Horsch Leeb 6GS - Agrar Landtechnik

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Transkrypt

Horsch Leeb 6GS - Agrar Landtechnik
Sonderdruck
aus 9/2014
2
Anhängespritze Horsch Leeb 6GS:
Edel-Stahl
Horsch setzt bei seinen Anhängespritzen nach wie vor auf Edelstahl-Behälter. Das ist aber nicht die
einzige „Edel“-Ausstattung an den Pflanzenschutzgeräten aus Bayern. Wir haben die neue 6 000-l-Anhängespritze Leeb 6GS mit
30-m-Gestänge eine Saison lang auf Herz und Nieren getestet.
8
Horsch Leeb 6GS trailed sprayer:
Stainless steel
Horsch has always fitted their trailed sprayers with
tanks made from stainless steel, but this is not the only 'high-end' feature on these Bavarian
sprayers. We put the new 6,000-litre Leeb 6GS trailed model with a 30m boom through its
paces for a full season.
14
Pulvérisateur traîné Horsch Leeb 6GS :
Inoxydable
Horsch a toujours fait le choix de l'acier inoxydable pour
la cuve de ses pulvérisateurs traînés. Toutefois ce n'est pas le seul luxe de ces matériels de
protection des végétaux venus de Bavière. Nous avons testé à fond le nouveau
pulvérisateur de 6000 l Leeb 6GS doté d'une rampe de 30 m pendant toute une saison.
20
Opryskiwacz Horsch Leeb 6GS:
Szlachetne wyposażenie
Horsch przy swoich
opryskiwaczach nadal preferuje zbiorniki ze stali szlachetnej. To jednak nie jedyne wyposażenie z
najwyższej półki przy sprzęcie do ochrony roślin bawarskiego producenta. Przez jeden sezon
testowaliśmy nowy opryskiwacz Leeb 6GS ze zbiornikiem o pojemności 6000 l i belką polową o
szerokości 30 metrów.
HORSCH Maschinen GmbH
Sitzenhof 1 - 92421 Schwandorf
Telefon: (+49)-9431-7143-0
E-Mail: [email protected]
Internet: www.horsch.com
Praxistest
Anhängespritze Horsch Leeb 6GS:
Edel-Stahl Horsch setzt bei seinen Anhängespritzen nach wie vor auf
Edelstahl-Behälter. Das ist aber nicht die einzige „Edel“-Ausstattung an den Pflanzenschutzgeräten
aus Bayern. Wir haben die neue 6 000-l-Anhängespritze Leeb 6GS mit 30-m-Gestänge eine Saison
lang auf Herz und Nieren getestet.
Hubert Wilmer
I
m Jahr 2011 gründeten Horsch und Leeb
die Horsch Leeb Application Systems
GmbH. Zuvor entwickelte Leeb bereits
selbstfahrende Spritzen (profi 11/2007)
und stellte 2009 die ersten Anhängespritzen vor, die im letzten Jahr ein „Update“
bekommen haben (profi 10/2013). Und
davon haben wir in der vergangenen Saison
die Leeb 6GS mit der neuen Gestängeführung „Boom Control Pro“ getestet.
Die ersten Pluspunkte sammelte die
Spritze schon beim Anhängen an den
Schlepper: Dank hydraulischer Stütze (die
perfekt in die Deichsel integriert ist und
auch die volle Spritze trägt!) ist die Untenanhängung auf die Kugel kein Problem. Und
da aufgrund des hydraulischen Pumpenantriebes über die „Power beyond“-Anschlüsse
des Schleppers keine Gelenkwelle nötig ist,
sind auch die Unterlenker kein Problem —
Hubwerk ganz ausheben genügt.
Stichwort „Power beyond“: Weder eine
schwere (und wartungsintensive!) Gelenkwelle noch eine Aufsteckpumpe anbauen zu
müssen, ist natürlich eine feine Sache. Aber
die Anforderungen an die Schlepperhydraulik sind für den Antrieb der Kreiselpumpe
Die Leeb 6GS von Horsch setzt
nicht nur mit ihrem Edelstahltank Maßstäbe. Fotos: Wilmer
(mit 1 000 l/min!) und der zusätzlichen
Kolbranpumpe sowie der Versorgung der
gesamten Gestänge- und Lenkfunktionen
dann auch entsprechend hoch.
Voraussetzung ist laut Horsch deshalb eine Hydraulikleistung des Schleppers von mindestens 120 l/min. Aber selbst
bei einem Claas Axion 820 mit 150-l/minAxialkolbenpumpe brauchten wir 1 400 Touren, damit sich das Gestänge bei laufender
Pumpe z. B. am Vorgewende anhebt.
Und da weder die Ölanschlüsse noch die Einstellungen bei den Schleppern heute
genormt sind, funktioniert die Sache nur bei
richtig eingestellter „Loadsensing“-Anlage.
Das ist für die Händler sowohl eine Herausforderung als auch ein Problem, wenn man
den Schlepper vor der Spritze mal wechseln
will oder muss.
Interessant ist natürlich auch die Idee, mit
dem hydraulischen Antrieb den Spritzdruck
über die Pumpendrehzahl zu regeln und so
keine unnötige Brühe umzupumpen. Auch
wenn das System bei uns hin und wieder
kurzzeitige Aussetzer hatte, funktionierte
das in der Praxis sehr gut. Allerdings konnten wir — aufgrund der bereits erwähnten
hohen erforderlichen Motordrehzahl —
keine Diesel-Ersparnis realisieren.
Ein echtes Highlight ist die Einspülschleuse aus Edelstahl mit Skala.
Durch die Unterstützung einer Gasfeder lässt
sie sich einfach schwenken. Die leistungsstarke Kanisterspülung arbeitet mit starken
Stoßdüsen und nicht-nebelnder Randbefeuchtung; zusammen mit einer Saugleistung
der Schleuse von 120 l/min sowie einer
Befüllleistung der Kreiselpumpe von 960 l/
min durch den Drei-Zoll-Saugschlauch eine
ziemlich perfekte Sache! Zumal man dank
der elektrischen Ventilbedienung auch einen
Befüllstopp programmieren kann.
Einziger Wermutstropfen an dieser Stelle ist
eine fehlende Anzeige für die gewählte
Funktion an dem Bedienfeld über der Einspülschleuse. Dann könnte man nicht nur
den Befüllstopp hier einstellen, sondern
bekäme vielleicht auch eine Meldung, dass
z. B. eine Teilbreite noch aktiv ist und deshalb der Saugvorgang nicht startet. Umgekehrt würden wir uns auch einen Hinweis
im Terminal auf dem Schlepper wünschen,
wenn zum Spritzen draußen noch ein Kippschalter falsch steht. Noch besser wäre
natürlich, wenn man alle Funktionen sowohl
vom Schlepper als auch vom Boden aus
ansteuern könnte.
Da die Kreiselpumpe nicht selbst ansaugen
kann, gibt es eine vorgeschaltete Kolbran-
Die Einspülschleuse ist gasfederunterstützt,
hat eine Skala, starke Stoßdüsen und eine
nicht-nebelnde Randbefeuchtung sowie eine
leistungsstarke Kanisterspüle — perfekt!
Mit dem Bedienfeld werden die Ventile geschaltet. Uns fehlte hier aber ein Display, um z. B.
auch den Befüllstopp einstellen zu können.
Nur bei demontierter Verkleidung sieht man
die hydraulisch angetriebene Kreiselpumpe. Sie
schafft bis zu 1 000 l/min, und zum Ansaugen
gibt es extra noch eine Kolbranpumpe.
Testurteile
Horsch Leeb 6GS
pumpe. Die
wird deaktiviert, sobald
die Kreiselpumpe mehr
als 0,7 bar
erzeugt.
Da das beim
Befüllen aber
nicht der Fall
ist, läuft die
Kolbranpumpe
dann unnötigerweise immer mit.
Schön wäre es zudem, wenn man
die separate Pumpe nutzen könnte, um
auch bei (teil-)gefülltem Brühebehälter
mit Wasser aus dem Klarwasserbehälter die
Kanisterspüle und die Düsen in der Einspülschleuse zu versorgen. Dann könnte man
z. B. auch auf dem Acker noch zusätzliche
Mittel mit Klarwasser einspülen.
Technik
Anhängung
Fahrwerk
Lenkung
Bodenfreiheit
Behälter
Rührwerk
Pumpen
Füllstandanzeige
Frischwasserbehälter
Handwaschbehälter
Einspülschleuse
BB
BB
BB
BB
BB
BB
B
BB
BB
B
BB
Gestänge
Klappung
Stabilität
Düsenwechsel
Leitungsverlegung
Hangausgleich
Vertikale Dämpfung
Horizontale Dämpfung
B
BB
BB
BB
BB
BB
BB
Einsatz
Das Fahrverhalten der (vollen)
Spritze auf der Straße ist dank luftgefederter Achse und den 2,05 m (!) hohen
Reifen der Größe 520/85 R 46 gut. Dazu tragen natürlich auch die Breite von 2,75 m
und die Höhe von nur 3,40 m bei. Und
Befüllung
Dosierung
Armatur
Restentleerung
Bordcomputer
BB
B
B
B
BB
Allgemein
Stabilität/Verarbeitung
Korrosionsschutz
Handhabung
Reinigung
Bedienungsanleitung, Teileliste
Benotung: BB = sehr gut; B = gut;
Z = durchschnittlich; E = unterdurch–
schnittlich; EE = mangelhaft
BB
BB
B
BB
B
Praxistest
Natürlich können die 10 Teilbreiten automatisch per GPS geschaltet werden. Das funktionierte in unserem Test tadellos. Lediglich
um die Teilbreiten für eine Nesterbehandlung manuell schalten zu können, benötigt
man die sogenannte S-Box.
Das gilt leider auch noch, wenn man das
große Terminal „Touch1200“ nutzt. Ansonsten ist die frei konfigurierbare Bedienoberfläche eine Wucht, sollte aber für den stolzen Aufpreis von 3 850 Euro deutlich
blendfreier sein.
Richtig ins Schwärmen geraten sind
wir beim Spritzen mit der 6GS: Das
Gestänge war mit der variablen Düsenkörper-Kombination „2-2“ ausgestattet. Das
bedeutet, alle 25 cm (statt der sonst üblichen 50 cm) sitzt ein pneumatisch geschalteter Zweifachdüsenkörper „Vario-Select“,
der auch eine echte Zirkulation ermöglicht.
