AWO BREMEN engagiert 3•2013

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AWO BREMEN engagiert 3•2013
AWO BREMEN engagiert
3•2013
Verbesserungen für
junge Menschen
45 neue KiTa-Plätze
für unter Dreijährige
25 Jahre gelebte
Vielfalt an einem Ort
Sarah Ryglewski über
politische Ansätze
AWO setzt dabei auf
hohe Qualitätsstandards
AWO und bus e.V. starten
in inklusive Zukunft
:: INHALT :: EDITORIAL ::
NIVT
02 :: 03
Norddeutsches Institut
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Aus dem Inhalt
JUGENDPOLITIK Engagement möglich machen und nachhaltige Perspektiven schaffen 04 :: 05
Qualität 45 neue KiTa-Plätze für unter Dreijährige entlasten Eltern 06 :: 07
INKLUSION Gelebte Vielfalt ist Basis für inklusive Zukunft 08 :: 09
GESUNDHEITSMANAGEMENT „AWO IN FORM“ GEWINNT 10
Spenden AWO-Spendenaktion „Hochwasser 2013“ 11
Jugendwerk Zelten im Zauberwald und andere Abenteuer 12 :: 13
GEWALTPrÄVENTION Pinsel statt Fäuste: Entwicklungschancen für junge Inhaftierte 14 :: 15
Engagement Abenteuerspielplatz ist ein voller Erfolg 16
LEBENSLANGES LERNEN „Erlebend lernen“ im Herbstsemester 2013 18
Malgruppe erschafft farbenfrohe Werke 19
FOTOKUnst „Baumsilhouetten“ im Sozialzentrum Arbergen 20
EDITORIAL
Liebe Freunde der AWO Bremen,
liebe Leserinnen und Leser,
leider neigt sich der vom schönen Wetter begleitete Sommer bereits
wieder dem Ende entgegen. Selbstverständlich war die AWO
Bremen nicht untätig. Es gab und gibt eine Reihe von interessanten Veranstaltungen. So ist z.B. das 25. Jubiläum im Haus „Sparer
Dank“ am 20. September in Vorbereitung. Das Bürger- und Sozialzentrum Huchting und die AWO Einrichtungen für Menschen mit
Behinderungen führten im August mit großem Engagement ihr
gemeinsames Jubiläumsfest unter dem Motto „25 Jahre gelebte
Vielfalt an einem Ort“ durch. Und das Gewaltpräventionsprojekt „Superhelden der Kunst“ lud am
13. August mit großer Resonanz zur Ausstellungseröffnung in die Kunsthalle Bremen ein.
Die Einrichtung eines Fachausschusses zur Verbands-und Mitgliederentwicklung steht sowohl im
Präsidium als auch im Kreisausschuss auf der Tagesordnung. Wie auch die Diskussionen und Beratungen auf Bundesebene zeigen, müssen wir bei diesem Thema nach meiner Ansicht neue Wege
gehen, um nicht eines Tages „im Museum“ zu landen.
Der AWO Kreisverband Hansestadt Bremen e.V. hat zusammen mit AWO International zum Spenden
für die Folgeschäden der Flutkatastrophe aufgerufen. Dabei ist eine stolze Summe zusammengekommen und ich danke den Spendern ausdrücklich.
Am 22. September 2013 ist Bundestagswahl und ich bitte alle Wahlberechtigten sehr herzlich, von
ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen! Sorgen Sie mit dafür, dass es eine hohe Wahlbeteiligung
gibt, das hat unsere funktionierende Demokratie verdient!
Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und bis zum nächstenmal
Ihre Eva-Maria Lemke-Schulte :: Präsidentin
:: JUGENDPOLITIK ::
04 :: 05
JUGENDPOLITIK
Engagement möglich machen
und nachhaltige Perspektiven schaffen
Larissa Krümpfer, Vorsitzende des Jugendwerkes, im Gespräch mit Sarah Ryglewski,
Bundestagskandidatin der SPD Bremen, über Verbesserungen für junge Menschen
Krümpfer: In der Jugendverbandsarbeit stellen wir fest, dass junge
Menschen heute nur noch wenig Zeit
haben sich gesellschaftlich oder politisch zu engagieren. Was will die SPD
tun um jungen Menschen wieder die
Möglichkeit zu geben auch außerhalb
von Klassenräumen oder Hörsälen zu
lernen und Erfahrungen zu sammeln?
Ryglewski: Zunächst einmal ist es
wichtig, dass Politik und Verbände
Themen in den Vordergrund stellen,
die für junge Menschen wichtig sind.
Junge Menschen sind nicht unpolitisch, fühlen sich aber oft von den
üblichen Strukturen in denen Politik
gemacht wird nicht angesprochen.
Hinzu kommt das Zeitproblem. In den
letzten Jahren ist oft das Bild vermittelt worden Schule, Ausbildung und
Studium müssten möglichst schnell
durchgezogen werden, um fit für den
Arbeitsmarkt zu sein – und letztlich
sollte mit G8 und der Umstellung auf
Bachelor und Master ja auch nichts
anderes erreicht werden. Damit wird
jungen Menschen nicht nur die Möglichkeit genommen Erfahrungen jenseits formeller Bildung zu machen,
sondern auch als Gesellschaft verlieren
wir viel, wenn wir dieses Engagement
nicht anerkennen. Deshalb bieten viele
SPD-geführte Bundesländer G8 und G9
mittlerweile alternativ an. Auch im Bereich der Hochschulbildung wollen wir
den Druck rausnehmen. Jeder Bachelor-Absolvent muss die Möglichkeit
haben, einen Master anzuschließen.
Außerdem sollten auch außerschuli-
sche Qualifikationen bei der Bewerbung
um einen Studienplatz berücksichtigt
werden und gesellschaftspolitisches
Engagement in Vereinen und Verbänden bei der Bemessung der Förderzeiten
im Rahmen des BAföG dem hochschulpolitischen Engagement gleichstellen.
Bei Auszubildenden wollen wir prüfen,
wie wir ihnen zeitliche Freiräume für
gesellschaftspolitische Aktivitäten verschaffen können. Beim Bundesfreiwilligendienst sehen wir noch Nachbesserungsbedarf. Wir wollen die
etablierten Freiwilligendienste stärken, etwa durch ein Freiwilligendienststatusgesetz, das den Dienstleistenden Rechtssicherheit gibt.
Krümpfer: In europäischen Staaten,
wie Griechenland, Portugal, Spanien,
herrscht eine eklatant hohe Jugendarbeitslosigkeit bedingt u.a. durch
die Finanz- und Wirtschaftskrise in
Europa. Auch in Deutschland finden
viele Jugendliche keine Ausbildungsplätze. Wie will die SPD Sorge dafür
tragen, dass junge Menschen wieder
eine Zukunft in Europa sehen?
Ryglewski: Das derzeitige Niveau der
Jugendarbeitslosigkeit in einigen europäischen Ländern ist eine Tragödie.
Viele Menschen meiner Generation, für
die Europa immer eine Selbstverständlichkeit war, verlieren durch die Wirtschafts- und Finanzkrise den Glauben
daran, dass Europa ihnen eine Perspektive bieten kann. Die SPD kritisiert
schon seit längerem, dass das Problem
der Jungendarbeitslosigkeit nicht den
Stellenwert hat den es eigentlich
haben muss. Die Europäischen Regierungen haben zwar im Frühjahr eine
sogenannte „Jugendgarantie“ beschlossen, die jedem Jugendlichen eine
Beschäftigung, Ausbildung oder Praktikum zusichern soll, doch ist diese mit
6 Milliarden Euro viel zu gering ausgelegt. Außerdem setzt sie vor allem auf
eine verbesserte Zusammenarbeit der
europäischen Arbeitsämter und eine
verbesserte Vermittlung. Bei 5,6 Millionen arbeitslosen jungen Menschen
und ca. 1,7 Millionen freien Jobs kann
es sich aber offensichtlich nicht vorrangig um ein Vermittlungsproblem
handeln. Was fehlt sind Arbeitsplätze!
Dafür brauchen wir eine Politik, die
nicht mehr nur auf kurzfristige Sparmaßnahmen für die Krisenländer setzt
sondern über Investitionen nachhaltiges Wirtschaftswachstum generiert
und so neue Arbeitsplätze geschaffen
werden. Als kurz- bis mittelfristige
Maßnahme haben Sigmar Gabriel und
Harlem Désir – erster Sekretär der
französischen Parti socialiste – im Juni
vorgeschlagen, ein Sofortprogramm
unter Einbeziehung von Gewerkschaften, Unternehmen und EU-Mitgliedsstaaten aufzulegen mit dem bis zu
500.000 Arbeits- und Ausbildungsplätze jährlich in den nächsten drei
Jahren geschafft werden könnten.
