Entwicklungskonzept - Konzept Projekte

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Entwicklungskonzept - Konzept Projekte
Unser Landkreis Miesbach 2014
Landkreis Miesbach
Juli 2009
Entwicklungskonzept und Projekte
Auftraggeber:
Landkreis Miesbach
Auftragnehmer:
auweck GmbH
Prof. Fritz Auweck
Dipl.-Geogr. Christian Fechter
Valpichlerstraße 49
80686 München
Koordination und
Federführung,
Fachbereich
Ländlicher Raum
LMU München, Institut für
Wirtschaftsgeographie
Prof. Dr. Hans-Dieter Haas
Dr. Dieter Schlesinger
Luisenstraße 37
80333 München
Fachbereich
Wirtschaft
Kohl & Partner
Tourismusberatung GmbH
Mag. Werner Taurer
Bahnhofstraße 8
A 9500 Villach
Fachbereich
Tourismus
Unser Landkreis Miesbach 2014
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1
Einleitung ................................................................................................................1
1.1
Methodik und Beteiligung .........................................................................................2
2
Das Entwicklungskonzept Unser Landkreis Miesbach 2014..............................5
2.1
Aufbau des Landkreisentwicklungskonzepts............................................................5
2.2
Der feste Rahmen des Landkreisentwicklungskonzepts ..........................................5
2.2.1
Leitsatz .........................................................................................................7
2.2.2
Hauptziele.....................................................................................................7
2.2.3
Handlungsgrundsätze...................................................................................7
2.2.4
Entwicklungsbereiche...................................................................................9
2.2.5
Ziele in den Entwicklungsbereichen ...........................................................10
3
Projekte .................................................................................................................15
3.1
Von der Projektidee zur Projektumsetzung ............................................................15
3.2
Projekte ..................................................................................................................17
3.2.1
Startprojekte ...............................................................................................17
3.2.2
Sonstige Projekte .......................................................................................19
4
Organisation und Management in der Umsetzung............................................28
5
Einleitung der Umsetzung ...................................................................................33
5.1
Beschluss des Kreistages ......................................................................................33
5.2
Projektaktivitäten ....................................................................................................37
5.2.1
Startprojekt P3 Landkreis mit zukunftsfähiger Energie...............................37
5.2.2
Startprojekt P8 Einheitliche Wanderwegebeschilderung............................43
5.2.3
Startprojekt P23 Oberland Markthalle ........................................................46
5.2.4
Startprojekt P25 Landreisweites Verkehrskonzept.....................................54
5.2.5
Protokoll des Bürgermeister-Workshop IV am 15.06.2009 ........................57
5.3
Auftaktveranstaltung...............................................................................................61
5.4
Integration des Landkreisentwicklungskonzepts in den Kommunen des
Landkreises ............................................................................................................61
Unser Landkreis Miesbach 2014
Inhaltsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Tab. 1:
Arbeitsphasen und Beteiligungsform bei der Erarbeitung des
Entwicklungskonzepts für den Landkreis Miesbach ............................................4
Tab. 2:
Fachliche Ziele in den fünf Entwicklungsbereichen ...........................................10
Tab. 3:
Projektübersicht nach Handlungsfeldern - Startprojekte....................................18
Tab. 4:
Übersicht über die im Laufe der Erarbeitung eingebrachten Projekte ...............20
Tab. 5:
Zuständigkeiten im Kernteam ............................................................................30
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1:
Gesamtbewertung der Regionen (vgl. Berlin-Institut für Bevölkerung
und Entwicklung 2004) und Zukunftsfähigkeit der Regionen (vgl.
Prognos AG 2007) ...............................................................................................1
Abb. 2:
Aufbau und Ablauf der Erarbeitung des Entwicklungskonzepts Unser
Landkreis Miesbach 2014 ....................................................................................2
Abb. 3:
Gutachterteam und Kernteam .............................................................................3
Abb. 4:
Aufbau des Landkreisentwicklungskonzepts .......................................................5
Abb. 5:
Leitbild für den Landkreis Miesbach ....................................................................6
Abb. 6:
Die Entwicklungsbereiche des Landkreisentwicklungskonzepts .......................10
Abb. 7:
Organisation der Projektbetreuung ....................................................................29
Abb. 8:
Beschlussvorlage zum Landkreisentwicklungskonzept in der
Kreistagssitzung am 15.07.2009 .......................................................................36
Abb. 9:
Protokoll des Bürgermeister-Workshop IV am 15.06.2009................................60
Unser Landkreis Miesbach 2014
1
Einleitung
Einleitung
Seit Ende der 80er Jahre steigt die Erfordernis, gemeindeübergreifend und durch
Aktivierung der endogenen Kräfte in Regionen Zukunftsstrategien und die Zukunftsentwicklung mit den Akteuren selbst in die Hand zu nehmen. Im Wettbewerb der
Regionen kann der Landkreis Miesbach laut verschiedener Studienergebnisse durchaus
selbstbewusst auftreten. So wurde in der Studie „Deutschland 2020“ die Gesamtsituation
der Region (Ist-Situation und Entwicklungschancen) als sehr positiv eingeschätzt. Auch in
der aktuellen Bewertung des „Zukunftsatlas 2007“ schneidet der Landkreis Miesbach in
Bezug auf die künftigen Entwicklungsmöglichkeiten sehr gut ab (vgl. Abb. 1).
Gesamtbewertung der Regionen
Zukunftsfähigkeit der Regionen
Abb. 1: Gesamtbewertung der Regionen (vgl. Berlin-Institut für Bevölkerung und
Entwicklung 2004) und Zukunftsfähigkeit der Regionen (vgl. Prognos AG 2007)
Diese Erfolge und positiven Einschätzungen der zukünftigen Entwicklung sind verschiedensten Gegebenheiten, Entwicklungen und Akteuren zu verdanken. Einen Teil dazu
beigetragen hat sicherlich auch, dass der Landkreis Miesbach sich schon frühzeitig mit
einer abgestimmten, landkreisweiten Entwicklung unter Beteiligung der Bürgerinnen und
Bürger des Landkreises beschäftigt hat. Bereits in den Jahren 1996 und 1997 wurde ein
Landkreisleitbild erarbeitet und das stets hohe Engagement der Bürgerinnen und Bürger
spiegelt sich in der Zahl von etwa 50 Agenda 21-Arbeitskreisen im Landkreis Miesbach
wider (vgl. Katholisches Bildungswerk im Landkreis Miesbach 2007).
Neue Herausforderungen und der stetig stattfindende Wettbewerb der Regionen um
Unternehmen, Arbeitsplätze, Tagesausflügler, Touristen, Einwohner. usw. bedürfen einer
konsequenten Fortführung dieser Politik. Einzelne Gemeinden können hier nicht oder nur
schwerlich bestehen, deshalb gilt es, gemeinsam als Landkreis aufzutreten und sich zu
positionieren. Dazu braucht es ein klares Profil. Ein im Herbst 2006 durchgeführtes
Bürgermeisterseminar bestätigte diese Notwendigkeit und durch den Beitritt des
Landkreises Miesbach zur Europäischen Metropolregion München ist ein klares Profil, mit
welchem sich der Landkreis auch innerhalb der Metropolregion positionieren kann,
hochaktuell.
1
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung
Zu diesem Zweck hat der Landkreis Miesbach beschlossen ein interdisziplinäres
Gutachterteam mit der Erarbeitung eines regionalen Landkreisentwicklungskonzepts für
den Landkreis Miesbach zu beauftragen.
1.1
Methodik und Beteiligung
Methodik und Ablauf der Erarbeitung des Landkreisentwicklungskonzepts
Die Erarbeitung des Landkreisentwicklungskonzepts besteht aus verschiedenen Abschnitten und kann auf bereits gemachten Schritten (Vorgeschichte und Situationsbestimmung) aufbauen. Im Jahr 2007 wurde mit der Analyse und Bewertung ein neuer
Beginn für ein Entwicklungskonzept angegangen (Ergebnisse der Analyse und Bewertung
sind im Bericht Analyse und Bewertung dargestellt). Auf dieser Grundlage wurde unter
Beteiligung von Experten, Bürgerinnen und Bürgern, der Verwaltung und weiteren
Akteuren aus dem Landkreis Miesbach ein zielgerichtetes Entwicklungskonzept Unser
Landkreis Miesbach 2014 erarbeitet, welches den Rahmen für eine weiter erfolgreiche
Entwicklung des Landkreises Miesbach bildet. Im darauffolgenden Arbeitsschritt wurden
mit der Entwicklung von Projekten und der Organisations- und Managementstruktur die
Umsetzung und Realisierung des Entwicklungskonzepts vorbereitet.
Vorgeschichte
Landkreisleitbild (Bürgermeister, Thierhaupten)
Situationsbestimmung
Strategieseminar (Bürgermeister, Sudelfeld)
Neuer Beginn für ein Entwicklungskonzept
Analyse und Bewertung
Entwicklungskonzeption
Leitsatz, Ziele, Handlungsgrundsätze, Entwicklungsbereiche
Umsetzungsvorbereitung
Projekte, Organisationsstruktur, Startveranstaltung
1996 / 97
2006
2007 / 08
2008
2008 / 09
Abb. 2: Aufbau und Ablauf der Erarbeitung des Entwicklungskonzepts Unser Landkreis
Miesbach 2014
Eine fachlich differenzierte Betrachtung ist durch die breite Zusammensetzung des
Gutachterteams und feste Ansprechpartner im Landkreis für die jeweiligen Themenbereiche (Kernteam) gewährleistet. Entsprechend der erkennbaren vorrangigen Themenstellungen und Herausforderungen erfolgte die Bearbeitung des Landkreisentwicklungskonzepts in drei Bereichen Die Themenbereiche wurden dabei nicht isoliert, sondern
themenübergreifend und miteinander vernetzt betrachtet.
2
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung
Beratung: Prof. Dr. Magel
Wirtschaft
Tourismus
Ländlicher Raum
Wirtschaftsgeographie LMU
Büro Kohl und Partner
Büro auweck
Herr Dr. Schlesinger
Herr Mag. Taurer
Herr Mag. Wirtnik
Herr Prof. Auweck
Herr Fechter
Frau Sommer
Frau Floßmann
Herr Reitz
SMG Landkreis Miesbach
Tourismusverband
Alpenregion Tegernsee
Schliersee e.V.
Katholisches Bildungswerk
Landkreis Miesbach e.V.
Herr Scherer
Landratsamt Landkreisentwicklung
Abb. 3: Gutachterteam und Kernteam
Beteiligungsformen im Entwicklungskonzept des Landkreises Miesbach
Regelmäßige stattgefundene Treffen und Abstimmungen des Gutachterteams mit den
Mitgliedern des Kernteams garantieren den integrierten, themenübergreifenden Ansatz
sowohl bei den Gutachtern als auch vor Ort. Das Landkreisentwicklungskonzept wurde
des Weiteren in Rückkopplung mit dem Kreistag, den Bürgermeistern der Landkreiskommunen und unter Beteiligung von Experten und Bürgerinnen und Bürgern aus dem
Landkreis erarbeitet. Dabei wurde Wert darauf gelegt, dass alle Bevölkerungsgruppen
und relevanten gesellschaftlichen Bereiche und Themenfelder berücksichtigt werden. In
zwei Bürgerforen konnten die Bürger des Landkreises ihre Meinungen, Anregungen und
Ideen einbringen. Des Weiteren wurden alle Bürger des Landkreises aufgerufen Projekte
und Projektideen einzubringen und konnten diese per Post oder E-Mail an die Mitglieder
des Kernteams senden. Um die Umsetzung zu gewährleisten, wurden darüber hinaus
insbesondere bei der Weiterentwicklung der Startprojekte Vertreter der beteiligten
Gebietskörperschaften und für die Umsetzung notwendige Träger und Akteure
einbezogen. Während der gesamten Erarbeitung des Landkreisentwicklungskonzepts
wurde die Öffentlichkeit in Veranstaltungen und über die Presse über Inhalte und den
Fortschritt informiert.
3
Unser Landkreis Miesbach 2014
Tab. 1:
Einleitung
Arbeitsphasen und Beteiligungsform bei der Erarbeitung des Entwicklungskonzepts für den Landkreis Miesbach
Arbeitsphase
Beteiligungsform
Gesamtprojekt
Kreistag bzw. relevanter Ausschuss
Analyse- und Bewertung
Kernteam
Startgespräche mit Experten aus den
Fachbereichen
Gemeinsamer Workshop mit Experten aus
allen Fachbereichen
Entwicklungskonzeption
Kernteam
Strategieworkshop mit Experten aus allen
Fachbereichen
Strategieworkshops mit den Bürgermeistern
1.Landkreisforum mit Bürgerinnen und Bürgern
Umsetzungsvorbereitung
Kernteam
Sammlung von Projektideen von allen
Bürgerinnen und Bürgern
2.Landkreisforum mit Bürgerinnen und Bürgern
Workshops mit Experten
Workshops mit allen Bürgermeistern
Arbeitsgespräche mit Schlüsselpersonen
Sensibilisierung Gesamtprojekt
Internetauftritt
Presseinformationen
Veranstaltungsdokumentation
Beteiligungsmöglichkeiten über
Ansprechpartner im Landkreis
4
Unser Landkreis Miesbach 2014
Das Entwicklungskonzept
2
Das Entwicklungskonzept Unser Landkreis Miesbach 2014
2.1
Aufbau des Landkreisentwicklungskonzepts
Das Entwicklungskonzept Unser Landkreis Miesbach besteht aus einem festen Rahmen
welcher die Richtung für die zukünftige Entwicklung vorgibt und Projekten, mit welchen
das Landkreisentwicklungskonzept umgesetzt wird. Durch den festen Rahmen ist eine
klare Richtung und Zielsetzung vorgegeben, die Projekte können im Laufe der Umsetzung
neuen Herausforderungen angepasst werden und es können neue Projekte hinzukommen. Durch die flexible Ebene der Projekte gesichert, dass auf aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen reagiert werden kann.
Leitsatz
Hauptziele
Handlungsgrundsätze
fester Rahmen des
Entwicklungskonzepts
Entwicklungsbereiche
Ziele in den Entwicklungsbereichen
Projekte
Flexibler Teil des
Entwicklungskonzepts
Abb. 4: Aufbau des Landkreisentwicklungskonzepts
2.2
Der feste Rahmen des Landkreisentwicklungskonzepts
Der Leitsatz, die vier Hauptziele, die drei Handlungsgrundsätze, die fünf Entwicklungsbereiche und die 54 Ziele in den Entwicklungsbereichen bilden den festen Rahmen des
Entwicklungskonzepts Unser Landkreis Miesbach 2014. Hier werden langfristige Zielsetzungen für die Entwicklung (Leitsatz und Hauptziele), die grundsätzliche Philosophie
(Handlungsgrundsätze), die wichtigsten Handlungsfelder (Entwicklungsbereiche) und
konkreten Zielsetzungen (Ziele in den Entwicklungsbereichen) für die Landkreisentwicklung formuliert die bis zum Jahr 2014 erreicht werden sollen.
5
Unser Landkreis Miesbach 2014
Das Entwicklungskonzept
Abb. 5: Leitbild für den Landkreis Miesbach
6
Unser Landkreis Miesbach 2014
Das Entwicklungskonzept
2.2.1 Leitsatz
Der Leitsatz beschreibt den angestrebten Zustand des Landkreises Miesbach im Jahr
2014. Der Leitsatz wurde gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und Experten des
Landkreises Miesbach entwickelt und mit den Bürgermeistern abgestimmt. Im
2. Landkreisforum wurde dieser den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt.
Als erfolgreiche Premiumregion sichert der Landkreis Miesbach höchstmögliche
Lebensqualität für Bewohner und Gäste in einer attraktiven und abwechslungsreichen
Kulturlandschaft, bietet Qualitätsbetriebe und Qualitätsprodukte und ist ländlich
geprägter, international bekannter Teil der Metropolregion München
2.2.2 Hauptziele
Die vier Hauptziele beschreiben die wichtigsten Zielsetzungen der Landkreisentwicklung.
Sie wurden im 2. Landkreisforum den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. Gemachte
Anmerkungen wurden berücksichtigt und die überarbeiteten Hauptziele mit den Bürgermeistern abgestimmt und punktuell ergänzt.
Der Landkreis Miesbach ist eine authentische Region in intakter Umwelt und mit gleich
guten Lebenschancen, in der sich alle Bürger und Gäste wohl fühlen.
Der Landkreis Miesbach ist Premiumregion als Wirtschaftsstandort, in Bildung und
Ausbildung, in den Bereichen Architektur, Siedlungs- und Kulturlandschaftsbild,
Klimaschutz, bei Naherholung und Tourismus.
Im Landkreis Miesbach besteht Bereitschaft zur Veränderung und es findet vorrangig
ein nachhaltiges qualitatives Wachstum statt.
Im Landkreises Miesbach erfahren alle Berufsgruppen und Ausbildungswege die
gleiche Wertschätzung, der Wert der bäuerlichen und handwerklichen Strukturen ist
bewusst, wird gepflegt und nach außen vermittelt.
2.2.3 Handlungsgrundsätze
Die nachfolgend dargestellten Handlungsgrundsätze sind fachbereichsübergreifend in
allen Entwicklungsbereichen zu erkennen und fungieren als Rahmen gebende Leitlinien
der Landkreisentwicklung.
Die Handlungsgrundsätze wurden bereits zu Ende der Analyse- und Bewertungsphase
mit den Bürgerinnen und Bürgern, Experten und Bürgermeistern aus dem Landkreis
Miesbach abgestimmt.
7
Unser Landkreis Miesbach 2014
Das Entwicklungskonzept
Qualität
Eine qualitative Verbesserung von Einrichtungen aber auch von Handlungsabläufen und
Prozessen ist im Landkreis in allen Bereichen in unterschiedlicher Dimension gefordert.
Auf Grund knapper Ressourcen (z.B. Grund und Boden) ist eine deutlich qualitätsorientierte Ausrichtung des Landkreises Philosophie, Handlungsgrundsatz und Strategie
zugleich. Eine „Mengen-orientierte“ oder „Massenmarkt-orientierte“ Ausrichtung ist weder
ökologisch, ökonomisch noch aus sozial-verträglicher Sicht zielführend.
Die knappen Ressourcen treffen durch die Nähe zum Ballungsraum München auf eine
sehr starke Nachfrage, insbesondere im Naherholungs- und Kurzurlaubstourismus und im
Siedlungsbereich.
Eine klar qualitätsorientierte Haltung und Ausrichtung ermöglicht höhere Wettbewerbschancen in der Wirtschaft und im Tourismus, generell höhere ökonomische Renditen,
sichert aber auch langfristig die natürlichen Ressourcen. Es gilt aber gleichzeitig, auch die
soziale Verträglichkeit aus Sicht der einheimischen Bevölkerung sicherzustellen (z.B. im
Bereich Wohnbau, Grundverkehr, Lebenshaltungskosten).
Durch die Qualitätsorientierung soll zudem die Gefahr des Mittelmaßes, z.B. in der
touristischen Angebotspolitik, der Baukultur und der Ausbildung vermieden werden,
welche eindeutig die Gefahr der schleichenden Auszehrung und des Wettbewerbs über
den Preis zu Folge hätte.
Partnerschaftliches Verwalten und Handeln (Good Governance)
Die Zusammenarbeit und das Zusammenwirken zwischen Kommunen, Verwaltungen,
Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, Vereinen, Verbänden und den weiteren im
Landkreis Miesbach aktiven Akteuren ist fachübergreifend ein wichtiges Thema im
Landkreis Miesbach. Partnerschaftliches Verwalten und Handeln steht hierbei für ein
neues Selbstverständnis in der Beziehung zwischen Staat, Bürgerinnen und Bürgern und
den weiteren Akteuren. Dabei gilt es die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die
Wirtschafts- und Sozialpartner zu informieren, an Entscheidungen teilhaben zu lassen,
Strukturen aufzubauen in welchen sie als gleichberechtigte Partner eingebunden sind,
das Verwaltungshandeln und die politischen Entscheidungen stärker auf die Bedürfnisse
vor Ort abzustimmen. Good Governance trägt dazu bei, bisher unerschlossene Potenziale
im Landkreis und den einzelnen Kommunen zu erschließen. Durch eine engere
Zusammenarbeit gleichwertiger Akteure, steigt die Bereitschaft sich für die Region zu
engagieren, die Identifikation mit dem Landkreis Miesbach wächst – es entsteht ein
Mehrwert für alle Seiten. Mit den bestehenden Strukturen des Agenda 21-Prozesses sind
im Landkreis Miesbach im Bereich der Bürgerbeteiligung bereits sehr gute Strukturen
vorhanden, auf denen aufgebaut werden kann. Neben der im Allgemeinen als gut
befundenen Zusammenarbeit und Information, gilt es vor allem in Bezug auf bestimmte
Themenbereiche oder Interessengruppen geeignete Beteiligungs- und Zusammenarbeitsformen zu etablieren. Das generell als positiv beurteilte Verwaltungshandeln sollte
noch aktiver auf die Belange bestimmter Zielgruppen ausgerichtet werden, bzw. die
Zusammenarbeit intensiviert werden. Ein weiterer fachbereichsübergreifender Schwerpunkt innerhalb des Handlungsgrundsatzes Partnerschaftliches Verwalten und Handeln
8
Unser Landkreis Miesbach 2014
Das Entwicklungskonzept
ist die interkommunale Zusammenarbeit und Abstimmung im Landkreis Miesbach, sowohl
zwischen den Gemeinden, als auch mit dem Landkreis Miesbach.
Vernetzung
Aus Sicht der Landkreisentwicklung ist Vernetzung als die verstärkte horizontale und
vertikale Zusammenarbeit von Betrieben bzw. Leistungsträgern oder/und Organisationen
zu verstehen. Insbesondere gilt es dadurch Potenziale und Synergien zu nutzen und
wirtschaftliche Nachteile der klein- und mittelbetrieblichen Struktur auszugleichen. Für den
Bereich der öffentlichen Verwaltung ist die interkommunale Zusammenarbeit gemeindlicher Einrichtungen und Verwaltungen ausbaubar und abzustimmen. Zudem können
gemeindeübergreifend gemeinsame Strategien in verschiedenen Fachbereichen entwickelt werden.
Auch eine engere Vernetzung auf Vereinsebene vorstellbar und könnte Synergieeffekte
zeigen. Im Tourismus kann auf erste positive Beispiele der Vernetzung im Angebotsbereich (z.B. Gesundheit und Tagungsangebote am Tegernsee) verwiesen werden. Die
regionale Optimierung der touristischen Dienstleistungsprozesse ist entlang der Dienstleistungsketten im Sommer wie im Winter generell ein möglicher Ansatz zur Angebotsentwicklung und besseren Vermarktung der Region. International haben Kooperationsgruppen und branchenübergreifende Leistungspartnerschaften gerade auch im Tourismus
den KMU zu mehr Erfolg im Wettbewerb verholfen.
Clusterbildungen wären ein weiterer möglicher Weg der Vernetzung im Wirtschaftsbereich. Eine intensivere Netzwerkbildung ist zudem über einen systematischen und
strukturierten Informationsaustausch über die Landkreisgrenzen hinaus aber vor allem
auch innerhalb des Landkreises erforderlich. Dies sowohl zwischen Leistungsträgern der
Wirtschaft, politisch Verantwortlichen als auch Vertretern im Bildungs- und Kulturbereich.
Abstimmung und Vernetzung ist in allen großen, den gesamten Landkreis betreffenden
Handlungsfeldern gefordert. Dies sind neben den genannten auch die Bereiche Verkehr,
Bildung, Flächenmanagement und Siedlungspolitik.
2.2.4 Entwicklungsbereiche
Basierend auf den Stärken und Schwächen und den bestehenden Handlungsbedarfen
wurden für den Landkreis Miesbach fünf vordringliche Entwicklungsbereiche identifiziert
(siehe Abbildung 5). Diese zeigen die Themenfelder auf, welche für die künftige Entwicklung des Landkreises von besonderer Bedeutung sind. Die Entwicklungsbereiche
werden dabei nicht isoliert betrachtet, sie sind miteinander vernetzt und beeinflussen sich
gegenseitig.
Die Entwicklungsbereiche wurden mit den Bürgerinnen und Bürgern, Experten und
Bürgermeistern aus dem Landkreis Miesbach abgestimmt.
9
Unser Landkreis Miesbach 2014
Das Entwicklungskonzept
Abb. 6: Die Entwicklungsbereiche des Landkreisentwicklungskonzepts
2.2.5 Ziele in den Entwicklungsbereichen
In den fünf Entwicklungsbereichen wurden 54 fachliche Ziele erarbeitet. Die Entwicklungsziele konkretisieren die Hauptziele und formulieren prüfbare Zielsetzungen die in den
Entwicklungsbereichen erreicht werden sollen.
Die fachlichen Ziele wurden mit Experten aus dem Landkreis entwickelt. Im 2. Landkreisforum wurden die fachlichen Ziele den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt und diese
konnten Anmerkungen und Ergänzungen vornehmen. Die weiterentwickelten fachlichen
Ziele wurden mit den Bürgermeistern des Landkreises abgestimmt.
Im Folgenden sind die fünf Entwicklungsbereiche mit den ihnen zugeordneten 54
fachlichen Zielen dargestellt.