Das Einzige, was wir uns bei dem System
Die Düsenstöcke sitzen in nur 25 cm Abstand.
So sorgen Doppelflachstrahl- und Flachstrahldüsen im Wechsel für eine optimale Benetzung.
Messwerte
Horsch Leeb 6GS mit
30 m Gestänge
Abmessungen
obwohl die leere Spritze immerhin 6 100 kg
auf die Waage bringt, sind Sie auch komplett
gefüllt noch legal unterwegs: 3 320 kg Stützlast und 9 780 kg Achslast liegen auch mit
6 490 l Wasser an Bord noch unter den 14 t
zulässigem Gesamtgewicht — sehr gut!
Das nächste „sehr gut“ gibt es beim Klappen
des Gestänges: 30 Sekunden zum Aus- und
20 Sekunden zum Einklappen des 30 m breiten Spritzbalkens sind prima. Noch mehr hat
uns gefallen, dass man sich dabei weder um
die variable Geometrie noch den Hangausgleich oder die Pendelverriegelung kümmern
muss — alles geht automatisch und absolut
störungsfrei! Da können wir damit leben,
dass Horsch eine Bedienung der Klappung
über den Multifunktionsgriff nicht freigibt;
man muss Tasten am Terminal bedienen.
Stichwort Terminal: Wir haben sowohl
mit dem „Basic“ als auch dem „Touch1200“
von Müller Elektronik gearbeitet. Leider
verschwinden beim „Basic“ nach wie vor die
Anzeigen von Pumpe, Rührwerk usw., wenn
man den Behälterinhalt anzeigen lässt.
Außerdem hat das „BoomControl Pro“ ein
eigenes Bedienmenü und nur eine separate
LED zeigt an, ob die automatische Regelung
aktiv ist oder die Höhenführung bereits
durch einen Eingriff deaktiviert wurde und
nur die Anwinkelung noch arbeitet.
profi 9/2014
Länge
Transportbreite
Transporthöhe
Bodenfreiheit
7,42 m
2,75 m
3,40 m
87 cm
Pumpen
Typ
Kreisel- und Kolbran
Saugleistung
960 l/min (Kreisel)
Größe Einspülschleuse
60 l
Saugleistung Schleuse
120 l/min
Behälter
Nenn-/Istvolumen
6 000/6 540 l
Volumen Klarwasserbehälter
510 l
Gestänge
Klappen ein/aus
20/30 s
Gestängehöhe minimal
0,40 m
maximal
2,65 m
Hangausgleich (links/rechts)
8/9°
Bereifung im Test
520/85 R 46
Spurweite im Test
2,25 m
Gewichte
Zulässige Stützlast1)
Zulässige Achslast1)
Leergewicht
Stützlast leer
Achslast leer
Stützlast voll2)
Achslast voll2)
1)
2)
4 000 kg
10 000 kg
6 100 kg
900 kg
5 200 kg
3 320 kg
9 780 kg
Herstellerangaben;
Haupt- und Frischwasserbehälter voll
4
Praxis Horsch Leeb 6GS
Urteile
Liegt wie ein Brett!
Wir haben die Horsch Leeb 7GS bereits
seit Frühjahr 2013 als Nachfolger einer
John Deere 740 im Einsatz. Das 27-mGestänge mit „2-1“-Düsenbestückung hat
GPS-Teilbreitenschaltung. Die Spritze
liegt dank „BoomControl Eco“ auf den
zum Teil auch kupierten Flächen wie ein
Brett! So können wir bei 10 bis 12 km/h
mit Herbiziden und 14 bis 17 km/h mit
Fungiziden einen so gleichmäßig
geringen Zielflächenabstand einhalten,
wie wir es vorher nicht kannten. Gezogen
wird die Spritze von einem John Deere
6150R, der nur an den steilsten Hängen
an seine Grenzen kommt. Wir müssen
allerdings aufgrund der 114-l/minHydraulikpumpe immer mit mindestens
1 500 Touren fahren, damit Spritzpumpenantrieb, Gestänge und Lenkung genug
Öl haben. Bedient wird die Spritze über
noch wünschen würden, wäre eine Vorwahl
von Prioritäten und Höhen für die Düsensteuerung. Außerdem fehlt ein „CrossCheck“ zwischen Druckanzeige und Durchflussmengenmesser. Damit könnte man
verstopfte Düsen, Leckagen oder Fehlfunktionen des Mengenmessers erkennen.
Mit der entsprechenden Kombination aus
Doppelflachstrahldüsen IDKT 120-025 alle
50 cm und Flachstrahldüsen IDK 120-02
dazwischen war z. B. bei Fungizid-Behandlungen eine optimale Benetzung möglich.
Gleichzeitig ermöglicht das System mit
25 cm Düsenstockabstand auch die Halbierung des Zielflächenabstands von 50 auf
25 cm — die wirksamste Abdriftreduzierung,
die wir je erlebt haben.
Möglich wird das aber natürlich erst
durch die grandiose Gestängeführung. Die Aufhängung im Zentralpendel
wird nämlich nicht durch Federn und Dämpfer geführt, es gibt lediglich zwei Druckluftzylinder. Diese lassen den Spritzbalken in
Zusammenarbeit mit Winkel- und Ultraschallsensoren des bereits angesprochenen
„Boom Control Pro“ zur Steuerung von
Anwinkelung und Höhe über den Bestand
„schweben“ — perfekt! Hinzu kommt, dass
durch eine zusätzliche Trapezaufhängung
seitliche Bewegungen der Spritze kaum auf
das Gestänge übertragen werden.
www.profi.de
den Müller-Multifunktionsgriff und das John
Deere-Terminal GS2630. Das funktioniert, es
gibt aber schon mal Kommunikationsprobleme zwischen John Deere und dem
Müller-Jobrechner.
Die Gestängeführung
ist ein Quantensprung!
Heinrich Funck aus
94527 Aholming-Tabertshausen
hat mit der Horsch Leeb 7GS
bisher rund 5 000 ha Getreide,
Raps, Mais und Rüben gespritzt
— bei einer durchschnittlichen
Schlaggröße von rund 3 ha!
Foto: privat
Wir haben auf unserem Betrieb seit dem
Frühjahr drei Horsch Leeb 8GS-Spritzen mit
36 m-Gestängen im Einsatz. Durch den geringeren Zielflächenabstand von rund 40 cm
konnten wir die Abdrift auf unserem windigen Küstenstandort deutlich reduzieren. Und
trotzdem haben wir auf mehr als 24 000 ha
Einsatzfläche im Grunde genommen kein
einziges Mal Bodenkontakt mit den Gestängen gehabt! Nennenswerte technische Probleme sind bei den Spritzen bisher auch
nicht aufgetreten. Gefahren werden die
Spritzen mit John Deere 6R- und 7R-Schlep-
Lutz Scheibler
bewirtschaftet
einen 4 000-haBetrieb im
mecklenburgischen
18184 Poppendorf nahe
Rostock.
Foto: Haiplick
pern und dem Terminal GS2630. Da gibt
es ab und zu einen „Kommunikationsfehler“, sonst funktioniert das gut. Die
Gestängeführung braucht eine ordentliche Luftleistung, für die eine unterdurchschnittliche Druckluftanlage am
Schlepper nicht ausreicht. Wir würden
uns wünschen, für die Düsenschaltung
Prioritäten festlegen und entsprechende
Höhen programmieren zu können.
Das Gestänge hängt in einem Zentralpendel.
Zwei Pneumatikzylinder führen es über Signale
von Winkelmessern und Ultraschallsensoren.
Das funktioniert genial!
Die Trapezaufhängung verhindert, dass seitliche Bewegungen der Spritze auf das
Gestänge übertragen werden.
Selbst mit dem (leider nicht blendfreien)
„Touch1200“ braucht man für eine Nesterbehandlung noch die „S-Box“. Und die Klappung
geht nicht über den Multifunktionsgriff.
Apropos Bewegungen: „Unsere“ Leeb
6GS hatte die wahlweise lieferbare Achsschenkel-Lenkung. Und was sollen wir sagen
— auch hier fällt uns nur Lob ein! Die Signale
kommen von einem am Schlepper befestigten Gyroskop, und dank Neigungssensor
funktionierte auch die „Hangkorrektur“ perfekt. Bevor sich die Lenkung deaktiviert,
stellen sich die Räder immer automatisch
gerade, und man bekommt einen eindeuti-
gen Hinweis im Terminal. Und mit einem
Tastdruck werden die Räder einfach für
15 Sekunden gerade gestellt — ideal zum
Rangieren z. B. in Feld-Ecken.
■ Der Unterboden ist absolut glatt, und wir
haben unter der Achse eine sehr gute
Bodenfreiheit von 87 cm gemessen.
■ Die Regelung der Ausbringmenge war bei
nur ein oder zwei Teilbreiten aufgrund der
geringen Durchflussmenge (zu) ungenau.
■ Wer — z. B. für die Gülleausbringung —
zusätzliche Fahrgassen hat, kann eine doppelte Bestückung mit Ultraschallsensoren
bekommen, damit die Gestängeführung
profi 9/2014
Alles Weitere in Kürze:
■ Es gibt im Heck einen Druckanschluss,
über den der Brühebehälter leergepumpt
werden kann. Der Ablasshahn unter dem
Behälter könnte aber etwas größer sein.
5
www.profi.de
Praxistest
auch funktioniert, wenn ein Sensor genau
in eine (Fahr-)Gasse „guckt“.
■ Die Montage der einzelnen Schleppschläuche im 25-cm-Abstand dauert einen Augenblick, ist aber kinderleicht. Zusätzlich müssen dann allerdings Planen an dem Spritzfass
montiert werden, da die VA-Enden der
Schleppschläuche sonst die Lackierung
beschädigen.
■ Nach der Aktivierung im Terminal drückt
die Innenreinigung in Zyklen Wasser aus
dem 530-l-Klarwasserbehälter (mit schöner
Skala vorne) durch die Innenreinigungsdü-
Es gibt serienmäßig eine Luftfederung, und die
Achsschenkellenkung funktioniert sehr gut.
Auch die Bodenfreiheit ist bei den 2,05 m
hohen Rädern mit 87 cm sehr gut.