Krümpfer: Viele Kinder und Jugendliche wachsen heute in Deutschland
in Armut auf. Was will die SPD dagegen tun?
Ryglewski: In Deutschland leben derzeit ca. 2,5 Millionen Kinder und Ju-
links: Larissa Krümpfer, Vorsitzende des Bundesjugendwerkes der AWO und des Kreisjugendwerkes der AWO Bremen
rechts: Sarah Ryglewski, Bundestagskandidatin der SPD Bremen 2013 und Mitglied der Bremischen Bürgerschaft
gendliche in Armut. Das ist eine Schande für ein so reiches Land wie unseres.
Die Armut der Kinder ist durch die Arbeitslosigkeit und die schlechte Einkommenssituation ihrer Eltern bedingt.
Auch das ist einer der Gründe, warum
wir uns für einen gesetzlichen Mindestlohn und höhere Löhne einsetzen. Wir
müssen aber auch dafür sorgen, dass
der Geldbeutel der Eltern nicht über die
Lebenschancen der Kinder entscheidet.
Daher wollen wir u.a. die Kitas als Ort
frühkindlicher Bildung stärken und
ausbauen und die Bildungsausgaben
deutlich erhöhen. Mittelfristig wollen
wir das 7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes für Bildung zur Verfügung
stehen. Mit der Abschaffung des Kooperationsverbots sorgen wir dafür das
den Ländern wieder mehr Geld für
Bildung zur Verfügung steht, etwa
für den Ausbau von Ganztagsschulen.
Wir wollen aber auch materiell etwas für Familien tun, indem wir das
Kindergeld reformieren so das Familien
mit wenig Einkommen am stärksten
profitieren und nicht, wie bisher, die
mit dem höchsten. Das heißt, Familien
mit einem Einkommen von unter
3.000 Euro erhalten ein um bis zu 140
Euro erhöhtes Kindergeld. Alle anderen erhalten wie bisher 184 Euro.
Krümpfer: Wir leben in einer multikulturellen Gesellschaft. Welche Maßnahmen will die SPD ergreifen, um
eine tolerante, pluralistische Gesellschaft zu fördern?
Ryglewski: Hier gibt es kein einzelnes
Maßnahmenbündel oder einfache Rezepte. Eine tolerante und pluralistische
Gesellschaft muss erlernt werden. Dazu
braucht es die Zusammenarbeit verschiedener Akteure. Jugendverbände
und Sportvereine sind genau wie Schulen Orte in denen das Zusammenleben
verschiedener Kulturen gelernt wird.
Wir wollen sie dabei unterstützen indem wir die Bedingungen für Ehrenamtlichkeit durch Kostenerstattung,
Versicherungsschutz, Freiwilligenmanagement und Fortbildungsangebote
verbessern.
Wichtig für das Entstehen einer
multikulturellen Gesellschaft ist aber
auch wie sich staatliche Stellen dazu
äußern. Hier hatte man in den letzten
Jahren das Gefühl, dass oft eher eine
Abwehrhaltung bestand und dadurch
indirekt Ressentiments gefördert wurden. Das muss sich ändern. Was wir
brauchen ist eine Willkommenskultur.
Dazu gehört auch, dass der Staat nicht
mehr auf dem rechten Auge blind sein
darf. Aus den NSU Erfahrungen müssen
institutionelle Konsequenzen gezogen
werden. Wir brauchen ein NPD-Verbot
und eine langfristige Absicherung von
Projekten gegen Rechts, die auch nicht
länger durch eine unsinnige „Extremismusklausel“ diskriminiert werden
dürfen.
Fotos: AWO + Patrice Kunte
Zur Person
Sarah Ryglewski, geboren in Köln
ist 30 Jahre alt und Diplom Politologin. Nach dem Studium in Bremen arbeitete sie zwei Jahre lang
für „Wohnen in Nachbarschaften“
in Osterfeuerberg und Woltmershausen. Seit 2011 ist sie Mitglied
der Bremischen Bürgerschaft und
Sprecherin der SPD Fraktion für
Verbraucherpolitik. Von 2008 bis
2012 war sie Landesvorsitzende
der Bremer Jusos. Seit 2010 ist
sie stellvertretende Landesvorsitzende der Bremer SPD.
:: Qualität ::
Qualität
45 neue KiTa-Plätze für unter Dreijährige
entlasten Eltern
AWO setzt auf hohe Qualitätsstandards für eine gute pädagogische Arbeit
Die AWO Bremen setzt Zeichen beim
Ausbau der Kinderbetreuung für unter
Dreijährige. In diesem Jahr stellen die
KiTas 45 neue Plätze zur Verfügung –
insgesamt sind es für die Altersgruppe bereits 226 Plätze. „Wir tragen als
drittgrößter Träger in der Stadt mit 13
KiTas in zehn Stadtteilen den Ausbau
in Bremen weiter mit und beteiligen
uns auch an den Umbaukosten mit
rund zehn Prozent“, erklärt Fachbereichsleiterin Karin Wetzel. „Ich freue
mich, dass wir die zusätzlichen Angebote für berufstätige und gerade
auch alleinerziehende Eltern machen
können.“
Beim Ausbau der U3-Betreuung
stehen die Qualitätsstandards für die
AWO an erster Stelle. Mit zweieinhalb
Betreuern für eine Gruppe mit acht
Kindern ist Bremen Spitze im Bundes-
45 neue KiTa-Plätze für Kinder
unter drei Jahren
KiTa Hanna-Harder Haus
Zehn zusätzliche Plätze seit August 2013
Berliner Freiheit 9c, Vahr
KiTa „Singdrossel“
Zehn zusätzliche Plätze seit August 2013
Sozialzentrum „Sparer Dank“
Kulenkampffallee 142a, Schwachhausen
KiTa „Villa Blumenkamp“
Zehn zusätzliche Plätze seit August 2013
Billungstraße 23, St.-Magnus
KiTa Blexer Straße
Fünf zusätzliche Plätze seit August 2013
Blexer Straße 78/80, Woltmershausen
KiTa Am Hallacker
Zehn zusätzliche Plätze, Umbau in Planung,
Am Hallacker 125, Bremen-Osterholz
vergleich. „Das ist für eine gute pädagogische Arbeit unerlässlich“, sagt
Wetzel. Doch auch bei der AWO sind in
den Gruppen schon zehn Kinder, weil
der Bedarf bei den Eltern so groß ist.
„Das ist für uns das absolute Limit“,
erklärt Wetzel. Sprachentwicklung und
Bewegung fördern, viel draußen sein
und die Natur kennenlernen, ein Geborgenheitsgefühl und soziales Verhalten entwickeln – all das geht, nur wenn
die gemischten Teams aus Erziehern,
Kinderpflegern oder Sozialassistenten
auch Zeit für individuelle pädagogische Arbeit haben.
Größere Kinder als Paten
der Kleinen
Gleich ist in allen AWO-Kitas die Eingewöhnungsphase für die Jüngsten.
In den ersten vier Wochen sind die
Eltern noch mit dabei – die Ablösung
wird als fließender Übergang gestaltet. Sonst haben die Kitas ihre eigenen
Schwerpunkte. So setzt Leiterin Kerstin
Liebig mit ihrem Team in der KiTa Blexer Straße in Woltmershausen auf eine altersübergreifende Gruppe, in die
fünf Kinder unter drei Jahren integriert
sind. „Für die Kleinen gibt es jeweils
einen größeren Paten, der alles zeigt
und morgens schon hilft die Garderobe zu finden oder den Platz am Tisch.“
Der Effekt: Die Kleinen finden sehr viel
schneller in die Gruppe und die Großen übernehmen Verantwortung. „Wir
hatten jetzt einen Jungen, keine zwei
Jahre alt, der sagte seiner Mama nach
zwei Tagen Tschüss“, erzählt Liebig.
Zusätzlich zu den fünf neuen Plätzen
konnte sie in der KiTa auch einen bis-
lang dreitägigen Spielkreis mit acht
Kindern in ein komplettes Fünf-TageAngebot umwandeln. „Das ist für die
Eltern eine große Entlastung.“
Gemeinsame Aktivitäten
mit Senioren
Sylwia Kreft-Pawlusinski, Leiterin der
KiTa Singdrossel in Schwachhausen,
verfolgt mit der neuen „Raupengruppe“
einen anderen Ansatz. Die zehn Kinder
unter drei Jahren sind in auswärtigen
Räumen untergebraucht – im nahen
AWO-Sozialzentrum „Sparer Dank“. Generationsübergreifende Arbeit mit den
dort lebenden Senioren steht hier mit
im Fokus. „Viele Kinder haben keine
Großeltern vor Ort und so kommen sie
in Kontakt mit älteren Menschen“, so
die Leiterin. Sie plant einen gemeinsamen Morgenkreis und auch gemeinsame Aktivitäten auf dem Außengelände.
