiter, die
häufig zwischen dem Aufenthalt im
Freien, im beheizten Auto oder im
Gebäude wechseln, ist eine wetterfeste, aber atmungsaktive Jacke ein
Muss. Neu im MEWA-Sortiment sind
sportliche Clima S-Jacken, zertifiziert
nach DIN EN 343. Je nach Wetterlage erhöht eine einzippbare Fleecejacke den Wärmefaktor. Für gute
Sichtbarkeit an trüben Tagen sorgen
modische Reflex-Elemente. Ein wei-
So vielseitig wie
das Handwerk:
MEWA Berufskleidung.
Berufskleidung von MEWA bietet für jede Anforderung das perfekte Outfit –
von klassisch über modern bis hin zur kompletten Schutzausrüstung. Unser
Textil-Management übernimmt dabei auch das Bereitstellen, Holen,
Pflegen und Instandhalten für Sie. Das sorgt nicht nur für einen professionellen und einheitlichen Look nach außen, sondern auch dafür, dass Sie
sich ganz entspannt auf Ihr Geschäft konzentrieren können.
MEWA AG & Co. Vertrieb OHG
Hermann-Gebauer-Platz · 46238 Bottrop
Telefon 02041 69328-0 · Telefax 02041 69328-2
E-Mail: [email protected] · www.mewa.de
teres Plus: In dem durchdachten
Taschensystem sind alle wichtigen
Utensilien gut geschützt und schnell
zur Hand.
Voller Service
Full-Service vom Textilanbieter ist
die perfekte Lösung für Unternehmer, die sich und ihre Mitarbeiter von
den lästigen Pflichten rund um die
Anzeige
Kleiderpflege entlasten und einen
hohen Standard sicherstellen möchten. Auseinandersetzungen über die
Definition, was „sauber“ ist, erübrigen sich ebenso wie die Frage, wann
Nadel und Faden zum Einsatz kommen müssen. Die Pflege der Berufskleidung übernehmen Dienstleister
und bringen regelmäßig gepflegte
und bei Bedarf reparierte Kleidung
direkt zum Kunden. Wenn sich mal
eine Konfektionsgröße ändert oder
Personal wechselt, garantiert ein
Rundumservice, dass alle Mitarbeiter
beim Kunden stets sauber und einwandfrei gekleidet erscheinen.
SEITE 11
Gefahrgut in
handliche Box
W i e s b a d e n . Für ihren Einsatz vor
Ort benötigen Handwerker eine umfassende Ausrüstung: Werkzeug,
Ersatzteile, Farben, Kleber, Reinigungsöle oder Schmierstoffe gehören in der Regel zum Inventar des
jeweiligen Firmenwagens. Da es sich
bei vielen dieser Arbeitsmittel um
Gefahrstoffe handelt, sind für ihren
Transport besondere Vorschriften zu
beachten.
Eine Tool-Box wie zum Beispiel
von MEWA ist eine sichere und praktische Lösung. Als tragbares Leichtgewicht ist sie handlich im Format,
quadratisch praktisch und fest verschließbar. Die Idee dazu hatte ein
Kundenbetreuer der Firma. Er beobachtete, dass viele Handwerker
bei ihren Außeneinsätzen Putztücher
benötigen. Die sauberen Tücher
vom Betriebshof zum Einsatzort zu
bringen ist einfach. Jedoch vor Ort
werden schmierige und ölige Verschmutzungen damit aufgewischt.
Bei Tüchern mit derartig starken
Verschmutzungen steigt das Risiko
der Selbstentzündung. Sie dürfen
daher keinesfalls offen im Fahrzeug
oder im Werkzeugkasten gelagert
werden. In der Tool-Box sind sie
sicher aufgehoben. Sie besitzt die
UN-Zulassung für den Transport
gefährlicher Güter mit der Verpackungsgruppe I, II oder III.
Die Tool-Box passt in jede Ecke
und sorgt für Ordnung im Montagefahrzeug. Wer mehrere Tool-Boxen
braucht, kann sie platzsparend aufeinander stapeln. Mit einer zusätzlich
erhältlichen Trennwand kann ihr
Innenraum unterteilt werden, zum
Beispiel, um saubere Tücher von den
schmutzigen sicher zu trennen.
SEITE 12
AUS- & WEITERBILDUNG
Nr. 1 · Januar 2014
Gefragte Experten, wenn es um das große Ganze geht
Bei der energetischen Sanierung sollte der Gebäudeenergieberater der erste Ansprechpartner sein
B e r l i n . Energetische Sanierung
kann den Energieverbrauch deutlich
senken und den Energiekostenanstieg dauerhaft bremsen. Erster Ansprechpartner vor der energetischen
Sanierung einer Immobilie ist der
Gebäudeenergieberater des Handwerks. Die geprüften Berater sind
qualifiziert, kompetent und bieten ein
breites Leistungsspektrum. Damit
sind sie in der Lage, ein individuelles
Modernisierungskonzept zu planen
und umzusetzen. Die richtigen
Experten finden sich unter: www.
hwk-aachen.de/handwerkskunden/
gebaeudeenergieberater/a-z/a.html.
Die wichtigsten Fragen zum Thema
„Energetische Gebäudesanierung“
im Überblick:
Bestens gerüstet für die Energiewende? Die Gebäudeenergieberater des Handwerks
können diese Frage qualifiziert und kompetent beantworten.
Foto: Bilderbox
sowie den Fenstern, um den Energieverbrauch so wirtschaftlich wie
möglich zu reduzieren. Wegen ihrer
hohen Qualifikation sind sie den
Architekten und Ingenieuren in den
Förderprogrammen des Bundes
gleichgestellt. Mit den Gebäudeenergieberatern des Handwerks stehen
den Wohnungs- und Hausbesitzern
daher qualifizierte und kompetente
Ansprechpartner zu allen Fragen
rund um die energetische Sanierung
zur Verfügung.
• Was leisten die Gebäudeenergieberater des Handwerks?
Die Gebäudeenergieberater des
Handwerks bieten ein breites Leistungsspektrum an – und zwar oft aus
einer Hand: Bestandsaufnahme des
Gebäudes, Berechnung der Einsparpotenziale, Beratung unter Berück-
• Gibt es eine energetische Sanierung „von der Stange“?
Nein, Standardlösungen gibt es
nicht. Jedes Gebäude braucht ein individuelles Modernisierungskonzept
– auch in Abhängigkeit seiner Lage,
den bereits umgesetzten Maßnahmen und den Finanzierungsmöglichkeiten der Besitzer. Dies erfordert
Fachleute, die an die Bedürfnisse
angepasst planen und umsetzen. Es
erfordert Berater, die nicht nur Einzelmaßnahmen, sondern die gesam-
• Was bringt eine energetische Sanierung?
Eine umfassende energetische Sanierung kann den Energieverbrauch
deutlich senken und damit den Energiekostenanstieg dauerhaft bremsen.
Außerdem steigen der Wohnkomfort
und der Wert der Immobilie. Investitionen in die energetische Sanierung
zahlen sich damit gleich mehrfach
aus und lohnen sich langfristig. Energieeinsparung ist auch ein erklärtes
Ziel im Rahmen der Energiewende.
Energie, die gar nicht erst verbraucht
wird, ist der beste Beitrag zum Klimaschutz und eine gute Vorsorge
gegen steigende Energiepreise. Das
gilt gerade für Gebäude: Schließlich
fällt dort ein Großteil des Energiebedarfs von Haushalten an. Allen
voran für Heizung und Warmwasser.
▲
• Wer sind Gebäudeenergieberater
des Handwerks?
Sie sind Handwerksmeister in einem
Bau-, Ausbau- oder anlagentechnischen Gewerbe und haben sich in
umfangreichen Fortbildungskursen
zu Gebäudeenergieexperten qualifiziert. Die Gebäudeenergieberater
des Handwerks betrachten das Haus
ganzheitlich. Sie berücksichtigen das
Zusammenspiel von der Dämmung
der Außenwände, des Daches und
des Kellers mit der Heizungsanlage
ten Anforderungen und Möglichkeiten eines Hauses im Blick haben.
sichtigung der individuellen Möglichkeiten und Anforderungen sowie
Entwicklung eines individuellen
Modernisierungskonzepts mit konkreten Maßnahmenvorschlägen bis
hin zu Sanierungsfahrplänen für eine
schrittweise Sanierung über mehrere
Jahre hinweg. Und schließlich können sie die Modernisierung begleiten
und die einzelnen Maßnahmen umsetzen. Das alles tun sie auf Basis
ihrer zumeist langjährigen Praxis als
Handwerksmeister: Sie kennen die
Anforderungen ebenso wie die jeweiligen regionaltypischen Konstruktionen und wissen, was machbar ist.
Zum Schluss kann auch ein Energieausweis für das Gebäude ausgestellt
werden.
In der nächsten Handwerkswirtschaft berichten wir ausführlich
über die Schwerpunktthemen
„Tagungen & Seminare“,
„Messen: IHM, CeBIT“ und
„Fachmärkte: Qualitätseinkauf
für das Handwerk“.
Stein für Stein Jahrhunderte überdauern
Man lernt nie aus
Broschüre „Praxistipps für die Ausführung von Mauerwerk“ erschienen
Lebenslange Weiterbildung in der Bauwirtschaft
A a c h e n . Historische Gebäude beweisen seit vielen Jahrhunderten die
Dauerhaftigkeit und Zuverlässigkeit
des Mauerwerksbaus. Vor diesem
Hintergrund setzen Bauherren und
Immobilienkäufer auch heute bei
gemauerten Häusern auf besondere
Solidität und Mangelfreiheit. Damit
werden an Planer und Ausführende
hohe Anforderungen gestellt. Daher
haben der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) und die
Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM)
jetzt die Broschüre „Praxistipps für
die Ausführung von Mauerwerk“ veröffentlicht.