Technische Highlights
Fast alle Ventile werden elektrisch bedient
und die Ölversorgung samt Pumpenantrieb erfolgt über die „Loadsensing“Hydraulik des Schleppers. Dabei wird
das Öl im Brühebehälter gekühlt.
Das untere Gestänge mit dem Absperrhahn ist eine einstellbare Endlagendämpfung für die Klappzylinder. Und die Zylinder der Anwinkelung (oben) haben auch
ein Gestänge mit Winkelmesser.
Neben federbelastetem Anfahrschutz und
Scherschraube ist sogar der Innenflügel
mit einem durchdachten Zylindersystem
gesichert. Ein Systemdruck von 70 bar
hält das Gestänge gerade und gleicht
Beschleunigungen/Verzögerungen aus.
Mit der pneumatischen Düsenschaltung
wird auch die „Scheinwerfer-Reinigung“
betrieben. Das Wasser aus einem kleinen
Vorlaufbehälter unter dem Frischwassertank wird jedes Mal per Luftdruck auf die
LED-Scheinwerfer „geschossen“!
sen, das anschließend ausgespritzt wird.
Aktiviert man die Innenreinigung dagegen
unten, saugt die Pumpe aus dem Brühebehälter, um z. B. Agroclean zu verteilen. In
dem Reinigungsprogramm werden aber die
manuellen Ventile nicht geschaltet und auch
die Einspülschleuse nicht gereinigt.
Fehlen nur noch die Preise: Die Leeb
6GS kostet in Grundausstattung mit BasicTerminal, 30-m-Gestänge und Testbereifung
gut 95 000 Euro (alle Preise ohne MwSt.).
Für die Achsschenkellenkung sind 3 300
Euro Aufpreis fällig, für die 2-2-Düsenbestückung einschließlich „Multi-Select“ 9 050
Euro. Die GPS-Teilbreitenschaltung „SectionControl“ samt Empfänger steht mit 3 160
Euro in der Liste, die Schleppschlauchausstattung mit 3 000 Euro. Insgesamt kommt
die Testspritze so auf einen Listenpreis von
immerhin 113 600 Euro.
Wir halten fest: Einspülschleuse, Gestängeführung und Düsenschaltung sind genau
wie die Lenkung und Gestängeklappung bei
der Leeb 6GS von Horsch derzeit der Maßprofi 9/2014
stab bei den Anhängespritzen. Außerdem
gibt es bei der Spritze viele sehr gute Ideen
für die Zukunft, die Horsch sicher noch weiter verfeinern wird. Eine große Herausforderung ist dabei z. B. die Hydraulikversorgung durch den Schlepper. Eine Lösung kann
da die Ausstattung mit einer Aufsteckpumpe
sein. Bei einem Listenpreis von mehr als
113 000 Euro für die „Edel-Stahl“-Spritze
wären die knapp 3 000 Euro Aufpreis dafür
sicher das kleinste Problem.
6
Das 30-m-Gestänge klappt kompakt, und
auch Schleppschläuche sind kein Problem.
Dann muss allerdings eine Plane montiert
werden, damit der Lack des Edelstahltanks
keinen Schaden nimmt.
www.profi.de
Field test
Horsch Leeb 6GS trailed sprayer:
Stainless steel
Horsch has always fitted their trailed sprayers with
tanks made from stainless steel, but this is not the only 'high-end' feature on these Bavarian sprayers.
We put the new 6,000-litre Leeb 6GS trailed model with a 30 m boom through its paces for a full
season.
Hubert Wilmer
H
orsch and Leeb founded Horsch
Leeb Application Systems GmbH
in 2011. Prior to that, Leeb, having already developed self-propelled sprayers (profi 11/2007), introduced
its first trailed models in 2009. These were
updated last year (profi 10/2013) and last
season we profi-tested one of them – the
Leeb 6GS with the new ‘Boom Control Pro’
feature.
We awarded the first 'plus’ to the
ease of attaching the sprayer to the
tractor, courtesy of a hydraulic stand
(which is perfectly integrated in the drawbar and is strong enough to support even
the filled machine effectively). And so the
bottom-mount drawbar attaches easily to
the hitch ball. The tractor’s link arms are no
problem here: since no driveshaft is needed
to power the machine’s hydraulic pump
gearbox, which in fact is driven by the tractor’s ‘Power beyond’ couplers so that you
can raise the linkage all the way to its end
position.
Regarding ‘Power beyond’, it is of course a
great advantage if there is no heavy (and
high-maintenance) driveshaft that needs
attaching to the pto. But the drawback of
Horsch Leeb 6GS sets the standard
- not just because of its stainless
steel tank.
Photos: Wilmer
this design is that it requires a tractor to
match, i.e. one with a hydraulic system that
is powerful enough to drive the 1,000l/m
centrifugal pump and the extra piston diaphragm pump as well as all boom and steering functions.
Horsch says it requires a tractor that
offers a hydraulic output of at least
120l/min. But in our experience, even a Claas
Axion 820 with a 150l/min swash plate
pump had to rev its engine at 1,400rpm
before the boom was willing to lift out on
the headland while the pump was running.
So, in the absence of general standards for
hydraulic connectors and tractor settings,
the whole system will only work if the load
sensing system is set up correctly. This presents both a challenge and a problem for
dealers when their customers want to hook
their sprayer to a different tractor.
Another intriguing idea is of course to use
the tractor’s hydraulic system to control the
sprayer’s operating pressure by controlling
the pump speed. This way the machine is
not circulating liquid when not spraying. The
system worked very well even though we
noticed a few temporary failures. Unfortunately, the feature did not save any fuel
since we had to operate the engine at high
speeds, as already mentioned.
A real highlight is the stainless steel
induction hopper complete with scale
and gas strut for easy handling. The powerful container rinsing system has powerful
jets and no-spray wall flushing jets. Together
with the centrifugal pump’s 120/min suction
rate, a 960l/min filling rate and a 3in suction
hose, this is a perfect match made in heaven!
Especially as the operator can program the
cut-off filling level – courtesy of electric
valve control.
The only gripe in this department is the
on-board control panel above the induction
hopper, which has no display to indicate
which function is currently enabled. If it had,
the operator would not only be able to set
the maximum filling level from the ground,
he could also receive a warning when a section is still activated, which would prevent
the suction cycle from starting. Conversely,
we would appreciate it if the control box on
the tractor issued a prompt whenever a
rocker switch out on the sprayer was in the
wrong position. It would be better still, if
the operator could operate all functions
from both the tractor and the ground.
One issue is that the centrifugal pump is a
fill-only pump and is therefore backed up
by a piston diaphragm pump which shuts
The induction hopper boasts a number of
great attributes– a gas strut for easy
handling, a scale, powerful induction jets and
non-spray wall flushing jets plus a powerful
container rinsing jet. Perfect!
The control panel houses the valve controls,
but we thought it lacked a display where we
could enter a maximum filling level.
You need to remove a panel to see the
centrifugal pump, which pumps at a rate of
1,000l/min. The suction side is controlled by
an extra piston diaphragm pump.
TEST ASSESSMENTS
Horsch Leeb 6GS
off as soon
as the centrifugal
pump generates a pressure of more
than 0.7bar.
But since this
is not the case
during the filling cycle, the
piston
diaphragm pump keeps running
even though it is not needed. It
would also be nice if we could use this
extra pump for pumping water from the
clean water tank to the container rinsing
nozzle and to the induction hopper’s rinsing nozzles whenever the spray tank is not
completely filled. If this was possible, operators could add further chemicals to the mix
in the field and inducting them with water
from the clean water tank.
The (filled) sprayer handles very
well on the road , courtesy of 520/85 R
46 tyres that stand 2.05m (!) tall. The
machine’s 2.75m width and its low 3.40m
Technical design
Tractor attachment
Axle and running gear
Steering
Ground clearance
Spray tank
Agitator
Pumps
Contents gauges
Clean water tank
Hand wash tank
Induction hopper
BB
BB
BB
BB
BB
BB
B
BB
BB
B
BB
Boom
Fold/unfold
Stability
Nozzle changes
Hose connections
Tilt correction
Vertical damping
Horizontal damping
B
BB
BB
BB
BB
BB
BB
In work
Filling
Application rate control
Sprayer controls
Emptying
Cab display
BB
B
B
B
BB
General
Stability/build quality
Corrosion
Handling
Cleaning
Manual, parts list
Ratings: BB = very good; B = good;
Z = average; E = below average;
EE = poor
profi 9/2014
BB
BB
B
BB
B
Field test
ated from its own separate menu and only
one separate LED indicates whether auto
control is enabled or not or whether height
control has already been disabled due to
some interference from the operator so that
only the individual boom lift/lower function
is still activated.
All 10 sections naturally fold automatically
via GPS, which worked a peach in our test.
The so-called S-Box is only necessary for
switching the sections manually when treating weed infested patches.
Unfortunately, the box is also still a requirement on machines that are specified with
the higher-end ‘Touch1200’ terminal.
Otherwise it boasts a very neat, fully
customisable user interface. Although, for
a staggering €3,850 you would expect the
display screen to be much more sunlight-readable.
With nozzle connectors spaced very closely at
25cm, the flat spray nozzles and twin flat
spray nozzles alternate to achieve an optimum
coverage.
height naturally contribute to its excellent
or ‘very good’ stability. Although the empty
machine’s kerb weight is 6,100 kg, it is fully
compliant with road regulations. A 3,320kg
tongue load and 9,780kg axle load ensure
that the gross weight never exceeds the
14-tonne threshold, even when filled with
6,490 litres of water. Excellent!
The next feature that scores an ‘excellent’ is
the boom folding system, which unfolds the
boom in 30 seconds and folds it in 20 seconds. Very fast! What we liked even better
is the fact that the operator doesn’t have to
worry about variable geometry, tilt correction or locking the pendulum. All this is fully
automated and absolutely trouble-free,
which makes up for the fact that Horsch does
not allow the boom to be folded via the joystick, but instead forces the operator to push
the buttons on the terminal.
A few words about the terminal. We
used both the ‘Basic’ control unit and the
‘Touch1200’ unit from Muller Elektronik and
found that one issue with the ‘Basic’ model
had not been sorted yet: when we retrieved
the tank volume from the unit the information on pump, agitator, etc. disappeared.