Tab. 2:
Fachliche Ziele in den fünf Entwicklungsbereichen
Fachliche Ziele im Entwicklungsbereich Siedlung, Baukultur und Wohnen
S1
Durch Erhalt historischer Bausubstanz und sich einfügende hochwertige Architektur bei
Neubauten ist der Landkreis Miesbach 2014 als Premiumregion für Architektur bekannt
S2
Eine gepflegte, bewirtschaftete, voralpine, bäuerliche Kulturlandschaft prägt 2014 das Bild
des Landkreis Miesbach
S3
Im Jahr 2014 sind energiesparendes Bauen und Planen bei Neu- und Umbauten und
Energieeinsparung und sinnvolle Nutzung regenerativer Energien im Gebäudebestand
etablierte Grundsätze im Landkreis Miesbach
S4
2014 besteht in Verwaltungen, bei Bürgern, Besuchern, Bauherren, Architekten, Planern
und sonstigen beteiligten Akteuren ein gemeinsames Verständnis zum Wert von
Architektur und Siedlungsbild
S5
Bürgerfreundliche Verwaltungen beraten kompetent, verstehen den Bürger als Kunden
und binden Bürger, Unternehmer und Vertreter von gesellschaftlichen Gruppen frühzeitig
in Planungsprozesse ein
10
Unser Landkreis Miesbach 2014
Das Entwicklungskonzept
S6
Im Jahr 2014 bietet der Landkreis Miesbach ein attraktives Wohnungsangebot für
Familien, Senioren und behinderte Menschen (barrierefreier Wohnraum)
S7
2014 besteht ein ausreichendes Infrastrukturangebot, das von allen Bewohnern erreichbar
ist, mit wohnortnaher Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs und Zugang zu
modernen Kommunikationsinfrastrukturen
S8
Es findet eine abgestimmte Siedlungsentwicklung zwischen den Gemeinden des
Landkreises statt
S9
Im Jahr 2014 ist der jährliche Flächenverbrauch gesunken
S
10
2014 wird der Innenentwicklung Priorität eingeräumt, bestehende Gebäude und
Brachflächen konnten einer bedarfsgerechten Nutzung zugeführt werden
Fachliche Ziele im Entwicklungsbereich (Aus)Bildung
A1
2014 besteht ein wohnortnahes, regional ausgewogenes alle Schularten umfassendes
Angebot im Landkreis Miesbach.
A2
Im Jahr 2014 besteht ein hochwertiges und gegenüber dem Jahr 2008 breiteres Angebot
an weiterführenden Schulen (priv. Hochschule, FOS/BOS, Fachschule für Tourismus) im
Landkreis
A3
Im sozialen, im technischen und im Dienstleistungsbereich werden qualitativ hochwertige
berufliche Ausbildungsmöglichkeiten im Landkreis angeboten
A4
Im Jahr 2014 besteht ein breites, landkreisweit vernetztes Angebot in der
Erwachsenenbildung
A5
Es bestehen attraktive, auf die verschiedenen Ansprüche ausgerichtete Möglichkeiten der
Ganztagsbetreuung im Landkreis Miesbach.
A6
Lokale Unternehmen und Schulen arbeiten im Jahr 2014 in der Ausbildung eng
zusammen, in den Unternehmen und den Schulen sind jeweils Ansprechpartner benannt.
A7
Im Jahr 2014 erreicht der Anteil von Schulabgänger mit allgemeiner Hochschulreife
mindestens 20%
A8
In der Schulen im Landkreis Miesbach werden im Jahr 2014 durch Bürgerengagement
und Ehrenamt projektorientierte Lehrangebote angeboten, insbesondere in der
ästhetischen Bildung, der Stärkung der kindlichen Persönlichkeit (durch Musik, Tanz,
Kunst, Sport) und der Umweltbildung mit den Schwerpunkten Energie und
Naturerfahrung.
A9
Im Jahr 2014 sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene über die Themen Energie
(Energieerzeugung, -verbrauch, -sparen), Gesundheit (Bewegung, Sport) und Tourismus
(Bedeutung und Wert) informiert und sensibilisiert, insbesondere durch Aufnahme der
Themen in die Schul- und Erwachsenenbildung.
A
10
Im Jahr 2014 besteht ein breites zielgruppenorientiertes Förderangebot, insbesondere im
frühkindlichen Bereich, das Benachteiligungen im Bildungsbereich entgegenwirkt.
11
Unser Landkreis Miesbach 2014
Das Entwicklungskonzept
Fachliche Ziele im Entwicklungsbereich Tourismus
T1
2014 ist ein klares und eigenständiges Profil der Alpenregion Tegernsee-Schliersee (ATS)
mit den Themen „Gesundheit“, „Tagungs- und Geschäftstourismus“ und „Lust auf Natur“
am internationalen Tourismusmarkt spürbar.
T2
2014 sind erste konkrete Maßnahmen zur Entwicklung der ATS als nachhaltige
Qualitätsregion im Tourismus mit Premiumangeboten auf allen Ebenen (wie z.B.
Unterkunft, Landschaft und Natur, Freizeitaktivitäten, Barrierefreiheit) auf den Weg
gebracht.
T3
Die direkt betroffenen Partner bearbeiten gemeinsam unter dem organisatorischen Dach
der ATS das Geschäftsfeld „Lust auf Natur“.
T4
2014 ist es gelungen, in der ATS auch die Wintersaison weiterzuentwickeln. Teilregionen
haben sich insgesamt oder zum Teil unterschiedlich profiliert und auf bestimmte
Themenfelder im Winter spezialisiert (Nordisch / Alpin / Winterromantik/Alternativer
Winter).
T5
2014 ist das Tegernseer Tal als das Leistungs- und Kompetenzzentrum für das
Themenfeld Gesundheit und Prävention bekannt. Qualitätsvolle, professionelle
Einzelbetriebe im übrigen Landkreis werden aktiv unterstützt und in diesem touristischen
Geschäftsfeld eingebunden. Es werden vorwiegend „Selbstzahler“ als Gäste begrüßt.
T6
2014 ist die Sicherung der Voraussetzungen und der Anerkennung der prädikatisierten
Kur- und Erholungsorte gelungen.
T7
Bis 2014 ist das Angebot eines qualitätsvollen Tagungsangebots am Tegernsee
abgesichert und die Weiterentwicklung eines professionellen Tagungs- und
Geschäftstourismus auch im übrigen Landkreis gelungen.
T8
Bis 2014 sind erste Belege für eine nachweisliche Steigerung der Wertschöpfung aus dem
Tagestourismus vorhanden. Maßnahmen zur Optimierung der Wertschöpfung in diesem
Geschäftsfeld greifen, das Bewusstsein für die Chancen die aus diesem Geschäftsfeld
erwachsen ist bei Fachleuten und Bevölkerung vorhanden.
T9
2014 ist ein Konzept für ein international sehr gut wettbewerbsfähiges Mix an
Beherbergungsbetrieben festgelegt und erste Umsetzungen sind gelungen.
Neben der gezielten Neuansiedlung von Hotels werden bis 2014 20 – 30 % des
Fördervolumens zum Ausbau und zur Verbesserung der Beherbergungsstrukturen in die
qualitätsvolle Entwicklung und Qualifizierung der Kleinvermieter investiert.
T
10
Bis 2014 sind landkreisweite Maßnahmen zur Nachfolgesicherung im Tourismus in
Umsetzung.
T
11
2011 gibt es eine gemeinsam getragene Markenstrategie für die Destination Management
Organisation der Region.
T
12
Im Rahmen des Marketingkonzepts der DMO erhalten internationale Märkte einen
höheren Stellenwert. 2012 arbeiten die Beherberger der Region mit internationalen
Reiseplattformen und Reiseveranstaltern. 2014 sind erste Erfolge bei der Steigerung der
internationalen Gästezahlen nachweisbar.
T
13
Bis 2014 ist es nachweislich gelungen, die Qualität des Kulturlandschaftsbildes und den
Naturraum zu bewahren und zu sichern. Gleichzeitig konnte die erforderliche Infrastruktur
für den Tourismus ausgebaut werden und der Naturraum für den Gast qualitativ gut
erlebbar gemacht werden.
T
14
Bis 2014 ist es gelungen, die Einstellung der Bevölkerung und der politischen Gremien im
Landkreis zum Tourismus deutlich zu verbessern und so ein klar besseres Verständnis für
erforderliche Projekte und Maßnahmen für die Entwicklung des Tourismus zu erreichen.
12
Unser Landkreis Miesbach 2014
T
15
Das Entwicklungskonzept
Ab 2011 beginnt die Umsetzung einer optimalen, von den Gästen wahrnehmbaren und
von den Leistungsträgern akzeptierten Destination Management Organisation (DMO), die
von den betroffenen Teilregionen und Partnern gemeinsam und abgestimmt entwickelt
wurde
° Das gemeinsame DMO-Konzept liegt ein Jahr nach der abgeschlossenen
Integrationstätigkeit im Tegernseer Tal vor (angestrebt wird 2011)
° Die Gemeinden außerhalb des Tegernseer Tals werden bis 2011 auch aus eigener
Kraft touristisch stärker aufgebaut und zusammengeführt um sie auf Augenhöhe
(auch finanziell) mit den durch die TTT vertretenen Orte zu bringen.
T
16
2014 sind die statistischen Grundlagen im Tourismus deutlich verbessert und ein
umfassendes Reporting erstellt (zeitnah, aussagekräftig).
Fachliche Ziele im Entwicklungsbereich Wirtschaft
W1
Im Jahr 2014 ist die Wirtschaftsfreundlichkeit des Landkreises gestiegen und durch
unabhängige Evaluierungen nachgewiesen
W2
Im Jahr 2014 sind die qualitativ hochwertigen regionalen Produkte und Besonderheiten in
Wert gesetzt (insbesondere Handwerk und Landwirtschaft) und in regionale
Wertschöpfungsketten integriert
W3
Bis 2014 ist ein vernetzendes Landkreismarketing aufgebaut – Es kommt zu einer
gemeinsamen Positionierung bzw. Profilbildung des Wirtschaftsstandorts Miesbach nach
innen und nach außen
W4
Die lokale Gewerbestruktur zeichnet sich im Jahr 2014 durch eine gesunde wirtschaftliche
Vielfalt sowie ausgewählten regionalen und branchenspezifischen Schwerpunkten
(Cluster) aus
W5
Bis 2014 werden Maßnahmen realisiert durch welche die Kaufkraft im Vergleich zu 2008
im Landkreis gesteigert bzw. mindestens gehalten werden konnte
W6
Der Landkreis ist ein attraktiver Standort für Arbeitskräfte, im Vergleich zum Jahr 2008 hat
die Zahl der Arbeitskräfte zugenommen
W7
Die Wirtschaft trägt einen bedeutenden Anteil zur Energiewende bei und der Landkreis
wird zum Vorbild für Energiesparen
W8
Die Ansiedlung von Betrieben im Landkreis Miesbach findet in umwelt- und
landschaftsverträglicher Art und Weise statt.
W9
Bei kommunalen Aufträgen werden im Rahmen der Vergabeverordnungen besonders
Unternehmen der Region berücksichtigt
W
10
Die Wirtschafts- und Sozialpartner sind 2014 eng vernetzt und setzten ihr Know-how
synergetisch ein, um die Wirtschaft menschlich und effektiv zu gestalten
W
11
Im Jahr 2014 sind die einzelnen Gewerbesektoren des Landkreises eng miteinander
vernetzt und tragen so zu einer erhöhten Wertschöpfung im Landkreis bei
13
Unser Landkreis Miesbach 2014
Das Entwicklungskonzept
Fachliche Ziele im Entwicklungsbereich Verkehr
V1
Im Jahr 2014 ist durch eine landkreisweit abgestimmte Entzerrung und Lenkung des
Verkehrs eine deutliche Entlastung der Bewohner und der Verkehrsinfrastrukturen erreicht
V2
Durch eine landkreisweite Verkehrssteuerung und –planung besteht ein leistungsstarkes
und attraktives Verkehrsangebot und der Durchgangsverkehr wird verträglich abgewickelt
V3
2014 ist die Leistungsfähigkeit und die Qualität des Schienenverkehrs im Landkreis und
der Anbindung nach München weiter ausgebaut
V4
Es bestehen attraktive ÖPNV-Angebote für Einheimische und Gäste, die besonders die
Fläche im Landkreis erschließen
V5
2014 sind überörtliche Wegenetze und die Siedlungsbereiche radfahrer- und
fußgängerfreundlich gestaltet.
V6
Die bestehenden Verkehrsangebote sind 2014 familien-, senioren- und
behindertengerecht und diese Interessengruppen sind in die Planungen fest eingebunden
V7
Die Bewohner und Gäste können auf attraktive, aufeinander abgestimmte Alternativen
zum motorisierten Individualverkehr zurückgreifen und schätzen den Wert nicht auf das
Auto angewiesen zu sein
14
Unser Landkreis Miesbach 2014
3
Projekte
Projekte
Die Ebene der Projekte bildet den operativen Teil des Entwicklungskonzepts Unser
Landkreis Miesbach 2014. Durch Projekte wird die Entwicklungsstrategie umgesetzt. Die
Möglichkeit bestehende Projekte den aktuellen Bedingungen anzupassen und neue Projekte zu erarbeitet stellt sicher, dass auf neue Entwicklungen und Gegebenheiten reagiert
werden kann. Die Projekte sind somit der flexible Teil der Entwicklungsstrategie.
Für das Entwicklungskonzept Unser Landkreis Miesbach 2014 wurden 90 Projekte
entwickelt, von welchen 28 zu Startprojekten weiterentwickelt wurden.
3.1
Von der Projektidee zur Projektumsetzung
Auf Basis der in Modul 1 durchgeführten SWOT-Analyse, der daraus abgeleiteten
Handlungsbedarfe und ausgerichtet an den Zielen des Landkreisentwicklungskonzepts
wurden Projekte und Projektideen erarbeitet. Bei der Projektentwicklung wurde großer
Wert auf die Einbeziehung von Fachexperten aus dem Landkreis, die Beteiligung der
Bürger und Unternehmer aus dem Landkreis Miesbach, die Einbeziehung von Verbänden,
Vereinen und möglichen Projektpartnern gelegt. In mehreren Veranstaltungen wurden
gemeinsam mit Fachexperten aus dem Landkreis Miesbach Projektideen und Projekte
abgestimmt und weiterentwickelt. Es wurden zwei Landkreisforen veranstaltet, zu welchen
alle Bürger, Vereine, Verbände, Unternehmer, Agenda 21-Gruppen und weiteren
Interessierten aus dem Landkreis Miesbach eingeladen wurden. Hier konnten
Projektideen und Projekte eingebracht und weiterentwickelt werden. Neben der
Teilnahme an Veranstaltungen bestand daneben auch die Möglichkeit Projekte, Projektideen und Meinungen per E-Mail oder postalisch einzubringen. Über diese Möglichkeiten
wurde ausführlich in der Presse und bei den Veranstaltungen informiert und die
entsprechenden Ansprechpartner benannt.
Daneben wurde im 2. Landkreisform das Meinungsbild der Bürger zu den bestehenden
Projektideen eingeholt. Die Bürger des Landkreises Miesbach konnten aus den bestehenden Projektideen und Projekten die Ihrer Meinung nach wichtigsten kennzeichnen.
Unter Berücksichtigung dieser Grundlage wurden die Projektideen und Projekte
nachfolgend weiterentwickelt.
Auf Grundlage des Meinungsbildes der Bürger, der Einschätzung der beteiligten Experten
und des Gutachterteams wurden die Bürgermeister des Landkreises über die Projekte
informiert und es wurden Projekte zur prioritären Umsetzung vorgeschlagen
(Startprojekte). In Rückkopplung mit den Bürgermeistern wurden Projekte ausgewählt, die
nachfolgend mit den beteiligten Akteuren in Bürgerschaft, Verwaltung und Kernteam zu
28 Startprojekten weiterentwickelt und konkretisiert wurden.
15
Unser Landkreis Miesbach 2014
Projekte
Impressionen der Projektentwicklung:
Gemeinsamer Workshop mit Experten aller Fachbereiche
1. Landkreisforum
16
Unser Landkreis Miesbach 2014
Projekte
2. Landkreisforum
3.2
Projekte
Insgesamt bestehen 92 Projekte, die gemeinsam mit Experten, Bürgerinnen und Bürgern,
Vereinen, Agenda 21-Gruppen, Unternehmern und weiteren Akteuren entwickelt wurden.
Für 28 Startprojekte wurde die Umsetzung vorbereitet indem die Projektinhalte mit den
Projektbeteiligten weiter konkretisiert wurden.
3.2.1 Startprojekte
Gemeinsam mit möglichen Projektträgern, Projektverantwortlichen und in Abstimmung mit
dem Kernteam wurden 28 Startprojekte konkretisiert. Diese sind mit den Bürgermeistern
der Landkreiskommunen und den beteiligten Akteuren abgestimmt.
Die zugehörigen Projektbögen sind im Anhang beigefügt. In den Projektbögen finden Sie
die Projektinhalte, die konkreten Arbeitsschritte, einen Zeitplan, Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten, die Trägerschaft, beteiligte Partner, den Nutzen für den Landkreis
Miesbach, den Beitrag zur Erreichung der Ziele des Entwicklungskonzepts Unser
Landkreis Miesbach 2014 und weitere Inhalte.
Nachfolgend sind die 28 Startprojekte in einer Übersicht den Entwicklungsbereichen
zugeordnet. Im Entwicklungsbereich Siedlung, Baukultur und Wohnen wurde bereits im
Rahmen der Konkretisierung der Startprojekte die Einrichtung eines Runden Tisches der
Akteure der Senioren- und Altenhilfe beschlossen. Dieser soll unabhängig von den
17
Unser Landkreis Miesbach 2014
Projekte
übrigen Startprojekten ins Leben gerufen werden und durch eine stärkere Koordination
und Abstimmung der bestehenden privaten und öffentlichen Angebote und Dienstleister
im Bereich der Senioren- und Altenhilfe eine qualitativ hochwertige flächendeckende
Versorgung sicherstellen.
Tab. 3:
Projektübersicht nach Handlungsfeldern - Startprojekte
Entwicklungsbereich Siedlung, Baukultur und Wohnen
P1
Interkommunales Ökokonto
P2
Optimierung der Landschaftsschutzgebietskulisse
P3
Landkreis mit zukunftsfähiger Energie
- Energiedatenbank EDB
- Energieatlas ENA
- Energieleitplan ELP
- Energienutzungsplan ENP
- Bauberatung für Energie und Bauen
P4
Bewusstseinsbildung zur Architekturqualität
++
Runder Tisch der Akteure der Senioren- und Altenhilfe
5 Startprojekte
Entwicklungsbereich (Aus)Bildung
P5
Landkreisweites Schulkonzept
P6
Unternehmer in der Schule – Schüler in den Unternehmen / Ausbildungsplatzbörse
P7
Frühkindliche Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund
3 Startprojekte
Entwicklungsbereich Tourismus
P8
Einheitliche Wanderwegebeschilderung
P9
Sudelfeld – Entwicklungskonzept Winter und Sommer
P10
Gästekarte – All-inclusive-Card
P11
Ausweitung der RVO-Gästekarte
P12
Landkreis übergreifendes Winterkonzept
P13
Konzept einer optimalen Tourismusorganisation (Destination Management Organisation)
für die Region
P14
Masterplan zur Hotelentwicklung in der Region
P15
Zertifizierungsoffensive
8 Startprojekte
18
Unser Landkreis Miesbach 2014
Projekte
Entwicklungsbereich Wirtschaft
P16
Wirtschaftsfreundliche Kommunalverwaltung
P17
Verwaltungscheck 2009 und 2014
P18
Weiche Maßnahmen zur Erhöhung der Wirtschaftsfreundlichkeit des Landkreises
P19
Standortsuche und Konzept für ein Technologie- und Gründerzentrum
P20
Regionalmanagement
P21
Identifizierung von regionalen und branchenspezifischen Schwerpunkten (Cluster)
P22
Konzept zur Förderung qualitativ hochwertiger regionaler Produkte und Besonderheiten
(Wertschöpfungsketten)
P23
Oberland Markthalle
8 Startprojekte
Entwicklungsbereich Verkehr
P24
Einführung eines Jobtickets
P25
Landkreisweites Verkehrskonzept
P26
Qualitäts- und Leistungssteigerung der BOB
P27
Attraktiver Busverkehr
4 Startprojekte
3.2.2 Sonstige Projekte
Neben den 28 Startprojekten wurden für das Entwicklungskonzept Unser Landkreis
Miesbach 2014 weitere 62 Projekte entwickelt. Auch diese wurden mit Experten aus dem
Landkreis abgestimmt und Projektideen der Bürger wurden aufgegriffen und
weiterentwickelt. Es besteht somit ein Projektpool von 62 Projekten, die aufgegriffen und
umgesetzt werden können. In der nachfolgenden Übersicht sind alle im Laufe der
Erarbeitung des Landkreisentwicklungskonzepts eingebrachten Projekte aufgeführt.
19
Unser Landkreis Miesbach 2014
Tab. 4:
Projekte
Übersicht über die im Laufe der Erarbeitung eingebrachten Projekte
Entwicklungsbereich Siedlung, Baukultur und Wohnen
SP3
Landkreisweite Gestaltungs- und Baufibel
In einer Baufibel sollen potenziellen Bauherren Ratschlägen zur architektonischen und
nachhaltigen Gestaltung und Bauweise (Baukultur, Barrierefreiheit, Energieverbrauch,
usw.) gegeben werden und es soll über bestehende Fördermöglichkeiten und weitere
Beratungsangebote informiert werden.
Hinweis: In Gmund existiert bereits eine Gestaltungsfibel
SP7
Abgestimmte Siedlungsentwicklung
Durch verschiedene Maßnahmen, wie der Erläuterung der Festlegungen des
Regionalplans, der Entwicklung und dem Setzen von gemeindlichen Entwicklungsziele,
z.B. bei der Bevölkerung, bei den Gewerbeansiedlungen (auf Gemeindeebene) werden die
Zielsetzungen der Gemeinden transparent und es wird auf eine abgestimmte
Siedlungsentwicklung hingewirkt.
SP8
Landkreisweites Einzelhandelskonzept
Ein landkreisweites Einzelhandelskonzept soll die Grundlage für die zukünftige
Entwicklung und Sicherstellung der lokalen Nahversorgung bilden
SP10
Erhalt historisch wertvoller Gebäude
In einer Bestandsaufnahme sollen gefährdete und untergenutzte historisch wertvolle
Gebäude identifiziert, mögliche Nutzungsformen aufgezeigt und einer neuen Nutzung
zugeführt werden (ggf. Erwerb, Einbeziehung von Vereinen, Bürgerinnen und Bürgern bei
Instandsetzung, Nutzung und Unterhalt).
SP14
Einheimischenmodell für Familien
Mit einem Einheimischenmodell für Familien soll speziell diesen die Schaffung von
Wohnraum ermöglicht werden
SP15
Behinderten- und Seniorenbeauftragte in Bauausschüssen
Mit einem Einheimischenmodell für Familien soll speziell diesen die Schaffung von
Wohnraum ermöglicht werden
SP16
Förderung von Wohnungsanpassungen und barrierefreien Wohnraum
Der Bau barrierefreier Wohnungen, der barrierefreie Umbau bestehender Wohnungen und
Maßnahmen zur Wohnungsanpassung für behinderte Menschen sollen finanziell stärker
gefördert werden
SP17
Wohnkonzepte für Senioren
Es sollen speziell auf die Erfordernisse und Wünsche der Senioren und auf das
generationenübergreifende Wohnen ausgerichtete Wohnraumangebote unterstützt und
gefördert werden, z.B. durch Beratungsangebote, finanzielle Förderung privater
Baumaßnahmen, oder Engagement der Kommunen als Bauträger – neben den
einheimischen Senioren sind auch kombinierte Angebote für Einheimische und Gäste
vorstellbar.
20
Unser Landkreis Miesbach 2014
SP19
Projekte
Gemeinsame Lobbyarbeit für moderne Kommunikationsinfrastruktur
Durch eine gemeinsame, landkreisweit abgestimmte Lobbyarbeit, inklusive landkreisweiter
Bedarfsermittlung und zentraler Bestellung bzw. Angebotsanforderung bei den
bestehenden Anbietern, wird die Verhandlungsposition des Landkreises Miesbach
gestärkt.
9 Projekte
Entwicklungsbereich (Aus)Bildung
AP2
Neuansiedlung bzw. Ausbau von weiterführenden Schulen
Das Angebot an weiterführenden Schulen soll bedarfsgerecht ausgebaut werden, z.B.
durch Neuansiedlung oder Ausbau einer FOS/BOS, privaten Hochschule, Fachschule für
Tourismus im Landkreis unter Berücksichtigung der Branchenschwerpunkte und der
Bedarfe in der Wirtschaft.
AP3
Bildungsausschuss Landkreis Miesbach
Es soll ein Bildungsausschuss mit Vertretern der Schulen, sonstiger Ausbildungs- und
Weiterbildungseinrichtungen, von Unternehmen, Handwerkern, Dienstleistern und
sonstiger Gewerbetreibenden und der Eltern (Lehrer, Eltern, Unternehmer usw.) gegründet
werden. In regelmäßigen Treffen werden z.B. aktuelle Belange, praxisbezogene
Ausrichtung der Ausbildung, thematische Schwerpunktsetzungen, Möglichkeiten der
Kooperation und gemeinsame Stellungnahmen und Interessenvertretung nach außen
diskutiert und abgestimmt.
AP4
Ehrenamtliche Lehrangebote im Schulunterricht
In Zusammenarbeit mit den Schulen wird der Schulunterricht durch ehrenamtlich
getragene Angebote ergänzt, z.B. in den Bereichen Musik, Tanz, Kunst, Sport,
Umweltbildung, Energie, Naturerfahrung, Gesundheit, Ernährung, Hauswirtschaftslehre.
Möglich sind z.B. Unterrichtsstunden, Unterrichtsmaterial, Ausstellungen, Tage der offenen
Tür, Führungen, Aktionstage usw.
AP6
Unternehmerengagement (Corporate Citizenship) in der Ausbildung
Gemeinsam mit den Trägern der (Aus)Bildungsangebote sollen Möglichkeiten geschaffen
werden, dass sich im Landkreis ansässigen Untermnehmen z.B. über Sponsoring von
Weiterbildungsangeboten für junge Erwachsene in der Ausbildung engagieren können.