Aus folgenden Gründen ist bei
der Planung und Ausführung moderner Bauwerkskonstruktionen erhöhte
Sorgfalt geboten:
• Es steht eine Vielfalt bewährter
Mauerwerksbaustoffe zur Verfügung, deren spezielle Eigenschaften zu berücksichtigen sind.
A a c h e n . Lebenslanges Lernen ist
gängige Praxis in der Bauwirtschaft.
Dies zeigen die ersten Prüfungsdurchgänge beim Vorarbeiter und
Werkpolier nach dem im Vorjahr
grundlegend überarbeiteten System
der Aufstiegsfortbildung der Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft.
Bundesweit waren es knapp 1.500
Prüfungsteilnehmer, die sich zum
Vorarbeiter oder Werkpolier weiterqualifiziert haben und nach erfolgreichem Abschluss mit hervorragenden betrieblichen Aufstiegschancen
belohnt werden.
• Mauerwerkswände sollen nicht nur
Lasten abtragen und Brandschutzanforderungen erfüllen, sondern
darüber hinaus auch ganz genau
definierte Schallschutz-, Wärmeschutz-, Luftdichtheits- und Witterungsschutzeigenschaften aufweisen.
• Zur Kosteneinsparung werden
Bauzeiten immer weiter verkürzt.
Moderne Vermauerungstechniken
kommen diesem Trend entgegen.
• Bauherren und Immobilienkäufer
sind mehr und mehr die Makellosigkeit industriell hergestellter
Massengüter gewohnt. Sie erwarten daher Ähnliches von ihrer Immobilie. Mauerwerksbauten werden aber nach wie vor bei Wind
und Wetter in Handarbeit hergestellt.
In der neuen Publikation des ZDB
und der DGfM geben die bekannten
Sachverständigen Professor Rainer
Oswald und Dr. Peter Schubert
Volks
hoch
schule
Aachen
Tipps für die richtige Ausführung von
Mauerwerk. Dabei gehen sie auf die
Gebäudekonstruktion und Materialauswahl ebenso ein wie auf die
Ausführung von Mauerwerk mit Normal- sowie Dünnbettmörtel. Besondere Wandkonstruktionen wie Sichtmauerwerk und zweischalige Wände
werden detailliert beschrieben. In
einem gesonderten Kapitel gehen sie
auf die Abdichtung erdberührter
Wände ein. Sie stellen in diversen
Bildern die richtige Ausführung ebenso wie auch fehlerhafte Bauweisen
dar. In den Erläuterungen berücksichtigen sie besonders die nationale
Mauerwerksnorm DIN 1053 und die
Regelungen nach Eurocode 6 (DIN
EN 1996).
INFO
Die Broschüre kann online bestellt
werden: www.zdb.de
Einsteiger und Erfahrene
Das System bietet sowohl berufserfahrenen Fachkräften als auch Berufseinsteigern attraktive Perspektiven. Dies zeigt die Altersstruktur der
Teilnehmer, die mit dem 20-jährigen jüngsten Teilnehmer und dem
60-jährigen ältesten Teilnehmer vier
Jahrzehnte umfasst. Die Mehrzahl
Das neue
Programm
1/2014
Weiterbildung
für
Unternehmen
Volkshochschule Aachen
Das Weiterbildungszentrum
LebensLangesLernen
Angebot ausgeweitet
Die Teilnehmer konnten zwischen 17
Spezialqualifikationen im Hochbau
oder Tiefbau wählen. Inzwischen
wurde das Angebot noch ergänzt
und auch auf weitere Bereiche
ausgeweitet. Die Bauwirtschaft bietet damit Arbeitnehmern beste
Zukunftsperspektiven und Betrieben
die Möglichkeit, durch eigene Qualifizierungsmaßnahmen dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
VERWALTUNGS- UND WIRTSCHAFTS-AKADEMIE AACHEN
STUDIUM
NEBEN DEM
BERUF
BETRIEBSWIRT/IN
(Bachelor anschl. möglich)
VWA
START
JÄHRLICH IM OKTOBER
INHALTE:
Betriebswirtschaftslehre
Volkswirtschaftslehre
Wirtschaftsrecht
AUSKUNFT UND
ANMELDUNG:
Peterstraße 21-25
Telefon: 0241 47920
www.vhs-aachen.de
der Teilnehmer verfügt zwar über
eine Ausbildung in der Bauwirtschaft
oder einen anderen Berufsabschluss
und folgt damit dem klassischen
Karrierepfad, aber insgesamt 70 Teilnehmer nutzten auch die Möglichkeit, ohne vorhergehende berufliche
Qualifikation, also ausschließlich aufgrund langjähriger Berufserfahrung,
eine Fortbildung zu absolvieren und
ihre im Berufsleben erworbenen
Kompetenzen zu beweisen.
DOZENTEN:
Namhafte Professoren und erfahrene
Praktiker aus Wirtschaft und Verwaltung.
Geschäftsführer
Wolfgang Loggen
Templergraben 83
52056 Aachen
Telefon 0241/400 5000
www.vwa-aachen.de | [email protected]
THOUET
ZULASSUNGSVORAUSSETZUNG:
abgeschlossene
Berufsausbildung
(Ausnahme möglich)
Nr. 1 · Januar 2014
MITTEILUNGEN DER HWK A ACHEN
trie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen mit
Erlass IA2-31-01 vom 19. Dezember 2013 genehmigt.
er Handwerkskammerbeitrag und der Sonderbeitrag für das Rechnungsjahr 2014 wurden durch Beschluss der Vollversammlung vom
19. November 2013 wie folgt festgesetzt:
D
Handwerkskammer Aachen
Dieter Philipp
Präsident
Assessor Peter Deckers
Hauptgeschäftsführer
Der Handwerkskammerbeitrag besteht aus einem Grundbeitrag und
einem Zusatzbeitrag ( § 3 Abs. 1 der Beitragsordnung)
1. Der Grundbeitrag beträgt:
Staffel 1 für Betriebe mit einem Ertrag / Gewinn 2011
bis 8.000,00 EUR
115,93 EUR
Staffel 2 für Betriebe mit einem Ertrag / Gewinn 2011
8.000,01 EUR - 19.000,00 EUR
173,90 EUR
Staffel 3 für Betriebe mit einem Ertrag / Gewinn 2011
über 19.000,00 EUR
347,80 EUR
Staffel 4 a) Juristische Personen
(auch ausländischen Rechts)
b) Personengesellschaften, bei denen mindestens
ein persönlich haftender Gesellschafter eine juristische
Person ist (auch ausländischen Rechts)
521,71 EUR
2. Der Zusatzbeitrag beträgt:
1 % vom Ertrag/Gewinn 2011 unter Berücksichtigung eines Freibetrages von 19.000,00 EUR.
Bei gemischt-gewerblichen Betrieben wird der Freibetrag vom Gesamtertrag/-gewinn abgesetzt.
Bei den unter Punkt 1. (Grundbeitrag), Staffel 4, genannten Gesellschaften wird kein Freibetrag berücksichtigt.
3. Der Sonderbeitrag:
Zur anteiligen Finanzierung der laufenden Kosten der überbetrieblichen
Unterweisungen für Lehrlinge (Auszubildende) in Mitgliedsbetrieben der
Handwerkskammer Aachen ist von allen eingetragenen Betrieben, für
deren Gewerke Ausbildungsverordnungen existieren, ein Sonderbeitrag
zu erheben, der gleichzeitig mit dem Handwerkskammerbeitrag erhoben
wird.
Ausgenommen von der Erhebung des Sonderbeitrages sind die Gewerke mit einer tarifvertraglich oder gesetzlich geregelten Finanzierung der
überbetrieblichen Unterweisung. Der Sonderbeitrag deckt die laufenden
Kosten der beschlossenen bzw. angeordneten überbetrieblichen Unterweisungsmaßnahmen ab.
3.a Für das Jahr 2014 setzt sich der Sonderbeitrag zusammen aus
einem einheitlichen Sockelbeitrag in Höhe von: 78,05 EUR je
Betrieb
3.b und einem Sonderzusatzbeitrag in Höhe von:
1.
0,00 EUR
für Betriebe – außer die unter Punkt 1.
(Grundbeitrag), Staffel 4, genannten Gesellschaften –
mit einem Ertrag / Gewinn 2011 bis 12.270,00 EUR
2.
52,84 EUR
für Betriebe – außer die unter Punkt 1.
(Grundbeitrag), Staffel 4, genannten Gesellschaften –
mit einem Ertrag / Gewinn 2011
12.270,01 EUR - 18.410,00 EUR
3.
104,50 EUR
für Betriebe - außer die unter Punkt 1.
(Grundbeitrag), Staffel 4, genannten Gesellschaften –
mit einem Ertrag / Gewinn 2011
18.410,01 EUR - 20.450,00 EUR
4.
150,13 EUR
für Betriebe - außer die unter Punkt 1.
(Grundbeitrag), Staffel 4, genannten Gesellschaften –
mit einem Ertrag / Gewinn 2011
20.450,01 EUR - 22.500,00 EUR
5.
150,13 EUR
für alle unter Punkt 1. (Grundbeitrag), Staffel 4,
genannten Gesellschaften mit einem Ertrag / Gewinn
2011
bis 22.500,00 EUR
6.
192,14 EUR
für Betriebe mit einem Ertrag / Gewinn 2011
22.500,01 EUR - 24.540,00 EUR
7.
234,19 EUR
für Betriebe mit einem Ertrag / Gewinn 2011
24.540,01 EUR - 28.630,00 EUR
8.