Zusammen Musik machen oder einen
Kräutergarten anlegen, das sind weitere Möglichkeiten, um den Dialog der
Generationen zu vertiefen.
Die „Raupengruppe“ der KiTa Singdrossel zeigt, was an Zusammenarbeit
über die verschiedenen Dienstleistungen der AWO möglich ist. „Eine solche
Verzahnung mit den vielfältigen Angeboten für Familien und Senioren bietet
sonst kein KiTa-Träger“, sagt Karin Wetzel. „Und die Kinderbetreuung selbst
umfasst bei uns alle Angebote vom ersten Lebensjahr bis zum Hort.“ So auch
am Standort Blexer Straße. „Alles an
einem Ort aus einer Hand“, erklärt Leiterin Liebig. „Das wissen die Eltern zu
schätzen.“
Die enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern steht bei der Kinderbetreuung in den AWO-KiTas ebenso im Vordergrund,
Text: Knut Köstergarten | Fotos: Jens Lehmkühler
wie die spielerisch lernende Entwicklung der Kleinen in den Gruppen und die intensive Begleitung durch das Fachpersonal.
6 :: 7
:: INKLUSION ::
INKLUSION
Gelebte Vielfalt ist Basis für inklusive Zukunft
Das Bürger- und Sozialzentrum Huchting und die AWO Einrichtungen für Menschen mit
Behinderungen feierten mit rund 1.500 Gästen ihr 25-jähriges Bestehen
Über fünfzehn Einrichtungen, Vereine
und Initiativen aus den Bereichen Kultur, Soziales, Ökologie, Beschäftigung
und Sport – darunter eine AWO Tagesförderstätte und ein AWO Wohnheim
für Menschen mit Behinderungen –
gehören zum Bürger- und Sozialzentrum Huchting in der Amersfoorter
Straße. Das einmalige Stadtteilprojekt
auf dem 26.000 qm großen Gelände
sucht in dieser Form seines Gleichen.
Toleranz und Kooperation werden
hier groß geschrieben. Am 24. August
2013 zeigten die Aktivitäten der Beteiligten beim großen Jubiläumsfest
auf beeindruckende Weise das lebendige und vielfältige Miteinander, das
tief in das Quartier hinein wirkt.
Feierstimmung bei schönstem Wetter
Ebenso bunt wie das abwechslungsreiche Jubiläumsprogramm war die Mischung der Gäste. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWO sowie anderer Organisationen, Institutionen und Vereine, Polit-Prominenz,
Ehrenamtliche, am Aufbau beteiligte
Ehemalige und interessierte Bürger kamen zum Gratulieren, Schauen, Reden
und Feiern. Die Samba-Gruppe Jacaré
eröffnete lautstark das Open-Air-Bühnenprogamm. Moderator Pago Balke
führte mit Sachkenntnis und Humor
durch drei informative Talkrunden und
vielseitige kulturelle Darbietungen von
Rap bis Comedy. Bei offenen Türen gab
es drinnen und draußen viel zu erleben
und zu sehen. „Die Phantasie, dass wir
heute so viele Menschen in Huchting
zusammen bekommen, hatte ich damals nicht.“, so Dr. Burkhard Schiller,
Geschäftsführer der AWO Bremen, in
der Talkrunde „Rückblicke“. Er war ab
der ersten Stunde am Aufbau der AWOEinrichtungen vor Ort beteiligt.
Wie alles anfing
1988 sollten im Zuge der Psychiatriereform Patienten der Klinik „Kloster
Blankenburg“ in ihre ursprünglichen
Lebensräume zurückkehren. In Huchting richtete die AWO dafür ein Wohnheim und eine Tagesförderstätte an der
Amersfoorter Straße ein. Zwei weitere
Wohnheime entstanden im Stadtteil
und das „Betreute Wohnen“ mit einem
Schwerpunkt in der Neustadt. Die ehemalige Blankenburg-Patientin Helga
Schuster erinnert sich, dass sie dort
oft von einer Schwester festgebunden
wurde. In der Tagesförderstätte der
AWO fand sie Unterstützung und neue
Aufgaben, so dass sie heute ein selbstbestimmtes Leben führt.
Gleichzeitig mit dem Aufbau der
AWO-Einrichtungen entstand das Bürger- und Sozialzentrum Huchting – kurz
bus. Ziel war, das soziale, kulturelle
und Freizeit-Angebot im Stadtteil zu
verbessern sowie Vereine und Initiativen auf das Gelände zu holen, die die
Integration von Menschen mit Behinderungen fördern. Mehr als fünfzehn,
deren Vielfalt beeindruckend ist, siedelten sich an. Verbunden sind sie im
Trägerverein bus e.V., wodurch erfolgreich neue Kooperationsformen gefördert werden. Das Außengelände wurde
von Arbeit & Ökologie in eine lehrreiche
Oase verwandelt, in der viele Kunstobjekte zu finden sind. Ein wahres
Kleinod im Stadtteil ist entstanden.
25 Jahre gelebte Vielfalt an einem Ort
Das damalige Konzept ist aufgegangen.
Das Bürger- und Sozialzentrum Huchting steht heute für die gelungene Integration von Menschen mit Behinderung.
Gleichzeitig ist das bus Zentrum kultureller Veranstaltungen und hat für eine
Vielzahl von Menschen unterschiedlichste Angebote. „Das bus ist ein Musterbeispiel, wie es in Bremen gehen sollte.“,
sagt Staatsrat a.D. Hans-Christoph Hoppensack dazu. Finanzsenatorin Karoline
Linnert in ihrem Grußwort: “Hier kann
man sehen, wir kriegen ganz, ganz viel
hin.“ Das unterstreicht auch der Senatsbeschluß, dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen zu finanzieren. Als
erstes entsteht ein repräsentativer
Neubau mit modernem Veranstaltungsraum und öffentlichem Café.
Keimzelle für eine inklusive Zukunft
Inklusion beginnt im Kopf. Ziel im Bürger- und Sozialzentrum Huchting ist, das
gesellschaftliche Bewusstsein für die
Wertschätzung von Unterschiedlichkeit
zu erhöhen und dazu beizutragen, dass
sich die Menschen im Stadtteil zueinander orientieren. Tagesförderstättenleiter
Gunnar Zropf zum Vorgehen der AWOIntegra-Einrichtungen: „Im ersten Schritt
arbeiten wir an einer eigenen, innovativen Positionsbestimmung zur Inklusion. Im zweiten Schritt geht es um Vernetzung und Teilhabe der Betroffenen.
Dabei spielt das bus eine besondere Rolle.“. Dr. Burkhard Schiller zur Rolle der
AWO: „Wir sehen uns als Initiator und
Ideengeber für einen Prozess, der in der
Umsetzung von vielen getragen wird.“
Text + Fotos: Silke Ulrich
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:: Spenden ::
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von links: Julia Eckel – Projektleiterin BGM bei der AWO, Preisträgerinnen Sabrina Scheibe und Kirsten Müller-Heitrich, Dr. Burkhard Schiller –
links: Eine von der AWO betreute Notunterkunft für Evakuierte aus Aken in Sachsen-Anhalt, fast alle 8.000 Einwohner mussten den Ort verlassen
Geschäftsführung Unternehmensgruppe AWO Bremen – mit dem neu entstandenen Logo, Preisträger Gunnar Zropf
rechts: Dieses Logo kennzeichnet den Wettbewerb „InklusivKreativ“, der noch bis zum 30. November 2013 läuft
„AWO in Form“ gewinnt
AWO-Spendenaktion
„Hochwasser 2013“
Kreative Ideen zum
Thema Inklusion gesucht
Das Hochwasser, dem zahlreiche Regionen Deutschlands
in diesem Frühjahr ausgesetzt waren, hat zu einer dramatischen Situation für viele Betroffene geführt. Auch mehrere AWO-Einrichtungen im Osten Deutschlands waren
betroffen. So musste in Sachsen u.a. ein AWO-Wohnheim
für Menschen mit Behinderungen evakuiert werden. AWO
International startete einen Spendenaufruf, dem sich der
AWO Kreisverband Hansestadt Bremen e.V. anschloss.
Ob Geschichte über eine perfekte inklusive Gesellschaft im
Jahre 2050, oder Kurzfilm über das soziale Umfeld eines
Menschen mit Behinderung: Der AWO Bundesverband und
die Aktion Mensch rufen bundesweit Kinder und Jugendliche dazu auf, ihre ganz eigenen Ideen zum Thema Inklusion zu entwickeln und umzusetzen. Seit dem 4. Juni 2013
läuft der Ideenwettbewerb “InklusivKreativ“, der junge
Menschen spielerisch an das Thema Inklusion heranführt.