AP7
Mentoren in der Ausbildung
Im Beruf stehende oder in Ruhestand befindliche Bürger sollen dazu gewonnen werden,
Jugendliche bei ihrem Weg von der Schule in den Beruf zu begleiten und zu unterstützen,
z.B. durch Unterstützung bei der Formulierung von Bewerbungsunterlagen, üben eines
Vorstellungsgesprächs, moralische Unterstützung und Wertschätzung.
AP9
Vernetzte Erwachsenenbildung
Die Träger der Erwachsenenbildung stimmen Veranstaltungstermine und thematische
Schwerpunktsetzungen untereinander ab und präsentieren ihr Angebot in einem
gemeinsamen Online-Veranstaltungskalender
21
Unser Landkreis Miesbach 2014
AP10
Projekte
Ehrenamtliche Lehrangebote in der Erwachsenenbildung
In Zusammenarbeit mit den Trägern der Erwachsenenbildung werden ehrenamtlich
getragene Angebote entwickelt, die insbesondere zu den Themen Energie, Gesundheit
und Tourismus informieren und sensibilisieren. Möglich sind z.B. Ausstellungen,
Führungen, Aktionstage usw.
AP12
Landkreisweite Optimierung der Ganztagsbetreuung
Durch eine landkreisweite Bedarfsermittlung für Ganztagsbetreuung (Kleinkinder, Kinder,
Schüler,) und entsprechende Anpassungen der vorhandenen und geplanten Infrastrukturen (Kooperation vor Neubau) vorgenommen werden – in Angebotszahl
(Betreuungsplätze) und Angebotsqualität (z.B. Öffnungszeiten).
8 Projekte
Entwicklungsbereich Tourismus
TP3
Netzwerkbildung der Anbieter im Gesundheitsbereich am Tegernsee bzw. in der
Region
Qualitative und quantitative Weiterentwicklung des Gesundheitsangebots unter
Berücksichtigung der derzeitig am Tegernsee vorhandenen Kooperation der
Gesundheitsbetriebe.
TP4
Erhalt und Erneuerung des Jod-Schwefelbades Bad Wiessee
Zur Absicherung und zeitgemäßen Weiterentwicklung des Gesundheitstourismus am
Tegernsee und in Bad Wiessee soll das zu den zentralen Angebotselementen zählende
Jod-Schwefelbad auf einen zeitgemäßen Standard gebracht werden.
TP5
Modernisierung oder Neubau des Kongresszentrums Rottach-Egern
Um das wesentliche Geschäftsfeld Tagungs- und Geschäftsreisen zu stärken, sind
moderne Tagungseinrichtungen erforderlich. Das in Rottach/Egern vorhandene
Kongresszentrum kann eine Leitinfrastruktur der Region sein und soll daher auf einen
zeitgemäßen Standard gebracht werden.
TP6
Tagungs- und Geschäftsreisen-Vermarktungskonzept
Für das Geschäftsfeld Tagungs- und Geschäftsreisen wird ein Entwicklungs- und Vermarktungskonzept unter Berücksichtigung des Tagungserlebnises Tegernsee erarbeitet
werden.
TP7
Marketingkonzept Tagestourismus
Ein professionelles Marketingkonzept für den Tagestourismus soll die Grundlage für eine
zeitgemäße Vermarktung des Ausflugs- und Tagetourismusangebots bringen. Die
Vernetzung der Anbieter und die wertschöpfungsorientierte Weiterentwicklung dieses
Geschäftsfelds sind wesentliche Bestandteile des Konzepts.
22
Unser Landkreis Miesbach 2014
TP8
Projekte
Besucherlenkungskonzept
Ein landkreisweites Besucherlenkungskonzept soll die Zeitbindung der Gäste in der Region
erhöhen und damit die Wertschöpfung aus dem Tourismus steigern. An besonders stark
frequentierten Standorten im Landkreis sollen dem Gästekonsum abträgliche
Massierungserscheinungen reduziert werden. Gleichzeitig wird eine gezielte Hinführung zu
ausgewählten Zielen angestrebt.
TP9
Absicherung und qualitative Optimierung des Verkehrskonzepts in Richtung
Tagesgäste
Das sehr gute Angebot an ÖPNV-Einrichtungen (insbesondere BOB) soll erhalten und
optimiert werden um möglichst viele Gäste über öffentliche Verkehrsmittel in die Region zu
bringen und sie zum Verzicht auf den PKW in der Region zu bewegen.
TP10
Optimierung der bestehenden Ausflugsziele im Sinne professionellen
Besuchermanagements
In einer Bestandsaufnahme sollen jene Ausflugsziele identifiziert werden, wo durch eine
Optimierung des Besuchermanagements eine verbesserten Wirtschaftlichkeit erreicht
werden kann. In einem gemeinsamen Entwicklungsprojekt der Ausflugszielanbieter in
Zusammenarbeit mit externen Experten kann ein abgestimmtes Optimierungskonzept für
interessierte Einzelanbieter erstellt werden.
TP11
Umsetzung des Konzepts zur Ausweitung des ATS-Verbandstätigkeit
Ein gemeinsames, bereits entwickeltes Umsetzungskonzept zur Ausweitung der ATSVerbandstätigkeit wird als Vorstufe zu einem professionellen DestinationsmanagementKonzepts umgesetzt.
TP14
Förderprogramm für die Beherbergung
Über zeitlich begrenzte, gezielte Fördermaßnahmen des Landkreises unter Zuhilfenahme
von Förderprogrammen des Freistaats und des Bundes sollen Anreize für
Qualitätsverbesserungsmaßnahmen in bestehenden Betrieben im Beherbergungsbereich
erzielt werden.
TP15
Qualifizierungsoffensive für Kleinbetriebe
Durch ein Aus- und Weiterbildungsprogramm nach dem Muster der Alpinen Gastgeber
sollen Kleinvermieter mehr Wissen über die aktuellen Markterfordernisse an
Vermieterbetriebe erlangen.
TP16
Nachfolgebörse
Um jenen Betriebsinhabern zu helfen, die keine potenziellen Nachfolger haben und um
Stilllegungen von Betrieben vorzubeugen soll eine Vermittlungsbörse für mögliche
Betriebsnachfolger auf Landkreisebene eingerichtet werden.
TP17
Markenkonzept
Entwicklung einer regionsweiten Markenstrategie, die durch professionelle Marktforschung
untermauert ist im Rahmen eines breit getragenen Prozesses entwickelt wird.
23
Unser Landkreis Miesbach 2014
TP18
Projekte
Marketingkonzept für das internationale Tourismusmarketing
Im Rahmen des Marketingkonzepts der Destinationsmanagement Organisation erhalten
internationale Märkte einen höheren Stellenwert. Es wird eine den internationalen
Markterfordernissen angepasste Marketingkonzeption von den Tourismusorganisationen
gemeinsam und abgestimmt erarbeitet, dafür entsprechende Budgets eingeplant und
sichergestellt.
TP19
Prüfung professioneller Vertriebswege einschließlich Incoming-Organisation
Um sich von einer reinen Vermittlungstätigkeit auf der Ebene der Tourismusorganisationen
stärker in Richtung Verkauf und konkreter Buchungstätigkeit zu entwickeln soll die
Einrichtung professioneller internationaler Vertriebswege einschließlich einer IncomingOrganisation geprüft werden.
TP20
Infrastruktur-Masterplan
Die erforderlich Erneuerung und Weiterentwicklung der touristischen Infrastruktur wird in
einem konzeptionell und zwischen Gemeinden und Teilregionen gemeinschaftlich
abgestimmt Masterplan definiert und festgelegt. Ein wesentliches Ziels dieses Plans ist es
neben der Bedarfsklärung auch eine effizientere Umsetzung unter Vermeidung von
Doppelgleisigkeiten zu erreichen.
TP21
Einbeziehung touristischer Gremien
Im Sinne einer besseren Abstimmung zwischen Tourismus, Bevölkerung und anderen
Wirtschaftsbereichen und um gefährliche Fehlentwicklungen aus Sicht des Tourismus
hinsichtlich der natürlichen Ressourcen zu vermeiden, sollen Vertreter des Tourismus bei
Änderungen der Flächenwidmung oder der Bauleitplanung zur Schaffung von größeren
(Gewerbe-)projekten beigezogen werden.
TP24
Lobbyingkonzept
Durch eine gemeinsame, landkreisweit abgestimmte Lobbyingarbeit soll eine
Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Tourismus und seiner Leistungsträger
erreicht werden.
TP25
Innenmarketing der Tourismusorganisationen
Über ein abgestimmtes und koordiniertes Innenmarketing soll ein klar besseres
Verständnis für erforderliche Projekte und Maßnahmen für die Entwicklung des Tourismus
erreicht werden (in der Bevölkerung und in den politischen Gremien).
TP26
Verbesserte Tourismusstatistik
Über professionellere gemeindebezogene Basisaufzeichnungen über Angebot und
Nachfrage im Tourismus sowie ein regelmäßiges Monitoring der Gästemeinung und
Bevölkerungsmeinung soll eine professionellere, verbesserte statistische Grundlage im
Tourismus erreicht werden.
TP28
German Travel Market – Beteiligung
Die Alpenregion Tegernsee Schliersee beteiligt sich gemeinsam mit geeigneten Hotels der
Region an der größten Einkaufsmesse für den Deutschlandtourismus. Reiseveranstalter
aus aller Welt besuchen die Messe um dort Hotelkontingente "einzukaufen" und Kontakte
zu deutschen Regionen und Hotels zu knüpfen.
24
Unser Landkreis Miesbach 2014
TP29
Projekte
Höhenwege für ältere Generationen
Es werden geeignete Höhenwege für ältere Generationen geschaffen.
TP31
Produktentwicklung „Alpiner Sommer – Lust auf Natur“
Koordination der gemeinsamen Produktenwicklung für den alpinen Sommer im Rahmen
des Geschäftsfelds „Lust auf Natur“ (Bündelung vorhandener Angebote, Entwicklung neuer
Angebote, zeitgemäße und professionelle Aufbereitung vorhandener Angebote,
Koordination bei der Schaffung überregionaler infrastruktureller Angebote), sowie
Marktbearbeitung und Kommunikationspolitik für dieses Geschäftsfeld.
TP32
Prädikatisieren der Gemeinden
Aufklärung, Bewusstseinsbildung für den Tourismus auf Gemeindeebene mit dem Ziel,
dass sich alle Gemeinden als Tourismusgemeinden prädikatisieren lassen. Dazu ist eine
Argumentationsliste mit Nutzenargumenten im Rahmen eines Lobbyingkonzepts zu
erstellen (was ist zu leisten, was darf man sich davon versprechen).
24 Projekte
Entwicklungsbereich Wirtschaft
WP4
Aufbau eines vernetzten Landkreismarketings
Es werden markenbildende Elemente herausgearbeitet und anschließend ein
(internationales) Landkreismarketingkonzept erstellt.
WP5
Zielgerichtete Ansiedlungsstrategie für eine lokale Gewerbestruktur mit einer
gesunden wirtschaftlichen Vielfalt
Es werden gemeinsame Leitlinien für eine zielgerichtete Ansiedlungsstrategie von
Unternehmen und den Erhalt der lokalen Gewerbestruktur erstellt, z.B. durch Kriterien zur
Ansiedlung von Unternehmen, wie hohes Steuer- und Arbeitsplatzaufkommen, eine
gesunde Mischung von Groß-, Mittel- und Kleinbetrieben, Synergien und
Anknüpfungspunkte zum bestehenden Handwerk und Gewerbe .
WP6
Landkreisweites Gewerbeflächenmanagement
Es wird ein landkreisweites Gewerbeflächenmanagement aufgebaut, in welchem alle zur
Verfügung stehenden Gewerbeflächen (auch Ladenflächen möglich) erfasst und dargestellt
werden.
WP7
Interkommunale Gewerbegebiete
Durch interkommunale Gewerbegebiete soll die Nutzung als Gewerbeflächen auf
geeignete Standorte konzentriert und neue Möglichkeiten geschaffen werden (z.B.
optimale Erschließung der Potenziale geeigneter Flächen, Minimierung und Verteilung der
Kosten, Reduzierung des Wettbewerbs zwischen den Gemeinden, gemeinsame
Vermarktung)
WP8
Gemeinsame Infrastrukturen in den Gewerbegebieten
Bedarfsplanung und Entwicklung einer gemeinsamen Infrastruktur in Gewerbegebieten,
z.B. Kindergarten, Kantine, Heizwerk, Seminarräume, die den Bürgerinnen und Bürgern
und Arbeitnehmern offen stehen.
25
Unser Landkreis Miesbach 2014
WP11
Projekte
Erhöhung der Kaufkraftabschöpfung im Landkreis
Evaluation der Kaufkraftströme und des Kaufkraftpotenzials 2009 und 2014
aufgeschlüsselt nach Bürgerinnen und Bürgern, Touristen und Unternehmen. Ableitung
von Maßnahmen wie z.B. einer Karte des Handels, Tourismus oder der Qualitätsprodukte.
WP12
Zukunftswerkstatt „Sicherung Fachkräfte“
Es sollen die Ursachen des Fachkräftemangels analysiert und eigene Lösungsansätze in
einer Zukunftswerkstatt „Sicherung Fachkräfte“ (Bereiche Wirtschaft, Politik, Soziale,
Bildung) entwickelt werden
WP13
Unternehmensengagement im Landkreis Miesbach (Corporate Citizenship)
Das Unternehmensengagement und das ehrenamtliche Engagement von Unternehmern
und deren Mitarbeitern im Landkreis Miesbach soll durch gemeinsame
öffentlichkeitswirksame Aktionen mit den Unternehmen, z.B. einen Wirtschaftpreis (Projekt
in Vorbereitung), engere Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen, den Schulen,
Patenschaften, etc. verstärkt und intensiviert werden.
WP14
Energiewende in der Wirtschaft
Dieses Projekt umfasst Maßnahmen der Wirtschaft im Landkreis zur Verbesserung der
Energieeffizienz:
WP14.1: Ermittlung der Potenziale zur Nutzung alternativer und
erneuerbarer
Energien in Land- und Forstwirtschaft, Handwerk und im
produzierenden Gewerbe
WP14.2: Ermittlung der Potenziale Energieeinsparung in der Wirtschaft
WP14.3: Aufbau eines Tankstellennetzes für Biokraftstoffe
9 Projekte
Entwicklungsbereich Verkehr
VP3
Aufbau einer Mitfahrzentrale
Es soll ein auf den Landkreis Miesbach ausgerichtetes einfaches System einer
Mitfahrzentrale aufgebaut werden, welche die Fahrten innerhalb des Landkreises und mit
dem Ziel oder Ausgangspunkt Landkreis Miesbach koordiniert (z.B. in den Rathäusern) –
Potenzial bei Fahrten zu sozialen Einrichtungen, Arbeitnehmer, ...?
Anmerkung: z.B. MIFAZ / www.holzkirchen.de
VP4
Studie zum Anrufsammeltaxi AST
Mittels einer Studie soll untersucht werden, welche Möglichkeiten bestehen, dass Angebot
des Anrufsammeltaxis attraktiver zu gestalten und bekannter zu machen.
VP8
Einführung eines gemeinsamen Tarifs im öffentlichen Personennahverkehr
Es wird ein einheitlicher Tarif der im Landkreis tätigen Anbieter (BOB, RVO) angestrebt
VP11
Neue Kombiangebote zur Nutzung des ÖPNV (RVO und BOB)
Neue Kombiangebote (touristische, aber auch auf Einheimische ausgerichtete
Kombiangebote) sollen den Anreiz den ÖPNV zu benutzen steigern.
26
Unser Landkreis Miesbach 2014
VP12
Projekte
Erstellen eines übersichtlichen ÖPNV-Fahrplans (Erreichbarkeitsatlas) für den
Landkreis Miesbach
Es werden alle bestehenden RVO, BOB und MVV-Linien und die Angebote des
Anrufsammeltaxis und die Fahrpläne, insbesondere die Ortsverbindungen übersichtlich
dargestellt. Zu den gängigsten Ortsverbindungen werden gemeinsame Übersichten aller
Anbieter dargestellt.
VP14
Lückenschluss und qualitativer Ausbau des Radwegenetzes
Das Radfahren im Landkreis wird Lückenschluss und Ausbau der Radinfrastrukturen und
durch qualitative Erhöhung der Radinfrastrukturen, z.B. durch Ausbau der
Radinfrastrukturen an den BOB-Haltestellen, die Ausweitung der Radwegeweisung über
den Freizeitverkehr hinaus, der Ausweitung und dem Aufbau von touristischen
Themenradwegen für den Radverkehr attraktiver
VP15
Rikschaverkehr in den Ortschaften
In ausgewählten Ortschaften des Landkreises Miesbach soll ein Angebot für
Rikschafahrten aufgebaut werden – Potenzial insbesondere in touristisch geprägten Orten
in relativ ebener Lage (z.B. Ortschaften rund um den Tegernsee, Schliersee).
VP16
Erlebnistag autofreier Landkreis, Tal, Gemeinde
An einem autofreien Wochenende / Tag wird vermittelt, welche Lebensqualität durch
weniger Verkehrsbelastung entsteht – z.B. durch ein Fest „Autofreie(s) Landkreis / Tal,
das Bewusstsein für das Leben. Probeweise Einführung an Orten mit
Ausweichmöglichkeiten, z.B. im Schlierach-Leitzachtal oder um den Tegernsee möglich.
VP17
Attraktive innerörtliche Verkehrsraumgestaltung
Verschiedene Maßnahmen tragen unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger zu
einer Gestaltung der Verkehrsräume mit hoher Aufenthaltsqualität in den Gemeinden des
Landkreises bei.
VP18
Ausbau der Pendlerparkplätze
Die Kapazität der Pendlerparkplätze an den Autobahnzufahrten soll bedarfsgerecht erhöht
werden. Auch Bedarf bei den Pendlerparkplätzen an den Bahnstationen ist zu überprüfen.
++
Untertunnelung bzw. Einhausung / Trog der A8 am Irschenberg
Mit der Untertunnelung bzw. der Einhausung / Trog der A8 am Irschenberg soll der
Verkehrsbelastung entgegengewirkt und die entstehenden Umweltbelastungen und
Emissionen verringert werden. Weitere Informationen durch Lärm- und
Umweltschutzinitiative Irschenberg e.V.
++
Kontrolle des Luftverkehrs
Eine verstärkte Lobbyarbeit soll dem gestiegenen Luftverkehr über dem Landkreis
Miesbach entgegengewirken
12 Projekte
27
Unser Landkreis Miesbach 2014
4
Organisation und Management in der Umsetzung
Organisation und Management in der Umsetzung
Eine dauerhaft erfolgreiche Umsetzung des Landkreisentwicklungskonzepts bedarf einer
klaren Verteilung der Verantwortlichkeiten. Hier haben sich die bereits in der Konzeptphase beteiligten Organisationen und Personen bewährt und sollen auch zukünftig
eingebunden sein. Neben der Notwendigkeit die Aufgabenverteilung und Verantwortlichkeiten intern klar festzulegen. Kann der Landkreis Miesbach auch bei der weiteren
Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Unternehmen, Interessenverbänden
und Gemeinden auf erfahrene und bewährte Personen und Organisationen zurückgreifen.
Diese Strukturen haben sich bereits während der Erarbeitung des Landkreisentwicklungskonzepts bewährt. Gerade im Hinblick auf das Ziel das bereits im Prozess
stattgefundene Engagement der Bürger, der Vereine und der Wirtschaft zu verfestigen
und weiter auszubauen, ist eine Kontinuität der zuständigen Ansprechpartner bzw.
Organisationen wichtig.
Die nachfolgende Grafik zeigt die Organisationsstruktur und die Verteilung der
Zuständigkeiten im Rahmen des Entwicklungskonzepts Unser Landkreis Miesbach 2014.
Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten wird in der folgenden Grafik und den
kommenden Tabellen auf folgende Abkürzungen zurückgegriffen:
ATS
= Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.
KBW = Katholisches Bildungswerk Landkreis Miesbach e.V.
KE
= Landratsamt Miesbach – Kreisentwicklung
SMG = Standortmarketing – Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH
28
Unser Landkreis Miesbach 2014
Organisation und Management in der Umsetzung
Abb. 7: Organisation der Projektbetreuung
Die Organisation und das Management der Landkreisentwicklung umfassen vor allem vier
Aufgabenbereiche: die Gesamtkoordination der Landkreisentwicklung, die Projektbetreuung, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. und die Einbindung der verschiedenen Akteure.
Die Gesamtkoordination liegt bei der Kreisentwicklung des Landratsamtes Miesbach,
Herrn Scherer. Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für das Entwicklungskonzept Unser
Landkreis Miesbach 2014 wird von der Pressestelle des Landratsamtes, Herrn
Skodczinski übernommen. Für die Projektbetreuung werden für die fünf Entwicklungsbereiche Verantwortliche benannt. Sie dienen als Ansprechpartner für neue Projekte und
Projektideen in dem jeweiligen Entwicklungsbereich und unterstützen, beraten und
begleiten die Akteure bei der Umsetzung bereits bestehender Projekte. Die Projektbetreuung wird entsprechend der bereits bei der Erstellung des Entwicklungskonzepts
Unser Landkreis Miesbach 2014 bewährten Zuständigkeiten an den Tourismusverband
Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V., Frau Floßmann, die Standortmarketing Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH, Herrn Reitz und die Kreisentwicklung des
Landratsamts Miesbach, Herr Scherer vergeben. Neben der grundsätzlichen Zuständigkeit entsprechend der Entwicklungsbereiche ist für alle Startprojekte ein Verantwortlicher
29
Unser Landkreis Miesbach 2014
Organisation und Management in der Umsetzung
aus diesem Team benannt. Bei einzelnen Projekten kann zu Abweichungen von dem
Schema der Zuständigkeit nach Entwicklungsbereichen kommen. Die Zuständigkeiten
sind in der folgenden Übersicht dargestellt.
Tab. 5:
Zuständigkeiten im Kernteam
Entwicklungsbereich Siedlung, Baukultur und Wohnen
Nr.
Projekttitel
Zuständig im Kernteam
P1
Interkommunales Ökokonto
KE
P2
Optimierung der Landschaftsschutzgebietskulisse
KE
P3
Landkreis mit zukunftsfähiger Energie
KE in Zusammenarbeit
mit KBW
- Energiedatenbank EDB
- Energieatlas ENA
- Energieleitplan ELP
- Energienutzungsplan ENP
- Bauberatung für Energie und Bauen
P4
Bewusstseinsbildung zur Architekturqualität
KE in Zusammenarbeit
mit KBW
Entwicklungsbereich (Aus)Bildung
Nr.
Projekttitel
Zuständig im Kernteam
P5
Landkreisweites Schulkonzept
KE
P6
Unternehmer in der Schule – Schüler in den
Unternehmen / Ausbildungsplatzbörse
KE in Zusammenarbeit
mit KBW, SMG
P7
Frühkindliche Förderung von Kindern mit
Migrationshintergrund
KE in Zusammenarbeit
mit KBW
30
Unser Landkreis Miesbach 2014
Organisation und Management in der Umsetzung
Entwicklungsbereich Tourismus
Nr.
Projekttitel
Zuständig im Kernteam
P8
Einheitliche Wanderwegebeschilderung
ATS
P9
Sudelfeld – Entwicklungskonzept Winter und Sommer
ATS in Zusammenarbeit
mit SMG
P10
Gästekarte – All-inclusive-Card
ATS in Zusammenarbeit
mit SMG
P11
Ausweitung der RVO-Gästekarte
ATS in Zusammenarbeit
mit SMG
P12
Landkreis übergreifendes Winterkonzept
ATS
P13
Konzept einer optimalen Tourismusorganisation
(Destination Management Organisation) für die Region
ATS
P14
Masterplan zur Hotelentwicklung in der Region
SMG in Zusammenarbeit
mit ATS
P15
Zertifizierungsoffensive
ATS
Entwicklungsbereich Wirtschaft
Nr.
Projekttitel
Zuständig im Kernteam
P16
Wirtschaftsfreundliche Kommunalverwaltung
SMG
P17
Verwaltungscheck 2009 und 2014
SMG
P18
Weiche Maßnahmen zur Erhöhung der
Wirtschaftsfreundlichkeit des Landkreises
SMG
P19
Standortsuche und Konzept für ein
Technologie- und Gründerzentrum (TGZ)
SMG
P20
Regionalmanagement
SMG in Zusammenarbeit
mit KE
P21
Identifizierung von regionalen und branchenspezifischen
Schwerpunkten (Cluster)
SMG in Zusammenarbeit
mit KE, KBW, ATS
P22
Konzept zur Förderung qualitativ hochwertiger regionaler
Produkte und Besonderheiten (Wertschöpfungsketten)
SMG in Zusammenarbeit
mit KE, KBW, ATS
P23
Oberland-Markthalle
SMG in Zusammenarbeit
mit KE, KBW, ATS
31
Unser Landkreis Miesbach 2014
Organisation und Management in der Umsetzung
Entwicklungsbereich Verkehr
Nr.
Projekttitel
Zuständig im Kernteam
P24
Einführung eines Jobtickets
SMG
P25
Landkreisweites Verkehrskonzept
KE in Zusammenarbeit mit
KBW, ATS, SMG
P26
Qualitäts- und Leistungssteigerung der BOB
KE in Zusammenarbeit mit
KBW, ATS, SMG
P27
Attraktiver Busverkehr
KE in Zusammenarbeit mit
KBW, ATS, SMG
Um weiter eine erfolgreiche Landkreisentwicklung durchzuführen, liegt ein hohes Gewicht
bei der Einbindung der verschiedensten Akteure aus dem Landkreis. Auch hier sollen
bewährte Strukturen und bestehende Netzwerke genutzt werden. Mit der Einbindung der
Bürger und der bestehenden Agenda 21-Gruppen ist das Katholische Bildungswerk
Landkreis Miesbach e.V., Frau Menke betraut, welches bereits während der Erstellung
des Landkreisentwicklungskonzepts diese Aufgabe übernommen hat und sich im Landkreis Miesbach bereits in der Betreuung der Agenda 21-Gruppen bewährt hat. Für die
Einbindung der Gemeinden und des Landkreises ist die Kreisentwicklung des
Landratsamts Miesbach, Herr Scherer zuständig, für den Kontakt und die Einbindung der
Unternehmer und Interessenverbände sind je nach Branche der Tourismusverband
Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V., Frau Menke und die Standortmarketing – Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH, Herr Reitz zuständig.