259,45 EUR
für Betriebe mit einem Ertrag / Gewinn 2011
28.630,01 EUR - 69.540,00 EUR
9.
300,24 EUR
für Betriebe mit einem Ertrag / Gewinn 2011
über 69.540,00 EUR
3.c Der Sonderbeitrag (Sockel- und Sonderzusatzbeitrag) erhöht bzw.
vermindert sich in nachstehenden Handwerken um folgende Prozentsätze:
10.
11.
12.
13.
14.
15.
Verminderung um 10 %
Erhöhung um
10 %
Erhöhung um
30 %
Erhöhung um
40 %
Erhöhung um
60 %
Erhöhung um
120 %
16. Erhöhung um
Fleischer, Speiseeishersteller
Friseure
Maler und Lackierer
Zahntechniker und Augenoptiker
Tischler
Elektrotechniker, Elektromaschinenbauer, Informationstechniker,
Fotografen
250 % Metallbauer, Karosserie- und Fahrzeugbauer, Feinwerkmechaniker, Kraftfahrzeugtechniker, Landmaschinenmechaniker, Klempner, Installateur und
Heizungsbauer, Behälter- und Apparatebauer, Zweiradmechaniker, Schneidwerkzeugmechaniker, Chirurgiemechaniker, Büchsenmacher
Die Beiträge nach Staffel 1 und Staffel 4 des Grundbeitrages sowie
Staffel 5 des Sonderzusatzbeitrages sind auch bei einem ausgewiesenen Verlust aus Gewerbebetrieb zu zahlen – Mindestbeitrag –. Der
Mindestbeitrag ist auch bei einer Beitragsteilung zu entrichten.
Der Handwerkskammerbeitrag und der Sonderbeitrag für das Rechnungsjahr 2014 wurden vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Indus-
SEITE 13
- Berufliche Erfahrungen des Auslandsaufenthaltes reflektieren und im
Heimatland weitergeben
3. Europa- und Länderkunde:
- Entwicklung der EU als Beitrag zur Friedenssicherung verstehen
- Zielland kennenlernen und zum eigenen Land und zur EU in Beziehung setzen
- Daten über berufliche Abschlüsse ausgewählter EU-Staaten recherchieren und mit inländischen vergleichen
- Kulturelles Angebot des Gastlandes und seinen Nutzen für eine aktive Freizeit- gestaltung kennen und mit dem Heimatland vergleichen.
(3) Die Prüfung in den in Absatz 2 Nrn. 1 bis 3 genannten Prüfungsbereichen ist schriftlich durchzuführen. Die schriftliche Prüfung dauert 180
Minuten. Die Aufteilung auf die Prüfungsbereiche innerhalb des fachtheoretischen Prüfungsteils wird vom Prüfungsausschuss festgelegt.
Besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfungen
„Europaassistent/-in (HwK)“ / „Europaassistent/-in PLUS (HwK)“
ufgrund der Beschlüsse des Berufsbildungsausschusses vom
8. Oktober 2013 und der Vollversammlung vom 19. November 2013
erlässt die Handwerkskammer Aachen als zuständige Stelle nach § 54
Berufsbildungsgesetz (BBiG) in Verbindung mit §§ 42 a, 44, 91 Abs. 1
Nr. 4 a, 106 Abs. 1 Nr. 10 der Handwerksordnung (HwO) folgende
Besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfungen „Europaassistent/-in (HwK)“ bzw. „Europaassistent/-in PLUS (HwK)“.
A
§1
Ziel der Prüfung und Bezeichnung des Abschlusses
(1) Durch die Prüfung „Europaassistent/-in (HwK)“ bzw. „Europaassistent/-in PLUS (HwK)“ ist festzustellen, ob der/die Prüfungsteilnehmer/-in die notwendigen Kompetenzen besitzt, um den Anforderungen des gemeinsamen europäischen Wirtschaftsraums gerecht
werden zu können.
(2) Dabei soll der/die Prüfungsteilnehmer/-in
• kulturelle und berufsbedingte Unterschiede zwischen Heimatland
und Ausland verstehen, einen Auslandsaufenthalt organisieren, im
Ausland leben und arbeiten sowie dort gemachte Erfahrungen reflektieren können und
• Chancen und Risiken von Geschäftsausweitungen ins europäische
Ausland abwägen, Auslandskontakte anbahnen, Vertragsverhandlungen vorbereiten und einem Fachpublikum sowie Medienvertretern
vorstellen können.
(3) Die erfolgreich abgelegte Prüfung führt zum anerkannten Abschluss
• „Europaassistentin (HwK)“ / „Europaasstistent (HwK)“ bzw.
• „Europaassistentin PLUS (HwK)“
/„Europaassistent PLUS (HwK)“.
§2
Zulassungsvoraussetzungen
(1) Zur Prüfung „Europaassistent/-in (HwK)“ ist zuzulassen, wer
• über mindestens die Fachoberschulreife (Mittlerer Bildungsabschluss) verfügt,
• eine Gesellen- oder Abschlussprüfung nach einer dualen Ausbildung
im Handwerk bestanden hat,
• ein Fremdsprachenzertifikat mindestens der Kompetenzstufe A 2 des
Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER)
hat,
• die Teilnahme an einem mindestens dreiwöchigen Ausbildungsabschnitt im Ausland nachgewiesen hat und
• eine Dokumentation des Auslandsaufenthalts vorgelegt hat.
Umfang und Inhalt der Dokumentation legt der Prüfungsausschuss fest.
(2) Zur Prüfung „Europaassistent/-in PLUS (HwK)“ ist zuzulassen, wer
• über mindestens die Fachoberschulreife (Mittlerer Bildungsabschluss) verfügt,
• eine Gesellen- oder Abschlussprüfung nach einer dualen Ausbildung
im Handwerk bestanden hat,
• ein Fremdsprachenzertifikat mindestens der Kompetenzstufe B 1 des
Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER)
hat,
• die Teilnahme an einem mindestens viermonatigen Ausbildungsabschnitt im Ausland nachgewiesen hat, wobei eine Aufteilung der
vier Monate in Teilabschnitte möglich ist, von denen ein Teilabschnitt
eine Mindestdauer von zwei Monaten umfassen muss, und
• eine Hausarbeit in englischer Sprache entsprechend der verlangten
Kriterien vorgelegt hat.
Umfang, Inhalt und Kriterien der Hausarbeit legt der Prüfungsausschuss
fest.
(3) Abweichend von Absatz 1 und Absatz 2 kann zur Prüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere
Weise glaubhaft macht, dass er Kompetenzen erworben hat, die eine
Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.
§3
Gliederung und Inhalt der Prüfung
(1) Die Prüfung gliedert sich in die Prüfungsteile Fachtheorie und Fachgespräch.
(2) Die Prüfung im fachtheoretischen Teil umfasst folgende Prüfungsbereiche:
1. Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht:
- Chancen und Risiken einer Geschäftsaufnahme im Ausland abwägen
und im Betrieb präsentieren
- Außendarstellung des Unternehmens für europäische Märkte vorbereiten
- Anbahnung von Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen zur Geschäftsausweitung auf ausländische Märkte unterstützen
- Messeauftritte des Unternehmens vorbereiten, organisieren und bewerten
- Vertragsverhandlungen vorbereiten und Risiken mit ausländischen
Partnern reduzieren
2. Interkulturelle Kompetenzen:
- Bedingungen der Arbeit im Heimatland und im europäischen Ausland
kennen und berücksichtigen
- Interkulturelle Konflikte und berufsspezifische Problemstellungen
lösen
(4) Das Fachgespräch dient der mündlichen Erläuterung von Problemlösungen
a) für „Europaassistenten/-tinnen (HwK)“ aus den Prüfungsbereichen
gemäß Absatz 2, Nrn. 1 bis 3, bezogen auf die praktischen Erfahrungen im Zielland.
Das Fachgespräch dauert höchstens 15 Minuten.
b) für „Europaassistenten/-tinnen PLUS (HwK)“ aus den Prüfungsbereichen gemäß Absatz 2, Nrn. 1 bis 3, bezogen auf die praktischen
Erfahrungen im Zielland.
Es enthält zudem eine zehnminütige Präsentation zu einem selbst
gewählten Thema aus folgenden Bereichen:
• Sich im Ausland in ungewohnter Umgebung orientieren
• An Fertigungs-/Dienstleistungserstellungsprozessen im ausländischen Betrieb mitwirken
• Bei Kundengesprächen bzw. bei Gesprächen mit Auftraggebern mitwirken
• Mit Kollegen und Vorgesetzten im Ausland zusammen arbeiten und
Arbeitsabläufe dokumentieren
• Dienstleistungen/Produkte und Verfahrensweisen des ausländischen
Betriebs bewerten und im Hinblick auf Übertragbarkeit ins Heimatland reflektieren.
Das Fachgespräch dauert inklusive Präsentation höchstens 30 Minuten.
§4
Anrechnung anderer Prüfungsleistungen
(1) Von der Ablegung der Prüfung in einzelnen Prüfungsteilen oder
Prüfungsbereichen gemäß § 3 kann der/die Prüfungsteilnehmer/-in
auf Antrag durch die Handwerkskammer befreit werden, wenn er/sie
eine andere vergleichbare Prüfung vor einer zuständigen Stelle, einer
öffentlichen oder staatlich anerkannten Bildungseinrichtung oder vor
einem staatlichen Prüfungsausschuss erfolgreich abgelegt hat und
die Anmeldung zur Fortbildungsprüfung innerhalb von drei Jahren
nach Bekanntgabe des Bestehens der anderen Prüfung erfolgt.
(2) Eine vollständige Freistellung ist nicht zulässig.