Präsidentin Eva-Maria Lemke-Schulte, Erich Kruschel, stellvertretender Präsident und Ute Wedemeier, Vorstand AWO
International, baten die Ortsvereine der AWO Bremen um
Unterstützung. Mit dem Beitrag des Kreisverbandes kamen
5.000 Euro zusammen. Ein besonderer Dank gilt dabei den
Ortsvereinen Farge, Huckelriede und Blumenthal. Die Summe wird jetzt an den Fachverband für humanitäre Hilfe AWO
International weiter geleitet, der Mitglied bei der Aktion
„Deutschland hilft“ ist. Dort sind ca. 38 Mio. Euro eingegangen, von denen AWO International 3,8 Mio. erhielt. Das Geld
wird zur Zeit verteilt. Hinzu kommen direkte Spenden an die
einzelnen Landesverbände der AWO und an AWO International. Alles in allem ist inzwischen genug Geld zusammen gekommen, um den von der Flut Betroffenen zu helfen. AWO
International unterstützt in enger Zusammenarbeit mit den
Landesverbänden die Menschen jetzt beim Wiederaufbau.
Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen haben die Möglichkeit, die von ihnen erdachten und umgesetzten Beiträge
auf der Internetseite www.inklusivkreativ.de hochzuladen. Sie zeigen, was Inklusion für sie bedeutet und wie ein
Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung aussehen kann. „Wir sind alle verschieden und wir haben alle
Talente“, sagt Christina Marx, Bereichsleiterin Aufklärung
der Aktion Mensch. Das Bewusstsein darüber sei jedoch „in
unserer Gesellschaft leider nicht selbstverständlich“, fügt
AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker hinzu und ist umso gespannter darauf, wie die Kinder und Jugendlichen sich
des Themas annehmen. Der Kreativität der teilnehmenden
Gruppen sind bei der Umsetzung jedenfalls keine Grenzen
gesetzt. Fotocollagen, Geschichten, Blogbeiträge, Kurzfilme
oder Audioclips, alle Beiträge können bis zum 30. November
2013 in digitaler Form eingereicht werden.
Text: Silke Ulrich | Foto: Lohnes/ADH
Text: Bruno Steinmann | Grafik: AWO Bundesverband + Aktion Mensch
Ideenwettbewerb verhilft Gesundheitsmanagement der AWO zu eigenem Gesicht
Alle AWO-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter wurden im
Mai 2013 zur Beteiligung an einem Ideenwettbewerb
aufgerufen. Gefragt war ein kurzer prägnanter Name und
ein freundliches aktivierendes Logo für das neu eingeführte Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM), das
in Kooperation mit der AOK Bremen/Bremerhaven erfolgt.
Die Resonanz war vielfältig. Eine vierköpfige Jury traf die
Vorauswahl für den BGM-Steuerkreis, der sich einhellig
auf den Namen „AWO in Form“ und die passende Gestaltungsidee verständigte.
Kreativität wird mit tollen Preisen belohnt
Für die besten drei Ideen des Wettbewerbs winkten reizvolle Preise. Der erste Preis wurde sogar zweimal vergeben. Denn die Vorschläge für Namen und Logo kamen von
verschiedenen Personen, so wurde der zweite Preis hochgestuft. Über den ersten Preis freuten sich Kirsten Müller-Heitrich aus der Zentrale der AWO-Geschäftsstelle und
Tagesförderstättenleiter Gunnar Zropf, die je ein „Wohlfühl-Wochenende“ im Dreisterne-Dünenhotel Strandeck
auf Langeoog für zwei Personen gewannen. „Das Bremer
Wanderbuch“ ging als dritter Preis für weitere favorisierte
Namensvorschläge an Sabrina Scheibe aus der Buchhaltung
und die Leiterin des Ambulanten Dienstes Elena Petri-Siagas. Am 6. August 2013 überreichten Dr. Burkhard Schiller,
Geschäftsführer der AWO Unternehmensgruppe und Julia
Eckel, Projektleiterin der AWO für Betriebliches Gesundheitsmanagement, den Gewinnern die Preise. Das fachlich
ausgearbeitete „AWO in Form“-Logo fand großen Anklang
im Steuerkreis und kennzeichnet ab sofort alle Aktivitäten
und Informationen zum BGM.
Mitarbeiterbefragung schafft Basis für BGM
Aktuell arbeitet der Steuerkreis an der Vorbereitung einer
anonymen Mitarbeiterbefragung als Ausgangsbasis für die
weitere Planung von Angeboten zur Gesundheitsförderung
und Prävention. Es geht um die Bereiche Arbeitsbelastungen
und -bedingungen, den Gesundheitszustand, soziale Bedingungen, Zufriedenheit am Arbeitsplatz sowie Information und Kommunikation. Durch die Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die als „Experten in eigener
Sache“ ihre Erfahrungen einbringen, können sinnvolle Ansatzpunkte für Veränderungen im Unternehmen gefunden
werden. Ziel ist es, passende Angebote zu machen, die die
Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWO
Bremen stärken. Die Befragung wird in der zweiten Oktoberhälfte durchgeführt. Die wissenschaftliche und streng
vertrauliche Datenauswertung erfolgt durch das Zentrum
für Sozialpolitik der Universität Bremen. Darüber hinaus
werden Führungskräfte der AWO Bremen in Workshops
zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement geschult.
Text + Foto: Silke Ulrich
:: Jugendwerk ::
12 :: 13
Jugendwerk
Zelten im Zauberwald und
andere Abenteuer...
Sommerfreizeiten des Kreisjugendwerks der AWO ein voller Erfolg
Spiel und Sport an frischer Luft, Naturcamping, Schmugglerfahrt und
Schatzsuche: Das diesjährige Sommerprogramm vom Jugendwerk der
AWO und ihren Partnern erfüllte viele Wünsche. Bei „Ferien ohne Koffer“
und bei der „Ferienfreizeit Unisee“
erlebten insgesamt 60 Kinder eine
aufregende Zeit voller Spaß und
Abwechslung.
„Ferien ohne Koffer“:
Ein kunterbuntes Programm!
Dreißig Grundschüler aus dem Bremer
Westen kamen bei den „Ferien ohne
Koffer“ vom 1. bis 12. Juli 2013 voll
auf ihre Kosten. Das Jugendwerk der
AWO, das Nachbarschaftshaus Helene
Kaisen, TURA Bremen und der AWO
Ortsverein Gröpelingen hatten für
die erlebnishungrigen kleinen Feriengäste ein buntes Sommerpaket
geschnürt. Dazu verwöhnten ehrenamtliche HelferInnen Tag für Tag mit
gesundem, leckerem Essen. Von 9 bis
16 Uhr gab es immer wieder Neues
zu erleben: Basteln, Malen, Spiel oder
Sport. Und tolle Ausflüge lockten
obendrein.
Gleich in der ersten Woche ging es
zum Beispiel mit dem Torfkahn auf
große Schmugglerfahrt mit lehrreichen Aktionen und Geschichten, die
den Kindern das Leben der Torfbauern näher brachten. In der Bewegungslandschaft von TURA Bremen
konnten die Energiebündel mal so
richtig Dampf ablassen. Eine tolle Erfrischung war der Besuch im Schloßparkbad in Sebaldsbrück. Ausgiebig
rutschen, planschen und schwimmen
im kühlen Nass, was für ein Sommerspaß! In der zweiten Woche wurde die
Kinderwildnis in Bremen unsicher gemacht. Eine aufregende Schatzsuche
stand auf dem Programm. Wer den
begehrten Schatz finden wollte,
musste schon Einsatz zeigen und
viele kleine Aufgaben erfüllen. Richtig glänzende Augen gab es am letzten Tag des Ferienprogramms, als die
Kinder ihren Familien voller Stolz ihre
gemalten und gebastelten Werke präsentierten. Ein gemeinsames Grillen
rundete die zwei aufregenden Ferienwochen ab. Alle waren begeistert.
Möglich wurde das abwechslungsreiche Programm durch die finanzielle
Unterstützung vom Beirat und vom
AWO Ortsverein in Gröpelingen sowie
aus Mitteln des Programms „Wohnen
in Nachbarschaften (WiN)“. Allen Förderern gilt ein herzliches Danke!
„Ferienfreizeit Unisee“:
Im Zauberwald geht´s rund!
Ende Juli verwandelten 24 kleine
Hexen und Zauberer den alten Campingplatz am Unisee für 13 Tage in
einen Zauberwald. Hexenbesen, Zaubertränke und ein Hexenfeuer mit
gegrillten Marshmallows gehörten
natürlich dazu. Übernachtet wurde
in Zelten auf der Feuerwiese.