32
Unser Landkreis Miesbach 2014
5
Einleitung der Umsetzung
5.1
Beschluss des Kreistages
Einleitung der Umsetzung
Nachfolgend finden Sie den für die Kreistagssitzung am 15.07.2009 vorgesehenen
Beschluss des Kreistages zum Entwicklungskonzept Unser Landkreis Miesbach 2014.
Aufgrund des Übergabetermins des Landkreisentwicklungskonzepts am selbigen Termin
kann das Ergebnis nicht dargestellt werden.
33
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
34
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
35
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
Abb. 8: Beschlussvorlage zum Landkreisentwicklungskonzept in der Kreistagssitzung am
15.07.2009
36
Unser Landkreis Miesbach 2014
5.2
Einleitung der Umsetzung
Projektaktivitäten
Im Laufe der Erarbeitung des Entwicklungskonzepts wurden bereits eine Reihe von
Startprojekten auf den Weg gebracht. Im Folgenden sind die Präsentationen und die
Niederschrift des vierten Bürgermeisterworkshop beigefügt, welche den zum Zeitpunkt der
Berichterstellung aktuellen Stand in ausgewählten Startprojekten darstellen.
5.2.1 Startprojekt P3 Landkreis mit zukunftsfähiger Energie
37
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
38
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
39
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
40
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
41
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
42
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
5.2.2 Startprojekt P8 Einheitliche Wanderwegebeschilderung
43
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
44
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
45
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
5.2.3 Startprojekt P23 Oberland Markthalle
46
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
47
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
48
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
49
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
50
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
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Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
52
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
53
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
5.2.4 Startprojekt P25 Landreisweites Verkehrskonzept
54
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
55
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
56
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
5.2.5 Protokoll des Bürgermeister-Workshop IV am 15.06.2009
Ergänzend zu den Präsentationen sind weitere Aktivitäten im Rahmen der Vorbereitung
zur Umsetzung des Entwicklungskonzepts Unser Landkreis Miesbach 2014 in der
folgenden Niederschrift vierten Bürgermeisterworkshops zusammengefasst.
57
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
58
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
59
Unser Landkreis Miesbach 2014
Einleitung der Umsetzung
Abb. 9: Protokoll des Bürgermeister-Workshop IV am 15.06.2009
60
Unser Landkreis Miesbach 2014
5.3
Einleitung der Umsetzung
Auftaktveranstaltung
Die Inhalte und Ziele des Entwicklungskonzepts Unser Landkreis Miesbach 2014 sollen
gemeinsam erreicht werden. Für Bürger, Unternehmen, Verwaltungen und alle weiteren
Akteure im Landkreis Miesbach soll das Landkreisentwicklungskonzept Richtschnur für Ihr
Handeln sein, aber auch die Möglichkeit bieten sich gemeinsam für die Zukunft des
Landkreises zu engagieren. Um dies zu erreichen ist eine breite Öffentlichkeitsarbeit
notwendig. Ein Beitrag hierzu soll in einer Auftaktveranstaltung geleistet werden, in
welcher die Inhalte des Entwicklungskonzepts Unser Landkreis Miesbach, die Ansprechpartner und Beteiligungsmöglichkeiten der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Für
diesen Termin ist der 21.10.2009, um 19.30 Uhr im Saal des Gasthofes Bräuwirt in
Miesbach vorgesehen.
5.4
Integration des Landkreisentwicklungskonzepts in den
Kommunen des Landkreises
Das Entwicklungskonzept Unser Landkreis Miesbach 2014 soll gemeinsam von den
Landkreis Miesbach, die Gemeinden, Märkte und Städte des Landkreises und die Bürger
und Unternehmer des Landkreises unterstützt und umgesetzt werden. Ein wichtiger
Schritt hierzu ist die Inhalte des Landkreisentwicklungskonzepts in den Kommunen
bekannt zu machen und durch einen Beschluss der jeweiligen Stadt- und Gemeinderäte
den Stellenwert des Entwicklungskonzepts Unser Landkreis Miesbach 2014 auch nach
außen zu transportieren. Hierzu wird vorgeschlagen einzelne Informationstermine in den
Gemeindenräten durchzuführen, bei dem Vertreter des Kernteams über das Landkreisentwicklungskonzept, die Startprojekte, Zuständigkeiten und Ansprechpersonen informieren und anschließend ein Gemeinderatsbeschluss angestrebt wird, in welchem die
grundsätzliche Unterstützung des Landkreisentwicklungskonzepts und der für die
Gemeinden relevanten Startprojekte beschlossen werden sollen. Die Termine in den
Gemeinden können erst nach dem Grundsatzbeschluss des Kreistags stattfinden
61
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Anhang
Projektbögen
Die detaillierten Projektbögen sind ein wichtiges umsetzungsbezogenes Herzstück des
Entwicklungskonzepts Unser Landkreis Miesbach 2014. Für 28 Startprojekte wurden die
Projektinhalte, die konkreten Arbeitsschritte, Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten, die
Trägerschaft, beteiligte Partner und weitere Inhalte mit den beteiligten Akteuren erarbeitet
und soweit wie möglich abgestimmt. In den nachfolgenden Projektbögen sind die
wichtigsten Informationen hierzu dargestellt. Es werden der Nutzen für den Landkreis
Miesbach und der Beitrag zur Erreichung der Ziele des Entwicklungskonzepts Unser
Landkreis Miesbach aufgezeigt. Für jedes Startprojekt ist ein Projektverantwortlicher aus
dem Kernteam benannt, der sich um die weitere Umsetzung des Projektes kümmert.
Die Projektbögen wurden gemeinsam mit den Mitgliedern des Kernteams, möglichen
Projektträgern und Projektpartnern und weiteren Akteuren entwickelt und abgestimmt.
Noch offene Inhalte wie z.B. die letztendliche Projektträgerschaft werden durch die
Projektverantwortlichen im Kernteam geklärt.
Entwicklungsbereich Siedlung, Baukultur und Wohnen
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P1
Projekttitel:
Interkommunales Ökokonto
Beschreibung / Inhalte:
Im Landkreis Miesbach besteht Schwierigkeit, aufgrund der Eingriffsregelung in der
Bauleitplanung benötigte geeignete Ausgleichsflächen im jeweiligen Gemeindegebiet zu finden.
Die 17 Gemeinden des Landkreises sind davon unterschiedlich stark berührt. Insbesondere
bestehen Schwierigkeiten in Gemeinden mit hohem Schutzflächenanteil (LSG, NSG, FFH etc.).
Deshalb soll ein interkommunales Ökokonto aufgebaut werden, in welchem geeignete Flächen
gebündelt und entsprechend entwickelt und gepflegt werden. Durch die mögliche Konzentration
von Ausgleichsmaßnahmen auf geeignete Flächen und die zeitliche Vorwegnahme der
Kompensation können Genehmigungsverfahren beschleunigt, Planungssicherheit gegeben, eine
naturschutzfachliche Optimierung der Ausgleichsmaßnahmen erreicht und der Mangel an
Ausgleichsflächen in einzelnen Gemeinden gemindert werden.
Arbeitsschritte:
1. Klärung der Bedarfe in den Kommunen des Landkreises
2. Abklärung der räumlichen Teilgebiete und der genauen Aufgabenstellung mit interessierten
Gemeinden
Zwei Gesprächsrunden mit Tegernseer Tal-Gemeinden und nördlichen Gemeinden um
Möglichkeiten, Ziele und Vorgehensweise zu klären
62
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
3. Durchführung des Konzepts
4. Fortlaufende Betreuung, Pflege und Aktualisierung des Ökokontos
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
S2
Eine gepflegte, bewirtschaftete, voralpine, bäuerliche Kulturlandschaft prägt 2014 das
Bild des Landkreis Miesbach
S8
Es findet eine abgestimmte Siedlungsentwicklung zwischen den Gemeinden des
Landkreises statt
S9
Im Jahr 2014 ist der jährliche Flächenverbrauch gesunken
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
• Schaffung von Planungssicherheit für alle Beteiligten
• Verkürzung von Planungszeiträumen
• Teilw. Refinanzierung der Planungs- und Maßnahmekosten durch Vermarktung der
Ökokontomaßnahmen auch an Dritte
• Verringerung von Umsetzungsdefiziten
63
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
• Vorteile für Natur und Landschaft durch Konzentration auf geeignete Flächen und deren
Vernetzung
• Optimierung der Flächeninanspruchnahme auf regionaler Ebene
• Schaffung von Flächenverfügbarkeit
• Kooperation zwischen Bewirtschaftern und Naturschützern
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Teilnehmende Gemeinden aus dem gesamten Landkreis Miesbach
(Durchführung mit interessierten Gemeinden, diese bilden Kern für mögliche spätere
Ausweitung)
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
Untere Naturschutzbehörde
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Landkreis und Kommunen, Grundstückseigentümer, Landwirte, ALF, WWA, weitere betroffene
Akteure
Zeitplanung:
11.08 – 01.09 Phase 1: Abfrage der Bedarfe bei den Kommunen durch UNB
03.09 – 05.09 Phase 2: Abklärung der räumlichen Teilgebiete und der genauen
Aufgabenstellung
05.09 – 05.10 Phase 3: Durchführung des Konzepts bei Bestätigung der Notwendigkeit in
Phase 1
ab 06.10 fortlaufende Pflege und Aktualisierung durch Träger
Kosten und Finanzierung:
Kosten Phase 1:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
Abfrage der Bedarfe Landratsamt
Kosten Phase 2:
Abklärung der räumlichen Teilgebiete und der genauen
Aufgabenstellung durch Klärung der Bedarfe in Kommunen (je eine
Veranstaltung in nördlichen und Tegernseer Tal -Gemeinden) etwa
2.500 – 3.500€
Kosten Phase 3:
etwa 20.000 – 50.000 €, abhängig von Umfang der Gebietskulisse
und der Förderung (Möglichkeit der Förderung von Teilleistungen als
Pilotprojekt)
Kosten Phase 4:
Landratsamt
64
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Projektverantwortlicher Kernteam:
Landratsamt Miesbach - Kreisentwicklung
Ansprechpartner / Verantwortlicher :
Name:
Josef Faas
Anschrift: Landratsamt Miesbach, Rosenheimer Str. 3, 83714 Miesbach
Tel.:
(08025) 704 - 254
E-Mail:
[email protected]
Träger :
Name:
Landkreis Miesbach – Untere Naturschutzbehörde
siehe Ansprechpartner / Verantwortlicher
Anschrift: siehe Ansprechpartner / Verantwortlicher
Tel.:
siehe Ansprechpartner / Verantwortlicher
E-Mail:
siehe Ansprechpartner / Verantwortlicher
65
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P2
Projekttitel:
Optimierung der Landschaftsschutzgebietskulissen
Beschreibung / Inhalte:
Der Landkreis Miesbach ist durch seine vielfältige und wertvolle Natur und Kulturlandschaft
geprägt. Heute bestehen im Landkreis Miesbach eine Fülle unterschiedlicher und sich
überlagernder Schutzgebiete. Teilweise sind Gemeinden ganz oder fast vollständig von einer
Schutzgebietskulisse bedeckt. Es treten zunehmend starke Probleme bei der
Siedlungsflächenerweiterung auf, da diese vielfach mit den Schutzgebietsgrenzen in Konflikt
geraten und Ausnahmegenehmigungen und kleinflächige Korrekturen an den
Schutzgebietsgrenzen erforderlich machen. Aus Sicht der Gemeinden ist dies für eine konstante
Politik äußerst ungünstig.
Die Überarbeitung der relevanten Schutzgebietskulissen soll den Zuschnitt der Schutzgebiete
prüfen und für Klarheit in Bezug auf zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten der Kommunen
sorgen. Durch Konzentration auf schutzwürdige Flächen soll auch der Status der Schutzflächen
verbessert werden.
Da die Veränderung der Schutzgebietskulissen ein „heißes Eisen“ mit zahlreichen
Konfliktmöglichkeiten in Politik, Bürgerschaft, Presse etc. ist sollte die Überarbeitung mit Bedacht
und in mehreren Phasen angegangen werden.
Nach Klärung der Rahmenbedingungen muss, bevor eine fachliche Bearbeitung beginnen kann,
in einer vorgeschalteten Sensibilisierungs- und Klärungsphase die grundsätzliche Machbarkeit
(ohne zu großen Flurschaden) und eine gemeinsame Haltung geklärt werden. Die Beteiligung
und Mitwirkung der relevanten Gruppen ist deshalb wesentlich. Bei positivem Ausgang dieser
Phase kann dann in die konkrete fachliche Phase eingetreten werden. Die dritte Phase ist die
Umsetzung in die entsprechenden Rechtsvorschriften.
Arbeitsschritte:
1. Klärung der Rahmenbedingungen
2. Initialphase – Bewusstseinsbildung, Sensibilisierung, Klärung der grundsätzlichen
Machbarkeit und Klärung der räumlichen Abgrenzung
• Zusammenstellen und Aufbereiten der erforderlichen Grundlagen (LSG,
Wasserschutzgebiete, Naturschutzgebiete, FFH, NSG)
• Workshop mit den Bürgermeistern
° Identifizieren der bestehenden Probleme
° Räumliche Verortung der Probleme
° Lösungsbedarfe Inhaltlich und räumlich
° Probleme die bei der Veränderung entstehen können.
• Werkstattgespräche in Teilgebieten
• Zusammenfassung der Ergebnisse und Vorschlag zum weiteren Vorgehen
3. Fachkonzept - kann nach erfolgreichem Abschluss der Phase 1 detailliert werden.
66
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
4. Rechtliche Umsetzung - kann nach erfolgreichem Abschluss der Phase 1 detailliert werden.
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
S2
Eine gepflegte, bewirtschaftete, voralpine, bäuerliche Kulturlandschaft prägt 2014 das
Bild des Landkreis Miesbach
S5
Bürgerfreundliche Verwaltungen beraten kompetent, verstehen den Bürger als Kunden
und binden Bürger, Unternehmer und Vertreter von gesellschaftlichen Gruppen frühzeitig
in Planungsprozesse ein
S8
Es findet eine abgestimmte Siedlungsentwicklung zwischen den Gemeinden des
Landkreises statt
S9
Im Jahr 2014 ist der jährliche Flächenverbrauch gesunken
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
• Optimierung der Schutzgebietskulisse nach naturschutzfachlichen und
siedlungsentwicklungsrelevanten Gesichtspunkten
• Planungssicherheit für alle Beteiligten
• Verkürzung der Genehmigungszeit
• Bewusstseinsbildung für Belange des Flächenschutzes und der Siedlungsentwicklung
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Teilnehmende Kommunen des Landkreis Miesbach
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
Untere Naturschutzbehörde
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Landkreis und Kommunen, Fachverbände, Grundstückseigentümer, ALF, WWA, ONB, weitere
betroffene Akteure
Zeitplanung:
11.08 - 01.09. Klärung der Rahmenbedingungen
04.09 - 07.09 Initialphase – Sensibilisierung und Klärung über die grundsätzliche
Machbarkeit und die räumliche Abgrenzung entsprechend den zuvor
geklärten Rahmenbedingungen
04.09 Zusammenstellen und Aufbereiten der erforderlichen Grundlagen (LSG,
Wasserschutzgebiete, Naturschutzgebiete, FFH, NSG)
67
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
05.09. Workshop mit den Bürgermeistern zur Identifizieren und Verortung der
bestehenden Probleme, der Lösungsbedarfe und der Probleme die bei der
Veränderung entstehen können.
06.09 - 07.09. Werkstattgespräche in Teilgebieten
07.09 - 07.10. Durchführung des Fachkonzepts bei Bestätigung der Notwendigkeit und
Machbarkeit in Initialphase
ab 07.10
Rechtliche Umsetzung
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
Klärung der Rahmenbedingungen:
Landratsamt
Initialphase
etwa 15.800 €
Fachkonzept
kann nach erfolgreichem Abschluss der Phase 1
kalkuliert werden.
rechtliche Umsetzung
kann nach erfolgreichem Abschluss der Phase 1
kalkuliert werden.
Projektverantwortlicher Kernteam:
Landratsamt Miesbach - Kreisentwicklung
Ansprechpartner / Verantwortlicher :
Name:
Josef Faas
Anschrift: Landratsamt Miesbach, Rosenheimer Str. 3, 83714 Miesbach
Tel.:
(08025) 704 - 254
E-Mail:
[email protected]
Träger :
Landkreis Miesbach – Untere Naturschutzbehörde
Name:
siehe Ansprechpartner / Verantwortlicher
Anschrift: siehe Ansprechpartner / Verantwortlicher
Tel.:
siehe Ansprechpartner / Verantwortlicher
E-Mail:
siehe Ansprechpartner / Verantwortlicher
68
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P3
Projekttitel:
Landkreis mit zukunftsfähiger Energie
Beschreibung / Inhalte:
Landkreis und Kommunen spielen eine wichtige Rolle bei der Bewusstseinsbildung der
Bevölkerung für eine zukunftsfähige Entwicklung in der Nutzung und Erweiterung neuer und
erneuerbarer Energieformen. Aber auch die Optimierung des heutigen Energieverbrauches
durch Modernisierung bestehender Einrichtungen ist angezeigt. Mit dem Projekt werden
Grundlagen und Empfehlungen für den Landkreis und für die Kommunen, zur Steigerung der
Energieeffizienz an Gebäuden und Energiestrukturen gegeben. Hierzu dienen die einzelnen
Projekte mit einer Energiedatenbank (EDB, P3.1), einem Energieatlas (ENA, P3.2), einem
Energieleitplan (ELP, P3.3) und der Darstellung und Bewertung eventuell zu erstellender
Energienutzungspläne (ENP, P3.4).
Die Projekte P3.1, P3.2 und P3.3 (Datenbank, Energieatlas, Energieleitplan) werden für alle
Kommunen landkreisweit aufgebaut. Darin werden Datenbanken für alle öffentlichen und
andere Einrichtungen erstellt. Die Bewertungen der Energieformen, - nutzung, -einsparung für
kommunale und landkreisweite Strukturen auch unter Berücksichtigung der erneuerbaren
Energien und deren Ausweitung werden aufgezeigt. Damit wird auch ein Beitrag zur
Steigerung der Wertschöpfung für die heimische Wirtschaft gegeben.
Die Nutzung der Projektergebnisse an der gebäudebezogenen Erfassung von Daten und die
Erstellung eines gebäudebezogenen Energiekonzepts steht später allen Gebäudeeigentümern
im Landkreis Miesbach offen.
Das Projekt P3.4 (Energienutzungsplan) gibt Hinweise für mögliche zukünftige kommunale
Untersuchungen zur Steigerung und Optimierung einer langfristigen, zukunftsweisenden
Energiepolitik in entsprechenden Kommunen (Regionen).
Das Projekt P3.5 (Bauberatung für Energie und Bauen) wird landkreisweit in allen Kommunen
umgesetzt. In den Bereichen Architekturqualität, barrierefreies Bauen und energetisches
Bauen wird für Bauherren eine kostenlose Beratung angeboten.
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
S3
Im Jahr 2014 sind energiesparendes Bauen und Planen bei Neu- und Umbauten,
Energieeinsparung und die Nutzung erneuerbarer Energien im Gebäudebestand
etablierte Grundsätze im Landkreis Miesbach.
S5
Bürgerfreundliche Verwaltungen beraten kompetent, verstehen den Bürger als Kunden
und binden Bürger, Unternehmer und Vertreter von gesellschaftlichen Gruppen
frühzeitig in Planungsprozesse ein.
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
• Transparenz der aktuellen und der zukünftigen, erforderlichen energetischen Situation im
Landkreis und in den Kommunen
• Aufzeigen von Verbesserungen des Energieeinsatzes bei öffentlichen Einrichtungen /
Gebäuden
69
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
• Sicherung der Energieversorgung durch stärkere Unabhängigkeit und Erhöhung der
Wertschöpfung vor Ort durch Aufträge an regionale / lokale Firmen
• Steigerung des Know How im Zukunftsbereich Energie
Projektgebiet: Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
• Das Gesamtprojekt bezieht sich auf den gesamten Landkreis
• Umsetzung einzelner Maßnahmen je nach Zuständigkeit oder Eigentümerschaft, bei
Landkreis, Kommunen, Unternehmen und Privaten
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
• Landkreis mit Unterstützung der Energiewende Oberland
• Zuständiger oder Eigentümer bei Einzelmaßnahmen
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Landkreis, Kommunen, Dienstleister, Energiewende Oberland, Gebäudeeigentümer
Zeitplanung:
Voraussichtlicher Beginn:
Nach Freigabe Projekt:
2. Quartal 2009
Meilensteine:
Energiedatenbank EDB:
Ende 2009
Energieatlas ENA:4.
Quartal 2009
Energieleitplan ELP:
Ende 2010
Konzept Energienutzungsplan ENP:
Ende 2010
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
Siehe Einzelprojekte P 3.1 bis P 3.4
Projektverantwortlicher Kernteam:
Landratsamt Miesbach - Kreisentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Katholischen
Bildungswerk Landkreis Miesbach e.V.
Ansprechpartner / Verantwortlicher:
Träger
Landkreis Miesbach
Name:
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
70
Unser Landkreis Miesbach 2014
Träger
Energiewende Oberland
Name:
Martina Raschke
Anschrift:
Postfach 20, 82510 Wolfratshausen
Tel.:
(08171) 217 341
E-Mail:
[email protected]
Anhang
Projektpartner: externer Energieanbieter
Name:
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
71
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P3.1
Projekttitel:
Energiedatenbank EDB
Kurzbeschreibung:
In einer Energiedatenbank (EDB) werden gebäudebezogene Daten hinsichtlich Verbrauch und
Kosten erfasst und fortgeschrieben. Es wird die entsprechende Entwicklung mehrerer Jahre
aufgezeigt. Es ist zunächst eine Energiedatenbank für den Landkreis und für deren Kommunen
zu erstellen. Die Gebäude- und Energiedaten sind auch Grundlagen für den Energieatlas und
befähigen den Landkreis und die Kommunen aussagekräftige Entscheidungen hinsichtlich
Sanierung und Optimierung von öffentlichen Einrichtungen und kommunaler Energieanlagen
aber auch für die Gesamtenergieversorgung zu treffen. In einem ersten Schritt wird dies für die
Gebäude in öffentlicher Hand getan, eine Ausweitung und Teilnahme auf nicht öffentliche
Gebäude ist angestrebt. Die Teilnahme an der gebäudebezogenen Erfassung von Daten steht
allen Gebäudeeigentümern im Landkreis Miesbach offen.
5. Aufbau der Datenbank
6. Klärung der zu erhebenden Daten und der Datenverfügbarkeit (auch für vergangene Jahre
sind Daten zu erheben, um Vergleiche für aktuelle Daten zu haben und die Entwicklung
darstellen zu können).
7. Datenerfassung landkreiseigener Einrichtungen und in den Kommunen (u.a.
Energieverbrauch, Kosten, Emissionen, beheizte Flächen, Anteil erneuerbarer und übriger
Energie an Energieverbrauch)
8. Festlegung der Zuständigkeiten für laufende Aktualisierung der Daten
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
Die EDB enthält die gebäudebezogenen Verbrauchsdaten und Kosten über mehrere Jahre. Die
Datenbank wird fortgeschrieben um die Entwicklung und die jeweiligen Verbrauche an
Energieträgern, die Kosten und Emissionen, auch unter Berücksichtigung nach entsprechenden
Sanierungen, aufzuzeigen.
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
• Aufzeigen der energietechnischen Daten öffentlicher Einrichtungen
• Grundlagen für den Energieatlas ENA
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Die Energiedatenbank bezieht sich auf die Einrichtungen des Landkreises und deren
Kommunen
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
Landkreis mit Unterstützung der Energiewende Oberland
72
Unser Landkreis Miesbach 2014
Projektpartner:
Anhang
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Landkreis, Kommunen, Dienstleister, Energiewende Oberland
Zeitplanung:
Voraussichtlicher Beginn:
Nach Freigabe Projekt: 2. Quartal 2009
Meilensteine:
1. 2009 Erfassung der notwendigen Daten der öffentlichen Einrichtungen auf Ebene der
Kommunen und für kommunale Gebäude
2. ab 2010 Fortschreibung der EDB
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
Dies ist abhängig von der Verfügbarkeit der Daten der einzelnen Gebäude und des
Datenprogrammes. Eine Schätzung ist schwierig. Ein Ansatz könnte sein: Erstellung 10.000 –
15.000 Euro, jährlicher Abgleich 3.000 bis 5.000 Euro
Projektverantwortlicher Kernteam:
Landratsamt Miesbach - Kreisentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Katholischen
Bildungswerk Landkreis Miesbach e.V.