§5
Bestehen der Prüfung
(1) Innerhalb des fachtheoretischen Teils (schriftliche Prüfungen) sind die
Prüfungsbereiche gleichgewichtig. Das Ergebnis der schriftlichen
Prüfung und das Ergebnis des Fachgesprächs sind im Verhältnis 2 : 1
zu gewichten.
(2) Die Prüfung ist bestanden, wenn der/die Prüfungsteilnehmer/-in in
jedem der beiden Prüfungsteile sowie innerhalb des schriftlichen Prüfungsteils in mindestens zwei Prüfungsbereichen mindestens „ausreichende“ Leistungen erbracht hat. Eine „ungenügende’“ Prüfungsleistung in einem schriftlichen Prüfungsbereich führt zum Nichtbestehen der Prüfung.
(3) Für jeden Prüfungsteil und für jeden Prüfungsbereich innerhalb des
fachtheoretischen Prüfungsteils ist eine Note aus der Punktbewertung der jeweiligen Prüfungsleistungen zu bilden.
(4) Über das Bestehen der Prüfung ist ein Zeugnis auszustellen. Es enthält mindestens die Note für jeden Prüfungsteil sowie das Gesamtergebnis.
§6
Mündliche Ergänzungsprüfung
Wurden innerhalb des fachtheoretischen Teils in höchstens zwei der drei
Prüfungsbereiche jeweils mindestens 30 und weniger als 50 Punkte erreicht („mangelhaft“), wird in einem dieser Prüfungsbereiche eine mündliche Ergänzungsprüfung in höchstens 15 Minuten durchgeführt, wenn
diese das Bestehen der Prüfung ermöglicht. Die Ergebnisse der schriftlichen Prüfung und der mündli-chen Ergänzungsprüfung sind im jeweiligen Prüfungsbereich im Verhältnis 2 : 1 zu gewichten.
§7
Anwendung anderer Vorschriften
Soweit diese besonderen Rechtsvorschriften keine abweichende Regelung enthalten, ist die Prüfungsordnung für die Durchführung von Fortbildungsprüfungen für handwerkliche Berufe der Handwerkskammer
Aachen in der jeweils gültigen Fassung anzuwenden.
§8
Inkrafttreten
Diese Fortbildungsprüfungsregelung tritt nach Genehmigung durch das
Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk
des Landes Nordrhein-Westfalen und Veröffentlichung im Mitteilungsorgan der Handwerkskammer Aachen in Kraft.
Gleichzeitig treten die besonderen Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfung „zum/zur Europaassistent/-in (HwK)“ vom 14. November
2007 außer Kraft.
Die Genehmigung des Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie,
Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen ist am
5.12.2013, Aktenzeichen I A 2 – 36-01/01, erteilt worden.
Ausgefertigt Aachen, 9. Dezember 2013
HANDWERKSKAMMER AACHEN
Dieter Philipp
Präsident
Peter Deckers
Hauptgeschäftsführer
SEITE 14
INFOVERANSTALTUNGEN
ZU MEISTERSCHULEN UND
UNTERNEHMENSFÜHRUNG
UND ANDERE WEITERBILDUNG
• Meisterklasse Bau (Dachdecker,
Maurer und Betonbauer, Stuckateur, Zimmerer)
8.3.2014, 10 Uhr, BGZ Simmerath,
Kranzbruchstraße 10, Simmerath
• Meisterschule Straßenbauer
8.3.2014, 10 Uhr, BGZ Simmerath,
Kranzbruchstraße 10, Simmerath
• Meisterschule Tischler
8.3.2014, 10 Uhr, BGZ Simmerath,
Kranzbruchstraße 10, Simmerath
• Meisterschule
Feinwerkmechaniker
12.3.2014, 18 Uhr, BGE Aachen,
Tempelhofer Straße 15-17, Aachen
• Meisterschule Metallbauer
12.3.2014, 18 Uhr, BGE Aachen,
Tempelhofer Straße 15-17, Aachen
• Meisterschule Fahrzeuglackierer
17.3.2014, 18 Uhr, TraCK Düren,
Rurstraße 160, Düren
• Meisterschule
Kraftfahrzeugtechnik
17.3.2014, 18 Uhr, TraCK Düren,
Rurstraße 160, Düren
• Meisterschule Elektrotechnik
16.9.2014, 18 Uhr, BGE Aachen,
Tempelhofer Straße 15-17, Aachen
• Meisterschule Installateur
und Heizungsbauer
16.9.2014, 18 Uhr, BGE Aachen,
Tempelhofer Straße 15-17, Aachen
Falls für Ihr Handwerk keine Infoveranstaltung angeboten wird, nehmen
Sie bitte das Angebot der Kammer
der persönlichen Weiterbildungsberatung wahr. Sie ist erreichbar
montags bis donnerstags von 8 bis
16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr,
☎ 0241/ 96 74-117 oder 0241/ 96
74-120, E-Mail: [email protected]
LEHRGÄNGE
MEISTERSCHULEN
• Mathematik für Meisterschüler
Start: 6.5.2014 – Teilzeit – 40 Unterrichtsstunden
• Meisterschule Tischler –
Two in one
Start: 11.8.2014 – Teilzeit mit Vollzeitanteilen – 935 Unterrichtsstunden
• Meisterschule Friseur
Start: 25.8.2014 – Teilzeit – 430
Unterrichtsstunden
• Meisterschule Elektrotechniker
Start: 25.8.2014 – Vollzeit – 1.270
Unterrichtsstunden
MITTEILUNGEN DER HWK A ACHEN
• Meisterschule Installateur
und Heizungsbauer
Start: 25.8.2014 – Vollzeit – 1.200
Unterrichtsstunden
• Meisterschule Elektrotechniker
Start: 26.8.2014 – Teilzeit – 1.270
Unterrichtsstunden
• Meisterschule Installateur und
Heizungsbauer
Start: 26.8.2014 – Teilzeit – 1.150
Unterrichtsstunden
• Meisterschule Metallbauer –
Two in one
Start: 3.9.2014 – Teilzeit mit Vollzeitanteilen – 850 Unterrichtsstunden
• Meisterschule
Feinwerkmechaniker
Start: 3.9.2014 – Teilzeit – 850 Unterrichtsstunden
• Meisterschule Bäcker
Start: 9.9.2014 – Teilzeit – 280 Unterrichtsstunden
• Meisterklasse Bau (Dachdecker,
Maurer und Betonbauer, Stuckateure, Zimmerer)
Start: 13.10.2014 – Vollzeit – ca.
1.050 Unterrichtsstunden
• Meisterschule Straßenbauer
Start: 13.10.2014 – Vollzeit – 1.050
Unterrichtsstunden
• Meisterschule Fleischer
Start: 22.10.2014 – Teilzeit – 320
Unterrichtsstunden
• Meisterschule Tischler
Start: 3.11.2014 – Vollzeit – 935
Unterrichtsstunden
Die Weiterbildungsberatung der
Handwerkskammer für die Region
Aachen empfiehlt, vor dem Besuch
der fachlichen Module die gewerkeübergreifenden Lehrgänge (Fachkauffrau/-mann HWK, Teil III der
Meisterprüfung und Ausbildung der
Ausbilder (AdA), Teil IV, zu absolvieren. Sie gibt dazu gerne Auskunft:
Larissa Hüllenkremer, ☎ 0241/ 96
74-117 oder Melanie Bronneberg,
☎ 0241/ 96 74-120.
• Informationen zur BAföG-Förderung geben Sandra Steltzner oder
Dagmar Walter, ☎ 0241/ 96 74-122.
WEITERBILDUNG
BAUBEREICH
• Weiterbildung Sachkundige
Personen nach ehemals § 61 a
LWG
Start: 13.2.2014 – Vollzeit – 18 Unterrichtsstunden
DACHDECKER –
WINTERSCHULUNG
• Luftdichtigkeit
SATZUNGSÄNDERUNG DER
HANDWERKSKAMMER AACHEN
ie Vollversammlung der Handwerkskammer Aachen hat gemäß
§ 106 Abs. 1 Nr. 14 der Handwerksordnung in ihrer Sitzung am
19. November 2013 die nachstehende Änderung der Satzung der Handwerkskammer Aachen in der Fassung vom 12. Juni 1995, zuletzt geändert am 30. November 2011, beschlossen (Änderungen sind durch Fettdruck gekennzeichnet):
D
§5
(1) Die Zahl der Mitglieder der Vollversammlung beträgt 42, und zwar
21 selbständige Handwerker von Betrieben der Anlage A, 3 selbständige Handwerker von Betrieben der Anlage B 1, 4 Inhaber von Betrieben des handwerksähnlichen Gewerbes, einschließlich der Gewerbetreibenden gemäß § 90 Abs. 3 und 4 der Handwerksordnung, sowie
14 Arbeitnehmer, von denen 10 in Betrieben selbständiger Handwerker der Anlage A, 2 in Betrieben selbständiger Handwerker der
Anlage B 1 und 2 in einem Betrieb des handwerksähnlichen Gewerbes beschäftigt sein müssen.