Furthermore, the ‘BoomControl Pro’ is operprofi 9/2014
Measurements
Horsch Leeb 6GS with
30m boom
Dimensions
Length
Transport width
Transport height
Ground clearance
7.42m
2.75m
3.40m
87cm
Pumps
Model
piston diaphragm and
reciprocating
Suction rate
960l/min (rotor)
Induction hopper volume
60l
Induction hopper rate
120l/min
Tanks
Rated/Actual volume
Clean water tank capacity
6000/6540l
510l
Boom
Folding in/out
Boom height min.
max.
Tilt correction (left/right)
Test tyres
Track width in test
20/30s
0.40m
2.65m
8/9°
520/85 R 46
2.25m
Weights
Load rating1)
Axle rating1)
Weight empty
Hitch load, empty
Axle load, empty
Hitch load, full2)
Axle load, full2)
1)
2)
4,000kg
10,000kg
6,100kg
900kg
5,200kg
3,320kg
9,780kg
Manufacturer information;
Main tank and clean water tank filled
10
User
testi Horsch
monials
Leeb 6GS
Just floats across
the ground!
We bought the Horsch Leeb 7GS in spring
2013 to replace a John Deere 740. Our
27m boom has the '2-1' nozzle system
and GPS section control. Thanks to
'BoomControl Eco' the sprayer just floats
across undulating fields. When we are
spraying herbicides at 10-12km/h and
fungicides at 14-17km/h, we can run the
boom very close to the crop, in fact
closer and more accurately than never
before. The sprayer is pulled by a John
Deere 6150R, which is stretched to its
limits only on the steepest hills. But
because of the 114l/min hydraulic pump
we always have to operate the tractor at
1,500rpm in order to supply enough oil
to the pump gearbox, the boom and the
Preliminaries dealt with, we eventually took the 6GS out for spraying and got carried away. The boom featured the ‘2-2’ combination tip bodies
meaning that the pneumatic ‘Vario-Select’
double bodies were spaced at 25cm (rather
than at the usual 50cm). And this type of
body makes for effective circulation. The
only detail missing in our view was an
option that would allow operators to select
priorities and heights for nozzle control.
Added to this, there is no cross checking
between the pressure gauge and the flow
meter, which could help detect blocked tips,
leaks and flow meter malfunctions for
example.
We achieved an optimum coverage when
applying fungicides with a combination of
IDKT 120-025 twin flat spray nozzles
spaced at 50cm and IDK 120-02 flat spray
nozzles. At the same time, with nozzle pairs
spaced at 25cm, the manufacturer has cut
the distance between boom and crop by
50% from 50cm to 25cm – which is the most
effective way of cutting drift that we have
seen up to now.
This is facilitated by the magnificent
boom control system. Suspended in a
central pendulum, the boom is controlled
not by springs and dampers, but by two
pneumatic rams. These are controlled by
signals from angle sensors and ultrasonic
sensors and make the boom ‘hover’ over the
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steering system. We control the sprayer from
the Muller joystick and the John Deere
GS2630 terminal, which works well although
we experience the occasional problem in
communication between the John Deere and
the Muller job processor.
The boom control is a
true quantum leap.
German farmer Heinrich Funck
from southern Germany has
used his sprayer to spray cereals, rape seed, maize and beet
in fields that are on average 3ha
in size.
Photo: private
We have been using three Horsch Leeb 8GS
sprayers with 36m boom since this spring.
As we can operate the boom at such a small
40cm distance from the crop, we have been
able to substantially reduce drift in our
windy coastal fields. We have sprayed more
than 24,000ha in this setup and not once
did the boom touch the ground, nor did we
notice any technical issues worth mentioning. The sprayers are operated by John
Lutz Scheibler
farms 4,000ha
of land on the
Baltic Sea in
north east
Germany.
Photo: Haiplick
Deere 6R and 7R tractors that are
equipped with GS2630 terminals.
Although there is the occasional 'communication problem', the set up works
quite well. The boom control system
needs plenty of air to work and so the
tractor must have a reasonable air system. We would like to prioritise the jets
and program the respective heights.
The boom is mounted in a central pendulum
and is controlled by two pneumatic rams
which in turn are controlled by signals
transmitted from angle sensors and ultrasonic
sensors. An ingenious system!
The trapezium suspension prevents lateral
movement of the sprayer being transferred to
the boom.
Unfortunately the 'Touch1200' display screen
lacks contrast in direct sunlight and needs to
be complemented by the 'S-Box' when treating
patches of weed. Another niggle is that the
joystick houses no folding controls.
crop. Perfect! On top of this, an extra trapezium suspension absorbs most of the
sprayer’s lateral movement so that this is
not transferred to the boom.
Regarding movement - ‘our’ Leeb 6GS
sported the optional stub axle steering
which received nothing but praise as well.
The signals are sent from a gyroscope on
the tractor and courtesy of tilt sensors the
slant correction worked perfectly as well.
Before the steering deactivates itself, the
wheels default into straight ahead position
and the operator is prompted accordingly
on the screen. He simply presses a button
to move the wheels for 15 seconds to
straightforward position - which is ideal
during shunting and when manoeuvring in
the corners of fields.
Further details in a nutshell:
profi 9/2014
11
■ There is a pressure outlet at the rear to
empty the tank. But the draining tap underneath the tank could do with being a tad
bigger.
■ The tank’s underside is absolutely smooth
and we measured an impressive ground
clearance of 87cm.
■ Application rate control was not very
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Field test
accurate when just one or two sections were
activated; this was down to the low flow
rate.
■ Those who use extra tramlines such as
in slurry spreading can have the boom
specced with twice as many sensors to
ensure boom control is always perfect even
though one of the sensors may be pointed
at a tramline.
■ Attaching the individual hoses takes a
while but is a doddle. Good advice for slurry
spreaders is to attach curtains on the tank
because the stainless steel hose ends are
likely to damage the paint finish.
Pneumatic suspension is standard fit and the
Ackerman steering system works a peach.
2.05m wheels give an excellent 87cm ground
clearance.
Technical highlights
Nearly all valves are controlled electrically
and the hydraulic system and pump drives
are controlled by the tractor's load sensing system. The oil is cooled by the liquid
inside the spray tank.
The linkage at the bottom which holds
the tap serves as an adjustable end
damper for the folding rams. The rams
that lift/lower the individual booms (top)
have linkages that hold angle sensors.
Even the inner wings are impact-protected
by a well-designed system of rams in
addition to springs and shear pins. A system pressure of 70bar keeps the boom
level and compensates for accelerations/
decelerations.
The pneumatic nozzle control system also
operates the nozzles that wash the lights,
directing jets of water at the LED lights
from a small tank underneath the clean
water tank.
■ Once flushing is activated on the terminal,
the internal cleaning system pumps water in
cycles from the 530-litre clean water tank
(with neat scale) through the flushing nozzles before it is sprayed out. Vice versa, if
you activate the flushing nozzles from the
ground, the pump will suck water from the
spray tank, for example to circulate Agroclean in the system. However, the cleaning
program will not activate the manual valves
or clean the induction hopper.
Last but not least, the prices. The base
specification Leeb 6GS complete with ‘Basic’
terminal, 30m boom and test tyres costs
just over €95,000 (all prices excl. VAT). The
Ackerman steering system is a €3,300
option and the 2-2 nozzles including ‘Multi-Select’ a €9,050 extra. The GPS ‘Section
Control’ system including receiver is listed
at €3,160, the hoses at €3,000. So, the fullspec test sprayer comes with quite a hefty
price tag of €113,600.
Summary: The chemical induction hopper,
boom and nozzle control together with the
profi 9/2014
steering and boom folding system on the
Leeb 6GS make Horsch the current bench
marker in the trailed sprayer market. Furthermore, the sprayer features many forward looking ideas that will certainly
undergo further refinement. One of the
major challenges is certainly the oil supply
from the tractor and one solution could be
using a gearbox that is attached to the pto.
This would involve further costs of €3,000
– a drop in the ocean in view of the nearly
€113,000 premium price.
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The 30m boom folds into a compact transport package; the hoses are no problem,
although it is necessary to attach a curtain on the sides of the stainless steel tank
to protect the paint finish.
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test pratique
Pulvérisateur traîné Horsch Leeb 6GS :
Inoxydable
Horsch a toujours fait le choix de l'acier inoxydable pour la
cuve de ses pulvérisateurs traînés. Toutefois ce n'est pas le seul luxe de ces matériels de protection des
végétaux venus de Bavière. Nous avons testé à fond le nouveau pulvérisateur de 6 000 l Leeb 6GS
équipé d'une rampe de 30 m pendant toute une saison.
Hubert Wilmer
E
n 2011 Horsch et Leeb ont fondé
l‘entreprise Horsch Leeb Application
Systems GmbH. Auparavant Leeb
développait déjà des pulvérisateurs
automoteurs (profi 11/2007) et il a créé en
2009 les premiers modèles traînés, qui ont
subi un « lifting » l‘année dernière (profi
10/2013). Et c‘est dans cette série que nous
avons choisi le Leeb 6GS avec sa nouvelle
rampe « Boom control Pro » pour mener nos
tests de la saison dernière.
Dès la mise en place de l‘attelage le
pulvérisateur récolte les premières
notes positives: grâce à la béquille
hydraulique (qui est parfaitement intégrée
au timon et capable de supporter le pulvérisateur rempli) l‘attelage sur la boule ne pose
aucun problème. Et comme la commande
hydraulique de la pompe par les raccords
«Power-beyond» du tracteur a rendu inutile l‘usage de la prise de force, les bras
inférieurs ne posent pas de problème non
plus - il suffit d‘enclencher à fond le relevage.
Un mot du « Power beyond »: C‘est bien
entendu une bonne chose d‘être dispensé
de la mise en place d‘un arbre de transmission lourd (et exigeant sur le plan de l‘entre-
Le Leeb 6GS définit la nouvelle
référence - et pas seulement à cause
de sa cuve en inox. Photos: Wilmer
tien). Mais les exigences qui pèsent alors
sur l‘hydraulique du tracteur sont particulièrement élevées puisqu‘il faut entraîner
la pompe centrifuge (1 000 l/min !) et la
pompe auxiliaire piston-membrane et assurer toutes les fonctions de la rampe et du
guidage.
en pratique le système a plutôt bien marché. Cependant, comme nous avons dû
maintenir un régime moteur élevé ainsi qu‘il
a déjà été dit, nous n‘avons pu réaliser
aucune économie de carburant.