Ansprechpartner / Verantwortlicher :
Träger
Landkreis Miesbach
Name:
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
Träger
Energiewende Oberland
Name:
Martina Raschke
Anschrift:
Postfach 20, 82510 Wolfratshausen
Tel.:
(08171) 217 341
E-Mail:
[email protected]
Projektpartner: externer Energieberater
Name:
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
73
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P3.2
Projekttitel:
Energieatlas ENA
Kurzbeschreibung:
In einem landkreisweiten Energieatlas (ENA) wird der aktuelle Energieverbrauch dokumentiert,
ebenfalls werden die möglichen Einsparungen und die Potentiale hinsichtlich erneuerbarer
Energien beschrieben. Der zu erstellende Energieatlas (Projekt SP12) bezieht sich auf den
gesamten Landkreis und deren Kommunen. Unter Einbeziehung der Energiedatenbank (EDB)
ist eine landkreisweite Bestandsaufnahme von Energieverbrauch und - versorgung unter
Einbeziehung der Anteile mit erneuerbaren Energien zu erarbeiten. Es wird die Basis für
notwendige Entscheidungen von Behörden und Wirtschaft im Landkreis und in den Kommunen
geschaffen, um die Potentiale für einen verstärkten Einsatz der im Landkreis verfügbaren
erneuerbaren Energieträger, der regionalen und heimischen Wertschöpfung, der
Einsparmöglichkeiten durch Wärmeschutz an Gebäuden sowie Erneuerung von Heiztechniken
zu nutzen.
Ziele:
• Darstellung der Möglichkeiten für einen verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien mit dem
Ziel eines verstärkten Klimaschutzes, der Energiesicherung und Stärkung der
Wertschöpfung der Energieerzeugung in der Region
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
• Transparenz der aktuellen energetischen Situation des Energieverbrauches im Landkreis
• Transparenz der aktuellen energetischen Situation des Energieverbrauches in den
Kommunen
• Aufzeigen der nutzbaren erneuerbaren Potentiale der Energieversorgungsstruktur und der
Möglichkeiten einer verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien im Landkreis und den
Kommunen
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
• Der Energieatlas bezieht sich auf den Landkreis und auf die Kommunen
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
• Landkreis mit Unterstützung der Energiewende Oberland
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Landkreis, Kommunen, Dienstleister, Energiewende Oberland
74
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Zeitplanung:
Voraussichtlicher Beginn:
Nach Freigabe Projekt: 2. Quartal 2009
Fertigstellung:
4. Quartal 2009
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
Geschätzt für Erarbeitung des Energieatlas durch Dienstleister: 30.000 bis 40.000 €
Projektverantwortlicher Kernteam:
Landratsamt Miesbach - Kreisentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Katholischen
Bildungswerk Landkreis Miesbach e.V.
Ansprechpartner / Verantwortlicher :
Träger
Landkreis Miesbach
Name:
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
Träger
Energiewende Oberland
Name:
Martina Raschke
Anschrift:
Postfach 20, 82510 Wolfratshausen
Tel.:
(08171) 217 341
E-Mail:
[email protected]
Projektpartner: externer Energieanbieter
Name:
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
75
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P3.3
Projekttitel:
Energieleitplan ELP
Kurzbeschreibung
In einem landkreisweiten Energieleitplan (ELP) werden Vorgehensweisen aufgezeigt, wie die
energiepolitischen Ziele erreicht werden können. Es soll die energetische Situation in den
einzelnen Kommunen und die Möglichkeit zur Verminderung des Energiebedarfs
(Einsparmöglichkeiten) aufgezeigt werden. Die vorherige Durchführung der Projekte
Energiedatenbank (EDB) und Energieatlas (ENA) ist dabei vorausgesetzt. Es werden
Energiekonzepte für alle kommunalen Gebäude erstellt. Eine Ausweitung auf nicht öffentliche
Gebäude ist angestrebt. Die spätere Teilnahme an der gebäudebezogenen Erstellung eines
gebäudebezogenen Energiekonzepts steht allen Gebäudeeigentümern im Landkreis Miesbach
offen.
1. Erarbeitung von Handlungsoptionen zur Energieeinsparung und zur stärkeren Nutzung
erneuerbarer Energien - insbesondere aus dem Landkreis:
a.
Gebäudebezogen - allgemein gültige Handlungsoptionen
b.
Gebäudebezogen - Handlungsoptionen für kommunale Gebäude
c.
Für Landkreis und Kommunen: Aufzeigen und Bewertung von
Förderprogrammen, Auflagen, Festlegungen, Grundsätze
(Energiekonzept)
2. Umsetzungsplan für Handlungsoptionen in Zuständigkeit der Kommunen für die Erarbeitung
von Energiekonzepten mit erneuerbaren Energien. Spätere Einbeziehung von Unternehmen
und Privatpersonen nach entsprechenden Vereinbarungen möglich
Ziele:
S3
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
Im Jahr 2014 sind energiesparendes Bauen und Planen bei Neu- und Umbauten und
Energieeinsparung und die Nutzung erneuerbarer Energien im Gebäudebestand
etablierte Grundsätze im Landkreis Miesbach
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
• Erhöhung der Wertschöpfung vor Ort durch lokale Energieproduktion, insbesondere durch
Nutzung im Landkreis vorhandener Ressourcen
• Erhöhung der Wertschöpfung vor Ort durch Aufträge an lokale Firmen
• Steigerung des Know How im Zukunftsbereich Energie
• Sicherung der Energieversorgung durch stärkere Unabhängigkeit
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
• Der Energieleitplan bezieht sich auf die Einrichtungen des Landkreises und deren
Kommunen
76
Unser Landkreis Miesbach 2014
Träger des Projektes:
Anhang
Wer ist verantwortlich?
• Landkreis mit Unterstützung der Energiewende Oberland
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Landkreis, Kommunen, Energiewende Oberland, Gebäudeeigentümer
Zeitplanung:
Voraussichtlicher Beginn: 2. Hälfte 2009
Fertigstellung:
bis 2010 Bearbeitung der Empfehlungen für Landkreis / Kommunen
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
Eine Abschätzung ist derzeit nicht möglich. Die Aufwendungen sind abhängig vom Umfang der
zu betrachtenden Objekte. Bewertung erst mit Durchführung der Projekte EDB und ENA
möglich.
Wenn gebäudebezogene Energiekonzepte erstellt werden, haben diese ihren Preis, 1.500 bis
3.000 Euro pro Gebäude, aber auch weit mehr, abhängig von der Größe des Gebäudes
Projektverantwortlicher Kernteam:
Landratsamt Miesbach - Kreisentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Katholischen
Bildungswerk Landkreis Miesbach e.V.
Ansprechpartner / Verantwortlicher :
Träger
Landkreis Miesbach
Name:
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
Träger
Energiewende Oberland
Name:
Martina Raschke
Anschrift:
Postfach 20, 82510 Wolfratshausen
Tel.:
(08171) 217 341
E-Mail:
[email protected]
Projektpartner: externer Energieanbieter
Name:
Anschrift:
Tel.:
77
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P3.4
Projekttitel:
Energienutzungsplan ENP
Kurzbeschreibung:
In Weiterführung der Erarbeitung der Energiedatenbank (EDB), Energieatlas (ENA) und
Energieleitplan (ELP) kann für einzelne Kommunen ein Energienutzungsplan (ENP) für eine
effizientere, zukünftige Energienutzung angezeigt sein. Dafür werden die Aussagen
bestehender und zukünftiger Energiepotentiale (ENA) sowie zu zukünftigen
Abnehmerstrukturen bewertet und die Ziele der Kommune behördenverbindlich festgelegt. Mit
dem ENP können die Kommunen, zusammen mit den Grundeigentümern und
Versorgungsunternehmen eine fundierte, transparente und langfristige Energiepolitik betreiben.
Im Projekt SP14 werden zunächst nur die Grundlagen, erforderliche Rahmenbedingungen,
notwendige Vorgaben und Inhalte des Planungsinstrumentes „Energienutzungsplan“
beschrieben und bewertet.
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
Mit der allgemeinen Beschreibung sollen die Kommunen in die Lage versetzt werden zu
beurteilen, ob eine weiterführende Beauftragung und Erarbeitung eines ENP für die jeweilige
Kommune weiterführend und erforderlich ist.
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
• Darstellung zukünftiger energetischer Entwicklungen in Regionen / Kommunen
• Planungsinstrument für kommunale -, private - und gewerbliche Initiativen im energetischen
Bereich
• Festlegung energiepolitischer Ziele für eine eigenständige und regionale zukünftige
Energieversorgung
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
• Das Vorhaben bezieht sich auf Kommunen (Region)
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Landkreis, Kommunen, Dienstleister (ggf. TUM), Energiewende Oberland
Zeitplanung:
Voraussichtlicher Beginn: Ab 2010 nach Vorlage der Daten aus EDB und ENA
Meilensteine:
1. Vorlage o.g. Beschreibung Ende 2010
2. Energienutzungspläne entsprechend separater Beauftragung der
Kommunen
78
Unser Landkreis Miesbach 2014
Kosten und Finanzierung:
Anhang
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
Geschätzt für die Beschreibung / Bewertung der Grundlagen: 5.000 bis 10.000 €
Projektverantwortlicher Kernteam:
Landratsamt Miesbach - Kreisentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Katholischen
Bildungswerk Landkreis Miesbach e.V.
Ansprechpartner / Verantwortlicher :
Träger
Energiewende Oberland
Name:
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
Träger
Energiewende Oberland
Name:
Martina Raschke
Anschrift:
Postfach 20, 82510 Wolfratshausen
Tel.:
(08171) 217 341
E-Mail:
[email protected]
Projektpartner: externer Energieanbieter
Name:
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
79
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P4
Projekttitel:
Bewusstseinsbildung zur Architekturqualität
Beschreibung / Inhalte:
Das Bewusstsein für den Wert von Architektur wird einer möglichst breiten Zielgruppe vermittelt.
Dabei werden je nach Zielgruppe verschiedene Angebote aufgebaut.
Zielgruppen sind z.B.: Bürger, Besucher, Kinder und Schüler aller Altersstufen,
Verwaltungsangestellte, Bauherren, Architekten und sonstige
Entwurfsverfasser, Bauhandwerk, Mandatsträger
Angebote sind z.B.:
Ausstellungen, Führungen, Unterrichtsmaterial, Symposium,
Veranstaltungen, Best-Practice-Sammlung, Architekturpreise,
Wettbewerbe, Landkreisfahrten, Bürgerversammlung,
Architekturstammtische
Modul 1
1. Erfassen welche Angebote und Materialien zur Bewusstseinsbildung für Architekturqualität im
Landkreis bereits existieren
Baufibeln, Beratungsangebote, Ausstellungen, Filme, Bildungs- und Unterrichtsmaterial
2. Gewinnen von interessierten und engagierten Mitwirkenden
Zielrichtung sind interessierte Bürger über den bekannten Personenkreis hinaus – z.B. über
Presseartikel oder abendliche Diskussionsrunde
3. Diskussion und Meinungsbildung über Werte der zu vermittelnden Architekturqualität (intern),
um Aussagen zum angestrebten baulichen Erscheinungsbild des Landkreises zu erreichen
4. Klärung der Zielgruppen die angesprochen werden sollen
5. Sammlung der verschiedenen Möglichkeiten diese Zielgruppen anzusprechen
a. Was ist die Zielgruppe?
b. Welche Inhalte sollen vermittelt werden?
c.
Wie soll / kann die Zielgruppe interessiert / eingebunden werden?
d. Welche Angebotsform eignet sich hierfür?
6. Umsetzungsplan welche Angebote mit welcher Priorität umgesetzt werden sollen
7. Erarbeitung der festgelegten Angebote
Modul 2
Vorgezogene Startaktion
(möglichst öffentlichkeitswirksam, breite Einbindung, einfach umzusetzen)
Foto-Aktion: “Die Bürger sehen ihre bebaute Heimat“.
Bürger fotografieren, die aus ihrer Sicht, guten und schlechten Beispiele für die bauliche
Ortsgestaltung in ihrer Heimatgemeinde bzw. im Landkreis Miesbach.
(daraus Wanderausstellung, Prämierung von einem Beitrag je Kommune, Material für mögliche
Weiterverwendung (Kalender), Beitrag zu Sammlung von Beispielen und Hinweis auf
„Geschmack“ der Bevölkerung was unter „attraktiver Architektur“ verstanden wird.)
80
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Kreisbaumeister und Kreisheimatpfleger formulieren den Aufruf zu dieser Aktion und leiten die
Jury.
Gegenüberstellung von gelungenen Bauten und negativen Beispielen.
Empfehlungen für Möglichkeiten der baulichen Einbindung von Solarflächen und Darstellung von
Verunstaltungen durch Solarflächen
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
S1
Durch Erhalt historischer Bausubstanz und sich einfügende hochwertige Architektur
bei Neubauten ist der Landkreis Miesbach 2014 als Premiumregion für Architektur
bekannt
S2
Eine gepflegte, bewirtschaftete, voralpine, bäuerliche Kulturlandschaft prägt 2014 das
Bild des Landkreis Miesbach
S3
Im Jahr 2014 sind energiesparendes Bauen und Planen bei Neu- und Umbauten und
Energieeinsparung und sinnvolle Nutzung regenerativer Energien im
Gebäudebestand
etablierte Grundsätze im Landkreis Miesbach.
S4
2014 besteht in Verwaltungen, bei Bürgern, Besuchern, Bauherren, Architekten,
Planern und sonstigen beteiligten Akteuren ein gemeinsames Verständnis zum Wert
von Architektur und Siedlungsbild
S5
Bürgerfreundliche Verwaltungen beraten kompetent, verstehen Bürger als Kunden
und binden Bürger, Unternehmen und Vertreter von gesellschaftlichen Gruppen
frühzeitig in Planungsprozesse ein.
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
• Profilierung als Premiumregion mit Baukultur zur Sicherung höchstmöglicher Lebensqualität
• Wertschöpfung durch Attraktivität im Tourismus und als Wohnstandort mit
Alleinstellungsmerkmal.
• Wertschöpfung für das Handwerk
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Bezieht sich auf den Raum Landkreis Miesbach – Durchführungsort der zu erarbeitenden
Angebote nach Nachfrage und möglichst an wechselnden Orten im gesamten Landkreis
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
Landratsamt Miesbach –Kreisentwicklung, übergeordnete und koordinierende Funktion;
bei den verschiedenen Angeboten weitere Träger möglich (Kommunen, Schulen, Vereine,
Verbände)
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Kreisbaumeister, Kreisheimatpfleger, Baujurist
81
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Je nach Angebot sind die Kommunen, Schulen, Vereine, ansässige Architekten, Baufirmen,
Vertreter der EWO, Vertreter von Interessengruppen (u. a. Senioren, Behinderte), Bauamtsleiter,
Architektenkammer und interessierten Bürger eingebunden
Zeitplanung:
Voraussichtlicher Beginn: Sommer 2009
Meilensteine:
1. 2009 Gewinnen von interessierten und engagierten Mitwirkenden Umsetzung der
Startaktion
2. Erfassung der vorhandenen Angebote und Materialien, Zielgruppen und
Angebotsformen
3. Umsetzungsplan, Aktionen, Projekte
4. ab 2010 Erarbeitung weiterer Angebote
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
6.000 Euro für das Haushaltsjahr 2009
Projektverantwortlicher Kernteam:
Landratsamt Miesbach - Kreisentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Katholischen
Bildungswerk Landkreis Miesbach e.V.
Ansprechpartner / Verantwortlicher :
Name:
Anton Scherer
Anschrift: Rosenheimerstrasse 1, 83714 Miesbach
Tel.:
(08025) 704179
E-Mail:
[email protected]
Träger :
Name:
Landratsamt Miesbach - Kreisentwicklung
Anschrift: Postfach 303, 83711 Miesbach
Tel.:
(08025) 704179
E-Mail:
[email protected]
82
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Entwicklungsbereich (Aus)Bildung
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P5
Projekttitel:
Landkreisweites Schulkonzept
Beschreibung / Inhalte:
In einem landkreisweiten Schulkonzept (teilweise Abstimmung über Landkreis hinaus - z.B.
bei weiterführenden Schulen) sollen die heutigen und künftigen Bedarfe an Schulen erfasst
werden und Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie ein möglichst wohnortnahes, regional
ausgewogenes alle Schularten umfassendes Angebot im Landkreis Miesbach sichergestellt
werden kann. Neue Formen zur Sicherung des Schulangebots vor Ort (z.B.
stufenübergreifende Klassen, Schulkooperationen, Gesamtschule) sollen geprüft und in
Pilotprojekten erprobt werden.
Arbeitsschritte:
1. Erste Anregungen zur Erstellung eines landkreisweiten Schulkonzepts kamen aus den Reihen
der Kreisräte.
2. Diese Anregungen wurde auf Grund der aktuellen Debatten über die Schülerentwicklung von
Herrn Landrat Dr. Kreidl aufgegriffen. Durch die Landkreisverwaltung wurde ein
Leistungskatalog erstellt.
3. Es wurden mehrere Institute zur Abgabe von Angeboten aufgefordert.
4. In der Kreisausschusssitzung am 17.09.08 wurde die Vergabe des Auftrags an die
Fachhochschule für angewandtes Management in Erding beschlossen.
5. September 2008 bis Juni 2009 Durchführung des Projektes unter Einbeziehung von Schulen
und politischer Ebene.
6. Vorstellung der Ergebnisse im Kreistag (Juli 2009) mit Handlungsempfehlungen für die
politischen Entscheidungsträger auf Landkreisebene.
7. Erweitern der Untersuchungen auf Auswirkungen bei den Grund- und Hauptschulen.
8. Finden von zukunftssicheren Modellen zum Erhalt der wohnortnahen Volksschulen.
Im Juli startet voraussichtlich das von Herrn Kultusminister Dr. Spaenle ins Leben gerufene
Dialogforum als Pilotprojekt im Landkreis Miesbach und 7 weiteren Landkreis Bayerns. Damit
soll die bildungspolitische Diskussion auf eine breite Basis gestellt werden.
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
A1
2014 besteht ein wohnortnahes, regional ausgewogenes alle Schularten
umfassendes Angebot im Landkreis Miesbach.
A2
Im Jahr 2014 besteht ein hochwertiges und gegenüber dem Jahr 2008 breiteres
Angebot an weiterführenden Schulen (priv. Hochschule, FOS/BOS, Fachschule für
Tourismus) im Landkreis
83
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
A3
Im sozialen, im technischen und im Dienstleistungsbereich werden qualitativ
hochwertige berufliche Ausbildungsmöglichkeiten im Landkreis angeboten
A7
Im Jahr 2014 erreicht der Anteil von Schulabgänger mit allgemeiner Hochschulreife
mindestens 20%
A8
In den Schulen im Landkreis Miesbach werden im Jahr 2014 durch
Bürgerengagement und Ehrenamt projektorientierte Lehrangebote angeboten,
insbesondere in der ästhetischen Bildung, Stärkung der kindlichen Persönlichkeit
(durch Musik, Tanz, Kunst, Sport) und der Umweltbildung mit den Schwerpunkten
Energie und Naturerfahrung.
A9
Im Jahr 2014 sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene über die Themen Energie
(Energieerzeugung, -verbrauch, -sparen), Gesundheit (Bewegung, Sport) und
Tourismus(Bedeutung und Wert) informiert und sensibilisiert, insbesondere durch
Aufnahme der Themen in die Schul- und Erwachsenenbildung.
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
Entwicklung von Prognosen und Aufzeigen verschiedener Szenarien, die den politischen
Entscheidungsträgern als Grundlage für ihre Entscheidungen dienen können. Damit entsteht
größere finanzielle Planungssicherheit, die Mittel können zielgerichteter geplant und eingesetzt
werden. Fehlinvestitionen werden vermieden. Die Planung der Schulen an Hand des künftigen
Bedarfs wird erleichtert. Eine bessere Abstimmung mit den Nachbarland-kreisen wird ermöglicht.
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Landkreis Miesbach
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
Landratsamt Miesbach
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Fachhochschule für angewandtes Management, Erding; Aufgabe: Erstellung der
Schulbedarfsplanung
kplan AG; Aufgabe: Erhebung und Beurteilung der räumlichen Situation der Schulen im Rahmen
der Schulbedarfsplanung
Des weiteren sind eingebunden: Landkreis Miesbach als Sachaufwandsträger, die
Schulleitungen aller weiterführenden Schulen, die Bürgermeister des Landkreises Miesbach, das
Staatl. Schulamt.
Zeitplanung:
Beginn: September 2008
Meilensteine:
1. Definition, Zielsetzung bis Ende 10.2008
84
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
2. Erfassung der Ist-Situation (Demographische Situation, Situation der einzelnen Schulen
und Schularten) bis März 2009 (Im März Abstimmung der Ergebnisse mit den Schulleitern
3. Trends und Entwicklungen (Prognoserechnung, Analyse von Bildungstrends) parallel zu
Nr. 2
4. Feststellung mittelfristiger und langfristiger Bedingungen bis Ende Mai 2009 (Abstimmung
mit den Bürgermeistern der Landkreisgemeinden im Mai 2009; Abstimmung mit den
Nachbarlandkreisen; Vorstellung der Zwischenergebnisse im Kreistag 20. Juni 2009)
5. Ausdehnung der Untersuchungen auf die Grund- und Hauptschul-Situation und
Entwicklung ab 09/2009
6. Entwicklung verschiedener Szenarien, Handlungsempfehlung;
Voraussichtlicher Abschluss(weiterführende Schulen):30.06.2009
Vorstellung der Ergebnisse zu den weiterführenden Schulen im Kreistag: 15.07.2009
Zwischenbericht zur Volksschulentwicklung im Dezember 2009
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
Kosten der Erstellung durch die FHM Erding
Finanzierung aus dem Kreishaushalt
Projektverantwortlicher Kernteam:
Landratsamt Miesbach - Kreisentwicklung
Ansprechpartner / Verantwortlicher :
Name:
Michael Korff
Anschrift: Münchener Str. 2
Tel.:
(08025) 704-302
E-Mail:
[email protected]
Träger :
Name:
Landkreis Miesbach
Anschrift: Rosenheimer Str. 1 u. 3
Tel.:
(08025) 704-0
E-Mail:
85
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P6
Projekttitel:
Unternehmer in der Schule – Schüler in den
Unternehmen / Ausbildungsplatzbörse
Beschreibung / Inhalte:
Durch wechselseitige Maßnahmen werden Schüler und Unternehmer in Kontakt gebracht –
Anforderungen, Berufsprofile und Ansprüche werden vermittelt. Zum Beispiel können Firmen,
Handwerker, Landwirte, Dienstleister, usw. aus dem Landkreis ihren Beruf in den Schulen
vorstellen und anschließend können die Schüler in einem Kurzpraktikum einen Einblick in die
Berufswelt gewinnen. Maßnahmen könnten u.a. sein:
ƒ
Betriebsbesuche von Grundschülern
ƒ
Betriebsbesichtigungen und -praktika ab der 5. Klasse differenziert nach Schulart
ƒ
Aktionstage der Unternehmen in den Schulen
ƒ
Konkrete Arbeit an praktischen Projekten
ƒ
Unterstützung durch Lehrplan
ƒ
Training in den Schulen von Schlüsselqualifikationen
Mit den Unternehmen, Handwerkern, Dienstleistern und sonstigen Gewerbetreibenden im
Landkreis Miesbach wird eine Ausbildungsplatzbörse eingerichtet, die einen Überblick und einen
leichten Zugang zu den Ausbildungsplatzangeboten ermöglicht
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
A3
Im sozialen, im technischen und im Dienstleistungsbereich werden qualitativ
hochwertige berufliche Ausbildungsmöglichkeiten im Landkreis angeboten
A6
Lokale Unternehmen und Schulen arbeiten im Jahr 2014 in der Ausbildung eng
zusammen, in den Unternehmen und den Schulen sind jeweils Ansprechpartner
benannt
A9
Im Jahr 2014 sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene über die Themen Energie
(Energieerzeugung, -verbrauch, -sparen), Gesundheit (Bewegung, Sport) und
Tourismus (Bedeutung und Wert) informiert und sensibilisiert, insbesondere durch
Aufnahme der Themen in die Schul- und Erwachsenenbildung.
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
Unternehmen profitieren von geeigneten Auszubildenden/Mitarbeitern. Schüler können sich ein
besseres Bild von zukünftigen Berufen machen.
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Landkreis Miesbach
86
Unser Landkreis Miesbach 2014
Träger des Projektes:
Anhang
Wer ist verantwortlich?
Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH und AK Schule und Wirtschaft
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
ƒ
Schulleitungen
ƒ
BOS /DGV Bayern (Fr. Jennerwein)
ƒ
Handwerksinnnung (Hr. Kleeblatt
ƒ
Bauernverband (Hr. Obermeyer/LA))
Zeitplanung:
Beginn:2. Quartal 2009
Meilensteine:
ƒ
Klärung der Bedarfe im Landkreis (Expertentreffen, offene runde Tische, ...)
ƒ
Erarbeitung von für Bedarfe geeigneten Angeboten – eventuell konzeptionelle
Anpassung der vorgesehenen Angebote
ƒ
Einrichtung erster Angebote
Voraussichtlicher Abschluss: fortlaufend
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
keine bzw. über Ehrenamtliche Leistungen; Einzelmaßnahmen über Sponsoren finanzieren
Projektverantwortlicher Kernteam:
Landratsamt Miesbach - Kreisentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Katholischen
Bildungswerk Landkreis Miesbach e.V. und der Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis
Miesbach mbH
Ansprechpartner / Verantwortlicher:
Name:
Anton Scherer
Anschrift: Rosenheimerstrasse 1, 83714 Miesbach
Tel.:
(08025) 704179
E-Mail:
[email protected]
Name:
Christian Müller, AK Schule und Wirtschaft
Anschrift: VS Rottach-Egern, Kißlingerstr. 35, 83700 Rottach-Egern
Tel.:
(08022) 27760
E-Mail:
[email protected]
87
Unser Landkreis Miesbach 2014
Homepage:
Anhang
http://schulewirtschaft-bayern.de/ak/miesbach/
Hr. Ernst Maier; Hr. Bromme sind Stellvertreter
88
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P7
Projekttitel:
Frühkindliche Förderung von Kindern mit
Migrationshintergrund
Beschreibung / Inhalte:
Durch verschiedene Angebote soll darauf hingewirkt werden die Benachteiligung von Kindern mit
Migrationshintergrund im Bildungssystem zu verhindern. Die Angebote richten sich in erster Linie
an die Eltern der Kinder, später auch an ErzieherInnen.