Bei heftigem Gewitter lauschten
die Acht- bis Dreizehnjährigen im
Kerzenschein lustigen Geschichten
von der „Kleinen Hexe“. Bei der Sommer-Olympiade zeigten die jungen
Sportler großen Einsatz und kamen
bei den hohen Temperaturen tüchtig
ins Schwitzen. Da waren ein Besuch
im Schloßparkbad oder ein Sprung in
den Unisee sehr willkommen. Beliebt
war auch die Kinderdisco, in der bis
zum Umfallen getanzt und gesungen
wurde. Eine Schatzsuche auf dem Gelände des Campingplatzes forderte alle
Hexen und Zauberer mit zahlreichen
Rätseln und Aufgaben richtig heraus.
Begeistert drehten die Kids anschließend den Spieß gleich um und organisierten eine eigene Schatzsuche für
die TeamerInnen. Beim Kinoabend
im umfunktionierten Sozialraum mit
großer Leinwand sorgten die „Wilden
Kerle“ für gute Laune – dazu gab es
Popcorn und leckere Getränken. Wie
auf jeder Ferienfreizeit durfte auch
eine unangekündigte Nachtwanderung nicht fehlen: Mit Grablichtern
und Leuchtstäbchen machte sich die
Gruppe nachts auf den Weg in die
Uniwildnis.
Alles in allem kam die Ferienfreizeit des AWO Jugendwerks richtig gut
an! Ein großer Dank geht an den AWO
Kreisverband und zahlreiche private
Spender sowie an die ehrenamtlichen
Helfer – die Dauercamper am Unisee
und die Teamerinnen und Teamer –
die für das leibliche Wohl der kleinen
Abenteurer sorgten.
Textvorlage: Melanie Kennard und Leyla Ürün
Bearbeitung: Judith Remke | Fotos: Jugendwerk
oben: Kinder und Betreuer hatten gemeinam viel Spaß bei der „Ferienfreizeit Unisee“
mittig: Schmugglerfahrt mit Aktionen und Geschichten über Torfbauern und beim Ausflug an die Wasserkante des „Ferien ohne Koffer“-Programms
unten: fröhliches Abkühlen im Schlossparkbad und unterwegs mit der Straßenbahn
:: Gewaltprävention ::
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Gewaltprävention
Pinsel statt Fäuste:
Entwicklungschancen für junge Inhaftierte
„Superhelden der Kunst“: Projekt-Präsentation und Ausstellung in der Kunsthalle
zeigen Möglichkeiten zur Gewaltprävention
Über drei Monate haben junge männliche Inhaftierte der Justizvollzugsanstalt Bremen im Rahmen des von der
AWO Bremen in Zusammenarbeit mit
der Kunsthalle Bremen entwickelten
Projektes „Superhelden der Kunst“
an großformatigen Kunstwerken gearbeitet. Die beeindruckenden Ergebnisse sowie das Projekt wurden der
Öffentlichkeit am 13. August 2013 in
der Kunsthalle Bremen präsentiert.
Einer der Jugendlichen zu seinem
Werk: „Ich hätte nie gedacht, dass ich
so etwas hinbekomme!“
Das AWO-Projekt
„Superhelden der Kunst“
Soziale Ausgrenzung, Sprachdefizite,
geringe Bildungs- und Berufschancen
und damit einhergehende Perspektivlosigkeit – besonders männliche
Jugendliche kompensieren das durch
Gewalt und Kriminalität. „Superhelden
der Kunst“ ist ein kunstpädagogisches
Angebot der AWO Bremen für Jungen und heranwachsende Männer ab
14 Jahren zur Gewaltprävention, das
gemeinsam mit der Kunsthalle Bremen entwickelt wurde. Die produktive
Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Kunstformen – wie Malerei,
Hip Hop oder Streetart – ermöglicht
den Jugendlichen, eigene Talente und
Stärken zu entdecken. Fachkräfte aus
der künstlerischen Praxis erarbeiten
mit ihnen individuelle Ausstellungen, Tanz- und Musikpräsentationen
und stellen sie öffentlich vor. Die Idee
stammt von Lucyna Bogacki, Projektentwicklerin bei der AWO Bremen. Das
Projekt wird in Kooperation mit der
Kunsthalle Bremen, der JVA Bremen
und vielen anderen Partnern realisiert.
Es hat seinen Sitz im Nachbarschaftshaus „Helene Kaisen“ und wird von
der Aktion Mensch gefördert.
Kunstprojekt stärkt Selbstwertgefühl
Fünf jugendliche Insassen der Justizvollzugsanstalt Bremen haben die
Chance genutzt und ihre eigenen Ideen
und Geschichten mit professioneller
Unterstützung künstlerisch umgesetzt.
Mit ihnen arbeiteten die freiberufliche
Künstlerin Dina Koper und der Sozialpädagoge Tim Weber, Projektleiter von
„Superhelden der Kunst“, intensiv an
großformatigen Bildern. „Die Insassen
der JVA waren außergewöhnlich engagiert und interessiert. Es hat sich bestätigt, dass es tatsächlich einen großen
Bedarf gibt, sich selber auszudrücken
und der künstlerische, angeleitete Weg
scheint dafür optimal.“, so Dina Koper,
die auch als kunstpädagogische Mitarbeiterin der Kunsthalle tätig ist. Jörg
Lockfeldt vom Justizressort äußerte
sich sehr positiv über die Durchführung:
„Herr Weber und Frau Koper haben im
Projekt in der JVA eine verschworene
Gemeinschaft entstehen lassen mit
einer enormen Hilfsbereitschaft. Das
ist ein Riesenerfolg - auch, das Projekt
mit einer Ausstellung zum Abschluss zu
bringen.“ Entstanden sind fünf individuelle Kunstwerke, die sich mit der
Situation der einzelnen auseinandersetzen. Ein besonderer Erfolg für die
Beteiligten ist, dass sie nicht nur ihre
Kunstwerke fertigstellten, sondern
auch ihren Hauptschulabschluss in
der JVA erlangten. Dies ist speziell für
diejenigen positiv, die zum ersten Mal
etwas zu Ende gebracht haben. Einige
der jungen Männer wollen sich nach
ihrer Entlassung in Projekt-Gruppen
engagieren und ihre Erfahrungen weitergeben. „Für uns ist das die beste
Werbung, die wir haben können, dass
die Teilnehmer sich weiter ehrenamtlich engagieren.“, freut sich Tim Weber
von der AWO Bremen.
„Superhelden“ in der Kunsthalle
Ein besonderer Höhepunkt der Projektarbeit war die Ausstellungseröffnung
und Projektvorstellung in der Bremer
Kunsthalle am 13. August 2013. Rund
fünfzig Gäste erschienen, darunter Mitglieder des Bremer Senats, Führungskräfte aus dem Justizressort und aus
der JVA, Mitarbeiter der AWO und der
Kunsthalle sowie viele Pressevertreter
und Interessierte. Die BreakdanceGruppe „showtimecrew“ sorgte mit
einem mitreißenden Tanzauftritt für
Hochstimmung unter den Gästen.
Christoph Grunenberg, Direktor der
Kunsthalle, attestierte den Bildern einen ganz eigenen Stil, der sich sehen
lassen kann. Eva-Maria Lemke-Schulte,
Präsidentin der AWO Bremen sagte bei
der Eröffnung: „Das Thema ist Gewaltprävention. Dazu bietet sich den jungen Männern die Möglichkeit, sich im
Nachbarschaftshaus in Gröpelingen zu
engagieren, auch um sich in anderen
Strukturen zu bewegen.“
Text: Bruno Steinmann und Silke Ulrich
Fotos: Silke Ulrich
oben (von links): die Künstlerin Dina Koper, Emrah, Marcel und Michael aus der JVA-Gruppe und Projektleiter Tim Weber von der AWO
mittig: Ausschnitte aus den fünf großformatigen Bildern, die noch bis zum 29.09.2013 in der Kunsthalle Bremen zu sehen sind
unten: Gäste, Projektbeteiligte und Pressevertreter beim Auftritt der Breakdancer, die an einem weiteren Projektangebot beteiligt sind
:: KiTa-projekte ::
16 :: 17
von links: Yvonne Kruse vom Funpark-Team, Bürgerschaftspräsident Christian Weber und Uwe Nullmeyer von der Wilhelm Kaisen
links: „Perfektes Dinner“ der Kinder in der KiTa „Villa Blumenkamp“ lief wie am Schnürchen
Bürgerhilfe, Sven Witte – Leiter des Funparks Obervieland – und funsportbegeisterte Kinder am Rand des Double Pools
rechts: Die Senioren- und KiTa-Frühstücksrunde im Hanna-Harder-Haus am 25. Juni 2013
Abenteuerspielplatz ist ein voller Erfolg
Das „Perfekte Dinner“
der Villa Blumenkamp
Gemeinsames Frühstück
für Jung und Alt
überwinden und rund 85.000 Euro einzuwerben. Dank
zahlreicher finanzieller Unterstützer, darunter auch „Soziale
Stadt-Investitionen im Quartier“ und der neu gegründete
AWO Kreisverband Hansestadt Bremen e.V., wurde der
Abenteuerspielplatz im Frühjahr diesen Jahres eröffnet.