D‘après Horsch lui-même le débit
hydraulique du tracteur doit être de
est facile à manipuler grâce à son vérin à
gaz. Son puissant système de rinçage utilise
des buses puissantes et des jets diffuseurs
sur les parois sans effet de nébulisation ;
associé à la puissance d‘aspiration de l‘incorporateur de 120 l/min. ainsi qu‘à la puissance de remplissage de la pompe centrifuge de 960 l/min. par le tuyau d’aspiration
3 pouces - presque la perfection ! La commande électrique des vannes permet également de programmer l‘arrêt du remplissage.
Seule ombre au tableau, à cet endroit il manque un indicateur sur le tableau de commande au-dessus du bac incorporateur pour
connaître la fonction en cours. Cela permettrait de régler non seulement l‘arrêt du remplissage, mais aussi peut-être d‘avertir
l‘opérateur, par exemple quand un tronçon
est resté encore actif et interdit au cycle
d‘aspiration de démarrer. À l‘inverse nous
aurions souhaité retrouver sur le terminal
du tracteur une indication quand un inter-
120 l/min au moins. Même avec un Claas
Axion 820 équipé d‘une pompe à pistons
axiaux de 150 l/min nous avons eu besoin
de monter à 1 400 tours pour relever la
rampe dans les tournières quand la pompe
est en marche.
Et comme aujourd‘hui ni les raccords
hydrauliques ni les équipements des tracteurs ne sont normalisés, l‘ensemble ne
fonctionne qu‘en présence d‘un système
«Load Sensing» bien adapté. Pour les vendeurs, c‘est à la fois un défi et un problème
dès que leur client veut changer de tracteur
avant la pulvérisation.
Réguler la pression de pulvérisation avec la
commande hydraulique en jouant sur le
nombre de tours de la pompe pour éviter
de pomper la bouillie quand ce n‘est pas
nécessaire, voilà une idée particulièrement
intéressante. Dans notre cas, à part quelques interruptions de courte durée ici et là,
Le bac incorporateur en inox avec
échelle graduée est un vrai atout. Il
Le bac incorporateur repose sur une suspension pneumatique, il possède une échelle graduée, des buses de rinçage puissantes et des
jets diffuseurs sur les parois sans effet de
nébulisation, ainsi qu'un dispositif de rinçage
performant - parfait !
Les vannes sont commandées depuis le tableau de commande. Il nous a manqué un
affichage pour pouvoir régler l'arrêt de
remplissage par exemple.
Il faut démonter l'habillage pour voir la pompe
centrifuge à entraînement hydraulique. Elle
délivre 1 000 l/min et pour l'amorcer il y a une
pompe piston-membrane auxiliaire.
Données du test
Horsch Leeb 6GS
rupteur à
bascule est
encore en
mauvaise
position pour
pulvériser.
Bien entendu,
la meilleure
solution serait
de
pouvoir
commander
toutes les fonctions à la fois depuis la cabine du
tracteur et depuis le sol.
Comme la pompe centrifuge ne peut
pas s‘amorcer elle-même c‘est une pompe
piston-membrane auxiliaire qui démarre la
première et se désactive dès que la pompe
centrifuge dépasse la pression de 0,7 bar,
mais comme ce n‘est pas le cas au moment
du remplissage, la pompe piston-membrane
fonctionne pendant tout le temps même
quand elle n‘est pas nécessaire. Nous apprécierions de pouvoir utiliser la pompe auxiliaire séparément pour alimenter le dispositif de rinçage et les buses du bac
incorporateur en eau depuis le réservoir
d‘eau claire même quand la cuve de bouillie
est partiellement remplie. On pourrait ainsi,
même au champ, ajouter des produits supplémentaires et les diluer avec de l‘eau claire.
Technique
Attelage
Mobilité
Direction
Garde au sol
Réservoir
Agitateur
Pompes
Indicateur de niveau
Réservoir d'eau claire
Réservoir lave-mains
Bac incorporateur
BB
BB
BB
BB
BB
BB
B
BB
BB
B
BB
Rampe
Fermeture
Stabilité
Changement de buse
Raccord des tuyaux
Correction d'inclinaison
Suspension verticale
Suspension horizontale
B
BB
BB
BB
BB
BB
BB
Utilisation
Remplissage
Dosage
Contrôle
Vidange
Ordinateur de bord
BB
B
B
B
BB
Généralités
Stabilité/Finition
BB
Protection anticorrosion
BB
Prise en main
B
Nettoyage
BB
Documentation, pièces de rechange B
Système de notation: BB = très bien;
B = bien ; Z = moyen; E = insuffisant;
EE = très insuffisant
test pratique
simplement. De plus, le «BoomControl Pro»
possède son menu spécifique et une seule
LED distincte pour afficher si le réglage
automatique est actif ou si le contrôle de
hauteur a été désactivé volontairement et
que seul le pliage reste actif.
Bien entendu les 10 tronçons de rampe peuvent être pilotés par GPS, ce qui a fonctionné sans bavure pendant notre test. Pour
contrôler les tronçons à la main en cas d‘utilisation de désherbant, il faut utiliser la
fameuse S-Box.
Malheureusement c‘est aussi le cas avec le
grand terminal «Touch1200». Finalement
l‘interface utilisateur entièrement configurable est étonnante, mais à ce prix-là 3 850 euros - on aimerait que l‘écran soit
vraiment antireflet.
Les buses sont espacées de 25 cm seulement.
Les buses doubles à jet plat et les buses
simples agissent alternativement pour une
couverture optimale.
La tenue de route du pulvérisateur
(plein) est satisfaisante grâce à l‘essieu à
suspension pneumatique et aux pneus
520/85 R 46 de 2,05 m (!) de haut . La largeur de 2,75 m et la hauteur limitée à 3,40 m
contribuent à cette stabilité. Bien que son
poids à vide atteigne 6 100 kg le pulvérisateur respecte tout à fait la réglementation
routière: les charges de 3 320 kg sur l‘attelage et 9 780 kg sur l‘essieu restent en dessous du seuil de 14 t de poids total, même
en embarquant 6 490 l d‘eau. Excellent !
Nous attribuons aussi une autre mention
«très bien» au système de repliage de la
rampe: 30 secondes pour déployer et 20
secondes pour replier les 30 m de largeur
de rampe: une excellente performance ! Mais
ce qui nous plaît par dessus tout, c‘est que
l‘opérateur n‘a pas à se soucier de géométrie
variable, de correction d‘aplomb ou de verrouillage de mouvement pendulaire: tout
ceci est entièrement automatisé. Par comparaison, l‘impossibilité de commander les
mouvements de la rampe depuis le joystick
n‘est qu‘un inconvénient mineur; il faut en
effet presser des touches sur le terminal.
Parlons un peu du terminal : Nous
avons utilisé aussi bien le «Basic» que le
«Touch 1200» de Müller Elektronik. Le
défaut d‘affichage du «Basic» est toujours
là, hélas : quand on affiche le contenu du
réservoir, les informations sur la pompe,
l‘agitateur etc. disparaissent purement et
profi 9/2014
Valeurs mesurées
Horsch Leeb 6GS mit
30 m de rampe
Témoignages
Horsch Leeb 6GS
Il suit tous les
mouvements de terrain
Nous utilisons le Horsch Leeb 7GS depuis
le printemps 2013 pour en remplacement de notre John Deere 740. Nous
avons une rampe de 27 m avec des
buses «2-1» et le pilotage GPS des
tronçons. Grâce au système «BoomControl Eco» le pulvérisateur suit le relief
du terrain comme une planche de surf !
Nous pouvons donc rouler entre 10 et
12 km/h avec les herbicides et entre 14
et 17 km/h avec les fongicides en
guidant la rampe régulièrement au plus
près des plantes, ce qui nous était impossible auparavant. Nous utilisons un tracteur John Deere 6150R qui ne donne des
signes de faiblesse que dans les parties
les plus en pente. À cause de la pompe
hydraulique de 114 l/min il afut toujours
rouler au minimum à 1 500 tours pour
Dimensions
Longueur
Largeur de transport
Hauteur de transport
Garde au sol
7,42 m
2,75 m
3,40 m
87 cm
Pompes
Type
centrifuge et piston-membrane
Puissance d'aspiration
960 l/min
(centrifuge)
Capacité du bac incorporateur
60 l
Débit du mélangeur
120 l/min
Cuve
Volume annoncé / réel
6 000/6 540 l
Volume du réservoir d'eau claire 510 l
Rampe
Repliage/déploiement
20/30 s
Hauteur de rampe minimulm
0,40 m
maximuml
2,65 m
Inclinaison (gauche/droit)
8/9°
Pneus de test
520/85 R 46
Voie dans le test
2,25 m
Poids
Charge utile1)
Charge sur l'essieu 1)
Poids vide
Charge sur l'attelage
Charge sur l'essieu à vide
Charge sur l'attelage, plein2)
Charge sur l'essieu, plein2)
1)
4 000 kg
10 000 kg
6 100 kg
900 kg
5 200 kg
3 320 kg
9 780 kg
Données du constructeur ;
Réservoir d'eau propre et cuve principale
pleins
2)
16
À l‘issue de notre test du 6GS nous
sommes enthousiastes Nous avons utilisé une rampe avec des buses en configuration «2-2», c‘est-à-dire que tous les 25 cm
(au lieu de 50 habituellement) il y a un corps
de buse double à commande pneumatique
«Vario-Select» qui permet une vraie circulation. La seule chose que nous aurions aimé
trouver, c‘est la possibilité de choisir les priorités et la hauteur dans la commande des
buses. Il manque aussi un contrôle croisé
entre l‘affichage de la pression et le débitmètre, ce qui permettrait de détecter les
buses bouchées, les fuites et les défaillances du débitmètre.
Nous avons obtenu une couverture optimale
en appliquant un fongicide avec la combinaison de buses à double jet plat IDKT 120-025
tous les 50 cm et de buses à jet plat IDK 12002 en position intermédiaire. En même
temps, avec des buses espacées de 25 cm le
système permet aussi de réduire de moitié
la distance aux plantes, soit de 50 à 25 cm,
ce qui est le moyen le plus efficace de réduire
la dérive que nous ayons jamais rencontré.