Als Angebote sind vorgesehen:
1. Niederschwellige interkulturelle Mutter-Kind-Gruppen:
Die im Projekt geplanten Mutter-Kind- Gruppen sollen einmal wöchentlich für 2 Stunden in
Räumen der hiesigen Bildungseinrichtungen (Schule, Kindergarten oder Kinderschutzbund)
stattfinden, um die Familien mit Migrationshintergrund frühzeitig an pädagogische Einrichtungen
heranzuführen. Der Eigenbeitrag beträgt 1,00 € pro Treffen. Eine pädagogisch ausgebildete
Gruppenleiterin mit muttersprachlichen Kenntnissen wird diese interkulturellen Gruppen leiten.
Diese niederschwelligen Angebote stärken die Erziehungskompetenz der Mütter. Mütter und
Kinder bringen sich aktiv ein (durch Spiele, Basteln, Singen....) und lernen bei diesen Treffen
unsere Erziehungskultur kennen.
2. Beratungs- und Informationsveranstaltungen für Migranteneltern
Durch eine Reihe von Informationsveranstaltungen soll ein Verständnis füreinander und eine
konstruktive Zusammenarbeit aufgebaut werden: ( muttersprachliche
Informationsveranstaltungen zu verschiedensten Themen wie Gesundheitssystem,
Vorsorgeuntersuchungen, Entwicklungsphasen, Aufbau des Schulsystems, Rollenverhalten,
Sprachförderung, Erziehungsstile, Unterstützen beim Lernen...)
3. Hausbesuchsprogramm bei Migrantenfamilien : Präventives Spiel- und
Lernprogramm für Eltern und ihre Kleinkinder ( 18 Monate bis 3 Jahre)
Kinder werden in ihrer kognitiven, motorischen und sozial-emotionalen Kompetenz möglichst
früh gefördert. Damit sollen ihre Chancen auf eine gleichberechtigte Teilhabe in Kindergarten
und Schule verbessert werden. Die Eltern werden bei ihrer sozialen Integration unterstützt.
Ziele:
A 10
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
Im Jahr 2014 besteht ein breites zielgruppenorientiertes Förderangebot,
insbesondere im frühkindlichen Bereich, das Benachteiligungen für Migrantenfamilien
im Bildungsbereich entgegenwirkt.
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
• Das Projekt trägt zu einer stärkeren Integration der Migranten (Eltern und Kinder) bei.
89
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
• Das Bildungsniveau der Migrantenfamilien wird erhöht.
• Soziale Folgekosten werden reduziert.
• Durch den Abbau von gesellschaftlichen Grenzen werden neue Potenziale (kulturell,
bürgerschaftliches Engagement) erschlossen.
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Die Angebote richten sich grundsätzlich auf den ganzen Landkreis, schwerpunktmäßig auf
Kommunen mit erhöhtem Migrantenanteil (Miesbach und Hausham).
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
Migrationsberatung der AWO KV Miesbach – Tegernsee für das Netzwerk Integration
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
• Arbeiterwohlfahrt : Projektträger
• Cafe International in der Volksschule Hausham, Kinderschutzbund Miesbach: stellen Räume
zur Verfügung
• Kinderschutzbund: Supervision für Gruppenleiterinnen
• Migrantenvereine: Mitarbeit in der Projektentwicklung, Zusammenarbeit mit den Eltern
während der Projekte
• Kindergärten: Informationsveranstaltungen für Erzieherinnen, Mutter-Kind-Gruppen nehmen
Kontakt zu Kindergärten auf (Tag der offenen Tür, Gespräche mit Erzieherinnen, Infoabende).
Zeitplanung:
2007 und 2008: Bedarfsermittlung:
Bedarfsklärung erfolgte schon in 2007 /2008 bei offenen runden Tischen mit Schulen,
Kindergärten, Migrantenvereinen, AWO – Migrationsberatung und Netzwerkteilnehmern.
Die genannten Projekte sind das Ergebnis dieser Bedarfsermittlung.
2009: Projektbeginn:
a) Die beiden Angebote „Interkulturelle Mutter – Kind – Gruppen“ und
„Informationsveranstaltungen für Migranteneltern“ sind ein Teil des Projektes „Eltern
aktiv“, das von der AWO – Migrationsberatung beim Bundesamt für Migration und
Flüchtlinge (BAMF) beantragt wurde.
Voraussichtlicher Beginn: Mai 2009
Dauer: 3 Jahre; Finanzierung über das BAMF
90
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
2010: Projektbeginn:
„Hausbesuchsprogramm „OPSTAPJE“ ( = aus dem Niederländischen und bedeutet Schritt für
Schritt)
- in 2009: weitere Planung und Klärung der Trägerschaft etc. im Netzwerk
- geplanter Beginn: 2010
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
a) Bei Bewilligung des Projektes „Eltern aktiv“ erfolgt die Finanzierung der Mutter-KindGruppen und der Informationsveranstaltungen für Migranteneltern über das BAMF.
b) Projekt OPSTAPJE:
Finanzierung:
Kalkulation für 3 Jahre
Personalkosten:
ca. 38 000 €
Sachkosten :
ca. 7 000 €
gesamt:
ca. 45 000 €
Mögliche Finanzierung: Anfragen bei Kommunen und beim Landkreis sowie Suche von
Sponsoren
Projektverantwortlicher Kernteam:
Landratsamt Miesbach - Kreisentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Katholischen
Bildungswerk Landkreis Miesbach e.V.
Ansprechpartner / Verantwortlicher :
Name:
Netzwerk Integration
Christa Kumpfmüller
Anschrift: Frühlingstr. 12, 83727 Schliersee
Tel.:
0173/3755997
E-Mail:
[email protected]
Träger :
Name:
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
91
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Entwicklungsbereich Tourismus
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P8
Projekttitel:
Einheitliche Wanderwegebeschilderung
Beschreibung / Inhalt:
Im gesamten Landkreis Miesbach werden die Wanderwege sowohl im Tal wie auch am Berg
einheitlich beschildert. Als Vorlage dient das Konzept des DAV.
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
T3
Die direkt betroffenen Partner bearbeiten gemeinsam unter dem organisatorischen
Dach der Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V. das
Geschäftsfeld „Lust auf Natur“.
T5
2014 ist das Tegernseer Tal als das Leistungs- und Kompetenzzentrum für das
Themenfeld Gesundheit und Prävention bekannt. Qualitätsvolle, professionelle
Einzelbetriebe im übrigen Landkreis werden aktiv unterstützt und in diesem
touristischen Geschäftsfeld eingebunden. Es werden vorwiegend „Selbstzahler“ als
Gäste begrüßt
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
Qualitätssteigerung des touristischen Angebots, dadurch Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
gesamter Landkreis Miesbach
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
alle 17 Gemeinden des Landkreises (v.a. finanziell)
Zeitplanung:
Voraussichtlicher Beginn: bereits angelaufen
Meilensteine:
• Verabschiedung Konzept
•
erste Umsetzung in "Pilotgemeinde"
92
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
•
Analyse
•
Umsetzung in restlichem Landkreis
Voraussichtlicher Abschluss: 2011
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
Kosten sind noch nicht festzulegen, die Finanzierung der Schilder erfolgt über die Gemeinden,
Konzept und Organisation übernimmt Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee
e.V.
Projektverantwortlicher Kernteam:
Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.
Ansprechpartner:
Name:
Sabine Floßmann, Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.
Anschrift: Tegernseer Str. 20a, 83734 Hausham
Tel.:
(08026)920700
E-Mail:
[email protected]
93
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach – Projektbogen
P9
Projekttitel:
Sudelfeld – Entwicklungskonzept Winter und Sommer
Beschreibung / Inhalte:
Das Skigebiet Sudelfeld soll durch Neubau bzw. Ersatz von alten, bestehenden Liftanlagen
durch mehrere Sesselbahnen attraktiviert werden. Eine Zubringerbahn von Bayrischzell
verbessert die Chancen der Region im Wintertourismus. Zusätzlich soll der Winterbetrieb durch
Bau einer modernen Komplettbeschneiung gesichert werden. Durch Erstellung einer attraktiven
Sommernutzung des Oberen Sudelfelds (Bergerlebnispark) soll das Angebot für den
Sommertourismus verbessert werden. Die Anbindung des Oberen Sudelfelds an Bayrischzell
durch eine Bergbahn sichert den wirtschaftlichen Sommerbetrieb der Bergbahn.
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
Wettbewerbsfähigkeit des Skigebiets, Attraktivierung durch neue Liftanlagen, Verbesserung der
Anbindung des Skigebiets an Bayrischzell, neues Angebot für den Sommertourismus,
Signalwirkung für Hotelinvestoren.
T4
2014 ist es gelungen, in der Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee
e.V. auch die Wintersaison weiterzuentwickeln. Teilregionen haben sich insgesamt
oder zum Teil unterschiedlich profiliert und auf bestimmte Themenfelder im Winter
spezialisiert (Nordisch / Alpin / Winterromantik / Alternativer Winter).
T8
Bis 2014 sind erste Belege für eine Nachweißliche Steigerung der Wertschöpfung
aus dem Tagestourismus vorhanden. Maßnahmen zur Optimierung der Wertschöpfung in
diesem Geschäftsfeld greifen, das Bewusstsein für die Chancen
die aus diesem
Geschäftsfeld erwachsen, ist bei Fachleuten und Bevölkerung vorhanden.
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
Wertschöpfung aus Tagestourismus, Erreichen der Wettbewerbsfähigkeit als Skigebiet,
Steigerung des touristischen Winter und Sommerangebots, Sicherung und Erhöhung der
Übernachtungszahlen im Landkreis
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Skigebiet Sudelfeld – Bayrischzell
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
Gemeinde Bayrischzell
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Liftbetriebe Sudelfeld, Gemeinde Bayrischzell, Landkreis Miesbach, Landrat Dr. Kreidl,
Bayerische Staatsregierung
94
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Zeitplanung:
Voraussichtlicher Beginn: Sommer 09
Meilensteine: Erstellung der Beschneiung und der ersten neuen Liftanlage 2010
Voraussichtlicher Abschluss: 2015
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
Kostenschätzung beläuft sich auf 35 – 40 Mio €
Finanziert durch Investor, Betreiber, Kommune, Land (Bayerisches Bergbahn Förderprogramm)
und Sparkasse.
Projektverantwortlicher Kernteam:
Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V. in Zusammenarbeit mit
Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH
Ansprechpartner / Verantwortlicher:
Name:
Harald Gmeiner, Tourist-Info Bayrischzell
Anschrift: Kirchplatz 2, 83735 Bayrischzell
Tel.:
08023-907630
E-Mail:
[email protected]
Name:
Egid Stadler, Sprecher der vereinigten Liftbetriebe Sudelfeld
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
Name:
Landrat Dr. Kreidl
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
95
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P10
Projekttitel:
Gästekarte – All-inclusive-Card
Beschreibung / Inhalte:
Auf Basis der von der Tegernseer Tal Tourismus GmbH im Rahmen eines Förderprojekts
entwickelten „Tegernsee Card“ (geplanter Start Dezember 2009), erhalten alle gemeldeten
Gäste eine elektronische Gästekarte, mit der diverse Freizeitangebote kostenfrei genutzt werden
können. Zusatzeffekt ist die damit verbundene Einführung des elektronischen Meldescheins, der
die bisherigen „Papier-Gästekarten“ ersetzt. Ebenfalls integriert ist die Nutzung des RVO.
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
T2
2014 sind erste konkrete Maßnahmen zur Entwicklung der Tourismusverband
Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V. als nachhaltige Qualitätsregion im Tourismus
mit Premiumangeboten auf allen Ebenen (wie z.B. Unterkunft, Landschaft und Natur,
Freizeitaktivitäten, Barrierefreiheit) auf den Weg gebracht.
V1
Im Jahr 2014 ist durch eine landkreisweit abgestimmte Entzerrung und Lenkung des
Verkehrs eine deutliche Entlastung der Bewohner und der Verkehrsinfrastrukturen
erreicht
V4
Es bestehen attraktive ÖPNV-Angebote für Einheimische und Gäste, die besonders
die Fläche im Landkreis erschließen
V7
Die Bewohner und Gäste können auf attraktive, aufeinander abgestimmte
Alternativen zum motorisierten Individualverkehr zurückgreifen und schätzen den
Wert nicht auf das Auto angewiesen zu sein
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
Verbesserung der Leistungen der Gästekarten führen zu einer Steigerung der Meldemoral der
Gastgeber. Transparente Leistungen erleichtern dem Gast die Buchung (All-Inclusive).
Gastgeber können einfach einen Mehrwert zur Übernachtungsleistung anbieten.
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Start im Tegernseer Tal, dann schrittweise Ausdehnung auf gesamten Landkreis
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
Tegernseer Tal Tourismus GmbH/Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.
gemeinsam mit Gemeinden und Landkreis
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Tegernseer Tal Tourismus GmbH/Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.
gemeinsam mit Gemeinden und Landkreis
96
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Zeitplanung:
Voraussichtlicher Beginn: 2009 (Tegernseer Tal)
Meilensteine: Erfolgreiche Einführung der Card im Tegernseer Tal, Konzept und Zeitplan zur
Ausweitung
Voraussichtlicher Abschluss: offen
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
Hochrechnung aufgrund der Erfahrungen im Tegernseer Tal
Projektverantwortlicher Kernteam:
Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V. in Zusammenarbeit mit der
Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH
Ansprechpartner / Verantwortlicher:
Name:
Sabine Floßmann, Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.
Anschrift: Tegernseer Str. 20a, 83734 Hausham
Tel.:
(08026) 920700
E-Mail:
[email protected]
Ansprechpartner / Verantwortlicher:
Name:
Georg Overs, Tegernseer Tal Tourismus GmbH
Anschrift: Hauptstr. 2, 83684 Tegernsee
Tel.:
(08022) 927380
E-Mail:
[email protected]
97
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P11
Projekttitel:
Ausweitung der RVO-Gästekarte
Beschreibung / Inhalte:
Für die im Tegernseer Tal bestehende RVO-Gästekarte für Touristen, die eine kostenlose
Nutzung des regionalen Busverkehrs ermöglicht, werden die Möglichkeiten einer Ausweitung auf
weitere Regionen im Landkreis, möglichst aber auf den ganzen Landkreis geprüft. Dabei werden
in einem ersten Schritt die grundsätzlichen Möglichkeiten der Ausweitung (räumlich,
Nutzergruppe, Verkehrsträger) geprüft. In einem zweiten Schritt gilt es darauf aufbauend die
Bedarfe zu klären und anschließend ein Konzept für die Ausweitung zu erstellen und
umzusetzen.
Arbeitsschritte:
1. Prüfung einer räumlichen Ausweitung (über die Ferienregion Tegernsee hinaus), einer
Ausweitung der Nutzergruppen (z.B. Tagestouristen, Pendler), einer Ausweitung auf andere
Verkehrsträger (z.B. AST, BOB) Prüfung, insbesondere der Finanzierung in den Gemeinden,
die keinen Kurbeitrag erheben (dürfen).
2. Klärung der Bedarfe
3. Erstellung eines entsprechenden Konzepts
4. Umsetzung
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
V1
Im Jahr 2014 ist durch eine landkreisweit abgestimmte Entzerrung und Lenkung des
Verkehrs eine deutliche Entlastung der Bewohner und der Verkehrsinfrastrukturen
erreicht
V4
Es bestehen attraktive ÖPNV-Angebote für Einheimische und Gäste, die besonders
die Fläche im Landkreis erschließen
V6
Die bestehenden Verkehrsangebote sind 2014 familien-, senioren- und
behindertengerecht und diese Interessengruppen sind in die Planungen fest
eingebunden
V7
Die Bewohner und Gäste können auf attraktive, aufeinander abgestimmte
Alternativen zum motorisierten Individualverkehr zurückgreifen und schätzen den
Wert nicht auf das Auto angewiesen zu sein
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
• Imageverbesserung der Gemeinden durch leistungsfähigen ÖPNV
• vereinfachtes Tarifsystem
• Verbesserung der Leistungen der Gästekarten führt zu einer Steigerung der Meldemoral der
Gastgeber
• Entlastung der Straßen
98
Unser Landkreis Miesbach 2014
Projektgebiet:
Anhang
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Ist Inhalt des Projektes und wird in 1. Arbeitsschritt geprüft
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
Landkreis für Prüfung der Ausweitung, Klärung der Bedarfe und Erstellung des Konzepts
Für die Umsetzung muss ein Finanzierungsmodell zwischen den beteiligten Akteuren erarbeitet
werden
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Gemeinden, Verkehrsträger, Tourismusorganisationen,
Zeitplanung:
Ab 09.09.
1. Prüfung einer räumlichen Ausweitung
2. Klärung der Bedarfe
3. Erstellung eines entsprechenden Konzepts
4. Umsetzung
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
Hochrechnung aufgrund der Erfahrungen im Tegernseer Tal (auf der Basis von
Übernachtungszahlen)
Projektverantwortlicher Kernteam:
Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V. in Zusammenarbeit mit
Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH
Ansprechpartner / Verantwortlicher :
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
Träger :
Name:
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
99
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach – Projektbogen
P12
Projekttitel:
Landkreis übergreifendes Winterkonzept
Kurzbeschreibung:
Um für die Gesamtregion und deren Teilregionen ein stimmiges Winterangebot zu entwickeln, ist
eine abgestimmte Konzeptentwicklung für die Wintersaison erforderlich. Es sollen insbesondere
auch Winterangebote neben dem alpinen Wintersport (Skisport) entwickelt und professionell
aufbereitet werden (nordisches Winterangebot, Winterromantik). In diesem Zusammenhang
beteiligt sich die Alpenregion Tegernsee Schliersee im Rahmen einer Markenpartnerschaft bei
der Kampagne „Wintererlebnis Bayern“ der Bayern Tourismus Marketing GmbH. Im Rahmen der
Kampagne werden die Top 10 Skigebiete Bayerns der internationalen Konkurrenz
gegenübergestellt mit dem Ziel, Bayern als schneesichere Skiregion zu stärken. Außerdem ist
ein mögliches Teilprojekt dazu die Belebung der Adventzeit.
Im Rahmen dieses umfassenden Winterkonzepts sollen auch die erforderlichen Anpassungen
und möglichen Erschließungschancen im Alpinen Skisport-Angebot (Spitzingsee, Sutten und
Sudelfeld) mit einschlossen werden, aber auch alternative Entwicklungsmöglichkeiten vor dem
Hintergrund des Klimawandels werden aufgezeigt.
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
T2
2014 sind erste konkrete Maßnahmen zur Entwicklung der Tourismusverband
Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V. als nachhaltige Qualitätsregion im Tourismus
mit Premiumangeboten auf allen Ebenen (wie z.B. Unterkunft, Landschaft und Natur,
Freizeitaktivitäten, Barrierefreiheit) auf den Weg gebracht.
T3
Die direkt betroffenen Partner bearbeiten gemeinsam unter dem organisatorischen
Dach der Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V. das
Geschäftsfeld „Lust auf Natur“.
T4
2014 ist es gelungen, in der Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee
e.V. auch die Wintersaison weiterzuentwickeln. Teilregionen haben sich insgesamt
oder zum Teil unterschiedlich profiliert und auf bestimmte Themenfelder im Winter
spezialisiert (Nordisch / Alpin / Winterromantik / Alternativer Winter).
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
• Zwei Saisonen bringen mehr Wertschöpfung, sichern eher (Jahres-)Arbeitsplätze im
Tourismus und bieten eine bessere Grundlage für die Gesamtentwicklung im Tourismus (auch
auf der betrieblichen Ebene).
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Gesamter Landkreis
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
Landkreis, Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.
100
Unser Landkreis Miesbach 2014
Projektpartner:
Anhang
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Landkreis, Gemeinden, Tourismusorganisationen (Tourismusverband Alpenregion Tegernsee
Schliersee e.V., Tegernseer Tal Tourismus GmbH), Partner aus der Tourismuswirtschaft
Zeitplanung:
Konzepterstellung beginnend 2009 bis 2. Quartal 2010
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
Noch offen; mögliche Kosten für eine externe Berater
Projektverantwortlicher Kernteam:
Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.
Ansprechpartner / Verantwortlicher :
Name:
Sabine Floßmann, Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.
Anschrift: Tegernseer Str. 20a, 83734 Hausham
Tel.:
(080)26/9207000
E-Mail:
[email protected]
Träger :
Name: Landkreis Miesbach bzw. Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
101
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P13
Projekttitel: Konzept einer optimalen Tourismusorganisation
(Destination Management Organisation) für die Region
Beschreibung / Inhalte:
• Ein gemeinsames, bereits entwickeltes Umsetzungskonzept zur Ausweitung der
Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V..-Verbandstätigkeit wird als
Vorstufe zu einem professionellen Destinationsmanagement-Konzepts umgesetzt.
• Aufbauend auf Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V..-Verbandstätigkeit
soll ein modernes und marktorientiertes Destinationsmanagementkonzept für die
Gesamtregion erstellt werden
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
T11
2011 gibt es eine gemeinsam getragene Markenstrategie für die Destination
Management Organisation der Region.
T15
Ab 2011 beginnt die Umsetzung einer optimalen, von den Gästen wahrnehmbaren
und von den Leistungsträgern akzeptierten Destination Management Organisation
(DMO), die von den betroffenen Teilregionen und Partnern gemeinsam abgestimmt
und entwickelt wurde.
Das gemeinsame DMO-Konzept liegt ein Jahr nach der abgeschlossenen Integrationstätigkeit im
Tegernseer Tal vor (angestrebt wird 2011).
Die Gemeinden außerhalb des Tegernseer Tals werden bis 2011 auch aus eigener Kraft
touristisch stärker aufgebaut und zusammengeführt um sie auf Augenhöhe (auch finanziell) mit
den durch die Tegernseer Tal Tourismus GmbH vertretenen Orte zu bringen.
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
• Landkreis-übergreifende Tourismusorganisation führt zu mehr internem Zusammenhalt
• (Noch) bessere interne Abstimmung innerhalb der Region
• Noch stärkerer, gebündelter Marktauftritt
International wettbewerbsfähiger werden
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Gesamter Landkreis
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
Landkreis, Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V. und Tegernseer Tal
Tourismus GmbH
102
Unser Landkreis Miesbach 2014
Projektpartner:
Anhang
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Landkreis, Gemeinden, Tourismusorganisationen (Tourismusverband Alpenregion Tegernsee
Schliersee e.V., Tegernseer Tal Tourismus GmbH), Partner aus der Tourismuswirtschaft
Zeitplanung:
Unternehmensberatung Projekt M mit Konzept für Tegernseetal Tourismus GmbH beauftragt.
Derzeit (Januar 09) Analysephase. Mitte März soll der Auftrag auf den gesamten Landkreis
ausgeweitet werden. Auf Basis von Erfahrungen aus Vergleichsprojekten werden ab
Auftragserteilung an einen externen Berater ca. 12 bis 18 Monate für den Entwicklungsprozess
benötigt.
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
Nach den vorliegenden Informationen wurde bereits die Beratungsfirma Projekt M mit dieser
Aufgabe betraut. Siehe entsprechende Angebote bzw. Verträge.
Projektverantwortlicher Kernteam:
Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.
Ansprechpartner / Verantwortlicher :
Name:
Sabine Floßmann, Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.
Anschrift: Tegernseer Str. 20a, 83734 Hausham
Tel.:
(080)26/9207000
E-Mail:
[email protected]
Träger :
Name:
Landkreis Miesbach bzw. Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee
e.V.
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
103
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P14
Projekttitel:
Masterplan zur Hotelentwicklung in der Region
Beschreibung / Inhalte:
Inhalte des Masterplans:
• Abschätzung zukünftiger Positionierungschancen bzw. -möglichkeiten der Destination und
einzelner Hotelprojekte
• Erhebung der in Planung befindlichen Projekte, möglicher Hotelstandorte bzw.
–objekte, wo ein Interesse besteht, Hotelprojekte zu realisieren
• Standortbewertung und Gewichtung auf Basis der zuvor festgelegten Positionierung der
Destination am internationalen Markt
• Erarbeitung einzelner standortbezogener Grobkonzepte und Pre-Feasibility-Checks für
ausgewählte Standorte bzw. Hotelprojekte
• Optimierung der Organisation der Destinationsgesellschaft auf Basis der Neu-Positionierung
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
Ein Masterplan für die Hotelentwicklung im Landkreis soll Antworten auf folgende Fragen
bringen:
• Wie viele Hotelbetten werden in der Destination überhaupt benötigt?
• In welchem Qualitätssegment wären neue Hotels anzusiedeln?
• Welche Betriebsgrößen entsprechen den heutigen und zukünftigen Anforderungen (des
Marktes, des Gastes bzw. aus betriebswirtschaftlicher Sicht)?
• Welchen Anforderungen muss sich die Destination hinsichtlich der Hotelentwicklung stellen,
wenn die definierten strategischen Geschäftsfelder in den nächsten Jahren erfolgreich
bearbeitet werden sollen?
• Welche Empfehlungen können für die bestehende Hotellerie abgeleitet werden?
T2
2014 sind erste konkrete Maßnahmen zur Entwicklung der Tourismusverband
Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V. als nachhaltige Qualitätsregion im Tourismus
mit Premiumangeboten auf allen Ebenen (wie z.B. Unterkunft, Landschaft und Natur,
Freizeitaktivitäten, Barrierefreiheit) auf den Weg gebracht.
T7
Bis 2014 ist das Angebot eines qualitätsvollen Tagungsangebots am Tegernsee
abgesichert und die Weiterentwicklung eines professionellen Tagungs- und
Geschäftstourismus auch im übrigen Landkreis gelungen.