(2) Die Zahl der Mitglieder der Vollversammlung wird entsprechend der
wirtschaftlichen Besonderheit und der wirtschaftlichen Bedeutung der
einzelnen Gewerbe wie folgt auf die einzelnen Gewerbegruppen aufgeteilt:
Start: 6.2.2014 – Vollzeit – 16 Unterrichtsstunden
• Schiefer – Ornamentdeckung
Start: 20.1.2014 oder 10.2.2014 –
Vollzeit – 43 Unterrichtsstunden
• Blitzschutz
Start: 27.1.2014 oder 24.2.2014 –
Vollzeit – 27 Unterrichtsstunden
• Metall – Lösungen im
Stehfalzdach
Start: 4.2.2014 oder 18.3.2014 –
Vollzeit – 27 Unterrichtsstunden
• Luftdichtigkeit
Start: 6.2.2014 – Vollzeit – 16 Unterrichtsstunden
PRÜFUNGSVORBEREITUNG FÜR
LEHRLINGE IM DACHDECKERHANDWERK
• Altdeutsche Schieferdeckung
Start: 18.1.2014 – Vollzeit – 8 Unterrichtsstunden
• Flachdach (Kunststoff)
Start: 26.4.2014 – Vollzeit – 8 Unterrichtsstunden
• Flachdach (Bitumen)
Start: 3.5.2014 – Vollzeit – 8 Unterrichtsstunden
• Ziegeldeckungen
Start: 10.5.2014 – Vollzeit – 8 Unterrichtsstunden
• Altdeutsche Schieferdeckung
Start: 17.5.2014 – Vollzeit – 8 Unterrichtsstunden
• Metallbearbeitung
Start: 24.5.2014 – Vollzeit – 8 Unterrichtsstunden
• Außenwandbekleidung
Start: 7.6.2014 – Vollzeit – 8 Unterrichtsstunden
ELEKTROTECHNIK
• Elektrotechnisch unterwiesene
Person (EuP) – Erstschulung
Start: 18.2.2014 – Teilzeit – 16 Unterrichtsstunden
• Elektrotechnisch unterwiesene
Person (EuP) – Nachschulung
Start: 8.3.2014 – Teilzeit – 6 Unterrichtsstunden
• Überprüfen von elektrischen
Geräten nach VDE 0701/0702 in
Theorie und Praxis
Start: 21.3.2014 – Teilzeit – 10 Unterrichtsstunden
• Inbetriebnahme von elektrischen
Anlagen nach VDE 0100, VDE 0105,
BGV A3 in Theorie und Praxis
Start: 4.4.2014 – Teilzeit – 24 Unterrichtsstunden
• Gebäudeleittechnik mit dem europäischen Installations-Bus (EIBKNX) – Grundkurs
Start: 7.4.2014 – Teilzeit – 40 Unterrichtsstunden
ENERGIE- UND
UMWELTTECHNIK
• Gebäudeenergieberater/in
(HWK)
Start: 26.8.2014 – Teilzeit – 220 Unterrichtsstunden
A. Gewerbe gemäß Anlage A
• Weiterbildung für
Gebäudeenergieberater
Start: 20.9.2014 – Teilzeit – 16 Unterrichtsstunden
BEREICH FARBE, HOLZ, METALL
• Elektrofachkraft für festgelegte
Tätigkeiten im Bereich Farbe,
Holz, Metall – Erstschulung
Start: 11.3.2014 – Teilzeit – 112 Unterrichtsstunden
• Elektrofachkraft für festgelegte
Tätigkeiten im Bereich Farbe,
Holz, Metall – Nachschulung
Start: 14.3.2014 – Teilzeit – 12 Unterrichtsstunden
FRISEURE UND KOSMETIKER
• Gel-Technik – Nageldesign
Start: 5.5.2014 – Teilzeit – 40 Unterrichtsstunden
• WimpernExtensions
Start: 29.6.2014 – Vollzeit – 10 Unterrichtsstunden
• Einstieg in den Friseurberuf
Start: 28.7.2014 – Teilzeit – 8 Unterrichtsstunden
• Acryl-Technik – Nageldesign
Start: 25.8.2014 – Teilzeit – 40 Unterrichtsstunden
KRAFTFAHRZEUGTECHNIK
• Abgasuntersuchung
(AU-Schulung)
Start: laufend – Teilzeit – 1 bis 2 Tage
– Infos unter ☎ 02421/ 94844-11
oder 02421/ 22 31 29 20
• Umgang mit Airbag
und Gurtstraffern
Start: 24.2.2014 – Vollzeit – 9 Unterrichtsstunden
• Fachkundiger für Arbeiten
an HV-eigensicheren Systemen
Start: 6.3.2014 – Vollzeit – 18 Unterrichtsstunden
• Klimaanlagen in Kraftfahrzeugen
Start: 24.4.2014 – Teilzeit – 9 Unterrichtsstunden
KUNSTSTOFFTECHNIK
Lehrgänge zur Be- und Verarbeitung
von Kunststoffen. Abschluss ist die
jeweilige Prüfung nach DVS- und
DVGW-Richtlinien sowie nach DIN-/
EN-Norm 13067. Ansprechpartner ist
Jens Heyer, ☎ 0241/ 96 74-193.
SANITÄR – HEIZUNG – KLIMA
• Ölfeuerung
Start: 25.1.2014 – Teilzeit – 30 Unterrichtsstunden
• Hydraulischer Abgleich
Start: 18.2.2014 – Teilzeit – 8 Unterrichtsstunden
• Solarthermische Anlagen
Start: 8.3.2014 – Teilzeit – 18 Unterrichtsstunden
• Elektrofachkraft für festgelegte
Tätigkeiten im Bereich SanitärHeizung-Klima – Erstschulung
Start: 11.3.2014 – Teilzeit – 48 Unterrichtsstunden
Selbständige Arbeitnehmer
I. Gruppe der Bau- und Ausbaugewerbe
(Maurer und Betonbauer,
Ofen- und Luftheizungsbauer,
Zimmerer, Dachdecker,
Straßenbauer, Wärme-, Kälte- und
Schallschutzisolierer, Brunnenbauer,
Steinmetzen und Steinbildhauer,
Stuckateure, Maler und Lackierer,
Gerüstbauer, Schornsteinfeger)
6
II. Gruppe der Elektro- und Metallgewerbe
(Metallbauer, Chirurgiemechaniker,
Karosserie- und Fahrzeugbauer,
Feinwerkmechaniker, Zweiradmechaniker,
Kälteanlagenbauer, Informationstechniker,
Kraftfahrzeugtechniker, Landmaschinenmechaniker, Büchsenmacher, Klempner,
Installateur und Heizungsbauer,
Elektrotechniker, Elektromaschinenbauer)
10
III. Gruppe der Holzgewerbe
(Tischler, Boots- und Schiffbauer)
1
IV.Gruppe der Nahrungsmittelgewerbe
(Bäcker, Konditoren, Fleischer)
1
3
5
Nr. 1 · Januar 2014
• Elektrofachkraft für festgelegte
Tätigkeiten im Bereich SanitärHeizung-Klima – Nachschulung
Start: 14.3.2014 – Teilzeit – 12 Unterrichtsstunden
SCHWEISSTECHNIK
Schweißlehrgänge und Lehrgänge
für Schweißaufsichtspersonen der
Schweißtechnischen Lehranstalt des
DVS. Abschluss ist die jeweilige Prüfung nach DIN-/EN-Vorschriften beziehungsweise DVS-Richtlinie. Die
Schweißtechnische Lehranstalt der
Handwerkskammer Aachen ist anerkannte Stelle zur Erteilung von
Herstellerqualifikationen nach DIN
18800-7. Über diese Qualifikation
müssen Betriebe verfügen, die Stahlbauarbeiten im bauaufsichtlichen
Bereich ausführen.
Schweißtechnische Beratung: Neben
fachmännischer individueller Beratung bei schweißtechnischen Problemen werden in unserem Prüflabor
zerstörende und zerstörungsfreie
Prüfungen von Grundwerkstoffen
und Schweißverbindungen vor- genommen. Ansprechpartner ist Rolf
Willenbacher, ☎ 0241/ 96 74-180.
UNTERNEHMENSFÜHRUNG
• Knigge für Lehrlinge
Start: 22.2.2014 oder 10.5.2014 –
Vollzeit – 6 Unterrichtsstunden
• Ihre Mitarbeiter –
Ihre Visitenkarte beim Kunden
Start: 8.4.2014 – Teilzeit – 10 Unterrichtsstunden
• Betriebswirt/in (HWK)
Start: 13.10.2014 – Teilzeit – 500 Unterrichtsstunden
• Informationen zur BildungsscheckFörderung und zur Bildungsprämie geben Larissa Hüllenkremer,
☎ 0241/ 96 74-117, Melanie
Bronneberg, ☎ 0241/ 9674-120, und
Sofia Krahnen, ☎ 0241/ 96 74-123.
• Lassen Sie sich vor Lehrgangsbuchung über Förderprogramme beraten. Damit können Sie gegebenenfalls viel Geld sparen. Nähere
Informationen erhalten Sie im Internet: www.hwk-aachen.de, Weiterbildung, Förderprogramme.
• Beratung zur beruflichen Entwicklung für Ratsuchende in beruflichen
Veränderungsprozessen gibt Sofia
Krahnen, ☎ 0241/ 96 74-123.
• Weitere Informationen zu den Inhalten der Kurse, zu den anfallenden
Teilnahmegebühren und zu den Förderprogrammen finden Interessierte
im Internet-Angebot der Handwerkskammer für die Region Aachen:
www.hwk-aachen.de
V. Gruppe der Gesundheits-,
Körperpflege-, Glas und sonstigen Gewerbe 3
(Augenoptiker, Hörgeräteakustiker,
Orthopädietechniker, Orthopädieschuhmacher, Zahntechniker, Friseure,
Glaser, Glasbläser und Glasapparatebauer,
Vulkaniseure und Reifenmechaniker, Seiler)
B. Gewerbe gemäß Anlage B1
Gewerbe gemäß Anlage B2
und § 90 Abs. 3 und 4 der
Handwerksordnung, letztere
nur Arbeitgeber
1
Selbständige Arbeitnehmer
3
2
4
2
Die Genehmigung des Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie,
Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen ist am
3.12.2013, Aktenzeichen IA2-11-21, erteilt worden.