Absolut stilecht: Die Hortgruppe der AWO-KiTa „Villa Blumenkamp“ lud die Eltern am 18. Juni ein zweites Mal zum
„Perfekten Dinner“ ein: dezente Musik, Candlelights und
ein komplettes drei-Gänge-Menü, formvollendet von den
Sechs- bis Neunjährigen serviert.
Funpark hat sich super entwickelt
Eine Skater-Initiative begann 1996 mit Beiratsmitteln den
Aufbau des Funparks, der seit 2003 zur AWO Bremen gehört.
Die Möglichkeiten auf dem Gelände sind seit der Gründung
ständig gewachsen und es gibt Angebote für zahlreiche
Sportarten. Allen voran der Funsport mit BMX, Mountainbike, Skatebord, Inline und Stunt Scooter. Eines der Highlights ist unumstritten der Double Pool, der vielseitig genutzt werden kann. Es gibt eine rund 250 Meter lange
BMX- und Mountainbike-Strecke, einen großen Streetbereich zum skaten und biken sowie ein Foam Pit zum üben.
Darüber hinaus stehen ein Streetballplatz und ein Beachvolleyballfeld zur Verfügung. Auch Basketball, Fußball und
Hockey können gespielt werden.
Bürgerschaftspräsident Christian Weber und Uwe Nullmeyer von der Wilhelm Kaisen Bürgerhilfe sind sichtlich
beeindruckt von den Möglichkeiten. Beide lassen sich vom
Spieltrieb anstecken und probieren einige der Geräte aus.
„Toll, was ihr hier alles habt.“, ist der einhellige Kommentar.
„Ein Perfektes Dinner? Das können unsere Kinder auch.“,
dachten sich Matthias Meyer, stellvertetende KiTa-Leitung
der „Villa Blumenkamp“ und sein Kollege Roland Pollok.
Gesagt, getan: Inspiriert von der gleichnamigen TV-Kochserie, starteten sie mit 20 Kindern und zwei Integrationsfachkräften eine viermonatige Lern- und Übungsphase.
Darin widmeten sich jeweils zehn kleine Servicekräfte- und
Küchenhelden intensiv dem Thema „Restaurant“, lernten
die vielfältige Nahrungspalette kennen und trainierten fleißig das Servieren. Dann war es soweit: Nach einem stilvollen
Empfang mit alkoholfreiem Aperitif wurden die Eltern feierlich zu den Tischen geführt mit gebastelten Namenskärtchen
auf weißen Tischdecken. In der Küche wurde auf Hochtouren
geköchelt und dekoriert: Bei schöner Musik schmeckten die
italienische Gemüseplatte, der dampfende Rinderbraten,
Blumenkohl und zubereitete Rösti sowie das Dessert noch
mal so gut. „Es klappte wirklich perfekt und am Ende gab
es einen donnernden Applaus für die Kinder!“ freut sich
Matthias Meyer. Alle waren begeistert. Fortsetzung folgt!
Immer dienstags frühstücken die Senioren und eine KiTaGruppe aus dem Hanna-Harder-Haus der AWO in der Vahr
zusammen. Die Begegnung beider Generationen in einem
Haus ist Konzept. Im Frühjahr diesen Jahres wurde das
gemeinsame Frühstück von der KiTa-Leiterin Lucyna Szkoda ins Leben gerufen. Dabei können sich Jung und Alt
ganz selbstverständlich näher kommen.
Text + Fotos: Silke Ulrich
Text: Judith Remke | Fotos: AWO
Christian Weber und Uwe Nullmeyer sind begeistert von den Angeboten des Funparks
Vor gut einem Jahr hat die Wilhelm Kaisen Bürgerhilfe die
Entstehung des Abenteuerspielplatzes auf dem 20.000 qm
großen Funpark-Gelände der AWO in Obervieland mit rund
14.500 Euro Spendengeldern aus dem „Bremer Loch“ unterstützt. Was das attraktive Gelände inzwischen zu bieten hat, konnten die Vorstände der Hilfsorganisation,
Christian Weber und Uwe Nullmeyer, am 15. August 2013
bei bestem Sommerwetter vor Ort erfahren.
„Der Spielplatz wird sehr gut angenommen!“, berichtet
Sven Witte, Leiter des Funparks Obervieland. Vormittags
wird das hügelige Gelände mit seinen zahlreichen Spiel-,
Kletter- und Turnmöglichkeiten auch gerne von den Kindergärten im Stadtteil genutzt. Besonders beliebt ist das
große Spielschiff „Emma“ und der Sandspielbereich mit
wasserspeiendem Drachen für die Jüngsten. Nachmittags
bevölkert eine bunte, multikulturelle Gruppe von Kindern
allen Alters, Jugendlichen und Eltern das Funpark-Gelände.
„Im normalen Betrieb sind täglich bis zu 150 Besucher hier,
am Wochenende auch mehr.“, erzählt Yvonne Kruse, die
seit Mitte Juni 2013 hier arbeitet und mit den Gegebenheiten im Stadtteil schon länger vertraut ist.
Dass aus der Idee Wirklichkeit wurde, ein attraktives
Angebot für jüngere Kinder auf dem Outdoor-Gelände zu
schaffen, ist unter anderem dem Engagement von Sven
Witte zu verdanken. Dabei gab es diverse Hindernisse zu
Am 25. Juni 2013 gibt es sogar etwas zu feiern. Denn Fjolla
aus der Mäuse-Gruppe hat Geburtstag, sie wird drei Jahre
alt. Ein festlich geschmückter Platz und eine Papierkrone
erwarten sie am Kopf der langen Tafel. Sieben Seniorinnen
und Senioren, sechs Kinder und zwei KiTa-Mitarbeiterinnen
haben sich eingefunden. Die Kleinen sind beim Frühstücken
erstaunlich selbstständig. Brötchen schmieren, das Messer
benutzen und Getränke einschenken lernen sie in der KiTa,
denn auch dort wird gemeinsam gefrühstückt. „Die Kinder wollen auch lernen. Wir ermutigen sie dazu und helfen,
wenn es mal nicht so gut funktioniert.“, sagt KiTa-Leiterin
Lucyna Szkoda. Die Jüngsten in der Krippe lernen von den
Älteren und den Erwachsenen. Jede Woche ist eine andere der vier KiTa-Gruppen beim Frühstück mit den älteren
Hausbewohnern. So können sich alle langsam kennen lernen. Und zum Geburtstag spendiert Hausbewohnerin Frau
Mentrup den Kindern – sehr zu deren Freude – Süßigkeiten.
Text + Fotos: Silke Ulrich
:: LEBENSLANGES LERNEN ::
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links: Frau Schürmann und Herr Leipelt sind konzentriert bei der Arbeit am gemeinsamen Leuchtturmbild
Referentinnen, Referenten, Studierende und der Schirmherr Prof. Rudolf Hickel in Veranstaltungen des Sommersemsters 2013
rechts: Die Malgruppe gönnt sich eine kurze Pause, im Hintergrund zwei ihrer großformatigen Werke
„Erlebend lernen“ im Herbstsemester 2013
Malgruppe erschafft farbenfrohe Werke
„Universität der 3. Generation“ mit neuen Highlights
Gemeinsames Malen im Pflegeheim Walle fördert Kontakt und Unterstützung
Viel Anregendes erwartet Wissensdurstige in der dritten
Lebensphase wieder im Herbstsemester der „Universität
der 3. Generation“ (U3G): Ab dem 16. September geht
es mit Bruno Steinmann, als neuem Projektleiter in die
nächste Runde. Das in Deutschland einmalige Modellprojekt der AWO Bremen hat sich seit dem Frühjahr 2012
bestens entwickelt. Schirmherr ist nach wie vor der renommierte Bremer Wissenschaftler Prof. Dr. Rudof Hickel.
Zweimal im Monat arbeitet Ergotherapeut Hans-Günter
Böttjer mit einer vierköpfigen Runde im AWO Pflegeheim
in der Reuterstraße an gemeinsam ausgewählten Motiven.
Aus der im Herbst 2012 gegründeten Malgruppe ist schnell
eine vertraute Gemeinschaft geworden. Sie können stolz
auf ihre Entwicklung und die großformatigen Werke sein.
Die farbenfrohen Bilder schmücken inzwischen mehrere
Räume im Haus.