T9
2014 ist ein Konzept für ein international sehr gut wettbewerbsfähiges Mix an
Beherbergungsbetrieben festgelegt und erste Umsetzungen sind gelungen.
Neben der gezielten Neuansiedlung von Hotels werden bis 2014 20 – 30 % des
Fördervolumens zum Ausbau und zur Verbesserung der Beherbergungsstrukturen
in die qualitätsvolle Entwicklung und Qualifizierung der Kleinvermieter investiert.
104
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
T12
Im Rahmen des Marketingkonzepts der DMO erhalten internationale Märkte einen
höheren Stellenwert. 2012 arbeiten die Beherberger der Region mit internationalen
Reiseplattformen und Reiseveranstaltern. 2014 sind erste Erfolge bei der Steigerung
der internationalen Gästezahlen nachweisbar.
T13
Bis 2014 ist es nachweislich gelungen, die Qualität des Kulturlandschaftsbildes und
den Naturraum zu bewahren und zu sichern. Gleichzeitig konnte die erforderliche
Infrastruktur für den Tourismus ausgebaut werden und der Naturraum für den Gast
qualitativ gut erlebbar gemacht werden.
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
• Unterlage für die strategischen Tourismusentwicklung im Landkreis und in seinen Teilregionen
• Argumentationshilfen in der fachlichen und politischen Diskussion
• Professionelle Unterlage für Investoren mit Standortbeschreibung, Standortbewertung,
Konzeptbeschreibung für die bestgeeigneten Standorte sowie erster wirtschaftlicher
Einschätzung zum Projektvorhaben
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Gesamter Landkreis
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
Landkreis und Wirtschaftsförderung
Für die Umsetzung muss ein Finanzierungsmodell zwischen den beteiligten Akteuren erarbeitet
werden
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Landkreis, Gemeinden, Wirtschaftsförderung, Tourismusorganisationen
Zeitplanung:
Auf Basis der Erfahrungen von Vergleichsprojekten werden ab Auftragserteilung an einen
externen Berater ca. 3 Monate Ausarbeitungszeit benötigt. Mit der Vorlaufphase sind ca. 6
Monate realistisch.
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
Erfahrungswert aus anderen Landkreisen (Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land) ca. €
40.000,--
105
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Projektverantwortlicher Kernteam:
Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH in Zusammenarbeit mit dem
Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.
Ansprechpartner / Verantwortlicher :
Name:
Oliver Reitz
Anschrift: Wendelsteinstraße 1, 83714 Miesbach
Tel.:
(0 80)25997 – 6433, 01 79 - 6814596
E-Mail:
[email protected]
Träger :
Name:
SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH bzw.
Landkreis Miesbach
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
106
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P15
Projekttitel:
Zertifizierungsoffensive
Beschreibung / Inhalte:
Die Qualität im Beherbergungsbereich soll auf allen Ebenen auch durch die Zertifizierung der
Betriebe gesteigert und abgesichert werden. Dabei ist eine gezielte Kampagne zur Motivation der
Beherberger, ihre Betriebe zertifizieren zu lassen, umzusetzen. Die Zertifizierung soll nach den
Kriterien von DTV und der Deutschen Hotelklassifizierung erfolgen.
Ziele:
T9
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
2014 ist ein Konzept für ein international sehr gut wettbewerbsfähiges Mix an
Beherbergungsbetrieben festgelegt und erste Umsetzungen sind gelungen.
Neben der gezielten Neuansiedlung von Hotels werden bis 2014 20 – 30 % des
Fördervolumens zum Ausbau und zur Verbesserung der Beherbergungsstrukturen in
die qualitätsvolle Entwicklung und Qualifizierung der Kleinvermieter investiert.
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
• Qualitätssteigerung im Beherbergungsbereich
• Langfristig steigende Gästezahlen und motiviertere Vermieter
• Höhere Professionalität im Tourismus
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Landkreis bzw. siehe nachstehender Abschnitt
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
Die Zertifizierung erfolgt derzeit im Tegernseer Tal zentral durch die Tegernseer Tal Tourismus
GmbH, auch mit eigenem Personal. Die Gemeinden Schliersee, Bayrisch Zell und Fischbachau
zertifizieren sich mit Hilfe freier Prüfer. Im Miesbacher Oberland erfolgt noch keine Zertifizierung.
Voraussichtlich ab Mai 2009 soll seitens der Tourismusverband Alpenregion Tegernsee
Schliersee e.V. für alle Gemeinden außerhalb des Tegernseer Tals die Zertifizierung
übernommen werden und dafür Mitarbeiter eingestellt werden
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Gemeinden, Tourismusorganisationen Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee
e.V. und Tegernseer Tal Tourismus GmbH
Zeitplanung:
Läuft bereits – siehe oben
107
Unser Landkreis Miesbach 2014
Kosten und Finanzierung:
Anhang
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
Projektverantwortlicher Kernteam:
Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.
Ansprechpartner / Verantwortlicher :
Name:
Sabine Floßmann
Anschrift: Tegernseer Str. 20a, 83734 Hausham
Tel.:
(08026 )9207000
E-Mail:
[email protected]
Träger :
Name:
Gemeinden und Tegernseer Tal Tourismus GmbH bzw. Tourismusverband
Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
108
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Entwicklungsbereich Wirtschaft
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P16
P17
Projekttitel:
Wirtschaftsfreundliche Kommunalverwaltung
mit Verwaltungscheck 2009 und 2014
Beschreibung / Inhalte:
In diesen Projekten sind die Maßnahmen zusammengefasst, die die Wirtschaftsfreundlichkeit der
Kommunalverwaltung und der Behörden im Landkreis Miesbach erhöhen sollen. Zentrales Ziel
ist es dabei im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung die ökonomische Basis des Landkreises zu
stärken, die Abwanderung von Unternehmen zu verhindern sowie die Neuansiedlung von
Unternehmen im Landkreis zu forcieren.
Zu erreichen ist dieses Ziel durch die Sensibilisierung der Verwaltung und der Behörden für
wirtschaftliche und unternehmerische Anliegen und Problembereiche. Maßnahmen hierbei sind
z.B. Weiterbildungsmaßnahmen für Verwaltungsangestellte um eine erhöhte Kundenorientierung
zu ereichen. Ein weiterer Teilbereich liegt z.B. im Bürokratieabbau.
Zur Umsetzung dieser Ziele und zur Evaluierung des Erfolgs der Maßnahmen sind in einem
ersten Schritt der Satus-Quo bei Unternehmen, Gewerbetreibenden und Verbänden aus dem
Landkreis sowie in Verwaltung und Behörden zu erheben. Anschließend sind in enger
Zusammenarbeit der Akteure mögliche Maßnahmen zu eruieren, Kriterien zu erarbeiten, mit
welchen die Wirtschaftsfreundlichkeit zu erhöhen ist, und diese anschließend umzusetzen. 2014
ist durch eine weitere Evaluation der Erfolg zu überprüfen.
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
W1
Im Jahr 2014 ist die Wirtschaftsfreundlichkeit des Landkreises gestiegen und durch
unabhängige Evaluierungen nachgewiesen
W3
Bis 2014 ist ein vernetzendes Landkreismarketing aufgebaut – Es kommt zu einer
gemeinsamen Positionierung bzw. Profilbildung des Wirtschaftsstandorts Miesbach
nach innen und nach außen
Nutzen für den gesamten Landkreis:
Projekt?
ƒ
Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit.
ƒ
Gewinnen von Unternehmen
ƒ
Halten von Unternehmen
Projektgebiet:
Welchen landkreisweiten Nutzen hat das
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Landkreis
109
Unser Landkreis Miesbach 2014
Träger des Projektes:
Anhang
Wer ist verantwortlich?
Landratsamt Miesbach
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH
Zeitplanung:
Beginn: 4. Quartal 2008
2009 Status-Quo-Analyse
2009 Eremittlung von geeigneten Maßnahmen
2010 Umsetzung der Vorschläge
2014 Abschlussevaluation
Voraussichtlicher Abschluss: fortlaufend
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
Interne Abwicklung
Projektverantwortlicher Kernteam:
Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH
Ansprechpartner / Verantwortlicher :
Name:
Dr. Jakob Kreidl
Anschrift: Rosenheimer Straße 3; 83714 Miesbach
Tel.:
(08025 )704-0
110
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P18
Projekttitel:
Weiche Maßnahmen zur Erhöhung der
Wirtschaftsfreundlichkeit des Landkreises
Beschreibung / Inhalte:
Zur Unterstützung der Maßnahmen der Projekte P15 und P16 gilt es neben der Verwaltung und
den Behörden auch durch weitere Maßnahmen die Attraktivität und Wirtschaftsfreundlichkeit des
Landkreises zu erhöhen (WP3). Hierzu zählt insbesondere die Justierung weicher
Standortfaktoren. Diese können allgemein in einem zentralen Standortmarketing
(Standortmarketing – Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH) als Bindeglied zwischen Wirtschaft,
Politik und Verwaltung und darüber hinaus in konkreten Projekten, wie z.B.
Unternehmensstammtischen und Entscheiderrunden, Durchführung von Zukunftswerkstätten
(u.a. zum Thema Fachkräfte) einer jährlichen Verleihung eines Wirtschaftspreises, Aufbau einer
Gewerbedatenbank oder eines regionalen Wirtschaftsmagazins liegen.
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
W1
Im Jahr 2014 ist die Wirtschaftsfreundlichkeit des Landkreises gestiegen und durch
unabhängige Evaluierungen nachgewiesen.
W3
Bis 2014 ist ein vernetzendes Landkreismarketing aufgebaut – Es kommt zu einer
gemeinsamen Positionierung bzw. Profilbildung des Wirtschaftsstandorts Miesbach
nach innen und nach außen
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
bessere Wettbewerbsfähigkeit.
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Landkreis
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Landratsamt Miesbach & Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee
Zeitplanung:
Beginn: seit 2007
Meilensteine: Umsetzung verschiedener Standortmarketingmaßnahmen (z.T. bereits erfolgt) wie
z.B.:
111
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
ƒ
Regionales Wirtschaftsmagazin (vgl. folgende Seite)
ƒ
Verleihung eines Wirtschaftspreises
ƒ
Ausbau von örtlichen Unternehmer- und Unternehmensstammtischen bzw.
Entscheiderrunden
ƒ
Flächendatenbank erweitern
ƒ
Aufbau einer Gewerbedatenbank
ƒ
Kooperation der Wirtschaftsförderung mit Verbänden z.B. Gewerbeverbänden
ƒ
Zukunftswerkstatt „Sicherung Fachkräfte“ (Wirtschaft, Politik, Soziale, Bildung)
ƒ
Fördermöglichkeiten und -mittel für Wirtschaft und Tourismus (Datenbank, Veranstaltungen,
Ansprechpartner) darstellen
ƒ
Förderung externer Fortführung von touristischen Unternehmen/Unternehmensnachfolge
ƒ
Optimierte und einheitliche Beschilderung von Betrieben / Gewerbegebieten
ƒ
Partnerregionen in Europa, die zur Wirtschaftsstruktur des Landkreises passen auswählen
Voraussichtlicher Abschluss: fortlaufend
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
Finanzierung erfolgt durch die Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee
Projektverantwortlicher Kernteam:
Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH
Ansprechpartner / Verantwortlicher:
Name:
Oliver Reitz
Anschrift: Wendelsteinstraße 1; 83714 Miesbach
Tel.:
(080 25) 997 – 64 40
E-Mail:
[email protected]
112
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P19
Projekttitel:
Standortsuche und Konzept für ein
Technologie- und Gründerzentrum (TGZ)
Beschreibung / Inhalte:
Im Rahmen dieses Projektes soll die mögliche Ausrichtung eines TGZ,
Finanzierungsmöglichkeiten, Art, Träger und ein geeigneter Standort identifiziert werden. Hierbei
soll auch auf die Ergebnisse der Clusteranalyse (WP9) zurückgegriffen werden.
Durch ein Technologie- und Gründerzentrum sollen Unternehmer, insbesondere aus dem
Landkreis Miesbach unterstützt und bestehenden Potenziale für Neugründungen erschlossen
sowie eine enge Vernetzung mit wissenschaftlichen Einrichtungen und bestehenden
Unternehmen im Landkreis erreicht werden. Das TGZ bietet neben kostengünstigen und
flexiblen Räumlichkeiten eine gemeinsam nutzbare Infrastruktur, sowie umfassende
Unterstützungs- und Betreuungsleistungen. Darüber hinaus soll das TGZ bei der
Unternehmensgründung und dem -aufbau behilflich sein.
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
W1
Im Jahr 2014 ist die Wirtschaftsfreundlichkeit des Landkreises gestiegen und durch
unabhängige Evaluierungen nachgewiesen
W2
Im Jahr 2014 sind die qualitativ hochwertigen regionalen Produkte und Besonderheiten
in Wert gesetzt (insbesondere Handwerk und Landwirtschaft und in
regionale
Wertschöpfungsketten integriert
W4
Die lokale Gewerbestruktur zeichnet sich im Jahr 2014 durch eine gesunde
wirtschaftliche Vielfalt sowie ausgewählten regionalen und branchenspezifischen
Schwerpunkten (Cluster) aus
W6
Der Landkreis ist ein attraktiver Standort für Arbeitskräfte, im Vergleich zum Jahr
2008 hat die Zahl der Arbeitskräfte zugenommen
W8
Die Ansiedlung von Betrieben im Landkreis Miesbach findet in umwelt- und
landschaftsverträglicher Art und Weise statt.
W10
Die Wirtschafts- und Sozialpartner sind 2014 eng vernetzt und setzten ihr Know-how
synergetisch ein, um die Wirtschaft menschlich und effektiv zu gestalten.
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
• Wirtschaftliche Stärkung des Landkreises
• Erhöhung der Attraktivität für junge Unternehmen
• Nutzung der eigenen Potenziale sowie Schließen einer Lücke, da in Südbayern kaum TGZ
vorzufinden sind.
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Landkreis, Standort noch offen!
113
Unser Landkreis Miesbach 2014
Träger des Projektes:
Anhang
Wer ist verantwortlich?
Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Zeitplanung:
Voraussichtlicher Beginn: 1. Quartal 2009
Meilensteine:
ƒ
Bedarfs- und Standortanalyse (Konzeption),
ƒ
Ermittlung der Finanzierungsmöglichkeiten
ƒ
Umsetzung (Bau und Marketing)
Voraussichtlicher Abschluss: noch offen
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
abhängig von der Konzeption
Projektverantwortlicher Kernteam:
Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH
Ansprechpartner / Verantwortlicher:
Name:
Oliver Reitz
Anschrift: Wendelsteinstraße 1; 83714 Miesbach
Tel.:
(080 25) 997 – 64 40
E-Mail:
[email protected]
114
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P20
Projekttitel:
Regionalmanagement
Beschreibung / Inhalte:
Grundidee des Regionalmanagements ist es – ausgehend von Handlungskonzepten und
durch den Einsatz von Projektmanagern in der Region, sog. Regionalmanagern – die
Entwicklung von Regionen und regionalen Teilräumen durch Projekt- und Netzwerkarbeit zu
gestalten.
Das Regionalmanagement zielt darauf ab, die vorhandenen Potenziale in den Räumen zu
erkennen, optimal zu erschließen und zu nutzen. Dadurch sollen
ƒ
die Schwächen einer Region möglichst kompensiert und
ƒ
die vorhandenen Stärken insbesondere bei den wirtschaftsnahen harten und weichen
Standortfaktoren gesichert und weiter verbessert werden.
Zu den Aufgaben des Regionalmanagements zählen:
ƒ
Erarbeitung und Umsetzung definierter Projekte der Region
ƒ
Aufbau, Pflege und Zusammenführung eines Kontaktnetzwerkes zu bestehenden örtlichen
Initiativen und zwischen Unternehmen, Hochschulen, Kammern, Verbänden, Dienstleistern
und Kapitalgebern etc.
ƒ
Transparenz schaffen über alle potenziellen Schnittstellen
ƒ
Erfassung möglichst sämtlicher in der Region aktuell durchgeführter Aktivitäten –
insbesondere auch Abstimmung mit der Regionalförderpolitik
ƒ
Hinführung von regionalen Projekten zu Förderprogrammen auf EU-, Bundes- und LandesEbene
ƒ
Förderung eines aktiven Meinungs-, Kenntnis- und Know-how-Transfers
ƒ
Durchführung von und Mitwirkung bei Veranstaltungen zu wesentlichen Themen der Region
ƒ
Einbindung in den Informationsfluss der bayernweiten 19 Cluster der 1. Säule der Allianz
Bayern Innovativ
ƒ
Initiierung von Gründeraktivitäten in der Region.
Quelle
http://www.landesentwicklung.bayern.de/landesentwicklung/bereiche/instrume/manage/ziele.htm
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
Übergreifend; v.a.
W1
Im Jahr 2014 ist die Wirtschaftsfreundlichkeit des Landkreises gestiegen und durch
unabhängige Evaluierungen nachgewiesen
W2
Im Jahr 2014 sind die qualitativ hochwertigen regionalen Produkte und Besonderheiten
in Wert gesetzt (insbesondere Handwerk und Landwirtschaft) und in
regionale
Wertschöpfungsketten integriert
W3
Bis 2014 ist ein vernetzendes Landkreismarketing aufgebaut – Es kommt zu einer
gemeinsamen Positionierung bzw. Profilbildung des Wirtschaftsstandorts Miesbach
nach innen und nach außen
115
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
W4
Die lokale Gewerbestruktur zeichnet sich im Jahr 2014 durch eine gesunde
wirtschaftliche Vielfalt sowie ausgewählten regionalen und branchenspezifischen
Schwerpunkten (Cluster) aus
W11
Im Jahr 2014 sind die einzelnen Gewerbesektoren des Landkreises eng miteinander
vernetzt und tragen so zu einer erhöhten Wertschöpfung im Landkreis bei
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
Verbesserte Wettbewerbsfähigkeit
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Landkreis
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
Zeitplanung:
Voraussichtlicher Beginn: 2. Quartal 2009
Meilensteine: Antrag auf Förderung, Besetzung der Stellen (siehe pdfs), Aufnahme der Tätigkeit
Voraussichtlicher Abschluss: 2012
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
Personalkosten werden zu 50% vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur,
Verkehr und Technologie getragen.
Projektverantwortlicher Kernteam:
Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH in Zusammenarbeit mit dem
Landratsamt Miesbach - Kreisentwicklung
Ansprechpartner / Verantwortlicher:
Name:
Oliver Reitz
Anschrift: Wendelsteinstraße 1; 83714 Miesbach
Tel.:
(080 25) 997 – 64 40
E-Mail:
[email protected]
116
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P21
Projekttitel:
Identifizierung von regionalen und branchenspezifischen
Schwerpunkten (Cluster)
Beschreibung / Inhalte:
Es werden die Schlüsselbranchen und Qualitätscluster sowie komplementäre Branchen im
Landkreis eruiert. Dies könnten zum Beispiel die Bereiche Energie, Wasser, Gesundheit, Holz,
Tourismus, Seminar- und Fortbildungsangebote sein. Die identifizierten Bereiche sind bei der
zukünftigen Entwicklung des Landkreises verstärkt zu fördern.
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
W2
Im Jahr 2014 sind die qualitativ hochwertigen regionalen Produkte und Besonderheiten
in Wert gesetzt (insbesondere Handwerk und Landwirtschaft) und in
regionale
Wertschöpfungsketten integriert
W4
Die lokale Gewerbestruktur zeichnet sich im Jahr 2014 durch eine gesunde
wirtschaftliche Vielfalt sowie ausgewählten regionalen und branchenspezifischen
Schwerpunkten (Cluster) aus
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes durch erschließen der Potenziale in
Unternehmen und Forschungseinrichtungen, Verbesserung der Forschungs- und
Entwicklungskooperationen und Stärkung von Wertschöpfungsketten.
Durch Netzwerkarbeit in Clustern werden Voraussetzungen des formellen und informellen
Ideenaustausches geschaffen und dadurch gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte
angeregt. Zudem soll die Produktivität der beteiligten Unternehmen, wie z.B. durch
Wertschöpfungsketten mit spezialisierten Zulieferern und Dienstleistern, gestärkt werden.
Gleichzeitig bilden Cluster einen spezialisierten Arbeitsmarkt, der qualifizierte Mitarbeiter, aber
auch motivierte Berufsanfänger anzieht und so die Grundlage für die Leistungsfähigkeit der
Unternehmen und Forschungseinrichtungen schafft. Die Kooperationsmöglichkeiten und
qualifizierte Mitarbeitern ziehen neue Unternehmen an und binden vorhandene Unternehmen an
den Standort. Cluster geben einem Standort dabei ein klares Kompetenzprofil.
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Landkreis
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH
117
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Projektpartner: - Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Zeitplanung:
Voraussichtlicher Beginn: 3. Quartal 2009
Meilensteine:
ƒ
Unternehmenserhebung
ƒ
Identifikation von Schlüsselakteuren (auch außerhalb des Landkreises)
ƒ
Bewertung und Handlungsempfehlung (ggf. landkreisübergreifende Tagung)
Voraussichtlicher Abschluss: ca. 3-6 Monate
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
Im Rahmen der Tätigkeit des Regionalmanagers abgedeckt, Kosten für die Erhebung je nach
Konzeption der Studie.
Projektverantwortlicher Kernteam:
Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH in Zusammenarbeit mit dem
Landratsamt Miesbach - Kreisentwicklung ,dem Katholischen Bildungswerk Landkreis Miesbach
e.V. und dem Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.
Ansprechpartner / Verantwortlicher:
Name:
Oliver Reitz
Anschrift: Wendelsteinstraße 1; 83714 Miesbach
Tel.:
(080 25) 997 – 64 40
E-Mail:
[email protected]
118
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P22
Projekttitel:
Konzept zur Förderung qualitativ hochwertiger regionaler
Produkte und Besonderheiten (Wertschöpfungsketten)
Beschreibung / Inhalte:
Die im Landkreis Miesbach vorhandenen Produkte aus Handwerk, Landwirtschaft und Gewerbe
sollen erfasst, durch verschiedene Maßnahmen vermarktet und die regionale Netzwerke aufund ausgebaut werden. Ziel ist es dadurch die Wertschöpfung im Landkreis und das Image zu
erhöhen. Im ersten Schritt muss hierfür eine landkreisspezifische Strategie entwickelt werden,
die folgende Punkte umfassen sollte:
ƒ
Es sind die im Landkreis vorhandenen Qualitätsprodukte aus Handwerk, Landwirtschaft und
Gewerbe, aber auch aus Tourismus und Kultur zu identifizieren, dokumentieren und
aufzubereiten.
Hierbei
sind
u.a.
auf
die
Unternehmensgröße
der
Anbieter
(Kleinstunternehmer, Klein- und Mittlere Unternehmen sowie große Unternehmen), das
Produkt- und Dienstleistungsangebot, die Verortung (Standort) sowie auf bestehende
Netzwerke und Initiativen zu achten.
ƒ
Konzeptentwicklung
zum
Aufbau
regionaler
(branchenübergreifender)
Wertschöpfungsketten: Diese können sich orientieren an Themen, wie z.B. erneuerbare
Energien, „Wasser“ oder regionale Lebensmittel, aber auch nach der Unternehmensgröße
(z.B. Landkreiskarte und Internetauftritt der Angebote von Kleinstunternehmen oder von
Künstlern) oder den anderen oben aufgeführten Aspekten. Darüber hinaus sind auch die
Möglichkeiten zentraler Vermarktungsmöglichkeiten zu prüfen (siehe Projekt P27).
ƒ
Konzeptabsprache mit möglichen Beteiligten. Durch geeignete Maßnahmen sind
zukünftige Akteure dieser Maßnahmen in die weiteren Planungen einzubinden sowie deren
Teilnahme- und /bzw. Zahlungsbereitschaft zu erfragen. Diese Akzeptanzuntersuchung in
Kombination mit einer ersten Erfolgsprognose und Kostenabschätzung bildet dann die
Grundlage der Implementierungsentscheidung der Projekte.
Ziele:
W2
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
Im Jahr 2014 sind die qualitativ hochwertigen regionalen Produkte und Besonderheiten i
n Wert gesetzt (insbesondere Handwerk und Landwirtschaft) und in regionale
Wertschöpfungsketten integriert
W5
Bis 2014 werden Maßnahmen realisiert, durch welche die Kaufkraft im Vergleich zu
2008 im Landkreis gesteigert bzw. mindestens gehalten werden konnte
W11
Im Jahr 2014 sind die einzelnen Gewerbesektoren des Landkreises eng miteinander
vernetzt und tragen so zu einer erhöhten Wertschöpfung im Landkreis bei
119
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
• Kaufkraft im Landkreis halten bzw. neu generieren.
• Schaffung alternativer Einkommensmöglichkeiten.
• Verbesserte Wahrnehmung der eigenen Stärken (Produkte).
• Vernetzung verschiedener Akteure über Sektorengrenzen hinweg.
• Einführung regionaler Stoffkreisläufe – Beitrag zum Umweltschutz.
• Schaffung von Anziehungspunkten für Einheimische und Touristen.
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Landkreis
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
Landratsamt Miesbach
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe? -
Zeitplanung:
Voraussichtlicher Beginn: 3 Quartal 2009
Meilensteine:
ƒ
Projektinitiierung sowie Beschaffung der finanziellen Mittel
ƒ
Projektausschreibung und Auswahl der Projektbearbeiter
ƒ
Bestandserhebung
ƒ
Konzeptentwicklung
ƒ
Konzeptabsprache
ƒ
Umsetzung
Voraussichtlicher Abschluss: halbes Jahr nach Auftragserteilung
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
Die Kosten dürften sich auf ca. 20.000 Euro belaufen. Die Finanzierung ist offen und muss noch
geklärt werden.
Projektverantwortlicher Kernteam:
Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH in Zusammenarbeit mit Landratsamt
Miesbach - Kreisentwicklung ,dem Katholischen Bildungswerk Landkreis Miesbach e.V. und dem
Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.