Ausgefertigt:
Aachen, 9. Dezember 2013
0
HANDWERKSKAMMER AACHEN
1
Dieter Philipp
Präsident
Peter Deckers
Hauptgeschäftsführer
Nr. 1 · Januar 2014
MITTEILUNGEN DER HWK A ACHEN
Eintragungen in die Handwerksrolle
der Handwerkskammer Aachen
Dachdecker: Essers Bedachungen GmbH, Kirchfeldstr. 20 a, 52134
Herzogenrath; Peter Rose, Kastanienweg 18, 52249 Eschweiler; Elektrotechniker: Manfred Hoyer, Brachthäuserstr. 28, 52134 Herzogenrath; Marco Jansen, Egelstr. 9, 53937 Schleiden; Klaus Konrad Jansen, Schloßstr. 31, 41849 Wassenberg; Toni Müller, Gasberg 3, 41812
Erkelenz; Feinwerkmechaniker: Paul Eckmann, Weißenburger Str. 8,
52068 Aachen; Friseur: Corinna Hof, Friseurmeisterin, Scherbstr. 68 a,
52072 Aachen; Irina Pötzsch, Karolingerring 8, 41812 Erkelenz; Informationstechniker: G. Fleischhauer GmbH Niederlassung Aachen,
Am Gut Wolf 3+9 a, 52070 Aachen; Karosserie- und Fahrzeugbauer:
Michael Cordewener, Münsterstr. 44-46, 52076 Aachen; Kraftfahrzeugtechniker: Dmitri Eifer u. Igor Gordon, Rudolf-Diesel-Str. 6,
53919 Weilerswist; Frank Gilliam, Münsterstr. 16, 52224 Stolberg; Ralf
Peschmann, Kraftfahrzeugmechanikermeister, Ferdinand-Clasen-Str.
36, 41812 Erkelenz; Reifen Johann Meertens Inh. Emanuel Erens,
Rathausstr. 7, 52072 Aachen; Landmaschinenmechaniker: Hans
Peter Eidens, Landmaschinenmechanikermeister, Weißenhaus 1,
52531 Übach-Palenberg; Maler und Lackierer: Marcel Mertzbach,
Maler- und Lackierermeister, Neustr. 68, 41836 Hückelhoven;
Alexander Tetz, Maler- u. Lackierermeister, Dorfstr. 26, 52457 Aldenhoven; Maurer und Betonbauer: Sergey Reimer, Benzstr. 7, 52511
Geilenkirchen; Otto Walter Sager, Hospitalstr. 39, 52353 Düren;
VS Bau Team UG (haftungsbeschränkt), Am Hügel 17, 52224 Stolberg; Metallbauer: CODUR Anlagen-, Metall- & Rohrleitungsbau
GmbH, Wolfsbendenstr. 62, 52080 Aachen; Wolfgang Oswald Johnen,
Mühlenstr. 6, 52159 Roetgen; Achim Simons, Oberstr. 117, 52349
Düren; Matthias Stockem, Am Burgholz 40, 52372 Kreuzau; Ofen- und
Luftheizungsbauer: gold-fire Kachelofenbau GmbH & Co. KG, GrafGerhard-Str. 38, 41849 Wassenberg; Tischler: Tobias Erzfeld, Tischlermeister, Wewordenstr. 12, 52372 Kreuzau; Zahntechniker: Bomke
Zahntechnik GmbH, Wallstr. 72, 52064 Aachen; Zweiradmechaniker:
Georg Herfs, Waldhufenstr. 122, 52525 Heinsberg.
Zulassungsfreie Handwerke
Brauer und Mälzer: Wilhelm Fell, Kaphofstr. 72-74, 41836 Hückelhoven; Estrichleger: Rafet Ahmed, Lüssemer Str. 32, 53909 Zülpich;
Muammer Öksuz, Roonstr. 46, 52351 Düren; Fliesen-, Platten- und
Mosaikleger: Gheorghe Apostu, Bierweiderstr. 26, 52222 Stolberg;
Ioan Benea, Odilienstr. 21, 52249 Eschweiler; Robert Jacek Blicharski, Am Billig 1, 53894 Mechernich; Alexandru Butucel, Maarstr. 12,
52499 Baesweiler; Irimia Butucel, Maarstr. 12, 52499 Baesweiler;
Calin-Marius Campean, Steinweg 53, 52222 Stolberg; Jaroslaw
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Prävention durch Information
Liquidität durch Inkasso
Tel.: 0 24 05/8 0920 · [email protected]
Czubkowski, Pfarrer-Wilms-Str. 17, 41849 Wassenberg; Nelutu
Dragnea, Olefstr. 56, 52353 Düren; Britta Fuchs, Anton-Heinen-Str. 5,
41836 Hückelhoven; Ivan Iliyanov, Charlottenstr. 5, 52070 Aachen;
Werner Johnen, Linzenicher Str. 7, 52428 Jülich; Marcin Rafal
Majkowski, Adalbertsteinweg 246, 52066 Aachen; Miroslav Marinov,
Charlottenstr. 5, 52070 Aachen; Andrzej Matras, Hasselter Str. 14,
52511 Geilenkirchen; Piotr Rudolf Mazur, Am Billig 1, 53894 Mechernich; Aurel Postovaru, Steinweg 53, 52222 Stolberg; Lukasz Michal
Rebielak, Mittelstr. 9, 52249 Eschweiler; Cristian Stan, Olefstr. 56,
52353 Düren; Tomasz Ryszard Sura, Charlottenstr. 5, 52070 Aachen;
Jens Tibes, Gebr.-Wright-Str. 6, 41849 Wassenberg; Andrej Tomak,
Junkerstr. 5, 52511 Geilenkirchen; Krzysztof Jan Zerkowski, Maubacher Str. 12, 52372 Kreuzau; Fotograf: Anette Maria Belkot u. Björn
Daniel Utecht, Rütscher Str. 90, 52072 Aachen; Michaela Gaul,
Nordstr. 11, 53894 Mechernich; Hermann Josef Johannes Goblet,
Steinweg 39, 52222 Stolberg; Uwe Kay Hütt, Berverath 33, 41812
Erkelenz; Stefanie Müller, Bismarckstr. 128, 52066 Aachen; Adrian
Strauss, Blumenthalstr. 28, 52351 Düren; Gebäudereiniger: Ramona
Bügler, Bergerstr. 126, 53879 Euskirchen; Güven Gebäudereinigung
UG (haftungsbeschränkt), Adenauerallee 29, 52066 Aachen; Yordan
Stoynev Hennen, Verlautenheidener Str. 119, 52080 Aachen; Stefan
Hermann Herrmann, Schellingstr. 26, 41836 Hückelhoven; IonutAndrei Iavorenciuc, Palandstr. 47, 41836 Hückelhoven; KehrenObjektservice AC UG (haftungsbeschränkt), Zollernstr. 29-31, 52070
Aachen; Ernst Henner Kempen, Auf dem Äckerchen 19, 53909 Zülpich;
Daniela Kutsch, Trierer Str. 8, 52156 Monschau; Golbarg Shala Paula
Maleki, Wolferskaulwinkel 11, 52078 Aachen; Fabio Rosano, Wirtelstr.
34, 52349 Düren; Glasveredler: Sven Schmitz, Sopericher Str. 89,
52525 Waldfeucht; Maßschneider: Helena Anselm, Kirchhovener
Str. 18, 52525 Heinsberg; Metallblasinstrumentenmacher: „Gärtner
& Thul“ Musikfachgeschäft e.K., Zülpicher Str. 36, 52349 Düren;
Parkettleger: Cezary Maciej Schulz, Gerhart-Hauptmann-Str. 6, 52441
Linnich; Slavko Zoric, Indestr. 79, 52249 Eschweiler; Raumausstatter:
Jochen Heddaeus, Fronhofstr. 59, 52146 Würselen; Horst Krämer,
Waldstr. 18, 52511 Geilenkirchen; Rollladen- und Sonnenschutztechniker: Rolladen Hansen GmbH, Chlodwigstr. 7, 53879 Euskirchen;
Textilreiniger: Mandy Korn, Turmhofstr. 19, 53894 Mechernich.
Von-Görschen-Str. 28, 52066 Aachen; Mark Franz, Alt Breinig 123,
52223 Stolberg; Holger Lencer, Hubertusstr. 34, 52355 Düren; Sascha
Josef Ramakers, Nordstr. 59, 52078 Aachen; Blazej Tomasz Wolny,
Konrad-Adenauer-Str. 33, 52223 Stolberg; Witali Zubiks, Schibsler
Weg 10, 41836 Hückelhoven; Eisenflechter: Charilaos Antonakis, Eintrachtstr. 15, 52382 Niederzier; Dragan Bjeletic, Lütticher Str. 13, 52064
Aachen; Holz- und Bautenschutzgewerbe: Laszlo Biro, Adolf-FischerStr. 31, 52428 Jülich; Marian-Madalin Dumitriu, Steinackerstr. 10 a,
41812 Erkelenz; Veit Eser, Brockenberg 6, 52223 Stolberg; Patrick
Hoßdorf, Grüner Weg 18, 53919 Weilerswist; Thammo Möhlenbrock,
Gouleystr. 113, 52146 Würselen; Grzegorz Jerzy Opatecki, GerhartHauptmann-Str. 6, 52441 Linnich; Michael Pfennings, Im Ländchen 63,
41844 Wegberg; Manuel Schröder, Waldstr. 32, 52477 Alsdorf;
Tomasz Marcin Wegrzynski, Konrad-Adenauer-Str. 33, 52223 Stolberg; Artur Kazimierz Wegrzynski, Konrad-Adenauer-Str. 33, 52223
Stolberg; Jens Weingran, In Bissen 35, 41844 Wegberg; Kosmetiker:
Raffaella Busse, Römerstr. 16, 52399 Merzenich; Sandra Grospietsch,
Zum Volkspark 6, 52355 Düren; Iris Jüttner, Genfeld 31, 41812
Erkelenz; Nicole Marianne Elisabeth Kraut, Friedenstr. 11, 52080
Aachen; Burkhard Schiffer, Kellersheck 6, 52382 Niederzier; Andre
Schumacher, Pfarrer-Jacobs-Str. 3, 41836 Hückelhoven; Kadime
Üstündag, Sonnentalstr. 3, 52222 Stolberg; Maskenbildner: Anna
Wallmann, Kaiserplatz 6, 52349 Düren; Metallschleifer und Metallpolierer: Robert Hollo, In der Au 37, 52511 Geilenkirchen; Requisiteur:
Reinhold Broil, Maternusberg 2, 53894 Mechernich; Teppichreiniger:
Gino Wernicke, Alexanderstr. 51, 52062 Aachen.