Ce résultat est avant tout obtenu
grâce à l‘excellent système de pilotage de la rampe. Suspendue à un système pendulaire central la rampe n‘est pas
contrôlée par des ressorts et des amortisseurs, mais par l‘intermédiaire de deux
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apporter assez d'huile à la pompe du pulvérisateur, à la rampe et au système de
guidage. Nous commandons le pulvérisateur
avec le joystick Müller et le terminal John
Deere GS2630. Dans l' ensemble ça marche
bien à part quelques problèmes de communication parfois entre John Deere et le processeur Müller.
Le pilotage de la rampe
est un progrès décisif !
Heinrich Funk est un fermier du
sud de l'Allemagne qui a déjà
traité avec le Horsch Leeb 7GS
5 000 ha de céréales, colza, maïs
et betteraves dans des parcelles
dont la surface moyenne est de
3 ha !
Photo : privé
Depuis le printemps nous avons trois pulvérisateurs Horsch Leeb 8GS sur l'exploitation, avec 36 m de rampe. Grâce à la faible
distance de 40 cm entre la culture et la
rampe nous avons réduit considérablement
la dérive alors que nous vivons près d'une
côte où il y beaucoup de vent. Et nous avons
utilisé la rampe sur plus de 24 000 ha sans
que jamais elle ne touche le sol! Nous
n'avons rencontré aucun problème technique
digne d'être mentionné. Nous utilisons des
Lutz Scheibler
exploite une
ferme de 4 000
ha dans le
Mecklembourg
près de
Rostock sur la
mer Baltique.
Photo : Haiplick
tracteurs John Deere 6R et 7R et le terminal GS2630. À part une «erreur de
communication» de temps en temps tout
fonctionne très bien. Le système de commande de la rampe a besoin de suffisamment de pression d'air et pour cela il faut
que le tracteur puisse assurer le maintien
continu de la pression d'air. Nous aimerions pouvoir attribuer des priorités aux
buses et pouvoir programmer la hauteur.
La rampe est suspendue à un système pendulaire central. Elle est contrôlée par deux cylindres pneumatiques qui reçoivent des signaux
en provenance de capteurs d'angle et de capteurs à ultrasons. C'est tout simplement génial !
La suspension trapézoïdale évite que les mouvements latéraux de l'engin soient transmis à
la rampe.
Même avec le terminal «Touch1200» (malheureusement sujet aux reflets) il faut encore la
«S-Box» pour traiter les adventices. Par ailleurs le déploiement de la rampe ne se commande pas depuis le joystick.
vérins pneumatiques, eux-mêmes pilotés
par des signaux envoyés par les capteurs
d‘angle et des capteurs à ultrason qui permettent à la rampe de «flotter» au-dessus
des plantes. Encore un bon point ! En outre,
une suspension trapézoïdale supplémentaire absorbe la plupart des mouvements
latéraux de l‘engin pour qu‘ils ne soient pas
transmis à la rampe.
Parlons de mouvements: «notre» Leeb 6GS
disposait de l‘option de direction à fusée d‘essieu. Et nous ne pouvons en dire que du bien.
Les signaux proviennent d‘un gyroscope fixé
sur le tracteur et avec l‘aide des capteurs
d‘inclinaison la correction de dévers a très
bien fonctionné. Avant que la direction se
désactive, les roues se mettent automatiquement en position droite, et l‘opérateur reçoit
un avertissement sur son terminal. Il suffit
de presser une touche pour remettre les
roues droites en 15 secondes - idéal pour
manœuvrer dans les angles de la parcelle.
robinet de vidange sous la cuve pourrait
être un peu plus grand.
■ Le carénage inférieur est absolument lisse
et présente une garde au sol impressionnante de 87 cm.
■ Le contrôle du taux d‘application n‘était
pas très bon avec seulement un ou deux
tronçons ouverts, ce qui s‘explique par le
faible débit.
■ Ceux qui utilisent des tuyaux supplémentaires - par exemple pour un épandage de
lisier - peuvent faire doubler le nombre de
capteurs à ultrasons de sorte que le pilotage
profi 9/2014
En bref :
■ À l‘arrière il y a un raccord de pression
pour vider la cuve par pompage. Mais le
17
www.profi.de
test pratique
de la rampe fonctionne aussi quand un capteur pointe en fait sur un tuyau.
■ Le montage des tuyaux est un peu long
mais ne présente aucune difficulté. Il est prudent de fixer des protections sur le réservoir
pour ne pas endommager la peinture avec
les extrémités en acier inox des tuyaux.
■ Après l‘activation depuis le terminal, le
système de nettoyage interne pompe l‘eau
par cycles de 530 l depuis le réservoir d‘eau
claire (qui dispose d‘une échelle graduée
appréciable à l‘avant) à travers les buses de
rinçage avant de la pulvériser. Au contraire
La suspension pneumatique est proposée en
série et le système de direction à fusée d'essieu
fonctionne très bien. Avec les roues de 2,05 m
de haut la garde au sol est généreuse: 87 cm.
Caractéristiques techniques
Presque toutes les vannes sont sous contrôle électrique tandis que l'hydraulique et
les pompes sont alimentées par le système
hydraulique «Load sensing» du tracteur.
L'huile est refroidie au contact de la cuve.
La rampe inférieure et son robinet de
sécurité servent d'amortisseur de fin de
course pour les vérins de repliage. Les
vérins d'ouverture (en haut) sont aussi
porteurs de capteurs d'angle.
L'aile interne est protégée des chocs par un
système de pistons bien conçu qui s'ajoute
aux boulons de sécurité et aux dispositifs
anticollision à ressort. Une pression de
70 bar maintient la rampe rectiligne et
compense les accélérations/décélérations.
La commande pneumatique des buses
pilote aussi les buses affectées au nettoyage des phares. L'eau tirée d'un petit
réservoir situé sous le réservoir d'eau
claire est envoyée sur les phares à chaque
pulsation d'air comprimé.
si on active le nettoyage interne depuis le
sol, la pompe aspire depuis la cuve de bouillie, par exemple pour faire circuler un produit Agroclean. Cependant le programme de
nettoyage ne nettoie pas les buses à commande manuelle ni le bac incorporateur.
Il ne reste plus qu‘à parler du prix :
Le Leeb 6GS en configuration de base avec
terminal «Basic», rampe de 30 m et pneus
de test coûte un peu plus de 95 000 euros
(tous les prix sont hors taxe). Le système de
direction Ackerman coûte 3 300 euro de
plus, les buses 2-2 avec le système M Multi-Select» représentent 9 050 euros de plus.
Le système de contrôle des tronçons par
GPS avec le receveur est disponible pour un
supplément de 3 160 euros, les tuyaux sont
proposé à 3 000 euros. Bref au final le pulvérisateur de notre test coûte 113 600 euros.
Résumé: Le bac incorporateur, le contrôle
de la rampe et des buses, le guidage et le
repliage de la rampe font du Leeb 6GS de
Horsch la nouvelle référence des pulvérisateurs traînés. De plus cet engin met en
profi 9/2014
œuvre de nombreuses idées prometteuses,
que Horsch va très certainement développer dans l‘avenir. L‘alimentation en huile
hydraulique depuis le tracteur reste le plus
grand défi. Une solution pourrait être d‘utiliser une pompe emboîtée sur la prise de
force. Le supplément de 3 000 euros à prévoir pour cette option ne représente pas
grand-chose au regard des 11 000 euros
qu‘il faut débourser pour acquérir ce champion tout inox.
18
La rampe de 30 m se replie de manière compacte, les tuyaux souples ne posent aucun
problème non plus. Il faut prévoir de monter
des protections pour ne pas endommager la
finition laquée du réservoir.
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Test polowy
Opryskiwacz Horsch Leeb 6GS:
Szlachetne wyposażenie
Horsch przy
swoich opryskiwaczach nadal preferuje zbiorniki ze stali szlachetnej. To jednak nie jedyne wyposażenie z
najwyższej półki przy sprzęcie do ochrony roślin bawarskiego producenta. Przez jeden sezon testowaliśmy
nowy opryskiwacz Leeb 6GS ze zbiornikiem o pojemności 6000 l i belką polową o szerokości 30 metrów.
Hubert Wilmer
W
roku 2011 Horsch i Leeb założyli
przedsiębiorstwo Horsch Leeb
Application Systems GmbH. Już
wcześniej Leeb konstruował
opryskiwacze samobieżne (profi 11/2007), a w
roku 2009 przedstawił pierwsze opryskiwacze
zaczepiane, które w ubiegłym roku zostały "zaktualizowane" (profi 10/2013). My testowaliśmy
w ubiegłym sezonie opryskiwacz Leeb 6GS z
innowacyjnym systemem prowadzenia belki
polowej „Boom Control Pro“.
Pierwsze zalety były widoczne już
podczas sprzęgania z ciągnikiem.
Hydrauliczna podpora (jest optymalnie zintegrowana z dyszlem i opiera się na niej cały opryskiwacz!) pozwala na sprawne zawieszenie
dolne na zaczepie kulowym. Cięgna dolne nie
sprawiają problemów ze względu na brak wału
przegubowego dzięki hydraulicznemu napędowi
pompy przez przyłącza Power Beyond ciągnika
- wystarczy całkowite wydźwignięcie podnośnika.
System Power Beyond ułatwia eksploatację,
gdyż pozwala na rezygnację z ciężkiego (i intensywnego w konserwacji) wału przegubowego,
a także z pompy zakładanej. Wydajność układu
hydraulicznego ciągnika do napędu pompy
wirowej (o wydajności 1000 l/min!) i dodatkowej
Leeb 6GS ustanawia standardy
nie tylko przez stalowy zbiornik.
Zdjęcia: Wilmer
pompy membranowo-tłokowej, a także zasilania wszystkich funkcji belki i układu kierowania
jest tym samym odpowiednio wysoka.
Konieczna wydajność układu hydraulicznego ciągnika wynosi według
danych producenta Horsch co najmniej
120 l/min. Jednak nawet podczas pracy z ciągnikiem Claas Axion 820 z pompą wielotłoczkową osiową o wydajności 150 l/min konieczna
prędkość obrotowa wynosiła 1400 obr./min, aby
np. podnieść opryskiwacz na uwrociu.