120
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Ansprechpartner / Verantwortlicher:
Name:
Oliver Reitz
Anschrift: Wendelsteinstr. 1; Haus H; 83714 Miesbach
Tel.:
(08025) 9976440
E-Mail:
[email protected]
Träger :
noch offen
Name:
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
121
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P23
Projekttitel:
Oberland Markthalle
Beschreibung / Inhalte:
Verkaufsstandort regionaler Qualitätsprodukte und regionaler Besonderheiten sowie zur
Präsentation des Tourismus in einem Wohnhaus im alpenländischen Stil. Darüber hinaus
touristischer Anziehungspunkt vor der Kreisstadt Miesbach mit Tourist-Infostelle.
ƒ
EG: Öffentl. WC, Werbeplattform der Gastgeber, Hotels usw., Bauernstube für
Frühshoppen (Bier, Weißwurst), z.B. der Firma Hopf und Firma Holnburger (gibt es in
der Schweiz!)
ƒ
1.Stock: Büroräume Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.,
Ansprechpartner der einzelnen Verkehrsämter, des Maschinenrings, für Urlaub auf dem
Bauernhof
ƒ
Wirtschaftsgebäude: befahrbare Halle für vielseitige Aktivitäten, zum überdachten
regionalen Einkauf, Handwerkausstellungen, landwirtschaftliche Events für Gäste, die
nicht auf dem Bauernhof Urlaub machen, Zuchtvieh und Pferdemärkte könnten zu
Familienattraktionen werden.
Mögliche Produkte/Anbieter: Destillerieprodukte, Pralines, Sixtus, Vitalhofbäuerinnen,
Kräuterpädagogen, Wasser-Aufbereitung, Fleisch- und Käseprodukte, Wollprodukte, Papier,
Brennholz und Holzwaren, Biere, Tracht, Unser-Land-Produkte (Geschenkkörbe), Lederwaren
(Moser / Seidl), Wallenberger Gemüse, Urlaub auf dem Bauernhof, Isartaler-Holzhäuser
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
W2
Im Jahr 2014 sind die qualitativ hochwertigen regionalen Produkte und Besonderheiten in
Wert gesetzt (insbesondere Handwerk und Landwirtschaft und in regionale
Wertschöpfungsketten integriert
W5
Bis 2014 werden Maßnahmen realisiert durch welche die Kaufkraft im Vergleich zu
2008 im Landkreis gesteigert bzw. mindestens gehalten werden konnte
T3
Die direkt betroffenen Partner bearbeiten gemeinsam unter dem organisatorischen
Dach der Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V. das Geschäftsfeld
„Lust auf Natur“.
T8
Bis 2014 sind erste Belege für eine nachweisliche Steigerung der Wertschöpfung aus
dem Tagestourismus vorhanden. Maßnahmen zur Optimierung der Wertschöpfung in
diesem Geschäftsfeld greifen, das Bewusstsein für die Chancen die aus diesem
Geschäftsfeld erwachsen ist bei Fachleuten und Bevölkerung vorhanden.
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
• Regionale Wertschöpfung - Kaufkraft im Landkreis halten bzw. neu generieren.
• Schaffung alternativer Einkommensmöglichkeiten.
• Verbesserte Wahrnehmung der eigenen Stärken (Produkte).
122
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
• Kooperation Landwirtschaft und Tourismus - Vernetzung verschiedner Akteure über
Sektorengrenzen hinweg.
• Einführung regionaler Stoffkreisläufe – Beitrag zum Umweltschutz.
• Schaffung von Anziehungspunkten für Einheimische und Touristen.
• Die Wertigkeit der Landwirtschaft wieder erhöhen
• Treffpunkt für Touristen und Einheimische
• Stärkung der Gastfreundschaft im Landkreis
• Wertschätzung regionaler Produkte und des Mittelstands
• Hinweis auf Erholungs- und Freizeitangebote, Belebung des Tourismus
• Erhöhung des Bekanntheitsgrades
• Bewusstsein um die Wichtigkeit des Tourismus
• Förderlich für die Vermarktung heimischer Produkte
• Anlaufstelle für alle Gastgeber und Touristen
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Standort zwischen Autobahn und der Kreisstadt Miesbach z.B. in Holzkirchen, Weyarn, Warngau
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
ƒ
Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH als Koordinator
ƒ
Landkreis (Immobilie)
ƒ
evtl. Züchterverband (für Wirtschaftsgebäude)
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
ƒ
Isartaler-Holzhäuser
ƒ
Biogut Wallenburg
ƒ
Züchterverband, könnte Wirtschaftsgebäude vermieten
ƒ
landwirtschaftliches Lagerhaus
ƒ
Hofladenbetreiber
ƒ
Werbeträger
Zeitplanung:
ƒ
Konzeption (1 Quartal 2009)
ƒ
Verhandlungen mit Stadt Miesbach
ƒ
Investorensuche
ƒ
Such nach Betreibern z.B. des Hofladens u.a. Züchterverband oder Biogut Wallenburg
ƒ
Grundstücksbesitzer am Jägerbauer (Zubringerstraße)
123
Unser Landkreis Miesbach 2014
Kosten und Finanzierung:
Anhang
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
Noch offen
Projektverantwortlicher Kernteam:
Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH in Zusammenarbeit mit Landratsamt
Miesbach - Kreisentwicklung ,dem Katholischen Bildungswerk Landkreis Miesbach e.V. und dem
Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.
Ansprechpartner / Verantwortlicher:
Name:
Oliver Reitz
Anschrift: Wendelsteinstraße 1; 83714 Miesbach
Tel.:
(080 25) 997 – 64 40
E-Mail:
[email protected]
Weitere Ansprechpartner:
Name:
Gertraud Hofer, Vorsitzende Urlaub auf dem Bauernhof (Lkr. Miesbach)
Anschrift: Grünberg 1
Tel.:
(08028) 601
E-Mail:
[email protected]
Hinweis: Eine Markthalle hat mich bei einem Schlechtwetterurlaub im Ausland selbst
beeindruckt. Als Vorsitzende und Vermieterin von Urlaub a. d. Bauernhof weiß ich was
Gastgeber und Touristen von unserer Region erwarten, schätzen, lieben und was sie vermissen.
Weitere Ansprechpartner im Projektteam: Menke, Faas, v. Preysing, Obermaier
124
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Entwicklungsbereich Verkehr
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P24
Projekttitel:
Einführung eines Jobtickets
Beschreibung / Inhalte:
Durch die Einführung eines Jobtickets können Firmen, Verwaltungen und Behörden bzw. deren
Mitarbeiter Fahrkarten zu besonderen Konditionen erwerben, mit welchen Sie die ÖPNVAngebote im Landkreis nutzen können.
Arbeitsschritte:
5. Vorabanalyse der Bedarfe und Möglichkeiten durch Umfrage und allgemeine Recherche
6. Konkretisierung der Bedarfe durch Eingrenzung des Kundenkreises und der Strecken
7. Erstellung des Gesamtkonzepts mit fertigen Angeboten
8. Durchführung eines Pretestes und der anschließenden Testphase
9. Einführung des Jobtickets
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
V1
Im Jahr 2014 ist durch eine landkreisweit abgestimmte Entzerrung und Lenkung des
Verkehrs eine deutliche Entlastung der Bewohner und der Verkehrsinfrastrukturen
erreicht.
V4
Es bestehen attraktive ÖPNV-Angebote für Einheimische und Gäste, die besonders
die Fläche im Landkreis erschließen.
V6
Die bestehenden Verkehrsangebote sind 2014 familien-, senioren- und
behindertengerecht. Diese Interessengruppen werden in allen weiteren Planungen
fest mit eingebunden.
V7
Die Bewohner und Gäste können auf attraktive, aufeinander abgestimmte
Alternativen zum motorisierten Individualverkehr zurückgreifen und schätzen den
Wert, nicht auf das Auto angewiesen zu sein
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
• Verringerung des Individualverkehrs
• Finanzielle Entlastung der Arbeitnehmer im Landkreis
• Vorbildfunktion für weitere Arbeitnehmer und andere Landkreise
• Imageverbesserung als umwelt- und wirtschaftsfreundlicher Landkreis
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Gesamter Landkreis
125
Unser Landkreis Miesbach 2014
Träger des Projektes:
Anhang
Wer ist verantwortlich?
Landkreis für Prüfung der Ausweitung, Klärung der Bedarfe und Erstellung des Konzepts
Für die Umsetzung muss ein Finanzierungsmodell zwischen den beteiligten Akteuren erarbeitet
werden
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Gemeinden, Verkehrsträger, Unternehmen, Veolia Verkehrs GmbH, Regionalverkehr
Oberbayern GmbH, AST Anruf-Sammel-Taxi, Landkreis Miesbach
Zeitplanung:
09/2009 bis 11/2009
Vorabanalyse bzw. Bedarfsanalyse für ein Jobticket
12/2009 bis 02/2010
Konkretisierung der Bedarfe und Erstellung eines Konzepts
03/2010 bis 05/2010
Testphase
ab 06/2010
Einführung des Jobtickets, wenn die Testphase erfolgreich war
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert
1. Vorabanalyse durch Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH
2. Konkretisierung der Bedarfe durch Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH
3. Erstellung eines entsprechenden Konzepts durch Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis
Miesbach mbH
4. Durchführung des Pretestes und der Testphase durch Standortmarketing - Gesellschaft
Landkreis Miesbach mbH
5. Einführung des Jobtickets
Î Gesamtkosten ca. 5000 Euro
Projektverantwortlicher Kernteam:
Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH
Ansprechpartner / Verantwortlicher:
Name:
Oliver Reitz
Anschrift: Wendelsteinstr. 1, 83714 Miesbach
Tel.:
(08025) 9976 – 440
E-Mail:
[email protected]
Träger :
SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH
Name:
Oliver Reitz
126
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anschrift:
Wendelsteinstr. 1, 83714 Miesbach
Tel.:
(08025) 9976 – 440
E-Mail:
[email protected]
Anhang
127
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P25
Projekttitel:
Landkreisweites Verkehrskonzept
Beschreibung / Inhalte:
Für den Landkreis Miesbach soll ein landkreisweites Verkehrskonzept unter Berücksichtigung
aller Verkehrsträger erstellt werden. Das Verkehrskonzept soll die Grundlage für
Verbesserungen bei den einzelnen Verkehrsträgern und für eine optimale Abstimmung und
Verknüpfung zwischen den Verkehrsträgern bilden. Parallel zur Erstellung des Verkehrskonzepts
sollen geprüft werden, ob einfache Maßnahmen zur Verkehrssteuerung bereits vorgezogen
umgesetzt werden können.
Verkehrskonzept – es werden alle Verkehrsträger untersucht
1. Definition der gewünschten Analyseinhalte eines Verkehrskonzepts
2. Abstimmung mit jeweiligen Aufgaben- und Kostenträgern
3. Festlegung der zulässigen Gesamtkosten
4. Ausschreibung und Vergabe
5. Erstellung des Verkehrskonzepts
a. Klärung und Erhebung relevanter Daten
b. Schwachstellen und Bedarfsanalyse
c. Maßnahmevorschläge
6.
Klärung der Finanzierungsmöglichkeiten
7. Umsetzung der Maßnahmen
Vorgezogene Maßnahmen
1.
Sammlung von Maßnahmevorschlägen (einfach umzusetzen, keine bzw. wenig
Investitionen)
2.
Klärung der Umsetzbarkeit mit Fachstellen
3.
Umsetzung einzelner Maßnahmen
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
V1
Im Jahr 2014 ist durch eine landkreisweit abgestimmte Entzerrung und Lenkung des
Verkehrs eine deutliche Entlastung der Bewohner und der Verkehrsinfrastrukturen
erreicht
V2
Durch eine landkreisweite Verkehrssteuerung und –planung besteht ein
leistungsstarkes und attraktives Verkehrsangebot und der Durchgangsverkehr wird
verträglich abgewickelt
V3
2014 ist die Leistungsfähigkeit und die Qualität des Schienenverkehrs im Landkreis
und der Anbindung nach München weiter ausgebaut
128
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
V4
Es bestehen attraktive ÖPNV-Angebote für Einheimische und Gäste, die besonders
die Fläche im Landkreis erschließen
V5
2014 sind überörtliche Wegenetze und die Siedlungsbereiche radfahrer- und
fußgängerfreundlich gestaltet
V6
Die bestehenden Verkehrsangebote sind 2014 familien-, senioren- und
behindertengerecht und diese Interessengruppen sind in die Planungen fest
eingebunden
V7
Die Bewohner und Gäste können auf attraktive, aufeinander abgestimmte
Alternativen zum motorisierten Individualverkehr zurückgreifen und schätzen den
Wert nicht auf das Auto angewiesen zu sein
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
• optimierte Nutzung der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur
• verbesserte Erreichbarkeiten
• Attraktivitätssteigerung für Bewohner und Besucher
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Verkehrskonzept im gesamten Landkreis
Einzelne Maßnahmen ebenfalls auf Landkreisebene und in einzelnen Kommunen des
Landkreises
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
Landkreis – Fachbereich 12, 13 und 23
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Landkreis und Kommunen, Straßenbauamt, Bayerische Eisenbahngesellschaft, BOB, MVV,
RVO, DB weitere Anbieter / Träger von Verkehrsleistungen, Vertreter der Interessengruppen
(u.a. Senioren, Familien, Behinderte, Schüler, Jugendliche)
Für vorgezogene Maßnahmen: Herr Grafwallner und weitere Personen mit einfach
umzusetzenden Vorschlägen
Zeitplanung:
Voraussichtlicher Beginn: 2009
2009 Klärung der gewünschten Inhalte / des Umfangs des Verkehrskonzepts
2009 Abstimmung mit Aufgaben- und Kostenträgern
2009 Sammlung und Bewertung von Vorschlägen zu vorgezogen umzusetzenden
Maßnahmen
2009 Umsetzung einfacher, nicht investiver Maßnahmen
129
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
2010 Beauftragung des Verkehrskonzepts
2011 Abschluss der Erstellung des Verkehrskonzepts
2012 Erarbeitung eines Umsetzungsplans der vorgeschlagenen Maßnahmen
ab 2013 Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen aus dem Verkehrskonzept
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese finanziert?
• Finanzierung des Verkehrskonzepts durch den Landkreis und die Verkehrsträger?
• Finanzierung der Erarbeitung und Prüfung vorgezogener Maßnahmen durch den Landkreis
• Finanzierung der vorgeschlagenen Einzelmaßnahmen (vorgezogene und aus
Verkehrskonzept) durch die zuständigen / betroffenen Kommunen – hier muss eine
fallbezogene Abstimmung über die Verteilung der Finanzierungskosten stattfinden
Projektverantwortlicher Kernteam:
Landratsamt Miesbach - Kreisentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Katholischen
Bildungswerk Landkreis Miesbach e.V., dem Tourismusverband Alpenregion Tegernsee
Schliersee e.V. und der Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH
Ansprechpartner / Verantwortlicher :
Landratsamt Miesbach
Name:
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
Träger :
Name:
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
130
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P26
Projekttitel:
Qualitäts- und Leistungssteigerung der BOB
Beschreibung / Inhalte:
Durch verschiedene Maßnahmen sollen die Voraussetzungen für eine Leistungssteigerung der
BOB und eine erhöhte Angebotsqualität geschaffen werden.
1.
Ermittlung der Möglichkeiten und Bedarfe bezüglich einer Leistungs- und
Qualitätssteigerung des BOB-Angebots (Runder Tisch mit Kommunen, BOB, Vertretern der
Fahrgäste)
2.
Klärung der Zuständigkeiten bezüglich der ermittelten Möglichkeiten (Bayerische
Eisenbahngesellschaft (BEG), einzelnen Kommunen)
3.
Erarbeitung von Umsetzungsplänen (erste Pläne wurden von Seiten der BOB bereits
erstellt) der Maßnahmen je nach Zuständigkeit
a. Gemeinsame Lobbyarbeit für BOB und Ausbau der Schieneninfrastruktur bei BEG (z.B.
neue Gleise, neue Haltepunkte, Elektrifizierung, Bestellung von mehr Verbindungen
(Takt))
b. Lokale Baumaßnahmen im Landkreis und den Gemeinden (z.B. kreuzungsfreie
Übergänge, attraktive Bahnhöfe und Bahnhofsumfeldgestaltung)
c. Abstimmung der verschiedenen Anbieter - MVV, RVO, BOB, DB (z.B. einheitlicher Tarif,
gemeinsame Tickets, Abstimmung der Fahrpläne)
4.
Umsetzung der Maßnahmen
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
V1
Im Jahr 2014 ist durch eine landkreisweit abgestimmte Entzerrung und Lenkung des
Verkehrs eine deutliche Entlastung der Bewohner und der Verkehrsinfrastrukturen
erreicht
V2
Durch eine landkreisweite Verkehrssteuerung und –planung besteht ein
leistungsstarkes und attraktives Verkehrsangebot und der Durchgangsverkehr wird
verträglich abgewickelt
V3
2014 ist die Leistungsfähigkeit und die Qualität des Schienenverkehrs im Landkreis
und der Anbindung nach München weiter ausgebaut
V4
Es bestehen attraktive ÖPNV-Angebote für Einheimische und Gäste, die besonders
die Fläche im Landkreis erschließen
V6
Die bestehenden Verkehrsangebote sind 2014 familien-, senioren- und
behindertengerecht und diese Interessengruppen sind in die Planungen fest
eingebunden
V7
Die Bewohner und Gäste können auf attraktive, aufeinander abgestimmte
Alternativen zum motorisierten Individualverkehr zurückgreifen und schätzen den
Wert nicht auf das Auto angewiesen zu sein
131
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
• attraktives und leistungsfähiges SPNV-Angebot
• verbesserte Erreichbarkeiten der Kommunen, die im Bereich der Schienennetze liegen
• Attraktivitätssteigerung für Bewohner und Besucher
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Im gesamten Landkreis, einzelne Maßnahmen auf Landkreisebene und in einzelnen Kommunen
des Landkreises – je nach Zuständigkeit
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
Landkreis – Fachbereich 12
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Landkreis und Kommunen, Bayerische Eisenbahngesellschaft, BOB, MVV, RVO, DB Vertreter
der Interessengruppen (u.a. Senioren, Familien, Behinderte, Schüler, Jugendliche
Zeitplanung:
Voraussichtlicher Beginn: 2009
• 2009 Ermittlung der Möglichkeiten und Bedarfe bezüglich einer Leistungs- und
Qualitätssteigerung (Runder Tisch mit Kommunen, BOB, Vertretern der Fahrgäste
[Fahrgastbeirat])
• 2010 Klärung der Zuständigkeiten bezüglich der ermittelten Möglichkeiten
• 2010 Erarbeitung von Umsetzungsplänen der Maßnahmen je nach Zuständigkeit
° 2009 Gemeinsame Lobbyarbeit für BOB und Ausbau der Schieneninfrastruktur bei BEG
° 2011 Lokale Baumaßnahmen im Landkreis und den Gemeinden
° 2011 Abstimmung der verschiedenen Anbieter - MVV, RVO, BOB, DB
• ab 2013 Umsetzung der Maßnahmen
Kosten und Finanzierung:
Welche Kosten entstehen, wie werden diese Finanziert
• Finanzierung der Ermittlung der Möglichkeiten und der Umsetzungspläne durch den
Landkreis, BOB, DB, BEG
• Finanzierung der Einzelmaßnahmen durch die zuständigen / betroffenen Kommunen und die
BOB
Projektverantwortlicher Kernteam:
Landratsamt Miesbach - Kreisentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Katholischen
Bildungswerk Landkreis Miesbach e.V., dem Tourismusverband Alpenregion Tegernsee
Schliersee e.V. und der Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH
132
Unser Landkreis Miesbach 2014
Ansprechpartner / Verantwortlicher :
Anhang
Landratsamt Miesbach
Name:
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
Träger :
Name:
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
133
Unser Landkreis Miesbach 2014
Anhang
Landkreisentwicklung Miesbach - Projektbogen
P27
Projekttitel:
Attraktiver Busverkehr
Beschreibung / Inhalte:
Die Attraktivität des Busverkehrs im Landkreis Miesbach der insbesondere für die Erschließung
der Fläche eine hohe Bedeutung hat, soll durch verschiedene Maßnahmen erhöht werden.
Hierzu soll die Streckenführung und die Takte optimiert werden. Dabei sind die Verknüpfungen
anderen verkehrsträgern und insbesondere die ergänzenden Möglichkeiten mit dem im
Landkreis angebotenen Anrufsammeltaxi (AST) abzustimmen. Ebenfalls sind die Ergebnisse des
landkreisweiten Verkehrskonzepts zu berücksichtigen. Neben der Optimierung des Busverkehrs
soll durch entsprechende Gestaltung attraktiver Warteeinrichtungen und Werbemaßnahmen das
Image und die Bekanntheit der Angebote verbessert werden.
Busnetz
1. Bestandsaufnahme der Stärken und Schwächen des bestehenden Busnetzes
2. Erarbeitung von optimierten Routen- und Taktvarianten (unter Einbeziehung des AST,
Wendelsteinringlinie, Ortsverkehr Holzkirchen, BOB, MVV, Bergbahnen, Seenschifffahrt,
Skipendelbussen)
3. Einrichtung des neuen Busnetzes zum Fahrplanwechsel xy?
Maßnahmen zu Image und Bekanntheit
1.
Bestandsaufnahme und Bewertung der Warteeinrichtungen
2.
Abstimmung mit Kommunen und Verkehrsträgern
3.
Erarbeitung eines Landkreismodells für attraktive Warteeinrichtungen mit
Wiedererkennungswert
→Ersetzen unattraktiver Warteeinrichtungen in Verantwortung der Kommunen (und des
RVO?)
4.
Werbemaßnahmen für neues Busangebot durch Oberbayernbus, Tourismusverband
Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V., Tegernseer Tal Tourismus GmbH
Ziele:
Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
V1
Im Jahr 2014 ist durch eine landkreisweit abgestimmte Entzerrung und Lenkung des
Verkehrs eine deutliche Entlastung der Bewohner und der Verkehrsinfrastrukturen
erreicht
V2
Durch eine landkreisweite Verkehrssteuerung und –planung besteht ein
leistungsstarkes und attraktives Verkehrsangebot und der Durchgangsverkehr wird
verträglich abgewickelt
V4
Es bestehen attraktive ÖPNV-Angebote für Einheimische und Gäste, die besonders
die Fläche im Landkreis erschließen
134
Unser Landkreis Miesbach 2014
V6
Die bestehenden Verkehrsangebote sind 2014 familien-, senioren- und
behindertengerecht und diese Interessengruppen sind in die Planungen fest
eingebunden
V7
Die Bewohner und Gäste können auf attraktive, aufeinander abgestimmte
Alternativen zum motorisierten Individualverkehr zurückgreifen und schätzen den
Wert nicht auf das Auto angewiesen zu sein
Anhang
Nutzen für den gesamten Landkreis: Welchen landkreisweiten Nutzen hat das Projekt?
• verbesserte Erreichbarkeiten
• Attraktivitätssteigerung für Bewohner und Besucher
Projektgebiet:
Raumbezug – wo wird das Projekt umgesetzt?
Gesamter Landkreis
Einzelne Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der Warteeinrichtungen werden nach Bedarf in
den einzelnen Kommunen des Landkreises durchgeführt
Träger des Projektes:
Wer ist verantwortlich?
Landkreis – Fachbereich 12
Für die Erneuerung der Warteeinrichtungen die betroffenen Kommunen
Projektpartner:
Wer ist in das Projekt eingebunden? Mit welcher Funktion, Aufgabe?
Landkreis und Kommunen, RVO (Oberbayernbus) DB, BOB, MVV, Gemeindewerke Holzkirchen,
Arbeitsgruppe Wendelsteinringlinie, Vertreter der Bergbahnen und Seenschifffahrt, Vertreter der
Interessengruppen (u.a. Senioren, Familien, Behinderte, Schüler, Jugendliche)
Zeitplanung:
Voraussichtlicher Beginn: 2009
1. 2009 Bestandsaufnahme der Stärken und Schwächen des bestehenden Busnetzes
Bestandsaufnahme und Bewertung der Warteeinrichtungen
2. 2009 Erarbeitung von optimierten Routen- und Taktvarianten (unter Einbeziehung des AST,
Wendelsteinringlinie, Ortsverkehr Holzkirchen, BOB, MVV, Bergbahnen, Seenschifffahrt,
Skipendelbussen)
3. 2010 Ersetzen unattraktiver Warteeinrichtungen in Verantwortung der Kommunen (und des
RVO?)
4. 2010 Werbemaßnahmen für neues Busangebot
5. 2011 Einrichtung des neuen Busnetzes zum Fahrplanwechsel xy?
→Zeitplan hängt in großem Maße von Abstimmung und Zeitverlauf des landkreisweiten
Verkehrskonzepts ab
135
Unser Landkreis Miesbach 2014
Kosten und Finanzierung:
Anhang
Welche Kosten entstehen, wie werden diese Finanziert
• Optimierung des Busnetzes durch den Landkreis, Oberbayernbus, DB
• Erneuerung der Warteinrichtungen durch die zuständigen / betroffenen Kommunen und RVO?
Im Landkreis Miesbach gibt es derzeit ca. 150 Buswartehäuschen. Die Kosten für ein neues
Buswartehäuschen belaufen sich auf 5.000 € bis 10.000 €.
Projektverantwortlicher Kernteam:
Landratsamt Miesbach - Kreisentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Katholischen
Bildungswerk Landkreis Miesbach e.V., dem Tourismusverband Alpenregion Tegernsee
Schliersee e.V. und der Standortmarketing - Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH
Ansprechpartner / Verantwortlicher :
Name:
Landratsamt Miesbach
Herr Wimmer
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
Träger :
Name:
Anschrift:
Tel.:
E-Mail:
136

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