Düren; RTS Tapeten & Teppichmärkte GmbH, Brockenberg 25, 52223
Stolberg; Einbau von genormten Baufertigteilen (z.B. Fenster, Türen,
Zargen, Regale): Bärbel Coslar, In Terheeg 273, 41812 Erkelenz; Uwe
Griegel, Vossemer Str. 48, 41812 Erkelenz; Erwin Kostanjevec, Roermonder Str. 108, 52525 Heinsberg; Ralph Meyer, Behringstr. 100,
52353 Düren; Torsten Pütz, Weierstr. 27, 53937 Schleiden; Gabriel
Damian Wieczorek, Oberelvenicher Str. 37, 53909 Zülpich; Eisenflechter: Ion-Ionut Draghici, Alte Jülicher Str. 20, 52353 Düren; Holzund Bautenschutzgewerbe: Radu-Christian Bejinariu u. OvidiuSorin Muntean, Mühltalweg 2, 41844 Wegberg; Ralf Hauptmann, Kölner Str. 206, 53919 Weilerswist; Wolfgang Schüer, Ahrstr. 25, 53925
Kall; Kosmetiker: Helga Emonts, Endstr. 2, 52477 Alsdorf; Claudia
Roeb, Monschauer Str. 1, 52385 Nideggen; Sabine Schmidt, Kaiserstr. 19, 52146 Würselen; Speiseeishersteller: Daniela Argiolas,
Veybachstr. 3, 53879 Euskirchen; Teppichreiniger: Anton Goman,
Rurdorfer Str. 36, 52441 Linnich.
ufgrund der Beschlüsse des Berufsbildungsausschusses vom
8. Oktober 2013 hat die Vollversammlung der Handwerkskammer Aachen am 19. November 2013 beschlossen:
A
§ 27 der Gesellen- und Umschulungsprüfungsordnung (GPO) vom
20.11.2008 und der Abschluss- und Umschulungsprüfungsordnung
(APO) vom 20.11.2008 sowie
Löschungen in der Handwerksrolle
Bäcker: Ali Kaya, Salmstr. 10, 52222 Stolberg; Norbert Offermanns,
Bäckermeister, Jakobstr. 33, 52477 Alsdorf; Dachdecker: Sascha
Garcia Nieto, Königsberger Str. 15, 52249 Eschweiler; Erwin
Gottschalk, Bischofstr. 9, 53879 Euskirchen; Elektrotechniker:
Joachim Janotta, Elektroinstallateurmeister, Postropsweg 41, 52134
Herzogenrath; Klaus Konrad Jansen u.Wolfgang Erhard Schmitz,
Schloßstr. 31, 41849 Wassenberg; Feinwerkmechaniker: imaba
GmbH & Co. KG, Hinter den Gärten 14, 53894 Mechernich; Bernhard
Olligschläger, Feinwerkmechanikermeister, An Gut Boisdorf 1, 52355
Düren; Friseur: Marliese Bleifeld, Püttstr. 6, 52511 Geilenkirchen; Erika
Dolata, Friseurmeisterin, Franz-Sester-Str. 108, 53879 Euskirchen; Elke
Penatzer-Dolfen, Friseurmeisterin, Brünestr. 9, 52531 Übach-Palenberg; Holger Renn, Friseurmeister, Eschweilerstr. 4, 52146 Würselen;
Heike Sinhoff, Friseurmeisterin, Düsseldorfer Str. 21, 52428 Jülich;
Hans-Peter Winkel, Friseurmeister, Heidestr. 64, 52146 Würselen;
Installateur und Heizungsbauer: AA - Abflußreinigungsdienst Martin
Lellmann e.K., Inhaber Maria Lellmann, Albrecht-Dürer-Str. 9, 52351
Düren; Maler und Lackierer: Marcin Andruczyk u. Thomas Galka,
Sebastianusstr. 35 a, 53879 Euskirchen; Markus Breuer, Maler und
Lackierermeister, Lessingstr. 2, 53879 Euskirchen; Franz Josef Fusari
GmbH, Jens-Otto-Krag-Str. 11, 52146 Würselen; Franz-Josef
Fusari, Maler- u. Lackierermeister, Gürzenicher Str. 26, 52355 Düren;
Athanasios Leonidas, Birkengangstr. 23, 52222 Stolberg; Erik Lohse,
Maler- u. Lackierermeister, Auf Bungof 14, 53902 Bad Münstereifel;
Malerwerkstätten Willi Severich GmbH, An der Ölmühle 25, 52074
Aachen; Metallbauer: Dietmar Hase, Metallbauermeister, Auf Eisen 24,
53949 Dahlem; Franz-Peter Paschmanns u. Hans-Peter Frantzen,
Mühlenstr. 75 a, 52134 Herzogenrath; Schornsteinfeger: Christian
Schmitt, Schornsteinfegermeister, Gartenstr. 15, 52379 Langerwehe;
Straßenbauer: Kevin Rütten, Im Bettengraben 30, 52525 Heinsberg;
Stuckateur: Cüpper u. Weyand GmbH, Wendelinstr. 17, 52078
Aachen; Dirk Schuster, Rolandstr. 15, 52223 Stolberg; Tischler: Rolf
Kuckelkorn, Tischlermeister, Wurmstr. 92, 52525 Heinsberg; Zahntechniker: Wilhelm Schwirtz u. Alexander Markantassis, Gereonstr. 1, 52428 Jülich; Zweiradmechaniker: Alem Keserovic, GerhartHauptmann-Platz 15, 52477 Alsdorf; Michael Kutz, Friedrichstr. 2,
52146 Würselen.
Zulassungsfreie Handwerke
Fliesen-, Platten- und Mosaikleger: Besim Balic, Hexenberg 4, 52074
Aachen; Leszek Budek, Böttcherstr. 63, 52353 Düren; Dariusz Jerzy
Czarnecki, Dampfmühlenstr. 150, 52355 Düren; Dominik Alexander
Esser, Oberstr. 18, 52382 Niederzier; Mario Ivic u. Aleksandar Stojak,
Marienstr. 62, 52249 Eschweiler; Damian Zbigniew Kasprowicz, Friedrichstr. 6, 53881 Euskirchen; Adam Luty, Gouleystr. 116, 52146 Würselen; Fetih Mahmuti, Roermonder Str. 93, 52134 Herzogenrath;
Mustafa Mustafov, Malteserstr. 16, 52349 Düren; Tomasz Organisciak,
Nordstr. 13, 52249 Eschweiler; Janusz Siwicki, Haus Boulig 0, 53909
Zülpich; Ion Stoica, Friedhofstr. 30, 52353 Düren; Czeslaw Symczyszyn,
Am Billig 1, 53894 Mechernich; Bartosz Daniel Wereszczynski, Am
Billig 1, 53894 Mechernich; Patric Wienold, Carl-Alexander-Str. 7,
52531 Übach-Palenberg; Fotograf: Silvia Dahmen-Knorr, Heerstr. 18,
41812 Erkelenz; Timo Michael Herpers, Meierskamp 83, 52379
Langerwehe; Gebäudereiniger: Sadi Arslan, Wiesenhof 28, 52146
Würselen; Erich Josef Esser, Zum Horstet 20, 52385 Nideggen; Anita
Manuela Heuking-Voots, Friedrich-Krupp-Str. 13, 52511 Geilenkirchen; Christiana Maria Krause, Belderweg 45, 52525 Heinsberg;
Yaw Safro, Aretzstr. 8, 52070 Aachen; Deniz Sahin, Friedrichstr. 56,
52146 Würselen; Glasveredler: Dieter Krischer, Glasschleifer- und
Glasätzermeister, Buschbenden 4, 52355 Düren; Metallblasinstrumentenmacher: Gärtner & Thul Musikfachgeschäft, Zülpicher Str. 36,
52349 Düren; Parkettleger: Carsten Schmitz, An der Vogelrute 39,
53879 Euskirchen; Raumausstatter: Hans-Jürgen Dieteren, Trichtergasse 3, 52064 Aachen; Levent Gürbüz, Am Römerhof 10, 52441
Linnich; Willi Klein, Hauptstr. 72, 52445 Titz; Rath Teppiche GmbH,
Buscher Str. 15, 41836 Hückelhoven; Rollladen- und Sonnenschutztechniker: Johannes Kuspiel, Buscherbahn 2, 41836 Hückelhoven;
Schilder- und Lichtreklamehersteller: Richard Ehmke, Karl-ArnoldStr. 88, 52511 Geilenkirchen; Jürgen Schillings, Ringstr. 134, 52477
Alsdorf.