Frische Impulse für den Kopf
Ruhestand muss kein Stillstand sein. Wer gern aktiv ist,
geistig fit bleiben oder sich für die nachberufliche Phase
Appetit holen möchte, kann im Herbstsemester aus dem
Vollen schöpfen: Vorträge, Kurse und Exkursionen eröffnen
in fünf Themenbereichen neue Welten: Die beliebte Veranstaltungsreihe „Huchtinger Sozialgeschichte“ wird u. a. mit
dem Thema Rechtsextremismus fortgesetzt. In Woltmershausen heißt es: „Etwas bewegen durch Bürgerschaftliches Engagement“. Ergänzend dazu bietet der Bereich
„Computer und Internet“ einen Kurs für die „Kompetente
Internetrecherche“ an. „Wissenschaft und Technik“ widmet sich z. B. der Energiewende, der ökologischen Landwirtschaft sowie technischen Phänomenen. In „Kunst und
Kultur“ stehen Ausflüge zu „Cinderella“, „Der Barbier von
Sevilla“ und „Singin´ in the Rain“ nach Bremerhaven auf
dem Programm. Darf es Beethoven, Brahms oder Mozart
sein? Pianist und Dirigent Peter Paulitsch führt mit vielseitigen Methoden in die Welt der klassischen Musik ein. Der
Schwerpunkt „Bremer Einblicke“ lockt unter anderem ins
Weserstadion, in die Baumwollbörse und zu Radio Bremen.
In neue Welten eintauchen
„Neue Eindrücke und Impulse machen Spaß, erfrischen uns
und regen Lernen und Entwicklung an“, so der neue Projektleiter Bruno Steinmann. Der 30-jährige Kulturwissenschaftler, der die Aufgaben von Philipp Wronker übernahm,
erschließt sich leidenschaftlich gern neue Welten. „Das will
ich auch den Interessierten unserer ‚Uni der 3. Generation‘
bieten, ganz entspannt und ohne Leistungsdruck“, ergänzt
der vielseitig interessierte und gut vernetzte Bremer.
Modellprojekt entwickelt sich bestens
Die U3G hat sich bewährt: Über 350 Studierende, überwiegend Frauen, nahmen im Sommersemester 2013 die 29
Angebote wahr. Im Herbstsemester ist das Angebot auf 34
Veranstaltungen gewachsen. Projektleiter Philipp Wronker
gewann mehr als 70 qualifizierte und hochrangige Experten
als Ehrenamtliche. Wer sich als Dozentin oder Dozent einbringen möchte, ist der U3G sehr willkommen. Unterstützt
wird die „Universität der 3. Generation“ von der Deutschen Fernsehlotterie und Aktive Menschen Bremen e.V..
Text: Judith Remke | Fotos: Silke Ulrich + Walter Gerbracht
Wie man zu viert ein Bild malt...
Der Gesundheits- und Fitnessraum im Pflegeheim Walle ist
bestens vorbereitet. Hans-Günter Böttjer hat Farben, Paletten, Pinsel, Leinwände und Kalenderbilder als Vorlagen
bereit gestellt. Kurz nacheinander treffen Herr Leipelt, Frau
Schürmann und Frau Keichel, begleitet von ihrer Mutter, ein.
Als Aufwärmübung wird heute die Sonne für den Tanztee
am Sonntag farblich aufgefrischt. Anschließend stehen drei
Motive als Vorlage zur Auswahl. Die kleine Gruppe diskutiert,
schließlich entscheiden sie sich in demokratischer Abstimmung für das Leuchtturmbild. Mit schnellen Strichen
skizziert Hans-Günter Böttjer das Motiv und gibt zur Orientierung die Himmelskontur vor. Gemeinsam malen Frau
Schürmann und Herr Leipelt die Fläche aus. Zwischendurch
hält sie die Palette für ihn, damit er vom Rollstuhl aus zügiger malen kann. Zusammen wird entschieden, welchen
Farbton die Landschaftsgrundierung bekommt. Beim Aus-
malen der Fläche leiht der Ergotherapeut Frau Keichel seine
führende Hand. Sie gehört zu den jüngeren Pflegebedürftigen im Haus. Auf Grund einer Erkrankung kann die 48-jährige ihre Bewegungen nur schwer koordinieren. Ihre Mutter
nutzt die Zeit für sich und malt ein eigenes Bild, gleichzeitig
ist sie in der Nähe ihrer Tochter. In gemeinschaftlicher Aktion
gewinnt das Leuchtturmbild Kontur. Schnell sind zwei
Stunden vorbei. „Wir haben heute extrem viel geschafft!“,
lobt der Ergotherapeut. Beim nächsten Mal geht es weiter.
...und was die einzelnen davon haben!
Menschen, die sehr unterschiedliche Lebenszusammenhänge haben begegnen sich in der Malgruppe. „Viele der Pflegeheimbewohner leben nebeneinander her. In der Gruppe
entsteht mehr Kontakt und gegenseitige Unterstützung.“,
erklärt Hans-Günter Böttjer. Das Malen in der Gruppe hilft
den einzelnen, sich zu öffnen und ein besseres Selbstwertgefühl zu entwickeln. Es fördert die Konzentration und
die Feinmotorik, besonders die Auge-Hand-Koordination.
Das gemeinsame Erleben wirkt sich zudem positiv auf die
Stimmung der einzelnen aus und dient der Entspannung. Es
entstehen sehenswerte Werke, für die die Gruppe viel Anerkennung bekommt. Auf Grund der intensiven Betreuung
bleibt die Gruppe klein. Ein bis zwei Personen können aber
noch dazu kommen. Auch Angehörige sind gern gesehen.
Text + Fotos: Silke Ulrich
:: Engagement ::
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links: Eines der achtzehn beeindruckenden Schwarz-Weiß-Bilder auf transparentem Folienfilm
links: Der Informationsstand der AWO zum Fachtag Demenz direkt unterm Roland auf dem Bremer Marktplatz
rechts: Henry Dieckmann bei der Ausstellungeröffnung vor seinem Lieblingsbild „Gefällter Baum vorm Baum“
rechts: Die Gewinner des Fußball-Turniers mit dem AWO-Pokal und Ortsvereinsvorstandsmitglied Michael Schnepel
„Baumsilhouetten“ im Sozialzentrum Arbergen
Fotokunst-Ausstellung des 91-jährigen Bewohners Henry Dieckmann
Dem 91-jährigen Fotografen Henry Dieckmann ist es gelungen dem klassischen Thema Bäume und Landschaft
mit seiner Serie „Baumsilhouetten“ neue Perspektiven
abzugewinnen. Neben dem künstlerischen Blick auf die
Form arbeitet er mit einem speziellen Verfahren der Entwicklung und Präsentation der Fotos, das ihren besonderen Reiz ausmacht. Achtzehn seiner Bilder sind bis zum 13.
Oktober 2013 im AWO Sozialzentrum Arbergen zu sehen.
Der Fotograf Henry Dieckmann
Henry Dieckmann wurde am 11. Juni 1922 in Bremerhaven geboren und lebte lange in der Hafenstadt. Dort war
er als Meister in der Fischräucherei Westfalia tätig. Mit dem
Fotografieren und eigenständigen Entwickeln seiner Bilder
begann er bereits in seiner Jugend. Viele Jahre war Henry
Dieckmann Mitglied in der Bremerhavener Fotogruppe 61.
Zahlreiche beachtenswerte Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, darunter England und Polen, gehören zu seiner Vita. Auf seinen Reisen durch Deutschland
und Europa faszinierten ihn immer wieder Menschen und die
Natur. Die vor 25 Jahren enstandene Schwarz-Weiss-Serie
„Baumsilhouetten“ gehört zu seinen Meisterwerken. Die
Bilder erinnern in ihrer reduzierten Form an Scherenschnitte
oder chinesische Tuschezeichnungen. „Die schlimmste Arbeit
war, frei stehende Bäume zu finden und darauf zu achten,
dass keine Hochspannungsmasten im Weg sind. Dafür bin
ich manchmal weit über Wiesen gelaufen.“, erzählt Henry
Dieckmann, der im Alter nach Bremen zog. Seit dem Frühjahr 2013 lebt er im AWO Pflegeheim Arbergen.
Ausstellungseröffnung war voller Erfolg
Die Ausstellungseröffnung im AWO Sozialzentrum Arbergen
am 12. August war mit 60 Gästen sehr gut besucht, erste
Bilder schnell verkauft. Dr. Burkhard Schiller, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe AWO Bremen, in seinem Grußwort: „Die Bilder haben mich sofort begeistert. Es sind
Monolithen – große, alte Bäume. Da gibt es durchaus Parallelen zu den Biografien unserer Bewohner und der Geschichte des Pflegeheims Arbergen. Trotz seines Alters ist
dieses Haus immer noch aktuell. Hier wird eine ganz wichtige Arbeit geleistet, die Pflege von Menschen durch Menschen. Vor wenigen Monaten haben wir das Haus zurück
erworben und werden es ab Herbst 2013 mit viel Geld modernisieren.“ Der Sprecher des Kulturforums Borgfeld Jakob
G. Rudolph gab eine Einführung in die Ausstellung und
betonte: „Henry Dieckmann hinterläßt eine Lücke in der
Schwarz-Weiß-Fotografie des Kulturforums Borgfeld.“ Dort
war der versierte Amateurfotograf aktives Mitglied. Musikalisch untermalt wurde die Eröffnung von Herrn Silz aus dem
Pflegeheim und Alexander Gorecki. Die Gäste genossen den
Abend bei angeregten Gesprächen und leckeren Canapés.