Ze względu na to, że aktualnie nie ma norm
regulujących parametry przyłączy oleju i ustawień ciągników, sprawne działanie wymaga właściwych ustawień układu Load Sensing. Dla
dystrybutorów jest to zarówno wyzwanie jak i
problem w przypadku konieczności wymiany
ciągnika przed opryskiwaczem.
Ciekawy jest pomysł z wykorzystaniem napędu
hydraulicznego ciągnika do regulacji ciśnienia
oprysku przez prędkość obrotową pompy.
Pozwala to na uniknięcie przepompowywania
cieczy roboczej podczas przerwy w oprysku.
System ten spisał się w teście bardzo dobrze,
choć od czasu do czasu zauważyliśmy krótkie
przerwy w działaniu. Nie udało nam się jednak
zaoszczędzić oleju napędowego, gdyż, jak
wspomnieliśmy, silnik musi pracować na wysokich obrotach.
Prawdziwą rewelacją jest rozwadniacz ze stali szlachetnej z podziałką.
Rozwadniacz ze sprężyną gazową można łatwo
odchylić. Efektywny system płukania wnętrza
rozwadniacza jest wyposażony w silne dysze
impulsowe i dysze do płukania ścianek bez
zamgławiania. Biorąc pod uwagę także wydajność zasysania rozwadniacza rzędu 120 l/min
oraz wydajność 960 l/minnapełniania pompy
wirowej przez trzycalowy przewód - stawiamy
tu ocenę bardzo dobrą! Dodatkowo elektryczna
obsługa zaworu umożliwia zaprogramowanie
zatrzymania napełniania.
Jedyny mankament to brak wskaźnika wybranej funkcji na polu obsługi nad rozwadniaczem.
Wskaźnik umożliwiłby w tym miejscu obsługę
zaworu zatrzymującego napełnianie, a być może
także wydanie komunikatu np. o działaniu jednej z sekcji roboczych, co uniemożliwia uruchomienie zasysania. Uważamy, że przydałaby się
również wskazówka na terminalu w ciągniku, że
któryś z przełączników przechylnych ma niewłaściwą pozycję do rozpoczęcia oprysku. Jeszcze
lepsza opcja, to naturalnie możliwość sterowania wszystkimi funkcjami zarówno z ciągnika,
jak i przy maszynie.
Pompa wirowa nie ma możliwości zasysania, dlatego znajduje się przed nią pompa membranowo-tłokowa, która wyłącza się, gdy pompa
wirowa wytwarza powyżej 0,7 bar. Podczas napeł-
Rozwadniacz jest wyposażony w sprężynę
gazową, podziałkę, silne dysze impulsowe i
dysze do płukania ścianek zbiornika bez
zamgławiania, a także system do płukania perfekcyjnie wyposażenie!
W polu obsługi przełącza się zawory. Brakowało nam monitora, aby np. ustawić funkcję
zatrzymania napełniania.
Napędzaną hydraulicznie pompę wirową widać
dopiero po zdjęciu obudowy. Pompa ma
wydajność 1000 l/min. Do zasysania służy
dodatkowo pompa membranowo-tłokowa.
Wyniki testu
Horsch Leeb 6GS
Technika
niania pompa nie
wytwarza jednak
takiego ciśnienia,
a pompa membranowo-tłokowa.
Byłoby też dobrze, gdyby przy częściowo napełnionym zbiorniku z cieczą
roboczą oddzielną pompę można było używać
również do zasilania wodą ze zbiornika czystej
wody systemu płukania i dyszy w rozwadniaczu.
Umożliwiłoby to dodanie na polu dodatkowych
substancji zmieszanych z czystą wodą.
Zachowanie (pełnego) opryskiwacza
podczas jazdy drogą jest dobre za sprawą
osi z amortyzatorem powietrznym i kołom o
wysokości 2,05 m (!) z ogumieniem 520/85 R 46.
Wpływa na to naturalnie także szerokość 2,75
m i wysokość zaledwie 3,40 m. Chociaż pusty
opryskiwacz waży 6100 kg, jazda z kompletnie
Sprzęg
Układ jezdny
Układ kierowniczy
Prześwit
Zbiorniki
Mieszadło
Pompy
Wskaźnik napełnienia
Zbiornik na czystą wodę
Zbiornik na wodę do mycia rąk
Rozwadniacz
BB
BB
BB
BB
BB
BB
B
BB
BB
B
BB
Belka polowa
Składanie
Stabilność
Wymiana rozpylaczy
Montaż przewodów
Kompensacja pochylenia
Tłumienie drgań pionowych
Tłumienie drgań poziomych
B
BB
BB
BB
BB
BB
BB
Działanie
Napełnianie
Dozowanie
Armatura
Opróżnianie
Komputer pokładowy
BB
B
B
B
BB
Ogólne informacje
Stabilność/wykonanie
Ochrona antykorozyjna
Obsługa
Czyszczenie
Instrukcja obsługi, wykaz części
Ocena: BB = bardzo dobra; B = dobra;
Z = przeciętna; E = poniżej przeciętnej;
EE = niedostateczna
BB
BB
B
BB
B
Test polowy
Oczywiście istnieje możliwość sterowania 10
sekcjami roboczymi za pomocą sygnału GPS.
Podczas testu funkcjonowało to bez zarzutu.
Jedynie do przełączania sekcji roboczych ręcznie w celu punktowej aplikacji potrzebna jest
konsola S-Box.
Niestety konsola jest potrzebna także wtedy,
gdy używa się dużego terminala „Touch1200“.
Poza tym interfejs użytkownika z możliwością
konfiguracji jest wspaniałą sprawą. Biorąc pod
uwagę wyższą o 3850 euro cenę, mógłby być
on wyposażony w osłonę przeciwsłoneczną.
Podczas oprysku maszyną 6GS
zachwyciło nas sprawne działanie.
Belka robocza była wyposażona w kombinację
korpusów rozpylaczy „2-2“. Oznacza to, że co
Dane techniczne:
Horsch Leeb 6GS z
30-metrową belką polową
Korpusy rozpylaczy są rozmieszczone zaledwie
co 25 cm. W ten sposób umieszczone naprzemiennie dwustrumieniowe rozpylacze kompaktowe oraz płaskostrumieniowe rozpylacze eżektorowe zapewniają optymalną aplikację środka.
Wymiary
Długość
Szerokość transportowa
Długość transportowa
Prześwit
7,42 m
2,75 m
3,40 m
87 cm
Pompy
napełnioną maszyną jest jeszcze dozwolona:
obciążenie sprzęgu wynoszące 3320 kg oraz
obciążenie osi rzędu 9780 kg to jeszcze poniżej
dopuszczalnej masy całkowitej 14 ton, nawet z
6490 l wody w zbiorniku.
Bardzo sprawnie przebiega także składanie
belki roboczej. Rozłożenie 30-metrowej belki w
ciągu 30 sekund i złożenie w ciągu 20 sekund
to wyśmienity wynik. Byliśmy tym bardziej zadowoleni z tego wyniku, podczas tych czynności
nie musieliśmy martwić się o zmiany w geometrii ani o poziomowanie na stoku czy też blokadę
wahań - wszystko przebiega automatycznie i
bez zarzutu! Biorąc to pod uwagę możemy
zaakceptować, że producent nie dopuszcza
obsługi składania za pomocą dźwigni wielofunkcyjnej - trzeba naciskać przyciski na terminalu.
Terminal: pracowaliśmy zarówno z terminalem „Basic“ jak również z „Touch1200“ firmy
Müller Elektronik. Na terminalu "Basic" znikają
niestety nadal wskaźniki pompy, mieszadła itd.,
gdy wskazywana jest zawartość pojemników.
Poza tym system „BoomControl Pro“ posiada
własne menu obsługi. Tylko jedna oddzielna
dioda LED wskazuje aktywność automatycznej
regulacji lub wyłączenie regulacji wysokości
roboczej przez wykonanie innej czynności i z
tego względu aktywność jedynie funkcji zginania.
profi 9/2014
Typ
wirowa i membranowo-tłokowa
Wydajność pompy
960 l/min (wirowa)
Wielkość rozwadniacza
60 l
Wydajność rozwadniacza
120 l/min
Zbiorniki
Pojemność znamionowa/rzeczywista
6 000/6 540 l
Pojemność zbiornika na czystą wodę 510 l
Belka polowa
Wł./wył. składania
20/30 s
Wysokość belkiminimalna
0,40 m
maksymalna
2,65 m
Poziomowanie (z lewej/z prawej)
8/9°
Ogumienie przy testowanej maszynie
520/85 R 46
Rozstaw kół przy
testowanej maszynie
2,25 m
Masa
Dopuszczalne obciążenie
4 000 kg
sprzęgu 1)
Dopuszczalne obciążenie osi 1) 10 000 kg
Masa własna
6 100 kg
Obciążenie sprzęgu w stanie pustym 900 kg
Obciążenie osi w stanie pustym
5 200 kg
Obciążenie sprzęgu w
3 320 kg
stanie pełnym 2)
Obciążenie osi w stanie pełnym 2) 9 780 kg
1)
2)
Dane producenta;
Pełny zbiornik główny i zbiornik na czystą wodę
22
Zdaniem
użytkowników
Horsch Leeb 6GS
Wyśmienite
prowadzenie belki!
Używamy opryskiwacza Horsch Leeb 7GS
już od wiosny 2013 roku. Wcześniej pracowaliśmy z opryskiwaczem John Deere 740.
27-metrowa belka polowa z rozpylaczami
„2-1“ ma możliwość przełączania sekcji
przez system GPS. Dzięki „BoomControl
Eco“ opryskiwacz zachowuje pozycję
nawet na terenie z lekkimi wzniesieniami!
Pozwala nam to, jak nigdy dotąd, na precyzyjne zachowanie wysokości roboczej
podczas oprysku herbicydami przy prędkości od 10 do 12 km/h i oprysku fungicydami przy prędkości 14 do 17 km/h.
Maszyna jest agregatowana z ciągnikiem
John Deere 6150R, który jedynie na bardzo
stromych wzniesieniach osiągał limit. Ze
względu na wydajność pompy hydraulicznej
w wysokości 114 l/min wymaga to jednak
zawsze jazdy z co najmniej 1 500 obr/min,
aby zapewnić zasilanie pompy opryski-
25 cm (a nie standardowo co 50 cm) znajduje
się przełączany pneumatycznie podwójny korpus rozpylaczy "Vario-Select", umożliwiający
cyrkulację cieczy. System pozostawia naszym
zdaniem tylko jedno do życzenia, a mianowicie
możliwość wstępnego wyboru priorytetów i
wysokości do sterowania rozpylaczami. Poza
tym brakuje "punktu kontrolnego" między
wskaźnikiem ciśnienia a przepływomierzem.