Handwerksähnliche Betriebe
Änderungsschneider: Michele Zimmermann, Sittergraben 7 b, 52355
Düren; Bodenleger: Marcel Hecker, Hauptstr. 66, 52152 Simmerath;
Vitalij Hildermann, Auf dem Kick 35, 52134 Herzogenrath; Marko
Klaric, Friedrichstr. 22, 52146 Würselen; Christian Küntzeler, Kronenberg 122, 52074 Aachen; Bügelanstalten: Birgit Ursula Wilhelmine
Born, Dobacher Str. 54, 52146 Würselen; Einbau von genormten Baufertigteilen (z.B. Fenster, Türen, Zargen, Regale): Zhanna Bulanzhe,
SEITE 15
§ 24 der Fortbildungsprüfungsordnung nach HwO (FPO-HWO) vom
01.12.2008 und der Fortbildungsprüfungsordnung nach BBiG (FPOBBiG) vom 01.12.2009
wird um den Abs. 3 wie folgt ergänzt:
„Im Prüfungszeugnis soll darüber hinaus ein Hinwies auf die vorläufige Einordnung des Abschlusses im deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) und das sich aus der Verknüpfung des DQR mit dem
europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) ergebene EQR-Niveau
enthalten sein.“
Der bisherige Abs. 3 wird jeweils zu Abs. 4.
Diese Änderungen treten nach Genehmigung durch das Ministerium für
Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes
Nordrhein-Westfalen und Veröffentlichung im Mitteilungsorgan der
Handwerkskammer Aachen in Kraft.
Die Genehmigung des Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie,
Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen ist am
4.12.2013, Aktenzeichen I A 2 – 36-01/01, erteilt worden.
Ausgefertigt Aachen, 9. Dezember 2013
HANDWERKSKAMMER AACHEN
Dieter Philipp
Präsident
Peter Deckers
Hauptgeschäftsführer
ie Gold- und Silberschmiede-Innung für den Handwerkskammerbezirk Aachen hat am 25.9.2013 für den Ausbildungsberuf: Goldund Silberschmied/in die Durchführung der im Folgenden genannten
überbetrieblichen Unterweisungsmaßnahmen an dem bezeichneten
Standort beschlossen.
D
1. Lehrjahr
• G-GS1/11 + G-GS2/11
• HBZ Münster
• 2 x 1 Arbeitswoche (AW)
2. Lehrjahr
• GS1/11
• HBZ Münster
• 1 Arbeitswoche (AW)
• GS2/11
• HBZ Münster
• 1 Arbeitswoche (AW)
• GS3/11
• HBZ Münster
• 1 Arbeitswoche (AW)
• GS4/11
• HBZ Münster
• 1 Arbeitswoche (AW)
Der Gesellenausschuss der Innung war an der Beschlussfassung beteiligt und stimmte der Durchführung dieser Beschlüsse am 25.9.2013 zu.
Der Beschluss wurde am 9.12.2013 von der Handwerkskammer Aachen
genehmigt und ist damit teilnahmeverpflichtend für alle Lehrlinge (auch
von Nicht-Innungsmitgliedern) in diesem Ausbildungsberuf im Kammerbezirk Aachen.
www.nexxt-change.org
Pluspunkte:
• Alle Angebote und Gesuche auf einen Blick,
• Schnelles Filtern von Vermittlungsangeboten oder -gesuchen nach
Gewerken,
• Informative Details zu den Inseraten,
• Online direkte Kontaktaufnahme mit dem Anbieter oder dem Suchenden.
Handwerksähnliche Betriebe
Änderungsschneider: Christel Heupel, Oberelvenicher Str. 26, 53909
Zülpich; Bautentrocknungsgewerbe: Janis Zaikovskis, Scherberger
Str. 68, 52146 Würselen; Betonbohrer und -schneider: Guido Gerd
Hermann Noel, Marienstr. 10, 53919 Weilerswist; Bodenleger: Christian
Reimer Bodenbeläge Inh. Manfred Drehsen, Kreuzauer Str. 70, 52355
Sie möchten gut vorbereitet in den Prozess der Betriebsübergabe
beziehungsweise Betriebsübernahme einsteigen? Dann steht Ihnen das
Beraterteam im ÜbergabeCenter Ihrer Handwerkskammer Aachen gerne
zur Seite.
• Terminvereinbarung bitte unter: [email protected]
SEITE 16
DAS BESTE ZUM SCHLUSS
Nr. 1 · Januar 2014
Auf derFlucht
Studenten der Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg zeigen Arbeiten
A a c h e n . „Übergänge 7: Flucht“ – so
lautet der Titel einer Ausstellung, die
die Akademie für Handwerksdesign
Gut Rosenberg von Sonntag, 2. Februar, bis Sonntag, 16. März, im
KuKuk, Kunst und Kultur im Köpfchen in Aachen, zeigt. Die Schau fin-
det an einem geschichtsträchtigen
Ort statt, dem alten Zollhaus „Köpfchen“.
14 Studentinnen und Studenten
der Akademie für Handwerksdesign
Gut Rosenberg der Handwerkskammer für die Region Aachen stellen elf
ganz unterschiedliche Arbeiten zum
Thema Flucht aus. Es geht um Asylpolitik, die Flucht in die eigene Person, die Flucht in andere Welten und
Zeiten, um Klimaflucht, um verlassene Orte, verschwindende Motive,
verwandelbare Regale und Durchbrüche.
Gleich an der Außenfassade des
alten Zollhauses „Köpfchen“ wird
den Besucher das Plakat von Regina
Sander und Christian Seifert empfangen. Sie haben sich mit der gegenwärtigen Asylpolitik der Europäer
auseinandergesetzt. Zu sehen ist ein
Schriftfeld mit zwei ausgesparten Silhouetten von Flüchtlingen. Sie scheinen sich in einem Netz aus Schicksalsberichten, wie ein Gespinst aus
Stacheldraht, verfangen zu haben.
Die erschreckenden Auswirkungen des Klimawandels führt Johann
Boltz in einem visionären
Modell drastisch vor Augen.
Er zeigt einen flutbaren
Querschnitt durch Europa.
Er macht bewusst, was
durch das Abschmelzen des
Inlandeises und die Erwärmung der Meere an tiefgelegenen Stellen der Welt in
Folge eines steigenden
Meeresspiegels passiert: 13
Metropolen sind stark gefährdet. In Asien sind 400
Millionen Menschen bedroht: hauptsächlich in Bangladesch, auf den Malediven
und den Pazifischen Inseln.
Sie sind potenzielle Klimaflüchtlinge.
Die Ausstellung behandelt aber nicht nur die Flucht
aus einer Region in eine andere. Es geht zum Beispiel
auch um die Flucht innerhalb der Persönlichkeit des
Menschen selbst, die Flucht
als psychische Krankheit.
Wenn Menschen in die
Isolation fliehen, wenn sie
die Realität verlassen. Dazu
haben Karolin Reiß und
Katharina Reinfelder einen
Film gedreht.
Grundriss der Gegenwart
Kerstin Brenner thematisiert fotografisch die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen. Bei ihren
In dem Fluchtkoffer von Textildrucken ist die Flucht aus der Bewegung zu sehen.
Kamilla Kleinschmidt und
Kerstin Brenners und Hannes
Ann-Kristin Zimmermann liegt ein
Fleckstein thematisieren fotografisch
Tortenstück. Es ist das Versteck für
die Gleichzeitigkeit des UngleichFluchtwerkzeug. Daneben steckt ein
zeitigen. Bei Kerstin Brenners TextilFluchtplan. Alle Dinge sind aus Stoff
drucken ist die Flucht aus der
und anderen Materialien aus den
Bewegung zu sehen, und bei Hannes
1950er und 1960er Jahren recycelt,
Fleckstein ist nur noch eine Art
bis auf den Fluchtplan. Hier handelt
Schatten des inzwischen abwesenes sich um einen zufälligen Gebäuden Menschen abgelichtet.
degrundriss der Gegenwart, den
Eine andere Art der Bewegung ist
heutigen Alltag. Es ist die Sehnsucht,
bei den Bildern von Steffen Walter
die Flucht aus dem Jetzt in eine versichtbar: Farbschwünge, die hinter
klärte Vergangenheit.
immer wieder neuen Farbschwüngen
Bei Julia Böbel geht es um die
verschwinden.
gedankliche Flucht in die MärchenBei Nora Sendatzkis sind die
welt. Ein verkleinerter Mensch winkt
Regale Bestandteil eines ausgeklüuns ein letztes Mal zu, bis er sich im
gelten Ornaments, eines Loch-Sysnächsten Moment durch einen Fenstems. Es erinnert an Lochbänder alter
terausschnitt in eine andere Welt
Zeilen-Setzmaschinen. Die Regale
schwingen wird.
können fortwährend in eine andere
Jan Michael Schönborn hat sich
Position fliehen. Für das darunter
fotografisch mit verlassenen Orten
auseinandergesetzt: irreale, unwirtli- Völlig verschwommen: Hannes Fleckstein wachsende Gras durchbrichtSebasche, menschenleere Tiefgaragen mit- lichtet nur noch den Schatten eines tian Dreser unregelmäßig Betonflächen. Sie öffnen sich zum Raum.hp
ten im belebten Zentrum Aachens.
Menschen ab.
INFO
„Übergänge 7: Flucht“,
Ausstellung der Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg,
2. Februar bis 16. März,
geöffnet jeweils freitags
bis sonntags, 11 – 18.30
Uhr, im KuKuK Kunst
und Kultur im Köpfchen
im ehemaligen deutschen Zollhaus Köpfchen, Eupener Straße
240, Aachen.
Das Plakat von Regina Sander und Christian Seifert empfängt die Besucher der Ausstellung. Es thematisiert die gegenwärtige Asylpolitik der Europäer.
Jan Michael Schönborn hat sich fotografisch mit verlassenen Orten auseinandergesetzt: irreale, unwirkliche, menschenleere Tiefgaragen mitten im belebten Zentrum Aachens.

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