Text + Fotos: Silke Ulrich
6. Fachtag Demenz:
AWO gut aufgestellt
Eifriges Kicken
um den AWO-Pokal
Informations- und Gesprächsangebote zum Thema Demenz – im Zusammenhang mit der zunehmenden Lebenserwartung in unserer Gesellschaft werden sie immer wichtiger. Am 28. Juni 2013 veranstaltete die DIKS (Demenz Informations- und Koordinationsstelle) mit dem Fachgremium „bremer forum demenz“ auf dem Bremer Marktplatz
und in der Stadtwaage den „6. Bremer Fachtag Demenz“.
Hoch her ging es am 28. Mai auf dem Bolzplatz neben der
Grohner Düne: Der AWO Ortsverein Vegesack-Lesum initiierte in Anlehnung an das Werder Bremen-Projekt „Bremer
Spielräume“ ein Fußballtunier für Jungen und Mädchen
bis 12 Jahre. Ein Pokal und viele Preise winkten...
Unter dem Motto „Zukunft gemeinsam gestalten“ wurde
Angehörigen, Betroffenen und Interessierten gezeigt, welche Angebote in unserer Stadt bereits bestehen. Auch drehten sich die Gespräche - dem Motto folgend - um die Zukunft der Betreuung von Demenzerkrankungen. Zwar gibt
es heute schon eine Vielzahl an Unterstützungsmöglichkeiten, es gilt aber schon an morgen zu denken und die Angebotspalette zu erweitern.
AWOAmbulant und AWOPflege konnten vor Ort auf umfassende Angebote und Erfahrungen im Bereich Demenz
verweisen. In den Bereichen der Häuslichen Pflege, der Tagespflege und der Stationären Pflege sind viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig, die speziell für die Belange
demenziell erkrankter Menschen qualifiziert sind. Im AWODienstleistungszentrum Gröpelingen gibt es zusätzlich einen offenen Gesprächskreis für Angehörige in Zusammenarbeit mit der DIKS.
Bei herrlichem Wetter kämpften sechs Mannschaften um
den gespendeten AWO-Pokal. „Als echter Fußballfan möchte ich die Kinder der Grohner Düne für das runde Leder begeistern und ihnen Freude schenken.“, so Michael Schnepel,
Vorstandsmitglied im AWO-Ortsverein Vegesack-Lesum. Der
Beton-Gigant Grohner Düne beherbergt 1.500 Menschen
aus 55 Nationen, die hier im sozialen Brennpunkt leben.
Das Fußballtunier war eine willkommene Abwechslung mit
vielen Überraschungen, wie z. B. Werder Bremen-Schlüsselanhängern, -Aufklebern und -Ansteckern, die das Vorstandsmitglied für die Kids organisierte. Auch für den Ausbau der Partnerschaft zwischen dem AWO-Ortsverein und
den Einrichtungen in Bremen-Nord ist der neue vierköpfige Vorstand sehr aktiv: Gemeinsame Besuche mit Begrüßungsscheck und fachlichem Austausch in der AWO-KiTa
„Villa Blumenkamp“, im AWO-Freizeitheim in Burg-Lesum,
im AWO-Mädchentreff „Lilas Pause“, im AWO-Jugendcafé
„Hafen Höft“ und bei der Eröffnung des AWO-Cafés „Tuwas“
sorgten für einen guten Start.
Text: Bruno Steinmann | Foto: Silke Ulrich
Text: Judith Remke | Foto: AWO
Brendel 2012_Layout 1 04.10.2012 10:46 Seite 1
Nach mir
die Sintflut
„Das war noch nie mein Denken.
Deshalb habe ich mich für
die Bestattungsvorsorge des
GE·BE·IN mit Preisgarantie
(VorsorgeKombi) entschieden.”
Ehemaliger
AWO Bundesvorsitzender
Otto Fichtner ist verstorben
Prof. h.c. Otto Fichtner verstarb wenige Monate nach seinem 84. Geburtstag unerwartet am 8. Juli 2013. Im Dezember 2012 wurde der Träger der Marie-Juchacz-Plakette bei
einer Feier des AWO Ortsvereins Buntentor/Neustadt noch
für seine 50-jährige AWO-Mitgliedschaft geehrt. Von 1989
bis 1991 war er Bundesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt
und brachte seine Fachkenntnisse viele Jahre in die Gremien
der AWO ein. Der Jurist Otto Fichtner wurde am 25. März 1929
in Bremen-Huchting geboren. In Bonn war er in den 50er
Jahren in der SPD-Bundeszentrale tätig. 1961 kehrte er nach
Bremen zurück und wurde später Abteilungsleiter für Jugend
bei der damaligen Senatorin für Wohlfahrt, Jugend und Sport
Annemarie Mevissen. Otto Fichtner war ein engagierter Sozialpolitiker alten Schlags, der den politischen Disput nicht
scheute. Dem Stadtteil Huchting blieb er Zeit seines Lebens
verbunden. Im Kreis „Wi snackt platt“ des Vereins AMeB e.V.
war er speziell durch seine humorvolle Liebe zur Plattdeutschen Sprache bekannt. Nach seinem Tod organisierte AMeB
eine gut besuchte Gedenkveranstaltung im Helga-JansenHaus. Dort wurde er noch einmal besonders geehrt.
Danke für 25 und 30 Jahre Betriebszugehörigkeit
Geschäftsleitung und Präsidium danken allen Jubilaren
für ihr langjähriges Engagement, ihre tatkräftige Unterstützung und ihren Einsatz für die AWO Bremen und
freuen sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit.
25 Jahre bei der AWO Bremen
Regina Henning-Windhorst:
1.7.1988, AWO Ambulant, Ella-Ehlers-Haus
Otto Pudelka:
16.7.1988, AWO Integra, Intensiv Betreutes Wohnen
Heike Kaiser:
1.9.1988, AWO Ambulant, Ella-Ehlers-Haus
Dagmar Dietrich:
12.9.1988, AWO Ambulant, Haus „Sparer Dank“
Herbert Bernegger:
15.9.1988, AWO Integra, Wohnheim Amersfoorter Straße
30 Jahre bei der AWO Bremen
Renate Gildehaus:
7.7.1988, AWO Soziale Dienste, DLZ Neustadt
In Gesellschaft schmeckt es besser!
Beim täglich wechselnden Mittagstisch sind auch alle, die
nicht in den Pflege-Einrichtungen der AWO Bremen wohnen, sehr willkommen. Wer nicht alleine essen möchte
oder keine Lust zum Kochen hat, kann den Mittagstisch
mit Salatbuffet und Nachspeise in einem der freundlichen
Speiseräume nutzen. Es gibt zwei warme Gerichte zur Auswahl. Alles zusammen kostet bis zu 4,50 Euro. Um Voranmeldung wird gebeten, damit von allem ausreichend zur
Verfügung steht. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an
eine der fünf AWO Pflege-Einrichtungen:
AWO Sozialzentrum Arbergen
Hermann-Osterloh-Str. 117, Arbergen, Telefon 48 90 80
Heinrich-Albertz-Haus
Kurt-Schumacher-Allee 5a, Vahr, Telefon 27 72 101
Haus Sparer Dank
Kulenkampffallee 142a, Schwachhausen, Telefon 22 07 0
Haus Reuterstraße
Reuterstraße 23-27, Walle, Telefon 39 02 0
Ella-Ehlers-Haus
Dockstraße 20, Gröpelingen, Telefon 61 87 0
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Eva-Maria Lemke-Schulte,
Dr. Burkhard Schiller, Herbert Kirchhoff, Silke Ulrich
Verleger: AWO Integra gemeinnützige GmbH
Auf den Häfen 30-32 | 28203 Bremen
V.i.S.d.P.: Herbert Kirchhoff
Texte: Silke Ulrich, Judith Remke, Knut Köstergarten,
Bruno Steinmann, Melanie Kennard, Leyla Ürün
Fotos: Silke Ulrich, Jens Lehmkühler, AWO, Jugendwerk,
Walter Gerbracht, Patrice Kunte, Lohnes/ADH
Layout: Silke Ulrich
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Bördestraße 9 | 27711 Osterholz-Scharmbeck
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AWO Bremen e.V. | Auf den Häfen 30–32 | 28203 Bremen
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