Pozwoliłoby to na rozpoznanie zapchanych
dysz, przecieków czy błędów w działaniu przepływomierza.
Kombinacja dwustrumieniowych rozpylaczy
kompaktowych IDKT 120-025 rozmieszczonych
co 50 cm i znajdujących się pomiędzy nimi płaskostrumieniowych rozpylaczy eżektorowych
IDK 120-02 pozwoliła na uzyskanie optymalnego pokrycia np. podczas oprysku fungicydami. Rozmieszczenie korpusów rozpylaczy co
25 cm pozwoliło jednocześnie na zmniejszenie
o połowę odległości do powierzchni oprysku z
50 na 25 cm, a przez to najskuteczniejsze ograniczenie znoszenia cieczy jakie dotąd widzieliśmy.
Wszystkie wspomniane zalety są jednak możliwe tylko dzięki genialnemu
systemowi prowadzenia belki polowej. Zawieszenie belki w sworzniu wahadłowym nie jest sterowane przez sprężyny i, amortyzatory, lecz przez dwa siłowniki pneumatyczne.
www.profi.de
wacza, belki i układu kierowniczego. Opryskiwacz jest obsługiwany przez dźwignię wielofunkcyjną firmy Müller i terminal John Deere
GS2630. To działa, ale czasami dochodzi do
usterek w komunikacji między terminalem John
Deere'a a komputerem Müller.
Lutz Scheibler
posiada gospodarstwo rolne o
powierzchni
4000 ha w miejscowości Poppendorf w
Meklenburgii
niedaleko
Rostocku.
System prowadzenia belki
polowej to wielki krok do
przodu!
Heinrich Funck z
miejscowości Aholming-Tabertshausen w południowych Niemczech pracował już z Horsch Leeb
7GS na około 5000 ha plantacji
głównie zbóż, rzepaku, kukurydzy
i buraków — ze średnią wielkością
pól około 3 ha!
Zdjęcie: prywatne
W naszym gospodarstwie pracujemy od wiosny
z trzema opryskiwaczami Horsch Leeb 8GS z
36-metrowymi belkami. Mały odstęp od opryskiwanej powierzchni pozwolił nam na znaczną
redukcję znoszenia podczas pracy na naszych
polach na wybrzeżu wyeksponowanych na działanie wiatru. Mimo tego podczas pracy na
ponad 24 000 ha nie mieliśmy ani razu kontaktu
belki z podłożem! Przy opryskiwaczach nie
wystąpiły też do tej pory żadne problemy techniczne. Opryskiwacze były zaczepione do ciągników John Deere 6R i 7R i obsługiwane przez
Zdjęcie: Haiplick
terminal GS2630. Od czasu do czasu występuje tu "błąd w komunikacji“, poza tym kombinacja ta działa sprawnie. System prowadzenia belki wymaga dużej wydajności
układu pneumatycznego. Układ z wydajnością poniżej przeciętnej nie sprosta tym
wymaganiom. Naszym życzeniem byłaby
możliwość ustalenia priorytetów przy przełączaniu rozpylaczy, a także możliwość programowania wysokości roboczych.
Belka polowa jest zawieszona w centralnym
sworzniu wahadłowym. Dwa siłowniki pneumatyczne są odpowiedzialne za prowadzenie belki
poprzez sygnały z mierników kątowych i czujników
ultradźwiękowych. Działa to bardzo sprawnie!
Zawieszenie trapezowe zapobiega przenoszeniu
ruchów chwiejnych opryskiwacza na belkę.
Użycie lepszego terminala „Touch1200“ (niestety
bez osłony przeciwsłonecznej) wymaga również
skrzynki „S-Box“ do aplikacji punktowej. Składanie nie jest możliwe bez użycia dźwigni wielofunkcyjnej.
Siłowniki te wraz z czujnikami kątowymi i
ultradźwiękowymi wspomnianego systemu
„Boom Control Pro“ służą do sterowania zagięciem i wysokością oraz pozwalają na optymalne
prowadzenie na zadanej wysokości roboczej.
Ponadto dodatkowe zawieszenie trapezowe
zapewnia znaczne zmniejszenie przekazywania
ruchów chwiejnych opryskiwacza na belkę
polową.
Nasz opryskiwacz Leeb 6GS był wyposażony
w opcjonalny zwrotnicowy układ kierowniczy,
który działał bardzo sprawnie. Sygnały są wysyłane przez żyroskop umieszczony na ciągniku.
Dzięki czujnikowi nachylenia również poziomowanie na stoku przebiegało optymalnie. Przed
wyłączeniem układu kierowania koła zawsze
ustawiają się automatycznie na wprost, a na terminalu wyświetlana jest odpowiednia wskazówka. Za pomocą jednego naciśnięcia na przycisk koła są ustawiane na 15 sekund na wprost
- idealne rozwiązanie do manewrowania np. w
narożnikach pola.
W skrócie
profi 9/2014
23
■ W tylnej części opryskiwacza znajduje się
przyłącze ciśnieniowe, umożliwiające opróżnienie zbiornika z cieczą roboczą. Kurek pod zbiornikiem mógłby być nieco większy.
■ Dolna powierzchnia opryskiwacza jest idealnie gładka, a prześwit pod osią wynosił według
naszych pomiarów 87 cm.
■ Tylko przy jednej lub dwóch sekcjach roboczych belki regulacja dawki cieczy była (zbyt)
niedokładna ze względu na nieznaczny przepływ.
www.profi.de
Test polowy
Amortyzacja pneumatyczna jest wyposażeniem
seryjnym. Zwrotniczy układ kierowniczy działa
również bardzo dobrze. Prześwit wielkości 87 cm
jest przy kołach o wielkości 2,05 m także bardzo
dobry.
Rozwiązania techniczne
Prawie wszystkie zawory są obsługiwane
elektrycznie, a układ Load Sensing ciągnika
przejmuje zasilanie olejem i napędzanie
pomp. Przy czym olej schładzany jest w
zbiorniku na ciecz roboczą.
Dolna część belki polowej z zaworem odcinającym jest regulowaną amortyzacją pozycji
krańcowej siłowników realizujących funkcje
składania. Siłowniki odpowiadające za zginanie segmentów belki (u góry) osadzone są
oddzielnie na belce z miernikami kątowymi.
Poza zabezpieczeniem przeciwnajazdowym z
naprężeniem sprężynowym i śrubą ścinaną
nawet wewnętrzna strona belki jest zabezpieczona przez przemyślany system siłowników.
Ciśnienie systemowe 70 bar utrzymuje belkę w
zadanej pozycji i kompensuje przyspieszenie/
opóźnienie.
Pneumatyczny układ przełączania dysz realizuje również czyszczenie reflektorów. Woda
znajdująca się w małym zbiorniku wstępnym
pod zbiornikiem z czystą wodą jest kierowana
za pomocą ciśnienia powietrza na reflektory
LED!
wewnętrznego na zewnątrz. Jeżeli układ czyszczenia wewnętrznego zostanie uruchomiony
ręcznie, pompa zasysa ze zbiornika opryskiwacza, aby np. rozprowadzić preparat Agroclean.
W programie czyszczenia zawory obsługiwane
ręcznie nie są włączane, również nie ma funkcji
czyszczenia rozwadniacza.
Brakuje tylko cen. Opryskiwacz Leeb 6GS
w wersji podstawowej z terminalem Basic,
30-metrową belką i ogumieniem jak w naszym
teście kosztuje około 95 000 euro (podane ceny
to ceny netto). Dodatkowo za zwrotniczy układ
kierowania trzeba jeszcze dołożyć 3300 euro, a
kombinacja korpusów rozpylaczy 2-2 i "MultiSelect" to dodatkowy koszt rzędu 9050 euro.
Układ "Section-Control“ sterowany przez system GPS kosztuje wraz z odbiornikiem 3160
euro, zestaw węży to koszt 3000 euro. I tak w
sumie cena naszego opryskiwacza to 113 600
euro.
Podsumowując. Rozwadniacz, system prowadzenia belki polowej i sterowanie rozpylaczami, a także układ kierowniczy i składanie
profi 9/2014
belki polowej przy Leeb 6GS firmy Horsch
wyznacza nowe standardy dla opryskiwaczy
zaczepianych. Ponadto znajdujemy tu wiele bardzo dobrych pomysłów na przyszłość, które
Horsch z pewnością jeszcze udoskonali. Dużym
wyzwaniem jest np. zasilanie z układu hydraulicznego ciągnika. Rozwiązaniem byłoby wyposażenie w pompę zakładaną. Biorąc pod uwagę
cenę opryskiwacza powyżej 113 000 euro,
dodatkowe 3000 euro byłoby już chyba najmniejszym problemem.
24
Złożona 30-metrowa belka jest bardzo kompaktowa, a i węże nie stanowią problemu.
Konieczne jest jednak okrycie stalowego
zbiornika plandeką, aby nie doszło do zarysowań w powłoce lakierowanej.
www.profi.de
profi · 48084 Münster · Internet: www.profi.de · E-Mail: [email protected] · Telefon +49 (0)2501/801-69 61 · Telefax +49 (0)2501/801-3 59
■ W przypadkach, gdy np. do wywozu gnojowicy istnieją dodatkowe ścieżki technologiczne,
oferowane jest wyposażenie w dodatkowe czujniki ultradźwiękowe mające zapewnić sprawne
działanie systemu prowadzenia belki polowej
także wtedy, gdy jeden z czujników skierowany
jest na ścieżkę.
■ Na montaż węży co 25 cm potrzeba trochę
czasu, przebiega jednak łatwo. Konieczne jest
jednak okrycie plandeką zbiornika opryskiwacza, gdyż w przeciwnym razie stalowe końcówki
węży mogłyby uszkodzić lakier.
■ Po uruchomieniu systemu na terminalu woda
jest kierowana w cyklach ze zbiornika na czystą
wodę o pojemności 530 l (z ładną podziałką z
przodu) przez dysze układu czyszczenia

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